Euregio Verkehr GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Berger seit 20.6.2025 | Prokura |
Thomas Doedtmann seit 26.1.2021 | Geschäftsführer |
Beate Becker seit 6.3.2018 | Prokura |
Christian Lau seit 12.1.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Transdev Group Société Anonyme | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Transdev Rheinland GmbH(vormals: Veolia Verkehr Rheinland GmbH)AachenJahresabschluss 2014BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Veolia Verkehr Rheinland GmbH (seit 16. März 2015 Transdev Rheinland GmbH), Aachen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, 16. Juni 2015 Ernst
& Young GmbH
Wehner, Wirtschaftsprüfer Schmidt, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2014Veolia Verkehr Rheinland GmbH (seit 16. März 2015 Transdev Rheinland GmbH), AachenAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2014
Anhang für das Geschäftsjahr 2014I. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE1. AllgemeinesDer Jahresabschluss der Transdev Rheinland GmbH, Aachen, - im Folgenden auch kurz Gesellschaft oder TDRL genannt - für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2014 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung des Anlagevermögens wurde nach der Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen vom 27. Februar 1968 (BGBl I/ 1968, Seite 193) in der am 13. Juli 1988 geänderten Fassung (BGBl I/1988, Seite 1057) vorgenommen. Die Gesellschaft nimmt bei der Aufstellung des Jahresabschlusses die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 HGB in Anspruch. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeben. 2. AnlagevermögenDie entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt; soweit abnutzbar, erfolgen planmäßige Abschreibungen über die betriebsbedingte Nutzungsdauer. Den planmäßigen, grundsätzlich linearen Abschreibungen liegen betriebsbedingte Nutzungsdauern zugrunde. Zugänge von abnutzbaren Anlagegegenständen und immateriellen Vermögensgegenständen werden im Zugangsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten in einer Höhe von höchstens 150,00 EUR, die selbständig nutzbar sind, werden sofort abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten in einer Höhe von mehr als 150,00 EUR aber nicht mehr als 1.000,00 EUR werden in einen Sammelposten eingestellt. Der Sammelposten wird im Jahr seiner Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren linear jeweils mit 20 % aufwandswirksam aufgelöst. Beim Finanzanlagevermögen handelt es sich um Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei dauerhafter Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 3. VorräteDie Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Ein Teil der Ersatzteilbestände wurde durch Festwertinventur ermittelt. Dieser Bestand wurde in 2013 im Rahmen einer Stichtagsinventur ermittelt und festgeschrieben. Die übrigen Bestände wurden sämtlich durch Stichtagsinventur ermittelt und zum Bilanzstichtag fortgeschrieben. 4. Verbundene UnternehmenAls verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die mittelbar oder unmittelbaren im Mehrheitsbesitz der Transdev Group S.A., Paris, Frankreich, stehen. 5. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeForderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Alle Risiken werden durch angemessene Wertberichtigung berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie den Mahnkosten, den Skonti und den Zinsverlusten bei verspäteter Zahlung wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen privater Auftraggeber von 2 % Rechnung getragen. 6. Liquide MittelKassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennbetrag angesetzt. 7. RechnungsabgrenzungspostenIm aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind bereits bezahlte Aufwendungen ausgewiesen, die einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag betreffen. 8. EigenkapitalDas gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bewertet. 9. Sonderposten für Zuschüsse zum AnlagevermögenDer Sonderposten enthält ausschließlich im Rahmen für seit dem Geschäftsjahr 2007 getätigte Investitionen in Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erhaltene Investitionszuschüsse. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt ratierlich über die Nutzungsdauer der jeweiligen bezuschussten Vermögensgegenstände. 10. RückstellungenDie Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2005 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Für Pensionsrückstellungen wird der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergebende Zinssatz angewandt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerung werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Soweit Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr vorliegen, werden diese gemäß §253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei der Bewertung der sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die erstmalige Erfassung der Rückstellung und der zukünftigen Zuführungen nach der Bruttomethode. Das Zinsergebnis aus der Abzinsung wird gesondert vom Zuführungsbetrag erfasst und im Finanzergebnis ausgewiesen. 11. VerbindlichkeitenDer Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit ihrem Erfüllungsbetrag, 12. Schätzungen von Ansprüchen aus der LeistungserbringungBei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden wie in Vorjahren insbesondere die Ansprüche auf Erstattungen für Fahrgeldausfälle aus der Beförderung Schwerbehinderter sowie die Ansprüche gegen Verkehrsverbünde und sonstige Leistungsempfänger zum 31. Dezember 2014 für die Monate November und Dezember 2014 teilweise auf Basis der gesetzlichen und vertraglichen Grundlagen geschätzt, da die Endabrechnungen durch die Leistungsempfänger regelmäßig nach Erstellung des Jahresabschlusses erfolgen. 13. Schätzungen von Aufwendungen und ErträgenIm Rahmen der zeitnahen Erstellung des Jahresabschlusses wurden auf dem Stand der Buchhaltung im Dezember 2014 Aufwands- und Ertragsschätzungen für den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2014 vorgenommen, die die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft beeinflussen. Für Teile dieser Aufwands- und Ertragskomponenten liegen Abrechnungen zum Teil erst nach dem Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses vor. II. EINZELANGABEN ZUR BILANZ1. AnlagevermögenZur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014, einschließlich der kumulierten Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen, wird auf den Anlagespiegel am Ende des Anhangs verwiesen. 2. FinanzanlagevermögenIm Finanzanlagevermögen der Gesellschaft sind Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen an folgenden Unternehmen enthalten:
Die angegebenen Werte sind im Hinblick auf Eigenkapital und Jahresergebnis nicht in Höhe der Beteiligungsquote wiedergegeben, sondern stellen 100 % dar. 3. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen aus Lieferung und Leistung betragen TEUR 1.949, davon sind innerhalb eines Jahres TEUR 1.489 fällig. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung, die älter sind als ein Jahr, betragen TEUR 5 (i. Vj. TEUR 0). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 243, diese resultieren aus der anrechenbaren Kapitalertragsteuer auf die im Geschäftsjahr erfolgten Ausschüttungen der beteiligten Unternehmen. Darüber hinaus sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 265) und dem Cash-Pooling Vertrag (TEUR 1.111) enthalten. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. 4. EigenkapitalDas Stammkapital beträgt EUR 25.050,00. Es wird zu 100 % von der Transdev Stadt GmbH, Berlin, gehalten. 5. Sonderposten für Zuschüsse zum AnlagevermögenIm Geschäftsjahr 2014 gab es für den Kauf eines Busses einen Investitionszuschuss in Höhe von TEUR 79, der als Sonderposten passiviert wurde. Die Sonderposten für Investitionszuschüsse wurden in Höhe von TEUR 75 aufgelöst. 6. RückstellungenDie Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Bei der Bestimmung der Höhe der Rückstellung werden zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei geht die Gesellschaft derzeit von jährlichen Anpassungen von 1,8 % bei den Entgelten und von 1,8 % bei den Renten aus. Der pauschal zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf 4,62 %; es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Sonstige Rückstellungen bestehen insbesondere für die Hauptuntersuchung von Schienenfahrzeugen (TEUR 671), ausstehende Rechnungen (TEUR 649), Urlaubs- und Überstundenvergütungen (TEUR 536), Malus und Pönale (TEUR 60), Mitarbeitervergütungen (TEUR 57), Berufsgenossenschaft (TEUR 43), WDE-Umlageverpflichtungen (TEUR 19) sowie Jahresabschlusskosten (TEUR 11). 7. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind zugleich solche gegenüber verbundenen Unternehmen und betreffen die Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung (TEUR 1.752). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen vollständig den Liefer- und Leistungsverkehr. III. EINZELANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1. UmsatzerlöseDie ausschließlich im Inland erzielten Umsatzerlöse umfassen Erlöse aus der Durchführung von vertraglichen Verkehrsleistungen, sowie gesetzliche Ausgleichsleistungen. In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erlöse in Höhe von TEUR 208 enthalten. 2. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 259. Darin enthalten sind Erträge aus Auflösung von Rückstellungen (TEUR 190), Erträge aus Weiterberechnung Personal (TEUR 43), Schadenserstattung (TEUR 16) und sonstige Erlöse (TEUR 10). 3. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 105. Darin enthalten sind Aufwendungen für Telefon (TEUR 21), Gebühren (TEUR 19), Dienst- und Fremdleistungen (TEUR 19), Abschreibungen des Umlaufvermögens (TEUR 12), Seminare (TEUR 11), Reparatur und Wartung (TEUR 10), Management Fee (TEUR 10) und Sonstige (TEUR 3). 4. FinanzergebnisIn den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind TEUR 21 enthalten, die aus der Abzinsung von Rückstellungen resultieren. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind TEUR 13 enthalten, die aus der Aufzinsung von Rückstellungen resultieren. 5. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 0) sind aufgrund periodenfremder Körperschaftsteuer angefallen. IV. SONSTIGE ANGABENFinanzielle VerpflichtungenVerpflichtungen aus Miet- und Leasing Verträgen bestehen zum Stichtag wie folgt:
* Davon gegenüber verbundenen Unternehmen
Die Verpflichtungen verteilen sich auf folgende Jahre:
* Davon gegenüber verbundenen Unternehmen
HaftungsverhältnisseAm Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB. Geschäftsführung und VertretungsbefugnisMitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr waren: Herr Dr. Werner Winkens, Geschäftsführer, Aachen, Herr Hansrüdiger Fritz, Geschäftsführer, Hatten (bis 10. April 2014) Herr Hark Neumann, Geschäftsführer, Minden (ab 10. April 2014) Herr Ralf Poppinghuys, Geschäftsführer, Eynatten, Belgien Alle Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft zahlt für die Geschäftsführer keine Bezüge, da sie Angestellte des Mutterunternehmens bzw. der Gesellschafterin sind. Die Geschäftsführerbezüge werden im Rahmen einer allgemeinen Managementumlage an die Gesellschaft weiterbelastet. Mitarbeiter im JahresdurchschnittDie Gesellschaft beschäftigte in 2014 durchschnittlich 216 (Vj. 210) Mitarbeiter, davon 6 (Vj. 7) Mitarbeiter in der Verwaltung, 76 (Vj. 74) Teilzeitbeschäftigte und 3 Auszubildende (Vj.3). Honorar für AbschlussprüfungDie Aufwendungen für den Abschlussprüfer Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, betrugen TEUR 11 und betrafen Abschlussprüfungsleistungen. KonzernabschlussDie Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Transdev Group S.A., Paris, Frankreich, (kleinster und größter Konsolidierungskreis) eingebunden. Der nach IFRS aufgestellte Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Transdev Group S.A., Paris, Frankreich, wird in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Die Gesellschaft ist aufgrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss der Konzernobergesellschaft und der Offenlegung in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts gemäß § 291 HGB befreit.
Aachen, den 29. Mai 2015 Transdev Rheinland GmbH Dr. Winkens, Geschäftsführung Neumann, Geschäftsführer Poppinghuys, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2014
LAGEBERICHT 2014A. Grundlagen des KonzernsDie Transdev Rheinland GmbH (TDRL) mit Sitz in Aachen ist ein Personenbeförderungs- und Eisenbahnverkehrsunternehmen. Die Busse der TDRL fahren im Raum Aachen und befördern Fahrgäste im Linien-, Gelegenheits- bzw. freigestellten Schülerverkehr. Zusätzlich betreibt die TDRL mit ihren Zügen den Schienenpersonennahverkehr auf der Strecke Kaarst-Neuss-Düsseldorf-Erkrath-Mettmann. Die TDRL ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Transdev Stadt GmbH, Berlin, und gehört damit zum Teilkonzern der Transdev GmbH, Berlin. Die Transdev GmbH ist ein Tochterunternehmen der Transdev Group S.A., Paris, Frankreich. Dieses zählt zu den international aufgestellten Unternehmensgruppen im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Anteilseigner der französischen Transdev sind die Caisse des Dépôts et Consignations, Paris, Frankreich, sowie Veolia Environnement S.A., Paris, Frankreich. Seit April 2013 firmiert die Veolia Transdev (VTD) weltweit als Transdev. Die Gesellschaft unterliegt den Regelungen des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG). B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDie deutsche Wirtschaft hat sich in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld als stabil erwiesen und bleibt auf Wachstumskurs, wenn auch nur leicht. Der deutsche Arbeitsmarkt stellt sich nach wie vor positiv dar. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal 2014 um 0,1 % höher als im zweiten Quartal und höher als im Vorjahr (+1,2 %). Im zweiten Quartal 2014 war das BIP geringfügig zurückgegangen (- 0,1 %), nachdem die deutsche Wirtschaft mit viel Schwung ins Jahr gestartet war (erstes Quartal 2014: + 0,8 %). 1 Im Jahr 2015 dürfte sich die verhaltene wirtschaftliche Entwicklung fortsetzen und der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts bei 1,0 % liegen. Bei einer erwarteten Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts von 1,0 % und einer Inflationsrate von 0,7 % (bedingt durch den Ölpreisrückgang) ist ein Abgleiten in die Deflation nicht wahrscheinlich. 2
1 Destatis: Bruttoinlandsprodukt im 3. Quartal
2014 um 0,1 % gestiegen, Pressemitteilung vom 14. November
2014.
2. Branchenbezogene RahmenbedingungenIm ersten Halbjahr 2014 waren in Deutschland fast 5,6 Milliarden Passagiere im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen zu verzeichnen. Dies sind somit 0,5 % mehr als im ersten Halbjahr 2013. Im Nahverkehr stieg das Fahrgastaufkommen laut Statistischem Bundesamt im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 um 0,5 %. Im Fernverkehr war ein Rückgang um 0,3 % zu verbuchen. Im Schnitt wurden fast 31 Millionen Fahrten am Tag zurückgelegt. Eisenbahnen und S-Bahnen beförderten 1,2 Milliarden Passagiere (+ 2,1 %), mit Straßen-, Stadt- und U-Bahnen fuhren 1,9 Milliarden Fahrgäste (+ 1,8 %), dagegen wurden im Busverkehr weniger Fahrgäste registriert (-1,2 %, auf 2,7 Milliarden Passagiere). Im Fernverkehr (ausgenommen Fernbus) wurden 62 Millionen Personen befördert und damit 0,5 % weniger als im ersten Halbjahr 2013. Aufgrund der Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes und der Öffnung des Marktes für Fernbusse ab Januar 2013 stieg die Zahl der Passagiere in diesem Sektor stark um 8,1 % auf fast 1,4 Millionen an. Zahlreiche Unternehmen wie MeinFernbus oder FlixBus sowie der Postbus stiegen in den Markt ein und betreiben derzeit eine Vielzahl von Fernbus-Strecken, deren Rentabilität sich erst zeigen muss. Ein großes Problem sind dabei auch die kaum oder nicht vorhandenen Zentralen Omnibusbahnhöfe (ZOBs) und deren Finanzierung. 34 Im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) herrschte auch im Jahr 2014 weiterhin enormer Wettbewerbsdruck um Ausschreibungen von Neu- oder Bestandsverkehren. Zu den größten Wettbewerbern der Transdev GmbH gehören weiterhin die Deutsche Bahn AG, Tochtergesellschaften ausländischer Staatsbahnen wie Netinera (italienische Staatsbahn FS) und Abellio (niederländische Staatsbahn NS) sowie große Landesbahnen (wie die Hessische Landesbahn). Der Eintritt weiterer Wettbewerber in den Markt hat sich auch in 2014 fortgesetzt, neben National Express nunmehr auch Go Ahead als zweitem großen britischen in Deutschland präsenten Verkehrskonzern. Im SPNV-Markt steigern die Wettbewerber der DB AG weiterhin ihre Marktanteile. Im Jahr 2014 lag die Anzahl der Vergabeverfahren höher als in den Vorjahren. Dieser Trend wird sich in den folgenden 2-3 Jahren fortsetzen, insbesondere wegen des Auslaufens großer Verkehrsverträge der DB in Baden-Württemberg und bei verschiedenen S-Bahn- und Expressnetzen in Ballungsräumen. Darüber hinaus werden derzeit viele frühe wettbewerbliche Verkehrsverträge zum zweiten Mal ausgeschrieben, nachdem ihre oft rund zehnjährige Vertragslaufzeit ausläuft. Bis 2016 sollen insgesamt mindestens weitere 150 Millionen Zugkilometer (Zkm) ausgeschrieben werden. Im eigenwirtschaftlichen Schienenfernverkehr sind die Rahmenbedingungen in 2014 durch die erfolgreiche Aufnahme vieler neuer Fernbusangebote anspruchsvoller geworden. Preissensible Fahrgäste sind von der Schiene auf den Bus umgestiegen. Der Marktanteil der Wettbewerber im Fernverkehr lag bei unter einem Prozent gemessen an der Verkehrsleistung und wird durch die Einstellung des Fernzuges InterConnex (Leipzig-Warnemünde) im Dezember 2014 im kommenden Jahr sinken.
3 Destatis, 1. Halbjahr 2014: 5,6 Milliarden
Fahrgäste fuhren mit Bussen und Bahnen,
Pressemitteilung vom 19. September 2013.
3. GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr 2014 der TDRL war vom reibungslosen Regelbetrieb der Transdev Rheinland geprägt. Die TDRL realisierte im Geschäftsjahr mit ihrer Busmarke TAETER im Raum Aachen unterschiedliche Verkehrsleistungen. Am 31. Mai 1994 haben das Land Nordrhein-Westfahlen und der Zweckverband Aachener Verkehrsverbund GmbH (AVV) einen Grundvertrag über die Leistungen im Buslinienverkehr im Kreis Aachen abgeschlossen. TAETER und der AVV haben auf Grundlage dieses Vertrages einen Verkehrsvertrag über Buslinienverkehr nach §42 PBefG abgeschlossen. Für die Stadtverkehre in Alsdorf, Herzogenrath und in der Eifel verfügt TAETER über eigene Linienkonzessionen. Für die Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-Aktiengesellschaft (ASEAG) erbringt TAETER Betriebsleistungen im Linienverkehr gemäß §42 PBefG. Des Weiteren realisiert die TDRL mit ihrer Busmarke Taeter Umsätze im freigestellten Schülerverkehr. Hier sind verschiedene Verträge mit Schulträgern bzw. sozialen Einrichtungen geschlossen worden. Darüber hinaus hat TAETER für die Transdev GmbH die Disposition der Bundeswehrverkehre für die gesamte Region WEST weiterhin übernommen. Die Bahnmarke RBE der TDRL betreibt als Dienstleister für den Aufgabenträger Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH, Mettmann, den Schienenpersonennahverkehr auf der Strecke Kaarst-Neuss-Düsseldorf-Erkrath-Mettmann. Im Dezember 2011 ist der Vertrag für weitere zehn Jahre verlängert worden. Die Vergütung richtet sich nach den gefahrenen Linienkilometern und schließt separate Leistungen wie beispielsweise die Powerpacküberholungen mit ein. Mit vom Aufgabenträger gestellten Fahrzeugen realisiert die RBE rund 1,99 Mio Zugkilometer. Im Jahr 2014 waren insgesamt durchschnittlich 216 Angestellte (VJ. 210) beschäftigt von denen 48 in Mettmann, sowie 91 Vollzeit und 77 Teilzeitangestellte (VJ. 72) bei TAETER beschäftigt waren. Davon waren 6 Angestellte (VJ. 7) in der Verwaltung tätig und 3 Azubis (VJ. 3). Die hohe Zahl von Teilzeitbeschäftigten bei TAETER ist darauf zurückzuführen, dass für die Beförderung von behinderten Schülern und Erwachsenen im Bereich des freigestellten Schülerverkehrs zu bzw. von den Einrichtungen jeweils 1-2 Begleitpersonen pro Bus gestellt werden müssen. 4. Lage4.1 VermögenslageInsgesamt hat sich die Bilanzsumme der TDRL zum 31. Dezember 2014 um TEUR 717 auf TEUR 7.902 verringert. Der Anstieg der Sachanlagen um TEUR 236 resultiert im Wesentlichen aus dem Zugang von drei Omnibussen. Die Vorräte reduzieren sich um TEUR 131 auf TEUR 1.086 im Geschäftsjahr 2014. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen die Hauptuntersuchungen an den Schienenfahrzeugen die in 2014 durchgeführt wurden. Die Vermögens- und Kapitalstruktur der TDRL ist durch die Einbindung in das Cash-Managemant-System des Transdev-Konzerns und die Gewinnabführung an die Transdev Stadt GmbH gekennzeichnet. Der Rückgang der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 824, ist im Wesentlichen auf die Inanspruchnahme des Cash-Pools zurückzuführen, was sich im Rückgang der Cash-Pool-Forderungen in Höhe von TEUR 831 widerspiegelt. Die Veränderung der flüssigen Mittel wird in Kapital 4.2 des Lageberichts dargestellt. Das Eigenkapital der TDRL beträgt unverändert TEUR 2.531. Auf Basis des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages mit der Transdev Stadt GmbH, Berlin, erfolgte eine Gewinnabführung in Höhe von TEUR 1.752 (i. Vj. TEUR 1.886). Die Eigenkapitalquote befindet sich mit 32 % auf dem Niveau des Vorjahres (VJ. 29 %). Die gesamten Rückstellungen verminderten sich um TEUR 540 auf TEUR 2.114. Die Rückstellung für die Instandhaltung der Fahrzeuge hat sich infolge der Durchführung der Hauptuntersuchungen um TEUR 352 vermindert. Die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und sonstige Verbindlichkeiten reduzierten sich um TEUR 241. 4.2 FinanzlageDie Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über ein Cash-Management-System mit der Transdev GmbH, Berlin, welches unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Monatsende gekündigt werden kann. Eine Kündigung ist bisher nicht erfolgt. Die Gesellschaft verfügt über einen Kreditrahmen von TEUR 2.000. Eine Anpassung der Kreditlinie war aufgrund der positiven Entwicklungen nicht notwendig.
Die Veränderung des Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2014 resultiert im Wesentlichen aus der Gewinnabführung 2013. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2014 jederzeit in der Lage, ihre fälligen Verbindlichkeiten zu bedienen. Durch die Einbindung in das Cash-Management-System verfügt die Gesellschaft über einen finanziellen Rahmen für das operative Geschäft und die Finanzierung neuer zukunftssichernder Investitionen. 4.3 ErtragslageDie Umsatzerlöse sind im Jahresvergleich um TEUR 612 gestiegen. Damit liegen sie bei einer Abweichung von 4 % leicht über dem Vorjahresniveau. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Busbereich beim Schülerverkehr (TEUR 107), sonstige bestellte Verkehre (TEUR 216), Sonderverkehre (TEUR 136), den Zuschüssen (TEUR 116) sowie geringere Pönalen aus Verkehrsverträgen in Höhe von TEUR 113. Der Materialaufwand ist gegenüber Vorjahr um TEUR 204 (3 %) gestiegen. Hier sind vor allem die Instandhaltungsbereiche der beiden Marken TAETER und RBE ausschlaggebend. Gegenläufig ist eine positive Abweichung in den Bereich Treibstoffe und Subunternehmerleistungen im Busbereich zu verzeichnen. Der Personalaufwand ist um TEUR 388 auf TEUR 6.814 gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf eine Tarifanpassung und den Anstieg der Mitarbeiteranzahl zurückzuführen. Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und sonstigen betrieblichen Erträgen hat sich um TEUR 20 ergebnismindernd verändert und liegt somit auf Vorjahresniveau. Das Operating Income nach Management Fee (Betriebsergebnis) fiel gegenüber dem Vorjahr leicht um TEUR 62 auf TEUR 1.497 und liegt somit auf Vorjahresniveau. Das Operating Income nach Management Fee (Betriebsergebnis) nach HGB wird zur internen Ergebnissteuerung herangezogen. Es ermittelt sich aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit abzüglich des Finanz- und des Beteiligungsergebnisses. In monatlichen Business Review Meetings wird das Operating Income von Management Fee nach IFRS analysiert. Unterschiede zwischen Handelsrecht und internationaler Rechnungslegung ergeben sich im Wesentlichen aus unterschiedlichen Abschreibungsdauern und Bewertungsunterschieden bei Rückstellungen (z. B. für die Power-Pack-Überholungen, Drohverluste oder Pensionen). Die oben dargestellten Sachverhalte führten zu einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 1.752 (VJ. 1886). 4.4 Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie Geschäftsführung schätzt die Geschäftsentwicklung der TDRL in 2014 insgesamt als positiv ein. Die Umsatzerlöse übersteigen die prognostizierte Entwicklung von TEUR 14.965 deutlich um TEUR 537. Das erwartete Operating Income in Höhe von TEUR 1.687 wurde um TEUR 190 verfehlt, was im Wesentlichen auf den gestiegenen Personalaufwand durch Neueinstellungen und Tarifanpassung, sowie auf den gestiegenen Materialaufwand aufgrund von Einmaleffekten zurückzuführen ist. Die Gesellschaft entwickelte sich im Geschäftsjahr gemäß der Erwartungen der Geschäftsführung. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. PrognoseberichtDie Geschäftsführung geht für 2015 von einem Anstieg der Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 1.083 auf TEUR 16.585 aus. Die Ursache liegt im Wesentlichen in einem größeren Umfang an Bestellungen im Anmiet-Linienverkehr, sowie im Bundeswehr-Verkehr. Der Betriebsteil Bus rechnet mit einer positiven Entwicklung im Bereich des Gelegenheitsverkehrs. In den Sparten Linien- und Schülerverkehr wird von Preisanpassungen in Höhe der Personalindexentwicklung ausgegangen. Die abrechnungsrelevanten Größen Kilometer und Verkehrstage werden sich in 2015 auf etwa gleichbleibendem Niveau bewegen. Die Umsätze des Betriebsteiles Schiene sind vertraglich auf etwa gleichbleibendem Niveau abgesichert. Auch hier geht die Geschäftsführung von einer leichten Preisanpassung im Jahre 2015 aufgrund der Personalindexentwicklung und von unveränderten Fahrzeug-Kilometern aus. Die Materialaufwendungen werden insbesondere durch die Dieselkosten beeinflusst, deren Entwicklung nicht eindeutig prognostiziert werden kann. Die Beschaffungspreise für Diesel sind im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken. Für 2015 wird dagegen von einem Anstieg des Dieselpreises ausgegangen. Für 2015 sind keine Änderungen der Mitarbeiterzahlen geplant. Die Gesellschaft rechnet für 2015 mit einem leichten Anstieg der Lohn- und Gehaltskosten. In 2015 erwartet die Geschäftsführung ein geringeres Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von ca. TEUR 1.205, da sich die Kosten für Fahrzeugleasing aufgrund eines Konzerninternen Ringtausches um TEUR 242 erhöhen werden. Zu berücksichtigen ist, dass die tatsächlichen Ergebnisse durch geänderte Rahmenbedingungen von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. 2. Chancen- und RisikoberichtDurch die monatliche Analyse der Plan/Ist-Abweichungen, die durch das regionale Controlling in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer erstellt und an die Transdev GmbH, Berlin, gemeldet werden, ist die Einbettung in das Risikomanagement der Transdev-Gruppe gegeben. In diesem Rahmen werden besonders die Auswirkungen folgender Indikatoren berücksichtigt:
Im Rahmen des Finanzmanagements werden mögliche Risiken u. a. durch folgende Maßnahmen fortlaufend überwacht, quantifiziert und nach den Unternehmenszielen entsprechend aktiv gesteuert:
Konkret unterliegt die Gesellschaft den Chancen und Risiken im Wettbewerb um Verkehrsverträge. Der Verkehrsvertrag mit der RB Fährbetriebs GmbH endet im Dezember 2021. Mit einer Neuausschreibung wird Mitte 2021 gerechnet. Es besteht grundsätzlich das Risiko, dass nach Auslaufen des bestehenden Verkehrsvertrages oder bei der Vergabe neuer Verkehrsleistungen andere Wettbewerber den Zuschlag erhalten. Durch die am 1. Januar 2013 in Kraft getretene Novelle des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) werden bisher nur in Ausnahmefällen zulässige Fernbuslinien weitestgehend für den Wettbewerb freigegeben. Das Risiko für den Schienenpersonennahverkehr ist jedoch begrenzt, da Fernbuslinien einen Haltestellenabstand von 50 km einhalten müssen und zwei Haltestellen nicht so gelegt werden dürfen, dass die Schienen-Nahverkehrsverbindung zwischen ihnen weniger als eine Stunde beträgt. Bezüglich der Lohn- und Gehaltsentwicklung besteht für die Gesellschaft ein Risiko, sollten die zukünftigen Lohn- und Gehaltssteigerungen über der Entwicklung des entsprechenden Indexes des statistischen Bundesamtes liegen, da diese Preissteigerungen in der Regel nicht weiterberechnet werden können. Die Weiterbildungserfordernisse im Rahmen des Berufskraftfahrerqualifikationsgesetzes sowie die steigenden Qualitätsansprüche der Aufgabenträger und Nutzer führen zu steigendem Aufwand bei der Aus- und Weiterbildung des Fahrpersonals. D. NachtragsberichtAktuell sind keine Ereignisse eingetreten, über die zu berichten wäre.
Aachen, den 29. Mai 2015 Transdev Rheinland GmbH Dr. Winkens, Geschäftsführung Neumann, Geschäftsführer Poppinghuys, Geschäftsführer Auftragsbedingungen, Haftung und VerwendungsvorbehaltWir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2002 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. GESELLSCHAFTERBESCHLUSSDie Unterzeichnete Transdev Stadt GmbH als alleinige Gesellschafterin der Transdev Rheinland GmbH fasst im Wege schriftlicher Beschlussfassung unter Verzicht auf alle gesetzlichen und gesellschaftsvertraglichen Form- und Fristvorschriften den folgenden Beschluss: 1) Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 (Jahresergebnis EUR 0,00 nach Gewinnabführung von EUR 1.751.650,32 an die Gesellschafterin) wird festgestellt. 2) Der Geschäftsführung wird für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2014 Entlastung erteilt. 3) Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, wird zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2015 bestellt. Die deutsche Fassung dieses Beschlusses ist maßgebend. Datum: 28.08.2015 Ort: Berlin
Transdev Stadt GmbH Christian Schreyer |
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