Stammdaten

Register
Amtsgericht Amberg HRB 3799
Vorher
Maschinentechnik Bruck GmbH
Eingetragen
28.2.2006
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
die Durchführung, Herstellung, Lieferung und Montage von Stahlbau- und Maschinenbauarbeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Stöberl
seit 18.2.2022
Geschäftsführer
Jennifer Lehmer
seit 17.10.2018
Geschäftsführer
Michael Lehmer
seit 17.10.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

Daten zu Gesellschaftern mit Minderheitsbeteiligung (natürliche Personen) sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lehmer Maschinentechnik GmbH

Bruck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Einführung
Gemäß der Studie (Weltkonjunktur im Frühjahr 2024 vom 05.03.2024) des Instituts für Weltwirtschaft an der Universität Kiel (IfW) verlor die Weltkonjunktur gegen Ende des Jahres 2023 wieder etwas an Fahrt. Die Industrieproduktion legte nur schwach zu und der Welthandel war in der Tendenz rückläufig. Der Tiefpunkt im Welthandel scheint trotz der Belastung durch die Krise im Nahen Osten durchschritten. In fortgeschrittenen Volkswirtschaften setzte sich der verhaltene Produktionsanstieg fort, bei allerdings großen Unterschieden zwischen den einzelnen Wirtschaftsräumen. In den Schwellenländern schwächte sich das Expansionstempo zuletzt ab. Förderkürzungen und geringe Lagerbestände halten den Ölpreis derzeit hoch. Der Rückgang der Inflation hat sich zuletzt verlangsamt. Die Notenbanken in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften werden den Abstieg vom Zinsgipfel wohl nicht vor der Mitte des Jahres beginnen. In den Schwellenländern überwiegen inzwischen Zinssenkungen. Die stützenden Wirkungen der Finanzpolitik laufen aus. Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen stehen einer deutlichen Verstärkung der weltwirtschaftlichen Expansion entgegen. Gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten wird mit einem Anstieg von 2,8 Prozent, nach einem Zuwachs von 3,1 Prozent im vergangenen Jahr, gerechnet. Damit ist die Prognose für das Jahr 2024 gegenüber der Dezemberprognose unverändert.
Eine konjunkturelle Erholung in Deutschland lässt weiter auf sich warten. Die Frühindikatoren signalisieren, dass die Wirtschaftsleistung in der ersten Jahreshälfte kaum mehr als stagnieren wird. Insgesamt wird nun für das laufende Jahr nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,1 Prozent (Winterprognose: 0,9 Prozent) gerechnet. Erst im kommenden Jahr dürfte das Bruttoinlandsprodukt wieder sichtbar um 1,2 Prozent zulegen (Winterprognose: 1,2 Prozent). Mit der bislang ausbleibenden Erholung mehren sich die Zeichen, dass auf der deutschen Wirtschaft vor allem strukturelle Probleme lasten und die Expansionsspielräume dementsprechend geringer sind. In Anbetracht der schwachen wirtschaftlichen Dynamik zeigt sich der Arbeitsmarkt recht robust. Die Beschäftigung dürfte im laufenden Jahr noch einmal etwas zulegen, bevor sie im Zuge des demografischen Wandels auf einen Abwärtstrend einschwenkt. Der weiterhin recht hohe Fachkräftemangel wird auch in Reaktion, auf die in den vergangenen Jahren hohe Inflation zu deutlich steigenden Löhnen führen. Da die Verbraucherpreisinflation spürbar sinkt, werden die real verfügbaren Einkommen im laufenden Jahr erstmals nach drei Jahren wieder steigen und den privaten Konsum stimulieren. Die Exporte dürften im laufenden Jahr noch einmal spürbar zurückgehen, bevor sie mit dem sich allmählich wiederbelebenden Welthandel auf einen moderaten Expansionskurs einschwenken. Bei den Unternehmensinvestitionen wird sich das schwache konjunkturelle Umfeld deutlich bemerkbar machen. Das Finanzierungsdefizit des Staates dürfte vor allem aufgrund der Konsolidierungsmaßnahmen von 2,1 Prozent in Relation zum Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 auf 0,8 Prozent im Jahr 2025 zurückgehen.
https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/deutsche-wirtschaft-im-fruehjahr-2024-erholung-mit-hindernissen-32631/ https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/weltwirtschaft-im-fruehjahr-2024-dynamik-bleibt-verhalten-32633/
Geschäftstätigkeit
Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung, Herstellung, Lieferung und Montage von Maschinenbauarbeiten in Stahl und Edelstahl.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage
Die Gesamtleistung belief sich im Jahr 2023 auf TEuro 29.769 (Vj. TEuro 27.941). Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 betrug TEuro 1.266 (Vj. TEuro 1.305).

Der Umsatz ist mit 7,3 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen, der gesamte monatliche Auftragsbestand inklusive offener Rahmenaufträge lag im Jahr 2023 durchschnittlich bei ca. 18,5 Mio. Euro (gegenüber ca. 16,9 Mio. Euro in 2022). Die Materialquote verringerte sich im Vergleich zu 2022 von 59,2 % auf 57,7 % bei gleichzeitiger gegenläufiger Erhöhung der Personalaufwandsquote von 21,8 % auf 23,1 %.

Der Steigerung der Gesamtleistung um TEuro 1.828 steht auch eine Steigerung des Materialaufwands in Höhe von TEuro 650 gegenüber. Das Betriebsergebnis mit TEuro 2.251 Ende 2023 erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr marginal (TEuro 2.213).

Die unternehmensinternen Erfolgsfaktoren für die gute Ertragslage waren straffe Prozessabläufe, ein effizienter Einkauf und die Motivation der Belegschaft. Das unternehmensinterne Steuerungssystem schließt alle betrieblichen Teilbereiche ein und koordiniert die engen Terminvorgaben durch die Kunden. Ein wichtiger Faktor bei der Umsetzung der genannten Maßnahmen war eine große Innovationsfähigkeit der Mitarbeiter auf allen Ebenen, insbesondere hinsichtlich der Arbeitsabläufe und Produktentwicklung.

Die im Vorjahr prognostizierte Gesamtleistung von TEuro 28.020 fiel mit der Gesamtleistung von TEuro 29.769 höher aus. Das avisierte Betriebsergebnis von rd. 2,2 Mio. Euro konnte mit einem tatsächlichen Betriebsergebnis von rd. 2,3 Mio. Euro übertroffen werden.

Finanzlage
Die LMT war im Geschäftsjahr 2023 mit ausreichender Liquidität ausgestattet, zum Bilanzstichtag bestehen offene Kreditlinien in Höhe von ca. 2,4 Mio. Euro.

Aufgrund dieser Liquiditätsausstattung der LMT im Geschäftsjahr 2023 wurden - wie schon in den Vorjahren - Lieferantenrechnungen grundsätzlich innerhalb der Skontofrist beglichen. Dies verfestigte die Vertrauensbasis der Lieferanten in die Geschäftsbeziehungen mit der LMT.

Zudem begünstigte die gute Zahlungsmoral der Kunden die Liquidität der Gesellschaft.
Zum 31. Dezember 2023 bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEuro 7.370 (Vj. TEuro 7.584) aus Kontokorrentkreditlinien, vier Geldmarktkrediten und einem Annuitätenfestsatzdarlehen für den Gesellschaftsanteilskauf. Der überwiegende Teil der Finanzierung der LMT erfolgt über das vorhandene Eigenkapital der Gesellschaft.

Vermögenslage
Der Geschäftsbetrieb der LMT wird in angemieteten Immobilien realisiert.

Das Vermögen der Gesellschaft stieg im Geschäftsjahr 2023 um TEuro 1.519 auf TEuro 15.356.

Im Jahr 2023 betrugen die Investitionen in Sachanlagen TEuro 1.736, die Abschreibungen beliefen sich auf TEuro 551, was per Saldo zu einer Erhöhung der Sachanlagen um 36,1 % führte. Leasingverpflichtungen bestanden im branchenüblichen Umfang. Weitere außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente lagen nicht vor.

Die Vorräte haben sich um 3,3 % erhöht, die Erhöhung teilt sich auf die Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse von TEuro 1.160 und der Verringerung der Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe von TEuro 854 auf.

Die Gesellschaft ist seit dem Geschäftsjahr 2020 an einer ausländischen GmbH in Höhe von 60 % am Eigenkapital beteiligt. Da diese Beteiligung nur von untergeordneter Bedeutung ist, unterbleiben Angaben zur Verwendung von Finanzinstrumenten durch die Gesellschaft.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Stichtag Mietkaufverbindlichkeiten in Höhe von TEuro 420 enthalten, bei denen die LMT als Käufer die finanzierten Vermögensgegenstände aktiviert hat.

Die vorhandenen Kreditlinien bei Banken wurden in normalem Maße in Anspruch genommen.

Das Verhältnis des Eigenkapitals zum Fremdkapital hat sich im Geschäftsjahr von 36,2 % auf 38,5 %, auf Grund des guten Ergebnisses, erhöht.

Die Vermögenslage der LMT ist zum 31. Dezember 2023 als gut zu bewerten.

Chancen- und Risikobericht
Das wirtschaftliche Umfeld hat sich in den anfangs zitierten Prognosen für 2024 entsprechend auf nationaler Ebene etwas aufgehellt. Allerdings stellen die wirtschaftlichen Prognosen in Bezug auf den Fachkräftemangel und die steigenden Lohnkosten eine Herausforderung für die nächste Zeit dar.

Der Auftragseingang und die Auftragslage ist trotz der oben genannten Umstände bei der Lehmer Maschinentechnik sehr zufriedenstellend.

Der Auftragseingang bewegte sich im Jahr 2023 mit rd. 29,3 Mio. Euro über dem Niveau von 2022. Die Steigerung der Gesamtleistung um 6,5 % resultiert wesentlich auf der konstant hohen Auftragslage. Eine Abhängigkeit vom Hauptkunden besteht weiterhin.
Mit dem Hauptkunden wurde eine Vereinbarung ab 2024 für die Zukunft und mindestens 5 Jahre getroffen, was die Höhe des jährlichen Umsatzes, in der Höhe des vergangenen Jahres sicherstellen soll. Dies beinhaltet zusätzlich ein festes Produktportfolio in Höhe von ca. einem Drittel des aktuellen Jahresumsatzes der LMT, wobei die LMT alleiniger Lieferant ist. Der Hauptkunde hat zusätzlich ein großes Wachstumsziel für 2025 geplant, wodurch auch die LMT mit profitieren wird.

Im 1. Quartal 2024 haben sich die Auftragseingänge um ca. 4,7 % (1. Quartal 2023 ca. 0,3 %) gegenüber dem Vorjahreswert verringert. Der Auftragsbestand inklusive offener Rahmenaufträge beläuft sich Ende März 2024 auf ca. 20,5 Mio. Euro (Ende März 2023: ca. 18,0 Mio. Euro).

Die Gesellschaft akquiriert laufend neue Kunden.

Auswertungen aus der Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung sind intern täglich verfügbar, um etwaige Probleme rechtzeitig zu erkennen. Offene Forderungen werden täglich geprüft und sofort angemahnt. Die Auswertung der Liefertermine und Mängelstatistiken lassen aufkommende Probleme mit der Kundenzufriedenheit schnell erkennen.

Berichtspflichtige Finanzinstrumente bestehen nur in den Finanzanlagen, den Forderungen, den liquiden Mitteln sowie den Verbindlichkeiten. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Das Finanzmanagement der LMT dient dem Ziel, den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft sicher zu stellen.

Um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und sie zu begrenzen, werden alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend erfasst, analysiert und bewertet. Integraler Bestandteil ist dabei das interne Kontroll- und Steuerungssystem zu allen relevanten Risiken. Aufgrund der Tätigkeit der Gesellschaft kommen dabei im wesentlichen Ausfallrisiken bei den Forderungen und das Liquiditätsrisiko in Betracht.

Im Jahr 2023 war die notwendige Liquidität stets sichergestellt, Lieferantenrechnungen wurden grundsätzlich innerhalb der Skontofrist beglichen.

Aus heutiger Sicht sind für die Geschäftsführung keinerlei Risiken ersichtlich, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

Besondere Geschäftsrisiken, die über den bekannten Rahmen dieser Geschäftstätigkeit hinausgehen, wurden nicht eingegangen.

Prognose
Für 2024 erwartet die LMT eine Gesamtleistung von rd. 32,5 Mio. € und ein Betriebsergebnis von rd. 2,26 Mio. €. Aufgrund der Entwicklung der Absatzmärkte und der Tendenz der ersten Monate des Jahres 2024 wurde die weitere Entwicklung der kommenden Quartale positiv erwartet.
Für 2024 sind Investitionen in einer Größenordnung von rd. 4.705 TEuro geplant und Mietkauf von rd. 730 TEuro, um die Konkurrenz- sowie Innovationsfähigkeit des Unternehmens weiterhin zu gewährleisten. Diese Investitionen werden voraussichtlich überwiegend über Mietkauf und mit Eigenmitteln finanziert.

Fazit / Ausblick
Trotz der Risiken für die weitere gesamtwirtschaftliche Entwicklung und der erhöhten Unsicherheiten wird die LMT dieses Umfeld aufgrund ihrer stetigen Investitionen und motivierten Mitarbeiter nutzen, ihre Umsatz- und Ertragssituation zu steigern und um diese in den Folgejahren weiter auszubauen.

Die Entwicklung der LMT basiert auf einer guten Eigenkapitalbasis, einer straffen Kostenstruktur und einer stetigen Weiterentwicklung der Kontrollsysteme.

Es sind keine wesentlichen Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres bekannt, die wesentlichen Auswirkungen auf die Lage und die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens haben könnten.

Die Einschätzungen zum zukünftigen Geschäftsverlauf wurden anhand der internen Planungen und Kundeninformationen vorgenommen. Diese Beurteilung ist grundsätzlich aufgrund der inhärenten Risiken einer Zukunftsprognose mit gewissen Unsicherheiten behaftet.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.517.459,66 3.235.480,46
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.183,00 2.305,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 7.182,00 2.304,00
II. Sachanlagen 4.398.798,22 3.230.949,46
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.091.745,00 1.134.410,00
2. technische Anlagen und Maschinen 922.904,00 610.161,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.435.552,00 1.360.757,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 948.597,22 125.621,46
III. Finanzanlagen 111.478,44 2.226,00
1. Beteiligungen 2.226,00 2.226,00
2. Sonstige Finanzanlagen 109.252,44  
B. Umlaufvermögen 10.810.727,61 10.565.629,95
I. Vorräte 9.554.955,69 9.249.099,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 871.630,56 825.402,46
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 97.979,78 97.979,78
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 384.141,36 491.128,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.346,00 35.042,14
Aktiva 15.355.533,27 13.836.152,55

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.268.746,36 3.680.835,32
I. ausgegebenes Kapital 200.000,00 200.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
2. eigene Anteile -50.000,00 -50.000,00
II. Bilanzgewinn 4.068.746,36 3.480.835,32
davon Gewinnvortrag 3.480.835,32 2.704.292,29
B. Rückstellungen 1.273.288,11 980.437,11
C. Verbindlichkeiten 9.813.498,80 9.174.880,12
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.370.490,73 7.584.032,58
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.465.132,49 6.980.892,18
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 905.358,24 603.140,40
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 73.625,00  
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 73.625,00  
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.369.383,07 1.590.847,54
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.129.926,07 1.392.594,39
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 239.457,00 198.253,15
Passiva 15.355.533,27 13.836.152,55

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.735.016,82 11.518.361,62
2. Personalaufwand 6.886.819,18 6.086.123,72
a) Löhne und Gehälter 5.438.053,78 4.888.330,16
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.448.765,40 1.197.793,56
davon für Altersversorgung 131.688,48 125.560,78
3. Abschreibungen 556.401,40 510.962,39
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 556.401,40 510.962,39
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.043.140,64 2.708.418,91
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.240,00  
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 460.384,65 377.046,09
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 515.376,80 521.977,37
8. Ergebnis nach Steuern 1.274.134,15 1.313.833,14
9. sonstige Steuern 8.223,11 9.290,11
10. Jahresüberschuss 1.265.911,04 1.304.543,03
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.480.835,32 2.704.292,29
12. Ausschüttung 678.000,00 528.000,00
13. Bilanzgewinn 4.068.746,36 3.480.835,32

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Bruck. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Amberg unter HR B 3799 eingetragen.

II. Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Erforderliche Vermerke zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlust-Rechnung sind teilweise im Anhang aufgeführt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden nach den bisherigen Grundsätzen unter Beachtung der allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 HGB sowie der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften fortgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Herstellungskosten, in die neben den Material- und Fertigungskosten die Verwaltungsgemeinkosten einbezogen sind, bewertet. Es handelt sich hierbei um Softwareentwicklungskosten, welche linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben wurden.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten aktiviert, die planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungs­dauer von 3 Jahren abgeschrieben werden.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Die Nutzungsdauer liegt bei den technischen Anlagen und Maschinen zwischen 3 bis 13 und bei den anderen Anlagen zwischen 3 bis 15 Jahren. Die Zugänge an abnutzbaren beweglichen Sachanlagen werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten Euro 800,00 nicht übersteigen, werden im Jahr ihres Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel (Seite 4 dieser Anlage).

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederst­wert­prinzips bewertet. Für Paletten ist ein Festwert angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, in die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene Zuschläge für die Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltungsgemeinkosten einbezogen sind. Entsprechend dem jeweiligen Fertigstellungsgrad werden die Herstellungskosten aus den betriebsinternen Kalkulationsunterlagen errechnet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalbeträgen abzüglich angemessener Wertberichtigungen angesetzt.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschluss­stichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeit­ablauf.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle er­kennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäfts­jahres sind dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

In dem Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEuro 3.481 einbezogen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Personalaufwendungen (TEuro 172, Vorjahr TEuro 162) sowie Garantierückstellungen (TEuro 145, Vorjahr TEuro 135).

Die Verbindlichkeiten sind zu Nominalbeträgen angesetzt.

Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entfallen TEuro 420 (Vorjahr TEuro 239) auf Mietkaufverbindlichkeiten. Diese sind bis zur vollständigen Erfüllung der Mietkaufverbindlichkeit durch Eigentumsvorbehalt an den überlassenen Gegenständen gesichert. Die übrigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch geschäftsübliche Eigentumsvorbehalte gesichert.

V. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 125 Arbeitnehmer (17 Angestellte und 108 gewerbliche Arbeitnehmer) beschäftigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Leasingverträgen mit einer Belastung von TEuro 1.569,9 (Laufzeit längstens bis August 2027), aus Mietkaufverträgen mit einer Belastung in Höhe von TEuro 453,2 (Laufzeit längstens bis Oktober 2026) sowie aus Mietverträgen mit einer jährlichen Belastung von TEuro 468 (nächster Kündigungstermin 31. Dezember 2027, danach verlängert sich der Vertrag jeweils um ein Jahr).

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag haben sich nicht ereignet.

Geschäftsführer waren im abgelaufenen Geschäftsjahr Frau Jennifer Lehmer, Bürokauffrau, Herr Michael Lehmer, Technischer Zeichner, sowie Herr Stephan Stöberl.

 

Bruck, den 8. Mai 2024

gez. Jennifer Lehmer

gez. Michael Lehmer

gez. Stephan Stöberl




A n s c h a f f u n g s k o s t e n


Stand am
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
Stand am


01.01.2023



31.12.2023


Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
I.
IMMATERIELLE






VERMÖGENSGEGENSTÄNDE





1.
selbstgeschaffene, gewerbliche






Schutzrechte und ähnliche Rechte






und Werte
65.280,00
0,00
0,00
0,00
65.280,00
2.
entgeltlich erworbene Konzessionen,






gewerbliche Schutzrechte und ähnliche





Rechte und Werte sowie Lizenzen an






solchen Rechten und Werten
191.113,55
9.881,87
0,00
0,00
200.995,42


256.393,55
9.881,87
0,00
0,00
266.275,42
II.
SACHANLAGEN





1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte





und Bauten einschließlich der Bauten auf





fremden Grundstücken
1.654.456,36
22.027,32
0,00
0,00
1.676.483,68
2.
Technische Anlagen und Maschinen
8.297.917,35
494.253,69
0,00
214.166,19
8.578.004,85
3.
Andere Anlagen, Betriebs- und






Geschäftsausstattung
3.881.016,50
325.021,70
71.673,82
72.491,57
4.205.220,45
4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
     125.621,46
894.649,58
-71.673,82
0,00
948.597,22


13.959.011,67
1.735.952,29
0,00
286.657,76
15.408.306,20
III.
FINANZANLAGEN





1.
Beteiligungen
2.226,00
0,00
0,00
0,00
2.226,00
2.
Wertpapiere des Anlagevermögen
0,00
109.252,44
0,00
0,00
109.252,44


2.226,00
109.252,44
0,00
0,00
111.478,44
Anlagevermögen gesamt
14.217.631,22
1.855.086,60
0,00
286.657,76
15.786.060,06



      A b s c h r e i b u n g e n


Stand am
Zugänge
Abgänge
Stand am


01.01.2023


31.12.2023


Euro
Euro
Euro
Euro
I.
IMMATERIELLE





VERMÖGENSGEGENSTÄNDE




1.
selbstgeschaffene, gewerbliche





Schutzrechte und ähnliche Rechte





und Werte
65.279,00
0,00
0,00
65.279,00
2.
entgeltlich erworbene Konzessionen,





gewerbliche Schutzrechte und ähnliche

Rechte und Werte sowie Lizenzen an





solchen Rechten und Werten
188.809,55
5.003,87
0,00
193.813,42


254.088,55
5.003,87
0,00
259.092,42
II.
SACHANLAGEN







2364,5
1.182,25
591,125
1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte

und Bauten einschließlich der Bauten auf

fremden Grundstücken
520.046,36
64.692,32
0,00
584.738,68
2.
Technische Anlagen und Maschinen
7.687.756,35
181.509,69
214.165,19
7.655.100,85
3.
Andere Anlagen, Betriebs- und





Geschäftsausstattung
2.520.259,50
305.195,52
55.786,57
2.769.668,45
4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00


10.728.062,21
551.397,53
269.951,76
11.009.507,98
III.
FINANZANLAGEN




1.
Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00
2.
Wertpapiere des Anlagevermögen
0,00
0,00
0,00
0,00


0,00
0,00
0,00
0,00
Anlagevermögen gesamt
10.982.150,76
556.401,40
269.951,76
11.268.600,40



             B u c h w e r t e



31.12.2023
31.12.2022



Euro
Euro
I.
IMMATERIELLE




VERMÖGENSGEGENSTÄNDE



1.
selbstgeschaffene, gewerbliche




Schutzrechte und ähnliche Rechte




und Werte

1,00
1,00
2.
entgeltlich erworbene Konzessionen,




gewerbliche Schutzrechte und ähnliche

Rechte und Werte sowie Lizenzen an




solchen Rechten und Werten

7.182,00
2.304,00



7.183,00
2.305,00
II.
SACHANLAGEN



1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte

und Bauten einschließlich der Bauten auf

fremden Grundstücken

1.091.745,00
1.134.410,00
2.
Technische Anlagen und Maschinen

922.904,00
610.161,00
3.
Andere Anlagen, Betriebs- und




Geschäftsausstattung

1.435.552,00
1.360.757,00
4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

948.597,22
125.621,46



4.398.798,22
3.230.949,46
III.
FINANZANLAGEN



1.
Beteiligungen

2.226,00
2.226,00
2.
Wertpapiere des Anlagevermögen

109.252,44
0,00



111.478,44
2.226,00
Anlagevermögen gesamt

4.517.459,66
3.235.480,46

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 25.11.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die Lehmer Maschinentechnik GmbH, Bruck
Prüfungsurteile
Ich habe den Jahresabschluss der Lehmer Maschinentechnik GmbH, Bruck, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Lehmer Maschinentechnik GmbH, Bruck, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
·  entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und
·  vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile
Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üb ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
·  identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

·  gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

·  beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

·  ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

·  beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

·  beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

·  führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

München, 16. Mai 2024
Franz Zimmermann Wirtschaftsprüfer

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