Drexler Drivetrain GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Fiebig seit 26.1.2021 | Geschäftsführer |
Marina Drexler seit 30.8.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Drexler Automotive GmbHSalzwegJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtDrexler Automotive GmbH, Salzweg Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftsmodell Allgemein Der Name "Drexler" gilt nach wie vor als Inbegriff für innovative Antriebstechnologie. Das Hauptgeschäftsfeld liegt in der Entwicklung und Herstellung von Sperrdifferenzialen, Renngetrieben, Antriebswellen und Radnabensystemen, sowohl für Rennfahrzeuge, Sport- und Supersportfahrzeuge, unabhängig von der Antriebsart. Die langjährige Erfahrung im Bereich Sperrdifferenziale und Renngetrieben geht auf die Erfahrung und Erfolge im Motorsport zurück. Historie Bereits in den 80er Jahren wurden Sperrdifferenziale und Renngetriebe entwickelt und produziert. Diese wurden sowohl in eigenen Renn- und Testfahrzeugen als auch in Kundenfahrzeugen erfolgreich eingesetzt. Im Jahre 1986 wurde die erste Fertigungsserie mit 50 Hinterachsen mit eingebautem Sperrdifferenzial an ein Motorsportteam ausgeliefert. Im Jahr 1998 wurde die Firma Drexler Motorsport gegründet und in 2004 in die Drexler Motorsport GmbH umgewandelt. Der Sitz befindet sich in Salzweg, fünf Kilometer von der bekannten drei Flüsse Stadt Passau entfernt. Ende 2015 wurde der Firmenname in Drexler Automotive GmbH geändert. Zukunft Mit stetig wachsender Bekanntheit und Wertschätzung auf internationaler Ebene und dementsprechend kontinuierlich steigender Nachfrage entwickelt sich die Firma Drexler Automotive GmbH immer weiter. Aktuell sind Sperrdifferentiale und Getriebebauteile für über 350 Fahrzeugtypen verfügbar. Forschung und Entwicklung An die erfolgreiche Entwicklung eines weltweit einzigartigen neuen multifunktionalen Differenzials für SUV-Fahrzeuge und für den Offroad-Bereich wurde angeknüpft und diese weiter optimiert. Die Nachfrage der OEMs nach diesem Produkt ist groß. Darüber hinaus werden weiter Entwicklungsarbeiten an neuen und in Bezug auf die Optimierung bestehender Produkte betrieben. 2. Wirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung Die Inlandsproduktion der Automobilindustrie profitiert von der Transformation und ist im Vorwärtsgang. Letztes Jahr konnte die Inlandsproduktion wie schon im Vorjahr ausgebaut werden. Nach einem Plus von 12% 2022 ging es 2023 sogar um 18% aufwärts. Damit liegt die heimische Fertigung jedoch immer noch 12% oder über eine halbe Million Fahrzeuge unterhalb des Niveaus vom Vorkrisenjahr 2019. Ein wichtiger Grund für den Zuwachs war der im Januar noch sehr hohe Auftragsbestand, der im Laufe des Jahres auf Normallevel abgebaut wurde und so die Produktion nachhaltig unterstützte. Lieferengpässe verhinderten ein noch besseres Ergebnis, wobei sich die Halbleiterknappheit nicht mehr ganz so stark bemerkbar machte, wie noch in den beiden Vorjahren. Und doch bremste die starke Ausrichtung hin zu Premiumprodukten, die genauso wie die Fahrzeuge mit Elektroantrieb überdurchschnittlich viele Chips für Assistenzsysteme, Bildschirme, Steuerungen etc. benötigen, das Wachstum. Wichtigstes Segment waren letztes Jahr mit 1,53 Mio. € die SUV und Geländewagen (+41%) vor der Kompaktklasse mit 1,01 Mio. Fahrzeugen (+22%), der Mittelklasse mit 0,64 Mio. Einheiten (-2%) und der oberen Mittelklasse mit 0,36 Mio. Einheiten (+5%). Die Produktion des letzten Kleinwagenmodells in Deutschland lief letztes Jahr aus. (Quelle: VDA-Marktentwicklung) Trotz einer wirtschaftlich angespannten Lage konnte die Automobilindustrie ihren Umsatz aus der Inlandsproduktion auch im Jahr 2023 steigern. Im vergangenen Jahr stieg er 10% auf knapp 558,1 Milliarden Euro. Ein Teil des Umsatzplus dürfte dabei auch der immer noch erhöhten Inflation geschuldet sein. Das Umsatzplus verteilte sich dabei etwa proportional auf das Inlands- (+11%) und Auslandsgeschäft (+10%). Knapp 70% des Gesamtumsatzes ging dabei auf das Auslandsgeschäft zurück, etwa 30% davon entfielen wiederum auf Geschäfte mit Ländern innerhalb der Eurozone. Der Umsatz aus dem Geschäft mit Kunden innerhalb der Eurozone stieg dabei um 21% und damit deutlich stärker als der Umsatz mit Kunden außerhalb der Eurozone (+6%). (Quelle: VDA-Umsatzentwicklung in der Automobilindustrie) Zum Zuwachs entscheidend beigetragen hat Europa, wo die Pkw-Auslandsfertigung der deutschen OEM 2023 um 9% auf 3,18 Mio. Einheiten anstieg. Dabei verlief die Entwicklung in Osteuropa mit einem Plus von 17% auf 1,64 Mio. Stück wesentlich dynamischer als in Westeuropa (ohne Deutschland), wo der Zuwachs nur 1% bei 1,55 Mio. Einheiten betrug. Erstmals seit über 10 Jahren übertraf die osteuropäische wieder die westeuropäische Fertigung. (Quelle: VDA-Umsatzentwicklung in der Automobilindustrie) Die Zulieferer verbuchten 2023 ein Umsatzwachstum um 9% gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt erzielten die Hersteller von Teilen für Kraftwagen und Kraftwagenmotoren einen Umsatz von 91,9 Milliarden Euro. Damit erwirtschafteten sie knapp 16% des Gesamtumsatzes der automobilen Inlandsproduktion. (Quelle der Daten: Statistisches Bundesamt, aktualisiert 29.05.2024) 3. Darstellung des Geschäftsverlaufes 3.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung Zu Beginn des vergangenen Jahres verlief die Auftragslage zunächst erwartungsgemäß gut. Eine durch die Politik verursachte Verunsicherung der Automobilindustrie hinsichtlich des Wandels zur Elektromobilität führte zu einer Verschiebung von Auftragsabrufen ins Folgejahr. Dies führte bei uns zu einer periodenbedingt rückläufigen Umsatzentwicklung von T€ -1.048 (-5,8%), die mit einer Gesamtleistung von T€ 17.215 (Vj. T€ 18.193) abschließt. Um auf größere Auftragsabrufe im Folgejahr gerüstet zu sein, haben wir in 2023 vorwiegend auf Lager produziert. Der Bestand in Arbeit befindlicher Aufträge hat sich daher auch um T€ 196 (Vj. T€ 125) erhöht. Dies zeigt auch die folgende Tabelle:
Die Umsatzerlöse entfielen zu 41% auf das Inland und zu 59% auf das Ausland mit Schwerpunkt in Europa. Mit verschiedenen Automobilherstellern bestehen längerfristige Rahmenaufträge, die mehr als 75% des Gesamtumsatzes ausmachen. Aus diesen Verträgen heraus werden festgelegte Liefermengen abgerufen. In der Automotivbranche ist es üblich, dass Abrufe von Liefermengen nur für die nächsten 2 Wochen im Voraus erfolgen, um die Lagerhaltung für die Kunden so gering wie möglich zu halten. Aus vorstehend genannten Gründen erhöhte sich zu Beginn des Jahres 2024 unser Auftragsbestand auf ca. T€ 1.600 (Vj. T€ 900). Investitionen und Finanzierung In 2023 gab es keine nennenswerten Investitionen. Es fanden lediglich Erneuerungen im Bereich der Produktionsmaschinen und des Fuhrparks statt. Die entsprechenden Zahlen des Sachanlagevermögens werden in der folgenden Tabelle dargestellt: 31.12.2023 Vorjahr Veränderung Veränderung
Die Finanzierung der getätigten Erneuerungen erfolgte ausschließlich aus eigenen Finanzmitteln. 3.2 Personal Im Geschäftsjahr 2023 waren - entsprechend § 267 Abs. 5 HGB - beschäftigt:
4. Darstellung derLage 4.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöht sich um T€ 894 auf T€ 21.618 (Vorjahr T€ 20.724). Das Sachanlagevermögen ist zu 100 % durch Eigenkapital gedeckt. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 18,0% (Vorjahr 19,2%). Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 664 (+34,5%) gestiegen. Ursache hierfür ist, dass in Vorbereitung auf die Anfang 2024 erhöhten Auftragsabrufe bereits entsprechendes Material eingekauft wurde. Der Anstieg der "In Arbeit befindliche Aufträge" um T€ 196 wurde bereits in Punkt 4.1thematisiert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbedingt um T€ 281 auf T€ 2.259. Es gab keinerlei Zahlungsausfälle oder lnsolvenzen im Kundenkreis. Alle Forderungen waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses bezahlt. Bedingt durch den Anstieg an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierte sich die Liquidität um T€ 217 auf einen dennoch hohen Stand von T€ 11.052. Das Eigenkapital ist in Höhe des Jahresüberschusses um T€ 825 auf T€ 20.986 angewachsen. Die Eigenkapitalquote beträgt 97,1%. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 115 auf T€ 220 erhöht, verursacht durch den Anstieg der Lohn- und Umsatzsteuerverbindlichkeiten für Dezember 2023. 4.2 Finanzlage Die Gesellschaft konnte ihre Zahlungsverpflichtungen zu jeder Zeit erfüllen. Der Bestand der liquiden Mittel beträgt 51,1% und mit Einbeziehung der Wertpapiere 55,8% der Bilanzsumme. Die Drexler Automotive GmbH weist - wie im Vorjahr - keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus. Alles konnte aus Eigenmitteln finanziert werden. 4.3 Ertragslage Wesentliche Kennzahlen zur Ertragslage: 2023 Vorjahr Veränderung Veränderung
2023 Vorjahr Veränderung Veränderung
Im Folgenden werden die wesentlichen Veränderungen zum Vorjahr dargestellt und erläutert. Die Gesamtleistung (-T€ 978), der Rohertrag 1 (-T€ 216) und der Rohertrag II (-T€ 472) haben sich aufgrund der Umsatzrückgänge sowie gestiegener Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Dagegen ist der Materialaufwand überproportional (im Vergleich zur Gesamtleistung) um 7,0% bzw. T€ 762 auf T€ 10.084 zurückgegangen, da Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe auf Vorrat eingekauft wurden und sich dies in der Bilanz bestandserhöhend ausgewirkt hat (gleichzeitig hat sich in Höhe der Bestandserhöhung der Materialaufwand reduziert). Der Personalaufwand erhöhte sich aufgrund von Lohn- und Gehaltserhöhungen um T€ 256 auf T€ 3.877 (Vorjahr T€ 3.621). Zusammen mit den gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Zinserträgen, verbunden mit der Reduzierung des Steueraufwandes hat sich das Jahresergebnis um T€ 327 gegenüber dem Vorjahr verringert. 4.4 Zusammenfassung Zusammenfassend stellt die Geschäftsführung fest, dass die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage trotz des Umsatz- und Ergebnisrückganges aufgrund der Verschiebung der Auftragsabrufe ins Folgejahr sehr zufriedenstellend ist. 5. Soll-Ist Abweichungsanalyse für 2023 Das Geschäftsjahr 2023 konnte unsere Planungen aufgrund der vorstehend beschriebenen Ereignisse nicht ganz erreichen. Sowohl die Gesamtleistung (T€ 17.215) als auch das Jahresergebnis (T€ 825) blieben unter unseren Erwartungen. Im Nachgang (Soll-Ist-Vergleich) ist aber festzustellen, dass sich die Nachfrage auf das Folgejahr verschoben hat. Die Entscheidung, in 2023 auf Vorrat zu produzieren, hat sich bereits Anfang 2024 als richtig und erfolgreich erwiesen. Die in 2024 wieder anziehenden Aufträge und die Anpassungen der Verkaufspreise an die aktuelle Gegebenheit lassen ein gutes Ergebnis für 2024 erwarten. 6. Voraussichtliche Entwicklung, Chancen, Risiken 6.1 Voraussichtliche Entwicklung Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor sehr gut. Seitens der Automobilhersteller wird allerdings die Transformation zur Elektromobilität überdacht. Wir bereiten uns daher auf Veränderungen vor. Für das laufende Jahr 2024 kann aufgrund strategisch richtiger Entscheidungen in 2023 (z. B. Vorproduktion von Teilen zu noch günstigen Preisen und Verkauf zu angepassten Marktpreisen, Entwicklung neuer und Optimierung bestehender Produkte) auch bei einem möglichen Umsatzrückgang mit wieder steigenden Erträgen gerechnet werden. Unsere vorsichtige Planung für das Geschäftsjahr 2024 geht von einer leicht sinkenden Gesamtleistung aus. Wir erwarten einen Umsatz in Höhe von T€ 14.500. Aufgrund marktbedingter Preisanpassungen unserer Endprodukte und den daraus resultierenden höheren Rohgewinnaufschlägen, rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Jahresergebnis von T€ 2.000 vor Steuern. 6.2 Chancen und Risiken Die Finanz- und Wirtschaftslage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Ausnutzung von Skonti zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die hervorragende Kapitalstruktur hat einen wesentlichen Anteil an den erwirtschafteten Ergebnissen. Das Unternehmen ist unabhängig von Banken, es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die vorgenommenen Investitionen in den Ausbau der eigenen Entwicklungsabteilung und in eine nachhaltige unabhängige Energieversorgung haben sich gerade in den wirtschaftlich schwierigen Zeiten als zukunftsweisend und richtig erwiesen. Auch den zukünftigen erhöhten Qualitätsansprüchen und der verbesserten Energie- und Klimaeffizienz wird dadurch Rechnung getragen. Größere Risiken sind derzeit für die Drexler Automotive GmbH nicht erkennbar. Dies bezieht sich auch auf die zurückhaltenden Maßnahmen der Automobilhersteller zur Elektromobilität, da die Firma Drexler Automotive GmbH auf alle erkennbaren Entwicklungen vorbereitet ist. 7.3 Fortbestandseinschätzung Die Wettbewerbssituation darf weiterhin als gut bezeichnet werden. Wie bereits vorstehend geschildert, können durch die vollzogenen Maßnahmen sowohl kurzfristig auf Änderungswünsche der Automobilindustrie als auch auf neue Anforderungen im Motorsport reagiert werden. Dies verspricht auch nachhaltig eine gute Stellung im Wettbewerb. Eine Veränderung der Geschäftspolitik ist zurzeit nicht geplant, äußere Einflüsse können allerdings eine geänderte Geschäftspolitik hervorrufen.
Salzweg, den 31. Juli 2024 Marina Drexler Daniel Fiebig BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Drexler Automotive GmbH, SalzwegVorbemerkung Die Drexler Automotive GmbH hat Ihren Sitz in 94121 Salzweg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Passau (Reg. Nr. HRB 6560). A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Firma Drexler Automotive GmbH wurde auf der Grundlage der deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs und Bewertungsmethoden maßgebend: Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenständen und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um die planmäßige Abschreibung. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen sowie bei den Sachanlagen erfolgt die Abschreibung linear. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis € 250,00 werden im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- und Herstellungskosten von € 250,00 bis € 800,00 ebenfalls voll abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Wertberichtigungen waren nicht veranlasst. Die Bewertung der Wertpapiere erfolgt zu den Anschaffungskosten. Wertberichtigungen waren nicht veranlasst. Die flüssigen Mittel sowie die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. C. Informationen zur Bilanz und zur GuV Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens zum 31.12.2023 ist im Anlage spiegel dargestellt. Forderungen Zum Bilanzstichtag 2023 bestanden Forderungen i.H.v. € 2.410.950,07, davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr€ 8.000.00. Verbindlichkeiten Zum Bilanzstichtag 2023 haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. D. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Pachtverträgen besteht eine jährliche Verpflichtung gegenüber nahestehenden Personen von ca. € 436.250,00. Geschäftsführer Zur Geschäftsführung berechtigt und verpflichtet sind Frau Marina Drexler (Justizfachangestellte), Wohnort Salzweg und Herr Daniel Fiebig (B.Sc. B.A.E.), Wohnort Salzweg. Bezüglich der Angaben über die Geschäftsführerbezüge wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Personal Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 101 Personen beschäftigt, davon entfallen auf gewerbliche Arbeitnehmer 75 und Angestellte 26 Personen. E. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss i. H. von € 825.618,16 ab und wird auf neue Rechnung vorgetragen. F. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich mit Ausnahme des weiter andauernden Ukraine-Krieges, von dem die Drexler Automotive GmbH nicht betroffen ist, nicht ereignet.
Salzweg, 24. Juli 2024 Die Geschäftsfüherer: Marina Drexler Daniel Fiebig
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Drexler Automotive GmbH, Salzweg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Drexler Automotive GmbH, Salzweg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Drexler Automotive GmbH, Salzweg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 7 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 377 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen hande/srechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden hondelsrechtlichen Vorschriften in ollen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Obereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hoben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsotzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Obereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und den Lagebericht Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, ober keine Garantie dafür, dass eine in Obereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Gesamtdarstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunfrsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunfrsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunfrsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 9. August 2024 Wagner-Gruber, Dr. Hacker & Partner mbB, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. Mark Hacker, Wirtschaftsprüfer |
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