Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Universal Pictures International Germany GmbH
Herriotstraße 6, 60528 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karl-Helmut Friz seit 9.7.2025 | Geschäftsführer |
Alexandra Jaschinski seit 15.6.2023 | Prokura |
Michael Kampf seit 15.6.2023 | Prokura |
Stefan Kumeiser seit 22.5.2017 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Universal Studios International B.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Universal Pictures International Germany GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Geschäftstätigkeit Gegenstand unserer Geschäftstätigkeit ist der Erwerb von Filmverarbeitungsrechten und von Filmaufführungsrechten und deren entgeltliche Überlassung an Lichtspielunternehmer im Rahmen des Filmverleihs. Mit der Universal Studios Limited, London/Großbritannien, bestehen Lizenzverträge, welche die Vermarktung der lizensierten Filme durch Universal Pictures International Germany GmbH (UPI) exklusiv in Deutschland regeln. Auf Basis der Lizenzverträge wird für die Universal Pictures International Germany GmbH der Gewinn vor Ertragsteuern je nach Umsatzhöhe mit einem festgelegten Prozentsatz fixiert. Universal Pictures International Germany GmbH hält 100 % der Anteile an der Tochtergesellschaft Universal Pictures International LLC, Moskau/Russland. II. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Nach Angaben der Filmförderanstalt erhöhte sich die Anzahl der verkauften Tickets von 78,0 Mio. im Vorjahr auf 95,7 Mio. in 2023. Entsprechend erhöhte sich auch der Kinoumsatz von 722,0 Mio. Euro im Jahr 2022 auf 929,1 Mio. Euro in 2023. Dies entspricht einem Umsatzanstieg von 207,1 Mio. Euro oder 28,7 Prozent. Dennoch ist der Umsatz im Jahr 2023 immer noch unter dem Umsatz des Kinojahres 2019 (1.024,0 Mio. Euro), dem letzten Jahr vor der Corona-Pandemie. Die durchschnittlichen Eintrittspreise erhöhten sich von 9,26 Euro im Vorjahr auf 9,71 Euro im Jahr 2023. Die Anzahl der Leinwände verminderte sich leicht von 4.911 im Vorjahr auf 4.901 in 2023. III. Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren Für die Geschäftsführung stellen die Umsatzerlöse sowie die Profitabilität (Ergebnis vor Steuern) bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren dar. Umsatzerlöse werden mit dem Filmverleih an Lichtspielunternehmer generiert, die Rentabilität wird durch die Lizenzverträge mit der Universal Studios Limited, London/Großbritannien, bestimmt. Der Umsatz hat sich von 53,7 Mio. Euro im Vorjahr auf 75,0 Mio. Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 erhöht. Dies liegt vor allem an den erfolgreichen Ergebnissen von "Der Super Mario Bros. Film" und "Oppenheimer". Die Verminderung der Profitabilität vor Steuern (2023: 3,0 Mio. Euro; 2022: 5,1 Mio. Euro. Euro) war im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen durch einen Anstieg des Materialaufwands (2023: 69,9 Mio. Euro; 2022: 46,0 Mio. Euro) sowie die geringeren sonstigen betrieblichen Erträge aus realisierten Währungsgewinnen (2023: 0 Mio. Euro; 2022: 3,3 Mio. Euro) begründet. Gegenläufig stiegen die sonstigen betrieblichen Erträge aus der Weiterbelastung von fremden Dienstleistungen an Schwestergesellschaften (2023: 3,0 Mio. Euro; 2022 0 Mio. Euro). IV. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.206 (Vorjahr: TEUR 3.416) erzielt. Der UPI-Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2023 betrug 74,6 Mio. Euro (Vorjahr: 53,7 Mio. Euro). Die am Umsatz gemessen erfolgreichsten Filme des Geschäftsjahres 2023 im Inland waren: Filmtitel
Der Rohgewinn (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) reduzierte sich von TEUR 7.679 in 2022 auf TEUR 5.145 im aktuellen Geschäftsjahr. Aufgrund des Wegfalls von realisierten Währungsgewinnen bei steigenden Weiterbelastungen von Dienstleistungen verminderten sich die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 3.624 im Vorjahr auf TEUR 3.042 im Jahr 2023. Der Anteil der Personalaufwendungen am Umsatz verminderte sich von 8,9% im Vorjahr auf 4,8% im Jahr 2023. Der Zinsanteil der Pensionsrückstellung wird hierbei wie im Vorjahr im Zinsaufwand ausgewiesen. V. Vermögenslage und Finanzlage Der Anstieg des Sachanlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus Zugängen für Mietereinbauten bei planmäßiger Abschreibung. Bei den Finanzanlagen in Höhe von 1,5 Mio. Euro handelt es sich wie im Vorjahr um die Anteile an der Tochtergesellschaft in Russland. Aufgrund unserer Geschäftstätigkeit unterliegen die Forderungen und Verbindlichkeiten hohen täglichen Schwankungen. Da im Monat Dezember regelmäßig besonders publikumswirksame Filme in den Kinos gestartet werden, hängen die Salden zum 31. Dezember eines jeden Geschäftsjahres somit im Wesentlichen davon ab, wie viele Tage vor Geschäftsjahresende der jeweilige Film in den Kinos gestartet wird und in welchem Umfang er entsprechende Publikumsakzeptanz findet. Insbesondere sind die Salden der Posten im Netto-Umlaufvermögen zum Geschäftsjahresschluss daher stark stichtagsbezogen. Im Umlaufvermögen erhöhten sich stichtagsbedingt die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Geschäftsjahresende auf TEUR 2.476 (Vorjahr: TEUR 1.802). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten wie im Vorjahr den Aktivwert aus Rückdeckungsversicherung in Höhe von 9,6 Mio. Euro (Vorjahr: 9,7 Mio. Euro). Dem stehen Pensionsrückstellungen in Höhe von 15,2 Mio. Euro (Vorjahr: 15,4 Mio. Euro) gegenüber. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten wie im Vorjahr im Wesentlichen ausstehende Rechnungen und personalbezogene Sachverhalte. Aufgrund der im Geschäftsjahr erfolgten Ausschüttung in Höhe von 5,0 Mio. Euro verminderte sich die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 auf 16,4% (Vorjahr: 25,7%). Die Finanzierung erfolgt durch den Cash-Pool mit Konzerngesellschaften. Der Finanzmittelbestand umfasst deswegen sowohl die liquiden Mittel als auch die Cash-Pool-Forderungen innerhalb der Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich stichtagsbedingt von TEUR 6.164 zum 31.Dezember 2022 auf TEUR 6.697 zum 31.Dezember 2023. VI. Investition Die Investitionen in Höhe von TEUR 1.311 im Geschäftsjahr 2023 betreffen ausschließlich Betriebs- und Geschäftsausstattung. VII. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 36 Mitarbeiter (Vorjahr: 33) beschäftigt. VIII. Risiken und Chancen Auf Basis der gegenwärtigen Lizenzverträge kann die Gesellschaft grundsätzlich keinen Jahresfehlbetrag ausweisen, so dass bilanzielle Risiken stark begrenzt sind. Einzig aus der Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen könnten sich Risiken ergeben. Operative Risiken und Chancen von UPI sind eng mit der geschäftlichen Entwicklung bei den Betreibern von Filmtheatern verknüpft. Ausfallrisiken werden weiterhin mit einem strikten Forderungsmanagement begrenzt. Generell ist der Publikumserfolg von Neuproduktionen nicht vorhersehbar, so dass entsprechenden Risiken nur mit einer Diversifikation bei den Neuproduktionen begegnet werden kann. Die Diversifikation in unterschiedliche Genres (Komödie, Fantasy, Action, Animations- und Familienfilme etc.) oder Wiedergabeverfahren (2D-, 3D-Wiedergabe, IMAX, D-Box etc.) erhöht die Wahrscheinlichkeit des Publikumserfolges. UPI hat in der Vergangenheit gezeigt, dass diese Strategie erfolgreich umgesetzt wurde. Aufgrund des Ukraine Russland Konflikts hat die Konzernzentrale entschieden, ab März 2022 das operative Geschäft unserer russischen Tochtergesellschaft einzustellen und keine Universal Kinofilme in Russland herauszubringen. Im späteren Verlauf des Jahres 2022 wurde von der Konzernmutter die Entscheidung getroffen, das Geschäft in Russland vollständig aufzugeben. Das Risiko der Werthaltigkeit unseres Beteiligungsanteils an der russischen Tochtergesellschaft wurde bewertet und festgestellt, dass die Werthaltigkeit weiterhin gegeben ist. Die Gesamtrisikosituation hat sich aktuell aufgrund der kontinuierlichen Erholung des Kinomarktes nach den Pandemie-Jahren verringert. Den vorstehend genannten Risiken begegnet die UPI mit den oben genannten Maßnahmen. Die Risiken werden durch die UPI als beherrschbar eingeschätzt. IX. Prognosebericht Die Gesellschaft befindet sich am Ende des Geschäftsjahres 2024 in einer stabilen finanziellen Position. Das tatsächliche Ergebnis vor Steuern und vor Beteiligungserträgen entspricht weitgehend unseren fortgeführten Planungen. Gegenwärtig gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einem niedrigeren Umsatz von ca. -40% und einem geringeren Ergebnis vor Steuern und Beteiligungserträgen (Rentabilität) als im Jahr 2023 aus, da durch den Drehbuchautoren- und Schauspielerstreik in Hollywood große Filme verschoben werden mussten. Für das Geschäftsjahr 2025 wird wieder ein leicht höherer Umsatz von ca. 10% und ein besseres Ergebnis vor Steuern und Beteiligungserträgen erwartet. Nach den Streikauswirkungen wird mit einer steigenden Anzahl an Filmen mit größeren Umsatzerwartungen gerechnet.
Frankfurt am Main, den 12. Dezember 2024 Universal Pictures International Germany GmbH Karel De Vries Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 11205Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Universal Pictures International Germany GmbH (UPI) ist eine große Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Für die Ermittlung der Abschreibungen werden die folgenden Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung als Aufwand erfasst. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bewertet. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Für erkennbare Risiken wurden in angemessenem Umfang Wertberichtigungen gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen, die die Voraussetzungen für das Vorliegen von Deckungsvermögen und der damit verbundenen Verrechnung mit den Pensionsverpflichtungen nicht erfüllen. Diese werden auf Basis der Mitteilungen der Versicherer mit dem jeweiligen Aktivwert (Deckungskapital) zum Bilanzstichtag bewertet, also in Höhe der verzinslichen Ansammlung der vom Versicherungsnehmer geleisteten Sparanteile der Versicherungsprämien zuzüglich etwa vorhandener Guthaben aus Überschussbeteiligungen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen wurden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der sog. Projected Unit Credit Method (Verfahren laufender Einmalprämien) errechnet. Die Ermittlung des Rückstellungsbetrages erfolgte unter Zugrundelegung der im Oktober 2018 veröffentlichten Heubeck-Richttafeln 2018 G. Die Bewertung zum Bilanzstichtag erfolgte mit dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre. Der Berechnung lagen folgende Parameter zugrunde:
Für Pensionsrückstellungen bestehen Rückdeckungsversicherungsansprüche. Die Rückdeckungsversicherungsansprüche erfüllen nicht die Anforderungen zur Qualifizierung als Deckungsvermögen, so dass diese nicht mit den Pensionsrückstellungen saldiert werden. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht, so dass eine Abzinsung nicht notwendig war. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB dahingehend Gebrauch gemacht, dass eine Aktivierung unterbleibt. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Längerfristige Fremdwährungsposten bestehen nicht. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und deren Entwicklung im Geschäftsjahr sind im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.
Die Finanzanlagen beinhalten 100% der Anteile an der Tochtergesellschaft Universal Pictures International LLC, Moskau/Russland. Das Eigenkapital der Gesellschaft per 31. Dezember 2023 betrug umgerechnet TEUR 3.917 (TRUB 385.209), der Jahresfehlbetrag betrug TEUR 610 (TRUB 59.979). Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 6.697 (Vorjahr: TEUR 6.164) aus Cashpool-Guthaben und bestehen gegen die Comcast Capital International Limited, Isleworth/Großbritannien. Darüber hinaus handelt es sich mit TEUR 1.169 (Vorjahr: TEUR 5.816) um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Universal Studios Ltd., London/Großbritannien. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus dem Lizenzvertrag mit der Universal Studios Ltd., London/Großbritannien. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 9.622 (Vorjahr: TEUR 9.709) und Umsatzsteuerforderungen in Höhe von TEUR 812 (Vorjahr: TEUR 802) ausgewiesen. Die Verminderung des Aktivwertes aus der Rückdeckungsversicherung zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 87 und ist in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 9.622 (Vorjahr: TEUR 9.709) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergibt sich unter Verwendung eines Steuersatzes von rund 32% ein Aktivüberhang der latenten Steuern aus den abweichenden Wertansätzen bei den Pensionsrückstellungen. Latente Steuern werden nicht ausgewiesen, da der bestehende Aktivüberhang unter Ausnutzung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB bilanziell nicht angesetzt wird. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert DM 200.000 (EUR 102.258). Im Geschäftsjahr wurden EUR 5.000.000,00 an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Pensionsrückstellungen Zum 31. Dezember 2023 betrug der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB TEUR 190 (Vorjahr: TEUR 1.019). Hierfür gilt die dort geregelte Ausschüttungssperre. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen zum Marketing (TEUR 1.394, Vorjahr: TEUR 1.224) und Personalkosten (TEUR 797, Vorjahr: TEUR 353). Verbindlichkeiten Wie im Vorjahr haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten wie im Vorjahr keine Beträge aus Steuern. Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 7). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 75.047 (Vorjahr: TEUR 53.667) wurden wie im Vorjahr ausschließlich im Inland erzielt. Die Umsatzerlöse beinhalten Weiterberechnungen von Dienstleistungen an Schwestergesellschaften in Höhe von TEUR 537 (Vorjahr: TEUR 110). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthielten im Vorjahr im Wesentlichen realisierte Erträge aus Währungsumrechnung von TEUR 3.317 (2023: TEUR 2).Im Geschäftsjahr enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge insbesondere Weiterbelastungen von Dienstleistungen an Schwestergesellschaften in Höhe von TEUR 3.035 (Vorjahr TEUR Personalaufwand Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung von TEUR 219 (Vorjahr: TEUR 1.368). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten hauptsächlich Rechts -, Prüfungs- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 174 (Vorjahr: TEUR 156) sowie Mietaufwendungen in Höhe von TEUR 319 (Vorjahr: TEUR 349). Der Aufwand für Währungsumrechnung beträgt TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 0). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge beinhalten Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 442 (Vorjahr: TEUR 7). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 136 (Vorjahr: TEUR 504). Die Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen betragen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1). V. Ergänzende Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 868 aufgrund von Zahlungsverpflichtungen aus einem Mietvertrag bis zum 31. Januar 2028. Darüber hinaus bestehen keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr, das ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen entfiel, belief sich auf TEUR 57. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 36 Mitarbeiter (Vorjahr 33) beschäftigt. Dabei handelt es sich ausschließlich um Angestellte. Angaben zum Mutterunternehmen Der Jahresabschluss wird über den Konzernabschluss der NBCUniversal Media LLC, New York City, New York/USA, in den Konzernabschluss der Comcast Corporation, Philadelphia, Pennsylvania/USA, einbezogen, die als oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im Internet unter www.comcast.com veröffentlicht. Geschäftsführung
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung bzw. früherer Organmitglieder wurde aufgrund von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer bzw. früheres Organmitglied von der Gesellschaft Bezüge erhält und sich anhand der Angabe die Bezüge eines Mitglieds der Geschäftsführung bzw. eines früheren Organmitglieds feststellen lassen. Der Geschäftsführer übt Tätigkeit hauptberuflich aus. Nachtragsbericht Vorgänge, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben, sind nach dem Bilanzstichtag nicht aufgetreten. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, den 12. Dezember 2024 Universal Pictures International Germany GmbH Karel De Vries BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Universal Pictures International Germany GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Universal Pictures International Germany GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Universal Pictures International Germany GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 12. Dezember 2024 Deloitte
GmbH
Dr. Jan Fürwentsches, Wirtschaftsprüfer Thomas Sutorius, Wirtschaftsprüfer |
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