Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 670809
Eingetragen
1.3.1983
Branche
Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und KlimainstallationHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenGlasergewerbe
Gegenstand
Fortführung des bisherigen Einzelunternehmens Walter Schenk, Schlosserei, Gas- und Wasserinstallation, Flaschnerei.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karl-Josef Schenk
seit 8.11.2006
Geschäftsführer
Gerhard Schenk
seit 8.11.2006
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Walter Schenk GmbH

Fichtenau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 417.836,00 460.016,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 584,00
II. Sachanlagen 417.034,00 458.632,00
III. Finanzanlagen 800,00 800,00
B. Umlaufvermögen 1.572.143,31 1.497.561,46
I. Vorräte 196.924,10 169.108,13
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 112.028,16 151.524,28
III. Wertpapiere 488.794,10 488.794,10
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 774.396,95 688.134,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.577,33 10.070,16
Aktiva 1.999.556,64 1.967.647,62

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 1.268.741,61 1.283.491,15
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnrücklagen 500.000,00 500.000,00
III. Gewinnvortrag 557.491,76 665.382,88
IV. Jahresüberschuss 185.249,85 92.108,27
B. Rückstellungen 590.583,69 571.033,55
C. Verbindlichkeiten 140.231,34 113.122,92
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 140.231,34 113.122,92
Passiva 1.999.556,64 1.967.647,62

Anhang

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft lt. Registergericht

Firma lt. Registergericht: Walter Schenk GmbH
Sitz lt. Registergericht: Fichtenau
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ulm
Register-Nr.: HRB 670809
Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Walter Schenk GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Das immaterielle Vermögen sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen wie folgt vermindert:
                                                                                   Methode                  Dauer               Satz
entgeltl. erworbenes immat. Vermögen linear 3 Jahre 33,33 %
technische Anlagen und Maschinen linear 5-16 Jahre 6,25 % -  20,00 %
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstatt. linear 4-15 Jahre 6,67 %  - 25,00 %
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte an Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen sind entsprechend dem FiFo-Verfahren mit den Einkaufspreisen der letzten Lagerzugänge angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt unter Einbeziehung der Material- und Fertigungskosten, der Sonderkosten der Fertigung, angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des fertigungsbedingten Werteverzehrs des Anlagevermögens. Angemessene Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen werden ebenfalls mit einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Wegen des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Der Kassenbestand sowie die Bankguthaben wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Pensionsrückstellung ist nach der Projected Unit-Credit-Methode gebildet. Eine Anwartschafts- bzw. Rentendynamik oder eine Fluktuationsrate wurden nicht berücksichtigt. Für das Finanzierungsendalter wurde die Inanspruchnahme der betrieblichen Altersrente mit 65 Jahren angenommen. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzins der letzten 10 Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 1,78 % p.a.. Es wurden die Richttafeln 2018G von Prof. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Erfolgswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes sind in dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der Beträge eingestellt, die unter Beachtung des Vorsichtsprinzips nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig waren.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Zur alleinigen Erfüllung der bestehenden Pensionsverpflichtung sind entsprechende Mittel auf Basis von Rentenversicherungsverträgen angelegt.

Aufgrund der mit den Pensionsberechtigten abgeschlossenen Verpfändungsvereinbarungen sind diese Mittel dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen.

Der beizulegende Zeitwert des mit der Pensionsverpflichtung verrechneten Deckungsvermögens, welcher den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, betrug zum 31. Dezember 2022 TEUR 371; der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung betrug zum 31. Dezember 2022, vor Verrechnung mit dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens TEUR 717, nach Verrechnung mit dem vorgenannten Deckungsvermögen TEUR 346.

Die Abzinsung der Pensionsverpflichtung erfolgte dabei unter Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten 10 Jahre, der sich bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er betrug zum 31.12.2022 1,78 % p.a..
Bei Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt (Stand 31. Dezember 2022: 1,44 % p.a.) wäre der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung zum 31. Dezember 2021 um TEUR 30 höher auszuweisen gewesen.

Gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB dürfen Gewinne nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zzgl. des Gewinnvortrags und abzgl. eines Verlustvortrags mindestens TEUR 30 betragen.
Der im laufenden Geschäftsjahr aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtung resultierende Aufwand in Höhe von TEUR 13 wurde mit den laufenden Ertrag aus dem Deckungsvermögen  in Höhe von TEUR 6 saldiert und gesondert im Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

Sonstige Pflichtangaben

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 18 Arbeitnehmer beschäftigt.

Fichtenau, den 6.05.2024

gezeichnet

Karl-Josef Schenk, Geschäftsführer                          Gerhard Schenk, Geschäftsführer



sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 06.05.2024 festgestellt.

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