M & D Aktiengesellschaft
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marzena Agnieszka Drynda seit 10.6.2005 | Vorstandsmitglied |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stefan Nickolai Holding GmbHÜbach-PalenbergKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018Stefan Nickolai Holding GmbHAktiva
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01. Januar bis 31. Dezember 2018Stefan Nickolai Holding GmbH
Anhang zum Konzernabschluss 31. Dezember 2018Die Stefan Nickolai Holding GmbH, als Mutterunternehmen, mit Sitz in Übach-Palenberg, eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Aachen (Reg.-Nr. HRB 20805), und ihre Tochtergesellschaft die Universal Polythex Kunststoffe GmbH bilden gemeinsam den Nickolai-Konzern. Der Nickolai-Konzern ist im Geschäftsjahr 2018 entstanden, durch das erstmalige Vorliegen eines Mutter-Tochter-Verhältnisses i.S.d. § 290 HGB. Gem. § 293 Abs. 4 Satz 2 HGB i.V.m. § 267 Abs. 4 Satz 2 HGB kann der Nickolai-Konzern die größenabhängige Befreiung nicht in Anspruch nehmen. Der Nickolai-Konzern erstellt zum 31. Dezember 2018 erstmals einen Konzernabschluss. Der Konzernabschluss des Nickolai-Konzerns, Übach-Palenberg, wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die gesetzlich erforderlichen Vermerke sowie Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern-GuV erfolgen im Anhang. Die Bilanzierung und Bewertung der Posten der Konzernbilanz und Konzern-GuV wird nach einheitlichen Methoden vollzogen. I. Abgrenzung des Konsolidierungskreises In den Konzernabschluss des Nickolai-Konzerns werden die folgenden Unternehmen einbezogen:
Die Beteiligungsverhältnisse der in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen stellen sich wie folgt dar: Stefan Nickolai Holding GmbH, Übach-Palenberg
Die Stefan Nickolai Holding GmbH hält 100% an der Universal Polythex Kunststoffe GmbH, Übach-Palenberg
II. Konsolidierungsgrundsätze 1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen wurden auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens, den 31. Dezember 2018, aufgestellt. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurde nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens anwendbaren Bewertungsmethoden einheitlich vorgenommen. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs. Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der am 31. Dezember 2018 geltenden Fassung. Die Angaben des Anhangs sind in der Reihenfolge der Bilanz- bzw. GuV Posten dargestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden grundsätzlich unverändert beibehalten. 2. Konsolidierungsverfahren Das in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen, namentlich die Universal Polythex Kunststoffe GmbH, unterliegt der Vollkonsolidierung. Bei der Erstellung des Konzernabschlusses wurden die Vorschriften über die Kapitalkonsolidierung (§ 301 HGB), die Schuldenkonsolidierung (§ 303 HGB) und die Aufwands- und Ertragskonsolidierung (§ 305 HGB) beachtet. Die Kapitalkonsolidierung (Erstkonsolidierung) wurde nach der Neubewertungsmethode vorgenommen. Bei der Kapitalkonsolidierung werden die Werte (Zeitwerte gem. § 301 HGB) der in den Konzernabschluss einzubeziehenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt, die den Werten zum Zeitpunkt des Erwerbs entsprechen. Das Eigenkapital des einzubeziehenden Tochterunternehmens wird mit dem diesen Werten entsprechenden Betrag angesetzt und im Rahmen der Kapitalkonsolidierung mit den bilanzierten Anschaffungskosten der Muttergesellschaft verrechnet (konsolidiert). Der sich aus der Kapitalkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ergebende passive Unterschiedsbetrag wird in der Bilanz gem. § 301 Abs. 3 HGB unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen und gem. § 309 Abs. 2 HGB fortgeführt. Die Ursachen für die Entstehung des passiven Unterschiedsbetrages liegen in einem sog. "lucky buy" und führen zu einem passiven Unterschiedsbetrag mit Eigenkapitalcharakter. Der passive Unterschiedsbetrag wird gem. DRS 23. 145 planmäßig über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände von drei Jahren vereinnahmt. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet. Konzerninterne Umsatzerlöse sowie andere Erträge werden mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Durch Konsolidierungsmaßnahmen entstehende latente Steuerbelastungen werden mit einem unternehmensbezogenen Steuersatz von 34 % berücksichtigt. III. Angaben und Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zur Konzernbilanz und Konzerngewinn- und Verlustrechnung 1. Generalnormen Für die Erstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um zeitanteilige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden analog der steuerlichen Vorschriften abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten und gegebenenfalls mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte - mit Ausnahme der auftragsbezogenen gefertigten Erzeugnisse - wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Bei den auftragsbezogenen gefertigten Erzeugnissen erfolgt der Bilanzansatz zu Nettoverkaufspreisen, namentlich sind insoweit die hierauf entfallenden Gewinne realisiert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert sowie unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Risiken bei den Forderungen werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen Rechnung getragen. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert bewertet. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Auszahlungen, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Einzelnormen 2.1 Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens kann nachfolgendem Anlagenspiegel entnommen werden. Konzernanlagenspiegel in EUR zum 31.12.2018
2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 340.086,84. Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 318.086,84. 2.3 Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital des Nickolai-Konzerns beträgt EUR 30.000. Die Kapitalrücklage in Höhe von insgesamt EUR 2.085.500 resultiert zum einen aus der Einzahlung des Gesellschafters in die Kapitalrücklage i.H.v. EUR 90.500 und zum anderen durch die Einbringung von Geschäftsanteilen an der Universal Polythex Kunststoffe GmbH in das Mutterunternehmen zum Verkehrswert i.H.v. EUR 1.995.000. Der Konzernergebnisvortrag beträgt EUR -90.262,51, so dass sich unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses des Geschäftsjahres i.H.v. EUR 231.004,12 ein Konzerneigenkapital - ohne Einbeziehung des passiven Unterschiedsbetrags - von insgesamt EUR 2.256.241,61 ergibt. 2.4 Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung mit Eigenkapitalcharakter Der sich aus der Kapitalkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ergebende passive Unterschiedsbetrag wird in der Bilanz gem. § 301 Abs. 3 HGB unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen und gem. § 309 Abs. 2 HGB fortgeführt. Die Ursachen für die Entstehung des passiven Unterschiedsbetrages liegen im Wesentlichen in der Aufdeckung der stillen Reserven im Maschinenpark. Gem. DRS 23.144 liegt ein passiver Unterschiedsbetrag mit Eigenkapitalcharakter vor, sog. "lucky buy". Der passive Unterschiedsbetrag wird gem. DRS 23. 145 planmäßig über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände von drei Jahren vereinnahmt. 2.5 Rückstellungen Unter den sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 185.688 sind im Wesentlichen Rückstellungen für die Erstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse (EUR 29.500), für Berufsgenossenschaft (EUR 72.774), für Urlaubsentgelt (EUR 42.414) und zur Erfüllung der allg. Aufbewahrungspflichten (EUR 41.000). 2.6 Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 10.982.682,83. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr beträgt EUR 9.648.809,42. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von großer fünf Jahren beträgt EUR 5.331.580. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 9.500.000. Des Weiteren sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultierend aus dem Erwerb der Geschäftsanteile der Universal Polythex Kunststoffe GmbH im Betrag von EUR 4.750.000 durch Verpfändung der Geschäftsanteile an der Universal Polythex Kunststoffe GmbH gesichert. Zudem sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Betrag von EUR 9.175.173,94 durch Sicherungsübereignungen von Maschinen, Vorräten an Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen und Forderungen sowie durch eine Bürgschaft des Gesellschafters in Höhe von EUR 700.000 gesichert. 2.7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt EUR 12.709.400 ergeben sich aus den bis zum Bilanzstichtag abgeschlossenen Pachtvertrag sowie Mietverträge für Gewerbegrundstücke, Miet- und Leasingverträge für Maschinen sowie für Kraftfahrzeuge. Von diesem Betrag sind EUR 1.701.182 im Geschäftsjahr 2019 zur Zahlung fällig. 2.8 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert: Die gesamten Umsatzerlöse entfallen mit 55% auf das Inland und mit 45% auf das Ausland. Von den Auslandsumsätzen wurden 95% im europäischen Ausland und 5% in Drittländern realisiert. Die gesamten Umsätze wurden mit dem Tätigkeitsbereich der Herstellung und dem Handel mit Rohstoffen, Halbzeugen und Endprodukten der Kunststoff- und Gummiverarbeitenden Industrie in Form von Kunststoffplatten und Kunststofffolien etc. erzielt. Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: In der Position "verschiedene betriebliche Kosten" ist ein Betrag in Höhe von EUR 191.806,16 enthalten. Es handelt sich hierbei um Ausgleichsansprüche aus Verkaufsprovisionen für Handelsvertreter. IV. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung wurde nach der indirekten Methode gem. Deutsche Rechnungslegungs Standards (DRS 21) aufgestellt. Der Finanzmittelfonds umfasst die Bankguthaben sowie die Kassenbestände der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie andere kurzfristige Kreditaufnahmen, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören, sind in den Finanzmittelfonds einbezogen. V. Sonstige Angaben Anzahl der Arbeitnehmer Die in den Nickolai-Konzern einbezogenen Gesellschaften beschäftigen im Jahresdurchschnitt 174 Arbeitnehmer. Hiervon waren 168 Vollzeit- und 6 Teilzeitkräfte. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer des Nickolai-Konzerns war im Geschäftsjahr 2018 Herr Stefan Nickolai (Beruf: Kaufmann). Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer An Mitglieder der Geschäftsführung sind Darlehen in Höhe von insgesamt EUR 340.086,84 ausgezahlt worden. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers entfällt im Jahr 2018 mit T€ 13 ausschließlich auf die Abschlussprüfungsleistungen. Der Jahresfehlbetrag des Mutterunternehmens in Höhe von EUR 121.774,01 wurde mit Beschluss vom 17. Juni 2019 auf neue Rechnung vorgetragen.
Übach-Palenberg, 14. Oktober 2019 Stefan Nickolai Holding GmbH Stefan Nickolai, Geschäftsführer KonzernkapitalflussrechnungStefan Nickolai Holding GmbH
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2018Stefan Nickolai Holding GmbH
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018der Stefan Nickolai Holding GmbH, Übach-PalenbergGliederung
I. Grundlagen des Konzerns Der Geschäftsführer der Stefan Nickolai Holding GmbH mit Sitz in Übach-Palenberg als Mutterunternehmen des Stefan Nickolai Holding GmbH Konzerns (Nickolai-Konzern) erstattet für das Geschäftsjahr 2018 folgenden Lagebericht: Die Stefan Nickolai Holding GmbH und ihr Tochterunternehmen, die Universal Polythex Kunststoffe GmbH, Übach-Palenberg, bilden gemeinsam den Stefan Nickolai Holding GmbH Konzern (Nickolai-Konzern). Die Stefan Nickolai Holding GmbH, Übach-Palenberg hält 100% der Kapitalanteile der Universal Polythex Kunststoffe GmbH (nachfolgend: UPK GmbH). Das operative Geschäft des Nickolai-Konzerns besteht aus der Tätigkeit der Universal Polythex Kunststoffe GmbH, Übach-Palenberg. Die Stefan Nickolai Holding GmbH hält lediglich die Anteile an der Tochtergesellschaft. Ein Großteil der folgenden Lageberichterstattung ist daher auf das Unternehmen Universal Polythex Kunststoffe GmbH ausgerichtet. 1. Geschäftsmodell Die Universal Polythex Kunststoffe GmbH wurde 1997 gegründet und produziert seit 2001 in Übach-Palenberg im deutsch-niederländisch-belgischem Grenz- und Wirtschaftsraum. Die Erzeugnisse der Universal Polythex Kunststoffe GmbH sind Kunststoffe als Halberzeugnisse, meist in Platten oder Rollenform. Die Produktionsschritte sind dabei das Einschmelzen von Rohstoffen (ABS, Polystyrol, ASA, PMMA, PS/PE, TPE, TPU, Biothex, Regenerat), Zugabe von Masterbatch (Farbe) bzw. anderen Additiven (UV Stabilisator, Antistatikum, Antibakteriell, u.a.), das anschließende Kalandrieren (Formen durch Walzen) und Zuschneiden. Der Kunde gibt dabei sowohl den jeweiligen Kunststofftyp, als auch die Farbe, die Größe der Produkte und deren Oberflächenbeschaffenheit in Auftrag. Der Markt wächst seit vielen Jahren, da durch verbesserte Rezepturen und neue Fertigungstechniken Kunststoffe wie ABS (Acrylnitril Butadien Styrol), Polystyrol (PS), Polyethylen (PE) oder PMMA (Polymethylmethacrylat) in immer neuen Bereichen eingesetzt werden, zum Beispiel als hochwertige Displays, Gehäuse für High-Tech-Geräte, Haushaltswaren, in der Verkleidung von Fahrzeugen oder als Werkstoff für Konsumgüter aller Art. Die Menge an verarbeiteten hochwertigen Kunststoffen wächst und die Nachfrage wird sich auch zukünftig weiterhin erhöhen. In diesem Zusammenhang ist die kundenorientierte Entwicklung von neuen Produkten ein wichtiger künftiger Erfolgsfaktor. Die UPK GmbH betrachtet daher stets die Markt- und Kundenbedürfnisse, um so zeitnah auf Trends setzen und kontinuierlich auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können. Als nachhaltig agierendes Unternehmen ist die UPK GmbH ein verlässlicher Partner für Lieferanten, Kunden und Mitarbeiter. Mit einem hochmotivierten Team bietet die UPK GmbH fortschrittlich, marktgerechte Produktions- und Serviceleistungen an. Den Nachweis der Standards in Organisation und Qualität sind durch ISO-Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001: 2008 und DIN EN ISO 50001: 2011 erbracht. Die UPK GmbH produziert an sieben Produktionsstraßen (Extrusionslinien) mit insgesamt 17 Extrudern thermoplastische Halberzeugnisse für anspruchsvolle Kunden unterschiedlicher Branchen. Die modernen Produktionsanlagen ermöglichen kurze Rüstzeiten und eine hohe Leistungsfähigkeit, sodass selbst Kleinchargen kurzfristig und zu marktgerechten Preisen produziert werden können. Bei der Fertigung werden ausschließlich hochwertige Rohstoffe verwendet. Die Fertigung erfolgt nach strengsten Qualitätskriterien, vom Einkauf der Granulate bis zur Auslieferung der Produkte. Der Einsatz leistungsfähiger Computertechnik gewährleistet die jederzeit gleichbleibenden hochwertigen Produkteigenschaften. Auf diese Weise werden ökonomische Leitideen, wie die Produktqualität und die Kundenzufriedenheit, mit ökologisch verantwortlichem Handeln verbunden. Die UPK GmbH konzentriert sich weiterhin auf den europäischen Absatzmarkt. Eine Ausweitung des Absatzmarktes außerhalb Europas ist derzeit nicht im Fokus der Aktivitäten. Nach Deutschland sind BeNeLux, Großbritannien, Frankreich und auch die osteuropäischen Länder strategisch wichtige Absatzmärkte für die Gesellschaft. 2. Forschung und Entwicklung Die UPK GmbH betreibt im eigentlichen Sinn keine Forschung. Die Gesellschaft bemüht sich permanent um die Fortentwicklung der Produkte. Die Gesellschaft steht stets im direkten Dialog und Austausch zu ihren Kunden, um eine kontinuierliche Verbesserung der Produkte zu realisieren. Neben der stetigen Optimierung von Rezepturen für sog. Bestandsprodukte, standen die Variation bereits existierender Produkte zur Erschließung und Entwicklung neuer Produktgruppen mit neuen verbesserten Eigenschaften im Vordergrund. Die UPK GmbH ist permanent dabei durch Benchmarking neue Produkte zu etablieren. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die allgemeine gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland und im westlichen Europa war auch im Geschäftsjahr 2018 überwiegend durch ein gesundes Wachstum geprägt. Im letzten Quartal des Geschäftsjahres war jedoch eine Stagnation des Marktes zu spüren. Die weitere Entwicklung der wirtschaftlichen Gesamtsituation in Deutschland sowie in Europa muss beobachtet werden, insbesondere auch im Hinblick auf den Austritt von Großbritannien aus der Europäischen Union. Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch Konzentration des Einkaufs der Kunden gekennzeichnet. Die UPK GmbH begegnet dieser Entwicklung durch innovative Produkte, ein hohes Maß an Qualität und Verlässlichkeit. Die Wettbewerbssituation ist im Geschäftsjahr unverändert. Grundsätzlich ist der Wirtschaftszweig geprägt durch mittelständische Strukturen und einer Vielzahl von Anbietern. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Geschäftsjahr 2018 wurde ein konsolidierter Konzern-Umsatz (inkl. Bestandsveränderungen von fertigen und unfertigen Erzeugnissen) von 11,39 Mio. Euro und ein hieraus resultierendes Ergebnis vor Steuern von 251 TEUR erzielt. Zum besseren Verständnis der vorstehenden Zahlen sei angemerkt, dass das Ergebnis des Tochterunternehmens, namentlich der Universal Polythex Kunststoffe GmbH, erst ab dem Zeitpunkt des sog. Controlübergangs in das Ergebnis der Muttergesellschaft eingeflossen ist. Die Universal Polythex Kunststoffe GmbH konnte das Absatzvolumen im Vergleich zum Vorjahr - bedingt durch ein schwächeres IV. Quartal - nicht erreichen. Die im Vorjahr gesteckten Ziele betr. Umsatzsteigerung konnten insbesondere durch einen spürbaren Absatzrückgang im Bereich Automotive nicht erzielt werden. Ursächlich war hierfür insbesondere die allgemeine Nachfrageschwäche im Neuwagenbereich - u.a. durch die WLTP-Umstellung. Die Kundenstruktur und Absatzmärkte waren nahezu unverändert. Im Geschäftsjahr erfolgte keine wesentliche Änderung des Produktportfolios. Auf Basis einer soliden Finanzierung ist der Konzern durch eine stabile Finanz- und Ertragslage geprägt. a) Ertragslage
Die UPK GmbH ist Hersteller von Halbfertigerzeugnissen in Form von Kunststoffplatten und Rollenware aus Polystyrol- und ABS-Materialien in den hauptsächlichen Stärken von 0,35 bis 10,00 mm. Der Absatz im Bereich der Polystyrole ging im letzten Jahr um 9% zurück. Trotz starker Preiskämpfe (besonders im letzten Quartal) konnte im Wesentlichen durch Reaktivität und Flexibilität, ein weiterer Rückgang verhindert werden. Eine gute Nachfrage u.a. in den Segmenten der Druckerbranche und Displayhersteller konnte festgestellt werden. Im Bereich der technischen Kunststoffe (ABS, ABS/PMMA, ABS/PC und ASA) konnte ein weiterer Volumenzuwachs von 12% im Vergleich zum vorherigen Jahr und im Vergleich zur Produktfamilie Polystyrol erzielt werden. Es wurde eine stärkere Nachfrage für diese Produkte festgestellt. Auch größere Geschäfte (Rahmenverträge) konnten erfolgreich mit den Kunden abgeschlossen werden; u.a. konnte auch der Unternehmensbereich Automotive im Berichtszeitraum gesteigert werden. EEG-Umlage: Dem Antrag auf Begrenzung der EEG-Umlage nach § 64 Abs. 2 EEG wurde für den Berichtszeitraum und für den Zeitraum 2019 stattgegeben. Die UPK GmbH rechnet auch für 2020 mit einem positiven Bescheid. b) Finanzlage Die Konzern-Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 66,2% der Konzern-Bilanzsumme. Zur Finanzierung der Absatzgeschäfte und zur Finanzierung preisgünstiger Großeinkäufe von Rohstoffen bedient sich der Konzern den eingeräumten Kreditlinien der Banken, welche üblicherweise nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Der Konzern legt Wert auf stets hinreichende Liquiditätsreserven. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 5,7% der Konzern-Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen. Ab September 2018 hat die UPK GmbH vermehrt im Produktionsbereich Mitarbeiter aus Kroatien beschäftigt. Durch diese Maßnahme wurden die Kosten für Leiharbeiter vollständig substituiert. c) Vermögenslage Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Konzern-Vermögens und der Konzern-Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:
Das Konzern-Eigenkapital unter Berücksichtigung des passiven Unterschiedsbetrags beläuft sich auf 20,7% der Bilanzsumme von 28.222 TEUR. Die Zahlungsströme laufen plangemäß und reibungslos in Verbindung mit hinreichenden Kreditlinien bei unseren Banken. Im Geschäftsjahr 2018 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 273 getätigt. 3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf:
Bei den nicht finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf:
4. Gesamtaussage Die Konzern- Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als gut eingeschätzt. Die Konzern-Umsatz- und Ergebnisentwicklung steht im Einklang mit der wirtschaftlichen Entwicklung. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen; die Forderungen sind außerdem Kredit versichert. Im Berichtsjahr konnten bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisiert werden. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel, die Liquiditätsreserve und das Warenlager gedeckt. III. Prognosebericht Die Nachfrageentwicklung war in 2018 bis auf das letzte Quartal 2018 zufriedenstellend. In 2019 wird von einer weiterhin stabilen Nachfrage auf Niveau des Vorjahres ausgegangen. Bedingt durch die aktuelle politische Situation in Großbritannien wird von einer vorsichtigen Planung für 2019 ausgegangen, namentlich von einer Bestätigung des Vorjahresumsatzes. Für 2019 wird mit keiner wesentlichen Volumensteigerung gerechnet. Das für das Geschäftsjahr 2019 geplante Volumen, kann ohne Veränderungen oder Erweiterungen der bestehenden Strukturen und im eingesetzten 3-Schichtbetrieb erreicht werden. Auf der Basis der Erfolgs- und Finanzplanung werden alle Verpflichtungen erfüllt werden können. IV. Chancen- und Risikobericht Um die positive Entwicklung zu unterstützen, wird der Konzern weiterhin die Kundenakquise forcieren. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Zu den bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Zu Beginn des Jahres 2019 sind die Rohstoffpreise angestiegen, im Durchschnitt um 20% bei Polystyrol sowie um 10% bei ABS. Durch umfangreiche Spoteinkäufe im letzten Quartal 2018, die ursächlich für den Anstieg des Warenbestandes zum 31.12.2018 sind, konnte der Wareneinsatz von 61,2% auf rd. 58,4% im I. Quartal 2019 verringert und dadurch voraussichtlich auch im ersten Halbjahr 2019 die Preiserhöhungen abgefangen werden. Über Allem steht die Strategie: Qualität, Flexibilität und Schnelligkeit. Konform dazu verliefen in der Vergangenheit die getätigten Investitionen in das Anlagevermögen oder in technische Modifikationen. Was die Zukunftsinvestitionen betreffen, wird der Konzern weiter primär und nachhaltig in Maschinenanlagevermögen, sowohl in Neu-, Ersatz oder Rationalisierungsmaßnahmen investieren. Im Personalbereich herrscht ein gutes allgemeines Betriebsklima und es kann auf qualifizierte, engagierte und eigenmotivierte Mitarbeiter und Führungskräfte zurückgegriffen werden. Der Konzern verfügt über ein effizientes Forderungsmanagement in Form permanenter Risikoprüfung im Auftrags- und Mahnwesen. Allgemein liegt ein solventer Kundenstamm vor. Forderungsausfälle sind die Ausnahme, sämtliche Forderungen der UPK GmbH sind gegen Forderungsausfall versichert. Darüber hinaus wurde im Geschäftsjahr 2019 eine Insolvenzanfechtungsversicherung mit einer Versicherungssumme in Höhe von 1,0 Mio. € durch die UPK GmbH abgeschlossen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich der Konzern überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien der Hausbanken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik.
Übach-Palenberg, im Oktober 2019 Stefan Nickolai Geschäftsleitung Der nachfolgend im Wortlaut wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Stefan Nickolai Holding GmbH, Übach-Palenberg: Prüfungsurteile Ich habe den Konzernabschluss der Stefan Nickolai Holding GmbH, Übach-Palenberg, und ihrer Tochtergesellschaft (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der Stefan Nickolai Holding GmbH für das Geschäftsjahr 2018 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststellen.
Aachen, 30. Oktober 2019 Elmar Wollgarten, Wirtschaftsprüfer Billigung des Konzernjahresabschlusses Der Konzernjahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 04. November 2019 durch den Gesellschafter des Mutterunternehmens gebilligt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen