Christian Gries GmbH
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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Gries seit 8.10.2004 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gries Deco Holding GmbHNiedernbergKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018Grundlagen des KonzernsDem Konzern der Gries Deco Holding GmbH (GDH) mit Sitz in Niedernberg/Deutschland gehören, neben der Muttergesellschaft, die Gries Deco Company GmbH (GDC) mit Sitz in Niedernberg/Deutschland, die Depot Handels GmbH (DHG) mit Sitz in Wien/Österreich sowie die Gries Deco Buying HK Limited (GDB) mit Sitz in Hong Kong/Volksrepublik China an. Sowohl an der GDC, der DHG als auch an der GDB hält die GDH jeweils 100 % der Anteile. Außer der GDH sind alle Gesellschaften im Konzernverbund operativ tätig und haben Einfluss auf das Geschäftsergebnis des Konzerns. Die Gesellschaftsanteile der GDH befinden sich zu 90 % beim MIGROS Genossenschaftsbund (MGB), Zürich/Schweiz sowie zu 10 % bei der Christian Gries GmbH, Niedernberg/Deutschland. Die GDC verkauft Wohnaccessoires, Geschenkartikel und Möbel im Wesentlichen an Endverbraucher. Sie betreibt in Deutschland an 388 Standorten eigene Filialen und 57 Concession-Flächen (gemietete Flächen innerhalb eines Multilable-Stores) unter dem Namen "DEPOT". Zusätzlich betreut sie 139 Shop-in-Shop-Flächen bei prominenten Einzelhändlern in Deutschland und Österreich. Neben dem Filialgeschäft vertreibt die GDC ihre Produkte über den Onlinehandel sowie über Partner, welche die Ware in eigenen Räumen auf eigene Rechnung verkaufen. Die DHG erfüllt denselben Geschäftszweck wie die GDC und betreibt zum Jahresende 62 eigene DEPOT-Flächen an verschiedenen Standorten in Österreich sowie den Onlinehandel. Sie betreibt kein Partner- und/oder Großhandelsgeschäft. Die wesentlichen Funktionen der GDB im Konzern bestehen in der Prüfung der Qualität von Handelswaren, der Optimierung der Lieferkette sowie der Suche von Alternativlieferanten im asiatischen Raum. Zusätzlich tritt die GDB auch als Warenlieferant gegenüber der GDC auf. Neben den bereits genannten Ländern ist die Schweiz ein weiterer Absatzmarkt für Wohnaccessoires, Geschenkartikel und Möbel der GDH-Gruppe. Die zum Mutterkonzern MGB gehörende DEPOT CH AG (DCH) mit Sitz in Winterthur übernimmt mit 38 eigenen DEPOT-Filialen sowie dem Onlinehandel den dortigen Vertrieb. Die operative Führung der DCH obliegt vollständig der GDC. Philosophie und Unternehmensziele der Gries-Deco-GruppeDie Leitmotive Kreativität, Dynamik und Kundenorientierung definieren die Unternehmenswerte und beschreiben die Unternehmenskultur, für die der Konzern steht. Mit unternehmerischem Mut, engagierten Mitarbeitern, einer auf den Menschen ausgerichteten Unternehmenskultur, ideenreichen Produkten und dem richtigen Gespür für die Trends von morgen möchte die Gries-Deco-Gruppe ihren Kunden ein unverwechselbares Einkaufserlebnis bieten. Dies soll sich vor allem in der Marke "DEPOT" widerspiegeln. Nach unserer Einschätzung setzen die Marken "DEPOT" und "IPURO" Trends in ihren Segmenten und sind beispielhaft für die Branche. Darüber hinaus soll die kreierte Marke "ROOMS BY DEPOT" weiter für ein signifikantes Wachstum im Großhandelsgeschäft sorgen. Ziel der GDH-Gruppe ist es, die nach eigener Einschätzung bestehende Marktführerschaft im Verkauf von Wohnaccessoires und Raumdüften in der DACH-Region (D, AT, CH) durch moderates Wachstum auszubauen und damit das mittel- und langfristige Ertragspotential des Konzerns deutlich zu steigern. Aus Sicht der GDH-Gruppe bietet die derzeitige Wettbewerbsposition weiterhin Potential für nachhaltiges Wachstum innerhalb der Absatzmärkte. Es gilt deshalb, den Konzern so zu positionieren, dass resultierend aus kritischer Größe und Marktführerschaft signifikant positive Renditen erzielt werden können. Mit Blick auf die neuen Herausforderungen im Zuge der anhaltenden Digitalisierung, sieht der Konzern in seinem gestalteten Ansatz eines Multi-Channel-Vertriebskonzeptes die Voraussetzung für weiteres Wachstum über alle Absatzkanäle hinweg geschaffen. UnternehmenssteuerungEntsprechend der Leitphilosophie des Konzerns werden Entscheidungen stets nah am Kunden getroffen. In den administrativen Bereichen stellen zentrale Systeme eine effiziente Steuerung der Unternehmensgruppe sicher. Zur Unternehmenssteuerung arbeitet das Unternehmen mit einer Reihe von finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren, den sogenannten Key Performance Indicators (KPI's). Das Managementreporting erfolgt nach dem Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER (FER), wie es auch innerhalb der Migros-Gruppe Anwendung findet. Finanzielle KPI's sind Umsatz, Rohertragsquote, Personalkostenquote und die EBITDA- (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) sowie die EBIT-Quote (Ergebnis vor Steuern und Zinsen). Zur Ermittlung der Rohertrags- und Personalkostenquote werden jeweils die betreffenden Aufwandskosten ins Verhältnis zum Umsatz gesetzt. Die Rohertragsquote, das EBITDA sowie das EBIT weisen nachfolgend erläuterte Unterschiede zwischen HGB und FER aus. Die Personalaufwandsquote nach FER beinhaltet im Gegensatz zu HGB die Lohnkosten für Fremdarbeiter. Das EBITDA und EBIT nach FER werden nicht, wie im HGB, durch die Kosten des Geldverkehrs beeinflusst. Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren dienen die Fluktuation gemäß der Formel der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA-Formel) sowie die Fehlzeiten der Mitarbeiter. WirtschaftsberichtRahmenbedingungen und Geschäftsverlauf 2018 Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Laufe des Jahres 2018 insgesamt weiterhin positiv und blieb in der aktuellsten Prognose zum Zeitpunkt der Berichterstellung mit +3,7 % leicht über dem Niveau des Vorjahres. Auch die europäischen Volkswirtschaften zeigten sich, in erster Linie weiterhin begünstigt durch die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), in einer insgesamt stabilen Verfassung und konnten in der Europäischen Union (EU) sowie im Euro-Währungsraum um 2,1 % zum Vorjahr zulegen. In diesem Umfeld setzte auch die deutsche Wirtschaft ihren Aufwärtstrend fort und wuchs im vergangen Jahr um +1,5 %, jedoch um 0,7 % geringer als im Vorjahr. Die Volkswirtschaften Österreichs (+2,7 %) und der Schweiz (+2,3 %) zeigten sich ähnlich stabil. Der Umsatz des deutschen Einzelhandels legte laut aktueller Prognose um 2,3 % zu und knüpfte damit an ein bereits sattes Vorjahreswachstum an. Auch der österreichische stationäre Einzelhandel entwickelte sich auf einem sehr guten Niveau und konnte um 1,0 % zulegen. Positiv wird die Entwicklung des schweizerischen Einzelhandels des "non-Food-Segments" gewertet (0,4 % ggü. -0,1 % im Vj.), der in den vergangenen Jahren merklich mit den Folgen des "Frankenschocks" zu kämpfen hatte. Die anhaltende Dynamik der letzten Jahre im stationären Einzelhandel durch den weiter steigenden Onlinehandel sorgt vor allem in Einkaufszentren und Innenstädten für zunehmend rückläufige Frequenzen. So setzte sich der Negativtrend mit einem rückläufigen flächenbereinigten Umsatz in 2018 fort. Erfreulich hingegen entwickelte sich aus Sicht des Konzerns das eigene Onlinegeschäft, das mit einem Wachstum von 33,6 % deutlich über der Entwicklung des B2C-E-Commerce in Deutschland lag (+8,0 %). Nach eigener Einschätzung bleibt die Marke DEPOT dennoch und gerade aufgrund der Marktkonsolidierung in der DACH-Region Marktführer in ihrem Segment nach Umsatz. Die Expansionsgeschwindigkeit fiel 2018 mit 20 eigenen DEPOT-Filialen in Deutschland leicht unter Vorjahresniveau aus, während weitere zwei DEPOT-Standorte in Österreich eine gleichbleibende Geschwindigkeit gegenüber dem Vorjahr markierten. Darüber hinaus eröffneten im Berichtsjahr 30 neue Shop-in-Shop-Flächen in Deutschland. Demgegenüber standen zehn Schließungen eigener DEPOT-Standorte in Deutschland, 12 deutscher Shop-in-Shop-Flächen sowie zwei DEPOT-Filialen in Österreich aufgrund auslaufender Mietverträge oder mangelnder Wirtschaftlichkeit. Der überwiegende Warenbezug erfolgt weiterhin aus dem asiatischen Raum im internationalen Seecontainerverkehr und wird hauptsächlich in US-Dollar (USD) beglichen. Analyse der Vermögens-, Finanz- und ErtragslageLage des Konzerns Ertragslage Gesamtleistung und Umsatz Im Geschäftsjahr 2018 erzielte der Konzern einen Umsatz von 453.946 TEUR (Vj. 455.840 TEUR). Der Umsatzrückgang beträgt 0,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Der nach FER geplante Umsatz liegt jedoch um 10,2 % unter dem budgetierten Wert. Die Umsätze in den eigenen DEPOT-Filialen fielen von 386.679 TEUR im Vorjahr auf 379.235 TEUR im Berichtsjahr (-1,9 %). Der Rückgang resultierte aus verlorenen Umsätzen auf vergleichbarer Fläche um 6,8 %. Den prozentual stärksten Umsatzzuwachs verzeichneten das Onlinegeschäft mit einer Steigerung um 6.187 TEUR auf 24.575 TEUR (+33,6 %) sowie das Großhandelsgeschäft, welches von 31.249 TEUR auf 35.945 TEUR (+15,0 %) zulegte. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen im Berichtsjahr von 9.029 TEUR auf 10.266 TEUR (13,7 %), was im Wesentlichen auf Kaufpreisrückerstattungen aus Vorjahren (+2.652 TEUR), Schadensersatzansprüchen (+700 TEUR) sowie gestiegene Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (+472 TEUR) zurückzuführen ist. Gegenläufig nahmen die Erträge aus der Ausbuchung verfallener Gutscheine (-1.192 TEUR), Erträge aus Sachbezügen (-423 TEUR), Erträge aus Währungsumrechnung (-421 TEUR), Erträge aus Kostenweiterbelastung (-395 TEUR) sowie Baukostenzuschüsse (-214 TEUR) ab. Materialaufwand Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der absolute Materialaufwand im Wesentlichen preisbedingt von 157.025 TEUR auf 160.156 TEUR (+2,0 %). Die Rohertragsquote im Berichtsjahr verringerte sich von 65,6 % auf 64,7 % um knapp 0,7 Prozentpunkte. Nach FER-Sicht lag die Rohertragsquote mit 62,4 % um 2,1 %-Pkt. unter Vorjahr und unter dem Budget (65,5%). Personalaufwand Der Personalaufwand stieg expansionsbedingt von 116.387 TEUR in 2017 auf 120.079 TEUR in 2018 (+3,2 %). Die Personalaufwandsquote stieg um 1,0 %-Pkt. auf 26,5 %. In der FER-Sicht (inkl. Fremdleistungen) lag die Personalkostenquote aufgrund des verpassten Planumsatzes bei 27,6 % klar über Vorjahresniveau (+1,4 %-Pkt.) und +3,2 % über dem budgetierten Wert von 24,4 %. Im Geschäftsjahr 2018 wurden durchschnittlich 6.216 (Vj. 5.963) Arbeitnehmer einschließlich Aushilfen beschäftigt. Aufwendungen für Abschreibungen Der Aufwand für Abschreibungen stieg im Berichtsjahr von 28.275 TEUR in 2017 auf 28.459 TEUR (+0,7 %). Diese Erhöhung resultierte zum überwiegenden Teil aus der Expansion des Filialnetzes sowie weiteren Investitionen in das Onlinegeschäft. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von 187.445 TEUR im Vorjahr um 10.251 TEUR (+5,5 %) auf 197.696 TEUR im Berichtsjahr. Der starke Anstieg resultiert überwiegend aus der Expansion des Konzerns und Beratungsprojekten. Die Veränderung setzt sich aus erhöhten Mieten und Mietnebenkosten für Immobilien (+4,9 %, 4.157 TEUR), Ausgangsfrachten (+11,1 %, 2.096 TEUR), Instandhaltung (+60,8 %, 2.090 TEUR), Beratungs- und Prüfungskosten (+29,6 %, 1.823 TEUR), Übrige Aufwendungen (+21,0 %, 894 TEUR), EDV-Kosten (+22,8 %, 852 TEUR), Betriebsbedarf (+54,9 %, 649 TEUR), geringwertige Wirtschaftsgüter (+42,9 %, 547 TEUR), Nebenkosten des Geldverkehrs (+14,4 %, 484 TEUR sowie Verpackungsmaterial (+18,4 %, 417 TEUR) zusammen. Gegenläufig positiv wirkten sich im Wesentlichen die reduzierte Ausgleichszahlung (-32,0 %; 3.774 TEUR) sowie Maklerprovision (-88,6 %, 457 TEUR) aus. Finanzergebnis Im Berichtsjahr entstanden Zinserträge i.H.v. 7 TEUR (Vj. 0,1 TEUR). Die Zinsaufwendungen von 15.821 TEUR (Vj. 15.630 TEUR) umfassen die Zinsen gegenüber dem MGB i.H.v. 14.228 TEUR (Vj. 13.868 TEUR), Zinsen gegenüber der KfW i.H.v. 558 TEUR (Vj. 712 TEUR) sowie sonstige Aufwendungen i.H.v. 1.035 TEUR (Vj. 1.050 TEUR), die auf Bankspesen, Avalgebühren und Patronatsgebühren entfallen. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag weisen im Berichtsjahr einen Aufwand i.H.v. 935 TEUR (Vj. 65 TEUR) auf und resultieren hauptsächlich aus der Körperschaftsteuer der DHG sowie latenter Steuern. Die Bilanzposition der aktiven latenten Steuern verringerte sich im Berichtsjahr um 745 TEUR auf 12.076 TEUR. Ergebnisentwicklung Das EBITDA war mit 18.076 TEUR von 4.682 TEUR in 2017 auf -13.394 TEUR in 2018 stark rückläufig. Die EBITDA-Quote verschlechterte sich von 1,0 % im Vorjahr auf -3,0 % im Geschäftsjahr. Nach FER verschlechterte sich die EBITDA-Quote um -5,0 %-Pkt. zum Vorjahr und auch die Quoten aus dem ambitionierten Budget wurden nicht erreicht (-10,9 %-Pkt). Der Konzern erzielte im Berichtsjahr ein EBIT in Höhe von -41.853 TEUR gegenüber -23.593 TEUR im Vorjahr. Die EBIT-Quote sank damit um 4,0 % auf -9,2 %. Nach FER fiel der Rückgang der EBIT-Quote ebenfalls deutlich aus (-5,0 %-Pkt.) und auch die budgetierte Zielquote konnte aufgrund des verpassten Planumsatzes und negativer Sondereffekte nicht erreicht werden (-11,6 %-Pkt.). Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf -58.743 TEUR. Die Verschlechterung des Konzernergebnisses auf -58.743 TEUR nach -39.429 TEUR im Vorjahr ist in erster Linie auf die Kosten im Zusammenhang mit weiteren Investitionen in die Expansion des Konzerns sowie der oben genannten Effekte zurückzuführen. Vermögenslage Anlagevermögen Zum Bilanzstichtag beliefen sich die langfristigen Vermögenswerte auf 183.173 TEUR (Vj. 200.015 TEUR). Trotz substantieller Investitionen fielen die Zugänge geringer aus als die Abschreibungen und erklären die Reduzierung des Anlagevermögens um 8,4 % zum Vorjahr. Vorräte Das Vorratsvermögen stieg aufgrund des nicht erreichten Planumsatzes um 3,7 % auf 142.222 TEUR (Vj. 137.135 TEUR) und besteht im Wesentlichen aus aktuellen Saisonsortimenten sowie ganzjährig laufenden Sortimenten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich im Berichtsjahr von 15.583 TEUR auf 17.507 TEUR (+12,3 %) im Wesentlichen aufgrund des Umsatzanstieges aus dem Ausbau des Geschäftszweiges Großhandel/Ipuro um 15,0 % auf 35.945 TEUR. Eigenkapital Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag des Konzerns beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 255.476 TEUR (Vj. 196.702 TEUR). Die langfristige Finanzierung durch Darlehen des Hauptgesellschafters MGB stellt die Unternehmensfortführung trotz des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags sicher. Rückstellungen Die Rückstellungen erhöhten sich um 2.108 TEUR und betrugen zum Bilanzstichtag 20.623 TEUR (+11,4 %). Die Veränderung der Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Rückstellungen für Rückbau. Verbindlichkeiten Die gesamten Verbindlichkeiten erhöhten sich im Berichtsjahr von 557.548 TEUR auf 603.258 TEUR (+8,2 %). Davon entfallen 496.897 TEUR auf die Verbindlichkeiten aus Gesellschafterfinanzierung, welche im Vergleich zum Vorjahr um 17,2 % angestiegen sind. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken um 38,7 % auf 25.337 TEUR und beinhalten kurzfristige Bankverbindlichkeiten sowie ein Förderdarlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für den Neubau des Logistikzentrums im Jahr 2013. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen befinden sich mit 40.601 TEUR auf Vorjahresniveau (Vj. 40.550 TEUR). Bilanzsumme Die Bilanzsumme erhöhte sich um 47.648 TEUR auf 625.821 TEUR, auf der Aktivseite im Wesentlichen bedingt durch einen um 5.086 TEUR auf 142.222 TEUR erhöhten Vorratsbestand sowie den um 58.774 TEUR auf 255.476 TEUR angestiegenen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag. Gegenläufig verringerte sich das Anlagevermögen aufgrund von planmäßigen Abschreibungen um 16.842 TEUR auf 183.173 TEUR. Auf der Passivseite hingegen ist der Anstieg im Wesentlichen auf erhöhte Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (72.900 TEUR) zurückzuführen. Gegenläufig verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 16.010 TEUR auf 25.337 TEUR. Finanzlage Die zur Verfügung stehenden Linien bei den Geschäftsbanken beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 29.300 TEUR, wobei die Inanspruchnahme der Linien i.H.v. 17.295 TEUR überwiegend aus Mietavalen und Bürgschaften resultiert. Das vom Gesellschafter zur Verfügung gestellte Finanzierungsvolumen erhöhte sich 2018 auf 520.000 TEUR. Das Finanzierungsvolumen teilt sich in eine operative Komponente, die dem Ausbau des operativen Geschäfts und der Schaffung von Vermögenswerten dient sowie einen Teil für die Finanzierung des Neubaus des Logistikzentrums auf. Vom gesamten Finanzierungsvolumen des Gesellschafters waren zum Bilanzstichtag 495.303 TEUR für operative Zwecke in Anspruch genommen. Weitere 23.740 TEUR waren zur operativen Verwendung gesperrt. Diese Summe entspricht der Höhe des verbleibenden Förderdarlehens der KfW-Tochter IPEX-Bank und ist durch ein Patronat des MGB gegenüber der IPEX-Bank gesichert. Die weiteren Finanzmittel stehen unbesichert zur Verfügung. Der operative Cash Flow, also der Saldo aus Mittelzu- und -abflüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit, verringerte sich auf -30.770 TEUR (Vj. 3.060 TEUR). Im Wesentlichen ist der Rückgang auf eine signifikante Erhöhung der Gesamtaufwendungen sowie gesunkene Umsätze zurückzuführen. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit verringerte sich aufgrund einer geringeren Expansionsgeschwindigkeit von -25.489 TEUR im Vorjahr auf -12.874 TEUR in 2018. Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtsjahr auf 50.969 TEUR und resultiert aus dem Aufbau der Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter sowie mit der Finanzierungstätigkeit verbundenen Zinszahlungen. Gesamtaussage der Geschäftsführung zur wirtschaftlichen LageWie in vielen anderen Branchen, ist die Digitalisierung auch aus dem Einzelhandel nicht mehr wegzudenken. Zu spüren bekommt das vor allem der stationäre Einzelhandel, der sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr branchenweit Frequenz- und Umsatzrückgängen gegenüber sah. Aus Konzernsicht ging mit den verpassten Planumsätzen auch ein Nichterreichen der geplanten Ergebnisse nach Swiss GAAP FER einher. Zusätzliche Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Gries Deco Gruppe sowie Sonderprojekte und Sonderabschreibungen belasteten das Ergebnis darüber hinaus. Die überdurchschnittlich hohen Zuwachsraten im Bereich des Onlinegeschäfts zeigen, dass die Investitionen in neue Vertriebsstrukturen bisher wichtig und richtig waren. Dennoch bleibt das stationäre Geschäft das wichtigste Standbein des Konzerns und so gilt es, mit der sinnvollen Kombination der verschiedenen Vertriebswege weitere Schritte in die richtige Richtung zu unternehmen und dem Kunden das bestmögliche Einkaufserlebnis zu bieten. Somit erwartet die Geschäftsführung trotz aller anstehenden Herausforderungen, die der Handel in den kommenden Jahren mit sich bringen wird, für die nächsten Jahre eine signifikante Verbesserung der Ertragslage. MitarbeiterZur Erhöhung der Unternehmensidentifikation und der Motivationsförderung bietet der Konzern seinen Mitarbeitern freiwillige Sozialleistungen, wie Ferienbetreuung der Kinder von Betriebsangehörigen, Bezuschussung von Kindergartenplätzen, zahlreiche Vergünstigungen für Freizeit- und Sportangebote, Teilnahme an Sportveranstaltungen sowie Essenzuschüsse und Personalrabatte auf eigene Waren. Der Fachbereich Personalentwicklung gewährleistet, dass durch Schulungen die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stetig verbessert wird. Im Rahmen der Ausweitung des Geschäftsbetriebes stieg die Mitarbeiteranzahl im Konzern zum Bilanzstichtag um 1,8 % auf 7.923 (Vj. 7.782) und lag damit deutlich über dem geplanten Wert. Die Fehlzeitenquote betrug im Berichtsjahr 4,6 % (Vj. 4,0 %) und lag leicht über dem auf Vorjahresniveau geplanten Wert. Die Fluktuationsquote belief sich auf 24,2 % (Vj. 20,4 %) und lag damit über dem geplanten Vorjahreswert. Die Geschäftsführung ist überzeugt, dass die wichtigsten Mitarbeiter des Unternehmens loyal an das Unternehmen gebunden sind und geht davon aus, dass im Falle des Verlustes bestimmter Führungspersonen diese mittelfristig adäquat ersetzt werden können. Durch die Schaffung eines positiven Arbeitsumfeldes und betrieblicher Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie eines anreizorientierten Vergütungssystems wird die Mitarbeiterbindung zum Unternehmen zusätzlich gefördert. Chancenbericht und RisikoberichtDie GDH wendet ein nach MGB-Vorgaben erstelltes Risikomanagementsystem an, welches durch die regelmäßige Zusammenstellung aller relevanten Fakten den koordinierten Einsatz von Maßnahmen gewährleistet. Für die Identifizierung und Bewertung von Chancen und Risiken sowie den daraus resultierenden Maßnahmen sind die einzelnen Funktionsbereiche des Unternehmens verantwortlich. Mit der in 2018 verfolgten Weiterentwicklung des implementierten internen Kontrollsystems (IKS) nach Vorgaben des Hauptgesellschafters MGB wurden zusätzliche Instrumente zur Risikoidentifizierung und -steuerung eingeführt. Die Chancen werden ihrer Bedeutung und Fristigkeit nach absteigend dargestellt: Eine enorme Chance für die Erschließung neuer Kundengruppen bietet die Ausweitung des Onlinegeschäfts, das innerhalb der Gruppe in den vergangen Jahren überdurchschnittliche Wachstumsraten erzielte und das wie im Vorjahr kurz- und langfristig enormes Potential für die Ertragslage des Konzerns bietet. Zusätzliche Chancen für die Erschließung neuer Kundengruppen bietet der Ausbau des Großhandelsgeschäfts durch die Marke "ROOMS BY DEPOT". Der Einfluss auf das Ertragspotential wird hierbei wie im Vorjahr auf kurze Sicht als geringfügig beurteilt, mittel- und langfristig jedoch als hoch eingeschätzt. Aus der Verknüpfung des klassischen Filialgeschäfts mit dem Onlinehandel im Rahmen neuer Multichannel-Vertriebsstrukturen ergeben sich Chancen zur Steigerung der Serviceorientierung und der Kundenzufriedenheit. Der sich hieraus ergebende Einfluss auf die Ertragslage der GDH wird wie im Vorjahr kurzfristig als niedrig, mittel- und langfristig jedoch als hoch eingestuft. Der fortschreitende Wandel von einem Vermieter- zu einem Mietermarkt im deutschen Einzelhandel bietet der Gries Deco-Gruppe zusätzliches Einsparpotential im Bereich der Mietaufwendungen. Angesichts des bereits bestehenden umfangreichen Filialnetzes erachtet der Konzern den Einfluss auf die Ertragslage wie im Vorjahr kurzfristig als mäßig, mittel- und langfristig als bedeutend. Die etablierte Zentralisierung der Logistik in das eigene Warenverteilzentrum hat einen starken Einfluss auf die Bestandsoptimierung und Effizienzsteigerung beim Personaleinsatz sowie auf die Warenverfügbarkeit. Synergieeffekte und eine optimierte Steuerung der Logistikprozesse bietet die seit 2017 durchgeführte Eingliederung der Belieferung der Schweizer Filialen in das eigene Logistikzentrum. Mittelfristig wird der mögliche Einfluss dieses Potentials auf die Ertragslage wie im Vorjahr als hoch eingeschätzt, kurzfristig wird der Einfluss als geringfügig beurteilt. Die Risiken, die gleichermaßen Chancen darstellen, werden ihrer Bedeutung nach absteigend dargestellt: Risiken und gleichermaßen Chancen ergeben sich aus Kursschwankungen der beiden aktuellen Einkaufswährungen US-Dollar und Renminbi. Zur Absicherung von Währungsrisiken werden Währungssicherungsgeschäfte, wie Devisenoptions- und Devisenswapgeschäfte über einen Zeitraum von bis zu 48 Monaten eingesetzt. Einkaufsgeschäfte in Fremdwährungen werden so in einer Höhe von bis zu 80 % des erwarteten Transaktionsvolumens antizipativ abgesichert. Die potentiellen positiven wie negativen Auswirkungen sind hoch, haben jedoch aufgrund der Gegenmaßnahmen wie im Vorjahr keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Ein weiteres Risiko stellen künftige Kostensteigerungen dar. Gleichermaßen stellen Kostenreduzierungen entsprechende Chancen dar. Um die Auswirkungen von Kostenschwankungen zu minimieren werden längerfristige Einkaufsverträge vereinbart und alternative Beschaffungsmärkte mit kürzeren Transportwegen erschlossen. Sowohl das Risiko als auch die Chancen zukünftiger Kostenschwankungen werden im Hinblick auf die Ertragslage wie im Vorjahr als gering eingeschätzt. Die Risiken werden ihrer Bedeutung nach absteigend dargestellt: Das Nichterreichen der Planumsätze im Zusammenhang mit dem Rückgang des flächenbereinigten Umsatzes im Bereich der eigenen DEPOT-Filialen trugen im Berichtsjahr maßgeblich dazu bei, dass auch die ambitioniert geplanten Ergebnisse nicht erreicht wurden. Eine Fortsetzung dieser Tendenz führt kurz- und langfristig zu anhaltend negativen Auswirkungen auf die Ertragslage des Konzerns. Diesem Risiko wurde bereits im Berichtsjahr mit substantiellen Investitionen in die Vertriebsstruktur begegnet, so dass das Risiko auf die Ertragslage wie im Vorjahr kurzfristig als hoch, mittel- und langfristig jedoch als gering eingestuft wird. Im Konzernabschluss wird zum 31. Dezember 2018 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von 255.476 TEUR (Vorjahr 196.702 TEUR) ausgewiesen. Die vorliegende Planung nach den Schweizer Bilanzierungsgrundsätzen (Swiss GAAP FER, wie sie im internen Reporting des GDH Konzerns angewendet werden) weist für das Jahr 2019 einen Jahresfehlbetrag von -17.168 TEUR aus. Ab dem Jahr 2021 sollen positive Ergebnisse erzielt werden. Das negative Ergebnis steht in Zusammenhang mit den Kosten der Expansion des Konzerns sowie verpasster Planumsätze. Für die Jahre 2019 bis 2020 sieht das Management einen maximalen Finanzbedarf in Höhe von 650.000 TEUR in 2019 und 630.000 TEUR in 2020 (Darlehen) vor. Eine mögliche Bestandsgefährdung und damit das Risiko in Zukunft nicht über ausreichende Liquidität zu verfügen, wird durch langfristige Darlehensverträge und die Zusage von Peak-Finanzierungen des Hauptgesellschafters begegnet. Es besteht jedoch ein Restrisiko, dass der Gesellschafter weitere Darlehen zur Verfügung stellen muss, wenn die zukünftigen Zahlungsmittelzuflüsse nicht in dem Maße erfolgen, wie in der Finanzplanung unterstellt. Zudem wird davon ausgegangen, dass keine einseitige Kündigung der Kreditverträge durch den Gesellschafter erfolgt. Der Fortbestand der Konzerngesellschaften ist demnach von der Fortsetzung der Kreditfinanzierung durch den MIGROS Genossenschaftsverbund, Zürich/Schweiz, abhängig. Die Liquidität wird durch eine wöchentliche Planung und eine entsprechende rollierende zeitraumbezogene Vorschau gesteuert und überwacht, sodass frühzeitig Maßnahmen ergriffen werden können, um die Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Durch die bilanzielle Überschuldung des Konzerns kommt es zu keiner negativen Unternehmensfortführungsprognose einzelner Konzernunternehmen. Die kurz- und mittelfristigen Planungen gehen von einer weiteren deutlichen Verbesserung der operativen Ergebnisse der Gesellschaften aus. Die weitere Finanzierung des Konzerns ist wie im Vorjahr über Darlehen der Gesellschafter vollständig gesichert. Das Risiko eines Forderungsausfalls wird durch Warenkreditversicherungen, ein Debitorenmanagement sowie ein periodisches Forderungsreporting überwacht, um frühzeitig negative Tendenzen zu erkennen und gegenzusteuern. Das Risiko wird aufgrund der Kundenstruktur als gering erachtet und die Auswirkung auf die Ertragslage wie im Vorjahr als niedrig angesehen. Die Verfügbarkeit aller technischen Systeme sowie die Verfügbarkeit und Qualität von Daten in zunehmenden komplexen IT-Systemen stellen bedeutende Risikopotenziale dar. Um diesen Risiken zu begegnen, wird eine konzernweit gültige IT-Sicherheitsinfrastruktur bereitgestellt. Umfassende Vorkehrungen wie Firewalls und ein tagesaktueller Virenschutz wahren die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit sowie Effizienz der Systeme und Daten. Außerdem setzt der Konzern vorrangig auf die Zusammenarbeit mit marktbedeutenden und zuverlässigen Partnern und trägt damit zu einer substantiellen Risikoreduktion bei. Vor diesem Hintergrund wird der Einfluss auf die Ertragslage wie im Vorjahr als gering eingestuft. Durch Fehleinschätzungen der Nachfrage können Überbestände und daraus resultierender Abwertungsbedarf entlang der Lieferkette und im logistischen System entstehen. Aufgrund der Sortimentsstruktur, der Vorhersehbarkeit kundenseitiger Konsumstrukturen sowie eines neu im Geschäftsjahr implementierten Bestandsoptimierungskonzeptes sind aus Sicht des Unternehmens diese Risiken gering und es wird hieraus kein maßgeblicher Einfluss auf die Ertragslage erwartet. Vor dem Hintergrund der geplanten Gesamtentwicklung des Unternehmens sieht die Geschäftsführung aus heutiger Sicht sowohl Risiken als auch Gefährdungspotentiale begrenzt und kontrollierbar. Die implementierten Systeme und Prozesse im Bereich des Risikomanagements haben sich bewährt. Gegenwärtig und in absehbarer Zeit existieren aus Sicht der Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Einzelrisiken. Auch gefährden die Einzelrisiken in Summe nicht den Fortbestand des Unternehmens. Prognosebericht und Gesamtaussage der GeschäftsführungZwar trübten die Unsicherheiten im Hinblick auf aktuelle außenpolitische und weltwirtschaftliche Risiken die Aussichten zuletzt etwas ein und die Stimmen, welche die kommenden Jahre als Bewährungsprobe für die EU sehen, mehrten sich zuletzt. Für Deutschland als Wirtschaftsstandort jedoch hatten jene Risiken angesichts anhaltend niedriger Arbeitslosigkeit bisher kaum spürbare Auswirkungen. Und so sieht auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in seinem Jahreswirtschaftsbericht mit einem Anstieg des BIP in Deutschland um 1,8 % dem Jahr 2019 positiv entgegen, reiht sich gleichzeitig aber in die Reihe derer ein, die vor den bestehenden Risiken, insbesondere aus dem außenwirtschaftlichen Umfeld, warnen. Die Einschätzungen der Wirtschaftskammer Österreich fallen mit einer Steigerung der österreichischen Wirtschaftsleistung um 2,0 % und laut Staatssekretariat für Wirtschaft SECO einem Plus von 1,9 % für das BIP der Schweiz in 2019 ähnlich optimistisch aus. Für die Konsumausgaben privater Haushalte in Deutschland und damit auch für den deutschen Einzelhandel bedeuten die oben angeführten wirtschaftlichen Risiken aller Voraussicht nach auch für 2019 keinen Abbruch des Wachstums. Der deutsche Handelsverband HDE beziffert die voraussichtliche Steigerung der deutschen Einzelhandelsumsätze auf 2,0 % ggü. dem Vorjahr. Rund die Hälfte des Anstiegs soll dabei der Onlinehandel ausmachen. Die durch den E-Commerce veränderten Spielregeln der Branche unterstreichen die Richtig- und die Wichtigkeit der bereits verwirklichten sowie künftig geplanten Investitionen des Konzerns in eine flächendeckende Multi-Channel-Vertriebsstruktur. Die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns wird sich durch den geplanten Ausbau des Multi-Channel-Vertriebs in Deutschland und Österreich sowie dem hohen Bekanntheitsgrad der Marken DEPOT, IPURO und ROOMS BY DEPOT verbessern. Die Budgetplanung nach FER für 2019 sieht eine Umsatzsteigerung von 8,9 % vor. Dabei wird von einer Eröffnung 6 eigener Filialen sowie 13 weiterer Shop-in-Shop-Flächen in Deutschland und Österreich ausgegangen. Steigende Fracht IN Kosten werden durch den Wegfall der Einmaleffekte der Bestandsbereinigung überkompensiert, so dass eine Steigerung der Rohertragsquote nach Swiss GAAP FER auf 64,6 % in 2019 geplant ist. Eine optimierte Sortimentsteuerung soll für eine weitere Verbesserung der DIO Tage sorgen. Darüber hinaus sieht die Planung eine leichte Senkung der Personalkostenquote nach FER auf 25,4 % vor. Auch im Hinblick auf die operative Ertragslage geht die Geschäftsführung in 2019 von einer deutlich positiven Entwicklung aus und beziffert die EBITDA-Quote nach FER auf 5,3 % (+8,5 %-Pkt. zum Vj.) sowie die EBIT-Quote auf -0,4 % (+9,0 %-Pkt. zum Vj.). Gegenüber dem Berichtsjahr wird für 2019 wiederum von einer deutlichen Steigerung des Konzernergebnisses ausgegangen. Die Fluktuations- sowie die Fehlzeitenquote werden auf Vorjahresniveau erwartet. Die Geschäftsführung wird die Ausrichtung des Konzerns konsequent und nachhaltig vorantreiben. Die in den Vorjahren vollzogene Expansion soll mit bereits initiierten Projekten zur Optimierung der Kostenstruktur sowie des Filialmanagements hinsichtlich der Abläufe stabilisiert wie auch optimiert werden. Ab 2021 wird mit einer nachhaltig positiven Ertragslage gerechnet.
Niedernberg, den 22. Februar 2019 Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2018Amtsgericht Aschaffenburg -Registergericht- HRB 9132 I. Allgemeine AngabenDem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften und Konzernabschlüssen sowie die ergänzenden Vorschriften des GmbHG zugrunde. Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der Regelungen, wie sie für große Kapitalgesellschaften gelten, aufgestellt. Die Gliederung der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Der Konzernabschluss wurde zum 31. Dezember 2018 aufgestellt. Dies ist der Stichtag der Jahresabschlüsse aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Ausweiswahlrechte wurden dahingehend ausgeübt, dass der Ausweis im Anhang erfolgt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Für Ausführungen zur aktuellen Ergebnissituation verweisen wir auf den Chancen- und Risikobericht im Lagebericht. II. Angaben zum Konsolidierungskreis sowie Erläuterungen zur KonsolidierungKonsolidierungskreis In den Konzernabschluss des kleinsten Kreises von Unternehmen werden neben dem Mutterunternehmen Gries Deco Holding GmbH (GDH), Niedernberg/Deutschland, die Gries Deco Company GmbH (GDC - 31.12.2018: Eigenkapital 3.914 TEUR, Jahresüberschuss 0 1), Niedernberg/Deutschland, die DEPOT Handels GmbH (DHG - 31.12.2018: Eigenkapital -1.135 TEUR, Jahresüberschuss 256 TEUR), Wien/Österreich, und die Gries Deco Buying Hong-Kong Ltd. (GDB - 31.12.2018: Eigenkapital -664 TEUR, Jahresfehlbetrag -16 TEUR), Hong Kong/Volksrepublik China, jeweils als 100 %ige Tochterunternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Die Gries Deco Holding GmbH ist selbst ein Tochterunternehmen des MIGROS Genossenschaftsbundes, Zürich/Schweiz, und wird in den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen einbezogen. Die Offenlegung des Konzernabschlusses für den größten Kreis von Unternehmen erfolgt am Firmensitz des MIGROS Genossenschaftsbundes und unter www.report.migros.ch. Die Gries Deco Company GmbH nimmt das Wahlrecht gem. § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch und verzichtet auf die Aufstellung eines Anhangs und Lageberichts sowie auf die Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses. Verbundene Unternehmen Die Anteile der Gries Deco Holding GmbH werden zum Bilanzstichtag zu 10,0 % von der Christian Gries GmbH, Niedernberg/Deutschland, und zu 90,0 % vom MIGROS Genossenschaftsbund, Zürich/Schweiz, gehalten. Erläuterungen zur Konsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für die Gries Deco Company GmbH gem. § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. nach der Buchwertmethode. Die Depot Handels GmbH wurde nach der Neubewertungsmethode gem. § 301 Abs. 2 HGB n.F. konsolidiert. Der sich aus der Erstkonsolidierung zum Erwerbszeitpunkt ergebende Geschäfts- oder Firmenwert i.H.v. 0,1 TEUR wurde im Jahr der Entstehung vollständig abgeschrieben. Aus der Kapitalkonsolidierung der Gries Deco Buying Hong-Kong Ltd. ergab sich aufgrund der Neugründung der Unternehmenseinheit im Jahr der Erstkonsolidierung kein Firmenwert. Die Schuldenkonsolidierung wird gem. § 303 Abs. 1 HGB durchgeführt. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt entsprechend § 305 Abs. 1 HGB. Die Zwischenergebniseliminierung gem. § 304 Abs. 1 HGB findet innerhalb der GDH-Gruppe bei der DHG statt. Latente Steuern auf ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen werden gem. § 306 HGB berechnet und ausgewiesen. Währungsumrechnung Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Anschaffungskurs oder dem niedrigeren Briefkurs am Bilanzstichtag bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden generell mit dem Geldkurs am Einbuchungstag bzw. mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag passiviert. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Abschlüssen ausländischer Konzernunternehmen ist gem. § 308a HGB erfolgt. Aktiv- und Passivposten werden - mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umzurechnen ist - zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Hieraus resultierende Umrechnungsdifferenzen werden im Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung im Eigenkapital ausgewiesen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Allgemeine Angaben Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und unter Abzug der Abschreibungen und Wertberichtigungen ausgewiesen. Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer, die im Durchschnitt 3 bis 5 Jahre beträgt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen, entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern werden dabei zugrundgelegt:
Der Inhalt der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs.1 HGB. In die Anschaffungsnebenkosten wurden Fremdkapitalzinsen einbezogen (sog. Bauzeitzinsen). Die Herstellungskosten enthalten entsprechend § 255 Abs. 2 HGB die Einzelkosten für Material, Löhne und Leistungen Dritter sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten für die selbst erstellten Anlagen. Diese Gemeinkostenbestandteile beinhalten u.a. die Eigenleistungen wie Löhne und Gehälter der Mitarbeiter der Abteilungen Logistik und IT und auf den Herstellungsprozess entfallende Aufwendungen für Strom, Gas, Wasser, Heizung, anteilige Verwaltungskosten, soziale Aufwendungen etc. Zugänge, deren Anschaffungskosten 150 EUR, aber nicht 800 EUR übersteigen, werden analog § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Gegenstände, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten 150 EUR nicht übersteigen, werden direkt im Aufwand erfasst. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Geleistete Anzahlungen im Anlage- und Umlaufvermögen werden zum Nennbetrag bewertet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Abrechnungsguthaben aus Kreditkarten, Payback und Kundenkartenumsätze i.H.v. 424 TEUR (Vj. 901 TEUR) wurden im Bereich der sonstigen Vermögensgegenstände bilanziert. Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Soweit in den Einzelabschlüssen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden aktive latente bzw. passive latente Steuern angesetzt, die in den Konzernabschluss übernommen werden. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Differenzen bestehen im Konzern vor allem im Anlagevermögen, in den Pensionsrückstellungen sowie in den Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen bei Mietereinbauten in Filialen. Weiterhin wurden latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen gebildet. Aus den Konsolidierungsmaßnahmen ergeben sich in Höhe von 2.844 TEUR Differenzen, die zu passiven latenten Steuern führen. Ansonsten liegen ausschließlich temporäre Differenzen vor die zu aktiven latenten Steuern führen. Die Ermittlung dieser latenten Steuern erfolgt auf Basis eines konzerneinheitlichen Steuersatzes, der unverändert zum Vorjahr 29,83 % beträgt. Im Falle eines Aktivüberhanges der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Soweit zulässig werden aktive und passive latente Steuern saldiert ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bewertet und ist vollständig eingezahlt. Da die kumulierten Verlustvorträge das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklagen übersteigen, wird ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag ausgewiesen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach der Projected Unit Credit Method unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal von dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2018 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 18 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Der verwendete Zinssatz beträgt 3,21 % (Vj. 3,84 %). Gemäß § 253 Abs. 6 HGB in der Fassung des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11. März 2016 ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren i.H.v. 2,32 % (Vj. 2,99 %) zu ermitteln. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden Renten- sowie Gehaltssteigerungen von jährlich 2,0 % (Vj. 2,0 %) zugrunde gelegt. Es wurde mit keiner Fluktuation gerechnet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen decken in ausreichendem Maße die ungewissen Verbindlichkeiten und tragen allen erkennbaren Risiken Rechnung. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden in der Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrages, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Die Bilanzierung von Forderungen in Fremdwährung erfolgt zum historischen Transaktionskurs und am Bilanzstichtag werden die kurzfristigen Fremdwährungsforderungen mit dem geltenden Devisenkassamittelkurs bewertet. Das gleiche gilt für Verbindlichkeiten in Fremdwährung, die nicht zu Bewertungseinheiten mit den Sicherungsgeschäften zusammengefasst werden. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Sicherungsgeschäfte Zur Absicherung von Devisenkursrisiken, die sich aus in US-Dollar sowie Renminbi (CNH) fakturierten Wareneinkäufen ergeben, wurden Währungssicherungsgeschäfte bei verschiedenen Banken mit einer Laufzeit bis Anfang 2021 getätigt, die zu (antizipativen) Bewertungseinheiten (Macro Hedge - Absicherung eines Portfolios an Beschaffungsgeschäften) gem. § 254 Satz 1 HGB zusammengefasst wurden. Die Sicherungsgeschäfte wurden auf Basis der detailliert geplanten Einkaufsvolumina abgeschlossen. Die Wirksamkeit der Bewertungseinheit wird retrospektiv und prospektiv anhand der Critical-Terms-Match-Methode gemessen. Für die Buchung der Bewertungseinheiten wird die Einfrierungsmethode angewandt. Bis zum Bilanzstichtag wurden Sicherungsgeschäfte mit einem Nominalwert von 165.750 TUSD (Vj. 277.250 TUSD) und 21.000 TCNH (Vj. 40.500 TCNH) abgeschlossen, die vollständig durch mit hoher Wahrscheinlichkeit stattfindende Transaktionen unter Zugrundelegung eines Zeitraums von bis zu 24 Monaten i.H.v. 145.750 TUSD (Vj. 335.979 TUSD) sowie 43.478 TCNH (Vj. 46.133 TCNH) verwendet werden.
* Enthält Swapgeschäfte i. H. v. 18,75 Mio USD Die Planung der Fremdwährungszahlungsströme ist über die letzten Jahre kontinuierlich fortgeführt worden und die Zahlungsströme sind in der Vergangenheit entsprechend der Planung eingetreten. Daher dienen die historischen Daten als Nachweis der Effektivität des Sicherungsgeschäfts. Die Zahlungsströme gleichen sich weitestgehend aus. Der saldierte Marktwert dieser Finanzinstrumente wurde zum Bilanzstichtag mit 1.333 TEUR (Vj. -11.267 TEUR) ermittelt. Für alle der für 2018 abgeschlossenen Währungsderivate zur Absicherung von Warenkäufen wurden Bewertungseinheiten gebildet. Für die Berechnung der Marktwerte sämtlicher Währungsderivate wurde das DCF-Verfahren angewandt. Zur Absicherung von Dieselpreisschwankungen für den betrieblichen PKW- und LKW-Kraftstoffbedarf wurden Commodity-Geschäfte (Rohwarenswaps) mit einer Laufzeit bis Ende 2019 abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag belief sich der Nominalwert der Sicherungsgeschäfte auf 544 TEUR. Die Summe der Marktwerte dieser Finanzinstrumente betrug zum 31.12.2018 2 TEUR und wurde gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB nicht bilanziell erfasst. Aufgrund der ausschließlich positiven Marktwerte zum Bilanzstichtag erfolgte auch keine Bildung einer Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Zur Ermittlung der Marktwerte wurde die DCF-Methode angewandt. IV. Erläuterung zur BilanzAnlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- oder Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Anlagevermögens enthält der als Anlage zum Anhang beigefügte Anlagespiegel nach § 268 Abs. 2 HGB. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände i.H.v. 17.507 TEUR (Vj. 15.583 TEUR) haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 415 TEUR (Vj. 1.052 TEUR) und resultieren wie im Vorjahr vollständig aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von 0 TEUR (Vj. 48 TEUR) enthalten. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente gliedern sich wie folgt:
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen Vorauszahlungen für zukünftige Aufwendungen. Aktive latente Steuern Latente Steuern sind konzerneinheitlich mit einem Körperschaftsteuersatz von 15 % bewertet worden. Bei den inländischen Konzerngesellschaften wurde zudem der gesetzliche Solidaritätszuschlag i.H.v. 5,5 % auf den Körperschaftsteuersatz sowie ein Gewerbesteuersatz von 14 % berücksichtigt. Der Gewerbesteuersatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert, so dass der Steuersatz der deutschen Konzerngesellschaften im Berichtsjahr 29,83 % betrug. Für die Abschlüsse der ausländischen Gesellschaften wurden länderspezifische Steuersätze herangezogen. Die Unternehmensplanung zeigt, dass in den kommenden fünf Wirtschaftsjahren ausreichend hohe Gewinne erzielt werden, um die den aktivierten latenten Steuern auf Verlustvorträge zugrundeliegenden nutzbaren steuerlichen Verlustvorträge vollständig auszuschöpfen. Im Berichtsjahr verringerten sich die aktiven latenten Steuern um 745 TEUR auf 12.076 TEUR. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt 63 TEUR und ist in voller Höhe eingezahlt. Da die kumulierten Verlustvorträge das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklagen übersteigen, wird ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag ausgewiesen. Für die Erläuterungen zum Eigenkapital wird auf den Konzerneigenkapitalspiegel verwiesen. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen i.H.v. 1.534 TEUR (Vj. 1.632 TEUR) wurden mit einem Rechnungszinssatz von 3,21 % (Vj. 3,84 %) abgezinst. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Absatz 6 HGB beläuft sich auf 401 TEUR. Die Pensionsverpflichtungen belaufen sich auf 1.724 TEUR und wurden mit Deckungsvermögen in Höhe von 190 TEUR verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) bewertet. Der Wertansatz entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten. In diesem Zusammenhang wurden 45 TEUR Aufwand aus Bewertungsergebnissen der Rückdeckungsversicherungen im Personalaufwand dargestellt. Bezüglich der Berechnung der Rückstellungen wird auf die allgemeinen Angaben der Bilanzierung- und Bewertungsmethoden verwiesen. Die sonstigen Rückstellungen decken alle am Bilanzstichtag erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken ab. Sie enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten, Abschluss- und Prüfungskosten sowie ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten im Wesentlichen ein KfW-Darlehen zur Finanzierung des Logistikzentrums. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen im Bereich von Waren- und Ladeneinbauten bestehen teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus einer Ausgleichszahlung. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betreffen im Wesentlichen Finanzverbindlichkeiten. Hierbei handelt es sich um ungesicherte Darlehensverbindlichkeiten. Sonstige Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen erhaltene Anzahlungen für Gutscheine sowie Verbindlichkeiten gegenüber Finanzbehörden. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten i.H.v. 1.940 TEUR (Vj. 2.109 TEUR) beinhalten überwiegend Zuschüsse für Baukosten. V. Erläuterungen zur GuVUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Die Umsatzerlöse werden i.H.v. 403.960 TEUR (Vj. 402.600 TEUR) im Inland und i.H.v. 49.986 TEUR (53.240 TEUR) in Österreich erzielt. Andere aktivierte Eigenleistungen Die anderen aktivierten Eigenleistungen enthalten überwiegend Kosten im Zusammenhang mit Filialeröffnungen und Projektleistungen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten:
Die periodenfremden Erträge betragen in Summe 4.951 TEUR (Vj. 2.319 TEUR) und betreffen Erträge aus Kaufpreisrückerstattungen, Schadensersatz und der Auflösung von Rückstellungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die folgenden wesentlichen Positionen enthalten:
Die periodenfremden Aufwendungen beinhalten Abschreibungen auf Forderungen i.H.v. 12 TEUR (Vj. 108 TEUR) sowie Verluste aus Verkäufen von Sachanlagevermögen i.H.v. 1.161 TEUR (Vj. 766 TEUR). Finanzergebnis
Die Zinsaufwendungen umfassen die Zinsen gegenüber dem Migros-Genossenschafts-Bund (MGB) i.H.v. 14.228 TEUR (Vj. 13.868 TEUR) und sonstige Zinsen i.H.v. 1.411 TEUR (Vj. 1.585 TEUR). Im Finanzergebnis sind zudem Zinserträge im geringen Umfang enthalten. Die ähnlichen Aufwendungen setzen sich vollständig aus Avalgebühren zusammen. VI. Sonstige AngabenGeschäftsführung Geschäftsführer der Gries Deco Holding GmbH ist Herr Christian Gries (Kaufmann). Er ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält, wird gem. § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2018 wurden durchschnittlich 6.216 (Vj. 5.963) Arbeitnehmer einschließlich Aushilfen beschäftigt. Die Arbeitnehmer werden wie folgt eingruppiert:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Leasingverbindlichkeiten für PKW, EDV-Hardware, EDV-Software, Ladenbau und Ladenkassenfinanzierungen. Zudem sind sämtliche Grundstücke und Gebäude am Firmensitz in Niedernberg, am Lagerstandort Alzenau sowie an sämtlichen Filialstandorten außer dem Grundstück für das Verteilzentrum angemietet. Die Laufzeiten der Mietverträge haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert und betragen im Durchschnitt 19 Jahre (inkl. aller Verlängerungsoptionen). In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Die Miet- und Leasingverträge gliedern sich wie folgt:
Bestellobligo Im Berichtsjahr lagen Verpflichtungen aus eingegangenen Verträgen i.H.v. 84 TEUR vor (Vj. 1.262 TEUR). Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers gliedert sich wie folgt:
Geschäfte mit nahestehenden Personen Die Geschäfte mit nahestehenden Personen setzen sich wie folgt zusammen:
VII. NachtragsberichtBis Mitte Februar 2019 wurden planmäßig 30 Mio. EUR aus dem bestehenden Kreditrahmen zur Finanzierung des operativen Geschäfts in Anspruch genommen. Dadurch erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Gesellschafterdarlehen entsprechend. Weitere Ereignisse, die einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nicht bekannt.
Niedernberg, den 22. Februar 2019 Geschäftsführer Christian Gries
1 Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag
mit der GDH.
Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2018
Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2018
Der Finanzmittelfond besteht aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, die jederzeit in Zahlungsmittel umgewandelt werden können und nur unwesentlichen Wertschwankungen unterliegen.
Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
Bestätigungsvermerk DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Gries Deco Holding GmbH, NiedernbergPrüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Gries Deco Holding GmbH, Niedernberg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Gries Deco Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 22. Februar 2019 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Christian Kwasni, Wirtschaftsprüfer ppa. Saskia Thomele, Wirtschaftsprüferin Der Konzernabschluss zum 31.12.2018 wurde am 18.06.2019 gebilligt. |
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