Goloidar Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Constanze Stypula seit 29.2.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
DocPlanner SubHoldings B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
jameda GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht 2022A. Grundlagen des UnternehmensDie jameda GmbH vertreibt digitale Software- und Marketinglösungen für Ärzte, Heilberufler (z. B. Heilpraktiker, Physiotherapeuten etc.) sowie andere Teilnehmer und Institutionen des Gesundheitsmarktes. Wesentliche Erlösquelle sind Listing-Einträge ("Premium-Pakete") für Ärzte auf der Plattform www.jameda.de sowie die Bereitstellung von Software as a Service für die Steigerung der Effizienz in Arztpraxen und anderen Institutionen. Darunter fallen neben einer Online-Terminbuchung auch Lösungen für die Videosprechstunde (unter der Marke www.patientus.de) sowie die Terminierung und Verwaltung von Patienten. Die Lösungen werden primär in Form eines Subskriptions-Modelles mit automatischer Verlängerung bereitgestellt. Die jameda GmbH ist ausschließlich in Deutschland aktiv und fokussiert sich auf den deutschen Markt. Das Unternehmen wird vom Hauptsitz in München gesteuert und betreibt einige Niederlassungen und Büros in Berlin und in anderen Großstädten der Bundesrepublik. B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut statistischem Bundesamt ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 % gestiegen. Dabei war die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie der Energiekrise. Darüber hinaus waren verschärfte Material- und Lieferengpässe, steigende Preise sowie der Fachkräftemangel die vorherschenden Themen im Jahr 2022. 1 Die demografische Entwicklung in Deutschland, der medizinisch-technische Fortschritt und das wachsende Gesundheitsbewusstsetin in der Bevölkerung führen zu einer zusätzlichen Nachfrage an professionellen Dienstleistungen in der Gesundheitswirtschaft. 2 Im internationalen Vergleich ist die Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland in hohem Maße ausbaufähig, allerdings steht genau dieses Thema in der Prioritätensetzung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) mittlerweile weit oben. Unlängst hat das BMG eine Digitalisierungsstrategie für Gesundheit und Pflege vorgestellt, die sowohl dem E-Rezept als auch der elektronischen Patientenakte (ePA) zu hoher Verbreitung und Akzeptanz verhelfen soll. 3 Aus Sicht der jameda GmbH sind die angekündigten Maßnahmen - sofern sie zeitnah in konkrete Gesetzgebung überführt werden - geeignet, diesen Zielen Rechnung zu tragen. Wie in Punkt 1 geschildert, generiert jameda GmbH Erlöse durch den Verkauf von Software as a Service-Lösungen an Praxen, Kliniken und Krankenhäuser. Eine neue Dynamik hin zu einem digitalisierten Gesundheitswesen, in dem E-Rezept und ePA etabliert sind, ist aus Sicht eines Healthcare-Unternehmen daher ausdrücklich zu begrüßen. Bereits die höhere Bekanntheit und Akzeptanz digitaler Lösungen sowohl auf Arzt- als auch auf Patientenseite erleichtert die vertrieblichen Aktivitäten. 2. Geschäftsverlauf Das Jahr 2022 stand für jameda GmbH im Zeichen der Integration des Unternehmens in die globale Docplanner Gruppe (neue Alleingesellschafterin seit Januar 2022). In verhältnismäßig kurzer Zeit gelang jameda der Carve-Out aus den Strukturen des bisherigen Eigentümers Burda Digital SE und insbesondere die Adaption des Software-Produktes von Docplanner für den deutschen Markt. Seit November 2022 präsentiert sich jameda GmbH Ärzten und Patienten mit einer neuen Software sowie eines komplett neuen Corporate Designs. Parallel hierzu lag 2022 ein Fokus auf dem Neukunden-Wachstum. Zu diesem Zweck wurden in hohem Maße neue Vertriebsmitarbeiter für das Unternehmen angeworben, da deren Anzahl die zentrale Steuerungsgröße für die Vertriebsleistung darstellt. Zudem wurden im Sales bestehende Prozesse evaluiert und auf dieser Grundlage Onboarding- und Schulungsysteme optimiert. Zur Unternehmenssteuerung werden wie im Vorjahr die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis als finanzielle Leistungskennzahlen herangezogen. Im Wesentlichen sind die Umsatzerlöse der jameda GmbH dabei abhängig von zwei Faktoren: der Anzahl und dem daraus resultierenden Umsatz an Neukunden (welcher im Wesentlichen von der Anzahl der aktiven Vertriebsmitarbeiter und der jeweiligen Produktivität abhängig ist) sowie der Verlängerungsquote mit bestehenden Kunden. In 2022 konnte die jameda GmbH eine signifikante Zahl an Neukunden akquirieren sowie eine konstant hohe Verlängerungsquote verzeichnen, wodurch das Unternehmen langfristig skaliert. Auf der Kostenseite sind der Hauptanteil der Kosten mit ca. 64% Personalkosten. Die Anzahl der Full Time Equivalents ist im Vergleich zu 2021 im Jahresmittel um ca. 43 % gestiegen (von 202 auf 288), im Wesentlichen in den Bereichen Sales und Customer Care. Weitere Kostensteigerungen gab es in umsatzabhängigen Kostenbereichen sowie Allgemeinkosten, welche zumeist auch von den Kunden oder der Mitarbeiteranzahl abhängen (Mietkosten, Telekommunikationskosten etc.). Auf qualitativer Seite konnte die jameda GmbH die Anzahl der vermittelten Terminbuchungen sowie den Traffic auf der Plattform trotz Migration auf die neue Produktlandschaft konstant halten. Operativ war das gesamte Jahr zudem durch die organisatorische und technische Eingliederung in die Docplanner Group (Carve out Burda, Migration etc.) gekennzeichnet, welche mit einem erfolgreichen Wechsel auf die Docplanner Produktlandschaft im November 2022 abgeschlossen wurde. C. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.385 Tsd. € reduziert. Dabei kam es innerhalb des Anlagevermögens im abgelaufenen Geschäftsjahr zu einem Rückgang von 1.350 Tsd. € auf insgesamt 1.148 Tsd. €. Die Verminderung der immateriellen Vermögensgegenstände um 1.495 Tsd. € resultiert aus den planmäßigen Abschreibungen (836 Tsd. €) sowie dem Verlust aus Abgängen immaterieller Vermögensgegenstände im Rahmen der Migration auf die Docplanner Produktlandschaft (660 Tsd. €). Gegenläufig hierzu hat sich das Sachanlagevermögen um insgesamt 140 Tsd. € erhöht. Zum Bilanzstichtag enthält das Sachanlagevermögen zudem geleistete Anzahlungen in Höhe von 6 Tsd. € (Vorjahr: 0 €). Im Geschäftsjahr werden Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 471 Tsd. € (Vorjahr: 0 €) ausgewiesen. Diese Veränderung resultiert aus der Verrechnung von Leistungen im Rahmen des Software Development Agreements zwischen der Gesellschaft und Doctoralia Internet S.L. vom 01. November 2022. Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände 1.067 Tsd. € (Vorjahr: 4.725 Tsd. €) resultiert aus dem vollständigen Rückgang der Forderungen gegenüber ehemaligen Gesellschaftern von 4.576 Tsd. € auf 0 €. Die liquiden Mittel der Gesellschaft belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 2.104 Tsd. € (Vorjahr: 1.379 Tsd. €). Die weitere Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch ihre Gesellschafterin, die sich durch eine Liquiditätszusage dazu verpflichtet hat, ausreichend liquide Mittel zur Verfügung zu stellen. Das Eigenkapital ist durch Jahresfehlbeträge aufgebraucht (Vorjahr: 3.446 Tsd. €). Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist jedoch durch eine harte Patronatserklärung vom 19. April 2023 des Gesellschafters DocPlanner SubHoldings B.V. bis zum 31. Dezember 2024 sichergestellt. Im Geschäftsjahr werden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 501 Tsd. € (Vorjahr: 0 €) ausgewiesen. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 75 Tsd. € (Vorjahr: 0 €). Diese Veränderung resultiert aus der Verrechnung von Leistungen im Rahmen des Transitional Support Services Agreements zwischen der Gesellschaft und DocPlanner SubHoldings B.V., Doctoralia Internet S.L. sowie ZnanyLekarz Sp. z.o.o. vom 03. März 2022. Den kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Höhe von 2.524 Tsd. € (Vorjahr: 2.544 Tsd. €) stehen kurzfristige Forderungen, Vorräte und liquide Mittel in Höhe von 4.057 Tsd. € (Vorjahr: 6.627 Tsd. €) gegenüber. Das Umlaufvermögen beträgt 51,8 Prozent (Vorjahr: 71,9 Prozent) der Bilanzsumme. Die Veränderung resultiert hauptsächlich aus einem Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände, welche im Vorjahr die Forderungen aus Verlustübernahme gegenüber der ehemaligen Gesellschafterin enthielten. Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr um 316 Tsd. € auf 1.254 Tsd. € zurückgegangen. Dies resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer von 970 Tsd. € auf 359 Tsd. € sowie der Verbindlichkeiten an das Finanzamt aus USt. von 181 Tsd. € auf 0 €. 2. Ertragslage Da die Umsätze mit Abonnements (insbesondere Premium-Pakete & Software as a Service -Produkte) gesteigert werden konnten und eine Änderung der Umsatzrealisierung vorgenommen wurde, wobei der Rechnungsbetrag nun gleichmäßig und taggenau über den Lizenzzeitraum verteilt wird, haben sich die passiven Rechnungsabgrenzungsposten auf Grund der Laufzeitabhängigkeit von 3.210 Tsd. € auf 5.303 Tsd. € erhöht. Die Umsatzerlöse liegen mit 13.036 Tsd. € leicht unter dem Vorjahreswert von 13.914 Tsd. €. Dies resultiert überwiegend aus der rückwirkenden Änderung der Umsatzrealisierung in Höhe von 2.721 Tsd. €, wodurch der Zeitvergleich beeinträchtigt ist. Diese Anpassung wurde im Rahmen der Übernahme durch die DocPlanner SubHoldings B.V. zum 01.01.2022 vorgenommen und basierte auf den Werten zum 31. Dezember 2021. Gegenläufig hierzu haben sich die Aufwendungen für bezogene Leistungen um 393 Tsd. € auf 208 Tsd. € reduziert. Im Anstieg des Personalaufwands um 3.332 Tsd. € auf 19.989 Tsd. € spiegelt sich überwiegend der Personalaufbau wider. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 3.975 Tsd. € angestiegen. Dies ergibt sich überwiegend aus Erhöhungen im Bereich der Mietkosten, Marketingaufwendungen sowie Kosten für die Personalsuche. Der im Jahr 2022 erwirtschaftete Jahresfehlbetrag in Höhe von 17.886 Tsd. € ist das Ergebnis der vorgenannten Effekte. Die Gesellschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr aus Sicht der Geschäftsführung operativ wie geplant entwickelt. 3. Finanzlage a. Kapitalstruktur Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beläuft sich auf 83,35 Tsd. €. Im Geschäftsjahr wurden in die Kapitalrücklage gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB 12.000 Tsd. € eingezahlt. Das Eigenkapital ist in Summe durch Verluste aufgebraucht. Im Geschäftsjahr ergibt sich hierdurch ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag i.H.v. 2.440 Tsd. €. Die DocPlanner SubHoldings B.V. hat sich durch eine harte Patronatserklärung als Gesellschafterin verpflichtet für Zahlungsverpflichtungen bis zu einer Höhe von 25 Mio. € einzustehen. b. Investitionen Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr 2022 beliefen sich auf 702 Tsd. €. Der Schwerpunkt der Investitionen lag hierbei auf der Beschaffung von:
c. Liquidität Der Bestand der flüssigen Mittel hat sich gegenüber dem Vorjahr um 725 Tsd. € auf 2.104 Tsd. € erhöht. Der Finanzmittelbestand besteht zum Bilanzstichtag ausschließlich aus Guthaben bei Kreditinstituten. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft wird hierbei im Wesentlichen durch Einzahlungen der DocPlanner SubHoldings B.V. in die Kapitalrücklage gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB sichergestellt. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die maßgeblichen Größen zur Steuerung des Unternehmens sind die Umsatzerlöse (13.036 Tsd. €, Vorjahr: 13.914 Tsd. €) sowie das Jahresergebnis (- 17.886 Tsd. €, Vorjahr: 0 € nach Ergebnisübernahme durch die ehemalige Gesellschafterin). Bei den Umsatzerlösen konnten wir die für das Geschäftsjahr 2022 prognostizierten Werte aufgrund von Herausforderungen im Absatzgeschäft nicht erreichen. Der für das Geschäftsjahr prognostizierte Jahresfehlbetrag wurde erreicht. D. Chancen und Risiken der Entwicklung (Chancen- und Risikobericht)Im Folgenden beschreiben wir die unsere Gesellschaft betreffenden identifizierten maßgeblichen Chancen und Risiken, welche uns zum Bilanzstichtag bekannt waren. Wir möchten darauf hinweisen, dass es sich hierbei nicht um eine abschließende Aufzählung aller unsere Gesellschaft betreffenden Risiken handelt. Weitere Risiken, die uns zum heutigen Zeitpunkt nicht bekannt sind oder die wir derzeit als weniger bedeutend einschätzen könnten dennoch Auswirkungen auf unser Geschäft nehmen. Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert.
Gemäß der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der Auswirkung des Risikos bzw. der Chance auf die Vermögegens-. Finanz- und Ertragslage wurde eine Kategorisierung als gering, mittel und hohes Risiko vorgenommen.
H = Hohes Risiko M = Moderates Risiko L = Geringes Risiko Risikobericht Erhöhte Risiken bestehen in der Personalbeschaffung. Insbesondere zu Zeiten des Fachkräftemangels in Deutschland sieht sich jameda mit der Herausforderung konfrontiert, ausreichend qualifiziertes Personal für das geplante Wachstum in der vorhergesehenen Zeitspanne zu akquirieren. Dieses Risiko wird insgesamt als moderat bis hoch angesehen. Durch die Einstellung geeigneten Fachpersonals im Bereich Human Resources sind diesem Risiko begegnet (M). Ein weiteres Risiko stellen die Anbieter von Suchmaschinen dar. Durch die intransparente Gestaltung des Indexes kann es zu Abwertungen, welche einhergehend mit schlechterer Positionierung in den Suchergebnissen sind, einzelner Plattformen kommen. Solche Anpassungen im Index sind immer wieder zu beobachten. Dadurch, dass ein großer Anteil des Traffics über Google bezogen wird, stellt dies ein erhöhtes Risiko für die jameda GmbH dar. Um dieses zu reduzieren, werden die Produkte laufend weiterentwickelt und für Suchmaschinen optimiert (M). Als weiteres Risiko sieht jameda politische Entscheidungen, welche die Privatwirtschaft durch stärkere staatliche Angebote schwächen könnten. Auch wenn die Rechtsprechung hier bislang zugunsten der Unternehmen ausfiel, muss dies weiterhin beobachtet werden. Dieses Risiko wird als leicht erhöht eingeschätzt (M). 4 Des Weiteren stellt die aktuelle Inflation ein Risiko dar, welches sich bei jameda hauptsächlich auf der Mitarbeiterseite durch gestiegene Gehaltsforderungen von neuem und bestehendem Personal sowie durch steigende Mietaufwendungen, insbesondere der Energiekosten, bemerkbar macht. Dieses Risiko wird als moderat eingeschätzt (M). Zur Finanzierung des weiteren Wachstums hat sich die Gesellschafterin mit einer harten Patronatserklärung vom 19. April 2023 dazu verpflichtet, die jameda GmbH für den Zeitraum bis 31. Dezember 2024 mit ausreichend liquiden Mitteln auszustatten, damit diese die für diesen Zeitraum budgetierten Verpflichtungen gegenüber Dritten nachkommen kann. Aus diesem Grund wird das Finanz- und Liquiditätsrisiko als gering bis moderat eingeschätzt (M). Wie für eigentlich alle digitalen Plattformen, aber auch Unternehmen jeglicher Art, stellt der Angriff von Cyber-Attacken eine Gefahr dar, welche durch verschiedene Maßnahmen (z. B. regelmäßige Pentests) minimiert wird. Insbesondere auf Grund der teilweise sensiblen Art der Daten, die verarbeitet werden, ist dies ein Risiko, welches als omnipräsent betrachtet werden muss. Dies stellt aus Unternehmenssicht ein geringes Risiko dar (L). Darüber hinaus trägt der anhaltende Ukraine-Krieg weiter zu einer instabileren Wirtschaftslage bei, was das Unternehmen lediglich indirekt durch geänderte Finanzierungs- und Bewertungsbedingungen von Investoren in Bezug auf risikokapitalfinanzierte Unternehmen betrifft. Durch gestiegene Zinsen und das erhöhte weltwirtschaftliche Risiko verlangen Eigenkapitalgeber einen höheren Abschlag bei neuen Finanzierungsrunden. Aus Unternehmenssicht stellt dies ein niedriges Risiko dar (L). Wesentliche oder bestandsgefährdende Risiken haben nicht bestanden und sind aus derzeitiger Sicht auch für die Folgejahre nicht erkennbar. Chancenbericht Durch den erfolgreich abgeschlossenen Zusammenschluss mit Docplanner profitiert das Unternehmen neben hohen Investitionen von der langjährigen Erfahrung und dem hohem Produkt-Know-how der Docplanner Group und wird weitere Produkte auf den deutschen Markt bringen. Dies ermöglicht ein deutlich breiteres Produktspektrum sowie eine schnellere Entwicklung von Innovationen als bisher, wodurch sowohl bei Patienten als auch bei Ärzten eine stark zunehmende Nutzung, Zufriedenheit und Wiedernutzung, einhergehend mit neuen Erlösströmen, resultieren kann. Aus Unternehmenssicht stellt dies eine wesentliche Chance dar. (H) Die Digitalisierung wird weiterhin starken Einzug in die Arztpraxen halten, wodurch die Relevanz der digitalen Lösungen für Ärzte weiter stark zunehmen wird. Beispiele dafür sind das eRezept und die ePatientenakte oder die sichere Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten. 5 Aber auch die Penetration mit bereits bestehenden digitalen Lösungen, wie der Online-Terminbuchung, ist bisher gering und wird in den kommenden Jahren - auch durch jameda getrieben - wesentlich steigen. Aus Unternehmenssicht stellt dies eine wesentliche Chance dar. (H) Durch die Covid-Pandemie wurde die weltweite Digitalisierung weiter beschleunigt. Diese Entwicklung machte auch nicht vor dem Gesundheitswesen halt und hat die Bereitschaft zur Digitalisierung sowohl auf Seiten der Ärzte als auch der Patienten deutlich ansteigen lassen. Produkte wie die Online-Terminvereinbarung sowie Online-Videosprechstunde wie sie jameda anbietet erfreuen sich einer größeren Akzeptanz und werden stärker in Anspruch genommen. Diese Entwicklung wird auch in den kommenden Jahren anhalten und unter anderem von jameda angetrieben. Aus Unternehmenssicht stellt dies eine moderate Chance dar. (M) D. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)Der Gesundheitsmarkt in Deutschland ist gezeichnet von steigenden Ausgaben und der bereits angesprochenen zunehmenden Digitalisierung. 6 Die Anzahl der Kernzielgruppe Ärzte und deren Ausgaben und Einkünfte sind konstant. 7,8 Auch nach Ende der pandemischen Lage, in der persönliche Kontakte wieder unproblematischer möglich sind, werden die digitalen Services aus Patienten- aber auch aus Arztsicht gefragter sein denn je. Nach dem schnellen Aufbau der Vertriebsmannschaft sowie des Customer Care Teams in 2022, liegt der Schwerpunkt der Investitionen im Jahr 2023 vor allem auf den Sachkosten im Bereich Marketing, um die Marke zu stärken sowie Leads für die Umsatzsteigerung zu generieren. Durch geänderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen hat sich der Fokus weg von Wachstum um jeden Preis hin zu Wachstum zu angemessenen Kosten verändert. Dies hat zur Folge, dass Investitionen nicht mehr im gleichen Umfang, sondern wohl überlegt getätigt werden. Dies führt zu einer weniger starken Erhöhung des Jahresfehlbetrag und stellt sicher, dass ausschließlich in wohlüberlegte Wachstumstreiber investiert wird. Auf Grund des geplanten weiteren Wachstums und dem deutlich erhöhten Fokus auf Kosteneffizienz ist weiterhin von einem moderaten Umsatzwachstum sowie einem moderat niedrigeren Jahresfehlbetrag auszugehen. Nachdem produktseitig das Angebot der Docplanner Group mit dem bestehenden Angebot kombiniert wurde, liegt der Fokus auf dem Ausbau der bestehenden Produkte sowie neuer Angebote im Bereich der mobilen Applikationen (B2C und B2B), neue Kommunikationslösungen zwischen Arzt und Patient sowie im Bereich der Analyse für Ärzte. Diese Maßnahmen (Investitionen in Marketingaktivitäten, Erweiterung des Produktportfolios etc.) werden zu einer weiteren Erhöhung der Umsatzerlöse führen, insbesondere des Neu- und Verlängerungsumsatzes. Der Lagebericht enthält Aussagen zur zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft. Diese Aussagen sind ausschließlich Erwartungen, die auf heutigen Annahmen und Einschätzungen beruhen. Auch wenn die Geschäftsführung davon überzeugt ist, dass die getroffenen Annahmen und Planungen zutreffend sind, können die tatsächliche Entwicklung und die tatsächlichen Ergebnisse in der Zukunft aufgrund einer Vielzahl von internen und externen Faktoren hiervon abweichen.
München, den 26. Juni 2023 Fritz Edelmann 1 Destatis - Pressemitteilung Nr. 020 vom 13. Januar 2023 (abgerufen auf https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html) 2 Bundesministerium für Gesundheit - Gesundheitswirtschaft im Überblick, Stand 6. Januar 2023 (abgerufen auf https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/gesundheitswesen/gesundheitswirtschaft/gesundheitswirtschaft-im-ueberblick.html) 3 Bundesministerium für Gesundheit - Digitalisierung im Gesundheitswesen, Stand 9. März 2023 (abgerufen auf https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/digitalisierung/digitalisierung-im-gesundheitswesen.html) 4 https://www.cicero.de/wirtschaft/jens-spahn-google-burda-gesundheitsportal-netdoktor-gesund-bund/plus 5 https://www.bundesgesundheitsministerium.de/e-health-initiative.html 6 https://www.gkv-spitzenverband.de/service/zahlen_und_grafiken/gkv_kennzahlen/gkv_kennzahlen.jsp 7 https://www.bundesaerztekammer.de/ueber-uns/aerztestatistik/aerztestatistik-2020/ 8 https://www.gkv-spitzenverband.de/service/zahlen_und_grafiken/gkv_kennzahlen/gkv_kennzahlen.jsp Bilanz zum 31.12.2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2022 bis 31.12.2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine AngabenDie jameda GmbH hat ihren Sitz in München. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht München unter HRB 168659 geführt. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und hat größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch genommen. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeBei der Bewertung geht die Geschäftsführung von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Zur Sicherung des Fortbestands der Gesellschaft hat die alleinige Gesellschafterin, DocPlanner SubHoldings B.V., Amsterdam (NL), zugunsten der Gesellschaft eine harte Patronatserklärung abgegeben, in der sie sich dazu verpflichtet, die Gesellschaft für den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2024 so auszustatten, dass diese jederzeit in der Lage ist, ihre gegenwärtigen und zukünftigen Verbindlichkeiten bis zu einem Betrag in Höhe von Mio. EUR 25 zu erfüllen. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Rückstellungen, die Schulden sowie der Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände wurden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Bei der Bewertung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens ergaben sich Änderungen gegenüber der Vorjahresbewertung. Die Abgrenzung und Umsatzrealisation bei Abonnement-Einnahmen wurde mit Unternehmensverkauf zum 1. Januar 2022 angepasst. Die Umstellung erfolgte im Januar 2022 auf Basis der Werte zum 31. Dezember 2021. Der Bewertungsumstellung führte zu einem Minderumsatz bzw. Minderergebnis von 2,7 Mio. €. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet und erfasst. Aktiva Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden linear über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen über eine Nutzungsdauer von drei bis dreizehn Jahren bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden linear vorgenommen. Die Abschreibungszeiträume basieren auf der jeweils voraussichtlichen Nutzungsdauer. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die unterjährig erworben wurden, werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Zinsverlusten und Mahnkosten wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten wird zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzung sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Passiva Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den Erfüllungsbeträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt soweit sie einen Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 wird gesondert im Anlagenspiegel dargestellt. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 470.907,61 bestehen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen in 2022 gezahlte Aufwendungen, welche dem Geschäftsjahr 2023 zuzuordnen sind. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt € 83.350,00 und ist in voller Höhe eingezahlt. Das Eigenkapital ist durch Verluste aufgebraucht. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist jedoch durch eine harte Patronatserklärung vom 19. April 2023 des Gesellschafters DocPlanner SubHoldings B.V. bis zum 31. Dezember 2024 sichergestellt. Eine Gesellschafterversammlung nach § 49 Abs. 3 GmbHG fand am 1. Dezember 2022 statt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen folgende Positionen:
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 501.247,00 (Vorjahr € 0,00) setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Hiervon bestehen € 75.339,00 (Vorjahr: € 0,00) gegenüber der Gesellschafterin. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 359.282,52 (Vorjahr: € 1.151.246,42). Im Geschäftsjahr 2022 sind hierbei im Wesentlichen Lohn- und Kirchensteuer enthalten, während im Vorjahr neben Lohn- und Kirchensteuer auch Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in den sonstigen Verbindlichkeiten verbucht waren. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält ausschließlich erhaltene Vorauszahlungen auf Abonnements. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungPersonalaufwand Der Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 14.526,85 (Vorjahr: € 9.986,09) Abschreibung
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Währungsumrechnung Die Erträge 2022 aus Währungsumrechnung betragen € 4.114,43 (Vj. € 0,00) und die Aufwendungen daraus € 5.321,50 (Vj. € 320,94). V. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Zur Sicherung einer Verbindlichkeit der Gesellschafterin wurde eine Pfändung des Geschäftskontos vereinbart. Das verpfändete Konto weist zum Bilanzstichtag ein Guthaben in Höhe von € 2.101.047,46 aus. Die Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme ist sehr gering, da die Gesellschafterin über ausreichend Liquidität verfügt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 11.471 lassen sich wie folgt unterteilen:
Belegschaft Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt
Geschäftsführung Geschäftsführer sind:
Herr Dr. Florian Weiß und Herr Fritz Edelmann haben jeweils Alleinvertretungsbefugnis und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Bernhard Anzenberger wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 10. Mai 2022 mit sofortiger Wirkung als Geschäftsführer der Gesellschaft abberufen. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Teilkonzernabschluss der DocPlanner SubHoldings B.V. (kleinster Konsolidierungskreis) sowie in den Konzernabschluss der DocPlanner Holdings B.V (größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Die Konzernabschlüsse sind bei der jeweiligen Gesellschaft in Amsterdam, Niederlande, hinterlegt. Die Gesellschaft behandelt alle Gesellschaften als verbundene Unternehmen, die wie sie in den Konzernabschluss der DocPlanner Holdings B.V. einbezogen werden. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Mit Gesellschafterbeschlüssen vom 3. Februar 2023, 16. April 2023 und 15. Mai 2023 nahm die Gesellschafterin Einzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von insgesamt T€ 9.000 vor. Mit Gesellschafterbeschluss vom 7. Juni 2023 wurde Herr Dr. Florian Weiss mit sofortiger Wirkung als Geschäftsführer abberufen. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2022 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -17.886,00 (Vj. T€ 0,00 nach Ergebnisübernahme) ab. Der Jahresfehlbetrag wird mit dem Gewinnvortrag in Höhe von T€ 1.988 verrechnet und der danach verbleibende Verlust auf das folgende Geschäftsjahr vorgetragen.
München, 26. Juni 2023 Fritz Edelmann Anlagenspiegel zum 31.12.2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die jameda GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der jameda GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinnund Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der jameda GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 26. Juni 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Patrick Konhäuser, Wirtschaftsprüfer ppa. Andreas Ertl, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 20.09.2023 festgestellt. |
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