ZEUTRIE Handels- und Service-GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 34459
Eingetragen
26.10.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnEinzelhandel mit WohnmöbelnGroßhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung, Großund Einzelhandel mit Einrichtungsgegenständen und -geräten für Wohnungen und Büros in Verbindung mit allen damit erforderlichen Gestaltungs-, Montageund Serviceleistungen sowie Erwerb, Vermietung, Vermarktung und Verwaltung von Immobilienobjekten, die Übernahme von Vertretungen und der Betrieb eines Fuhrunternehmens.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

ZEUTRIE Handels- und Service-GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

4.200.802,91

4.042.002,56

II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

1.989,94

4.202.792,85

1.287,13

4.043.289,69

Summe Aktiva

4.202.792,85

4.043.289,69



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

460.162,69

460.162,69

II. Gewinnvortrag

680.526,70

661.709,71

III. Jahresüberschuss

155.524,36

1.296.213,75

18.816,99

1.140.689,39

B. Rückstellungen

161.596,48

161.266,48

C. Verbindlichkeiten

2.744.982,62

2.741.333,82

davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr

2.744.982,62


2.741.333,82


Summe Passiva

4.202.792,85

4.043.289,69

ANHANG

zum Liquidationsjahresabschluss per 31. Dezember 2007

der ZEUTRIE Handels- und Service-GmbH i.L., Berlin

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

1. Alleinige Gesellschafterin der ZEUTRIE Handels- und Service-GmbH i.L., Berlin ist die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS), Berlin.

2. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Gemäß § 65 Abs. 1 Nr. 4 Bundeshaushaltsordnung (BHO) müssen der Jahresabschluss und der Lagebericht in entsprechender Anwendung der Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuchs für große Kapitalgesellschaften aufgestellt und geprüft werden.

Laut Schreiben vom 08.10.2007 verzichtet das Bundesministerium der Finanzen für die nach dem Stichtag der Schlussbilanz aufgestellten Abschlüsse der kleinen Kapitalgesellschaften auf die gemäß § 65 Abs. 1 Nr. 4 BHO durchzuführende Prüfung.

3. Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB in Kontoform und die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

4. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Charlottenburg im Handelsregister unter der Nummer HR B 34459 eingetragen.

5. Die DM-Eröffnungsbilanz zum 01. Juli 1990 wurde am 12. Juli 1991 festgestellt. Im Zusammenhang mit der Feststellung der DM-Eröffnungsbilanz erfolgte die Neufestsetzung des gezeichneten Kapitals in Höhe von DM 900.000,00 (€ 460.162,69).

6. Die Liquidationseröffnungsbilanz zum 01. Mai 1994, der Abschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Mai bis 31. Dezember 1994 und die Jahresabschlüsse für die Geschäftsjahre 1995 bis 1997 wurden durch die Gesellschafterin festgestellt.

7. In Abstimmung mit der BvS erfolgte der Abschluss des operativen Liquidationsverfahrens der ZEUTRIE Handels- und Service-GmbH i.L., Berlin, zum 30. Juni 1998. Auf diesen Stichtag wurde eine Liquidationsschlussbilanz erstellt, die ebenfalls durch die Gesellschafterin festgestellt worden ist.

8. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 wurde als handelsrechtlicher Abschluss nach der Liquidationsschlussbilanz auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

9. Gemäß § 265 Abs. 5 HGB i. V. m. § 42 Abs. 3 GmbHG wurde die Bilanz um die Posten Forderungen gegen Gesellschafter und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter erweitert.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

10. Bei der Bewertung wurde nicht von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen, da sich die Gesellschaft seit dem 01. Mai 1994 in Liquidation befindet.

11. Nach § 7 Abs. 1 Satz 5 DMBilG gelten die in der DM-Eröffnungsbilanz zum 01. Juli 1990 angesetzten Werte für die Folgezeit als Anschaffungs- oder Herstellungskosten, soweit Berichtigungen nach § 36 DMBilG nicht vorzunehmen sind.

12. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Liquidationsgeschäftsjahres überein.

13. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

14. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten bilanziert. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich.

15. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

16. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zu Posten der Bilanz

17. Die Bilanzsumme beträgt € 4.202.792,85.

18. Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen insgesamt € 4.079.135,14. Die Forderungen gegen die BvS werden in der Höhe verzinst, in der sie die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus zinslosen Darlehen übersteigen. Die Höhe der Forderungen ist durch Saldenabgleich mit der BvS zum Bilanzstichtag nachgewiesen.

Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten Forderungen aus Einnahmekorrektur nichthaushaltsrechtlich relevanter Verrechnungen in Höhe von € 3.317.710,84 zuzüglich der aufgelaufenen Zinsen in Höhe von € 755.676,15. Außerdem wird eine verzinsliche Forderung gegen die BvS aufgrund der Verauslagung einer Notarrechnung in Höhe von € 5.748,15 inkl. Zinsen ausgewiesen.

19. In den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von € 121.667,77 betreffen ausschließlich Forderungen gegen das Finanzamt aus dem zum Barwert angesetzten Körperschaftsteuerguthaben (€ 121.529,97) und der Umsatzsteuer 2007 (€ 137,80).

20. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2007 ein Eigenkapital in Höhe von € 1.296.213,75 aus.

21. Die Steuerrückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:

Vortrag
01.01.2007

Verbrauch
Auflösung

V
A


Zuführung

Stand
31.12.2007

Körperschaftsteuer

1999

34.995,88

0,00

0,00

34.995,88

2000

36.398,87

0,00

0,00

36.398,87

2001

29.340,48

0,00

0,00

29.340,48

Solidaritätszuschlag

1999

1.924,50

0,00

0,00

1.924,50

2000

2.001,71

0,00

0,00

2.001,71

2001

1.613,64

0,00

0,00

1.613,64

Summe

106.275,08

0,00

0,00

106.275,08

Die ausgewiesenen Rückstellungen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag berücksichtigen die Risiken der Gesellschaft im Zusammenhang mit einem vor dem Finanzgericht Berlin anhängigen Klageverfahren gegen das Finanzamt.

22. Die sonstigen Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:

Vortrag
01.01.2007

Verbrauch
Auflösung

V
A


Zuführung

Stand
31.12.2007

Prozesskosten
Finanzgericht

54.341,40

0,00

V

0,00

54.341,40

Steuerliche Beratung

650,00

650,00

V

980,00

980,00

Summe

54.991,40

650,00

V

980,00

55.321,40


Die ausgewiesenen Prozesskostenrückstellungen berücksichtigen die voraussichtlichen Aufwendungen für das beim Finanzgericht anhängige Verfahren.

23. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt € 10.501,82 sind Beitragsforderungen der IHK, die aufgrund des anhängigen Rechtsstreites beim Finanzgericht zinslos gestundet sind.

24. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betragen € 2.734.480,80 und setzen sich wie folgt zusammen:

Unverzinsliches Gesellschafterdarlehen

2.266.150,29

Zinsen auf die Ausgleichsverbindlichkeit

366.072,13

Verbindlichkeiten aus Asseterlösen

102.258,38

Summe

2.734.480,80

Die Höhe der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter ist durch Saldenabgleich mit der BvS nachgewiesen.

25. Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB und keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB.

IV. Sonstige Angaben

26. Im Berichtszeitraum waren keine Arbeitnehmer mehr beschäftigt.

27. Der am 21. April 1994 bestellte Liquidator Dr. Hans Cobet, Berlin, wurde mit Beschluss der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben vom 31. Oktober 1997 zum 17. November 1997 abberufen. Gleichzeitig wurde zum alleinvertretungsberechtigten Liquidator der Gesellschaft der Rechtsanwalt Dr. Roland Hoffmann-Theinert, Berlin, bestellt.

Mit Schreiben vom 19. Januar 2000 an die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben hat der Liquidator der Gesellschaft, Dr. Roland Hoffmann-Theinert, sein Mandat niedergelegt.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 21. Januar 2000 wurde die BSV Verwaltungsgesellschaft mbH (BSV) zum 01. Februar 2000 zur Liquidatorin der Gesellschaft berufen.

28. Mit Wirkung zum 30.06.2007 wurde die BSV Verwaltungsgesellschaft mbH i.L., Berlin, als Liquidatorin abberufen und mit Wirkung zum 01.07.2007 die Finanzierungs- und Beratungsgesellschaft mbH, Berlin, als neue Liquidatorin der Gesellschaft bestellt.

Berlin, den 07. Mai 2008

Finanzierungs- und Beratungsgesellschaft mbH

- als Liquidatorin der ZEUTRIE Handels- und Service-GmbH i.L.-

Detlev - W. Kalischer Nikolaus von Lenthe

 

Dipl.-Kfm. Detlef Schickart Wirtschaftsprüfer Steuerberater

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