Dr. Schneider EMS GmbH
Selbe AdresseHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Nortmann seit 18.7.2018 | Geschäftsführer |
Ralf Dr. Vogt seit 26.3.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Tube Capital Partners AG | 61.90% |
ClearSight Turnaround Fund II (SCA) SICAV-SIF | 38.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Loewe Technologies GmbHKronachJahresabschluss zum 31. Dezember 2016 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 20161. Grundlagen des Unternehmens1.1 GeschäftsmodellDie Loewe Technologies GmbH entwickelt, produziert und vertreibt Erzeugnisse und Systeme der Unterhaltungs- und Kommunikationstechnik. Im Wesentlichen sind dies Fernsehgeräte, integrierte Audio-Lösungen, Audio-Stand-Alone-Geräte, Entertainment-Apps aber auch durch selbst entwickelte Software vernetzte Hardwarekomponenten in den genannten Produktkategorien. Das in Kronach ansässige Unternehmen beliefert inländische Handelspartner, ausländische Distributionspartner und Tochtergesellschaften sowie Online-Vertriebspartner. Ein Produktportfolio zu einem angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis ist neben einer gut strukturierten Distribution die wesentliche Grundlage des Geschäftserfolgs. Dabei prägt der zentrale Markenwert "Begehrlichkeit" die strategische Ausrichtung, die Portfolioplanung und damit alle Kontaktpunkte mit der Marke Loewe entlang der Wertschöpfungskette -intern wie extern. 1.2 OrganisationsstrukturDer Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der LOEWE GmbH mit Sitz in München einbezogen. Dieser umfasst neben der Muttergesellschaft die Tochtergesellschaft Loewe Holding GmbH sowie deren Tochtergesellschaften LOEWE IP GmbH und Loewe Technologies GmbH mit deren Tochtergesellschaften. Mit eigenen Vertriebsniederlassungen in Frankreich, Italien, Benelux und Großbritannien beliefert Loewe die Kernmärkte in Mittel- und Westeuropa. Mit selbständigen Distributionspartnern bedient Loewe wichtige Märkte in Europa wie die Schweiz, Spanien und die skandinavischen Länder. 1.3 Produktion, Beschaffung, LogistikLoewe verfügt über eine internationale Beschaffungs- und Produktionskette mit einer Vorproduktion von Systemkomponenten bei asiatischen Partnerunternehmen. Das komplette Produktportfolio wird anschließend im Werk in Kronach montiert und kleinere Teilkomponenten, vor allem im Elektronikbereich, in Kronach nachgefertigt. Die sich anschließende, umfangreiche Qualitätsprüfung am Standort Deutschland ist ein deutliches Differenzierungsmerkmal zum Wettbewerb -alle Fernsehgeräte von Loewe sind "Made in Germany" und werden unter Anwendung zeitgemäßer und permanent weiterentwickelter Fertigungsmethoden assembliert und geprüft. Loewe ist nach der Qualitätsnorm DIN ISO 9001 und 15001 im Jahr 2016 zertifiziert. Um einen hohen Standard der Produkte zu gewährleisten werden in regelmäßigen Abständen Qualitäts-, Sicherheits- und Umweltaudits durchgeführt. 1.4 Forschung und EntwicklungDer Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit und damit die besondere Kompetenz des Unternehmens liegt in der Entwicklung komplexer Elektronikplattformen und Softwarekomponenten sowie der Erschaffung einzigartiger Design- und Nutzungskonzepte mit Fokus auf den Nutzen des Endkunden. Einen Teil der Entwicklungsressourcen investiert Loewe laufend in den kontinuierlichen Ausbau des eigenen Software-Stacks (MBRIX) für den europäischen Markt der Unterhaltungselektronik und die Schaffung der landesspezifischen Benutzeranforderungen und Zertifizierung. Zunehmend fokussiert sich Loewe auch auf die Entwicklung einer eigenen, offenen Unterhaltungsplattform im Bereich des vernetzten Zuhauses mit unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten. Die gesamten Entwicklungskosten im Geschäftsjahr 2016 betragen 20.175 Tsd. Euro (2015: 14.651 Tsd. Euro). In den hiervon aktivierten Entwicklungskosten in Höhe von insgesamt 10.022 Tsd. Euro (2015: 9.445 Tsd. Euro) werden Projektaufwendungen für eigene Produktentwicklungen ausgewiesen; der Anteil der aktivierten internen Entwicklungskosten beträgt 8.480 Tsd. Euro (2015: 7.428 Tsd. Euro) und entfällt im Wesentlichen auf die Entwicklung neuer UHD- und OLED-Produkte. Die dem Aufwand belasteten nicht aktivierungsfähigen Entwicklungskosten in 2016 betragen 10.153 Tsd. Euro (2015: 5.206 Tsd. Euro). Die Abschreibung auf aktivierte interne Entwicklungsleistungen für bereits in den Markt eingeführte Produkte beträgt 6.851 Tsd. Euro (2015: 3.665 Tsd. Euro). 1.5 Ziele und StrategienLoewe hat in seiner Strategie kurz-, mittel- und langfristige strategische Zielstellungen definiert, die jährlich aktualisiert werden. In 2016 hat Loewe einen guten Teil der kurzfristigen Meilensteine umgesetzt: ein begehrliches Produktportfolio ist entwickelt mit einer stabilen, sich modular weiterentwickelnden Software, die dem Endkunden durch regelmäßige Releases zusätzlichen Nutzen bringt. Die Marktanteile in der DACH Region wurden deutlich gesteigert, insbesondere im Heimatmarkt Deutschland. Viele unserer Premiumprodukte, vom Bild 1 über den Klang 5 bis zum Bild 7, wurden mit den höchsten in Deutschland zu vergebenden Designauszeichnungen bedacht (German Design Award in Gold, iF Design Awards). Für 2017 ist eine weitere Aufwertung des Portfolios geplant durch Modelle mit OLED-Paneltechnologie gepaart mit der selbst entwickelten Bildoptimierungstechnologie Vanta-Vision (Bild 5), Updates der bestehenden Produktlinien sowie die Einführung einer Reihe neuer Stand-Alone-Audioprodukte. Alle Produkte von Loewe können vernetzt über die neu entwickelte App gesteuert werden. Die App ist kostenlos und wird laufend mit neuen Funktionen erweitert, die Mehrwerte bieten und den Verkauf des bestehenden Produktportfolios unterstützen. Weiterer Fokus ist der Distributionsausbau im Bereich Fachmärkte sowie unser Onlinegeschäft und die internationale Vertriebsexpansion im europäischen Wirtschaftsraum. Mittel- bis langfristig werden, basierend auf dem hervorragenden Elektronik- und Software-Know-How von Loewe, vernetzte Audio- und Video-Produkte entstehen und sukzessive in die TV-Roadmap integriert. Das so entstandene System hat hohe Relevanz für nationale wie internationale Absatzmärkte und fokussiert sich im Wertangebot auf konkret mit Endkundenfeedback definierte Nutzungszenarien im Bereich Home Entertainment und Smart Home. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie gute gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Europa und Deutschland hat auch 2016 angehalten. Mit Zuwachsraten des Bruttoinlandsproduktes von 1,7 Prozent für den Euroraum und von 2,6 Prozent für Deutschland konstatierte der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für die Bundesregierung ein reales Wachstum. CE-Markt in Westeuropa unter VorjahrDer westeuropäische Markt der Consumer Electronics lag im Jahr 2016 mit einem Umsatzvolumen von 28,9 Milliarden Euro um 2,0 Prozent unter dem Vorjahr. Dabei beschleunigte sich der rückläufige Trend. Allein im vierten Quartal 2016 wurden im Vergleich zum vierten Quartal 2015 insgesamt 6,1 Prozent weniger Umsatz erzielt. Positive Impulse für den TV-Bereich kamen allerdings auch 2016 durch UHD/4k-Modelle, mit einer viermal so hohen Auflösung wie herkömmliches Full HD, durch größere Bildschirme und Smart-TVs in Kombination mit einem wachsenden Streaming-Angebot. Dem Audiomarkt gaben vor allem Technologien Impulse, die eine drahtlose Übertragung von Musik auf Lautsprecher und Kopfhörer ermöglichen. (Quelle: GfK TEMAX) Deutscher CE-Markt rückläufigAuch im für Loewe wichtigsten deutschen Markt musste der Markt für Consumer Electronics-Produkte ein Minus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 26,6 Milliarden Euro hinnehmen. Der Bereich der klassischen Unterhaltungselektronik lag im vergangenen Jahr um 4,4 Prozent unter Vorjahr und erreichte ein Umsatzvolumen von 9,2 Milliarden Euro. Der Markt für Fernsehgeräte verzeichnete eine stabile, und vor allem im zweiten Quartal auch positive Entwicklung. (Quelle: CEMIX) Große Bild-Formate und beste Bild-Qualität weiter gefragtDen größten Umsatzanteil im deutschen Markt der klassischen Unterhaltungselektronik stellte erneut mit gleichbleibend rund vier Milliarden Euro der TV-Bereich. Der Absatz gegenüber dem Vorjahr ging um knapp ein Prozent zurück. Der Trend zu größeren Bilddiagonalen und gut ausgestatteten Geräten hat sich auch 2016 fortgesetzt. Geräte mit Bildschirmen von 37 Zoll (94 Zentimeter) und größer stellen mit mehr als 3,4 Milliarden Euro und entsprechend 85 Prozent (2015: 84 Prozent) den größten Umsatzanteil. 54 Prozent des Umsatzes entfiel 2016 bereits auf UHD-Fernsehgeräte mit einer Auflösung von acht Millionen Bildpunkten. Mit knapp zwei Millionen wurde die Stückzahl dabei mehr als verdoppelt. (Quelle: CEMIX) Vernetzte Geräte und Soundbars beflügeln AudioDie positive Entwicklung des Vorjahres setzten 2016 die Bereiche Lautsprecher und vernetzbare Audiosysteme fort. Soundbars sorgten mit 244 Millionen Euro für eine Umsatzsteigerung von knapp 25 Prozent. Bei den vernetzten Audio-Home-Systems liegt der Umsatzzuwachs ebenfalls bei 25 Prozent auf 388 Millionen Euro. Erfolgreich sind auch Docking-Lautsprecher zur Audio-Wiedergabe mit Bluetooth-Funkverbindung und Kopfhörer. Hier wurden 2016 knapp 3,4 Millionen Stück Docking-Lautsprecher verkauft (+12 Prozent) und damit 312 Millionen Umsatz (+ 16 Prozent) generiert. Kopfhörer erreichten eine Stückzahl von 11,5 Millionen (+ 0,2 Prozent) und einen Umsatz von 434 Millionen Euro (+ 9,5 Prozent). (Quelle: CEMIX) Mobile Mediennutzung weiterhin gefragtDie mobile Mediennutzung sorgt weiterhin für hohe Umsätze. Smartphones erzielten nach wie vor den größten Umsatzanteil im CE-Markt, trotz eines Rückgangs um 7,6 Prozent auf 23,2 Millionen Stück. Das bedeutete ein Umsatzminus von 2,7 Prozent auf knapp 9,6 Milliarden Euro. Trotzdem gibt der hohe Absatz in diesem Bereich auch dem Markt für Docking-Lautsprecher und Kopfhörer Impulse. (Quelle: CEMIX) 2.2. Geschäftsverlauf und Lage des UnternehmensFinanzielle Leistungsindikatoren (KPls)Die Unternehmensentwicklung wird überwacht durch ein KPl-Reporting-System, welches der erweiterten Geschäftsführung monatlich zur Verfügung gestellt wird. Wesentliche Steuergrößen sind Umsatz, Rohertrag, EBIT und Liquidität. Basis der jeweiligen Berichterstattung ist zum einen das verabschiedete Jahresbudget und zum anderen die Erwartungsrechnung, welche jeweils im Anschluss an die ersten drei Quartale erstellt wird. Das Reporting wurde im Laufe des Jahres 2016 um die Produktionseffizienz erweitert. Zudem wurde das Vertriebscontrolling ein weiterer Eckpfeiler in diesem Bericht, um die geplante Distributionsausweitung und Umsatzsteigerung transparenter zu machen. Auf Produktebene wird regelmäßig eine Portfolioanalyse durchgeführt. Ziel ist es durch eine vergleichende Gegenüberstellung des kompletten Portfolios einzelner Produktbereiche Potentiale und Risiken transparent zu machen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. ErtragslageDer Loewe Technologies GmbH ist es im Geschäftsjahr 2016 trotz herausfordernder branchenspezifischer Lage gelungen, ihren Wachstumskurs weiter fortzusetzen. Im Geschäftsjahr stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um ca. 23%. Dies ist vor allem auf das neue und breitere Produktportfolio -insbesondere auf die neuen OLED-Fernsehgeräte und Audio-Produkte - und auf den quantitativen Ausbau der Distribution zurückzuführen. Umsatzstruktur nach Produktbereichen
Umsatzstruktur nach Regionen
Die Vorjahreszahlen sind aufgrund der Neufassung des Handelsgesetzbuches (BilRUG) nur eingeschränkt vergleichbar, da auf eine Anpassung der Vorjahresumsätze verzichtet wurde. Bei Anwendung des BilRUG hätten sich für das Vorjahr Umsatzerlöse in Höhe von 110.616 Tsd. Euro ergeben. In Benelux, Italien, Frankreich und Großbritannien erfolgen Vertrieb und Service der Loewe Produkte über eigene Tochtergesellschaften. Loewe erzielte in seinen ausländischen Tochtergesellschaften im Jahr 2016 einen Umsatz von 32.505 Tsd. Euro (2015: 26.671 Tsd. Euro). In den anderen Ländern werden Loewe Produkte durch externe Distributionspartner vermarktet. Die wichtigsten Auslandsmärkte ohne eigene Vertriebsgesellschaft sind für Loewe Spanien, Österreich und die Schweiz. Die anderen aktivierten Eigenleistungen stiegen im Jahr 2016 um 1.389 Tsd. Euro an. Die Abweichung resultiert vor allem aus gestiegenen aktivierbaren internen Entwicklungsleistungen für die erfolgreich im Markt platzierten neuen UHD- und OLED-Produkte sowie für den neuen Online-Shop. Der Anstieg bei den sonstigen betrieblichen Erträgen ist im Wesentlichen auf den Ertrag aus der Übertragung der Marke "Loewe" an die neu gegründete Loewe Markenverwaltung GmbH & Co. KG gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten in Höhe von 39.862 Tsd. Euro zurückzuführen. Gegenläufig wirkt die Umgliederung aus den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse gemäß § 277 Abs. 1 HGB n. F. in Höhe von 1.287 Tsd. Euro. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Vermietungen und weiterberechnete Dienstleistungen. Der Materialaufwand gemessen an der Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) beträgt 65,1 % (2015: 65,9 %), woraus ein Rohertrag von 34,9 % (2015: 34,1 %) resultiert. Die um 5.005 Tsd. Euro gestiegenen Personalaufwendungen korrespondieren im Wesentlichen mit der gestiegenen Mitarbeiterzahl (+66) und beinhalten wie im Vorjahr Einsparungen zum Tarifvertrag durch die Verständigung der Tarifpartner über den Abschluss eines Ergänzungstarifvertrags. Die Loewe Technologies GmbH beschäftigt durchschnittlich 468 Mitarbeiter im Berichtsjahr (2015: 402 Mitarbeiter). Zum 31. Dezember 2016 wurden 499 Mitarbeiter beschäftigt; davon sind 42 Auszubildende (31.12.2015: 431 Mitarbeiter; davon 48 Auszubildende). Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 902 Tsd. Euro ist hauptsächlich auf Kosten in Zusammenhang mit der Ausweitung der Vertriebsdistribution zurückzuführen, wobei sich die Umgliederung gemäß § 277 Abs. 1 HGB n.F. in den Materialaufwand gegenläufig auswirkt. Bei den Erträgen aus Beteiligungen handelt es sich im Wesentlichen um eine Ausschüttung des Tochterunternehmens Loewe Opta Benelux nv/S.A. Die im Vergleich zum Vorjahr höheren Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind auf das relativ hohe Zinsniveau der Mitte 2015 abgeschlossenen fondsfinanzierten Refinanzierung zurückzuführen. Die interne Steuerungsgröße EBIT (Ergebnis nach Steuern abzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag abzüglich Zinsergebnis) ist aufgrund der oben genannten Entwicklungen um 41.961 Tsd. Euro auf 37.148 Tsd. Euro (2015:-4.813 Tsd. Euro) gestiegen. VermögenslageDie Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich wie folgt dar: Vermögensstruktur
Die Bilanzsumme hat sich mehr als verdoppelt und zwar von 54.416 Tsd. Euro auf 113.517 Tsd. Euro. Grund hierfür ist hautsächlich die Erhöhung des Anlagevermögens durch die Übertragung der Marke "Loewe" gegen Gewährung von Geschäftsanteilen im Rahmen einer Reorganisation der Konzernstruktur. Der Anstieg der Vorräte um 6.199 Tsd. Euro und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 3.005 Tsd. Euro begründet sich im Wesentlichen durch das insgesamt höhere Geschäftsvolumen. Die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist hauptsächlich auf eine Forderung an die Loewe Markenverwaltung GmbH & Co. KG (7.600 Tsd. Euro, Vorjahr 0 Tsd. Euro) zurückzuführen, welche aus der Abtretungsvereinbarung bezüglich des Vorsteuererstattungsanspruchs aus der Übertragung der Marke resultiert. Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Der Anstieg der latenten Steuern resultiert im Wesentlichen aus der Aktivierung von latenten Steuern auf Verlustvorträgen, welche in einem Zeitraum von fünf Jahren mit positiven Ergebnissen verrechnet werden können. Das Eigenkapital stieg insbesondere infolge des positiven Jahresergebnisses auf nunmehr 38.577 Tsd. Euro (2015: 3.728 Tsd. Euro), woraus eine Erhöhung der Eigenkapitalquote von 6,9 % zum 31. Dezember 2015 auf 34,0 % zum 31. Dezember 2016 zu verzeichnen ist. Die Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 2.941 Tsd. Euro erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die Zunahme der Rückstellung für Jahresumsatzvergütung in Höhe von 1.673 Tsd. Euro und für Lizenzansprüche in Höhe von 924 Tsd. Euro aufgrund des höheren Umsatzvolumens zurückzuführen. Die Zunahme der Verbindlichkeiten um 21.311 Tsd. Euro resultiert hauptsächlich aus im Vergleich zum Vorjahr um 10.238 Tsd. Euro höheren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, aus der Aufnahme eines Darlehens in Höhe von 2.000 Tsd. Euro sowie aus einer Umsatzsteuerverbindlichkeit aus der Übertragung der Marke "Loewe" in Höhe von 7.600 Tsd. Euro, welche in der Umsatzsteuervoranmeldung aufgrund einer Abtretungsanzeige mit dem von der Loewe Markenverwaltung GmbH & Co. KG erhaltenen Vorsteuererstattungsanspruch verrechnet wird. FinanzlageDie Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen durch ein im Juli 2015 aufgenommenes langfristiges fondsfinanziertes Darlehen mit einem Gesamtvolumen von 25,5 Mio. Euro, welches eine Laufzeit von fünf Jahren hat und an die Einhaltung von Covenants gekoppelt ist. Zur Sicherstellung der Finanzierung des geplanten Wachstums wurde im August 2016 ein weiteres Darlehen mit einem Gesamtwert von 2.000 Tsd. Euro und einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2017 aufgenommen. Zudem steht eine Factoring-Finanzierung mit einer Laufzeit bis 31. Dezember 2018 mit einem zusätzlichen Finanzierungsvolumen von bis zu 25,0 Mio. Euro zur Verfügung. Die Factoring-Linie wurde am 31. Dezember 2016 mit 21.163 Tsd. Euro (2015: 14.973 Tsd. Euro) ausgeschöpft. Die Mittelzu- und -abflüsse des Geschäftsjahres 2016 stellen sich wie folgt dar: Eckwerte der Kapitalflussrechnung
Im Rahmen des Liquiditätsmanagements unterhält Loewe eine rollierende Liquiditätsplanung über einen Zeitraum von 6 bis 12 Monaten. Dadurch ist die jederzeitige Liquiditätsversorgung der Gesellschaft in Verbindung mit der Liquiditätsplanung sichergestellt. Zum 31. Dezember 2016 wurden alle Zahlungsverpflichtungen termingerecht und vollständig erfüllt. 3. Chancen- und RisikoberichtRisikopolitikDer Markt für Unterhaltungselektronik ist durch intensiven globalen, aber auch regionalen Wettbewerb gekennzeichnet. Für Loewe ist es daher wichtig, Risiken zu erkennen und, wenn möglich, auf ein akzeptables Niveau zu reduzieren. Die Risikopolitik ist darauf ausgerichtet den Fortbestand der Loewe Gruppe zu sichern sowie den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Diesen Grundsätzen folgend werden alle unternehmerischen Entscheidungen nach einer eingehenden Risikoanalyse und -bewertung getroffen. Da die Erzielung wirtschaftlicher Erfolge zwangsläufig mit Chancen und Risiken verbunden ist, berücksichtigt die Risikostrategie beide Elemente. Chancen- und Risikomanagement bei LoeweDas Chancen- und Risikomanagementsystem von Loewe ist darauf ausgerichtet, Einzelrisiken zu identifizieren, sie transparent aufzubereiten und angemessene Steuerungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Im sich anschließenden Prozess der Risikoüberwachung wird die Effizienz der Gegenmaßnahmen überprüft sowie deren Durchführung überwacht. Wesentlicher Bestandteil dieses Prozesses ist die Evaluierung möglicher Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie das prognostizierte Umsatzwachstum. Überwachungs- und SteuerungssystemEs werden folgende Steuerungs- und Überwachungsinstrumentarien eingesetzt:
Diese Einrichtungen und Instrumentarien bilden die Grundlage für das bestehende Risikomanagement. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 bestehen folgende Chancen und Risiken, die einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung von Loewe haben können: ChancenmanagementChancenberichtLoewe hat gute Chancen, in einem in sich stabil prognostizierten Geschäftsjahr für Unterhaltungselektronik, von einer nach wie vor relativ niedrigen Basis kommend, in 2017 weiter deutlich zu wachsen. Dies wurde bereits in 2016 unter Beweis gestellt. Wesentliche Wachstumstreiber sind dabei die Ausweitung der bestehenden Distributionsstruktur in Richtung Flächenmärkte (Technical Super Stores), welche beispielweise im Inland mehr als 50 Prozent des Gesamtabsatzvolumens für Fernsehgeräte ausmachen. Große Potentiale sehen wir im geplanten mobilen Loewe Klang Portfolio, im Onlinevertrieb unserer Produkte in unseren europäischen Kernmärkten sowie in Produkten mit OLED Displaytechnologie. RisikoberichtAbsatz- und MarktrisikenDer Markt für Unterhaltungselektronik ist durch intensiven Wettbewerb gekennzeichnet -national wie international. Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von Loewe wird maßgeblich von der Kaufkraft der Konsumenten bestimmt, die mit der Entwicklung der Gesamtwirtschaft korreliert. Voraussetzung für nachhaltigen Unternehmenserfolg und das zukünftige Wachstum ist, neben einer kohärenten Gesamtstrategie, dass Loewe fortlaufend ein wettbewerbsfähiges Produktsortiment mit verständlichen Mehrwerten anbietet und sich damit als Premiummarke vom Massenmarkt abgrenzt, um so stabile Margen für sich und seine Handelspartner zu realisieren. Insgesamt stufen wir die Absatz- und Marktrisiken als überwiegend geringe Risiken ein. Innovations- und TechnologierisikenDie Consumer-Electronics-Branche wird durch die Digitalisierung und Dominanz des Internets von einem starken Innovationsdruck und kurzen Entwicklungszyklen bestimmt. Gleichzeitig erhöht sich die technische Komplexität. Es besteht dabei die permanente Herausforderung, neue Produkte rechtzeitig, mit eigenständigem Mehrwert und hoher Qualität auf den Markt zu bringen. Die Abhängigkeit von externen Entwicklungs- und Kooperationspartnern hat Einfluss auf die Terminierung von Produktanläufen und somit die Umsatzentwicklung. Hinzu kommen potentielle Qualitäts- und Softwarerisiken der Endprodukte, die nur schwer im Laufe der Produktentwicklung abschätzbar sind. Zunehmende Softwareanforderungen durch divergente Länderspezifikationen und -standards werden auch weiterhin große Entwicklungskapazitäten beanspruchen. Durch Mitarbeit in Gremien, auch auf europäischer Ebene, bringt sich Loewe in den Standardisierungsprozess ein. Um darüber hinaus Länderstandards technisch umzusetzen, werden neben intensiver Eigenentwicklung auch extern entwickelte technische Lösungen in die Loewe Produkte integriert und mit Lizenzzahlungen abgegolten. Loewe begegnet dem Innovationsdruck und kurzen Entwicklungszyklen seit 2016 auch durch die digitale Transformation des Unternehmens. Es wird standortübergreifend mit agilen Kommunikations- und Projektmanagementtools wie Confluence oder Jira gearbeitet. Dies erlaubt es uns jederzeit für Transparenz zu sorgen und eine schnelle Abarbeitung der Entwicklungsprojekte zu gewährleisten. Insgesamt stufen wir die Innovations- und Technologierisiken als überwiegend geringe Risiken ein. Risiken in der Beschaffung und MaterialverfügbarkeitGerade bei den höherwertigen Displaytechnologien und Elektronikkomponenten sind wettbewerbsfähige Beschaffungskonditionen und eine ausreichende Materialverfügbarkeit von großer Bedeutung. Das im Wettbewerbsvergleich geringere Einkaufsvolumen erschwert das Erreichen attraktiver Einkaufskonditionen. Durch den Ausbau strategischer Kooperationen konnte Loewe auf Dauer die Herstellungskosten in 2016 auf einem niedrigeren Niveau aber ausreichender Marge etablieren. Die Pflege und der Ausbau dieser Kooperationen sind daher von großer Bedeutung. Produktabkündigungen, Lieferantenausfälle oder Qualitätsmängel könnten zudem zu temporären Produktionsstörungen führen und dadurch die Ertragslage negativ beeinflussen. Dadurch besteht die Gefahr, dass sich Produktanläufe verschieben oder der technische Support von elektronischen Bauteilen eingeschränkt bzw. eingestellt wird. Loewe befindet sich daher in enger Abstimmung mit den jeweiligen Zulieferern. Gleichzeitig werden entwicklungsseitig Alternativszenarien geprüft und im Bedarfsfall Bevorratungskonzepte entwickelt. Insgesamt stufen wir die Beschaffungsrisiken als überwiegend geringe Risiken ein. PersonalrisikenEine zunehmend alternde und zugleich schrumpfende Bevölkerung in Deutschland birgt das Risiko, zukünftig nicht ausreichend qualifiziertes Fachpersonal für das Unternehmen gewinnen zu können. Verstärkt wird dieses Risiko unter anderem durch Standortnachteile oder Know-how-Verlust durch fehlende Nachfolgeregelungen. Darüber hinaus könnten rückläufige Absolventenzahlen in naturwissenschaftlichen und technischen Studienfächern zu einem Fachkräftemangel führen. Durch enge Beziehungen zu Schulen, Berufsschulen und regionale Hochschulen wird fortlaufend Kontakt zu Nachwuchskräften aufgebaut und aktives Personalmarketing betrieben. Ein wesentlicher Pfeiler ist ebenfalls die betriebliche Ausbildung, die auch ein Duales Studium (betriebliche Ausbildung mit gleichzeitigem Studium) ermöglicht. Loewe legt zudem größten Wert auf Mitarbeiterbindung, um erfahrene, kompetente Mitarbeiter möglichst lange im Unternehmen zu halten. Flexible Arbeitszeitmodelle, die in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat ausgearbeitet werden, ermöglichen kurzfristig Bedarfsanpassungen in der Fertigung. Insgesamt stufen wir die Personalrisiken als überwiegend geringe Risiken ein. IT-RisikenIm Bereich der Informationstechnologie wird der Schutz gegen unberechtigte Datenzugriffe oder Datenmissbrauch immer wichtiger. Loewe begegnet diesen Risiken unter anderem durch technische Schutzmaßnahmen, wie Einsatz von aktuellen Firewall- und Antivirenprogrammen, sowie Zugriffs- und Zugangskontrollen auf Betriebs- und Anwenderebene. In diesem Zusammenhang wird auch stets auf die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen geachtet. Durch Back-up-Server oder unterbrechungsfreie Stromversorgung wird das Risiko von Datenverlusten verringert. Insgesamt stufen wir die IT-Risiken als überwiegend geringe Risiken ein. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von FinanzinstrumentenDebitorenausfallAufgrund der breiten Kundenstruktur ist das Ausfallrisiko von Forderungen nach wie vor gering. Potentiell zunehmenden Forderungsausfallrisiken begegnen wir durch ein optimiertes Debitoren- und Kreditmanagementsystem. Insgesamt stufen wir die Ausfallrisiken als geringe Risiken ein. Zins- und WechselkursrisikenZinsrisiken ergeben sich aus dem vergleichsweise hohen Zinsniveau im Rahmen der in 2015 abgeschlossenen fondsfinanzierten Refinanzierung. Um die Zinsbelastung zu kompensieren muss Loewe das budgetierte, nachhaltige Wachstum realisieren. Eine Refinanzierung erachten wir frühestens ab dem Jahr 2018 für möglich, sofern in 2017 ein ausgeglichenes Ergebnis erreicht werden kann. Da ein Großteil des Beschaffungsvolumens aus dem asiatischen Raum bezogen wird und die Einkaufspreise direkt oder indirekt von der Entwicklung des US-Dollars abhängen, unterliegen die Beschaffungspreise Währungsrisiken. Zur Verminderung von höheren Risiken wird ein wesentlicher Teil des geplanten Einkaufsvolumens in US-Dollar über einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten mit Termingeschäften abgesichert. Loewe bemüht sich dabei, das zur Verfügung stehende Sicherungsvolumen laufend zu erhöhen. Weiterhin prüft Loewe wo immer möglich eine alternative Beschaffung von Produktionsteilen aus dem Euro-Raum, um Währungsrisiken abzumildern. Zins- und Wechselkursrisiken stufen wir als mittlere Risiken ein. Finanzwirtschaftliche RisikenNicht ausreichend zur Verfügung stehende liquide Mittel bzw. nicht in ausreichendem Umfang eingeräumte Finanzierungsrahmen können den Fortbestand eines Unternehmens gefährden. Loewe erstellt eine rollierende Liquiditätsplanung über einen Zeitraum von 6 bis 12 Monaten, die den gesamten Konsolidierungskreis abbildet. Darüber hinaus besteht zur Absicherung der mittel- und langfristigen Liquidität eine mehrjährige Finanzplanung. Zum 31. Dezember 2016 wurden alle Zahlungsverpflichtungen termingerecht und vollständig erfüllt. Loewe finanziert sich seit Juli 2015 über ein fondsgebundenes langfristiges Darlehen mit einem Gesamtvolumen von 25,5 Mio. Euro, welches an die Einhaltung von Covenants gekoppelt ist. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre; ein Teil der vertraglich vereinbarten Zinsentgelte ist thesaurierend. Weiterhin besteht eine Factoringlinie in Höhe von maximal 25 Mio. Euro. Im vierten Quartal 2016 konnten nicht alle der im Darlehensvertrag vereinbarten Covenants eingehalten werden. Die Finanzierungspartner verzichteten auf das Kündigungsrecht aus der Nichteinhaltung vertraglicher Obliegenheiten. Vor dem Hintergrund der erzielten Wachstumserfolge wurde ein Waiver ausgestellt. Die Unternehmensführung geht davon aus, dass die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens während der Laufzeit der fondsgebundenen Finanzierung ausreichend gesichert ist. Darüber hinaus strebt Loewe mittelfristig eine angemessene Stärkung des Eigenkapitals an, um unerwarteten Entwicklungen zu begegnen und um die Entwicklung neuer Technologien und Wachstumsinitiativen zu finanzieren. Durch eine monatliche Berichterstattung und regelmäßigen persönlichen Austausch mit unseren Finanzierungspartnern binden wir diese frühzeitig in unsere Aktivitäten ein und schaffen die notwendige Transparenz. Insgesamt stufen wir die finanzwirtschaftlichen Risiken als überwiegend mittlere Risiken ein. Rechtliche RisikenRechtliche Risiken ergeben sich vorrangig aus Reklamations- und Garantieansprüchen, Schadensersatzforderungen sowie anderen Rechtsstreitigkeiten. Erkennbare rechtliche Risiken werden entweder durch Versicherungen oder -soweit bereits erkennbare Verpflichtungen vorliegen -in ausreichendem Maße durch Rückstellungen abgedeckt. Es können dennoch Schäden entstehen, die nicht oder nicht ausreichend versichert sind bzw. die die gebildeten Rückstellungen deutlich übersteigen. Insgesamt stufen wir die rechtlichen Risiken als überwiegend geringe Risiken ein. Gesamteinschätzung der RisikosituationNach Einschätzung der Geschäftsführung sind die beschriebenen Risiken beherrschbar und der Fortbestand der Loewe Technologies GmbH ist zum Zeitpunkt der vorliegenden Berichterstattung nicht gefährdet. 4. Prognosebericht/AusblickVorjahresprognoseDie im Vorjahr getroffenen Voraussagen zum Geschäftsverlauf haben sich in wichtigen Kerngrößen wie prognostiziert eingestellt. Das prognostizierte Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich wurde erreicht. Verglichen mit dem Vorjahr ergab sich insgesamt ein Umsatzanstieg im Geschäftsjahr 2016 von ca. 23 %; im Inland stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr sogar um mehr als 29 %. Der Rohertrag ist leicht gestiegen (2016: 34,9 %, 2015: 34,1 %.) Der Cash Flow hat sich durch Optimierung des Working Capital Managements im Geschäftsjahr weiter verbessert. Das für das Geschäftsjahr 2016 geplante leicht positive operative Ergebnis (EBIT) wurde -bereinigt um die Effekte aus der Übertragung der Marke gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten -aufgrund von negativen Währungseffekten aus dem Warenbezug in USD und dem nicht ganz erreichten Umsatzwachstum leider nicht erreicht. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und BranchenentwicklungDer private Konsum bleibt eine wichtige Stütze für die Konjunktur in Deutschland und Europa. Laut GfK-Prognose werden die Konsumausgaben der privaten Haushalte in fast allen betrachteten Ländern der Europäischen Union im Jahr 2017 real zwischen 1,0 und 1,5 Prozent steigen. Damit trägt der private Konsum weiterhin zu einer positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung bei, was für Loewe als Konsumgüterhersteller von großer Bedeutung ist. Für das laufende Jahr 2017 wird eine stabile Marktentwicklung für den Gesamtmarkt mit CE-Produkten auf Vorjahresniveau prognostiziert. Dabei wird sich der TV-Bereich und damit die klassische Unterhaltungselektronik positiv entwickeln. Der ungebrochene Trend zu großformatigen Fernseh-Geräten und eine deutliche Steigerung des Absatzes von UHD-TVs wird dies begründen und zu einem Umsatzwachstum bei TV-Geräten von rund vier Prozent führen (Quelle: CEMIX). In diesem Umfeld sehen wir sehr gute Chancen für Loewe, die Geschäfte weiter auszubauen und das Wachstum zu realisieren. Gesamtaussage zur voraussichtlichen EntwicklungDer Markt für Unterhaltungselektronik bietet im Premiumsegment für Loewe gute Chancen, Marktanteile weiter zu steigern. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir wieder ein deutliches Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich, bei deutlich gesteigertem absoluten Rohertrag. Die Geschäftsführung rechnet im Geschäftsjahr 2017 mit einem leicht positiven operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Im Rahmen des Finanzmanagements und unter Einbezug einer rollierenden Liquiditätsplanung über einen Zeitraum von 6 bis 12 Monaten gehen wir davon aus, dass die jederzeitige Liquiditätsversorgung der Gesellschaft sichergestellt ist.
Kronach, den 28.04.2017 Mark Hüsges Dr. Boris Levin Michael Pedersen Christoph Schülner Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2016Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016Allgemeine AngabenDie Gesellschaft entwickelt, produziert und vertreibt Erzeugnisse und Systeme der Unterhaltungs- und Kommunikationstechnik. Im Wesentlichen sind dies Fernsehgeräte, integrierte Audio-Lösungen, Audio-Stand-Alone-Geräte aber auch zunehmend durch selbst entwickelte Software vernetzte Hardwarekomponenten in den genannten Produktkategorien. Die Loewe Technologies GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Handelsgesetzbuch (HGB). Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2016 wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Die Loewe Technologies GmbH mit Sitz in Kronach ist unter der Handelsregister-Nr. HRB 5443 beim Amtsgericht Coburg registriert. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der AktivpostenDas Wahlrecht zur Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände (Entwicklungskosten) wurde ausgeübt. Entwicklungskosten des Konzerns werden aktiviert, soweit sie die in § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB i.V.m. § 255 Abs. 2a HGB genannten Voraussetzungen erfüllen. Die Aktivierung erfolgt zu den für die einzelnen Projekte angefallenen Personal- und Sachkosten. Soweit aktivierte Entwicklungskosten nicht mehr durch zukünftige Erträge gedeckt sind, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen werden über den Zeitraum, in dem die entwickelten Produkte voraussichtlich produziert und verkauft werden können, linear verrechnet. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwert wird planmäßig linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut 410 Euro nicht übersteigen. Für produktbezogene Investitionen, bei denen damit zu rechnen ist, dass durch Verkürzung der Produktlaufzeiten oder Reduzierung der Produktionsmengen die ursprünglich vorgesehenen Deckungen nicht realisiert werden, kommen außerplanmäßige Abschreibungen zum Ansatz. Bei den Zugängen wird nur der Teil der Jahresabschreibung angesetzt, der dem Zeitraum zwischen Anschaffung bzw. Herstellung und dem Ende des Jahres entspricht (pro rata temporis). Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bewertet. Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden entsprechend der gesetzlichen Regelungen als Planvermögen mit den entsprechenden Verpflichtungen saldiert, da die Wertpapiere ausschließlich der Erfüllung von Altersverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern dienen, diesen verpfändet und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse und Waren sowie die unter den immateriellen Vermögenswerten ausgewiesenen Entwicklungskosten sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Für technische Kleinteile, die regelmäßig ersetzt werden, ist ein Festwert gemäß § 256 Satz 2 HGB gebildet worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Soweit der Wechselkurs am Bilanzstichtag höher oder niedriger war, sind Kursgewinne bzw. Kursverluste verrechnet worden. Die Liquiden Mittel werden mit dem Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Aktive Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschafts- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der PassivpostenDas Gezeichnete Kapital ist in voller Höhe eingezahlt und zum Nennwert bilanziert. Die Kapitalrücklage ist zum Nennwert angesetzt. Die Berechnung der Pensionsverpflichtungen erfolgte entsprechend den Bestimmungen des § 249 HGB i. V. m. § 252 bis 255 HGB. Der Wertansatz der Pensionsverpflichtungen wurde nach der "projected unit credit method" (IAS 19) ermittelt. Der Berechnung für den Erfüllungsbetrag liegen das vertragliche Pensionsalter sowie folgende Bewertungsannahmen zu Grunde: ein Rechnungszinssatz von 4,01 % (Vorjahr 3,89 %) gemäß § 253 Abs. 2 HGB und Rückstellungsabzinsungsverordnung für eine Restlaufzeit von 15 Jahren, einer Rentendynamik in Höhe von 1 % (analog Vorjahr) und ein Gehaltstrend von 1,5 % (analog Vorjahr). Als Rechnungsgrundlagen dienten die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Der Ansatz der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem der Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz abgezinst und mit ihrem Barwert angesetzt. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und gegebenenfalls mit Planvermögen (Wertkonten der Mitarbeiter) saldiert. Soweit der Wechselkurs am Bilanzstichtag höher oder niedriger war, sind Kursverluste bzw. Kursgewinne berücksichtigt worden. In den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag enthalten, die einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen. Grundlagen der FremdwährungsumrechnungGeschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Am Bilanzstichtag werden Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags bewertet. Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2016Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Immaterielle VermögensgegenständeDie Zugänge innerhalb der Immateriellen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen die aktivierten internen Entwicklungskosten in Höhe von 8.480 Tsd. Euro (Vorjahr 7.428 Tsd. Euro) und externe Entwicklungskosten in Höhe von 1.542 Tsd. Euro (Vorjahr 2.017 Tsd. Euro). Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus dem Unterschiedsbetrag, um den der für die Übernahme der Vermögensgegenstände der Loewe Opta GmbH i.l. und der Loewe AG i.l. geleistete Kaufpreis den Buchwert der einzelnen Vermögensgegenstände der Unternehmen abzüglich Schulden übersteigt. Die betriebliche Nutzungsdauer des derivativen Geschäfts- oder Firmenwerts von fünf Jahren basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten des Geschäfts- und Firmenwertes. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das Know-how (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommen wurden. SachanlagenDie Zugänge bei den Sachanlagen beinhalten im Wesentlichen Neuanschaffungen für Werkzeuge in Höhe von 1.321 Tsd. Euro (Vorjahr 1.040 Tsd. Euro), die Anschaffung von Waren Präsentationssystemen in Höhe von 696 Tsd. Euro (Vorjahr 527 Tsd. Euro), Einbaubahnen und Betriebsmittel in der Fertigung in Höhe von 291 Tsd. Euro (Vorjahr 311 Tsd. Euro), IT-Hardware in Höhe von 135 Tsd. Euro (Vorjahr 203 Tsd. Euro) sowie Einbauten in Gebäuden in Höhe von 32 Tsd. Euro (Vorjahr 43 Tsd. Euro). FinanzanlagenDer Zugang bei den Finanzanlagen resultiert aus der Übertragung der Marke "Loewe" an die neu gegründete Loewe Markenverwaltung GmbH & Co. KG mit Sitz in Kronach gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten in Höhe von 40.000 Tsd. Euro (Vorjahr 0 Tsd. Euro). Der tatsächliche Wert des Vermögensgegenstandes wurde zu diesem Zweck durch ein Bewertungsgutachten bestimmt. Zum Zeitpunkt der Übertragung der Marke wurde ein Lizenzvertrag zwischen der neuen KG und der Loewe Technologies GmbH geschlossen. Die Loewe Technologies GmbH ist an der Loewe Markenverwaltung GmbH & Co. KG als Komplementärin mit 98% beteiligt. Die Vorräte setzen sich zusammen aus:
Den Bestandsrisiken wird durch die Bildung von Wertberichtigungen in ausreichendem Maße Rechnung getragen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt 31.047 Tsd. Euro (Vorjahr 21.852 Tsd. Euro) sind aufgrund des bestehenden Factoring-Vertrages mit der PB Factoring GmbH um eine Inanspruchnahme in Höhe von 21.163 Tsd. Euro (Vorjahr 14.973 Tsd. Euro) gemindert, so dass der Bilanzausweis mit 9.884 Tsd. Euro (Vorjahr 6.879 Tsd. Euro) erfolgt. Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Bestehenden Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Wertberichtigungen in ausreichendem Maße Rechnung getragen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (11.526 Tsd. Euro, Vorjahr 4.313 Tsd. Euro) bestehen gegenüber den Tochtergesellschaften Loewe Opta Benelux nv/S.A. (82 Tsd. Euro, Vorjahr 300 Tsd. Euro), Loewe France S.A.S. (1.434 Tsd. Euro, Vorjahr 1.861 Tsd. Euro), Loewe Italiana S.r.l. (984 Tsd. Euro, Vorjahr 1.117 Tsd. Euro) und Loewe UK Ltd. (1.696 Tsd. Euro, Vorjahr 1.279 Tsd. Euro). Diese Forderungen beruhen ausschließlich auf Lieferungen und Leistungen. Sie sind innerhalb eines Jahres fällig. Eine vorsorgliche Wertberichtigung aufgrund der Überfälligkeiten wurde bei der Loewe UK Ltd. vorgenommen (414 Tsd. Euro, Vorjahr 310 Tsd. Euro). Außerdem bestehen noch kurzfristige Forderungen gegenüber der LOEWE GmbH (123 Tsd. Euro, Vorjahr 65 Tsd. Euro), der Loewe Holding GmbH (16 Tsd. Euro, Vorjahr 0 Tsd. Euro), der LOEWE IP GmbH (5 Tsd. Euro, Vorjahr 0 Tsd. Euro) und der Loewe Markenverwaltung GmbH & Co. KG (7.600 Tsd. Euro, Vorjahr 0 Tsd. Euro), welche aus der Abtretungsvereinbarung bezüglich des Vorsteuererstattungsanspruchs aus der Übertragung der Marke resultieren. Innerhalb der Sonstigen Vermögensgegenstände (1.316 Tsd. Euro, Vorjahr 620 Tsd. Euro) werden als wesentliche Positionen eine Sicherheitshinterlegung für einen zentralen Lieferanten (661 Tsd. Euro, Vorjahr 0 Tsd. Euro), ein Abfindungsanspruch für den Verlust eines Kommanditanteils an einer Beteiligung (160 Tsd. Euro, Vorjahr 0 Tsd. Euro), der Anspruch auf ausstehende Lizenzzahlungen (108 Tsd. Euro, Vorjahr 0 Tsd. Euro), ein anteilig ausstehender Investitionszuschuss der Regierung von Oberfranken (166 Tsd. Euro, Vorjahr 387 Tsd. Euro), Mietkautionen (23 Tsd. Euro, Vorjahr 37 Tsd. Euro), Guthaben bei Lieferanten (46 Tsd. Euro, Vorjahr 31 Tsd. Euro), Reisekostenvorschüsse und noch nicht abgerechnete Dienstreisen (90 Tsd. Euro, Vorjahr 83 Tsd. Euro) ausgewiesen. Die Rechnungsabgrenzungsposten von 93 Tsd. Euro (Vorjahr 84 Tsd. Euro) beinhalten im Wesentlichen vorausbezahlte Kosten für Miet- und Wartungsverträge sowie für Mitgliedsbeiträge. Aktive latente SteuernZum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern von 4.234 Tsd. Euro (Vorjahr 2.266 Tsd. Euro). Die Gesellschaft macht vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch, so dass ein Ausweis des Aktivüberhangs in der Bilanz unter dem Posten "Aktive latente Steuern" erfolgt. Die ermittelten aktiven und passiven latenten Steuern resultieren aus folgenden temporären Differenzen bzw. steuerlichen Verlustvorträgen und wurden mit einem Steuersatz von 27,9 % (analog Vorjahr) errechnet:
1) Die Geschäftsanteile und der Abgang in
den gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten
resultierten aus der Übertragung der Marke "Loewe" auf
die neu gegründete Loewe Markenverwaltung GmbH &
Co. KG. Da die KG steuerlich nicht existiert, stehen den
handelsbilanziellen Werten keine steuerlichen Werte
gegenüber. Somit kann kein Unterschiedsbetrag
ermittelt werden, der Grundlage für die latenten
Steuern nach § 274 HGB sein könnte.
EigenkapitalDas im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte Kapital beträgt 25 Tsd. Euro. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert 10.000 Tsd. Euro. Der ausgewiesene Bilanzgewinn von 28.552 Tsd. Euro (Vorjahr Bilanzverlust von 6.297 Tsd. Euro) besteht aus dem Jahresüberschuss 2016 in Höhe von 34.849 Tsd. Euro (Vorjahr Verlust 6.344 Tsd. Euro) sowie dem Verlustvortrag in Höhe von 6.297 Tsd. Euro (Vorjahr Gewinnvortrag 47 Tsd. Euro). Zum Abschlussstichtag unterliegen der Ausschüttungssperre:
Zum Bilanzstichtag unterschreitet die frei verfügbare Rücklage (10.000 Tsd. Euro) abzüglich eines Verlustvortrags (6.297 Tsd. Euro) den Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge. Es ergibt sich eine Ausschüttungssperre in Höhe von 11.046 Tsd. Euro. RückstellungenGemäß Art. 75 Abs. 6 EGHGB n.F. ist die Neufassung des § 253 HGB erstmalig im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 anzuwenden. Daraus ergeben sich zum 31. Dezember 2016 Pensionsrückstellungen für Einzelzusagen auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenversorgung in Höhe von 287 Tsd. Euro (Vorjahr 266 Tsd. Euro). Diese liegen um 53 Tsd. Euro (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Der Effekt (Unterschiedsbetrag) aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurde im Finanzergebnis erfasst. Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F. Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich aus folgenden Positionen zusammen:
Den Rückstellungen für Jahresumsatzvergütungen liegen grundsätzlich vertraglich vereinbarte Bonifikations-, Vergütungsvereinbarungen und Erlösschmälerungen zu Grunde. Die Gewährleistungsrückstellungen werden auf Basis der voraussichtlich anfallenden Garantiekosten unter Berücksichtigung einer generellen Garantiezeit von drei bzw. zwei Jahren (ab März 2015) berechnet. Die Lizenzansprüche resultieren aus bekannten Schutzrechtsverletzungen und den hieraus drohenden Lizenzinanspruchnahmen. Die Personalverpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Zahlungen für variable Vergütungen, für das noch zur Zahlung ausstehende Weihnachtsgeld, für Resturlaubsansprüche und Gleitzeitguthaben. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten enthalten Darlehen in Höhe von 27.673 Tsd. Euro (Vorjahr 26.189 Tsd. Euro) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 165 Tsd. Euro (Vorjahr 297 Tsd. Euro) mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Alle anderen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 23.266 Tsd. Euro (Vorjahr 13.028 Tsd. Euro) resultieren im Wesentlichen aus Verpflichtungen gegenüber Panel- bzw. Fertigungsmateriallieferanten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen ausschließlich auf die Tochtergesellschaften in China, die Loewe Asia Holding Ltd., Hongkong (57 Tsd. Euro, Vorjahr 52 Tsd. Euro) und die Loewe Technology Shenzhen Co. Ltd., Shenzhen (361 Tsd. Euro, Vorjahr 346 Tsd. Euro). Die Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 38.730 Tsd. Euro (Vorjahr 27.678 Tsd. Euro) betreffen im Wesentlichen ein langfristiges fondsgebundenes Darlehen zur Finanzierung des geplanten Wachstums (27.673 Tsd. Euro, Vorjahr 26.189 Tsd. Euro). Dieses ist durch Forderungszession aus Warenlieferungen und Leistungen, Raumsicherungsübereignung des Anlage- und Umlaufvermögens sowie Verpfändung der Marke "Loewe" und weiterer gewerblicher Schutz- und Lizenzrechte besichert. Darüber hinaus beinhalten die Sonstigen Verbindlichkeiten noch ein weiteres Darlehen (2.007 Tsd. Euro, Vorjahr 0 Tsd. Euro), erhaltene Anzahlungen von Kunden (115 Tsd. Euro, Vorjahr 107 Tsd. Euro), Lizenz- und ZPÜ-Verbindlichkeiten (943 Tsd. Euro, Vorjahr 826 Tsd. Euro) und Steuerschulden (345 Tsd. Euro, Vorjahr 484 Tsd. Euro), sowie die Umsatzsteuerschuld aus der Übertragung der Marke "Loewe" (7.600 Tsd. Euro, Vorjahr 0 Tsd. Euro), welche in der Umsatzsteuervoranmeldung aufgrund einer Abtretungsanzeige mit dem von der Loewe Markenverwaltung GmbH & Co. KG erhaltenen Vorsteuererstattungsanspruch verrechnet wird. Im Rahmen des Verrechnungsgebots nach § 246 Abs. 2 HGB wurden bestehende Verpflichtungen für Wertkonten der Arbeitnehmer (805 Tsd. Euro, Vorjahr 674 Tsd. Euro) mit dem beizulegenden Zeitwert des zugehörigen Deckungsvermögens (805 Tsd. Euro, Vorjahr 674 Tsd. Euro) saldiert. Der angesetzte beizulegende Wert bei den verrechneten Vermögensgegenständen sowie die Bilanzwerte der Verpflichtungen ergeben sich aus den Kurswerten zum Stichtag. Der Anschaffungswert dieser Wertpapiere beträgt 695 Tsd. Euro (Vorjahr 582 Tsd. Euro). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01. Januar bis 31. Dezember 2016Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse sind Nettoumsätze aus dem Verkauf von eigenen Erzeugnissen, Handelswaren und damit verbundener Dienstleistungen nach Abzug aller Erlösschmälerungen. Die Vorjahreszahlen der Umsatzerlöse sind aufgrund der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG (HGB n.F.) mit dem Berichtsjahr nicht vergleichbar, da auf eine Anpassung der Vorjahresumsatzerlöse verzichtet wurde. Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
Die Umsatzerlöse, aufgeteilt nach geografischen Regionen, betragen:
Durch die Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB n. F. haben sich die Umsatzerlöse um die in den Vorjahren unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfassten Erlöse in Höhe von 1.287 Tsd. Euro erhöht. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Vermietungen und weiterberechnete Dienstleistungen. Für das Vorjahr hätte sich durch diese Umgliederung ein Gesamtbetrag der Umsatzerlöse in Höhe von 110.616 Tsd. Euro ergeben. Infolge der Neudefinition der Umsatzerlöse haben sich auch die Zusammenstellungen der Positionen sonstige betriebliche Erträge, Aufwendungen für bezogene Leistungen und sonstige betriebliche Aufwendungen geändert. Andere aktivierte EigenleistungenDie anderen aktivierten Eigenleistungen beinhalten neben den selbst erstellten Mess- und Prüfgeräten, den Werkzeugen sowie dem Onlineshop in Höhe von insgesamt 590 Tsd. Euro (Vorjahr 253 Tsd. Euro) im Wesentlichen aktivierbare interne Entwicklungsleistungen in Höhe von 8.480 Tsd. Euro (Vorjahr 7.428 Tsd. Euro). Interne Entwicklungsleistungen werden aktiviert, soweit sie die in § 255 Abs. 2a HGB genannten Voraussetzungen erfüllen. Die Aktivierung erfolgt zu den für die einzelnen Projekte angefallenen Personal- und Sachkosten. Die planmäßigen Abschreibungen beginnen mit Markteinführung der neuen Produkte und werden über den Zeitraum, in dem sie voraussichtlich verkauft werden können, linear verrechnet. Der Abschreibungszeitraum beträgt in der Regel zwei bis drei Jahre. Sonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 41.980 Tsd. Euro (Vorjahr 3.653 Tsd. Euro) ist von außergewöhnlicher Größenordnung vor allem der Übertrag der Marke an die Loewe Markenverwaltung GmbH & Co. KG in Höhe von 39.862 Tsd. Euro (Vorjahr 0 Tsd. Euro). Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen Investitionszuschüsse zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur in Höhe von 579 Tsd. Euro (Vorjahr 762 Tsd. Euro), Erträge aus dem Entschädigungsanspruch gegenüber einer Beteiligungsgesellschaft in Höhe von 160 Tsd. Euro (Vorjahr 0 Tsd. Euro), ein Zuschuss für die Vermarktung neuer Produkte in Höhe von 445 Tsd. Euro (Vorjahr 0 Tsd. Euro), Erträge aus rückwirkenden Vertragsänderungen mit Lizenzgebern in Höhe von 115 Tsd. Euro (Vorjahr 0 Tsd. Euro), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 152 Tsd. Euro (Vorjahr 1.074 Tsd. Euro) sowie Erlöse aus der Überlassung von Dienstfahrzeugen in Höhe von 530 Tsd. Euro (Vorjahr 401 Tsd. Euro) enthalten. Weiterhin beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge Währungskursgewinne in Höhe von 7 Tsd. Euro (Vorjahr 23 Tsd. Euro). Bezüglich der Änderungen in der Zusammenstellung der sonstigen betrieblichen Erträge durch die Erstanwendung des HGB in der Fassung des BilRUG wird auf die Ausführungen im Abschnitt "Umsatzerlöse" verwiesen. MaterialaufwandDer Materialaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB (Gesamtkostenverfahren) setzt sich wie folgt zusammen:
Bezüglich der Änderungen in der Zusammenstellung des Materialaufwandes durch die Erstanwendung des HGB in der Fassung des BilRUG wird auf die Ausführungen im Abschnitt "Umsatzerlöse" und "Sonstige betriebliche Aufwendungen" verwiesen. PersonalaufwandDer Personalaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB (Gesamtkostenverfahren) gliedert sich wie folgt:
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und SachanlagenDie Abschreibungen des Geschäftsjahres teilen sich wie folgt auf:
Darin enthalten sind außerplanmäßige Abschreibungen für immaterielle Wirtschaftsgüter in Höhe von 4 Tsd. Euro (Vorjahr 54 Tsd. Euro) und für Werkzeuge in Höhe von 67 Tsd. Euro (Vorjahr 22 Tsd. Euro) Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen teilen sich wie folgt auf:
Bei Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB n.F. hätten sich für das Vorjahr sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 17.106 Tsd. Euro ergeben. Periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen. Erträge aus BeteiligungenHierbei handelt es sich um eine Ausschüttung des Tochterunternehmens Loewe Opta Benelux nv/S.A. in Höhe von 369 Tsd. Euro (Vorjahr 0 Tsd. Euro) und der Beteiligungsgesellschaft InfoTip in Höhe von 5 Tsd. Euro (Vorjahr 5 Tsd. Euro). Sonstigen Zinsen und ähnliche ErträgeBei diesen Zinsen in Höhe von 4 Tsd. Euro (Vorjahr 12 Tsd. Euro) handelt es sich im Wesentlichen um die Abzinsung der langfristigen Rückstellungen in Höhe von 2 Tsd. Euro (Vorjahr 10 Tsd. Euro) und die Zinsen aus der Gewährung eines Darlehens an ein verbundenes Unternehmen in Höhe von 1 Tsd. Euro (Vorjahr 1 Tsd. Euro) Zinsen und ähnliche AufwendungenDie Zinsen und ähnlichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Steuern vom Einkommen und ErtragDie Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen einen Ertrag aus latenten Steuern in Höhe von 1.967 Tsd. Euro (Vorjahr 2.044 Tsd. Euro). Sonstige SteuernDie sonstigen Steuern beinhalten Kraftfahrzeugsteuern der geleasten Fahrzeuge über insgesamt 17 Tsd. Euro (Vorjahr 14 Tsd. Euro). Sonstige AngabenArbeitnehmerDie durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter beträgt:
Zum 31. Dezember 2016 beläuft sich die Anzahl der Mitarbeiter gesamt auf 499 Personen (Vorjahr 431 Personen). GeschäftsführungEs sind folgende Herren zu Mitgliedern der Geschäftsführung bestellt: Mark Hüsges, München (CEO) Dr. Boris Levin, Irschenhausen (CEO) Michael Pedersen, Kronach (CTO) Christoph Schülner, Stockheim (CFO) Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur drei der Geschäftsführer von der Gesellschaft entsprechende Bezüge beziehen. HaftungsverhältnisseEs bestehen folgende Haftungsverhältnisse: Zahlungsaval der Deutschen Bank zugunsten des Lieferanten Hisense in Höhe von 393 Tsd. Euro, gültig bis zum 31. Dezember 2017 Garantie gegenüber der Loewe UK Ltd gemäß Section 479C der UK Companies Act 2006 für alle zum Ende des Geschäftsjahres 2016 bestehenden Verpflichtungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Miet-, Pacht-, Leasing und sonstigen Verträge betreffen die Verwaltungs-, Lager- und Fertigungsgebäude, den Fuhrpark, SAP-Lizenzen, bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen (Kopierer, Drucker) und Servicedienstleistungen. Die Loewe Technologies GmbH hat mit der PB Factoring GmbH am 08. April 2014 einen Factoring vertrag mit einem Gesamtfinanzierungsvolumen am 31. Dezember 2016 über 25,0 Mio. Euro abgeschlossen. Die Inanspruchnahme zum Bilanzstichtag war bei 21,2 Mio. Euro (Vorjahr 15,0 Mio. Euro). Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Derivative FinanzinstrumenteDevisentermingeschäfte zur Absicherung von Währungsrisiken aus zu erwartenden Zahlungsausgängen, die in Fremdwährung erfolgen, decken die zugrunde liegenden Liefer- und Leistungsgeschäfte (Grundgeschäfte) ab. Auf die Bildung von Bewertungseinheiten (Mikro Hedges) wurde aufgrund des Wahlrechtes nach § 254 HGB verzichtet. Es bestehen Kurssicherungsgeschäfte zum 31. Dezember 2016 in Höhe von 11 Mio. USD (Vorjahr 16 Mio. USD) mit einem insgesamt positiven Marktwert in Höhe von 650 Tsd. Euro (Vorjahr 111 Tsd. Euro). Geschäfte mit nahe stehenden PersonenAußerhalb des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs bestehen keine Geschäfte mit nahe stehenden Personen. Gesamthonorar des AbschlussprüfersDie Angabe des Gesamthonorars unterbleibt mit Verweis auf die Angaben im Konzernabschluss der LOEWE GmbH, in den die Loewe Technologies GmbH einbezogen wird. Gesellschafter und KonzernzugehörigkeitDer Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der LOEWE GmbH mit Sitz in München (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen. Die Gesellschaft ist damit von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von 28.552 Tsd. Euro, der sich aus dem Jahresüberschuss von 34.849 Tsd. Euro und dem Verlustvortrag von 6.297 Tsd. Euro ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Kronach, den 28.04.2017 Die Geschäftsführer Mark Hüsges Dr. Boris Levin Michael Pedersen Christoph Schülner Entwicklung des Anlagevermögens 2016
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Loewe Technologies GmbH, Kronach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 28. April 2017 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Marco See, Wirtschaftsprüfer Norbert Heinzelmann, Wirtschaftsprüfer |
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