Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 1537
Eingetragen
9.5.1958
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Garten-, Haus- und Heimwerker-Geräten sowie Zubehör und Konsumgüterartikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
RUNBO INT PTE. LTD.SGP
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

RUNBO INT PTE. LTD.
Singapore
2.900.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AL-KO Geräte GmbH

Kötz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der AL-KO Geräte GmbH, Kötz

Aktiva

Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 218.749,00
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 442.978,00 354.328,00
442.978,00 573.077,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.980,00 30.905,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 862,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.405.478,00 1.056.758,00
4. Geleistete Anzahlungen 201.906,87 0,00
1.631.364,87 1.088.525,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.808.439,75 25.954.304,34
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 16.928.273,06 16.371.561,64
2. Geleistete Anzahlungen 405.422,30 202.968,82
17.333.695,36 16.574.530,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 608.741,15 931.691,96
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.768.064,50 49.404.320,39
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.972.372,28 1.628.276,07
16.349.177,93 51.964.288,42
III. Flüssige Mittel 22.039.285,35 27.689.991,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 377.395,50 25.722,23
83.982.336,76 123.870.438,52

Passiva

Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.900.000,00 2.900.000,00
II. Kapitalrücklage 13.133.560,43 13.133.560,43
III. Jahresfehlbetrag -9.478.024,25 0,00
6.555.536,18 16.033.560,43
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 14.775.025,00 14.640.577,00
2. Sonstige Rückstellungen 4.026.019,59 3.068.248,59
18.801.044,59 17.708.825,59
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 24.052.851,55 40.128.426,11
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.046.968,13 2.717.015,68
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 29.382.446,64 47.125.434,95
4. Sonstige Verbindlichkeiten 143.489,67 157.175,76
58.625.755,99 90.128.052,50
83.982.336,76 123.870.438,52

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

der AL-KO Geräte GmbH, Kötz

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 121.197.517,71 146.119.669,72
2. Sonstige betriebliche Erträge 3.983.868,87 9.749.505,97
125.181.386,58 155.869.175,69
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 99.482.395,74 129.571.352,64
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.402.356,56 2.021.563,92
103.884.752,30 131.592.916,56
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.277.024,79 6.439.265,27
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.150.358,56 3.812.279,89
10.427.383,35 10.251.545,16
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.327.034,87 985.434,50
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 1.840.000,00 0,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.247.415,85 14.831.059,79
-5.545.199,79 -1.791.780,32
7. Erträge aus Beteiligungen 4.241.152,78 1.241.244,63
8. Erträge aus anderen Wertpapieren 0,88 907,77
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 875.244,20 844.615,62
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen 6.425.000,00 1.352.127,21
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.617.972,32 1.519.640,65
12. Steuern vom Einkommen 0,00 62.062,23
13. Ergebnis nach Steuern -9.471.774,25 -2.638.842,39
14. Sonstige Steuern 6.250,00 7.122,00
15. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 2.645.964,39
16. Jahresfehlbetrag -9.478.024,25 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der AL-KO Geräte GmbH, Kötz

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der AL-KO Geräte GmbH, Kötz (Amtsgericht Memmingen, HRB 1537), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Berichtsjahr wurden weitere Entwicklungsleistungen in Ausübung des Wahlrechts nach § 248 Abs. 2 HGB in Höhe von TEUR 1 als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen. Die Herstellungskosten umfassen direkt zurechenbare Einzelkosten. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren vorgenommen.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis sieben Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 20 Jahren.

Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden mit Ausnahme der Zugänge von Hard- und Software im Jahr ihres Zugangs voll abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bestimmung der beizulegenden Werte der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt auf Basis der aktuellen Planungen. Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen wurden im Berichtsjahr Abschreibungen bei zwei Beteiligungen in Höhe von insgesamt TEUR 6.425 vorgenommen. Diese sind insbesondere auf Anpassungen des zukünftigen Ertragsniveaus im Vergleich zu den Vorjahresplanungen sowie die geänderten Gegebenheiten am Kapitalmarkt zurückzuführen.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die Waren werden mit dem gleitenden Durchschnittspreis bzw. zum niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert nach pauschalem Abzug von Anschaffungskostenminderungen (Skonti) bewertet. Für Lager- und Verwertungsrisiken werden Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist je nach Fälligkeit eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr zwischen 1,00 % und 100,00 % gebildet.

Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach der "Projected Unit Credit-Methode" (PUC-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit in Abhängigkeit der Art der Zusagen von jährlichen Anpassungen zwischen 0,0 % und 2,50 % bei den Entgelten und zwischen 0,0 % und 2,0 % bei den Renten ausgegangen. Eine Fluktuationsrate ist nicht zu berücksichtigen. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der zum Abschlussstichtag verwendete Rechnungszinssatz ist der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre und beträgt 1,83 % (i. V. 1,79 %).

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet.

Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von EUR 158.291,00 (Unterschiedsbetrag).

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgt nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) als Barwert der künftigen Jubiläumszuwendungen am Schluss des Wirtschaftsjahres, wobei die Zuwendung ratierlich über die Jahre der Unternehmenszugehörigkeit angesammelt wird. Die Abzinsung erfolgt mit einem Rechnungszinsfuß für eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren (1,75 %). Hierbei wird eine jährliche Fluktuationsrate von 8,00 % unterstellt.

Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wird nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) entsprechend IDW RS HFA 3 ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von drei Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz für Restlaufzeiten von mindestens einem Jahr beträgt 1,08 % (i. V. 0,59 %). Dabei wird von derzeit jährlichen Anpassungen bei den Entgelten von 2,50 % ausgegangen.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den korrespondierenden Rückstellungen verrechnet. Das Deckungsvermögen besteht aus Rückdeckungsversicherungen. Der beizulegende Zeitwert des Rückdeckungsversicherungsanspruchs entspricht dem sogenannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines etwaigen vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sogenannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung).

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen und Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen nicht abgezinst. Die Aktivierung des sich im Berichtsjahr ergebenden Überhangs an aktiven latenten Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Der Gesamtbetrag der im abgelaufenen Geschäftsjahr angefallenen Forschungs- und Entwicklungskosten beträgt TEUR 1.002. Davon entfallen auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens TEUR 1.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von EUR 11.584,83 (i. V. EUR 7.739,25) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von EUR 2.713.740,15 (i. V. EUR 1.079.495,04) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr, davon gegenüber der Gesellschafterin EUR 505.259,08 (i. V. EUR 45.065,54). Sonstige Forderungen gegenüber der Gesellschafterin bestehen in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 14.845.964,39). Bei einer Forderung in Höhe von EUR 12.200.000,00 handelte es sich im Vorjahr um die Forderung auf Verschmelzung einer anderen Beteiligungsgesellschaft der Gesellschafterin auf eine Tochtergesellschaft der AL-KO Geräte GmbH; hierzu wurde im Dezember 2022 ein entsprechender Gesellschafterbeschluss getroffen, der im Jahr 2023 umgesetzt wurde.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen hat ein Betrag in Höhe von EUR 66.686,97 (i. V. EUR 70.951,40) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Ein Betrag in Höhe von EUR 100.226,06 (i. V. EUR 99.983,48) unterliegt Verfügungsbeschränkungen.

3. Flüssige Mittel

Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

4. Latente Steuern

Die Ermittlung der latenten Steuern führte zu einem Überhang an aktiven latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert wurde. Es wird ein Steuersatz von rund 27% für die Berechnung der latenten Steuern verwendet.

5. Eigenkapital

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 158.291,00. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

Nach Verrechnung mit den frei verfügbaren Rücklagen stehen somit für Ausschüttungszwecke EUR 3.497.245,18 zur Verfügung.

6. Pensionsrückstellungen

Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

31.12.2023
EUR
Pensionsverpflichtung 15.316.444,00
Deckungsvermögen (beizulegender Zeitwert) -541.419,00
Pensionsrückstellung 14.775.025,00
Deckungsvermögen (Anschaffungskosten) 541.419,00

7. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 927), Gewährleistungsrisiken (TEUR 870), Beträge für Drohverlustrückstellungen aus schwebenden Devisentermingeschäften (TEUR 751), Beträge für ausstehende Rechnungen (TEUR 699) sowie Kundenboni (TEUR 442).

Angaben zur Verrechnung der Altersteilzeitverpflichtungen mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

31.12.2023
EUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 426.419,00
Deckungsvermögen (beizulegender Zeitwert) 359.351,52
Altersteilzeitrückstellung 67.067,48
Deckungsvermögen (Anschaffungskosten) 359.351,52
Zinsaufwand aus Altersteilzeitrückstellung 1.776,00
Ertrag aus Deckungsvermögen 0,00
Zinsaufwand 1.776,00

8. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben bzw. hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten solche aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von EUR 3.343.889,20 (i. V. EUR 2.636.657,81), die wiederum in Höhe von EUR 241.612,31 (i. V. EUR 174.423,22) gegenüber dem Gesellschafter bestehen. Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter bestehen in diesem Posten insgesamt in Höhe von EUR 14.212.205,04 (i. V. EUR 34.815.154,23).

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 116.732,30 114.718,53
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 6.694,05 8.037,60
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 20.063,32 34.419,63
143.489,67 157.175,76

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:

2023
TEUR
2022
TEUR
Rasenpflege 96.270 120.907
Gartenpflege 4.009 7.150
Wassertechnik 5.309 6.071
Heimwerkertechnik 9.776 12.260
Ersatzteile, Sonstiges 5.360 5.345
Dienstleistung 4.219 49
Skonti, Boni -3.745 -5.662
121.198 146.120

Dabei wurden TEUR 33.580 (i. V. TEUR 36.746) der Umsätze im Inland, TEUR 87.543 (i. V. TEUR 109.332) im europäischen Raum ohne Inland und TEUR 75 (i. V. TEUR 42) in übrigen Drittländern erzielt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 939.004,40 enthalten (i. V. EUR 2.313.096,56). Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 483.593,57 (i. V. EUR 96.944,55) sowie gegenüber Dritten in Höhe von EUR 68.521,12 (i. V. EUR 107.214,01), um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 287.429,92 (i. V. EUR 184.342,49), um Zuschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 1.872.474,91) und um Fremdwährungsgewinne in Höhe von EUR 65.283,75 (i. V. EUR 0,00).

Dabei handelt es sich in Höhe von EUR 483.593,57 um außergewöhnliche Erträge, die sich aus den oben genannten Auflösungen von Wertberichtigungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen ergeben.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind darüber hinaus Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 2.689.887,20 (i. V. EUR 6.942,418,20) enthalten. Davon entfallen auf unrealisierte Kursgewinne EUR 201.478,23 (i. V. EUR 48.402,57).

3. Personalaufwand

Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 562.238,00 (i. V. EUR 2.557.339,00) enthalten. Davon entfielen im Vorjahr EUR 1.911.892,00 auf außergewöhnliche Aufwendungen, die in Folge eines Schuldbeitritts mit Erfüllungsübernahme zu Pensionsverpflichtungen der Gesellschafterin entstanden sind.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 42.188,86 (i. V. EUR 136.498,82) insbesondere aus Forderungsausfällen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind darüber hinaus Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 3.115.493,35 (i. V. EUR 3.701.826,97) enthalten. Davon entfallen auf unrealisierte Kursverluste EUR 1.073.865,72 (i. V. EUR 1.594.869,47).

Weiterhin enthält der Posten Aufwendungen aus der Verschmelzung einer Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 7, welche als außergewöhnliche Aufwendungen zu qualifizieren sind.

5. Abschreibungen

Die im Posten Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten, ausgewiesene Abschreibung auf eine Darlehensforderung an ein verbundenes Unternehmen ist in voller Höhe als außergewöhnlich zu bezeichnen.

6. Beteiligungsergebnis

Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von EUR 4.241.152,78 (i. V. EUR 1.241.244,63) betreffen - wie im Vorjahr - ausschließlich verbundene Unternehmen.

7. Finanzergebnis

Das Finanzergebnis enthält die Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes bei den Pensionsrückstellungen.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 823.519,43 (i. V. EUR 841.356,35) verbundene Unternehmen. Ein Betrag in Höhe von EUR 388,00 (i. V. EUR 0,00) betrifft Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen.

Im Berichtsjahr wird im Posten Abschreibungen auf Finanzanlagen eine außerplanmäßige Abschreibung auf Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 6.425.000,00 (i. V. EUR 1.352.127,21) ausgewiesen, die als außergewöhnlich zu qualifizieren ist.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit EUR 764.877,73 (i. V. EUR 1.006.534,14) verbundene Unternehmen; ein Betrag in Höhe von EUR 202.082,00 (i. V. EUR 203.571,00) resultiert aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

C. Sonstige Angaben

1. Beteiligungsverhältnisse

Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:

Name Beteiligungsquote
%
Währung Eigenkapital Jahresergebnis
Unmittelbarer Anteilsbesitz
AL-KO G+H Beteiligungs GmbH, Kötz/Deutschland 100,00 TEUR -1.517 -28
AL-KO Production Austria GmbH, Obdach/Österreich 100,00 TEUR 16.525 1.607
AL-KO Garden & Home S.r.l., Mezzago/Italien 100,00 TEUR 1.814 140
AL-KO Magyarország Kft., Alsonemedi/Ungarn 100,00 TEUR 2.452 110
AL-KO KOBER spol. s.r.o., Pisek/Tschechien 100,00 TEUR 3.363 181
AL-KO KOBER Sp. z o.o., Przezmierowo/Polen 100,00 TEUR 3.334 -78
AL-KO KOBER SLOVAKIA spol. s.r.o., Bernolakovo/Slowakei 90,00 TEUR 2.498 89
AL-KO KOBER SIA, Riga/Lettland 100,00 TEUR 819 37
GEOS LLC, Moskau/ Russland 85,00 TEUR 2.734 -637
TOV "AL-KO Kober", Velyka Dymerka/Ukraine 85,00 TEUR 3.309 -194
AL-KO GINGE A/S, Bronderslev/ Dänemark 100,00 TEUR 1.495 -624
Masport Limited, Auckland/ Neuseeland 100,00 TEUR -79 -1.474
AL-KO Gardentech Austria GmbH, Obdach/Österreich 100,00 TEUR 1.873 120
AL-KO GARDENTECH UK HOLDINGS LTD, Yeovil/Großbritannien 100,00 TEUR 0 0
AL-KO Gardentech d.o.o., Zagreb/Kroatien 100,00 TEUR 303 77
AL-KO SWISS GmbH, Mägenwil/Schweiz 100,00 TEUR -994 -606
Mittelbarer Anteilsbesitz
GINGE Svenska AB, Göteborg/Schweden 100,00 TEUR 296 23
Masport Australia Pty Ltd., Braeside Victoria/Australia 100,00 TEUR 3.539 -658
AL-KO GARDENTECH UK LTD, Wincanton/Großbritannien 100,00 TEUR 3.556 314
MASPORT USA LLC, Charlotte, NC/USA 100,00 TEUR 217 -17
GEOS LLC, Moskau/ Russland 15,00 TEUR 2.734 -637
TOV "AL-KO Kober", Velyka Dymerka/Ukraine 15,00 TEUR 3.309 -194
AL-KO KOBER SLOVAKIA spol. s.r.o., Bernolakovo/Slowakei 10,00 TEUR 2.498 89

2. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

2023
Anzahl
Einkauf 10
Verwaltung 38
Vertrieb 59
Marketing 13
Forschung und Entwicklung 18
Logistik 2
140

3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen mit verbundenen Unternehmen (dem Gesellschafter) in Höhe von TEUR 7.761, aus Miet- und Leasingverträgen mit Dritten in Höhe von TEUR 4.529, aus Dienstleistungsverträgen in Höhe von TEUR 1.711 sowie aus einem Bestellobligo für Investitionsprojekte in Höhe von TEUR 373.

Die AL-KO Geräte GmbH hat zugunsten der AL-KO KOBER SLOVAKIA Spol. s.r.o., Bernolakovo/Slowakei, und der AL-KO KOBER Spol. s.r.o., Pisek/Tschechien, Patronatserklärungen abgegeben, wonach die Gesellschaften finanziell so ausgestattet werden, dass sie über einen Zeitraum von zehn Jahren ihren Mietverpflichtungen nachkommen können. Die Mietverpflichtungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 2.307.

Die AL-KO Geräte GmbH hat zugunsten der Masport Limited, Auckland/Neuseeland, sowie deren Tochtergesellschaften Masport Australia Pty Limited, Braeside Victoria/Australia, und MASPORT USA LLC, Charlotte, NC/USA, eine Patronatserklärung abgegeben, wonach sich die AL-KO Geräte GmbH verpflichtet, die Gesellschaften finanziell so auszustatten, dass sie über einen Zeitraum von einem Jahr ab dem 21. Juli 2023 ihren Verpflichtungen gegenüber Dritten nachkommen können.

Auf Grund der kontinuierlichen Risikoevaluierung der gegenüber verbundenen Unternehmen eingegangenen Haftungsverhältnisse sowie bei Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse wird davon ausgegangen, dass die verbundenen Unternehmen ihren Verpflichtungen aus den jeweiligen Vertragsverhältnissen fristgerecht nachkommen. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird daher als nicht wahrscheinlich eingestuft.

4. Außerbilanzielle Geschäfte

Seit Oktober 2019 besteht mit einem Finanzinstitut eine Factoringvereinbarung, die den Verkauf von bestimmten Kundenforderungen im Rahmen eines echten Factorings regelt. Zum Stichtag waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 715 (i. V. TEUR 1.277) an das Finanzinstitut übertragen. Die Factoringvereinbarung dient ausschließlich der Erreichung finanzwirtschaftlicher Ziele.

Die Gesellschaft hat die gesamte Bewirtschaftung ihres Lagers auf einen professionellen Lagerlogistikdienstleister übertragen. Dieser verwaltet und organisiert vollumfänglich die Ein- und Auslagerung sowie den Transport der Ware. Hierfür fielen im abgelaufenen Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.927 (i. V. TEUR 2.015) an. Vorteile erzielt die Gesellschaft im Wesentlichen von Effizienzgewinnen durch die Auslagerung der Tätigkeit auf einen hierfür spezialisierten Dienstleister sowie der Einsparung von Gebäude- und Personalkosten. Risiken und Nachteile ergeben sich aufgrund der guten Kündigungsoption nicht.

5. Derivative Finanzinstrumente

Als derivative Finanzinstrumente werden Devisentermingeschäfte zur Steuerung des Währungsrisikos eingesetzt. Die Kontrakte werden ausschließlich über Banken abgewickelt, die über höchste Bonität verfügen. Die Bewertung erfolgte nach der Market-to-Market Bewertung mit den Terminbewertungskursen zum Bewertungsstichtag.

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzpositionen:

Kategorie Währung Nominalbetrag Marktwerte saldiert in TEUR 31.12.2023
Devisentermingeschäfte TCNY 150.000 -751

Aus der Einzelbewertung der Devisentermingeschäfte resultieren zum Bilanzstichtag negative Marktwerte in Höhe von TEUR 751 (i. V. TEUR 241), für welche eine Drohverlustrückstellung gebildet wurde.

6. Bildung von Bewertungseinheiten

Derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften werden zur Absicherung des Fremdwährungsrisikos in schwedischen Kronen (SEK) der AL-KO GINGE A/S, Bronderslev/Dänemark, eingesetzt. Das Nominalvolumen der zum Bilanzstichtag offenen Derivate beträgt TSEK 30.000, die Marktwerte belaufen sich auf insgesamt TEUR -112. Die Kontrakte werden dabei von der AL-KO Geräte GmbH mit Banken abgewickelt und anschließend zu unveränderten Konditionen an die AL-KO GINGE A/S, Bronderslev/Dänemark, weitergereicht. Die ökonomischen Sicherungsbeziehung für diese Fremdwährungsrisiken wird auch handelsrechtlich durch die Bildung von Bewertungseinheiten nachvollzogen. Zur Messung der prospektiven und retrospektiven Effektivität wird die Critical Term Match-Methode angewendet.

7. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer sind:

Tina Bentele (Geschäftsführerin (CFO)), Vöhringen

Peter Kaltenstadler (Geschäftsführer (CEO), Vorstandsvorsitzender der AL-KO GmbH, Kötz), Schwenningen

Sergio Tomaciello (Geschäftsführer (CSO)), Milano/Italien

Daniel Trumpp (Geschäftsführer (CTO)), Diedorf

Im Geschäftsjahr wurden Mitgliedern der Geschäftsführung Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 590 gewährt.

An ehemalige Geschäftsführer und deren Hinterbliebene wurden TEUR 64 bezahlt. Für diese Personen sind Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 2.164 gebildet.

8. Mutterunternehmen/Konzernzugehörigkeit

Die AL-KO Geräte GmbH stellt freiwillig einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf.

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der PRIMEPULSE SE, München, und als solches zusammen mit den Tochterunternehmen in den befreienden Konzernabschluss der PRIMEPULSE SE, München, einbezogen, der im Unternehmensregister offengelegt wird.

9. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers

Die Angaben zu dem Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB sind im befreienden Konzernabschluss der PRIMEPULSE SE, München, enthalten.

10. Nachtragsbericht

Es haben sich keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.

 

Kötz, 3. April 2024

AL-KO Geräte GmbH

Geschäftsführung

Tina Bentele

Peter Kaltenstadler

Sergio Tomaciello

Daniel Trumpp

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

der AL-KO Geräte GmbH, Kötz,

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 838.093,69 717,18 0,00 838.810,87
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 4.880.263,39 340.692,10 0,00 5.220.955,49
5.718.357,08 341.409,28 0,00 6.059.766,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 192.014,81 0,01 120.873,11 71.141,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 97.800,00 0,00 0,00 97.800,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.437.299,48 1.234.882,58 183.428,29 11.488.753,77
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 201.906,87 0,00 201.906,87
10.727.114,29 1.436.789,46 304.301,40 11.859.602,35
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 27.306.431,55 12.529.000,00 6.249.864,59 33.585.566,96
43.751.902,92 14.307.198,74 6.554.165,99 51.504.935,67
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 619.344,69 219.466,18 0,00 838.810,87
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 4.525.935,39 252.042,10 0,00 4.777.977,49
5.145.280,08 471.508,28 0,00 5.616.788,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 161.109,81 6.925,01 120.873,11 47.161,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 96.938,00 862,00 0,00 97.800,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.380.541,48 847.739,58 145.005,29 10.083.275,77
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
9.638.589,29 855.526,59 265.878,40 10.228.237,48
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.352.127,21 6.425.000,00 0,00 7.777.127,21
16.135.996,58 7.752.034,87 265.878,40 23.622.153,05
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 218.749,00
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 442.978,00 354.328,00
442.978,00 573.077,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.980,00 30.905,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 862,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.405.478,00 1.056.758,00
4. Geleistete Anzahlungen 201.906,87 0,00
1.631.364,87 1.088.525,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.808.439,75 25.954.304,34
27.882.782,62 27.615.906,34

ZUSAMMENGEFASSTER LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DER AL-KO GERÄTE GMBH, KÖTZ

A. GRUNDLAGEN UND GESCHÄFTSMODELL

Die AL-KO Geräte GmbH, Kötz, ist die Muttergesellschaft der AL-KO GARDENTECH GROUP (im Folgenden: "AL-KO GARDENTECH", "AL-KO GARDENTECH Konzern" oder "Konzern"), welche für die technologische Zukunft der Gartenpflege steht und mit ihren Marken AL-KO, solo by AL-KO, Masport und Morrison zu den führenden Herstellern intelligenter Lösungen im weltweiten Markt für Gartengeräte zählt. Zum Produktspektrum zählen Rasentraktoren und -mäher, Mähroboter, smarte Akku-Tools sowie zahlreiche weitere hochwertige Marken-Gartengeräte.

Die AL-KO GARDENTECH GROUP besteht neben der AL-KO Geräte GmbH, Kötz, aus 20 Tochtergesellschaften, von denen eine im Inland und 19 im Ausland ihren rechtlichen Sitz haben. Die AL-KO GARDENTECH beschäftigte im Jahr 2023 im Durchschnitt 726 (im Vorjahr: 675) Mitarbeitende.

Die AL-KO Geräte GmbH übernimmt als Muttergesellschaft gleichermaßen Führungs- und Dienstleistungsfunktionen für die gesamte Unternehmensgruppe. Ihre Aktivitäten erstrecken sich neben den operativen Tätigkeiten auch auf die Verwaltung des Anteilsbesitzes und die Erbringung von kaufmännischen Beratungs- und IT-Dienstleistungen. Die Aktivitäten der operativ tätigen Konzerngesellschaften gliedern sich in die beiden Teilbereiche Gardentech Europe und Masport.

Die AL-KO Geräte GmbH stellt für das Geschäftsjahr 2023 neben dem handelsrechtlichen Jahresabschluss auch freiwillig einen Konzernabschluss nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, sowie einen zusammengefassten Lagebericht auf.

B. STEUERUNGSSYSTEM DER AL-KO GARDENTECH GROUP

Die Strategie der AL-KO GARDENTECH zielt auf die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts. Zur internen Steuerung und Kontrolle des Geschäftsverlaufs sowie der Lage des Konzerns werden verschiedene Kennzahlen als finanzielle Leistungsindikatoren verwendet.

Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren des Konzerns sind die Umsatzerlöse und das EBIT.

Die wirtschaftliche Entwicklung der Beteiligungen wird im Rahmen eines regelmäßigen Planungs- bzw. Forecast-Prozesses sowie auf Basis einer monatlichen Berichterstattung überwacht. Darüber hinaus werden im Rahmen der Unternehmenssteuerung regelmäßig externe Indikatoren wie Inflationsraten, Zinsniveau, Entwicklung und Prognosen zur allgemeinen Konjunktur sowie Erkenntnisse des Risikomanagements berücksichtigt.

C. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Insgesamt war das Jahr 2023 durch Gegenwind für die globale Wirtschaft gekennzeichnet. Die Weltwirtschaft erholte sich weiterhin langsam von den negativen Schocks der vergangenen Jahre, nämlich der COVID-19-Pandemie mit ihren Störungen der globalen Nachfrage und der Lieferketten, sowie dem Krieg in der Ukraine und den darauf folgenden starken Anstiegen der Rohstoffpreise, insbesondere bei Energie in Europa, steigender Inflation und der drastischen geldpolitischen Straffung, die zu einigen Turbulenzen im Bankensektor und auf den Finanzmärkten führte. Für das Kalenderjahr 2023 verzeichnete das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) ein Wachstum von 3,1 % (2022: 3,1 %), was angesichts der zahlreichen negativen Schocks des Vorjahres für die Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft sprach.

Die Materialbeschaffung entspannte sich im Jahresverlauf 2023 deutlich. Außerdem normalisierte sich in der Zeit nach der Pandemie das Konsumverhalten der Haushalte kontinuierlich. Insbesondere endete die durch COVID-19 ausgelöste Verlagerung der Nachfrage von Dienstleistungen hin zu Waren und kehrte sich in der Folge wieder um. Darüber hinaus begannen viele Unternehmen angesichts deutlich höherer Zinssätze, ihre Lagerbestände abzubauen, die sie zuvor als Vorsichtsmaßnahme erhöht hatten, um Produktion und Auslieferung während der von Lieferkettenengpässen geprägten Perioden sicherzustellen. Dementsprechend entwickelten sich sowohl die globale Güternachfrage als auch der Handel im Jahr 2023 deutlich schwächer.

Diese Trends wirkten sich auf die Volkswirtschaften in diversen Weltregionen unterschiedlich aus. Während die chinesische Wirtschaft in 2023 mit 5,2 % ein niedrigeres Wachstum als erwartet verzeichnete, war das BIP-Wachstum der USA von 2,5 % aufgrund starken Konsums und Investitionen trotz erheblicher Zinsstraffung eine positive Überraschung. Die Europäische Union (EU) erlebte hingegen die allgemein erwarteten Schwierigkeiten. Der drastische Anstieg der Energiepreise in 2022, eine Folge des Kriegs in der Ukraine, hatte schwerwiegende negative Auswirkungen, insbesondere auf energieintensive Industrien. Der starke Anstieg der Inflationsraten veranlasste die Europäische Zentralbank, den Leitzins auf 4,5 % zu erhöhen. Darüber hinaus belastete die oben erwähnte weltweite Verlangsamung von Produktion und Handel die EU, insbesondere aufgrund der hohen Konzentration des verarbeitenden Gewerbes und der Exportindustrie in Deutschland, der größten Volkswirtschaft der Region. Das BIP-Wachstum in 2023 der EU lag bei 0,5 % und in Deutschland bei -0,3 %.

Deutschland befindet sich somit in einer Rezession und die Aussichten für die kommenden Monate sind eher pessimistisch, was sich an der Entwicklung des ifo Geschäftsklimaindex in den letzten Monaten zeigt. Dieser lag im November 2023 noch bei 87,3 Punkten, im Dezember 2023 bei 86,4 Punkten und im Januar 2024 schließlich bei 85,2 Punkten unter Zugrundelegung des Jahres 2015 als Indexwert 100.

2. GESCHÄFTSTÄTIGKEIT UND GESCHÄFTSVERLAUF

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben auch die Geschäftstätigkeit und die Geschäftsentwicklung der AL-KO GARDENTECH GROUP und damit auch der AL-KO Geräte GmbH im Geschäftsjahr 2023 belastet.

Die Verteuerungen in der Materialbeschaffung wurden teilweise durch Preissteigerungen bei den Produkten weitergegeben. Die hohen Inflationsraten in den einzelnen Zielmärkten führten aber zu Kaufzurückhaltungen bei den Konsumenten. Dies war und ist immer noch insbesondere in den Märkten Neuseeland und Australien zu spüren. Dem begegnete die AL-KO GARDENTECH GROUP mit einer umsichtigeren Beschaffung von Handelswaren sowie einer angepassten Produktion am Standort in Österreich. Darüber hinaus wurde in allen Bereichen des Unternehmens die Optimierung und Digitalisierung von Prozessen vorangetrieben, um somit die Smart Premium Strategie weiter umzusetzen und die Anforderungen von Markt und Kunden bestmöglich erfüllen zu können. Insgesamt konnte die Rohertragsmarge sowohl im Konzern als auch bei der AL-KO Geräte GmbH über das Niveau des Vorjahres gesteigert werden.

3. ERTRAGSLAGE DER AL-KO GARDENTECH GROUP

Die AL-KO GARDENTECH erzielte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 247,2 Mio., was im Vergleich zu den Umsatzerlösen des Vorjahres in Höhe von EUR 311,3 Mio. einer Reduzierung von EUR 64,1 Mio. entspricht. Gegenüber dem Planwert in Höhe von EUR 280,8 Mio. stellt dies eine Reduzierung in Höhe von EUR 33,6 Mio. dar.

Der Umsatzrückgang von 20,6 % ist auf den im Kapitel C.2 dargestellten deutlichen Nachfragerückgang bei Gartengeräten sowohl in Europa als auch in Australien und Neuseeland zurückzuführen.

Die Gesamtleistung der AL-KO GARDENTECH verminderte sich entsprechend um EUR 62,3 Mio. von EUR 310,5 Mio. im Vorjahr auf EUR 248,2 Mio. im aktuellen Jahr 2023. Der Materialaufwand beläuft sich auf EUR 164,8 Mio. nach EUR 221,0 Mio. im Vorjahr. Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse betrug im aktuellen Jahr 66,7 % und lag damit um 4,3 % niedriger als im Vorjahr mit 71,0 %. Demzufolge verbesserte sich die Rohertragsquote bezogen auf die Umsatzerlöse des Konzerns um 4,9 % auf 33,7 % (im Vorjahr: 28,8 %). Der absolute Rohertrag von EUR 83,4 Mio. lag damit um EUR 6,1 Mio. unter dem Vorjahreswert von EUR 89,5 Mio.

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen im Berichtsjahr mit EUR 2,5 Mio. (im Vorjahr: EUR 2,6 Mio.) weitgehend auf dem Vorjahresniveau und umfassen in Höhe von TEUR 264 einen Sondereffekt aus einem Unternehmenszusammenschluss.

Der Personalaufwand liegt im Berichtsjahr bei EUR 42,7 Mio. (im Vorjahr: EUR 39,4 Mio.). Der im Vergleich zum Vorjahr höhere Personalaufwand ist neben allgemeinen Lohn- und Gehaltsentwicklungen auch der Übernahme von Personal in den Bereichen IT, Facility Management, Corporate Communications und Controlling von der AL-KO GmbH (vormals: AL-KO SE) geschuldet. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 12,7 % um 4,6 % auf 17,3 % erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (sbA) betragen im Berichtsjahr EUR 34,8 Mio. (im Vorjahr: EUR 40,8 Mio.). Die sbA-Quote (sonstige betriebliche Aufwendungen in Relation zu den Umsatzerlösen) erhöhte sich um 1,0 % auf 14,1 % (im Vorjahr: 13,1 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Betriebsaufwendungen in Höhe von EUR 8,7 Mio. (im Vorjahr: EUR 10,8 Mio.), Vertriebsaufwendungen in Höhe von EUR 15,6 Mio. (im Vorjahr: EUR 18,1 Mio.) und Verwaltungsaufwendungen in Höhe von EUR 9,0 Mio. (im Vorjahr: EUR 8,3 Mio.). Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um EUR 6,0 Mio. resultiert hauptsächlich aus geringeren Aufwendungen für Leiharbeit (EUR -2,6 Mio.), geringeren Frachtkosten (EUR 1,7 Mio.) sowie geringeren Wertberichtigungen im Zusammenhang mit der zur Veräußerung gehaltenen russischen Konzerngesellschaft.

Das EBITDA verminderte sich im Berichtsjahr um EUR 3,5 Mio. von EUR 11,9 Mio. auf EUR 8,4 Mio. Die EBITDA-Marge beträgt somit 3,4 % nach 3,8 % im Vorjahr.

Das EBIT war im Berichtsjahr mit EUR - 0,4 Mio. um EUR 3,9 Mio. niedriger als im Vorjahr mit EUR 3,5 Mio. Die EBIT-Marge lag im aktuellen Geschäftsjahr 2023 bei - 0,2 % nach 1,1 % im Vorjahr. Das für das Geschäftsjahr geplante EBIT in Höhe von EUR 5,7 Mio. wurde nicht erreicht. Die Kostensenkungen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten den Rückgang des Rohertrags nur teilweise kompensieren.

Das Finanzergebnis verschlechterte sich im aktuellen Geschäftsjahr 2023 auf EUR - 6,2 Mio. nach EUR - 1,8 Mio. im Vorjahr. Gestiegene Zinsaufwendungen (EUR +2,1 Mio.) infolge gestiegener Zinssätze sowie größere Fremdwährungsverluste (EUR +2,8 Mio.) trugen im Wesentlichen zur Verschlechterung des Finanzergebnisses bei.

Nach Berücksichtigung von Steuern ergab sich im Berichtsjahr ein Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von EUR - 6,1 Mio. nach einem Konzernjahresüberschuss in Höhe von EUR 4,8 Mio. im Vorjahr. Im Vorjahr umfasste der Konzernjahresüberschuss einen Ertrag aus Verlustübernahme in Höhe von EUR 2,7 Mio. Der Ergebnisabführungsvertrag zwischen der AL-KO GmbH (vormals: AL-KO SE) und der AL-KO Geräte GmbH wurde zum Ende des Geschäftsjahres 2022 beendet.

4. VERMÖGENS- UND FINANZLAGE DER AL-KO GARDENTECH GROUP

Die Konzernbilanzsumme verminderte sich im Berichtsjahr um EUR 45,3 Mio. von EUR 211,3 Mio. im Vorjahr auf EUR 166,0 Mio. im aktuellen Jahr. Dabei erhöhten sich die langfristigen Vermögenswerte um EUR 8,4 Mio. auf EUR 49,1 Mio. (im Vorjahr: EUR 40,7 Mio.), während sich die kurzfristigen Vermögenswerte um EUR 54,9 Mio. auf EUR 113,1 Mio. (im Vorjahr: EUR 168,0 Mio.) reduzierten.

Diese Reduktion resultierte insbesondere aus dem Bestandsabbau in den Lagern. Die Vorräte verminderten sich zum Berichtsstichtag von EUR 79,5 Mio. im Vorjahr um EUR 21,1 Mio. auf EUR 58,4 Mio. im aktuellen Jahr, während sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 7,2 Mio. von EUR 27,9 Mio. im Vorjahr auf EUR 20,7 Mio. im aktuellen Jahr reduzierten.

Der Anstieg der Sachanlagen um EUR 7,8 Mio. ist hauptsächlich auf die Übernahme einer Immobilie infolge der Verschmelzung eines verbundenen Unternehmens auf die AL-KO GARDENTECH zurückzuführen. Der Rückgang des Saldos der sonstigen Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten um EUR 12,1 Mio. hängt mit der Erfüllung einer Sacheinlageforderung gegen die AL-KO GmbH zusammen. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betragen zum Stichtag des Berichtsjahres EUR 28,9 Mio. (im Vorjahr: EUR 38,1 Mio.) und machen 17,4 % (im Vorjahr: 18,0 %) der Bilanzsumme aus.

Die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte belaufen sich im aktuellen Geschäftsjahr auf EUR 3,8 Mio. (im Vorjahr: EUR 2,5 Mio.) und beinhalten die Vermögenswerte der zum Verkauf stehenden Vertriebsgesellschaft in Russland.

Das Eigenkapital der AL-KO GARDENTECH beträgt zum Stichtag EUR 32,6 Mio. (im Vorjahr: EUR 40,4 Mio.). Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 19,6 % (im Vorjahr: 19,1 %). Die Verminderung des Eigenkapitals im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem negativen Konzernjahresüberschuss des Berichtsjahres.

Die langfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich von EUR 41,6 Mio. im Vorjahr um EUR 3,3 Mio. auf EUR 44,9 Mio. im aktuellen Jahr. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Übernahme von Pensionsverpflichtungen infolge der Verschmelzung eines verbundenen Unternehmens auf die AL-KO GARDENTECH.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verminderten sich zum Stichtag um EUR 42,8 Mio. auf EUR 85,2 Mio. (im Vorjahr: EUR 128,0 Mio.). Kurzfristige Darlehen reduzierten sich von EUR 51,1 Mio. um EUR 20,8 Mio. auf EUR 30,3 Mio. infolge von Tilgungen. Zugleich wurde im Berichtsjahr auch die Finanzverbindlichkeit gegenüber der AL-KO GmbH auf EUR 14,1 Mio. (im Vorjahr: EUR 34,8 Mio.) zurückgeführt.

Im aktuellen Jahr wurden Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 3,3 Mio. (im Vorjahr: EUR 1,3 Mio.) im Zusammenhang mit der zur Veräußerung gehaltenen russischen Vertriebsgesellschaft separat ausgewiesen.

Die Summe der Verbindlichkeiten beträgt zum Stichtag EUR 133,4 Mio. (im Vorjahr: EUR 170,9 Mio.).

Das Kernziel des Finanzmanagements des AL-KO GARDENTECH Konzerns ist die jederzeitige Sicherung der Liquidität zur Gewährleistung des Geschäftsbetriebs. Darüber hinaus wird die Optimierung der Profitabilität und damit verbunden eine möglichst hohe Bonität zur Sicherung einer günstigen Refinanzierung angestrebt. Die Finanzierungsstruktur ist vor allem auf langfristige Stabilität und den Erhalt finanzieller Handlungsspielräume ausgerichtet.

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit verbesserte sich von EUR 10,8 Mio. im Vorjahr auf EUR 38,1 Mio. im aktuellen Jahr, was insbesondere im signifikanten Abbau des Vorratsbestandes im Vergleich zum Vorjahr begründet ist.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit führte im Berichtsjahr zu Zahlungsabflüssen von EUR 4,6 Mio. (im Vorjahr: Zahlungszuflüsse von EUR 0,8 Mio.). Die Investitionen des Berichtsjahres betreffen größtenteils Sachanlagen.

Der freie Cashflow betrug im laufenden Berichtsjahr EUR 33,5 Mio. und lag damit um EUR 21,9 Mio. höher als im Vorjahr mit EUR 11,6 Mio.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug EUR - 43,4 Mio. (im Vorjahr: EUR 18,7 Mio.) und war geprägt von der Nettoabnahme von Bankverbindlichkeiten in Höhe EUR - 23,1 Mio. (im Vorjahr: Nettozunahme in Höhe von EUR 36,3 Mio.) sowie von der Reduzierung von Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von EUR - 20,7 Mio.

Die AL-KO GARDENTECH GROUP verfügt zum Abschlussstichtag über eingeräumte Kreditlinien bei Banken in Höhe von EUR 58,5 Mio. (im Vorjahr: EUR 52,2 Mio.), von denen EUR 30,3 Mio. (im Vorjahr: EUR 51,1 Mio.) in Anspruch genommen wurden.

Die AL-KO GARDENTECH GROUP verfügt zum Abschlussstichtag über einen insgesamt komfortablen Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten und kann zum Abschlussstichtag auf ungenutzte Kreditlinien bei Finanzinstituten zurückgreifen. Die AL-KO GARDENTECH GROUP ist dadurch in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen.

5. ERTRAGS-, VERMÖGENS- UND FINANZLAGE DER AL-KO GERÄTE GMBH

Die AL-KO Geräte GmbH erzielte im Jahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 121,2 Mio., was im Vergleich zu den Umsatzerlösen im Vorjahr in Höhe von EUR 146,1 Mio. einer Reduzierung um EUR 24,9 Mio. entspricht. Gegenüber dem Planwert in Höhe von EUR 140,7 Mio. stellt dies eine Reduzierung von EUR 19,5 Mio. dar. Der Umsatzrückgang ist auf den im Kapitel C.2 dargestellten deutlichen Nachfragerückgang von Gartengeräten in Europa zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf EUR 4,0 Mio. (im Vorjahr: EUR 9,7 Mio.). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Fremdwährungsgewinne in Höhe von EUR 2,7 Mio. (im Vorjahr: EUR 6,9 Mio.) enthalten.

Die gestiegenen Material- und Energiepreise haben die Bezugskosten der AL-KO Geräte GmbH im laufenden Geschäftsjahr verteuert und die Rohertragsmarge negativ beeinflusst. Dem gegenüber gab es positive Effekte gegenüber dem Vorjahr aus niedrigeren Bezugskosten und einer guten Sicherungsstrategie. Die Rohertragsmarge beläuft sich im aktuellen Geschäftsjahr auf 14,3 %, nach 9,9 % im Vorjahr.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen EUR 3,2 Mio. nach EUR 1,0 Mio. im Vorjahr. Der Anstieg resultiert dabei im Wesentlichen aus einer Wertberichtigung auf ein Darlehen an eine Tochtergesellschaft in Höhe von EUR 1,8 Mio. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen haben sich um EUR 0,3 Mio. bzw. 34,7 % erhöht.

Die Personalaufwendungen liegen mit EUR 10,4 Mio. (im Vorjahr: EUR 10,3 Mio.) um EUR 0,1 Mio. leicht über dem Vorjahresniveau. Dabei ergaben sich die Personalaufwendungen des aktuellen Jahres aufgrund des Personalanstiegs durch den internen Wechsel von Mitarbeitenden aus der IT, dem Facility Management, Corporate Communications und aus dem Controlling von der AL-KO GmbH in die AL-KO Geräte GmbH. Das Vorjahr war hingegen geprägt von Einmalaufwendungen in Höhe von EUR 2,3 Mio., die im Zusammenhang mit der Übernahme von Pensionsverpflichtungen standen. Die AL-KO Geräte GmbH beschäftigte in 2023 durchschnittlich 140 Mitarbeitende (im Vorjahr: 119 Mitarbeitende).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf EUR 13,2 Mio. (im Vorjahr: EUR 14,8 Mio.). Diese umfassen hauptsächlich Betriebsaufwendungen in Höhe von EUR 1,6 Mio. (im Vorjahr: EUR 1,1 Mio.), Verwaltungsaufwendungen in Höhe von EUR 3,0 Mio. (im Vorjahr: EUR 3,3 Mio.), Vertriebsaufwendungen in Höhe von EUR 2,9 Mio. (im Vorjahr: EUR 3,8 Mio.) und Verluste aus Fremdwährungsbewertung in Höhe von EUR 3,1 Mio. (im Vorjahr: EUR 3,7 Mio.).

Das Betriebsergebnis der AL-KO Geräte GmbH beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 inklusive einmaliger Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von EUR 0,4 Mio. auf EUR - 5,5 Mio. nach EUR - 3,7 Mio. bereinigt um Zuschreibungen im Vorjahr. Im Vergleich zum geplanten Betriebsergebnis in Höhe von EUR - 0,8 Mio. stellt das eine deutliche Planverfehlung um EUR 4,7 Mio. dar. Die Kostensenkungen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten den Umsatzrückgang nur teilweise kompensieren.

Das Finanz- und Beteiligungsergebnis beträgt insgesamt EUR - 3,9 Mio. nach EUR 0,8 Mio. im Vorjahr. Darin enthalten sind im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen Erträge aus Beteiligungen in Höhe von EUR 4,2 Mio. (im Vorjahr: EUR 1,2 Mio.) sowie Zinserträge in Höhe von EUR 0,9 Mio. (im Vorjahr: EUR 0,8 Mio.). Gegenläufig wirken Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von EUR 6,4 Mio. (im Vorjahr: EUR 1,4 Mio.). Diese betreffen Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen.

Das Jahresergebnis der AL-KO Geräte GmbH beträgt im aktuellen Jahr EUR - 9,5 Mio. (im Vorjahr: EUR - 2,6 Mio. vor Ergebnisabführung). Nach Bereinigung des Jahresergebnisses um Sondereffekte war der Geschäftsverlauf der AL-KO Geräte GmbH im Jahr 2023 zufriedenstellend.

Die Bilanzsumme der AL-KO Geräte GmbH beträgt EUR 84,0 Mio. (im Vorjahr: EUR 123,9 Mio.) und hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 39,9 Mio. vermindert.

Die Finanzanlagen betragen zum Stichtag EUR 25,8 Mio. (im Vorjahr: EUR 26,0 Mio.) und haben sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,2 Mio. vermindert, worin sich gegenläufige Effekte niederschlagen: Zum einen kam es durch die Erfüllung eines Sacheinlageversprechens der Muttergesellschaft AL-KO GmbH (vormals: AL-KO SE) aus 2022 zu einem Zugang in Höhe von EUR 12,2 Mio. Zum anderen kam es durch Kapitalrückzahlungen bei zwei Tochtergesellschaften zu Abgängen in Höhe von EUR 5,9 Mio. Außerdem wurde eine inaktive Gesellschaft zwecks Strukturierung der Gruppe von der Gesellschafterin erworben und anschließend auf die AL-KO Geräte GmbH verschmolzen. Schließlich wirkten sich die Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert zweier weiterer Tochterunternehmen in Höhe von EUR 6,4 Mio. aus.

Die Warenbestände belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf EUR 16,9 Mio. im Vergleich zu EUR 16,4 Mio. im Vorjahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verminderten sich von EUR 49,4 Mio. im Vorjahr auf EUR 13,8 Mio. im aktuellen Jahr. Die Verminderung ist wesentlich auf ein verbessertes Working Capital Management der Tochtergesellschaften zurückzuführen sowie auf die Erfüllung der Sacheinlageforderung von EUR 12,2 Mio. gegen die AL-KO GmbH (vormals: AL-KO SE).

Die liquiden Mittel verminderten sich von EUR 27,7 Mio. im Vorjahr auf EUR 22,0 Mio. im aktuellen Jahr. Gegenläufig ist die Entwicklung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die zum Bilanzstichtag EUR 24,1 Mio. (im Vorjahr: EUR 40,1 Mio.) betragen.

Das Eigenkapital verminderte sich gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 16,0 Mio. um EUR 9,4 Mio. auf EUR 6,6 Mio. Dies liegt am Jahresfehlbetrag des aktuellen Jahres in Höhe von EUR -9,5 Mio. Die Eigenkapitalquote hat sich von 12,9 % auf 7,8 % zum 31. Dezember 2023 verschlechtert.

Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahreswert in Höhe von EUR 17,7 Mio. um EUR 1,1 Mio. auf EUR 18,8 Mio. erhöht. Dabei erhöhten sich die Pensionsrückstellungen leicht um EUR 0,2 Mio. von EUR 14,6 Mio. auf EUR 14,8 Mio.

Bei den Verbindlichkeiten haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um EUR 2,3 Mio. auf nun EUR 5,0 Mio. erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen konnten hingegen, u.a. durch die Mittelzuflüsse aus dem Working Capital Management, um EUR 17,7 Mio. auf zum Bilanzstichtag noch EUR 29,4 Mio. reduziert werden. Dies betrifft insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin AL-KO GmbH (vormals: AL-KO SE), die um EUR 20,6 Mio. abgebaut wurden.

6. INVESTITIONEN

Die AL-KO GARDENTECH GROUP investierte im Geschäftsjahr 2023 insgesamt EUR 4,4 Mio. (im Vorjahr EUR 2,6 Mio.). Dabei betrugen die Investitionen in Sachanlagen EUR 3,8 Mio. (im Vorjahr: 2,3 Mio.) und in das immaterielle Vermögen EUR 0,6 Mio. (im Vorjahr: EUR 0,3 Mio.).

Auch die AL-KO Geräte GmbH hat den beabsichtigten Wachstumskurs durch gezielte Investitionen im Geschäftsjahr 2023 fortgeführt. Die Investitionen des Geschäftsjahres in Sachanlagen betrugen EUR 1,4 Mio. (im Vorjahr: EUR 0,2 Mio.) und in das immaterielle Vermögen EUR 0,3 Mio. (im Vorjahr: EUR 0,3 Mio.).

7. MITARBEITER

Die AL-KO GARDENTECH GROUP beschäftigte zum Jahresende 2023 insgesamt 677 (im Vorjahr: 687) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darüber hinaus befinden sich zum 31. Dezember 2023 insgesamt 24 (im Vorjahr: 16) Personen in einem Ausbildungsverhältnis mit Gesellschaften der AL-KO GARDENTECH GROUP.

Davon beschäftigte die AL-KO Geräte GmbH zum Jahresende 135 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (im Vorjahr: 116). Weiterhin befinden sich zum 31. Dezember 2023 insgesamt 4 Personen (im Vorjahr: 1 Person) in einem Ausbildungsverhältnis mit der AL-KO Geräte GmbH.

8. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Im Bereich Forschung und Entwicklung belaufen sich die Ausgaben der AL-KO GARDENTECH GROUP im Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt EUR 2,8 Mio. (im Vorjahr: EUR 4,3 Mio.). Davon wurden im aktuellen Geschäftsjahr 2023 EUR 0,3 Mio. als selbst erstellte Vermögenswerte aktiviert.

Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen der AL-KO Geräte GmbH belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt EUR 1,0 Mio. (im Vorjahr: EUR 1,0 Mio.).

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung umfassen die Entwicklung smarter Lösungen und Plattformen sowie die Weiterentwicklung des bestehenden Produktsortiments in den Kernproduktfamilien Aufsitzmäher, Rasenmäher, Mähroboter und Vertikutierer. Insbesondere der Akku-Traktor stand im Mittelpunkt der weiteren Entwicklung. Eine Einführung ist für das Jahr 2024 geplant. Auch in allen anderen Produktsortimenten bildet die Weiterentwicklung der Akku-Plattformen den Schwerpunkt der Aktivitäten.

D. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT IHREN WESENTLICHEN CHANCEN UND RISIKEN

1. PROGNOSEBERICHT

Die Weltwirtschaft zeigte sich im Kalenderjahr 2023 angesichts zahlreicher widriger Faktoren und der negativen wirtschaftlichen Schocks der Vorjahre durchaus widerstandsfähig. Allerdings werden sich diese Schocks, insbesondere die dämpfenden Effekte der restriktiveren finanziellen Bedingungen, wahrscheinlich noch negativ auf das Wirtschaftswachstum im Kalenderjahr 2024 auswirken. Dementsprechend dürfte sich das BIP-Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2024 bei 3,1 % und insofern auf dem Niveau des Jahres 2023 einpendeln. Angesichts der Zahl aktueller und potenzieller geopolitischer Konflikte ist der Ausblick mit einem hohen Maß an Unsicherheit behaftet.

In der EU wird für das Jahr 2024 ein Anstieg des BIP um 0,9 % erwartet, nach 0,5 % in 2023. Die Auswirkungen der Energiekrise zeigen immer noch negative Folgen, insbesondere in energieintensiven Industrien. Auch die restriktivere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank dürfte das Wachstum bremsen, insbesondere in der Bauwirtschaft. Die deutsche Wirtschaft ist aufgrund ihres verhältnismäßig großen Sektors des verarbeitenden Gewerbes am stärksten betroffen und wird aufgrund der schlechten Bedingungen im Welthandel, aber auch wegen der anhaltenden Planungsunsicherheit beim Bundeshaushalt und zurückgestellter Unternehmensinvestitionen voraussichtlich in 2024 kaum spürbar wachsen, wenn überhaupt. Die ifo Konjunkturprognose vom März 2024 geht davon aus, dass das preisbereinigte BIP in Deutschland nur um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr zunehmen wird.

Es wird erwartet, dass sich der Rückgang der Inflationsraten weltweit fortsetzt, wenn auch langsamer. Die Zinserhöhungen der Vergangenheit zeigen die gewünschte Wirkung. Daher könnte die Geldpolitik im Kalenderjahr 2024 voraussichtlich weniger restriktiv sein. Dennoch bleiben die Effekte auf die Realwirtschaft, beispielsweise der Druck auf Immobilienpreise und Unternehmensbewertungen, spürbar.

Im Rahmen der Unternehmensplanung erwartet die AL-KO GARDENTECH GROUP für das Geschäftsjahr 2024 gegenüber 2023 leicht niedrigere Konzernumsatzerlöse bei einem positiven EBIT im niedrigen einstelligen Millionenbereich.

Die AL-KO Geräte GmbH erwartet für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz etwas über dem Niveau des Vorjahres und ein deutlich verbessertes Betriebsergebnis im noch leicht negativen Bereich.

2. RISIKOMANAGEMENTZIELE UND -METHODEN

Zur Überwachung und Steuerung ist ein detailliertes monatliches Berichtswesen installiert.

Hierbei sind insbesondere die wesentlichen Kennzahlen zum Geschäftsverlauf, zu Planabweichungen und die kontinuierliche Beobachtung von Risiken elementarer Inhalt der Berichterstattung.

Ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements ist die Festlegung von Risikofeldern sowie die Identifizierung, Analyse, Steuerung und Kommunikation von (potenziellen) Risiken.

Als derivative Finanzinstrumente werden Devisentermingeschäfte zur Steuerung des Währungsrisikos - im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Liefer- und Leistungsverkehr der Konzerngesellschaften mit Kunden und Lieferanten im Ausland - eingesetzt. Bei den Grund- und Sicherungsgeschäften handelt es sich um Micro-Hedge-Beziehungen. Die Kontrakte werden nur über Banken abgewickelt, die über höchste Bonität verfügen. Hinsichtlich des Bestands an derivativen Bilanzpositionen zum Bilanzstichtag wird auf die entsprechenden Angaben im Konzernanhang verwiesen. Die Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente ergaben sich aus der Bewertung der ausstehenden Positionen zu Marktpreisen ohne Berücksichtigung gegenläufiger Wertentwicklungen aus den Grundgeschäften. Der Marktwert gibt an, wie sich eine Glattstellung am Bilanzstichtag auf das Ergebnis ausgewirkt hätte.

3. RISIKEN- UND CHANCENBERICHT

Als grenzüberschreitend agierender Konzern in teilweise dynamischen Märkten begegnet die AL-KO GARDENTECH GROUP zahlreichen Chancen und Risiken, die erhebliche Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung, die damit einhergehende Finanz- und Vermögenslage und das Ergebnis haben können. Unternehmerische Chancen sind immer auch mit gewissen Risiken verbunden. Deshalb ist es das Ziel der AL-KO GARDENTECH GROUP, auf Basis eines optimalen Chancen-Risiken-Verhältnisses den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern.

Das Management der AL-KO GARDENTECH GROUP evaluiert mit den verantwortlichen Führungskräften der operativ tätigen Konzerngesellschaften im Rahmen von jährlich stattfindenden Planungsgesprächen Chancen und Risiken für die jeweiligen Geschäftsbereiche und leitet daraus entsprechende Ziele und Maßnahmen ab.

3.1 RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

Risikomanagement

Das Risikomanagement der AL-KO GARDENTECH GROUP trägt zur grundsätzlichen Verminderung und Vermeidung von Risiken bei, um das Verhältnis zwischen Risikolage des Konzerns und Unternehmensertrag zu optimieren. Gegenmaßnahmen für potenzielle Risiken werden kontinuierlich diskutiert und überprüft. Spezifisch werden folgende Zielsetzungen verfolgt:

Sicherung der Existenz und Wettbewerbsfähigkeit der AL-KO GARDENTECH GROUP

Sicherung des langfristigen Unternehmenserfolgs

Reduzierung der Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiken und Minimierung der Kosten im Schadensfall

Risikoorientierte Steuerung der Geschäftsabläufe

Dabei versteht die AL-KO GARDENTECH GROUP Risikomanagement proaktiv und präventiv, um Risiken besser steuern zu können. Risiken werden in diesem Zusammenhang definiert als nachteilige Ereignisse, die sich aus potenziellen Gefährdungen ergeben, welche nur bedingt vorhergesehen und vermieden werden können.

Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung

Nachfolgend beschreiben wir die als wesentlich eingestuften Risiken, die erhebliche Auswirkungen auf unsere Geschäfts-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie unsere Reputation haben können. Zusätzliche Risiken, die uns derzeit noch nicht bekannt sind, oder Risiken, die wir noch als unwesentlich einschätzen, können unsere Geschäftsaktivitäten und -ziele ebenfalls negativ beeinflussen. Die Betrachtung basiert auf dem Nettoprinzip, bei dem die Risiken adressiert werden, die nach Durchführung bestehender Kontroll- bzw. Gegenmaßnahmen verbleiben.

Konjunkturelle und wirtschaftspolitische Risiken

Die Weltwirtschaft steckt aktuell in einer schwierigen Phase. Das Management der AL-KO GARDENTECH sieht große Unsicherheiten hinsichtlich der weltwirtschaftlichen und geopolitischen Aussichten. Diese haben sich im vergangenen Jahr aufgrund verschiedener Faktoren, die sich alle noch weiter verstärken könnten, deutlich verschlechtert.

Sowohl der Israel-Gaza-Konflikt als auch der Krieg in der Ukraine können sich negativ auf Absatzentwicklung, Produktionsprozesse sowie Einkaufs- und Logistikprozesse auswirken, beispielsweise durch Unterbrechungen der Lieferketten und der Energieversorgung oder durch Engpässe bei Handelswaren. Jeder der Konflikte könnte weiter eskalieren und sich auf andere Staaten ausweiten, einschließlich NATO-Staaten. Eine Ausweitung der Konflikte hätte direkte oder indirekte Auswirkungen auf das Marktumfeld der AL-KO GARDENTECH. Zudem könnten Risiken aus anderen geopolitischen Spannungen (insbesondere in Zusammenhang mit dem Baltikum, Osteuropa, dem westlichen Balkan, China, Taiwan und dem Iran) entstehen. Eine Behinderung und Neudefinition internationaler Kooperationsabkommen könnten das Geschäft negativ beeinträchtigen. In erster Linie könnte eine umfassendere Entkopplung zwischen den USA und China, die mit zunehmenden Handelshemmnissen, Protektionismus, Sanktionen und insbesondere technischen Vorschriften einhergeht, zu weiteren Unsicherheiten an den Märkten und sinkendem Vertrauen von Verbrauchern und Unternehmen führen. Diese Risiken können sich direkt oder indirekt negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der AL-KO GARDENTECH GROUP auswirken.

Die wirtschaftliche Situation der AL-KO GARDENTECH GROUP ist insbesondere abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Lage und der konjunkturellen Entwicklung. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, wird die gesamtwirtschaftliche Entwicklung fortlaufend überwacht. Die Eintrittswahrscheinlichkeit negativer Entwicklungen kann damit zwar nicht beeinflusst werden, jedoch kann das Management der AL-KO GARDENTECH GROUP auf diese Weise Maßnahmen treffen, welche die etwaigen negativen Auswirkungen reduzieren. Der Konzern stuft dieses Risiko als hohes Risiko ein.

Wettbewerbsrisiken

Die AL-KO GARDENTECH ist in einer Branche mit attraktiven Entwicklungsmöglichkeiten tätig. Sollte die Wettbewerbsintensität in diesem Sektor ansteigen, könnte dies einerseits die Gewinnmargen schmälern und andererseits auch zu einem Verdrängungskampf innerhalb dieser Branche führen.

Um diesen strategischen Wettbewerbsrisiken wirkungsvoll entgegentreten zu können, passt die AL-KO GARDENTECH GROUP ihre kurz- und langfristige Ausrichtung laufend an. Die Grundlage zur Minimierung des technologischen Wettbewerbsrisikos bilden Technologie-Scouting und Marktanalysen, welche in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk von Partnern einen Überblick über aktuelle Entwicklungen verschaffen. Die Gesellschaft stuft dieses Risiko als mittleres Risiko ein.

Finanzierungs-, Liquiditäts- und Kreditrisiken

Es besteht das Risiko, dass zukünftig Fremdkapital nicht jederzeit in der erforderlichen Höhe zu wirtschaftlich akzeptablen Konditionen aufgenommen werden kann oder die Refinanzierung über Fremdkapital ganz oder teilweise misslingt.

Die Verfügbarkeit von attraktivem Fremdkapital wird maßgeblich beeinflusst durch interne Einflüsse, wie die aufgrund der Ertrags- und Finanzlage erfolgende Bonitätseinstufung durch den Markt oder die Fähigkeit des Managements im Umgang mit bestehenden und potenziellen Fremdfinanzierungsgebern, sowie externe Einflüsse, wie das allgemeine Zinsniveau am Markt, die Möglichkeit zur Refinanzierung und Verlängerung bestehender Verbindlichkeiten, die Kreditvergabepolitik der Banken und anderer Fremdkapitalgeber oder die Veränderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Gegenmaßnahmen für oben genannte Risiken werden von der Finanzabteilung, welche die wirtschaftliche Situation des Konzerns fortlaufend überwacht, getroffen. Durch professionelles Beteiligungscontrolling können die Finanz- und Liquiditätssituation geplant und prognostiziert und somit mögliche Engpässe antizipiert werden. Kreditrisiken, vor allem das Zinsniveau und die Fälligkeit von Kreditraten betreffend, können weitestgehend durch ein ausgewogenes Fälligkeitsprofil der Verbindlichkeiten sowie einer systematischen Kombination aus fixen und variablen Zinssätzen minimiert werden. Die Gesellschaft stuft dieses Risiko als mittleres Risiko ein.

Währungsrisiken

Die AL-KO GARDENTECH GROUP tätigt Devisentermingeschäfte in fremden Währungen und unterliegt somit Währungsrisiken. Es ist nicht auszuschließen, dass eine nachteilige Veränderung der Umrechnungskurse das operative Ergebnis schmälert.

Die AL-KO GARDENTECH GROUP nutzt verschiedene Methoden der Währungssicherung, um Wechselkursrisiken zu minimieren. Die Gesellschaft stuft dieses Risiko als mittleres Risiko ein.

Personalrisiken

Der zukünftige Erfolg der AL-KO GARDENTECH ist von Personen in Schlüsselpositionen abhängig.

Die AL-KO GARDENTECH GROUP wirkt dem durch ein professionelles HR-Management entgegen, das auf eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit, attraktive Vergütung und langfristige Mitarbeiterbindung abzielt. Die Gesellschaft stuft dieses Risiko als mittleres Risiko ein.

IT-Risiken

Um einen reibungslosen Geschäftsbetrieb zu gewährleisten, ist die AL-KO GADENTECH GROUP auf IT-Systeme angewiesen. Sowohl auf Ebene der Beteiligungsgesellschaften als auch jener des Konzerns bestehen Risiken im Hinblick auf die IT-Systeme sowie die Daten in Cloud Computing Systemen.

Es besteht das Risiko, dass externe Einflüsse, wie etwa Feuer, Blitzschlag, Störungen, Stromausfälle, Computerviren, Hacker-Angriffe und ähnliche Ereignisse sowie interne Einflüsse, wie etwa eine nicht sachgerechte Bedienung der Systeme, zu einem Datenverlust oder zu Betriebsstörungen oder -unterbrechungen aufgrund von teilweisen oder vollständigen Ausfällen der IT-Systeme führen. Dadurch können Kosten in einem erheblichen Umfang verursacht werden sowie nachteilige Auswirkungen auf den Geschäftsablauf sowie auf Lieferanten- oder Kundenbeziehungen entstehen.

Zudem besteht das Risiko, dass Daten über Kunden, Lieferanten sowie Preiskalkulationen durch unberechtigten Zugriff Unbekannter, Konkurrenten oder Mitarbeiter entwendet oder die IT-Systeme manipuliert werden.

Die AL-KO GARDENTECH kann dadurch Ansprüchen ausgesetzt sein und/oder einen erheblichen Reputationsschaden erleiden.

Bei der AL-KO GARDENTECH GROUP werden dezidierte Ressourcen eingesetzt, um diese Risiken zu minimieren. Eigene IT-Teams implementieren gängige Best Practices in den Bereichen Cyber Security und Continuity Management, um sowohl interne als auch externe Störfaktoren weitestgehend auszuschließen. Die Gesellschaft stuft dieses Risiko als mittleres Risiko ein.

Prozess- und regulatorische Risiken

Die AL-KO GARDENTECH könnte an Rechtsstreitigkeiten beteiligt sein, deren Ausgang nicht vorhergesagt werden kann. Sollte die AL-KO GARDENTECH in künftigen Rechtsstreitigkeiten ganz oder teilweise unterliegen oder Vergleiche abschließen, könnten hieraus erhebliche Schadensersatzverpflichtungen und Kosten entstehen.

Die AL-KO GARDENTECH GROUP zielt mit ihrer Geschäftstätigkeit in Verbindung mit ihren Tochtergesellschaften auf viele verschiedene geografische Märkte mit unterschiedlichen Rechtsordnungen ab, aus denen sich eine Reihe von Risiken ergeben. In Folge eines Verstoßes könnten Verwaltungsmaßnahmen der in einzelnen Ländern zuständigen Behörden z. B. in Form von Geldbußen drohen bzw. der AL-KO GARDENTECH auferlegt werden.

Diesen rechtlichen und regulatorischen Risiken wird die AL-KO GARDENTECH GROUP durch eine interne Rechtsabteilung der Konzernmuttergesellschaft PRIMEPULSE SE gerecht, welche intensiv mit externen Rechtsbeiständen in den einzelnen Ländern mit Unternehmenstätigkeit zusammenarbeitet. Die Gesellschaft stuft dieses Risiko als mittleres Risiko ein.

Risiko im Bereich Forschung & Entwicklung

Um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben sowie marktführende Positionen beizubehalten und weiter auszubauen, ist es für die AL-KO GARDENTECH wichtig, neue Trends in ihrer Branche zu erkennen und in die (Weiter-)Entwicklung entsprechender Technologien zu investieren.

Im Bereich der Forschung und Entwicklung besteht das Risiko, dass Investitionen nicht den erwarteten Output erreichen. Des Weiteren können Produktentwicklungen und -ideen realisiert werden, welche basierend auf Analysen als wichtig eingestuft wurden, jedoch aufgrund veränderter Rahmenbedingungen nicht den gewünschten Erfolg mit sich bringen. Die Gesellschaft stuft dieses Risiko als mittleres Risiko ein.

Einkaufsrisiken

Die AL-KO GARDENTECH bezieht wesentliche Komponenten für die Produktion und teilweise ganze Produktgruppen von internationalen Herstellern und Lieferanten, vorzugsweise aus dem asiatischen Raum. Der Import von Komponenten aus dem Ausland unterliegt dem allgemeinen Risiko, welches internationalen Handelsbeziehungen innewohnt. Dies schließt u.a. Lieferverzögerungen, Wechselkursschwankungen, Erhöhungen von Steuern und Zöllen, Export- und Importbeschränkungen, Änderungen von Sicherheitsbestimmungen oder Änderungen der allgemeinen, wirtschaftlichen oder politischen Lage im Land der Lieferanten mit ein. Auch könnte es zu einer Knappheit wesentlicher Komponenten für Produkte der Unternehmensgruppe im Markt kommen, beispielsweise bei Elektrobauteilen oder bei Stahl. Sollte es bei wichtigen Lieferanten zu Lieferstörungen, Lieferengpässen oder Schlechtlieferungen kommen, könnte dies bei der AL-KO GARDENTECH zu erheblichen Schwierigkeiten führen, da die Umstellung auf einen alternativen Lieferanten lange Zeit in Anspruch nehmen könnte oder im schlimmsten Fall nicht möglich wäre und teilweise hohen Entwicklungs- und Änderungsaufwand auslösen könnte.

Darüber hinaus könnten das Aushandeln attraktiver Einkaufskonditionen sowie die Sicherstellung einer stetigen Materialverfügbarkeit bei alternativen Lieferanten schwierig zu erreichen sein. Müssen für den Bezug wesentlicher Komponenten höhere Preise bezahlt werden, kann es dazu kommen, dass Preissteigerungen nicht an die Kunden weitergegeben werden können.

Diesen Risiken tritt die AL-KO GARDENTECH mit einem professionellen Beschaffungsmanagement entgegen, welches auf ein fortlaufendes Lieferantenmonitoring, aktives Materialgruppenmanagement, Transportversicherungen im In- und Ausland sowie Währungssicherungsgeschäfte setzt. Die Gesellschaft stuft dieses Risiko als hohes Risiko ein.

Produktionsrisiken

Der Produktionsstandort der Unternehmensgruppe in Österreich ist Risiken im Produktionsbereich ausgesetzt. Beispielsweise können Qualitätsprobleme auftreten oder es kann zu Verzögerungen im Produktionsprozess kommen. Dies hat dann auch Auswirkungen auf die komplette AL-KO GARDENTECH GROUP und ihre externen Kunden.

Durch eine ständige Überwachung der Produktionsprozesse und Lieferketten, durch ein systematisches Qualitätsmanagement und durch eine enge Abstimmung mit den Lieferanten kann ein Großteil dieser Problematiken weitestgehend vermieden werden. Ferner wird das Risiko von durch Maschinen ausgelösten Produktionsausfällen durch fortlaufende Optimierungs- und Instandhaltungsprozesse im Maschinenpark präventiv vermieden. Die Gesellschaft stuft dieses Risiko als mittleres Risiko ein.

Lagerrisiken

Die AL-KO GARDENTECH verfügt über Lager, in welchen sie Waren und Ersatzteile abhängig von Verkaufsprognosen auf Vorrat hält, um lieferfähig zu sein. Es besteht das Risiko, dass die gelagerte Ware durch äußere Einflüsse wie starke Witterungsbedingungen, Feuer, Diebstahl oder Einbruch beschädigt, zerstört oder verloren geht. Neben dem dadurch entstehenden Umsatzverlust hätte die AL-KO GARDENTECH auch die Kosten für die Reparatur oder einen Wiederaufbau des Lagers sowie für die Neubeschaffung der gelagerten Ware zu tragen.

Darüber hinaus besteht aufgrund von teils kurzfristigen starken Preisschwankungen oder aufgrund kurzer Produktlebenszyklen und dem damit möglicherweise am Ende des Produktzyklus einhergehenden Wertverfall das Risiko, Ware nur unter Preis oder nicht verkaufen zu können, oder dass Abrufmengen nicht in vereinbarter Größenordnung abgenommen werden. Dies hätte wiederum zur Folge, dass der Lagerbestand abgewertet werden müsste. Die Gesellschaft stuft dieses Risiko als hohes Risiko ein.

Vertriebsrisiken

Die Vertriebsrisiken der AL-KO GARDENTECH resultieren aus einer niedrigen oder sinkenden Kundenzahl, aus Kundenverlusten, einem geänderten Konsumentenverhalten, der Abhängigkeit von zentralen Vertriebspartnern, der Reduzierung von Abrufen, einem Rückgang bzw. einer Verzögerung von Auftragseingängen sowie einer unzureichenden Erfüllung der Kundenerwartungen. Die Gesellschaft stuft dieses Risiko als hohes Risiko ein.

Produkt- und Dienstleistungsrisiken

Die von der AL-KO GARDENTECH angebotenen Produkte und Dienstleistungen müssen hohen Qualitätsanforderungen genügen. Sollten diese Produkte nicht den mit den Kunden vereinbarten Anforderungen genügen, kann dies zu Nachforderungen (insbesondere aus Gewährleistung) sowie zu Kundenverlusten und damit zu Umsatzausfällen führen. Die AL-KO GARDENTECH ist des Weiteren in besonderem Maße von der Qualität der zugelieferten Produkte abhängig, da sie ihrerseits in der Lage sein wird, Regressansprüche gegen ihre Zulieferer durchzusetzen. Die Gesellschaft stuft dieses Risiko als geringes Risiko ein.

3.2 CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

Nachfolgend wird ein Überblick über die Chancen bzw. über mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse mit positiven Auswirkungen auf die AL-KO GARDENTECH gegeben.

Auch im Jahr 2024 sieht die AL-KO GARDENTECH Chancen insbesondere in der Weiterentwicklung der eingeschlagenen Maßnahmen im Hinblick auf die Trendthemen Digitalisierung und Akku. Die Digitalisierungsmaßnahmen beziehen sich dabei auf die Produkte, die immer smarter werden, auf die Optimierung von Prozessen und auf ganz neue Geschäftsmodelle, die dadurch ermöglicht werden.

Die AL-KO GARDENTECH GROUP arbeitet fokussiert an Themen im Umfeld von Smart Gardening, einschließlich der Ausweitung und Digitalisierung der Vertriebskanäle und einem vereinfachten und höherwertigen Angebotssortiment. Hier werden Chancen für nachhaltige Umsatzsteigerungen gesehen.

Auch die Optimierung des Angebots an akkubetriebenen Geräten in den anderen Produktfamilien verfolgen dieses Ziel. Chancen für weiteren Umsatz ergeben sich dabei aus der europäischen Gartengeräteproduktion am österreichischen Fabrikstandort Obdach. Ein Meilenstein wird der für das Jahr 2024 vorgesehene Start des selbst entwickelten und am österreichischen Produktionsstandort in Obdach hergestellten Akku-Traktors sein. Die Produktion wird weiterhin gestärkt durch die Ausweitung des OEM-Geschäfts.

3.3 GESAMTBETRACHTUNG

Insgesamt sieht sich die AL-KO GARDENTECH auf einem guten Weg, von den zukünftigen Trends hin zur Digitalisierung im Gartenbereich und akkubetriebenen Geräten zu profitieren und sich in ihren relevanten Märkten zu behaupten.

 

Kötz, 03. April 2024

AL-KO Geräte GmbH

Geschäftsführung

Peter Kaltenstadler

Sergio Tomaciello

Tina Bentele

Daniel Trumpp

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AL-KO Geräte GmbH, Kötz

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AL-KO Geräte GmbH, Kötz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lagebericht der AL-KO Geräte GmbH, Kötz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser zusammengefasste Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den zusammengefassten Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im zusammengefassten Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des zusammengefassten Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im zusammengefassten Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des zusammengefassten Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im zusammengefassten Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 3. April 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Martina Schaaf, Wirtschaftsprüferin

Yves Schöpfer, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung am 22. April 2024 festgestellt.

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