Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 7808
Vorher
Gustav Espey GmbHEspey Burgmann GmbH
Eingetragen
26.3.2002
Branche
Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Turbinen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Dichtungssystemen und sonstiger Maschinenteile

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Holger Pütz
seit 6.7.2021
Geschäftsführer
Christoph Schenk
seit 6.7.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

EagleBurgmann Germany GmbH & Co. KG
Germany
350.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EagleBurgmann Espey GmbH

Moers

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020

1. Bilanz zum 31. Dezember 2020

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020..

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2020

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 - 31. Dezember 2020

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2020

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Gegenstand der EagleBurgmann Espey GmbH mit Sitz in Moers ist die Auslegung, Herstellung und der Vertrieb von Dichtungssystemen und sonstiger Maschinenteile.

Alleinige Gesellschafterin der EagleBurgmann Espey GmbH ist die EagleBurgmann Germany GmbH & Co. KG, Wolfratshausen.

Die EagleBurgmann Espey GmbH entwickelt, vertreibt und produziert statische Dichtungen und Dichtungssysteme, die in der Hauptsache in Ventilatoren, Kompressoren, Turbinen und verschiedensten Apparaten wie Mühlen, Zentrifugen, Dekantern oder auch Armaturen zum Einsatz kommen. Die wichtigsten Abnehmer sind dabei Maschinenhersteller und Betreiber aus den Bereichen der Öl- & Gasindustrie, der Prozess- und Kraftwerksindustrie sowie dem Schiffbau.

Ertragslage

Die EagleBurgmann Espey GmbH sieht die Kenngrößen Umsatz und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit als die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren an, anhand derer die Gesellschaft gesteuert wird.

Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2020 ihre Kundenbeziehungen stabilisieren. Die Auftragsrückgänge bei Stammkunden, wie Siemens und Atlas Copco, konnten sowohl mit dem Ausbau im IC Geschäft, u.a. EB China-Dalian, EB Korea und EB Canada als auch bei den übrigen 3rd Parties Verkäufe größtenteils kompensiert werden.

Der Auftragseingang beträgt in 2020 TEUR 13.449 und ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum um -0,18% gesunken (VJ TEUR 13.474). Der Auftragsbestand beträgt zum 31.12.2020 TEUR 2.232 und liegt damit um TEUR 772 unter dem Wert aus dem Geschäftsjahr 2019 (TEUR 3.004).

Trotz des leichten Rückgangs beim Auftragseingang konnten die Umsatzerlöse auf TEUR 13.977 gesteigert werden (VJ TEUR 13.882). Dies entspricht einem Anstieg zum Vorjahr um TEUR 95 (0,68%). Der Exportanteil liegt bei 32%.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBIT) beträgt TEUR 1.516 und ist damit gegenüber 2019 um TEUR 410 (37%) gestiegen.

Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 547 gesunken. Weiterhin ist der Anteil des Materialaufwands am Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 14,94 % gesunken. Gründe dafür sind zum einen der niedrigere Anteil an Fremdfertigung für Großdichtungen aufgrund von höherer Eigenproduktion, sowie durch Covid 19 bedingte geringere Einkaufspreise von hochlegierten Edelstahl.

Zum 31.12.2020 beschäftigt die Gesellschaft insgesamt 89 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist somit unverändert gegenüber dem Vorjahr. Der Personalaufwand beträgt 2020 TEUR 6.323 und liegt damit TEUR 213 (3,49%) über dem Vorjahr. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen das Ergebnis der Tariferhöhung, die gemäß den Vorgaben des letzten Tarifabschlusses Metall NRW umgesetzt wurden.

Die bereits in den Vorjahren eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen wurden auch 2020 weiter fortgesetzt. Im Fertigungsbereich konnten die Durchlaufzeiten weiter reduziert und damit besonders die Lieferzeiten für unsere Kunden im After-Sales Bereich weiter verkürzt werden. Es wurden Ersatzbeschaffungen im Maschinenpark der mechanischen Fertigung durchgeführt, die dem Ausbau der Kapazitäten und der Verringerung der Bearbeitungszeiten dienten.

Finanzlage

Die Gesellschaft nimmt am Cash-Pool der Freudenberg-Gruppe teil. Die liquiden Mittel und Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Cashpooling erhöhten sich zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.093 auf TEUR 2.246.

Aufgrund des Cashpoolings wird keine externe Bankfinanzierung benötigt. Die Gesellschaft war während des gesamten Jahres in der Lage, seinen Verbindlichkeiten nachzukommen. Gründe für die weiterhin gute Finanzlage sind eine gute Ertragslage, intensives Kosten- und Investitionsmanagement, sowie ein restriktives Monitoring des Working Capital.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen beträgt zum 31.12.2020 TEUR 3.275 und liegt damit um TEUR 215 (7,01%) über dem Wert des Vorjahres TEUR 3.060. Das Investitionsvolumen (ohne geleistete Anzahlungen) liegt 2020 bei TEUR 379 und konnte vollständig aus eigenen Mitteln ohne die Inanspruchnahme fremder Finanzmittel erbracht werden. Dabei wurden hauptsächlich Investitionen in neue Maschinen getätigt, weiterhin wurden Anzahlungen in Höhe von TEUR 258 geleistet.

Das Umlaufvermögen beträgt zum 31.12.2020 TEUR 4.327 und stieg um TEUR 781 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 3.546). Der Lagerbestand beträgt zum 31.12.2020 TEUR 813 und ist damit um TEUR 14 bzw. 1,72% über dem Vorjahreswert (TEUR 799).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 600 (VJ TEUR 598). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen sind auf TEUR 657 (VJ TEUR 1.049) gesunken, während das Guthaben aus dem Freudenberg Cash-Pool auf TEUR 2.246 (VJ TEUR 1.093) gestiegen ist.

Die sonstigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Es bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 169 (VJ TEUR 240) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 235 (VJ TEUR 338). Weiterhin bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus dem Ergebnisabführungsvertrag und Steuern in Höhe von TEUR 1.471 (VJ TEUR 1.072) und ein Darlehen gegen ein verbundenes Unternehmen über TEUR 2.700 (VJ TEUR 2.000).

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum 31.12.20 30% und ist damit gegenüber dem 31.12.2019 von 34% um 4% gesunken.

Insgesamt schätzen wir die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2020 als positiv ein.

Risikomanagement

Die EagleBurgmann Espey GmbH verfügt über ein Risikomanagementsystem, das eine Klassifizierung von Risiken nach Risikokategorie, Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe erfasst Zu jedem Risiko werden geeignete Maßnahmen zur Risikovermeidung und zur Risikoreduzierung eingeleitet, welche in regelmäßigen Managementmeetings mit der Geschäftsleitung diskutiert werden.

Das Management der Gesellschaft untersucht in regelmäßigen Abständen die Chancen und Risiken in Bezug auf die allgemeine Geschäftsentwicklung. Durch die enge Zusammenarbeit im Absatz- sowie Beschaffungsbereich mit der EagleBurgmann Germany GmbH & Co. KG ist der Geschäftsführer in seiner Gesamtverantwortung für die frühzeitige Risikoerkennung und das Einleiten von Maßnahmen in engem Kontakt mit dem Risikomanagement des Konzerns.

Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Prognose:

Der in 2019 für das Geschäftsjahr 2020 prognostizierte Umsatz in Höhe von 11,3 Mio. EUR konnte mit 14,0 Mio. EUR weitestgehend gehalten werden. Kundenbeziehungen konnten stabil gehalten werden. Großaufträge wurden 2020 in Auftrag genommen und im Umsatz realisiert.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag hingegen mit 1,4 Mio. EUR über dem erwarteten Ergebnis von 1,1 Mio. EUR. Gründe dafür ist der hohe Anteil an Eigenproduktion und der geringere Einkaufspreis von hochlegiertem Edelstahl.

Für den Maschinen- und Anlagenbau wird für das Jahr 2021 mit einem Umsatzwachstum von 5% gerechnet. Dies ist erstmals seit Beginn der COVID-19 Pandemie eine positive Prognose und der höchste Durchschnittswert seit dem dritten Quartal 2019.

Für die EagleBurgmann Espey GmbH wird das Jahr 2021 mit einem kleinen Umsatzrückgang von 1,4% prognostiziert. Das Niveau der Umsätze als auch die Auftragseingänge werden folglich nur leicht unterhalb des Vorjahres Niveaus erwartet. Allerdings ist das Marktumfeld immer noch von steigender Unsicherheit zur Entwicklung der Weltkonjunktur geprägt. Somit rechnen wir auch in diesem Jahr wieder mit schwer vorhersehbaren Auftragseingängen, mit Verschiebungen zur geplanten Budgetverteilung und wenigen Großprojekten. Auf Endkundenseite sind viele Projekte auf Eis gelegt, was sowohl für First Fit OEMs als auch für After-Market Projekte gilt. Aufgrund des weiterhin guten Auftragsbestandes und konstanter Auftragseingänge, die sich aus einem guten Produkt- und Branchenmix ergeben, sehen wir obige Prognose als adäquat untermauert.

Für das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erwartet die EagleBurgmann Espey GmbH für das Jahr 2021 einen Rückgang auf das Niveau 2019.

Es werden weiterhin Vorkehrungen getroffen, um auf mögliche Unsicherheiten der zukünftigen ökonomischen Entwicklungen zu reagieren. Dies umfasst unter anderem:

die Anpassung der Kostensituation an die verringerte Geschäftstätigkeit,

die Erweiterung der hygienischen Standards durch zwei völlig isolierte Schichten,

sowie die Nutzung des Home- Office in weiten Teilen der Administration

ein Konzept zur Umsetzung der Kurzarbeit, sollte dies benötigt werden, sowie

die Anpassung der Beschaffungsvorgänge und weitere Maßnahmen zur Reduktion der Aufwendungen und Ausgaben.

Risiken und Chancen:

Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkungen auf die Vermögen-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert.

Eintrittswahrscheinlichkeit Beschreibung
1 % bis 19 % sehr unwahrscheinlich
20 % bis 39 % unwahrscheinlich
40 % bis 59 % wahrscheinlich
60 % bis 79 % sehr wahrscheinlich
80 % bis 99 % fast sicher

Gemäß vorangegangener Einteilung wird ein sehr unwahrscheinliches Risiko (Chance) dadurch definiert, dass dieses nur in außergewöhnlichen Fällen eintritt. Hingegen gilt ein Risiko als fast sicher, sofern innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit dessen Eintritt zu rechnen ist. Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert.

Grad der Auswirkung Definition der Auswirkung finanzielle Auswirkung
Gering geringe Auswirkung auf die VFE-Lage TEUR 0 - TEUR 100 p.a. des EBITDA
Moderat moderate Auswirkung auf die VFE-Lage TEUR 101 - TEUR 250 p.a. des EBITDA
Erheblich erhebliche Auswirkung auf die VFE-Lage > TEUR 251 p.a. des EBITDA

Neben den COVID-19 bedingten ökonomischen Risiken ist das Marktumfeld der EagleBurgmann Espey GmbH beeinträchtigt durch politische Risiken zwischen China und den USA, sowie des Brexits. Durch die krisen- und budgetbedingten Einsparmaßnahmen sind notwendige Personaleinstellungen verspätet. Die Kunden müssen teilweise länger auf ein Angebot warten, dies wiederum kann in sehr unwahrscheinlichen Fällen in einem Auftragsverlust münden. Ein vereinzelter Auftragsverlust hätte geringe Auswirkungen auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage.

Dem Ausfallrisiko auf Forderungen wird durch aktives Forderungsmanagement entgegengewirkt.

Das Ausfallrisiko ist zum derzeitigen Zeitpunkt bei der EagleBurgmann Espey GmbH sehr unwahrscheinlich anzusetzen und wird weiterhin abgefangen über die etablierte Euler Hermes Kreditversicherung. Das Ausfallrisiko wird insgesamt als gering eingestuft, da die EagleBurgmann Espey GmbH überwiegend Großkunden beliefert und man davon ausgehen kann, dass die Gefahr von Zahlungsschwierigkeiten bzw. Insolvenzen tendenziell gering ist.

Trotz der relativ kleinen Betriebsgröße der EagleBurgmann Espey ist die IT-Sicherheit aufgrund der Zugehörigkeit zur EagleBurgmann Germany, mit einer gut aufgestellten IT-Infrastruktur gegeben.

Jedoch findet noch ein lokales Hosting am Standort statt, soll aber im Laufe der nächsten ein bis zwei Jahre vollständig zurückgebaut werden. (Cloud-Hosting)

Ein erhöhtes Risiko ist in den letzten Monaten naturgemäß durch die intensive Home-Office- und Mobile-Office-Anteile entstanden. Diese werden jedoch ebenfalls durch folgende Maßnahmen, wie aufwendige Firewall und eine erweiterte Passwortschutz Policy so weit wie möglich reduziert. Das Risiko wird gering eingeschätzt.

Durch die weitere Automatisierung wird die Produktivität weiter erhöht, da die Produktionsabläufe mannlos und über Nacht ablaufen können, dadurch verkürzen sich Lieferzeiten zum Kunden und das Produktionsvolumen steigt. Des Weiteren wird durch die Standardisierung von Produktbaureihen ein effektiver Ablauf im gesamten Angebot- und Auftragsprozess ermöglicht. Dies hat eine moderate positive Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Insgesamt verfügt die EagleBurgmann Espey GmbH durch ihre Positionierung im Markt sowie durch die Zugehörigkeit zum Mutterkonzern Freudenberg über eine solide finanzielle Ausgangsposition mit geringer Auswirkung auf Vermögens- und Finanzlage. Damit sieht sich die Gesellschaft fast sicher in der Lage, auch weiterhin erfolgreich am Markt agieren und notwendige Investitionen tätigen zu können. Gleichzeitig werden die eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz und zur Kostensenkung weiter fortgesetzt.

Zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Lageberichts hat das Unternehmen keine Risiken identifiziert, die entweder einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Durch die Teilnahme am Freudenberg Cash-Pooling ist die Zahlungsfähigkeit der EagleBurgmann Espey GmbH jederzeit gewährleistet.

Nachtragsbericht

Mit dem Ausbruch der COVID-19 Pandemie ist ein Ereignis eingetreten, das einen Einfluss auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sowie weltweit hat und somit mittelbar auch die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft beeinträchtigt hat. Hinsichtlich der Risiken für die Gesellschaft aufgrund dieses Ereignisses sowie der Prognose der künftigen Geschäftsentwicklung verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht unter "Risiko- und Chancenbericht" sowie "Prognosebericht".

 

Moers, den 30.04.2021

Alois Seigner

Bilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Lizenzen 9.943,43 6.307,14
2. Firmenwert 1,00 1,00
9.944,43 6.308,14
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.160.689,61 2.100.149,14
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 594.997,34 702.996,51
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 509.366,92 250.875,04
3.265.053,87 3.054.020,69
3.274.998,30 3.060.328,83
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 265.867,39 236.308,44
2. Unfertige Erzeugnisse 208.557,72 186.252,94
3. Fertige Erzeugnisse 338.828,16 376.265,27
813.253,27 798.826,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 599.681,10 597.937,87
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.903.024,59 2.141.715,96
3. Sonstige Vermögensgegenstände 9.924,21 4.799,09
3.512.629,90 2.744.452,92
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.167,54 2.650,03
4.327.050,71 3.545.929,60
7.602.049,01 6.606.258,43

Passiva

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
1. Stammkapital 350.000,00 350.000,00
II. Kapitalrücklage 1.894.901,25 1.894.901,25
2.244.901,25 2.244.901,25
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 659.856,52 639.288,98
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 168.854,92 239.921,27
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 168.854,92 (Vj. EUR 239.921,27)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.412.341,96 3.409.788,99
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.712.341,96 (Vj. EUR 3.409.788,99)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 116.094,36 72.357,94
davon aus Steuern EUR 53.232,99 (Vj. EUR 66.687,83)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 116.094,36 (Vj. EUR 72.357,94)
4.697.291,24 3.722.068,20
7.602.049,01 6.606.258,43

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Janaur bis 31. Dezember 2020

2020 2019
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 13.976.559,61 13.881.558,74
2. Minderung des Bestands
an fertigen und unfertigen Erzeugnissen (im Vorjahr: Erhöhung) -83.490,18 106.709,79
3. Sonstige betriebliche Erträge 54.315,24 60.026,05
13.947.384,67 14.048.294,58
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 2.635.422,26 3.254.138,23
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 477.418,22 405.658,23
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.318.657,78 5.139.107,12
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.003.527,67 970.056,37
davon für Altersversorgung EUR 8.222,76 (Vj. EUR 8.222,76)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 422.528,90 382.097,02
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.573.895,36 2.791.205,54
-12.431.450,19 -12.942.262,51
1.515.934,48 1.106.032,07
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -45.115,57 -34.343,55
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 45.115,57 (Vj. EUR 34.099,48) -45.115,57 -34.343,55
9. Ergebnis nach Steuern 1.470.818,91 1.071.688,52
10. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn -1.470.818,91 -1.071.688,52
11. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang für 2020

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma EagleBurgmann Espey GmbH mit Sitz in 47445 Moers im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter der Nummer HRB 7808 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen über drei bis sechs Jahre linear vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 410,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten aktiviert.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Bei den in der Produktion befindlichen Materialien wird der jeweilige Fertigungsgrad berücksichtigt; dies erfolgt in der Weise, dass anhand des Fertigungsplanes bis zu dem laut Inventur festgestellten Bearbeitungsstand bewertet wird. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Geleistete Anzahlungen werden zum Nominalbetrag bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt zudem werden uneinbringliche Forderungen abgeschrieben. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Absatzgeschäften wurden im Geschäftsjahr mangels Verpflichtungsüberhang nicht gebildet.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern

Auf Grund unterschiedlicher Bewertung zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche insbesondere aus den Rückstellungen resultieren, treten Differenzen auf, die grundsätzlich zum Ansatz von aktiven latenten Steuern führen würden. Von dem Wahlrecht der Nichtaktivierung von aktiven latenten Steuern wird Gebrauch gemacht.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten solche mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 9.924 (Vj. EUR 4.799). Die restlichen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen EUR 657.230 (Vj. EUR 1.049.093) sowie aus Forderungen Cashpooling in Höhe von EUR 2.245.793 (Vj. EUR 1.092.623).

Sonstige Rückstellungen

Es wurden sonstige Rückstellungen in Höhe von EUR 659.856 (Vj. EUR 639.289) gebildet Diese beinhalten insbesondere Rückstellungen für Ergebnis- und Umsatzprämien EUR 64.375 (Vj. EUR 58.364), Rückstellungen für Altersteilzeit EUR 187.550 (Vj. EUR 160.222), Urlaubs- und Zeitguthaben EUR 33.560 (Vj. EUR 74.533), .. Rückstellungen für Garantien und Gewährleistungen EUR 75.000 (Vj. EUR 70.000), sowie Rückstellungen für Bonuszahlungen EUR 93.032 (Vj. EUR 74.685) und Rückstellungen für Abschluss und Prüfung EUR 14.434 (Vj. EUR 8.740).

Verbindlichkeiten

31.12.2020
in EUR davon Restlaufzeit
gesamt bis 1 Jahr 1-5 Jahre mehr als 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 168.855 168.855 0 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.412.342 1.712.342 2.700.000 0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 116.094 116.094 0 0
Gesamt 4.697.291 1.997.291 2.700.000 0
31.12.2019
in EUR davon Restlaufzeit
gesamt bis 1 Jahr 1-5 Jahre mehr als 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 239.921 239.921 0 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.409.789 3.409.789 0 0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 72.358 72.358 0 0
Gesamt 3.722.068 3.722.068 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen in Höhe von EUR 4.412.342 (Vj. EUR 3.409.789) resultieren aus Lieferungen und Leistungen EUR 235.401 (Vj. EUR 338.100), sonstige Verbindlichkeiten EUR 6.121 (Vj. EUR 0), Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag EUR 1.470.819 (Vj. EUR 1.071.689), sowie Darlehensverbindlichkeiten EUR 2.700.000 (Vj. EUR 2.000.000).

Es bestehen übliche Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Halbfabrikaten und Waren. Diese bestehen sowohl gegenüber Lieferanten, so wie auch gegen Kunden.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten des Vorjahres betragen mehr als ein Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich EUR 54.315 (Vj. EUR 60.026). Periodenfremde Erträge aus Herabsetzung bzw. Auflösung von Rückstellungen sind enthalten in Höhe von 1.098. (Vj. EUR 16.282).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen ; für Miete für bewegliche und unbeweglichen Wirtschaftsgüter EUR 284.058 (Vj. EUR 259.364), für den Bezug von Fremdleistungen EUR 105.955 (Vj. EUR 109.026), sowie für Lizenzverträge (Product- and Brandlicence) EUR 500.526 (Vj. EUR 495.137) und für periodenfremde Aufwendungen EUR 18.220 (Vj. EUR 0).

Außerbilanzielle Geschäfte

Haftungsverhältnisse

EagleBurgmann Espey GmbH geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur in Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen ein. Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse gehen wir derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrundeliegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Haftungsverhältnisse bestanden zum Abschlussstichtag gegenüber dem Vermieter der genutzten Büroräume und Produktionshalle.

Wir schätzen daher bei allen aufgeführten Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein. Zum 31. Dezember 2020 bestehen keine abgabepflichtigen Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt EUR 284.058 (Vj. EUR 259.364).

2021 2022 2023ff
TEUR TEUR TEUR
Miete Geschäftsräume 225 187
Leasing Betriebs- und Geschäftsausstattung 55 53 49
280 240 49

Zudem besteht für Vorräte und Dienstleistungsverträge zum 31. Dezember 2020 ein Bestellobligo in Höhe von EUR 103.866 (Vj. EUR 149.994).

Die Vorteile der Miet- und Leasinggeschäfte liegen in der geringen Kapitalbindung und verbesserten Liquidität.

Konsignationsläger

Die Gesellschaft hat mit Lieferanten Verträge über Konsignationslagerentnahmen geschlossen. Die Gründe für die Schaffung von Konsignationslägern waren unter anderem die Senkung des Vorratsbestandes und die Erhöhung der Verfügbarkeit Es ist keine Disposition der Teile mehr notwendig. Durch die Abrechnung nach Verbrauch verringert sich die Kapitalbindung. Eine gleichbleibende Qualität der Produkte ist aufgrund gleicher Lieferanten gesichert. Ein Risiko besteht in der Lieferantenbindung.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

EagleBurgmann Espey GmbH, Moers, vertreten durch:

 

Alois Seigner Dipl.Ing. (FH) wohnhaft Neuried

Ein Geschäftsführergehalt wurde im Geschäftsjahr nicht ausgezahlt.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2020 Vorjahr
Arbeiter 57 54
Angestellte 32 35
89 89

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der Freudenberg SE, Weinheim einbezogen wird.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Freudenberg SE, Weinheim, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist bei dieser und im elektronischen Bundesanzeiger erhältlich.

Nachtragsbericht

Mit dem Ausbruch der COVID-19 Pandemie ist ein Ereignis eingetreten, das einen Einfluss auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sowie weltweit hat und somit mittelbar auch die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft beeinträchtigt hat. Hinsichtlich der Risiken für die Gesellschaft aufgrund dieses Ereignisses sowie der Prognose der künftigen Geschäftsentwicklung verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht unter "Risiko- und Chancenbericht" sowie "Prognosebericht".

 

Moers, den 30.04.2021

Alois Seigner

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 - 31. Dezember 2020

EagleBurgmann Espey GmbH

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2020 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR EUR
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Lizenzen 566.964,55 8.741,10 0,00 0,00 575.705,65
2. Firmenwert 6.096.672,62 0,00 0,00 0,00 6.096.672,62
6.663.637,17 8.741,10 0,00 0,00 6.672.378,27
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 5.155.040,43 295.484,13 159.776,56 0,00 5.290.748,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.285.786,90 74.483,28 3.093,30 0,00 3.357.176,88
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 250.875,04 457.190,27 0,00 -198.698,39 509.366,92
8.691.702,37 827.157,68 162.869,86 -198.698,39 9.157.291,80
15.355.339,54 835.898,78 162.869,86 -198.698,39 15.829.670,07
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2020 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR EUR
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Lizenzen 560.657,41 5.104,81 0,00 0,00 565.762,22
2. Firmenwert 6.096.671,62 0,00 0,00 0,00 6.096.671,62
6.657.329,03 5.104,81 0,00 0,00 6.662.433,84
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.049.245,17 240.588,27 159.775,05 0,00 3.130.058,39
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.588.436,51 176.835,82 3.092,79 0,00 2.762.179,54
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.637.681,68 417.424,09 162.867,84 0,00 5.892.237,93
12.295.010,71 422.528,90 162.867,84 0,00 12.554.671,77
Buchwerte
31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Lizenzen 9.943,43 6.307,14
2. Firmenwert 1,00 1,00
9.944,43 6.308,14
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.160.689,61 2.105.795,26
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 594.997,34 697.350,39
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 509.366,92 250.875,04
3.265.053,87 3.054.020,69
3.274.998,30 3.060.328,83

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EagleBurgmann Espey GmbH, Moers

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EagleBurgmann Espey GmbH, Moers, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EagleBurgmann Espey GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 30. April 2021

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Conrad, Wirtschaftsprüfer

ppa. Sonja Knösch, Wirtschaftsprüferin

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