AV Elektro Technik GmbH
Selbe AdresseReparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christopher Prüß seit 19.8.2025 | Geschäftsführer |
Christian Maerzke seit 29.4.2024 | Prokura |
Kumar Jeswani Jeswani seit 29.4.2024 | Prokura |
Jochen Missel seit 1.7.2016 | Geschäftsführer |
Marco Hierling seit 17.3.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
pets Premium GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2023I. Grundlagen des Unternehmens1. GeschäftsmodellGegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb, die Herstellung und die Vermarktung von Tiernahrung und -zubehör in jeglicher Form sowie die Erbringung von Beratungs-, Internet- und sonstigen Dienstleistungen im Haustierbereich, sofern nicht eine behördliche Genehmigung erforderlich ist. Der Vertrieb und die Vermarktung der Tiernahrung für den Heimtierbereich erfolgen über einen Online-Shop (www.petspremium.de) an Endkunden (D2C Business), über den sowohl Eigenmarken als auch Fremdmarken angeboten werden. Das Unternehmen wurde 2011 in München gegründet und wird seitdem von dort aus betrieben. Logistik, Lagerhaltung und Paketversand erfolgen aus einem angemieteten Lager in Voerde. Die Gesellschaft wickelt die gesamte Eingangs- und Ausgangslogistik des Lagers Voerde für alle deutschen verbundenen Unternehmen ab und erhält Logistikdienstleistungen vom Lager Schkeuditz über verbundene Unternehmen. Vertrieben werden Eigen- und Fremdmarken, wobei die Gesellschaft den Einkauf aller Fremdmarken auch für die verbundenen Unternehmen abwickelt. Außerdem verkauft die Gesellschaft Marketing-Leistungen an die verbundenen Unternehmen und erbringt insbesondere folgende Leistungen im Konzern an verbundene Unternehmen: Kundenservice, Category Management, Infrastruktur Office und IT, Business Intelligence (BI) und Online-Marketing sowie Software- und E-Commerce-Shops-Entwicklung. Die Produktpalette umfasst Trockenfutter, Nassfutter, Nahrungsergänzungsmittel und Snacks. Die Umsätze werden überwiegend im Hauptabsatzgebiet Deutschland erwirtschaftet. Der Fokus liegt auf qualitativ hochwertigen Premiumprodukten aus natürlichen Inhaltsstoffen sowie der Ausrichtung auf die unterschiedlichen Lebensphasen des Tieres. Das Geschäft zeichnet sich durch Konjunkturunabhängigkeit und konstanten Bedarf aus.[1] Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter der AlphaPet Ventures Financing GmbH und indirekt eine 100%ige Tochter der Alphapet Ventures GmbH, in deren Konzernabschluss sie einbezogen wird. 2. Forschung und EntwicklungIm Bereich Forschung und Entwicklung liegt der Fokus auf der Neu- und Weiterentwicklung der eingesetzten Technologien, insbesondere der Online-Shops und des ERP-Systems durch eigenes Personal. Soweit handelsrechtlich zulässig, werden die in diesem Zusammenhang entstehenden Aufwendungen aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt TEUR 1.392 (Vorjahr: TEUR 606) für Forschung und Entwicklung aufgewendet, wovon TEUR 497 (Vorjahr: TEUR 354) als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert wurden. Im Bereich Forschung- und Entwicklung beschäftigt die Gesellschaft zum Stichtag 16 Mitarbeiter (Vorjahr: 18 Mitarbeiter). II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenHeimtiere nehmen im Leben ihrer Besitzer, die ihre Hunde und Katzen als "Familienmitglied" oder sogar als Kindersatz ansehen, weiterhin eine bedeutende Rolle ein. Dieser anhaltende Humanisierungstrend und die höhere Zahlungsbereitschaft der Heimtierbesitzer, die für das Futter ihrer Haustiere zunehmend die gleiche Qualität wie für ihre eigenen Nahrungsmittel erwarten, sind die treibenden Kräfte des Wachstums in der Branche. Die Anzahl der Haustiere hat sich auf einem hohen Niveau stabilisiert: 45% der Haushalte in Deutschland besitzen ein Haustier.[2] Erhebungen zufolge lag die Anzahl der Katzen bei 15,7 Mio., die Anzahl der Hunde bei 10,5 Mio.[3] Der Umsatz des deutschen Heimtiermarkts 2023 mit "Heimtier-Fertignahrung im Fach- und Lebensmitteleinzelhandel" hält das hohe Umsatzniveau der Vorjahre und übertraf nach Erhebungen des IVH Industrieverband Heimtierbedarf das Ergebnis aus dem Jahr 2022 mit nunmehr 5,6 Milliarden Euro um 9,5 Prozent. Das Segment "Bedarfsartikel und Zubehör" legte ebenfalls mit einem Umsatz von 1,1 Milliarden Euro leicht zu. Dies ist eine Steigerung um 2,7 Prozent zum Vorjahr. Der Online-Handel setzte 2023 insgesamt 1,3 Milliarden Euro um, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von 9,4% entspricht.[4] Mit dieser Wachstumsrate bleibt der Online-Handel der am schnellsten wachsende Distributionskanal in Deutschland. Nach Untersuchungen von Statista ist zu erwarten, dass der weltweite Markt für Heimtier Fertignahrung bis 2028 jährlich um etwa 5,6%[5] wächst, wobei Deutschland bezogen auf die Größe des europäischen Marktes aktuell nur von Großbritannien übertroffen wird.[6] Im Jahr 2023 standen Konsumgüterunternehmen weltweit vor einer schwierigen makroökonomischen Situation. Hohe Inflation, bedingt durch zwischenzeitlich gestiegene Energie- und Rohstoffpreise sowie Lohnkosten, belastete sowohl die Produktionskosten als auch die Kaufkraft der Verbraucher. Hinzu kamen anhaltende Lieferkettenprobleme, die durch geopolitische Spannungen, einschließlich des Krieges in der Ukraine oder in Nahost, verschärft wurden. Diese Faktoren führten zu steigenden Preisen für Verbrauchsgüter und einer verminderten Nachfrage. Zudem führte die Entwicklung steigender Zinssätze, eingeführt von Zentralbanken als Antwort auf die Inflation, zu erhöhten Finanzierungskosten für Unternehmen und beeinflussten die Verbraucherausgaben negativ. All dies resultierte in einer herausfordernden Geschäftsumgebung für Konsumgüterhersteller, im Hinblick auf die Gewinnung neuer Kunden, insbesondere im Premiumpreissegment. 2. Geschäftsverlauf und LageDie positive Umsatzentwicklung des Unternehmens konnte auch im Geschäftsjahr 2023 fortgesetzt werden. Ursächlich hierfür waren insbesondere die Investitionen in die Vermarktung, um langfristig von der insgesamt positiven Entwicklung im Online-Segment zu profitieren und die Übernahme des Online Shops Herrmann's Manufaktur. Die schwierige makroökonomische Situation im Jahr 2023 resultierte für die Gesellschaft in gestiegenen Beschaffungskosten für Rohstoffe und Handelswaren sowie und gestiegenen Energiekosten, was sich negativ auf die Marge auswirkte. Diese Preiserhöhungen wurden zum Teil anfangs des Jahres erfolgreich an die Endkunden weitergegeben. In der zweiten Jahreshälfte, als sich die Inflation zu verlangsamen begann und der Druck auf die Rohstoff- und Produktionspreise nachließ, konnten die ersten Preissenkungen bei den wichtigsten Lieferanten realisiert werden.Mit Wirkung zum 1. März 2023 wurden die zum Geschäftsbetrieb gehörenden materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Tierfutter der Marke "Herrmann's Manufaktur" von der Herrmann GmbH übernommen. Im Rahmen dieser Transaktion wurden unter anderem die Marke "Herrmann's Manufaktur", die Domain, Rezepte, Namens- und Unternehmenskennzeichenrechte sowie der Lagerbestand übernommen. a) ErtragslageDie Umsatzerlöse erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 18,7% von TEUR 31.966 auf TEUR 37.948. Die Umsätze mit Eigenmarken sind dabei von TEUR 4.092 auf TEUR 7.952 gestiegen. Die positive Umsatzentwicklung ist dem weiteren Ausbau eines Nachkauf-Modells, der Steigerung der Neukunden-Gewinnung, Durchführung von Marketingmaßnahmen, dem Erwerb der Marke Herrmann's Manufaktur sowie der Umsetzung von Preiserhöhungen geschuldet. Darüber hinaus sind die Umsatzerlöse gegenüber Schwestergesellschaften aus dem Service-Level Agreement um TEUR 2.897 auf TEUR 7.181 gestiegen. Andererseits erlebte das Unternehmen eine Abbremsung ihres weiteren Umsatzwachstums, welches maßgeblich durch die strategische Entscheidung bedingt war, das Geschäft mit Marken von Drittanbietern nicht weiterzuführen und einzustellen. Das Rohergebnis[7] für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 11.145 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (TEUR 6.333) um 76% verbessert. Ursächlich sind die gestiegenen Umsatzerlöse bei gleichzeitig von 83,6% (Materialaufwand TEUR 26.738) auf 74,0% (Materialaufwand TEUR 28.089) gesunkener Materialaufwandsquote. Dies ist insbesondere auf die Marke Herrmann's Manufaktur sowie auf die höheren Umsatzerlöse mit Schwestergesellschaften aus dem Service-Level Agreement zurückzuführen. Für die Weiterentwicklung der Online-Plattform für das B2C-Geschäft der Gesellschaft wurden Eigenleistungen in Höhe von TEUR 497 aktiviert dies entspricht einer Steigerung von 40,5% im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 354). Die Personalaufwandsquote hat sich im Berichtszeitraum von 12,5% auf 13,4% erhöht. Diese Entwicklung ist vor allem dem notwendigen Personalaufbau in mehreren Bereichen geschuldet, der u.a. aus der Reorganisation (inkl. Abfindungen und Gehaltssteigerungen) nach Marken und dem Aufbau von IT-Ressourcen resultiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 6.528 stiegen im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 4.726) und entfallen insbesondere auf Aufwendungen von verbundenen Unternehmen aus Dienstleistungsvereinbarungen (TEUR 3.904; Vorjahr TEUR 1.903), Aufwendungen für Onlinewerbung (TEUR 862; Vorjahr TEUR 898) und externes Personal (TEUR 297; Vorjahr TEUR 603). Der Anstieg der Aufwendungen von verbundenen Unternehmen aus Dienstleistungsvereinbarungen ist auf gestiegene Kosten bei der Muttergesellschaft zurückzuführen. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind im Berichtsjahr von TEUR 23 auf TEUR 763 gestiegen und resultieren im Wesentlichen aus einem Gesellschafterdarlehen zum Erwerb der Marke Herrmann's Manufaktur. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) für das Geschäftsjahr 2023 verbesserte sich von TEUR -2.397 auf TEUR -477. Die gestiegenen Abschreibungen (um TEUR 1.051 auf TEUR 1.421) und Zinsaufwendungen (um TEUR 740 auf TEUR 763) infolge des Asset Deals Herrmann's Manufaktur führten jedoch zu einem erneuten hohen Jahresfehlbetrag. Der Jahresfehlbetrag beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR 2.661 (Vorjahr: TEUR 2.790). b) FinanzlageDie Finanzierung des Geschäftes erfolgt im Wege der Innenfinanzierung und über verbundene Unternehmen. Die Gesellschaften der AlphaPet Gruppe stellen sich über einen von der AlphaPet Ventures Financing GmbH gemanagten Cashpool gegenseitig Mittel zur Verfügung. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit verschlechterte sich auf TEUR -1.839 (Vorjahr TEUR -1.278). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist im Wesentlichen beeinflusst durch einen im Vergleich zum Vorjahr signifikanten Rückgang der Zunahme des Saldos an Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit erhöhte sich um TEUR 9.754 auf TEUR 10.366 als Folge des Erwerbs der Marke Herrmann's Manufaktur (TEUR 8.306) und entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten (TEUR 7.827). Von diesen Investitionen waren TEUR 6.335 im Geschäftsjahr 2023 nicht zahlungswirksam und sind entsprechend als variable Kaufpreisbestandteile zurückgestellt. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit erhöhte sich um TEUR 9.456 auf TEUR 12.409 und resultiert hauptsächlich aus der Zunahme von Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin zum Erwerb der Marke Herrmann's Manufaktur. Die Gesellschaft ist aufgrund der Einbindung in den Konzern der Alphapet Ventures GmbH jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen termingerecht nachzukommen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist durch die von der Alleingesellschafterin abgegebene harte Patronatserklärung gesichert. In der Patronatserklärung, die eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2026 besitzt, verpflichtet sich die Gesellschafterin, die Gesellschaft gegebenenfalls mit zusätzlicher Liquidität oder sonstigen finanziellen Mitteln auszustatten, damit die Gesellschaft jederzeit alle fälligen Verbindlichkeiten gegenüber ihren Gläubigern erfüllen und dadurch eine bestehende oder drohende Zahlungsunfähigkeit und/oder eine Überschuldung der Gesellschaft im insolvenzrechtlichen Sinne vermeiden kann. Darüber hinaus hat die Gesellschafterin vorsorglich für ihre aus der Patronatserklärung resultierenden Ansprüche einen qualifizierten Rangrücktritt erklärt. Für die zur Finanzierung des Asset Deals Herrmann's Manufaktur ausgereichten Gesellschafterdarlehen mit einer Laufzeit von 10 Jahren (bis 28. Februar 2033) in Höhe von nominal insgesamt TEUR 10.369 (Vorjahr: nominal EUR 0) wurde ein Rangrücktritt durch den Gesellschafter erklärt. Des Weiteren wurde von dem Gesellschafter für ein Darlehen mit einer Laufzeit von 5 Jahren (bis 5. April 2027) in Höhe von nominal TEUR 1.000 (Vorjahr: nominal TEUR 1.000) ein Rangrücktritt gewährt. Zum Bilanzstichtag wurde das Darlehen mit nominal TEUR 1.000 nicht in Anspruch genommen. c) VermögenslageDie Bilanzsumme des Unternehmens ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 24.156 um 88,5% auf TEUR 45.522 gestiegen, vor allem aufgrund des Erwerbs sämtlicher Vermögensgegenstände der Marke Herrmann's Manufaktur. Ein wesentlicher Teil entfällt auf das Anlagevermögen, das sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.689 auf TEUR 16.968 erhöht hat. Maßgeblich für diesen Anstieg waren die immateriellen Vermögensgegenstände, die sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 15.249 auf TEUR 16.753 erhöhten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 10.173 im Vorjahr aufgrund der Zunahme der Leistungsverrechnungen mit verbundenen Unternehmen auf TEUR 13.059 erhöht. Die Gesellschaft weist einen gegenüber dem Vorjahr von TEUR 6.983 auf TEUR 9.644 erhöhten nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag auf. Unabhängig von dieser Unterbilanz, ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft durch die von der Gesellschafterin abgegebenen harten Patronatserklärung, die eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2026 besitzt, gesichert. Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.607 auf TEUR 1.956 gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich auf TEUR 36.665 (Vorjahr: TEUR 22.244) aufgrund der Finanzierung des Erwerbs der Vermögensgegenstände im Zusammenhang mit der Marke Herrmann's Manufaktur und der Zunahme des Aufwands von verbundenen Unternehmen im Zusammenhang mit Dienstleistungsvereinbarungen. d) Finanzielle LeistungsindikatorenDas Unternehmen nutzt als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren die Umsätze sowie das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Aufgrund von Umstellungen des internen Reportings werden Deckungsbeiträge nicht mehr zur Steuerung herangezogen. e) Personal- und SozialbereichIm Geschäftsjahr beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 78 Arbeitnehmer. Im Vorjahr waren dies 71 Arbeitnehmer. Pro Mitarbeiter wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Umsatz von TEUR 487 (Vorjahr: TEUR 450) erzielt. f) Prognose Soll-/Ist-VergleichDie Gesellschaft konnte die im Vorjahr aufgestellte Prognose im Bereich der Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr nicht einhalten. Die schwierige makroökonomische Lage im Jahr 2023 beeinträchtigte das Umsatzwachstum des Unternehmens. Das EBITDA von TEUR -226 lag erheblich über dem Vorjahreswert (TEUR -2.397), aber deutlich unter den Planerwartungen aufgrund gestiegener Beschaffungskosten. Die erwarteten Deckungsbeiträge für das Geschäftsjahr 2023 wurden, aufgrund des erläuterten Geschäftsverlauf, verfehlt. 3. GesamtaussageDas Unternehmen hat seine Wachstumsstrategie in den vergangenen Jahren kontinuierlich vorangetrieben. Die Übernahme und Entwicklung der Marke Herrmmann ́s Manufaktur sowie der Verzicht auf die Marken von Drittanbietern leisten mittelfristig einen positiven Beitrag zur Geschäftsentwicklung. Der Jahresfehlbetrag blieb stabil verglichen mit dem Vorjahr. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind noch nicht als befriedigend einzuschätzen. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit der Geschäftsentwicklung des Unternehmens nicht unzufrieden. III. PrognoseberichtDie Branchenentwicklung ist gleichermaßen durch einen wachsenden Markt wie auch durch eine zunehmende Wettbewerbsintensität gekennzeichnet. Mit seiner Fokussierung auf den Online-Handel und das breite Markenportfolio einschließlich des eigenen Online-Shops der Marke Herrmann's Manufaktur ist das Unternehmen dafür sehr gut positioniert. Geschäftsziel ist die Gewinnung weiterer Kunden, die dem Unternehmen nachhaltig verbunden bleiben. Dies wird unter anderem durch die Entwicklung der Marke Herrmann's Manufaktur, der Erweiterung der Produktportfolios sowie von Nachkauf-Modellen unterstützt, deren Nutzer sich als besonders treue und dauerhafte Kunden präsentieren. Die Anzahl von Haustieren bleibt auf hohem Niveau, was sich insgesamt positiv auf die Nachfrage nach Tierfutter ausgewirkt. Mit Blick auf die Herausforderungen durch das allgemein unsichere makroökonomische Umfeld, lassen sich die zukünftigen wirtschaftlichen Auswirkungen auf den Konzern nicht vollumfänglich abschätzen. Grundsätzlich bietet der stabile Markt für Heimtierfutter, die Konzentration auf eigene Marken aber weiterhin die Chance auf eine kontinuierliche und nachhaltige Absatzausweitung, wie sich im Geschäftsjahr 2023 schon gezeigt hat. Die getroffene Prognose ist vor dem Hintergrund der Entwicklung der Wirtschaft dennoch mit einer gewissen Unsicherheit behaftet (vgl. Risikobericht). Durch die Übernahme der Marke Herrmann's Manufaktur im Jahr 2023 erwartet die Gesellschaft deutliche Steigerungen des Geschäftsvolumens. Im Zusammenspiel mit der Gewinnung neuer Kunden, zu erwartenden Preissteigerungen, einer stärkeren Fokussierung auf eigene Marken und der Weiterentwicklung des Nachkauf-Modells erwartet die Geschäftsführung signifikant steigende Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2024. Die Geschäftsführung plant durch eine fortlaufende Kosten- und Prozessoptimierung das EBITDA für das Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 moderat zu verbessern. Die Prognose berücksichtigt auch die positiven Auswirkungen durch Synergien im Konzernverbund. Chancen- und Risikobericht 1. RisikomanagementsystemDie Steuerung von Chancen und Risiken ist integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Risiken definiert das Unternehmen als das potenzielle Eintreten interner sowie externer Ereignisse, die die Unternehmensziele negativ beeinflussen können. Unter Chancen versteht das Unternehmen interne und externe Entwicklungen, die genutzt werden können, um die geplanten Unternehmensziele zu erreichen bzw. zu übertreffen. Die Risikopolitik des Unternehmens entspricht dem Bestreben, nachhaltig zu wachsen sowie den Unternehmenswert zu steigern und dabei die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken zu erkennen und zu minimieren. Die Geschäftsführung erhält hierzu monatlich ein detailliertes Finanz-Reporting und wird zusätzlich bei Bedarf kurzfristig über aktuelle Entwicklungen informiert. Sie ist somit über alle Geschäfte und Entwicklungen, die für die Rentabilität und die Liquidität von Bedeutung sind, jederzeit informiert und eingebunden. Die Risiken werden durch die Gesellschaft hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der finanziellen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und in deren Folge in Bezug auf eine mögliche Bestandsgefährdung der Gesellschaft insgesamt bei Eintritt beurteilt. Folgende Kategorien werden hierzu bei der Gesellschaft zur Risikobeurteilung verwendet (gering, moderat und hoch). 2. ChancenberichtChancen ergeben sich für das Unternehmen in erster Linie aus der Fokussierung auf den Online-Handel über eine eigene Plattform sowie dem weiteren Ausbau des Anteils eigener Marken und der Erweiterung der Produktpalette. Wesentliche Chancen für das Unternehmen liegen in der fortschreitenden Humanisierung des Haustieres, den starken eigenen Marken und der hohen Marktdurchdringung. Mit der Übernahme der Marke Herrmann's Manufaktur, dem Ausbau des Modells der kontinuierlichen Belieferung (Abo-Modell), der Umstellung von Verpackungsgrößen, der weiteren Optimierung der Einkaufsstrategie und der eingesetzten Tools sowie der Vereinheitlichung von Prozessen (Zentralisierung von Logistikdienstleistungen), gehen wir davon aus, dass das Unternehmen zusätzliche Umsatzerlöse generieren und die Profitabilität verbessern kann. 3. Risikoberichta) Markt- und Wettbewerbsrisiken Die Branchenentwicklung ist gleichermaßen durch einen wachsenden Markt wie auch durch eine zunehmende Wettbewerbsintensität gekennzeichnet. Allerdings ist das Geschäft des Unternehmens im Premiumsegment durch einen konstanten Bedarf und eine hohe Konjunkturunabhängigkeit gekennzeichnet. Der Vertrieb über die eigene Onlineplattform erhöht die Erreichbarkeit und gewährt einen direkten und schnellen Zugang zu den Kunden. Entsprechend dem Food-Report 2023 für PetFood von Statista (Consumer Market Outlook - Segment Report) vom März 2023 sollen die Umsätze für Heimtierfutter in Europa im Zeitraum von 2023 bis 2027 insgesamt mit einem CAGR von 7,5% steigen.[8] Das Unternehmen hat sich mit seiner Fokussierung auf den Online-Vertrieb über eine eigene Plattform in dem mit einer Wachstumsrate von 9,4% am stärksten wachsenden Distributions-Kanal in Deutschland konzentriert.[9] Der Fachkräftemangel stellt ein ernstzunehmendes Risiko dar. Durch den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften können verschiedene Bereiche des Unternehmens beeinträchtigt werden. Es erweist sich aktuell als schwierig, offene Stellen zu besetzen und qualifiziertes Personal zu finden, was zu einem längeren Besetzungsprozess führt und die Produktivität des Unternehmens beeinträchtigen kann. Zudem können hohe Kosten für die Rekrutierung und Ausbildung neuer Mitarbeiter entstehen. Die Gesellschaft wirkt dem mit Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und -entwicklung entgegen. Der Erfolg dieser Maßnahmen zeigt sich in der niedrigen Fluktuationsquote. Kurzfristiger Personalbedarf kann gut durch externes Personal gedeckt werden. Aus der Markt- und Wettbewerbssituation resultierende Risiken sieht das Unternehmen wie im Vorjahr als gering an. b) Kunden- und absatzspezifische Risiken Kunden- und absatzspezifischen Risiken bestehen darin, dass Kunden sich von den eigenen Marken des Unternehmens abwenden oder auf andere Absatzkanäle wechseln. Die Kunden kaufen die Produkte des Unternehmens in der Regel kontinuierlich ein, weil sie Qualität und Verträglichkeit der Produkte schätzen. Die vom Unternehmen verfolgte Fokussierung auf den Online-Vertrieb von eigenen Marken erlaubt den Verkauf einer breiten Produktpalette über einen stark wachsenden Vertriebskanal und minimiert damit absatzspezifische Risiken. Außerdem hat die Einführung eines Modells der kontinuierlichen Belieferung (Abo-Modell) zu einer zusätzlichen Stabilisierung des Online-Geschäftes geführt. Die Einflüsse von Inflation und daraus folgender Kaufkraftminderung auf das Geschäftsmodell der Gesellschaft werden als gering gesehen. Daher werden Risiken in diesem Bereich insgesamt unverändert zum Vorjahr als gering eingeschätzt. c) Technologische, geschäftsprozessorientierte und organisatorische Risiken Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens ist insbesondere von einer leistungsfähigen, stabilen und integrierten IT-Landschaft beeinflusst. Ein auch nur vorübergehender Ausfall der IT hätte das Potenzial, der geschäftlichen Entwicklung des Unternehmens spürbaren Schaden zuzufügen. Um nicht von externen Dienstleistern abhängig zu sein, werden Entwicklung und Pflege der IT-Landschaft weitgehend von gruppeneigenen Mitarbeitern inhouse bewerkstelligt. Ein weiteres Risiko besteht im Ausfall des Online-Shops, was zum Wegfall von Umsätzen bis hin zur Abwanderung von Kunden führen könnte. Um dagegen gewappnet zu sein, werden die Online-Vertriebs-Plattformen ebenso von gruppeneigenen Mitarbeitern gewartet. Außerdem besteht für die Gesellschaft und alle verbundenen Unternehmen eine Cyber-Risk-Versicherung. Im Bereich der Logistik können sich Risiken aufgrund der verspäteten Auslieferungen bzw. aufgrund von Ausfällen und Verzögerungen des Logistikdienstleisters ergeben, die ggf. zu Umsatzeinbrüchen bzw. zusätzlichen Kosten für alternative Logistikdienstleister führen. Diesen Risiken wird durch ein kontinuierliches Überwachen der Performance hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Lieferzeiten begegnet. Darüber hinaus ist im Jahr 2021 ein von einer eigens für diesen Zweck gegründeten Schwestergesellschaft betriebenes Lager in Schkeuditz bei Leipzig in Betrieb genommen worden und von Oktober 2022 bis Januar 2023 der Umzug vom Lager in Mühlheim nach Voerde umgesetzt worden, mit dem die Lagerkapazitäten dem Wachstum entsprechend signifikant ausgeweitet werden konnten und zukunftsgerichtet erweitert werden können. Die Organisationsstruktur des Unternehmens und die personelle Besetzung der Stellen werden dem unternehmerischen Wachstum laufend angepasst. Technologische Risiken stuft das Unternehmen aufgrund seiner geschäftlichen Ausrichtung unverändert zum Vorjahr als moderat ein. d) Beschaffungsmarktrisiken Das Unternehmen bezieht seine Produkte überwiegend von etablierten und langjährigen Partnern im Inland und im angrenzenden europäischen Ausland. Zusätzlich bezieht die pets Premium GmbH Waren von den Konzerngesellschaften Healthfood24 GmbH und Premium Pet Products GmbH. Grundsätzlich können sich steigende Kosten durch höhere Rohstoff- sowie Fertigproduktkosten und steigende Produktionskosten ergeben. Diesem Risiko wird durch vorausschauende Kontrakte und den proaktiven Ansatz für Kosteneinsparungsmaßnahmen auf Produkt-, Verpackungs- und Produktionsebene begegnet. Risiken durch sich ändernde Qualitäten der Rohstoffe oder Fertigprodukte wird durch intensive Qualitätskontrollen entgegengewirkt. Die schwierige makroökonomische Situation im Jahr 2023 resultiert für den Konzern in gestiegenen Beschaffungskosten für Rohstoffe und zunächst steigenden Energiekosten, was sich negativ auf die Marge auswirkt. Die Mehrkosten wurden zum Teil an die Abnehmer weitergegeben. In den letzten Monaten des Jahres 2023, als sich die Inflation zu verlangsamen begann, waren die ersten Preissenkungen bei den wichtigsten Lieferanten zu beobachten. Insofern schätzt die Gesellschaft die Beschaffungsmarktrisiken unverändert zum Vorjahr als gering, in Einzelbereichen als moderat ein. Im Zuge einer erneuten Verschärfung des Ukraine-Krieges oder anderer geopolitischer Konflikte könnte es zu temporären Lieferengpässen bei Zulieferern der Gesellschaft oder zu erneuten Steigerungen der Beschaffungskosten kommen. Mögliche Probleme bei der Energieversorgung können auch die Belieferung beeinflussen. Zur Minderung dieses Risikos hat die Gesellschaft die die Produktionskapazitäten, wie oben beschrieben, auf weitere Standorte und weitere Lieferanten verlagert. Die Beschaffungsmarktrisiken werden als gering, in Einzelbereichen als moderat angesehen. e) Rechtliche Risiken Für das Unternehmen besteht das Risiko, dass Dritte Forderungen oder Klagen aufgrund von Verletzungen ihrer Schutzrechte oder anderer Rechte geltend machen oder erheben. Des Weiteren bestehen Produkthaftungsrisiken. Diese Risiken schätzt die Geschäftsführung unverändert zum Vorjahr als gering ein. Klagen gegen das Unternehmen waren zum Bilanzstichtag nicht anhängig. f) Finanzielle und steuerliche Risiken Die Gesellschaft weist wie im Vorjahr einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 9.644 (Vorjahr: TEUR 6.983) auf. Unabhängig von dieser Unterbilanz ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft durch die von der Alleingesellschafterin abgegebene harte Patronatserklärung gesichert. In der Patronatserklärung, die eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2026 besitzt, verpflichtet sich die Gesellschafterin, die Gesellschaft gegebenenfalls mit zusätzlicher Liquidität oder sonstigen finanziellen Mitteln auszustatten, damit die Gesellschaft jederzeit alle fälligen Verbindlichkeiten gegenüber ihren Gläubigern erfüllen und dadurch eine bestehende oder drohende Zahlungsunfähigkeit und/oder eine Überschuldung der Gesellschaft im insolvenzrechtlichen Sinne vermeiden kann. Darüber hinaus hat die Alleingesellschafterin vorsorglich für ihre aus der Patronatserklärung resultierenden Ansprüche einen qualifizierten Rangrücktritt erklärt. Der Fortbestand der Geschäftstätigkeit des AlphaPet-Konzerns sowie der Gesellschaft hängt mittel- bis langfristig von der Realisierung des Businessplans ab. Eine wesentliche Verfehlung der zentralen Annahmen des Businessplans, insbesondere der Steigerung der Umsatzerlöse sowie des EBITDA, könnte die Liquidität des Konzerns und damit mittelfristig auch die Liquidität der Gesellschaft negativ beeinträchtigen. Dies könnte eine alternative Finanzierung notwendig machen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine steuerliche Außenprüfung durchgeführt über deren Ergebnis noch nicht beschieden wurde. Die Geschäftsführung schätzt die steuerlichen Risiken als unverändert zum Vorjahr gering ein. g) Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Das Unternehmen unterliegt im Zuge seiner operativen Geschäftstätigkeit hinsichtlich seiner Finanzinstrumente verschiedenen Risiken. Diese Risiken sind Marktrisiken, insbesondere Zinsänderungsrisiken sowie Ausfall- und Liquiditätsrisiken. Zu den Finanzinstrumenten zählen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie vertragliche Ansprüche und Verpflichtungen über den Tausch bzw. die Übertragung finanzieller Vermögenswerte. Originäre Finanzinstrumente auf der Aktivseite sind hierbei flüssige Mittel und Bankguthaben, Forderungen und Finanzanlagen. Soweit bei den finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken wahrscheinlich sind, werden diese Risiken durch Wertberichtigungen erfasst. Auf der Passivseite sind den Finanzinstrumenten die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten zugeordnet. Ziel des Risikomanagementsystems ist die Minimierung der oben angeführten Risiken. § Liquiditätsrisiko Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass die Gesellschaft den bestehenden Zahlungsverpflichtungen nicht entsprechend den vertraglichen Vereinbarungen nachkommen kann. Diese bestehen insbesondere in Zahlungen an die Lieferanten. Zur Überwachung und Steuerung des Liquiditätsrisikos setzt die Geschäftsführung auf fortlaufende Überwachung des Cashflows und betreibt soweit notwendig eine effektive Steuerung der Zahlungsmittel. § Zahlungsausfallrisiko Zahlungsausfallrisiken bestehen darin, dass ein Kunde oder Geschäftspartner nicht in der Lage ist, seinen vertraglichen Zahlungsverpflichtungen rechtzeitig und vollständig nachzukommen. Das Zahlungsausfallrisiko hängt von den individuellen Charakteristiken der Gegenpartei ab. Das Zahlungsausfallrisiko minimiert das Unternehmen insoweit, als die Abwicklung des Privatkundengeschäftes über die Zahlungsdienstleister Klarna und PayPal erfolgt, die auch das Inkasso und das Delkredere übernehmen. Die Forderungsstruktur wird regelmäßig überwacht und analysiert. Das Unternehmen schätzt das Zahlungsausfallrisiko als gering ein. § Zinsänderungsrisiko Zinsrisiken können für das Unternehmen vor allem durch Finanzierungskosten infolge der Veränderung des allgemeinen Zinsniveaus entstehen. Finanzierungskosten entstehen bei der Gesellschaft insbesondere aus der Inanspruchnahme konzerninterner Kreditlinien und Darlehen. Das Unternehmen schätzt das Zinsänderungsrisiko als hoch, seine wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund der gegebenen Finanzierungsstruktur aber als moderat ein. § Fremdwährungsrisiko Das Unternehmen betreibt aktuell keine Geschäfte in Fremdwährung. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Das Unternehmen hat alle relevanten Ereignisse bis zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Jahresabschlusses sorgfältig überprüft. Im Zeitraum nach dem Bilanzstichtag, also nach dem 31. Dezember 2023, haben sich keine Sachverhalte ergeben, die Auswirkungen auf die finanzielle Lage der Gesellschaft haben könnten. Zusammenfassende Beurteilung In der Gesamtbeurteilung der Risikosituation, aufgrund der bekannten Informationen, kann die Geschäftsführung keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken erkennen.
München, 21. Juni 2024 pets Premium GmbH gez. Marco Hierling, Geschäftsführer gez. Jochen Missel, Geschäftsführer [1] Quelle: https://www.ivh-online.de/der-verband/daten-fakten/der-deutsche-heimtiermarkt.html [2] Quelle: https://www.ivh-online.de/der-verband/daten-fakten/der-deutsche-heimtiermarkt.html [3] Quelle: https://www.ivh-online.de/der-verband/daten-fakten/der-deutsche-heimtiermarkt.html [4] Quelle: https://www.ivh-online.de/der-verband/daten-fakten/der-deutsche-heimtiermarkt.html [5] Quelle: https://www.statista.com/outlook/cmo/food/pet-food/worldwide [6] Quelle: https://www.pdsa.org.uk/what-we-do/pdsa-animal-wellbeing-report/uk-pet-populations-of-dogs-cats-and-rabbits [7] Umsatzerlöse zuzüglich aktivierter Eigenleistungen und sonstige betriebliche Erträge abzüglich Materialaufwendungen. [8] Quelle: https://de.statista.com/statistik/studie/id/48910/dokument/pet-food-report/ [9] Quelle: https://www.ivh-online.de/der-verband/daten-fakten/der-deutsche-heimtiermarkt.html Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023pets Premium GmbH, München
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die pets Premium GmbH mit Sitz in München ist beim Amtsgericht München unter der Handelsregisternummer HRB 191102 eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Handelsgesetzbuch (HGB). Der Jahresabschluss der pets Premium GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in der Währung Euro (EUR) aufgestellt. Mit der Alphapet Ventures GmbH, München (Organträgerin), besteht seit dem 28. April 2016 eine umsatzsteuerliche Organschaft. Soweit für Pflichtangaben ein Wahlrecht besteht, diese in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, werden diese grundsätzlich im Anhang dargestellt. Die Gesellschaft weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus. Unabhängig von dieser Unterbilanz ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft durch die von der Alleingesellschafterin abgegebene harte Patronatserklärung gesichert. In der Patronatserklärung, die eine Laufzeit von bis zum 30. Juni 2026 besitzt, verpflichtet sich die Gesellschafterin, die Gesellschaft gegebenenfalls mit zusätzlicher Liquidität oder sonstigen finanziellen Mitteln auszustatten, damit die Gesellschaft jederzeit alle fälligen Verbindlichkeiten gegenüber ihren Gläubigern erfüllen und dadurch eine bestehende oder drohende Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung der Gesellschaft in der Insolvenz rechtlichen Sinne vermeiden kann. Darüber hinaus hat die Alleingesellschafterin vorsorglich für ihre aus der Patronatserklärung resultierenden Ansprüche einen qualifizierten Rangrücktritt erklärt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassakurs umgerechnet. Bei Restlaufzeiten größer einem Jahr erfolgt die Bewertung unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- sowie des Realisationsprinzips. Vom Wahlrecht zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gemäß § 248 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Herstellungskosten umfassen Personalaufwendungen der entsprechenden Mitarbeiter. Die Abschreibungen werden auf Grundlage der voraussichtlichen Nutzungsdauern von fünf Jahren linear vorgenommen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Variable Kaufpreisbestandteile werden als Erhöhung der Anschaffungskosten erfasst, sofern der Bedingungseintritt hinreichend wahrscheinlich ist und der Betrag verlässlich geschätzt werden kann. Die Abschreibungen werden auf Grundlage der voraussichtlichen Nutzungsdauer von fünf bzw. 14 (Marke) Jahren linear vorgenommen. Der nach § 246 Abs. 1 HGB aktivierte derivative Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 12 Jahren linear abgeschrieben, da die Produkte bereits lange am Markt erhältlich sind, nicht von einer Produkteinstellung und von einer langfristigen Fortführung auszugehen ist. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bilanziert. Es wurde die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer liegt für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und fünf Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 netto werden im Jahr der Anschaffung vollständig aufwandswirksam erfasst. Soweit bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens der beizulegende Wert deren Buchwert unterschreitet, werden im Falle voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Im Falle des Wegfalls der Gründe derartiger Abschreibungen werden Zuschreibungen vorgenommen. Die Entwicklung des Anlagermögens für das Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagengitter gesondert dargestellt. Die unter den Vorräten enthaltenen Waren und Verpackungsmaterialien sind mit ihren Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten bewertet. Bei der Bewertung des Vorratsvermögens wird dem strengen Niederstwertprinzip bzw. der verlustfreien Bewertung sowie dem Vorsichtsprinzip Rechnung getragen (Bewertung mit dem niedrigeren Marktpreis am Abschlussstichtag oder, soweit ein solcher nicht vorliegt, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen Kredit- und Ausfallrisiko wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung für nicht einzelwertberichtigte Nettoforderungen in Höhe von 0,5% Rechnung getragen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben (unverändert gegenüber dem Vorjahr) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zum Nennbetrag. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das vollständig eingezahlte, als gezeichnetes Kapital ausgewiesene Stammkapital der Gesellschaft wird zum Nennbetrag bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Ihre Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen steuerlichen Verlustvorträgen ermittelt. Die Ermittlung des Steuersatzes erfolgt auf Basis des im Geschäftsjahr der Umkehrung der zeitlichen Bewertungsunterschiede voraussichtlich gültigen Steuersatzes. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive Steuerlatenz angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird entsprechend dem Aktivierungswahlrecht auf die Bilanzierung verzichtet. Umsätze werden realisiert, sobald die Ware beim Kunden eingegangen ist bzw. ein in den Lieferbedingungen abweichender Gefahrenübergang stattgefunden hat. Sofern sich Waren im Konsignationslagern befinden, werden Umsätze mit der Entnahme realisiert. III. Angaben zur Bilanz Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens beinhalten die ERP-Software und die Online-Shops der Gesellschaft, das Markenrecht der Marke Herrmann's Manufaktur sowie den entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert. Sie entfallen in Höhe von TEUR 15.572 (Vorjahr: TEUR 616) auf entgeltlich erworbene und in Höhe von TEUR 1.181 (Vorjahr: TEUR 889) auf selbsterstellte Bestandteile. Die selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände entfallen vollständig auf die Aktivierung von Entwicklungskosten und sind nach § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrt. Entwicklungsaufwendungen werden im Zuge von Neu- und Weiterentwicklungen der eingesetzten Technologien, insbesondere der Online-Shops und des ERP-Systems soweit handelsrechtlich zulässig aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt TEUR 497 (Vorjahr: TEUR 606) für Forschung und Entwicklung aufgewendet, wovon TEUR 497 auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens entfallen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 12.042 (Vorjahr: TEUR 10.173) aus Lieferungen und Leistungen. Davon entfallen TEUR 25 (Vorjahr TEUR 25) auf Forderungen gegen Gesellschafter. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben (unverändert gegenüber dem Vorjahr) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 36.665; Vorjahr: TEUR 22.244) resultieren in Höhe von TEUR 11.036 (Vorjahr: TEUR 9.766) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von TEUR 14.602 (Vorjahr TEUR 12.287) aus Cashpooling sowie in Höhe von TEUR 11.027 (Vorjahr TEUR 191) aus erhaltenen Darlehen und Verrechnungen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen TEUR 12.003 (Vorjahr: TEUR 1.200) gegenüber Gesellschaftern. Für die zur Finanzierung des Asset-Deals Herrmann's Manufaktur ausgereichten Gesellschafterdarlehen mit einer Laufzeit von 10 Jahren (bis 28. Februar 2033) in Höhe von nominal insgesamt TEUR 10.369 (Vorjahr: nominal EUR 0) wurde ein Rangrücktritt durch den Gesellschafter erklärt. Des Weiteren wurde von dem Gesellschafter für ein Darlehen mit einer Laufzeit von 5 Jahren (bis 5. April 2027) in Hohe von nominal TEUR 1.000 (Vorjahr: nominal TEUR 1.000) ein Rangrücktritt gewährt. Zum Bilanzstichtag wurde das Darlehen mit nominal TEUR 1.000 nicht in Anspruch genommen.
IV. Sonstige Angaben Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 78 Arbeitnehmer (Vorjahr: 71). Davon sind 34 (Vorjahr: 26) männlich und 37 (Vorjahr: 45) weiblich. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte sowie Sonstige finanzielle Verpflichtungen Diese setzen sich wie folgt zusammen:
Kfz werden regelmäßig geleast, um eine gleichmäßige Liquiditätsverteilung im Leasingzeitraum zu erhalten. Die feste Vertragsbindung stellt ein entsprechendes Liquiditätsrisiko dar. Haftungsverhältnisse Das CVC-Darlehen an die AlphaPet Ventures Financing GmbH wurde durch Verpfändung der Anteile der pets Premium GmbH besichert. Darüber hinaus wurde das CVC-Darlehen durch einen Kontoverpfändungsvertrag über die Bankkonten der pets Premium GmbH als Pfandgeber besichert. Weiter wurde das CVC-Darlehen durch einen Sicherungsabtretungsvertrag zwischen der pets Premium GmbH als Zedenten und dem Sicherungsagenten als Zessionar in Bezug auf konzerninterne Forderungen gegen einen Zedenten besichert. Die Gesellschaft geht nicht von einer Inanspruchnahme aus. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr Marco Hierling, München (seit 17.03.2011), CEO der Alphapet Ventures GmbH, München, und Jochen Missel, München (seit 01.07.2016), Co-CEO der Alphapet Ventures GmbH, München, und Herr Benjamin Soller (zum 29.04.2024 als Geschäftsführer ausgeschieden), Odelzhausen, COO der Alphapet Ventures GmbH, München. Auf eine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Ergebnisverwendung Der im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. Angabe des Mutterunternehmens Die pets Premium GmbH, München, gehört zum Konzern der Alphapet Ventures GmbH, München, und wird in deren Konzernabschluss (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Dieser wird der das Unternehmensregister führenden Stelle elektronisch zur Einstellung in das Unternehmensregister übermittelt. Nachtragsbericht Das Unternehmen hat alle relevanten Ereignisse bis zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Jahresabschlusses sorgfältig überprüft. Im Zeitraum nach dem Bilanzstichtag, also nach dem 31. Dezember 2023, haben sich keine Sachverhalte ergeben, die Auswirkungen auf die finanzielle Lage der Gesellschaft haben könnten.
München, den 21. Juni 2024 gez. Marco Hierling, Geschäftsführer gez. Jochen Missel, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSIn dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die pets Premium GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der pets Premium GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der pets Premium GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 21. Juni 2024 Deloitte
GmbH
gez. Julius Pinckernelle, Wirtschaftsprüfer gez. Oliver Pointl, Wirtschaftsprüfer /snMU/ /snAWP/ Sonstige BerichtsbestandteileFeststellung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss wurde am 25.10.2024 festgestellt. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 2.660.742,07 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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