Scherer Verwaltungsgesellschaft mbH Mayen
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Scherer Holding SE & Co. KGSimmernKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021KONZERN-LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2021Scherer Holding SE & Co. KGSimmern1. Grundlagen des Unternehmens Die Firmen der Unternehmensgruppe betätigen sich vorwiegend in folgenden Kernbereichen: Automobilbranche:
Baubranche:
2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft wurde auch im Jahr 2021 massiv durch die Corona-Pandemie beeinflusst. Während das Infektionsgeschehen in vielen Ländern im Frühjahr des Jahres deutlich nachgelassen hat und die Beschränkungen gelockert wurden, baute sich im Herbst 2021 die nächste Infektionswelle auf, welche insbesondere durch die neue Omikron-Variante einen deutlich höheren Verlauf nahm. Teilweise drastische Verschärfungen der Corona-Schutzmaßnahmen in vielen Ländern waren die Folge. Engpässe im Logistikbereich und Schließungen von Produktionsstätten haben darauffolgend die globalen Lieferketten empfindlich gestört. So konnten viele Unternehmen ihre Produktion mangels fehlender Vorprodukte nicht an die gestiegene Nachfrage anpassen. Die Produktion in der Automobilindustrie musste aufgrund fehlender Halbleiter zeitweise sogar merklich heruntergefahren werden. Der pandemiebedingte Einbruch der deutschen Wirtschaft Anfang des Jahres war besonders ausgeprägt. Allerdings konnte das Bruttoinlandsprodukt zur Mitte des Jahres 2021 wieder deutlich zulegen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2021 um 2,7% im Verhältnis zum Vorjahr gestiegen. Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2021 noch um 2,2 % niedriger. Insbesondere in der Reise- und Tourismusbranche, als auch dem Hotel- und Gaststättengewerbe waren die negativen Folgen der Pandemie zu spüren. Das Konsumverhalten privater Haushalte in Deutschland war auch im Jahr 2021 stark beeinträchtigt. So waren die preisbereinigten Konsumausgaben der privaten Haushalte im Inland 0,2% niedriger als im Jahr 2020 und blieben somit im zweiten Corona-Jahr 5% unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind 2021 jahresdurchschnittlich merklich gesunken. So reduzierte sich die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 82.000 auf 2.613.000 Menschen. Die Auswirkungen der coronabedingten Einschränkungen auf den Arbeitsmarkt wurden inzwischen zu einem großen Teil abgebaut, sind aber nach wie vor - insbesondere in einer gestiegenen Langzeitarbeitslosigkeit - sichtbar. Der Arbeitsmarkt wurde auch 2021 in erheblichem Umfang durch den Einsatz von Kurzarbeit gestützt, die Inanspruchnahme hat aber im Vergleich zum ersten Corona-Jahr deutlich abgenommen. Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit schätzt die jahresdurchschnittliche Kurzarbeiterzahl 2021 mit rund 1,85 Millionen als deutlich geringer als 2020 ein. Der Außenhandel ist im vergangenen Jahr stark gewachsen, Exporte und Importe haben jeweils das Niveau vor der Corona-Pandemie übertroffen und damit Höchstwerte erreicht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stiegen die Ausfuhren im Jahr 2021 um 14%. Sie übertrafen somit das Niveau des Vorkrisenjahres 2019 um 3,6%. Die Erkenntnisse aus zwei Jahren Pandemie und der Blick auf den ausgebrochenen Krieg in der Ukraine, geben Anlass mit Vorsicht und Voraussicht in die Zukunft zu blicken. Automobilbranche Die branchenbezogenen Rahmenbedingungen für das abgelaufene Geschäftsjahr zeigten auch im zweiten Jahr spürbare Folgen der Corona-Pandemie und des daraus resultierenden Halbleitermangels. So gingen die PKW-Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes mit 2.622.132 Mio. um 10,1% zurück. Insbesondere Lieferengpässe von Elektronikbauteilen (Halbleiter) waren verantwortlich für den weiteren Rückgang der Zulassungen. Denn trotz voller Auftragsbücher standen die Produktionsbänder vieler Autobauer zeitweise still. Gegen den Trend fällt die Jahresbilanz für die Importmarke Tesla ausgesprochen positiv aus. Deutsche Marken sanken hingegen durchweg in den Zulassungszahlen, mit Ausnahme von Smart, Opel und Porsche. Marktführer bleibt trotz Verlusten von ca. 7% weiterhin die Marke VW. Der Aufwärtstrend alternativer Antriebsarten setzt sich auch im Jahr 2021 fort. Somit waren laut Kraftfahrzeug-Bundesamt (KBA) 42,9% aller neu zugelassener Pkw mit alternativen Antriebsarten ausgestattet. Hiervon fallen 13,6% auf Elektro-Pkw. Zurückzuführen ist die Tatsache des Anstiegs alternativer Antriebsarten im Wesentlichen auf die staatlichen Förderungen. Der Anteil benzinangetriebener Pkw nahm um 9,6% ab und betrug 37,1%. Wie in den vergangenen drei Jahren verringerte sich auch der Anteil der dieselbetriebenen Pkw auf 20%. Auch der Handel mit Gebrauchtwagen verlief im Jahr 2021 rückläufig. Somit reduzierten sich die Besitzumschreibungen um 4,5% auf 6,7 Mio. Das Preisniveau entwickelte sich insbesondere zum Ende des Jahres deutlich nach oben, was auf die Knappheit von Ware im Markt zurückzuführen ist. Jeder fünfte Gebrauchtwagenkäufer entschied sich für die Marke Volkswagen. In Folge der rückläufigen Zulassungszahlen, verminderten Fahrleistungen, der knappen Ware am Markt, als auch den pandemiebedingten Schutzmaßnahmen zum Jahresbeginn, steht das Reparatur- und Servicegeschäft weiter unter Druck. Im Bundesdurchschnitt lag die Quote der Werkstattauslastung laut Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe in etwa auf dem Niveau des schwachen Corona-Jahres 2020, aber mit -5% noch deutlich unter dem Vorkrisenjahr 2019. Baubranche Die Bauinvestitionen stiegen im Jahr 2021 real um +0,5 % auf 413,8 Mrd. Euro. Die Zuwächse an Bauinvestitionen ging auch dieses Jahr wieder vom Wohnungsbau aus. Die Bauinvestitionen auf den gewerblichen Bau fielen leicht gegenüber dem Vorjahr, wobei der gewerbliche Hochbau mit -1,7 % rückläufig war, während der Tiefbau um +5,2 % zulegte. Ebenso fielen auch die Investitionen in der Sparte des öffentlichen Baues um -1,3%. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Deutschland stiegen im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um real 2,3 % (Basis: Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten). Der Auftragseingang im Hochbau verzeichnete einen Zuwachs von real 5,5 %, jedoch verzeichnet der Auftragseingang im Tiefbau einen Rückgang von real -1,4 %. Der Auftragsbestand im Bauhauptgewerbe nahm im Jahr 2021 - wie bereits im Vorjahr - um 2,6 % zu. Das Jahr 2021 verlief für die mineralische Rohstoffindustrie insgesamt zufriedenstellend. Zwar verringerte sich die Kies- und Sandproduktion um -4,5 % auf insgesamt 260 Mio. t. Jedoch erhöhte sich der Wert der Kies- und Sandproduktion um 1,1 % auf rund 2,2 Mrd. Die Produktion an Natursteinen stagnierte deutschlandweit im Jahr 2021 bei 223 Mio. t., wie auch bei der Kies- und Sandproduktion erhöhte sich der Wert der Natursteine um 3,1 % auf knapp 1,8 Mrd. In Rheinland-Pfalz verringerten sich die Auftragseingänge im Straßenbau um - 1,9 %. Die Transportbetonindustrie musste im Gebiet Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland mit Einbrüchen von -5,0% rechnen. Quelle: Geschäftsbericht des "Vero" (Verband für Bau- und Rohstoffindustrie) und das Statistische Bundesamt. 2.2 Geschäftsverlauf Ausgehend von den Folgen der Pandemie und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen der Länder, sind wir mit ungünstigen Voraussetzungen in das Geschäftsjahr 2021 gestartet. Die Störung der Lieferketten, die Teileversorgung und der Fachkräftemangel sorgten zusätzlich für schwierige Rahmenbedingungen. Der Fokus des Volkswagenkonzerns liegt weiterhin auf dem massiven Ausbau alternativer Antriebstechnologien, mit klarer Spezifikation vollelektrische Fahrzeuge. Für uns als Handelsgruppe ziehen diese Entwicklungen weitreichende Investitionen in die Ladeinfrastruktur, die Ausstattung unserer Werkstätten und die Qualifikation unserer Mitarbeiter mit sich. Während die Anzahl der Neuwagen Zulassungen im Gesamtmarkt Deutschland um weitere 10,1% im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind, konnten wir trotz der schwierigen Bedingungen den Verkauf in diesem Bereich um 17,4 % zum Vorjahr steigern. Insgesamt wurden 18.147 Neufahrzeuge (gemessen am Auftragseingang) im Geschäftsjahr 2021 verkauft, davon 1.468 Fahrzeuge aus nicht vollkonsolidierten Unternehmen. Trotz deutlich rückläufiger Verkaufszahlen im Gebrauchtwagenhandel, konnten wir in diesem Geschäftsbereich wesentlich höhere Erträge realisieren als im vergleichbaren Vorjahr. Hintergrund hierzu war die nicht ausreichende Versorgung von Ware im letzten Quartal auf dem Gesamtmarkt, sowie das professionelle Bestands- und Preismanagement. Im Geschäftsjahr wurden insgesamt 17.003 Gebrauchtwagen (davon 1.360 Einheiten aus nicht vollkonsolidierten Unternehmen) im Vergleich zu 17.946 Einheiten im Vorjahr vermarktet. Der Absatzrückgang beträgt 5,2%. Stabile Ertragssäule unserer Unternehmung ist und bleibt der Bereich After Sale. Hier konnten wir trotz pandemiebedingter Einschränkungen die Umsatzerlöse um 9,6% zum Vorjahr auf TEUR 145,1 steigern. Zurückzuführen ist diese Entwicklung insbesondere auf intensive Anstrengungen zur Prozess- und Personaloptimierung. Auffällig entwickelten sich die Umsätze im Bereich der Fahrzeugvermietung. Zur Überbrückung der Lieferschwierigkeiten der Hersteller wurde insbesondere auf diesen Bereich zurückgegriffen. Die Umsatzergebnisse der Baustoffbereiche konnten gesteigert werden, jedoch mussten wir aufgrund der aktuellen Kostenentwicklung deutliche Ergebniseinbußen verzeichnen. Beim Abbau der Schüttgüter von Basalt und Lava wurden die Tonnagen um 10,3% gesteigert, was eine Umsatzsteigerung von 23,5% mit sich gezogen hat. Zur langfristigen Sicherung unserer Aktivitäten wurden weitere Steinbrüche in Oberstadtfeld und Lissingen übernommen. Deutliche Rückgänge mussten wir, entgegen der anderen Bereiche, in der Sparte Stoffstrom hinnehmen. Hier sind die Umsatzerlöse um 47,4% eingebrochen und der Annahme von mineralischen Stoffströmen reduziert sich um 7,9%. Hintergrund sind neben einem, verhältnismäßig schwachen Marktvolumen, auch eine schlechte Marktbearbeitung aufgrund interner Personalwechsel. Der Bereich Abbruch und Erdbau ist weiterhin geprägt von einer starken Konkurrenzsituation und stagnierendem Marktvolumen in unserer Marktregion. Trotz einer Umsatzsteigerung von 31 % mussten wir eine Rohertragsreduzierung von 11,2% hinnehmen, da wir das angestrebte Preisniveau nicht realisieren konnten und zusätzlich Forderungsverluste hinnehmen mussten. Unsere Spedition hatte insbesondere mit dem weiterhin vorherrschenden Fahrermangel und deutlich steigenden Kosten im Geschäftsjahr 2021 zu kämpfen. In Summe mussten wir einen Umsatzrückgang von 2,5% verzeichnen. Positiv entwickelt sich unsere Investition in die Scherer Naturstein Manufaktur. Der Umsatz konnte hier um 109% gesteigert werden und das Auftragsvolumen im Geschäftsjahr 2021 ist trotz starken Preisanpassungen deutlich gestiegen. Neben den operativen Themen lag der Fokus der Scherer Gruppe in der Einführung eines neuen Dealer Management Systems für unsere Autohandelsbetriebe, als auch der Integration des Porsche Zentrum Dresden. Wichtiger Bestandteil unserer Aktivitäten ist und bleibt die stetige Optimierung unserer Prozesse, um langfristig erfolgreich agieren zu können. 2.3 Ertragslage Im Berichtsjahr stiegen die Umsatzerlöse um rund 7,2 % auf TEUR 811.258 (Vorjahr: TEUR 756.505). In den dargestellten Umsatzerlösen sind Agenturgeschäfte, zu denen sowohl Großkundengeschäfte im Bereich Neuwagen als auch der Tankstellen-Handel mit Kraftstoffen zählen, nur in Form einer Vermittlungsprovision enthalten. Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen durch den Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen erzielt. Die Summe aller Kosten (Personal, Abschreibung, sonstige betriebliche Aufwendungen) beläuft sich auf TEUR 160.806 (Vorjahr: TEUR 146.279) und ist gegenüber dem Geschäftsjahr 2020 um rund 10 % angestiegen. 2.4 Finanzlage / Vermögenslage Die Finanzlage unseres Konzerns ist durchweg als sehr positiv und stabil zu bezeichnen. Die Liquiditätsstände aller Konten der Scherer-Gruppe werden täglich dokumentiert und wöchentlich als komprimierte Auswertung dem Management zu Verfügung gestellt. Der größte Teil des Fahrzeug- und Teilebestandes wird über eine Einkaufsfinanzierung der VW Bank finanziert. Darüber hinaus arbeiten wir im Rahmen unterschiedlichster Finanzierungen mit mehreren regionalen und überregionalen Banken zusammen. Die Liquidität des Unternehmens war und ist zu keiner Zeit im Risiko. Alle zum Konzern gehörenden Gesellschaften waren im abgelaufenen Geschäftsjahr zu jeder Zeit ausreichend mit Liquidität versorgt. Die Eigenkapitalquote beträgt unter Einbeziehung der eigenkapitalähnlichen Mittel 37% (Vorjahr: 35 %), welche einen etwaigen Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern abz. Geschäfts- und Firmenwerte beinhalten. 2.5 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzerlöse konnten im Geschäftsjahr 2021 von TERU 756.505 im Vorjahr auf TEUR 811.258 gesteigert werden. Dies entspricht einer Steigerung von 7,2% und entspricht unserer Zielsetzung. Das Konzernergebnis nach Steuern konnte im Vergleich zum Vorjahr deutlich um TEUR 8.016 gesteigert werden und liegt bei TEUR 25.945. Der Konzern schließt das Geschäftsjahr 2021 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 25.293 ab. Die Umsatzrentabilität vor Steuern beträgt 3,12% (Vorjahr 2,31). Unsere Zielsetzung der Sicherung unserer Erträge und der Steigerung der Umsätze wurde somit erfüllt. Insgesamt kann das Ergebnis des Geschäftsjahres 2021 als zufriedenstellend gewertet werden. Die Herausforderungen einer Branche im Wandel, die Spätfolgen der Pandemie und die Unsicherheiten mit Blick auf die Kriegsgeschehnisse in der Ukraine werden uns jedoch auch weiterhin alle Kräfte abverlangen. Neben den betriebswirtschaftlichen Ergebnissen bilden auch weiterhin unsere Mitarbeiterschaft und unsere loyale Kundschaft das Fundament unserer Unternehmung und Entwicklung. Nachdem das Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebot nun nach der Pandemie langsam wieder in normale Abläufe gebracht wird, investieren wir stark in die Ausbildung unserer Mitarbeiter. Im Berichtsjahr wurden 18.147 Neufahrzeuge (Vorjahr: 15.460) gemessen am Auftragseingang vermarktet. Entgegen der Prognose eines zu erwartenden Absatzrückgangs von 15%, konnten wir eine Steigerung von 17,4% im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Weiterhin wurden im Geschäftsjahr 2021 17.003 Gebrauchtfahrzeuge (Vorjahr: 17.946) verkauft, was einem Absatzrückgang von 5,2% entspricht. Die geplante Absatzsteigerung von 14% im Vergleich zum Vorjahr konnte somit nicht realisiert werden, da wenig verfügbarer Ware auf dem Gesamtmarkt verfügbar war. Im Bereich After Sale stiegen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 10.000 auf TEUR 142.000. Damit konnten wir unsere Planung von rund 3% Umsatzsteigerung mit knapp 8% um 5% übertreffen. Wir arbeiten stetig an der Verbesserung unserer Prozesse, wodurch diese Entwicklung getragen wird. 2.6 Gesamtaussage zur Lage des Konzerns Unter Abwägung von Risiken und Chancen, sehen wir uns trotz der schwierigen Gesamtrahmenbedingungen gut gerüstet auch weiterhin wirtschaftlich erfolgreich am Markt agieren zu können. Unsere gut qualifizierten Mitarbeitenden, eine nachhaltige Führung der Unternehmung, als auch unser loyaler Kundenstamm bilden die Grundlage unseres Erfolgs. Der Anspruch auf kontinuierliche Verbesserung und bodenständiges Kostenbewusstsein ist ein weiterer Erfolgsbaustein. Die Gesellschaft steht betriebswirtschaftlich auf gesunden Beinen und kann auf einen hohen Auftragsbestand zurückgreifen. Auch sind die Entwicklungen der vertriebenen Marken des VW-Konzerns, mit Blick auf nachhaltige Antriebstechnologien, als positiv zu bewerten. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Der bisherige Verlauf des Geschäftsjahres 2022 ist als äußerst positiv zu bezeichnen. Eine der größten Herausforderungen ist der Ausgleich des vorherrschenden Fachkräftemangels. In allen Betrieben sind wir konsequent mit der Suche und der Besetzung offener Stellen beschäftigt. Weiterhin stellen uns die aktuelle Inflation und die damit einhergehenden Kostenentwicklungen vor neue Herausforderungen. Die Automobilindustrie, als auch der stationäre KFZ-Handel mit seinen Werkstätten sieht sich immer größeren Herausforderungen gestellt. Gesetzliche Auflagen, der wachsende Druck nachhaltiger Energien, als auch die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen machen eine konservative Geschäftsentwicklung zunehmend schwerer prognostizierbar. Insbesondere die Spätfolgen der Corona-Pandemie, als auch die aktuellen Entwicklungen zwischen der Ukraine und Russland, sind teilweise unvorhersehbare Einflussfaktoren. Gestützt auf einem loyalen und wachsenden Kundenstamm, einer gut qualifizierten Arbeitnehmerschaft und einem breiten Produktportfolio, schauen wir dennoch positiv in die Zukunft. Auch wenn sich der Markt in einem intensiven Wandel befindet, sehen wir unser aktuelles Geschäftsmodell mittelfristig als gesichert an. Diese Überzeugung wird zusätzlich durch einen sehr hohen Auftragsbestand untermauert. Im Neuwagenbereich erwarten wir abermals eine Steigerung des Auftragseingangs im zweitstelligen Prozentbereich. Diese steht jedoch im direkten Zusammenhang mit der aktuellen Lieferfähigkeit unserer Hersteller, welche nach wie vor durch die Versorgung mit Teilen stark eingeschränkt ist. Das Gebrauchtwagengeschäft wird nach unserer Einschätzung, aufgrund von wenig verfügbare Ware im Markt ein weiteres Jahr mit deutlichen Absatzrückgängen im zweitstelligen Prozentbereich zu kämpfen haben. Wir gehen davon aus, dass unser After Sales Geschäft sich stabil entwickeln wird und die Optimierungen des vergangenen Jahres zu positiven Ergebnissen beitragen wird. Aktuell gehen wir von einer leichten Umsatzsteigerung im einstelligen Prozentbereich aus. Eine zunehmende Herausforderung stellt die hohe Nachfrage einzelner Schüttgutprodukte dar. Sowohl bei Lava-, als auch bei Basalterzeugnissen ist eine sehr einseitige Nachfrage nach kleinen Körnungsfraktionen zu verzeichnen, die wir aufgrund der technischen Rahmenbedingungen nur bedingt befriedigen können. Bei jeder Tonne produziertem Material, fällt immer die ganze Bandbreite an Korngrößen an. Die Produktion von einzelnen Produkten ist nur bedingt möglich, so dass der Abverkauf für alle weiteren, anfallenden Produkte gewährleistet sein muss. Der relativ milde Winter wirkte sich positiv auf den Start in das Geschäftsjahr 2022 aus. Vor allem die Schüttgüterproduktion lief frühzeitig hoch. Hier gehen wir von steigenden Umsätzen im zweitstelligen Prozentbereich aus. Im Geschäftsjahr 2022 gehen wir im Speditionsbereich weiterhin von einer sehr herausfordernden Zeit aus. Das Fahrermangelproblem wird uns weiterhin stark beschäftigen und verursacht teilweise die Nichtnutzung unserer Fahrzeuge. Aktuell ist mit einem Umsatzrückgang in im einstelligen Prozentbereich zu rechnen. Der Bereich Werkstein geht mit einem hohen Auftragsbestand ins Jahr und wird seinen Umsatz leicht im einstelligen Prozentbereich steigern können. 3.2 Risikobericht Seit dem 24. Februar führt Russland Krieg gegen die Ukraine. In der Folge wurde Russland mit massiven Sanktionen belegt. In Deutschland wird dies aller Voraussicht nach, zunehmend zu deutlichen Einschnitten im Wirtschaftsleben und in der Gesellschaft führen. Von einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage ist daher auszugehen. Die konkreten Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft, aber auch auf die Kfz- und Baubranche können noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. Es ist jedoch mit Beeinträchtigungen der Wirtschaftsstruktur, verschlechterten Finanzierungsbedingungen sowie geringeren Investitionen und Kaufzurückhaltung zu rechnen. Die Spätfolgen der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Risiken mit Blick auf das Konsumverhalten sind derzeit schwer abschätzbar. Auch die zunehmende Digitalisierung und Entwicklung neuer Arbeitsplatzmodelle wie "Mobiles Arbeiten" und "Homeoffice" werden massiven Einfluss auf das Mobilitätsverhalten unserer Kunden haben. In der Folge ist mit deutlich weniger Straßen-, Bahn- und Flugverkehr zu rechnen, wenn gleich der Pkw aller Voraussicht nach, das beliebteste Fortbewegungsmittel bleiben wird. Liefer- und Versorgungsengpässe, ausgelöst durch die Pandemie und nun verstärkt durch den Krieg in der Ukraine, führen in Teilen zum Stillstand der Produktion verschiedenster Hersteller. Lange Lieferzeiten, unzufrieden Kunden und hohe, teilweise nicht planbare Auftragsbestände sind die Folge. Ein großer Unsicherheitsfaktor bei der Prognose möglicher Risiken bleibt die weltpolitische Lage mit Blick auf die Ukrainekrise. Es bleibt abzuwarten, ob die deutlich gestiegene Inflationsrate stagniert, ebenso wie der Anstieg der Zinsen. Ein weiterer Anstieg könnte sich dies negativ auf das Investitionsvolumen der Bauwirtschaft auswirken. Steigende Energiekosten reduzieren unsere Preisspanne, da es nur bedingt möglich ist, diese Kostensteigerungen auf unsere Produkte und Dienstleistungen im gleichen Maße umzulegen. 3.3 Chancenbericht Trotz einer Vielzahl von Risiken und unsicheren Einflussfaktoren der heutigen Zeit, können wir unseren Kunden ein breites Produktangebot unterbreiten. Unsere Hersteller haben in den vergangenen Jahren massiv in die Entwicklung alternativer Antriebstechnologien investiert und werden auf dem Markt eine maßgebliche Rolle spielen. Investitionen in die Zukunft wurden getätigt, und wir sind in der Lage die neuen Anforderungen sowohl im Verkauf als auch im Service zu erfüllen. Aufgrund unseres Gruppenverbunds partizipieren wir von einem optimierten Einkauf und können im Bedarfsfall auf unterschiedlichste Fachkompetenzen zurückgreifen. Von der zunehmenden Marktkonsolidierung sind wir somit auch nicht betroffen und können uns weiterhin stabil in der Region als verlässlicher Partner behaupten. Unsere loyale und wachsende Kundschaft, als auch den nach wie vor vorhandenen Bedarf unserer Produkte und Dienstleistungen, lässt uns zusätzlich positiv in die Zukunft blicken. Wie in der Automobilbranche hat auch die Baubranche mit vielen unsicheren Faktoren der heutigen Zeit zu kämpfen. Durch die regionale und überregionale politische Stimmung in Deutschland zeichnet sich ab, dass die Erschließung eines neuen oder bestehenden Rohstoffvorkommens immer schwieriger und kostenintensiver werden wird. Unsere langjährige Sicherung an genehmigten Rohstoffvorräten kann sich positiv auf unsere Marktstellung auswirken. Die zunehmende, breitflächige Abdeckung der Prozesskette durch unsere einzelnen Abteilungen wird uns langfristig Wettbewerbsvorteile bei Bauprojekten und einem gezielten Kundenstamm bringen. 3.4 Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Das Mahnwesen ist unter strikter Kontrolle und verfolgt sehr konservative Richtlinien. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Sobald finanzielle Risiken zu erkennen sind, werden diese bewertet und gegebenenfalls bei den jeweiligen Beteiligungen auch Wertberichtigungen vorgenommen. Vor größeren Geschäftsanbahnungen informieren wir uns ausführlich über die Bonität potenzieller Neukunden. Sämtliche Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Das Tagesgeschäft ist sehr stark darauf ausgerichtet, sämtliche Herstellervalutierungen und Förderungen zu realisieren, um weiter die positive Liquiditätslage aufrecht zu erhalten. KONZERN-BILANZ zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021Scherer Holding SE & Co. KGSimmern
KONZERN-ANHANG für das Geschäftsjahr 2021Scherer Holding SE & Co. KGSimmernI. Allgemeine Angaben Die Scherer Holding SE & Co. KG, Simmern ist im Handelsregister A beim Amtsgericht Bad Kreuznach mit HRA 20435 eingetragen. Die Scherer Holding SE & Co. KG, mit Sitz in Simmern, hat nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches einen Einzelabschluss und als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss aufgestellt. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden - soweit handelsrechtlich zulässig - beibehalten, soweit dies im Anhang nicht anders vermerkt ist. Die Bewertung erfolgte nach den gesetzlichen Vorschriften sowie den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung. Die Ausweiswahlrechte wurden weitestgehend zu Gunsten des Konzernanhangs ausgeübt. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr. II. Abgrenzung des Konsolidierungskreises Konzern- und Beteiligungsunternehmen Die Angaben zu allen Konzernunternehmen und assoziierten Unternehmen nach § 313 Abs. 2 HGB sind in der Anlage "Aufstellung des Anteilsbesitzes" zum Konzernanhang dargestellt. Die Zusammensetzung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen hat sich im Berichtsjahr dahingehend geändert, dass ein anderer Gesellschafter 100 % der Anteile der JPC GmbH & Co. KG (ehenmals Scherer Immobilien GmbH & Co. KG) übernommen hat. Daraus resultiert die Endkonsolidierung der JPC GmbH & Co. KG zum 31.12.2021. III. Konsolidierungsmethoden bzw. -grundsätze 1. Vollkonsolidierung a. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung wird nach der sog. Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB durchgeführt. b. Schuldenkonsolidierung Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Ausleihungen und Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. c. Zwischenergebniseliminierung Die Zwischenergebniseliminierung wurde gemäß § 304 Absatz 1 HGB zwischen folgende Gesellschaften durchgeführt:
Von einer Zwischenergebniseliminierung der restlichen Gesellschaften wurde gemäß § 304 Abs. 2 HGB abgesehen, da die Lieferungen und Leistungen zwischen den Konzernunternehmen zu üblichen Marktbedingungen vorgenommen worden sind und die Ermittlung der Wertansätze einen unverhältnismäßig hohen Aufwand erfordern würde. d. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und anderen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen. e. Latente Steuern Auf Konsolidierungsmaßnahmen, die zu einem Unterschied zwischen der Summe der Ergebnisse der Einzelabschlüsse und des Konzernergebnisses führen, werden gemäß § 306 HGB latente Steuer ausgewiesen, soweit sie passivisch sind. 2. Equity-Methode Die Konsolidierung der assoziierten Unternehmen wird nach der sog. Buchwertmethode gemäß § 312 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB durchgeführt. IV. Angaben und Erläuterungen zu den Positionen der Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Konzernbilanz erfassten Anlagegegenstände sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind in der Anlage "Konzernanlagespiegel" zum Anhang dargestellt. An der bisher 100 %-igen Tochtergesellschaft JPC GmbH & Co. KG haben sich 2021 andere Gesellschafter durch Übernahme aller Anteile beteiligt. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Im Geschäftsjahr 2021 wurden Geschäfts- und Firmenwert planmäßig über eine Nutzungsdauer von 10 bzw. 5 Jahren in Höhe von insgesamt 125.772,00 EUR abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2021 wurde der Geschäfts- und Firmenwert der Scherer Sportwagen GmbH & Co. KG, Dresden erworben. Die Abschreibung erfolgt über 10 Jahre. Die restlichen Geschäfts- und Firmenwerte sind in 2015 zugegangen und wurden nach § 253 HGB alte Fassung über eine Nutzungsdauer von 10 bzw. 5 Jahren abgeschrieben. Die nach der Verrechnung verbleibenden aktiven Unterschiedsbeträge, die aus der Kapitalkonsolidierung resultieren, werden als "stille Reserven auf Gebäuden und Betriebs- und Geschäftsausstattung" auf der Aktivseite ausgewiesen und gemäß § 253 Abs. 3 i. V. m. § 309 Abs. 1 HGB planmäßig über die individuelle Nutzungsdauer und ggfs. außerplanmäßig abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2021 erfolgten planmäßige Abschreibungen auf "stille Reserven auf Gebäuden und Betriebs- und Geschäftsausstattung" in Höhe von insgesamt 77.915,24 EUR (Vorjahr: 98.118,78 EUR). Die nach der Verrechnung verbleibenden passiven Unterschiedsbeträge werden als "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital gesondert ausgewiesen. Die passiven Unterschiedsbeträge stammen vollumfänglich aus den Einlagen von Tochtergesellschaften zu steuerlichen Buchwerten in andere Konzerngesellschaft im Rahmen der Konzerngründung Ende 2010. Der passive Unterschiedsbetrag wird in Höhe der durchschnittlichen Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände linear über 20 Jahre (exklusive stiller Reserven aus Gewinnvorträgen und stiller Reserven aus Grund und Boden) ergebniswirksam abgeschrieben. Die übernommenen stillen Reserven aus Gewinnvorträgen werden in die Konzerngewinnrücklage umgebucht. Die übernommen stillen Reserven aus Grund und Boden werden weiterhin unter der Bilanzposition passiven Unterschiedsbetrag ausgewiesen, bis die Grundstücke verkauft werden. Für die Minderheitsbeteiligungen fremder Gesellschafter wird in Höhe der Anteile am konsolidierungspflichtigen Kapital und am Konzernerfolg ein "Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter" gebildet. Bei der Konsolidierung assoziierter Unternehmen werden die verbleibenden aktiven Unterschiedsbeträge nach der Zuordnung gemäß § 253 Abs. 3 i. V. m. § 312 Abs. 2 Satz 3 und § 309 Abs. 1 HGB planmäßig über die individuelle Nutzungsdauer und ggfs. außerplanmäßig abgeschrieben. Die passiven Unterschiedsbeträge zwischen den Buchwerten und den anteiligen Eigenkapitalien der assoziierten Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag 39.033,00 EUR (Vorjahr: 39.033,00 EUR). Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden grundsätzlich linear vorgenommen. Für Vorführwagen und Mietfahrzeuge wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren, beizulegenden Wert auf Grund dauernder Wertminderung gem. § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB mit 3.695,9 TEUR vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von 150,00 EUR bis 800,00 EUR wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei den Vorräten wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgte teilweise nach dem Durchschnittsverfahren. Die Bewertung der eigenen fertigen und unfertigen Leistungen bzw. Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten unter Einbeziehung der Einzelkosten und angemessenen Teile der notwendigen Gemeinkosten. Als Herstellkosten der Schüttgüter der Scherer Baustoffe GmbH & Co. KG wurden die Fixkosten im Gesamtkostenverfahren der jeweiligen Grube ermittelt. Dabei werden die Fixkosten und variable Kosten anhand der produzierten Menge auf den Tonnenpreis errechnet. Die variablen Kosten wurden im Schnitt der letzten zwei Jahre ermittelt. Sondereinflüsse in der Kostenstruktur wurden nicht berücksichtigt um vergleichbare Kosten zu erzielen. Des Weiteren wurden Vertriebsaufwendungen und Gewinnmargen in der Preisermittlung eliminiert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt, soweit nicht für erkennbare Einzelrisiken Wertberichtigungen gebildet wurden. Für das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Pauschalwertberichtigung beträgt € 296.500,00, diese wurde mit einem Prozentsatz von maximal 1,15 % gebildet. Die Einzelwertberichtigung beträgt € 840.387,74. Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt 282.697,13 EUR (Vorjahr: 291.620,12 EUR). Im Berichtsjahr ist in den Konzerngesellschaften Vorsteuer für das Folgejahr in Höhe von € 276.038,34 (Vorjahr: € 184.164,14) entstanden, die im Jahr 2022 im Rahmen der Umsatzsteuervoranmeldungen veranlagt wurde. Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Der Erfüllungsbetrag aus den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen (1.093.037,00 EUR) wurde mit den beizulegenden Zeitwerten der verpfändeten Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen gemäß der vorliegenden Pensionsgutachten (267.788,00 EUR) und eines verpfändeten Kontos (60.887,33 EUR) verrechnet. Rechnungsgrundlage für den Erfüllungsbetrag bilden die Richttafeln RT 2018 G von Dr. Klaus Heubeck unter Anwendung der PUC Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren). Der Rechnungszins wurde unter der Annahme einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren und einem Renten-, sowie Hinterbliebenenrenten-Trend von 4 % ermittelt. Bei dem Konto bzw. den Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen wurden die fortgeführten Anschaffungskosten zum 31.12.2021 als beizulegende Zeitwerte angesetzt. Gleichzeitig wurden Aufwendungen i. H. v. € 57.845,00 und Erträge in Höhe von € 13.469,35 verrechnet. Der Betrachtungszeitraum für die Berechnung des Durchschnittzinssatzes wurde von 7 auf 10 Jahre verlängert. Der hieraus entstandene Unterschiedsbetrag beträgt zum Bilanzstichtag € 61.415,00. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen, wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und, soweit deren Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, abgezinst. Im Berichtsjahr wurden Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von € 2.093.700,00 angesetzt. Darüber hinaus wurden sonstige Rückstellungen aus den Leasingrisiken Auto Credit in Höhe von € 913.700,00 passiviert. Dieser setzt sich aus 16.699 Verträgen zusammen, die wir pauschal mit 0,20 % des Finanzierungsvolumens ansetzten. Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in der Anlage "Konzernverbindlichkeitenspiegel" zum Anhang zusammengefasst. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden zum Bilanzstichtag bestehende, mögliche Rückkaufsverpflichtungen für vermittelte Leasingfahrzeuge und mögliche Verpflichtungen zur Zahlung von Schlussraten aus von verschiedenen Finanzierungsgesellschaften übernommenen Finanzierungen von Autokäufen ausgewiesen. Aufgrund der Endkonsolidierung der JPC GmbH & Co. KG entstehen keine passiven latenten Steuern im Berichtsjahr. Es wird vom Ausweiswahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht keine aktiven latenten Steuern auszuweisen. Im Berichtsjahr ist in den Konzerngesellschaften negative Vorsteuer Folgejahr in Höhe von € 1.260.312,51 (Vorjahr: € 1.850.884,36) entstanden, die im Jahr 2022 im Rahmen der Umsatzsteuervoranmeldungen veranlagt wurde. Zur besseren Darstellung wurden im Berichtsjahr die Geschäfts- und Vorführwagen in einen separaten Unterposten Geschäfts- und Vorführwagen in Höhe von € 32.683.631,31 aus dem Unterposten Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgegliedert. Das Vorjahr wurde entsprechend dargestellt. V. Angaben und Erläuterungen zu den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung Im Berichtsjahr gab es einmalige Erträge in Höhe von € 4.291.905,79 die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. Im Berichtsjahr gab es außergewöhnliche bzw. einmalige Aufwendungen in Höhe von € 5.054.341,13. Diese setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Aufwendungen im Zusammenhang mit der Optimierung von unternehmerischen Prozessen (TEUR 3.900), Kosten für Renovierungsmaßnahmen (TEUR 255) sowie für Aufwendungen für die Realisierung von Softwareprojekten (TEUR 467). Die Bewertung der Gebrauchtfahrzeug erfolgt im Berichtsjahr erstmalig nach DAT-Werten unter Beachtung des Niederwertprinzips. Aus der Bewertungsänderung ergibt sich im Berichtsjahr ein Mehraufwand in Höhe 2.310,0 TEUR. Im Berichtsjahr wurden innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung keine Umgliederungen vorgenommen. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB:
Auf Grund der derzeitigen wirtschaftlichen Lage sehen wir keine Inanspruchnahme gemäß § 315 Nr. 19 HGB gegeben. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB setzt sich wie folgt zusammen: • Leasingverpflichtungen: mit folgenden Jahresraten:
Miet- und Pachtvertrag mit folgenden Jahresraten:
• Händlerverträge hinsichtlich der Marken VW, VW Nutzfahrzeuge, Skoda, Audi, Seat, Cupra, Maserati, MAN und Porsche • Stationsverträge für zwei Shelltankstellen und eine Araltankstelle. • Rücknahmeverpflichtungen aus Leasingverträgen und Verpflichtungen aus anderen Finanzierungsgeschäften: Zum Bilanzstichtag bestehen mögliche Rückkaufsverpflichtungen für vermittelte Leasingfahrzeuge und mögliche Verpflichtungen zur Zahlung von Schlussraten aus von verschiedenen Finanzierungsgesellschaften übernommenen Finanzierungen von Autokäufen. Der Rückkaufswert der Fahrzeuge bzw. der Gesamtwert der Schlussraten beträgt insgesamt TEUR 407.284 und bezieht sich auf 20.358 Fahrzeuge. Die Fahrzeugrückläufe bzw. die Laufzeiten der Verträge verteilen sich auf die Zeit bis zum Jahr 2027. VI. Sonstige Angaben Es wurde eine Bewertungseinheiten auf Grund von Betrags- und Laufzeitidentität eines Darlehens und eines Zinsswaps gebildet. Der negative Marktwert gemäß Berechnung der Bank beträgt insgesamt TEUR 7,0. Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen betrug, getrennt nach Gruppen, während des Geschäftsjahres:
Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer der nicht in den Konzernabschluss einbezogenen beteiligten Unternehmen betrug, getrennt nach Gruppen, während des Geschäftsjahres:
Angaben über die gewährten Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans des Mutterunternehmens für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 a) HGB unterbleiben auf Grund analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB. Im Berichtsjahr wurden keine Bezüge für die Mitglieder eines Beirats des Mutterunternehmens gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 a) HGB gezahlt. Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für Leistungen, die dieser an das Mutterunternehmen und an vollkonsolidierte Tochterunternehmen erbracht hat, beträgt für Abschlussprüfungsleistungen 309.314,40 EUR (davon für das Vorjahr 15.185,60 EUR). Im Berichtsjahr hat sich die Zusammensetzung der in den Konzernabschluss einbezogen Tochtergesellschaften dahingehend geändert, dass die Scherer + Ernst Beteiligungs GmbH & Co. KG sowie die Scherer Holding Verwaltungs SE im Rahmen des Gründungsvorgangs zu den vollkonsolidierten Unternehmen zählt. Auf Grund der Einbeziehung in den Konzernabschluss der Scherer Holding SE & Co. KG sind die nachfolgenden Gesellschaften gemäß § 264 Abs. 3 bzw. § 264b HGB von der Verpflichtung zur Offenlegung gemäß § 325 HGB befreit:
VII. Nachtragsbericht Seit dem 24. Februar führt Russland Krieg gegen die Ukraine. In Folge dessen wird Russland mit massiven Sanktionen belegt. In Deutschland wird dies aller Voraussicht nach zunehmend zu Folgen und deutlichen Einschnitten im Wirtschaftsleben und in der Gesellschaft führen. Von einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage ist daher auszugehen. Die konkreten Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft, aber auch auf die Kfz- und Baubranche können noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. Es ist jedoch mit Beeinträchtigungen der Wirtschaftsstruktur, verschlechterten Finanzierungsbedingungen sowie geringeren Investitionen und Kaufzurückhaltung zu rechnen. Durch die Nutzung der Synergieeffekte im Konzern bleibt die Aufrechthaltung des Going Concern weiter bestehen. Weitere Ereignisse von wesentlicher Bedeutung traten nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 nicht ein.
Simmern, den 05.12.2022 Scherer Holding SE & Co. KG Die Geschäftsführenden Direktoren Ernst Christian Scherer Jörg Scherer Patrick Winter Die MS+P GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bestätigt, dass ihr ein von den gesetzlichen Vertretern unterschriebenes Exemplar des Jahresabschlusses vorliegt. KONZERNANLAGESPIEGEL zum 31. Dezember 2021Scherer Holding SE & Co. KGSimmern
KONZERN-VERBINDLICHKEITENSPIEGEL zum 31. Dezember 2021Scherer Holding SE & Co. KGSimmern
AUFSTELLUNG DES ANTEILSBESITZES zum 31. Dezember 2021Scherer Holding SE & Co. KGSimmerna) Vollkonsolidierte Unternehmen
b) Assoziierte Unternehmen
KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL für das Geschäftsjahr 2021Scherer Holding SE & Co. KGSimmern
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG für das Geschäftsjahr 2021Scherer Holding SE & Co. KGSimmern
VIII. Wiedergabe des Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Scherer Holding SE & Co. KG, Simmern Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Scherer Holding SE & Co. KG, Simmern, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Scherer Holding SE & Co. KG, Simmern, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-konzern-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks. IX. Schlussbemerkung Den vorstehenden Bericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (Prüfungsstandard 450 des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V.). Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder der Weitergabe des Konzernabschlusses und/oder des Konzernlageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. Der von uns mit Datum vom 06.12.2022 erteilte uneingeschränkte Bestätigungsvermerk ist unter TZ 41 auf der vorherigen Seite wiedergegeben.
Bad Kreuznach, den 06.12.2022 MS+P
GmbH
Clemens Merk, Wirtschaftsprüfer Ralf Blum, Diplom-Betriebswirt (FH), Wirtschaftsprüfer |
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