Building Consulting GmbH
Selbe AdresseArchitekturbüros für Hochbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Dietz seit 27.12.2021 | Prokura |
Stefan Friedrich Verdult seit 6.3.2017 | Geschäftsführer |
Hermann Peter Dipl.-Ing. Pitsch seit 27.5.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AWIS GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtAWIS GmbHA. Geschäftstätigkeit Geschäftsmodell Als Partner für das Bauen im Bestand bietet die AWIS GmbH ihren Kunden, i.d.R. institutionelle Immobilieneigentümer, einen ganzheitlichen und bedürfnisspezifischen Dienstleistungsansatz rund um den Ausbau und Umbau von Gewerbeimmobilien. Das Kerngeschäft der AWIS GmbH stellt dabei die Ausführungsleistung dar. Die Ausführungsleistungen reichen dabei von gewerkespezifischen Instandsetzungsleistungen bis hin zu gewerkeübergreifende Mieterausbauten als Generalunternehmer. Vom Firmensitz in Düsseldorf aus werden die Bauvorhaben zentral gesteuert und durchgeführt. Das Kerngebiet der Bauvorhaben umfasst dabei das gesamte Gebiet Nordrhein-Westfalens und die Region Frankfurt am Main. Unternehmensentwicklung: Die eingeschlagene Unternehmensentwicklung der AWIS GmbH fußt auf der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen den eigenen Mitarbeitern, langjährigen Partnerunternehmern und zufriedenen Kunden. Sowohl die Anzahl der Mitarbeiter bei der AWIS GmbH als auch die Anzahl der Partnerunternehmen und Kunden entwickelte sich auch im Geschäftsjahr 2023 positiv und knüpft an die Entwicklung des Vorjahres 2022 an. B. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschland Die deutsche Volkswirtschaft verzeichnete 2023 einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 0,3 %. Nach mehr als einem Jahrzehnt der niedrigen Zinspolitik stellt sich die Wirtschaft nun wieder auf merklich höhere Zinsen ein. Die im internationalen Vergleich noch immer hohen Energiepreise gingen mit anhaltend hoher Inflation einher. Der weiterhin bestehende russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, sowie die jüngsten Konflikte im Nahen Osten bergen geopolitische Risiken, die auch mittelfristig zu einem Anstieg der Energiepreise führen können. Neben diesen Unsicherheiten sind es aber vor allem die Europäischen und nationalen Regulierungen der zukünftigen Klimaschutzmaßnahmen, welche die Unternehmen in Deutschland vor weitere Herausforderungen stellt. Aufgrund der oben beschriebenen Herausforderungen schätzen die Experten des Ifo-Instituts die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) auch für das Jahr 2024 auf einem ähnlichen Niveau, wie für das Wirtschaftsjahr 2023. Die gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung in Deutschland stieg im Jahr 2023 um 7,36 % gegenüber dem Vorjahr 2022 auf 3.824,58 Mrd. Euro. Die Bruttowertschöpfung im Baugewerbe betrug davon 233 Mrd. Euro, was eine Steigerung von 10,43 % gegenüber dem Vorjahr darstellt. Das entspricht einem Anteil von 6% an der gesamten deutschen Bruttowertschöpfung. b. Branchenentwicklung Die deutsche Bauwirtschaft registrierte 2023 einen Rückgang der Bauleistung um 2,3 % - allen voran durch die Situation im Hochbau und hier vornehmlich im Wohnbau. Bauunternehmen mit diversifizierten Leistungsportfolien profitieren weiterhin von gut gefüllten Auftragsbüchern. Neben der Zinswende der EZB sah sich der Bausektor mit Fachkräftemangel und weiterhin hoher Inflation konfrontiert. Die internationale Lieferketten haben sie sich im Vergleich der Vorjahre verbessert, jedoch mit weiterhin erhöhten Baupreisen für Baumaterialien. Das ausbauende Gewerbe startete gut ins Berichtsjahr 2023, lag jedoch auf Jahressicht nominal ca. 2,07 % unter dem Vorjahreszeitraum 2022. Der reale (preisbereinigte) Umsatz im deutschen Ausbaugewerbe war im Jahr 2023 um 6,91 % niedriger als im Vorjahreszeitraum 2022. Von den realen Umsatzrückgängen waren alle Wirtschaftszweige des Ausbaugewerbes betroffen. Analog dem Vorjahreszeitraum entfiel ein Großteil des Branchenumsatzes auf Modernisierungs- , Renovierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen bei Bestandsgebäuden. Im Jahr 2023 erwirtschaftete das deutsche Ausbaugewerbe rund 75,5 Milliarden Euro Gesamtumsatz. Das waren rund 9,5 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Die für das Ausbaugewerbe wesentliche Kennzahl ist die Entwicklung des Büroflächenumsatzes in Deutschland. Diese Kennzahl zeigt die nach Vermietung herzurichtenden Flächen. Die schwache konjunkturelle Entwicklung hat 2023 erwartungsgemäß deutliche Bremsspuren auf den deutschen Büromärkten hinterlassen. Der Flächenumsatz an den acht Standorten Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und München beläuft sich auf rund 2,6 Mio. m 2. Damit wurde sowohl das Vorjahresergebnis als auch der 10-Jahresdurchschnitt um rund ein Viertel verfehlt. Der Düsseldorfer Büromarkt verzeichnet dabei, wie auch schon im Vorjahreszeitraum, einen leichten Rückgang des Büroflächenumsatzes von - 3,8 % auf 280.000 Quadratmeter. Der Kölner Büroflächenumsatz verzeichnet einen prozentual deutlich höheren Rückgang im Vorjahresvergleich mit - 33,3 % auf 224.000 Quadratmeter. c. Allgemeiner Geschäftsverlauf 2023 Die insgesamt gestiegenen Baukosten sowie das deutlich höhere Zinsniveau haben sich im Geschäftsjahr 2023 auf die Umsatzentwicklung der AWIS GmbH ausgewirkt. Es gab weniger Neuprojekte für Mieterausbauten, dafür mehr Projekte im Bereich der Instandsetzung und Wartung. Mit Umsatzerlösen i.H.v. T€ 11.415 liegt die AWIS GmbH ca. 31 % unter dem Umsatzniveau des Vorjahres. Während die Erlöse im Bereich des Kundendienstes gestiegen sind, war die Entwicklung der Umsatzerlöse aus dem Projektgeschäft abrechnungsbedingt rückläufig. Die Entwicklung der Umsatzerlöse ist im Projektgeschäft abhängig von der Abnahme und Fertigstellung der Bauvorhaben. Im Jahr 2023 wurden viele Altaufträge aus Vorjahren ertragswirksam abgeschlossen. Einige Großprojekte aus Vorjahren sind nach wie vor in der Fertigstellung und werden erst mit den geplanten Abnahmen in den Jahren 2024 und 2025 ertragswirksam. Die Anzahl der 2023 eingegangenen Projektanfragen ist im Vergleich zum Vorjahr um circa 25 % gesunken. Allerdings konnte das Projektvolumen der gewonnen und zum Stichtag noch im Bau befindlichen Bauvorhaben (unfertige Leistungen) weiter gesteigert werden, was sich auch in der gestiegenen Bilanzsumme widerspiegelt. Entsprechend den Erwartungen im vergangenen Prognosebericht lag die Gesamtleistung und das Jahresergebnis unter dem Vorjahresniveau. d. Lage der Gesellschaft Ertragslage Die Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 43 % gesunken auf T€ 18.418 und entspricht damit wieder dem Niveau des Jahres 2021. Es gab im Jahr 2023 viele Abnahmen von Projekten mit geringerem Umsatzvolumen. Korrespondierend zum Umsatzrückgang sind im Aufwandsbereich die bezogenen Leistungen um 48 % und der Warenaufwand um 8 % auf insgesamt T€ 12.772 gesunken. Im Verhältnis zur Gesamtleistung ist der Materialaufwand im Vergleich zum Vorjahr allerdings nur leicht gesunken (- 5 %), was die gestiegenen Baukosten widerspiegelt. Der Personalaufwand ist mit 13 % leicht gestiegen auf T€ 2.233 und ist auf die Einstellung neuer Mitarbeiter zurückzuführen. Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Kosten um insgesamt 7 % gesunken. Wesentliche Kosteneinsparungen gab es beim Bezug von Fremdleistungen. Das Ergebnis nach Steuern ist mit T€ 1.400 erwartungsgemäß unter dem Vorjahresniveau (T€ 3.607). Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 13.545 auf T€ 46.530 erhöht. Auf der Aktivseite setzt sich das Vermögen fast ausschließlich aus den unfertigen Leistungen (62 %), den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (6 %) sowie den Bankbeständen (27%) zusammen. Das Anlagevermögen ist von untergeordneter Bedeutung. Die Erhöhung der Bilanzsumme ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf die gestiegenen Bestände der unfertigen Leistungen zum Stichtag i.H.v. T€ 28.883 (+ 32 %) zurückzuführen. Die Passivseite setzt sich zu 11 % aus Eigenkapital und 89 % aus Fremdkapital zusammen. Einen wesentlichen Posten bilden die erhaltenen Anzahlungen mit einem Wert von T€ 35.392 (+ 64 %) aus der Vorfinanzierung der laufenden Projekte. Das Ergebnis 2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Das Eigenkapital beläuft sich nach Berücksichtigung von Dividenden zum Stichtag auf T€ 5.032. Finanzlage Die Finanzlage war im Jahr 2023 durchgehend positiv, die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Zum 31.12.2023 lag der Bestand an flüssigen Mitteln mit T€ 12.506 deutlich über dem Vorjahreswert i.H.v. T€ 5.755. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist vor allem durch erhaltene Anzahlungen gestiegen. Auszahlungen für Investitionen und Finanzierung sind insgesamt zurückgegangen. Die Gesellschaft ist ihren Zahlungsverpflichtungen planmäßig nachgekommen. Es werden keine Darlehen von Kreditinstituten in Anspruch genommen. Die laufenden Bau-Projekte werden ausschließlich über Anzahlungen der Kunden finanziert. Von den Gesellschaftern wird verzinsliches "working capital" in Höhe von T€ 2.000 zur Verfügung gestellt. Es bestehen als außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente Bürgschaften gegenüber Kredit- und Versicherungsunternehmen, um die Höhe der Sicherheitseinbehalte bei Kunden so gering wie möglich zu halten. Zur Sicherstellung der Erfüllung der Gewährleistungsanspruchs der Kunden entspricht die Laufzeit der Sicherheitseinbehalte der Gewährleistungsfrist. Zum Bilanzstichtag bestehen nicht ausgenutzte Kreditlinien von T€ 1.000. C. Risikobericht Das Risikomanagement ist von wesentlicher Bedeutung für die Geschäftstätigkeit der AWIS GmbH. Neben den allgemeinen Marktrisiken bestehen weitere Risiken, auf welche im Folgenden Bezug genommen wird. Die Anordnung der Risiken berücksichtigt nicht die Wertigkeit der Eintrittswahrscheinlichkeit oder des potenziellen Schadens. Projektrisiken Bei Projektrisiken besteht im Wesentlichen das Risiko der vertraglich geschuldeten Qualität zum vereinbarten Termin nicht erfüllen zu können. Im Falle des Risikoeintritts hätte dies negative Auswirkungen auf den Deckungsbeitrag des Unternehmens und damit direkt auf das Unternehmensergebnis. Dieses Risiko wird dadurch minimiert, dass die Projekte hinsichtlich Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit vor Projektannahme genau analysiert werden und nur Projekte angenommen werden, bei denen die Wahrscheinlichkeit eines positiven Projekterfolgs gegeben ist. Branchenspezifische Risiken Auch im Jahr 2023 haben sich die Preissteigerungen für Baumaterialien weiterhin auf einem erhöhten Niveau gezeigt. Besonders hervorzuheben sind die Preiserhöhungen bei Metallprodukten aus Stahl, Kupfer oder Eisen. Auch Knappheiten und somit Preissteigerungen bei Holzprodukten und Dämmstoffen waren weiterhin zu verzeichnen. Das Risiko von unerwartet starken Preissteigerungen kann trotz vorausschauender Preiskalkulation nicht vollständig aufgefangen werden. Im Bereich des Mieterausbaus für institutionelle Anleger und Fonds spielt auch die Zinslandschaft eine wichtige Rolle. Durch den Anstieg des Zinsniveaus im abgelaufenen Geschäftsjahr ist die Investitionsbereitschaft in neue Mieterausbauten tendenziell zurückhaltender. Finanzrisiken Das Liquiditätsrisiko stellt das wesentlichste Risiko der Finanzrisiken dar. Im Falle des Risikoeintritts ergäbe sich per Definition eine negative Auswirkung auf die Fortführungsprognose des Unternehmens. Durch die Abstimmung von Zahlungsplänen mit unseren Nachunternehmern und Kunden ist eine planbare Abrechnung in der Regel gewährleistet. Auch das durch die Projektleiter geführte Kostencontrolling lässt eine zeitpunktgenaue Überwachung der Projektentwicklung zu. Das Liquiditätsmanagement wird von unserer kaufmännischen Abteilung in Abstimmung mit den Bankpartnern und der Buchhaltung vorrausschauend entlang des zukünftiges Projektauslastungsgrades geplant und abgestimmt. Dadurch kann eine gute Einschätzung des Liquiditätsrisikos gewährleistet werden. Gesamtrisiko Für übliche Geschäftsrisiken, welche, im Falle eines Eintritts, negative Auswirkungen auf die Entwicklung der AWIS GmbH hätten, sind ausreichend Vorkehrungen getroffen worden. Für die Folgejahre ergibt sich das Risiko aus der Inanspruchnahme in einem Gewährleistungsfall. Die Höhe der Inanspruchnahme ist derzeit noch nicht absehbar, wird aber im Falle des Eintritts zu 50 % von der Versicherung getragen. Weitere wirtschaftliche oder vertragliche Risiken sind derzeit nicht erkennbar. D. Chancenbericht Das Unternehmen setzt sich systematisch mit Chancen und Potentialen auseinander, welche die positive Unternehmensentwicklung fördern können. In diesem Zusammenhang sind drei Bereiche als Zukunftspotential herauszuheben: Mitarbeiterstruktur: Unsere Mitarbeiter bilden die Basis eines erfolgreichen Dienstleistungsansatzes für unsere Kunden. Die junge und ausgewogene Altersstruktur gepaart mit der gelebten "Hands-on-Mentalität" ist für den zukünftigen Unternehmenserfolg eine tragende Säule. Dieser Teamgedanke ist auch bei den derzeit steigenden Mitarbeiterzahlen ein wesentlicher Schwerpunkt des Unternehmens. Kundenstamm & Projekte: Die AWIS GmbH bietet seinen Kunden seit vielen Jahren maßgeschneiderte Lösungen in der gesamten Breite und in allen Aufgabenfeldern von Bestandsgebäuden. Wir sehen hier weiterhin große Wachstumschancen bei unseren Kunden und Auftraggebern in Folge weiterer Akquisitionen von Bestandsgebäuden in den Portfolien unserer Kunden. Für das Jahr 2024 wird wieder ein leichter Anstieg des Büroflächenumsatzes in den Regionen Düsseldorf und Köln erwartet. Neben dem Ausbau von neuen Mietereinheiten birgt vor allem der Bereich der Instandsetzung und Modernisierung älterer Mietereinheiten unter dem Aspekt des "Green Building" erhebliche Wachstumschancen für unser Unternehmen. Nachunternehmerstruktur: Die enge und langjährige Bindung zu einer Vielzahl von regional verwurzelten Partnern aus Handwerk, Handel und Dienstleistung ist ein weiteres Potential, was für den Geschäftserfolg der AWIS GmbH eine immer wichtigere Rolle einnimmt. Nicht nur die Entwicklung der Baustoffverfügbarkeit wird in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, sondern vor allem auch Handwerkermangel in den Ballungsgebieten. Aus diesem Grund wird es zukünftig noch wichtiger sein, die besagten Partner strategisch an sich zu binden. Ein fairer Umgang miteinander und das Suchen pragmatischer und gemeinschaftlicher Lösungsansätze im Sinne des Projekterfolgs, liegt dabei im Fokus der AWIS GmbH. E. Prognosebericht Für das Jahr 2024 liegt das Beauftragungsvolumen bereits ca. 15 % über dem Vorjahresniveau von 2023. Aufgrund des Abschlusses von einem Großprojekt wird die Gesamtleistung und damit auch das Jahresergebnis 2024 deutlich über dem Vorjahresergebnis liegen. Im Bereich der Kosten rechnen wir mit moderat steigenden Material- und Fremdleistungsaufwendungen. Die Personalkosten werden aufgrund von Neueinstellungen ebenfalls steigen. Insgesamt wird erwartet, dass das Ergebnis vor Steuern im Vorjahresvergleich deutlich steigen wird.
Düsseldorf, den 20. Mai 2025 gez. Stefan Verdult, Geschäftsführer gez. Hermann Pitsch, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Erläuterungen Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Handelsregisternummer HRB 48039 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist in Düsseldorf. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Steuerliche Vorschriften wurden, soweit ihnen nicht handelsrechtliche Bestimmungen entgegenstanden, ebenfalls angewandt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 HGB gewählt. Nach den in § 267 HGB angegeben Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und nach dem GmbHG aufgestellt. Von den Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 Satz 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bilanziert. Die Sachanlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten und, sofern erforderlich, abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen bei dauerhafter Wertminderung angesetzt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800 Euro (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben bzw. aufwandswirksam erfasst. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden über einen Zeitraum 3 Jahren und die Sachanlagen über einen Zeitraum von 3 bis 14 Jahren abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips am Bilanzstichtag. Die unfertigen Leistungen (noch nicht abgerechnete Bauleistungen) werden mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten für Material und Fertigung auch angemessene notwendige Baustellengemeinkosten berücksichtigt. Für Verluste aus der Auftragsabwicklung ist erforderlichenfalls eine Abwertung (verlustfreie Bewertung) vorgenommen worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Dem Ausfallrisiko von zweifelhaften Forderungen wird durch Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Bankguthaben und Kassenbestände werden zum Nominalwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet und erfasst Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Umsatzerlöse aus Werkverträgen werden zum Zeitpunkt der endgültigen Abnahme und Rechnungsfreigabe vereinnahmt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bilanziert. Es liegen keine Tatbestände einer Wertminderung vor. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen handelt es sich um schlussgerechnete Projekte und Dienstleistungen sowie um Forderungen aus Sicherheitseinbehalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten u.a. Steuerforderungen und Kautionen. Mit Ausnahme der Kautionen und der Forderungen aus Sicherheitseinbehalten haben alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Hierunter sind Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände ausgewiesen. Rechnungsabgrenzungsposten Hierunter erfolgt die Abgrenzung von Leasingsonderzahlungen. Gezeichnetes Kapital Das voll eingezahlte Stammkapital der AWIS GmbH beträgt unverändert 25.000 EUR. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen das Jahr 2022. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Rückstellung für Gewährleistung wird pauschal in Höhe von 0,5 % der Umsatzerlöse des laufenden Geschäftsjahres gebildet. Verbindlichkeiten Unter den erhaltenen Anzahlungen sind Vorauszahlungen für noch nicht fertig gestellte Bauvorhaben passiviert. Auf eine aktivische Abgrenzung von den Vorräten wird verzichtet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten in Höhe von 24,1 TEUR (Vj. 0 TEUR) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. In den Verbindlichkeiten sind solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 2.000,0 TEUR (Vj. 2.000,0 TEUR) aus Darlehensgewährungen ausgewiesen. Für diese Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern wurde in Höhe von 2.000,0 TEUR ein Rangrücktritt erklärt. Entsprechend sind in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von 170,0 TEUR Zinsaufwendungen gegenüber Gesellschaftern enthalten (Vj. 96,9 TEUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten neben den Verpflichtungen aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung (32,0 TEUR, Vj. 30,0 TEUR), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (2,6 TEUR, Vj. 3,8 TEUR) und Steuerschulden (1.570,8 TEUR, Vj. 659,2 TEUR). In den Steuerverbindlichkeiten sind Steuernachzahlungen aufgrund der Betriebsprüfung der Jahre 2019-2021 i.H.v. 75 TEUR enthalten. Im Übrigen handelt es sich um nachträgliche Steuer-Vorauszahlungen für das Jahr 2023 betreffend die Umsatzsteuer und Ertragsteuer. Alle sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Nutzung eines Teils des Sachanlagevermögens liegen zur Verringerung der Kapitalbindung Operating-Leasingverträge zugrunde und sind daher nicht in der Bilanz enthalten. Die Leasingverträge haben im Durchschnitt eine Restlaufzeit von 1 bis 3 Jahren und die durchschnittlichen Leasingaufwendungen betragen ca. 38 TEUR pro Jahr (Vj. 48 TEUR). Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Leasing- und Mietverträgen. Die durchschnittlichen Mietaufwendungen betragen pro Jahr ca. 110 TEUR (Vj. 114 TEUR). Die Mietverträge haben eine Restlaufzeit zwischen 1 und 2 Jahren. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalaufwand/Mitarbeiter Mitarbeiteranzahl (Quartalsdurchschnitt)
Sonstige betriebliche Aufwendungen Innerhalb der verschiedenen betrieblichen Kosten sind in Höhe von 212,5 TEUR (Vj. 381,0 TEUR) Dienstleistungen von nahestehenden Unternehmen enthalten. Davon entfallen 106,2 TEUR (Vj. 186,0 TEUR) auf Aufwendungen für Dienstleistungen der Gesellschafterin. Nachtragsbericht Im Jahr 2024 ist ein Rechtsstreit nach über 10 Jahren beendet worden. Eine Rückstellung wurde nicht gebildet, da es sich um ein versichertes Ereignis mit Deckungsschutz seitens des Haftpflichtversicherers handelt. Organe der Gesellschaft Im Geschäftsjahr waren alleinige Geschäftsführer der Dipl.Ing. Hermann Pitsch und der Bauing. Stefan Verdult. Außer den Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr keine weiteren Organe bestellt.
Düsseldorf, den 20. Mai 2025 Gez. Stefan Verdult, Geschäftsführer Gez. Hermann Pitsch, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
Düsseldorf, den 13.05.2025 gez. Hermann Pitsch, Geschäftsführer gez. Stefan Verdult, Geschäftsführer Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss wurde am 12.05.2025 festgestellt. Bestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextBESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AWIS GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AWIS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AWIS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Ein- heiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurtei- le zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, den 20. Mai 2025 aiuva Ketterle GmbH Steuerberatungsgesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Melanie Ketterle, Wirtschaftsprüferin |
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