ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBetrieb von Parkhäusern und Parkplätzen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nadja Lubrich seit 20.10.2025 | Prokura |
Heiko Linne seit 28.4.2016 | Prokura |
Peter Walther seit 12.12.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Offenbach am Main | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ESO Stadtservice GmbHOffenbach am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Darstellung des Geschäftsverlaufs im Geschäftsjahr 2023 1.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branche Das zweite Jahr des Ukraine-Kriegs brachte eine Vielzahl von Herausforderungen mit sich, insbesondere durch die daraus resultierende Energiekrise. Dies löste die Befürchtung erheblicher Preissteigerungen im Energiesektor aus. Um die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen aufgrund der signifikanten Erhöhung der Energiepreise finanziell zu entlasten, beschloss die Bundesregierung im Herbst 2022, ab 2023 Energiepreisbremsen einzuführen. Die befristete Strom- und Gaspreisbremse halfen der Industrie, trotz gestiegener Preise die Produktion und Beschäftigung zu sichern. Diese wirtschaftlichen Unsicherheiten manifestieren sich ebenso im Bruttoinlandsprodukt (BIP). Ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts zufolge verzeichnet das BIP für 2023 einen Rückgang um 0,3 %, obwohl im Vorjahr noch ein Zuwachs um 0,2 % prognostiziert wurde. Die gestiegenen Energiepreise führten zu Preiserhöhungen auf allen Wirtschaftsebenen, was wiederum die Konjunktur erheblich beeinträchtigte. Zusätzlich wirkten sich die ungünstigen Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen nachteilig auf die wirtschaftliche Entwicklung aus. Der geopolitische Konflikt in Israel löste eine humanitäre Krise aus und verursachte Turbulenzen auf den Finanz- und Ölmärkten. Dies hat weltweit wirtschaftliche Auswirkungen, sodass laut ersten Prognosen des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) für das Jahr 2024 ein weiterer Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 % erwartet wird. Die Deutsche Bundesbank prognostiziert eine Erholung der Wirtschaft in den Jahren 2025 und 2026 mit einem erwarteten Wachstum von 1,2 % bzw. 1,3 %. Diese wirtschaftlichen Umstände führten dazu, dass die Inflationsrate zu Jahresbeginn bei 8,1 % lag. Im Jahresverlauf konnte diese sich jedoch erholen und lag im Dezember nur noch bei 3,9 %. Somit liegt die durchschnittliche Inflationsrate im Jahr 2023 mit 5,9% unterhalb der Inflationsrate von 2022 (6,9%). Das ifo-Institut prognostiziert für das Jahr 2024 weiterhin eine sinkende Inflationsrate von durchschnittlich etwa 2,2%. Die nachlassende Konjunktur hatte auch auf dem Arbeitsmarkt spürbare Auswirkungen. Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 2.609.000 Arbeitslose registriert, was einem durchschnittlichen Anstieg von 191.000 im Vergleich zum Vorjahr entspricht und somit zu einer Erhöhung der Arbeitslosenquote um +0,4 % auf 5,7 % führte. Diese Entwicklung spiegelt sich sowohl in Hessen als auch in der Stadt Offenbach am Main wider. Im Dezember 2023 waren in Hessen 183.091 Arbeitslose gemeldet und somit 14.947 mehr als im Dezember 2022. Auch in der Stadt Offenbach am Main stieg im Dezember 2023 die Zahl der Arbeitslosen auf 6.934 (Dezember 2022: 6.399). Die Arbeitslosenquote steigt somit auf einen Jahresdurchschnitt von 8,8 % (Vorjahresdurchschnitt 8,3 %). Für die Stadt Offenbach geht man weiterhin davon aus, dass eine Zunahme der Einwohnerzahl zu erwarten ist. Diese Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit, das Angebot an attraktivem Wohnraum in Offenbach weiter auszubauen und die Infrastruktur durch Investitionen in Neubauten und Modernisierungen von Schulen und Kindertagesstätten zu stärken. Die Stadtwerke Offenbach nehmen eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung einer stetig wachsenden Stadt mit steigenden Anforderungen ein. Als kommunaler Daseinsversorger leisten die Stadtwerke durch ihre vier Geschäftsfelder - Immobilien, Mobilität, Stadtservice und Veranstaltungen - einen maßgeblichen Beitrag zur Stadtentwicklung. Ein Rückblick auf das Jahr 2023 offenbart trotz der beschriebenen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen einige bedeutende Ereignisse der Stadtwerke Offenbach: Um für die Herausforderung der Zukunft gerüstet zu sein, haben die Stadtwerke Offenbach zu Beginn des Jahres 2023 ein neues Strategie- und Weiterentwicklungsprogramm namens "Zusammen.Zukunft.Machen." als Nachfolgeprogramm von "be one" ins Leben gerufen. Das Programm verfolgt das Ziel, die strategischen Ziele in den essenziellen Handlungsfeldern (Kundenorientierung, Innovation, Personal, Digitale Transformation, Nachhaltigkeit, Erfolgskultur) der Gesamtstrategie umzusetzen. Das Programm setzt den Fokus auf agile Arbeitsweisen und kollaborativen Lernens in Zukunftsprojekten, um konkrete Ergebnisse zu erzielen. Wie in den Vorjahren nimmt das Thema der Nachhaltigkeit weiterhin eine zunehmend wichtige Rolle ein. Daher setzen sich die Stadtwerke Offenbach bereits mit der CSRD Berichterstattung auseinander, um Transparenz bezüglich ökologischer und sozialer Aspekte gewährleisten zu können. Daneben beschäftigen sich die Stadtwerke Offenbach mit dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, um sicherzustellen, dass mit dessen Inkrafttreten - für die Stadtwerke Offenbach relevant ab 2024 - Menschenrechts- und Umweltstandards eingehalten werden. Im Jahr 2023 beauftragte der Magistrat die Stadtwerke Offenbach damit, im Rahmen des Klimaschutzprogramms eigene und städtische Gebäude mit Photovoltaikanlagen auszustatten, um gegen den Klimawandel zu wirken. Dieses Projekt "PV Offensive Offenbach" wird über mehrere Jahre umgesetzt. Das Geschäftsfeld Immobilien sah sich den Herausforderungen durch das gestiegene Kostenniveau im Bausegment bei gleichzeitigem Bedarf an zusätzlichem Wohnraum in Offenbach konfrontiert. Trotz der Herausforderungen konnten einige wichtige Projekte in den Immobilien-Gesellschaften angegangen und realisiert werden. Die Gesellschaften aus dem Geschäftsfeld Mobilität verzeichnen im Jahr 2023 einen Anstieg der Fahrgastzahlen. Bis Sommer lagen die Fahrgastzahlen teilweise sogar über den Werten vor der Corona Pandemie. Als Nachfolgelösung zum 9-Euro-Ticket, welches deutschlandweit im Jahr 2022 die Fahrgastzahlen hat ansteigen lassen, wurde im Sommer 2023 das 49-Euro-Ticket eingeführt. Auch das 49-Euro-Ticket hat für eine spürbare Nachfrage gesorgt und die Fahrgastzahlen positiv beeinflusst. Die Sparte Stadtservice erfüllt nicht nur seine Verpflichtungen im Bereich des Grünwesens und der Stadtreinigung, sondern rückt Ziele der Nachhaltigkeit in den Fokus und erfasst seit 2023 u.a. die jährlichen Einsparungen von CO 2 -Emissionen und optimiert die Verwertungsquoten in der Abfallwirtschaft. Im Bereich der Veranstaltungen ist ein Anstieg sowohl bei Kultur-, Sport und Firmenveranstaltungen als auch ein Zuwachs an Besucherzahlen, insbesondere bei Firmen- und sonstigen Veranstaltungen zu verspüren. Trotz steigender Material- und Dienstleistungspreise kann dennoch eine positive Wertschöpfung erzielt werden. Auch im Jahr 2024 stehen die Stadtwerke Offenbach aufgrund der wirtschaftlichen Lage und politischen Unsicherheiten vor fortwährenden anspruchsvollen Herausforderungen. Gleichzeitig bleibt es ein Ziel der Stadtwerke Offenbach, trotz der resultierenden Kostensteigerungen bei Dienstleistungen und Materialien, den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Offenbach qualitative Leistungen zu bieten und weiterhin Schlüsselthemen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung mit unvermindertem Fokus zu verfolgen. 1.2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die ESO Stadtservice GmbH erwirtschaftet ihre Umsätze überwiegend (28.941 T€ = 89,8 %) mit dem ESO-Eigenbetrieb. Dies betrifft sowohl die Regelleistungen aus dem Rahmendienstleistungsvertrag (24.485 T€) als auch einzelne Zusatzbeauftragungen (4.457 T€). Im Übrigen werden in Höhe von 1.775 T€ (5,5 %) Leistungen für die ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft mbH sowie weitere Dienstleistungen für die Stadtwerke Offenbach Holding GmbH und deren Töchtergesellschaften (1.135 T€) erbracht.
Die Sparte "Service öffentlicher Raum" zeigte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr als umsatzstärkste Abteilung (39,2 %), gefolgt von der Entsorgung mit 22,8 %. Die größte Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr zeigte sich bei der Sparte Entsorgung, welche im Wesentlichen aus der Umsetzung der Preisgleitklausel (268 T€) sowie aus der Gegenfinanzierung für Mindestlohn resultiert. Weitere Umsatzsteigerungen resultieren zum größten Teil aus der Preisgleitklausel der vereinbarten Entgeltregelung zum Rahmendienstleistungsvertrag. Ein kleinerer Teil der Umsatzzuwächse entfällt auf zusätzliche Beauftragungen des Eigenbetriebes, die noch nicht im Rahmendienstleistungsvertrag enthalten sind. 1.3. Entwicklung wesentlicher Aufwandstreiber Der Materialaufwand in Höhe von 21.601 T€ gliedert sich in Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (1.883 T€) sowie in bezogene Leistungen (19.718 T€) auf. Insgesamt ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr (20.902 T€) von 699 T€ zu verzeichnen. Dies resultiert hauptsächlich aus der höheren Inanspruchnahme von Personalleistungen von Mitarbeitenden der ESO Servicegesellschaft mbH. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden für Materialien 815 T€, für die Betankung 556 T€ und für Kfz-Ersatzteile 512 T€ aufgewendet. Die bezogenen Leistungen werden von dem Leistungsaustausch (12.652 T€) mit der 100%-igen Tochtergesellschaft ESO Servicegesellschaft mbH dominiert. Des Weiteren fallen 5.348 T€ für Nachunternehmerleistungen, 808 T€ für Fuhrparkaufwendungen und 408 T€ für den Leistungsaustausch mit der ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft mbH an. Aufgrund unterjähriger Unternehmensaustritte von drei Mitarbeitenden sowie einer hohen Anzahl an dauerkranken Mitarbeitenden sinken die Personalkosten im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um 542 T€. Die Austritte und dauerkranken Mitarbeitenden wurden durch Mitarbeitende der der ESO Servicegesellschaft mbH ausgeglichen. 1.4. Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen Die ESO Stadtservice GmbH investierte im Geschäftsjahr 2023 ein Volumen von 1.566 T€. Der größte Teil (1.115 T€) entfiel auf die Neubeschaffung von zwei Kleinkehrmaschinen (168 T€), ein Abfallsammelfahrzeug (210 T€), einer Großkehrmaschine (209 T€), sowie zwei Winterdienstfahrzeugen (221 T€). In die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden Mittel in Höhe von 293 T€ investiert und für die Erneuerung und Erweiterung von Software wurden 159 T€ an Investitionen getätigt. Die größten Investitionen stellen hierbei die Software zur Digitalisierung der Leistungsdaten (BMS) und das Werkstattprogramm COSware, dar. 1.5. Sonstige Leistungsindikatoren
1.6. Geschäftsverlauf Durch das konjunkturunabhängige Geschäft der ESO Stadtservice GmbH konnten trotz des Ukraine-Kriegs sowie der daraus resultierenden Energiekrise alle geplanten Umsatzerlöse realisiert werden. Zudem konnten im Geschäftsjahr 2023 alle Betriebsabläufe wie geplant ausgeführt werden. Das positive Ergebnis von 1.583 T€ wurde von allen Sparten gemeinsam erwirtschaftet. Durch den Rahmendienstleistungsvertrag können die Umsätze anhand der Preisgleitklausel sicher berechnet werden, so dass keine Umsatzeinbußen zu verzeichnen sind. Das bestehende Kostenmanagement wurde erfolgreich umgesetzt, um die Gewinne der Gesellschaft weiter zu konsolidieren. 2. Darstellung der Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 2.1. Vermögenslage Die Investitions- und Abschreibungspolitik der ESO Stadtservice GmbH richtet sich nach der Konzernrichtlinie der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH. Die ESO Stadtservice GmbH verfügt über keine Vermögenswerte, die nicht bilanziert werden (z.B. Derivate).
2.2. Finanzlage Die Liquidität des Unternehmens war während des Geschäftsjahres jederzeit gewährleistet. Für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft sind die von ihr erwirtschafteten und die von außen zugeflossenen Finanzierungsmittel sowie deren Verwendung von Bedeutung. Die Kapitalflussrechnung stellt Zahlungsströme dar und gibt darüber Auskunft, wie die Gesellschaft finanzielle Mittel erwirtschaftet hat und welche Investitions- und Finanzierungsmaßnahmen vorgenommen wurden. Die Darstellung erfolgt gemäß dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21 (DRS 21) des Deutschen Standardisierungsrates (DSR).
Der Finanzmittelfonds besteht mit 514 T€ aus Cash-Pool-Forderungen gegen die Stadtwerke Offenbach Holding GmbH und mit 4 T€ aus dem Kassenbestand. 2.3. Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 schloss mit einem Überschuss vor Gewinnabführung von 1.583 T€ (im Vorjahr 1.425 T€) ab. Dieses Ergebnis wird aufgrund eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an den Gesellschafter abgeführt. 3. Prognosebericht: Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken 3.1 Grundaussagen zur Unternehmensentwicklung Der Gesellschaft steht im Wirtschaftsjahr 2024 aufgrund der Preisgleitklausel ein um 1.637 T€ höheres Budget zur Verfügung, um die vereinbarten Leistungen innerhalb des Rahmendienstleistungsvertrags zu erfüllen. Dies spiegelt jedoch lediglich 85% der kalkulierten Kostensteigerungen ab. Die restlichen 15 % muss die Gesellschaft durch interne Effizienzsteigerung ausgleichen. Das für 2024 geplante Ergebnis in Höhe von 1.509 T€ spiegelt das kontinuierliche Geschäft mit dem Hauptkunden, dem ESO-Eigenbetrieb, wider. Die ESO Stadtservice GmbH ist weiterhin dabei, den vorhandenen Fuhrpark stufenweise auf alternative Antriebe umzustellen, um einen positiven Beitrag zur Energiewende zu leisten. Des Weiteren werden weitere neue Projekte (z.B. COSware, Standortertüchtigung) angegangen, die insbesondere die Handlungsfelder Digitalisierung und Nachhaltigkeit betreffen. 3.2. Risikomanagement Gemäß den Richtlinien des Public Corporate Governance Kodex der Stadt Offenbach implementieren die Stadtwerke ein umfassendes konzernweites Risikomanagement zur Identifizierung, Bewertung und anschließenden Umsetzung von Überwachungs- und Steuerungsmaßnahmen. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 wurden seitens der Stadtwerke Modifikationen am Layout des Risikoberichts vorgenommen, mit dem Bestreben, die Lesbarkeit und Übersichtlichkeit zu verbessern. Es ist damit ein zentrales Element der Unternehmenssteuerung der Unternehmensgruppe. Grundsätzliches Ziel ist es, die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadens zu reduzieren, den Erfolg der Unternehmensgruppe zu erhöhen und damit die Sicherstellung der Erreichung der Unternehmensziele. Innerhalb des Risikomanagements übernimmt der Bereich IKS/Compliance der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH einen Teil der unabhängigen Risikoüberwachungsfunktion und die Prüfungsfunktion der erfassten Risiken. 3.3. Chancen und Risiken Die Gesellschaft erwirtschaftet zu 90 % ihre Umsätze mit dem ESO-Eigenbetrieb. Diesen Umsätzen liegt der Rahmendienstleistungsvertrag zugrunde. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht absehbar, dass der Eigenbetrieb seine Leistungsnachfrage einschränken wird, die zu Umsatzeinbußen führen würde. Bei den Umsätzen mit Konzerngesellschaften handelt es sich hauptsächlich um kaufmännische Leistungen, die keine Schwankungen erfahren werden. Aufgrund der abgeschlossenen Tarifsteigerungen für das Geschäftsjahr 2023 bzw. 2024 erfolgt eine Mehrbelastung der Personalkosten für die Gesellschaft. Diese Mehrbelastung wird sich auch auf die bezogenen Leistungen von Mitarbeitenden der ESO Dienstleistungsgesellschaft mbH und ESO Servicegesellschaft mbH auswirken. Ein weiteres Risiko besteht für die Gesellschaft darin, dass über die Rahmendienstleistungsverträge nur 85 % der kalkulierten Kostensteigerungen refinanziert werden. Fallen diese höher aus (bspw. durch stark steigende Materialaufwendungen), muss zur Einhaltung des geplanten Ergebnisziels die Produktivität weiter gesteigert werden. Diese Effizienzsteigerung ist insbesondere im Geschäftsjahr 2024 verstärkt in der Gesellschaft nachzuhalten. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Gesellschaft bereits einen Anstieg der Energiepreise und im kommenden Jahr ist eine ähnliche Entwicklung zu erwarten. Gleichzeitig werden längere Lieferzeiten aufgrund von Störungen in den Lieferketten prognostiziert. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist noch nicht absehbar, wie hoch die tatsächliche Belastung für die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 sein wird. Aufgrund der trockeneren und wärmeren Sommermonate der vergangenen Jahre steigen die Schäden bei Bäumen und Bepflanzungen deutlich. Die ESO Stadtservice GmbH musste im Jahr 2023 feststellen, dass mehr als 3.050 Bäume von dieser Problematik betroffen sind und in den Folgejahren sich dies fortsetzen wird. Als Gegenmaßnahme wurde hierfür erstmalig ein zusätzliches Budget für Trockenschäden Bäume in Höhe von 336 T€ bereitgestellt. Für das Jahr 2023 wurden wie im Vorjahr seitens der Stadt Offenbach zusätzliche Mittel in Höhe von 546 T€ zugesagt, um neben der Nachpflanzung der beschädigten Bäume zusätzliche Bewässerungen zu ermöglichen. Der Bereich Straßenunterhaltung wird 2024 über ein zusätzliches Budget aus dem städtischen Haushalt in Höhe von 2.100 T€ zur Erneuerung von Asphaltdecken und Gehwegen verfügen. Das Budget fällt im Vergleich zu 2023 um 1.176 T€ höher aus. Die erforderliche Rezertifizierung der Gesellschaft nach DIN EN 9001 und als Entsorgungsfachbetrieb (EfbV) wurde im Januar 2024 erfolgreich abgewickelt. Damit sind auch in 2024 die Bearbeitung von Prozessen nach Qualitätsstandards und die Anwendung von Normen sicher dokumentiert. Die Gesellschaft ist weiterhin mit den Schwestergesellschaften unter Federführung der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH mit der Nachfolge einer zentralen ERP-Software beschäftigt. Die Software sowie der Implementierungspartner wurden ausgewählt und das Projekt geht in die nächste Phase über. Die neue ERP-Software soll voraussichtlich 2026 in die Stadtwerke Gruppe implementiert werden.
Offenbach am Main, 26. Februar 2024 ESO Stadtservice GmbH Peter Walther, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Form und Darstellung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung Die ESO Stadtservice GmbH (im Folgenden ESO SV oder die Gesellschaft) mit Sitz in Offenbach am Main ist im Handelsregister Offenbach in der Abteilung B unter der Nummer 46 666 eingetragen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB). Die Gesellschaft ist nach dem Gesellschaftsvertrag verpflichtet, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht aufzustellen, deren Inhalt den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften entspricht. Die Bilanzgliederung wurde nach § 265 Abs. 5 HGB um den Posten Fahrzeuge erweitert. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel, Rücklagenspiegel und Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten - vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen erfasst. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert. Sachanlagen werden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen erfolgen nach der linearen Methode. Geringwertige Anlagegüter werden ab dem Geschäftsjahr 2018 bis zu einem Wert von 800,00 € im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Anlagenabgänge werden unter anderem aufgrund einer jährlichen Inventur ermittelt. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips grundsätzlich zu durchschnittlichen Einstandspreisen angesetzt. Die vorhandenen Wertstoffe werden auf Basis von Marktpreisen zum Bilanzstichtag bewertet. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung (ca. 1%) auf Forderungen angemessen Rechnung getragen. Ferner wurden in der Zwangsvollstreckung und in außergerichtlicher Beitreibung befindliche Forderungen zu 80% einzelwertberichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei den Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken angemessen berücksichtigt und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Soweit Abzinsungen notwendig waren, wurden die von der Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätze gemäß § 253 Abs. 2 HGB zugrunde gelegt. Die Verbindlichkeiten werden ausschließlich mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen und die Stadt Offenbach am Main werden mit dem entsprechenden Saldo als Forderung bzw. Verbindlichkeit in der Bilanz ausgewiesen. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Ertrag nach dem Abschlussstichtag darstellen. Erläuterungen zum Jahresabschluss Die nachfolgenden Erläuterungen erfolgen in der Reihenfolge der einzelnen Bilanzposten sowie der Positionen in der Gewinn- und Verlustrechnung. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Finanzanlagen Die Anteile an der ESO Servicegesellschaft mbH, Offenbach am Main, in Höhe von T€ 50 (100 %) wurden im Rahmen eines Asset Deal-Vertrags vom 15.11.2012, mit Wirkung zum 01.01.2013 von der ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft mbH, Offenbach am Main, an die Gesellschaft übertragen. Das Eigenkapital der ESO Servicegesellschaft mbH beträgt zum 31.12.2023 T€ 61, das Jahresergebnis beläuft sich vor der Gewinnabführung auf T€ 125. Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Berichtsjahr betragen T€ 63 (Vorjahr T€ 169). Sie resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten u. a. Vorschüsse an Mitarbeiter T€ 1 (Vorjahr T€ 0). Aktive latente Steuern Latente Steuern werden aufgrund des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages nur auf Ebene des Organträgers, der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH, berücksichtigt. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert € 1.500.000,00 und wird zu 100 % von der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH gehalten.
Das Jahresergebnis 2023 in Höhe von T€ 1.583 wird aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages vom 09.12.2013 in voller Höhe an den Gesellschafter abgeführt. Sonstige Rückstellungen
Die in den Personalrückstellungen enthaltene Rückstellung für Jubiläumsverpflichtung wurde mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz von 1,74% abgezinst. Hierbei wurde von einem Gehaltstrend von 2,00 % ausgegangen. Die Rückstellung beträgt zum Bilanzstichtag T€ 136. Außerdem sind in den Personalrückstellungen Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von T€ 16 enthalten. Diese wurden aufgrund gesetzlicher Vorgaben gegen Insolvenz in Höhe von T€ 12 abgesichert und mit der Rückstellung saldiert. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Berichtsjahr betragen T€ 2.101 (Vorjahr T€ 1.585) und betreffen Dienstleistungen in Höhe von T€ 1.159, Forderungen aus der Gewinnabführung von T€ 125 der ESO Servicegesellschaft mbH und Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung von T€ 1.583 der SOH.
Es bestehen keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt. Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge des laufenden Jahres betragen T€ 444 (Vorjahr T€ 376).
Materialaufwand Der Materialaufwand des laufenden Jahres beträgt T€ 21.600 (Vorjahr T€ 20.902).
Personalaufwand Die Löhne und Gehälter, Sozialabgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung beliefen sich auf T€ 4.131 (Vorjahr T€ 4.673). Die Gesellschaft ist Mitglied bei der Zusatzversorgungskasse (ZVK) Darmstadt. Diese gewährt den Arbeitnehmern als Betriebsrente zusätzliche Versorgungsleistungen (Altersrenten und Erwerbsminderungsrenten für Versicherte sowie Hinterbliebenenrenten) nach Maßgabe ihrer Satzung. Für 2023 wurde ein Umlagesatz einschließlich des Arbeitnehmeranteils (0,5%) von 5,7 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts (= Bemessungsgrundlage) erhoben. Hinzu kommt noch ein vom Arbeitgeber zu tragendes Sanierungsgeld in Höhe von 2 % der Bemessungsgrundlage. Die umlagepflichtigen Löhne und Gehälter betrugen T€ 3.257 (Vorjahr T€ 3.750). Beiträge in die ZVK werden für alle gewerblichen Mitarbeiter sowie Angestellte der Gesellschaft, mit Ausnahme der Geschäftsführer, entrichtet. Die Aufwendungen für die Umlage einschließlich des Sanierungsentgeltes, der pauschalen Lohnsteuer, Kirchensteuer und des Solidaritätszuschlags betrugen in 2023 T€ 264 (Vorjahr T€ 304). Für die Beamten wurde eine Versorgungsumlage von T€ 19 gezahlt (Vorjahr T€ 18).
Die Zeitwertkonten für das bestehende Lebensarbeitszeitmodell sind zu 99,86 % gedeckt. Der Insolvenzschutz, der zu 70% der Ansprüche der Mitarbeiter-/innen betragen muss, ist vollständig und ausreichend gewährleistet. Sonstige betriebliche Aufwendungen Als sonstige betriebliche Aufwendungen werden T€ 4.174 (Vorjahr T€ 3.774) ausgewiesen.
Zinserträge und Zinsaufwendungen Im Rahmen der Erträge aus der Abzinsung sind T€ 2 entstanden (Vorjahr T€ 1). Es entstanden Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 7 (Vorjahr T€ 4), davon betrugen T€ 3 (Vorjahr T€ 4) Aufzinsungen. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren. Außer diesen waren zum Bilanzstichtag keine Sicherungen durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gegeben. Die ESO Stadtservice GmbH ist gemäß dem mit ihrer Tochtergesellschaft geschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag verpflichtet, etwaige Jahresfehlbeträge, die während der Vertragsdauer entstehen, auf dem Wege der Verlustübernahme auszugleichen. Es bestehen die folgenden finanziellen Verpflichtungen:
Organe Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Berichtsjahr T€ 6. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Organe der ESO Stadtservice GmbH
Ergänzende Angaben Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB ist die Stadtwerke Offenbach Holding GmbH, Offenbach am Main. Die Gesellschaft ist als vollkonsolidiertes Unternehmen in den Konzernabschluss der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH einbezogen. Die nach § 285 Nr. 17 HGB notwendige Angabe über die Honorare der Abschlussprüfer erfolgt im Konzernabschluss. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden beim elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge nach dem Abschluss des Geschäftsjahres oder Sachverhalte, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Bedeutung sein könnten, liegen nicht vor. Ergebnisverwendung Gemäß Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 9. Dezember 2013 wird der Gewinn in Höhe von € 1.582.548,24 an die Muttergesellschaft Stadtwerke Offenbach Holding GmbH abgeführt.
Offenbach am Main, 26. Februar 2024 ESO Stadtservice GmbH Peter Walther, Geschäftsführer Anlagespiegel
Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der ESO Stadtservice GmbHDer Aufsichtsrat hat während des Berichtsjahres die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Im Geschäftsjahr 2023 fanden 4 ordentliche Sitzungen des Aufsichtsrates mit der Geschäftsführung statt. Dabei wurde der Aufsichtsrat von der Geschäftsführung über alle wichtigen Vorgänge sowie über Lage und Entwicklung der Gesellschaft regelmäßig und erschöpfend unterrichtet. Der Aufsichtsrat konnte somit seiner Beratungs- und Überwachungspflicht in vollem Umfang nachkommen und erforderliche Beschlüsse fassen. Die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes für das Geschäftsjahr 2023, die Prüfung nach § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz sowie die Prüfung der Einhaltung und Beachtung der Antikorruptionsrichtlinie der SOH GmbH in Verbindung mit der unternehmenseigenen Antikorruptionsrichtlinie und die Prüfung der Einhaltung der Richtlinie guter Unternehmensführung der Stadt Offenbach (Public Corporate Governance Kodex) ist von der EversheimStuible Treuberater GmbH in den Monaten Februar und März 2024 vorgenommen worden. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde am 08. März 2024 erteilt. Der Aufsichtsrat hat das Ergebnis der Prüfung in seiner Sitzung vom 20.06.2024 beraten und zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss, den Lagebericht und die Ergebnisverwendung für das Jahr 2023. Er dankt der Geschäftsführung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im Geschäftsjahr 2023 geleistete Arbeit. Er empfiehlt der Gesellschafterversammlung: 1. Die Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 mit einer Bilanzsumme von 6.398.476,91 € und einem Bilanzgewinn von O € sowie dem Lagebericht für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der SOH wird ein Gewinn in Höhe von 1.582.548,24 € abgeführt. 2. Die Entlastung des Geschäftsführers Herrn Peter Walther. 3. Die Entlastung des Aufsichtsrates für das Jahr 2023.
Offenbach am Main, den 20.06.2024 Der Aufsichtsrat Martin Wilhelm Aufsichtsratsvorsitzender sonstige Berichtsbestandteile
Offenbach am Main, 08. März 2023 GBM Service GmbH Offenbach Daniela Matha, Geschäftsführerin Stefan Tischberger, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS" An die ESO Stadtservice GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ESO Stadtservice GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ESO Stadtservice GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n. F. (10.2021)). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Stuttgart, den 08.03.2024 EversheimStuible
Treuberater GmbH
Schnäbele, Wirtschaftsprüfer Hartmann, Wirtschaftsprüfer |
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