SEALABLE Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Klug seit 19.5.2020 | Geschäftsführer |
Matthias Dr. Orth seit 19.5.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SEALABLE Beteiligungs GmbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 01.01. bis 31.12.2023Inhalt 1. Grundlagen der Unternehmensgruppe 2. Wirtschaftsbericht nach §289 (1) und (3) HGB 2.1. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Rahmenbedingungen 2.1.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland 2023 2.1.2. Entwicklung der Branche im Geschäftsjahr 2023 2.1.3. Entwicklung der SEALABLE Unternehmensgruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr 2.2. Lage der Gesellschaft 2.2.1. Vermögenslage 2.2.2. Liquiditätslage 3. Forschungs- und Entwicklungsbericht nach §289 (2) Nr. 2 HGB 4. Chancen und Risikobericht nach §289 (2) Nr. 1 HGB 4.1. Risikomanagementsystem 4.2. Chancen 4.3. Risiken 5. Prognosebericht 5.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 5.2. Unternehmensprognose 1. Grundlagen der UnternehmensgruppeDie SEALABLE Unternehmensgruppe, bestehend aus der SEALABLE Beteiligungs GmbH, der SEALABLE Solutions GmbH, der SEALABLE Immobilien GmbH und der SEALABLE Verwaltung Assets GmbH. Sie entwickelt, produziert und vertreibt Extrusionsartikel auf Kautschukbasis für die produzierende Industrie und als Dichtungen für den Hoch- und Tiefbau. Das Businessmodell basiert im Wesentlichen auf zwei Säulen. Einerseits offeriert das Unternehmen standardisierte Produkte, welche im Hoch- und Tiefbau bzw. in standardisierten Industrieprodukten- und Systemen Anwendung finden. Dabei handelt es sich z.B. um Dichtungen für Fenster, Fassaden, Tür- und Tordichtungen oder Verglasungsdichtungen für Zugwagons. Die zweite Säule bildet ein projektspezifisches Portfolio von Spezialdichtungen, die in Infrastrukturprojekten eingesetzt werden und auf eine spezielle Anforderung abgestimmt sind. Solche Projektgeschäfte kommen z.B. im internationalen Tunnel- oder Gleisoberbau zum Tragen. Die SEALABLE Unternehmensgruppe wurde zum 01.05.2020 im Rahmen des Verkaufs der Dätwyler Sealing Technologies Deutschland GmbH aus der Dätwylergruppe gegründet. Die Geschäftsanteile der Dätwyler Schweiz AG wurden zu 100% durch die SEALABLE Beteiligungs GmbH übernommen, deren Mehrheitsgesellschafter die BPE 4 Beteiligungs GmbH & Co. KG sowie das Management der SEALABLE Unternehmensgruppe ist. Der Konzernjahresabschluss wurde für das Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2023 aufgestellt. 2. Wirtschaftsbericht nach §289 (1) und (3) HGB2.1. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Rahmenbedingungen 2.1.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland 2023 Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese Entwicklung waren die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. 1 Die Wirtschaftsleistung hat laut Jahreswirtschaftsbericht 2024 in Deutschland insgesamt um 0,3 % abgenommen. Im Jahr zuvor hatte es noch 1,8 % Wachstum gegeben. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes gab es im ersten Quartal ein Miniwachstum von 0,1 %. Im zweiten und dritten Quartal stagnierte die Wirtschaft und im Schlussquartal 2023 schrumpfte die Wirtschaftsleistung in Europas größter Volkswirtschaft preis-, saison- und kalenderbereinigt nochmals im Vergleich zum Vorquartal. 2 Aufgrund der ehemalig starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der hohen Außenhandelsorientierung ist die deutsche Wirtschaft gegenüber anderen großen westlichen Volkswirtschaften im Vergleich stärker in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. 3 Als größte Hemmnisse und Moderatorvariablen für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland werden unter anderem übermäßige Bürokratie, Fach- und Arbeitskräftemangel und zu wenige private und öffentliche Investitionen genannt. 4 2.1.2. Entwicklung der Branche im Geschäftsjahr 2023 Die wirtschaftliche Entwicklung der Kautschukindustrie ist eine Folge der Jahre 2020 bis 2022. Prägend für 2020 waren Lockdowns aufgrund der Corona-Pandemie. Darauf folgten Versorgungsengpässe in 2021 und eine extreme Kostensteigerung bei Energie, Rohstoffen, Logistik und Löhnen im Jahr 2022 sowie zu Beginn des Jahres 2023. Verstärkt wurde die negative Entwicklung 2023 durch sich verschlechternde Standortbedingungen im internationalen Vergleich. 5 Die deutsche Kautschukindustrie rutschte 2023 in eine Rezession, die über das Winterhalbjahr 2023/2024 hinausdauert. Hohe Kostenbelastungen, insbesondere im Energie- und Rohstoffsektor trafen auf niedrige Absatzzahlen. Inflationsbedingte Preiseffekte und dadurch bedingte Umsatzzuwächse von 10 % bei Technischen Elastomer-Erzeugnissen (GRG) reichten nicht aus, um die extremen Kostensteigerungen der Jahre 2021 und 2022 zu kompensieren. Insbesondere im non-automotiven Industriegeschäft für GRG schwächelte die Nachfrage und setzte Absätze zunehmend unter Druck. Dadurch sank die Ertragslage im produzierenden Gewerbe innerhalb der deutschen Kautschukindustrie. 6 Trotz im Jahresverlauf sinkender Energie- und Rohstoffpreise verbleibt die Kostenbelastung für die Unternehmen der deutschen Kautschukindustrie auf einem sehr hohen Niveau. 7 Erschwert wurde die negative wirtschaftliche Entwicklung innerhalb der Branche durch den Einbruch in der Bauindustrie. Hier wurden, insbesondere in der 2. Jahreshälfte zweistellige prozentuale Rückgänge verzeichnet. Die gestiegenen Zinsen bei gleichzeitiger Inflation führten bei vielen Bauprojekten zu Stornierungen, Verschiebungen oder Verkleinerungen der Bauvorhaben mit entsprechend negativen Folgen für die Zulieferer der Kautschukindustrie. 8 2.1.3. Entwicklung der SEALABLE Unternehmensgruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr der SEALABLE Unternehmensgruppe folgte den in Abschnitt 2.1.2. beschriebenen Kostenentwicklungen innerhalb der Branche. Das abgelaufene Geschäftsjahr lag umsatzseitig über alle Marktsegmente um 6% unter dem Vorjahr. Allerdings konnte im Gegensatz zum Branchentrend die Ertragslage vor Steuern und Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr um 10 % verbessert werden. Diese Verbesserung resultierte einerseits aus einer um 2,2 Prozentpunkte besseren Bruttomarge sowie aus einer Reduktion der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, insbesondere der Energie- und Transportkosten. Somit ist die Ertragsentwicklung in Anbetracht der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durchaus positiv zu bewerten, allerdings blieb die Umsatzentwicklung der Gesellschaft unterhalb der Erwartungen. Die Umsatzentwicklung stellte sich darüber hinaus in den drei Subsegmenten Tunnelbau, Gleisoberbau und Industrial Solutions im Vergleich zum Vorjahr sehr unterschiedlich dar. Von den kostenseitigen Entspannungen waren allerdings die drei Segmente gleichermaßen positiv beeinflusst. Im Tunnelsegment ist weltweit generell ein konsolidierender Trend in einzelnen Märkten zu beobachten, wodurch strategische Maßnahmen hinsichtlich der Vertriebs- und Produktionsstruktur notwendig wurden. Es konnte in diesem Segment ein Umsatzanstieg von 33 % gegenüber 2022 erreicht werden. Gründe für diesen positiven Trend sind Projektverschiebungen des Vorjahres, Produktivitätsverbesserungen in der Produktion, die zu einer erhöhten Wettbewerbsfähigkeit in preisintensiven Märkten führten, sowie ein durch das Management gezieltes und strategisch bewusst gesteuertes Projektmanagement. Der im Vorjahr zu verzeichnende positive Trend im Auftragseingang sorgte somit 2023 zu einer positiven Entwicklung des Umsatzes in diesem Segment. Allerdings verursachten die Kostensteigerungen des Vorjahres aufgrund ihrer Nachlaufwirkung in Kombination mit den im Tunnelsegment existierenden, langfristigen Kundenverträge einen Ertragsrückgang innerhalb dieses Subsegments, da die Kostensteigerungen lediglich zu einem kleinen Teil weitergegeben werden konnten. Im Gleisoberbau-Segment konnte das hohe Umsatzniveau des Vorjahres nicht erreicht werden und es wurde ein Umsatzrückgang um 22 % verzeichnet. Grund für diesen Rückgang war die Realisierung eines Großprojektes in 2022, was zu einem überdurchschnittlichen Umsatzsprung im Vorjahr führte. Bereinigt um diesen positiven Effekt des Vorjahres wurde durch die Umsetzung der Wachstumsstrategie mit den strategisch wichtigen A-Kunden und Verkehrsbetrieben ein Wachstum um 8 % realisiert. Das Segment Industrial Solutions blieb umsatzseitig mit einem Minus von 16 % im Vergleich zum Vorjahr hinter den Erwartungen zurück. Besonders im Bereich der Fenster- und Fassadendichtungen, Tür- und Tordichtungen sowie speziellen Dichtungen für den Technischen Markt kam es durch die enge Verzahnung mit Märkten, die dem allgemeinen Negativtrend der übrigen Branche folgten, zu erheblichen Mengeneinbußen in der 2. Jahreshälfte. Allerdings konnten durch schrittweise Preisanpassungen auf Basis gestiegener Energie- und Rohstoffpreise Mengenverluste kompensiert werden, wodurch die Ertragslage in diesem Segment auf dem Vorjahresniveau verblieb. Weiterhin befanden sich größere, mengenwirksame Aufträge in 2023 noch in der Projektierungsphase, wodurch, insbesondere bei den projektgetriebenen Umsatzanteilen innerhalb dieses Segments, ein im Vergleich zum Vorjahr niedriges Auftragseingangs-Niveau zu verzeichnen war. Die Produktionsprozesse wurden weiter optimiert, um, neben notwendigen Preiserhöhungen, für eine Kompensation der gestiegenen Kosten zu sorgen. Hervorzuheben sind hier die Investitionen und Aktivitäten zur Energiekosteneinsparung im Unternehmen. Weiterhin ist ein positiver Trend beim Auftragseingang in den Bereichen Tunnelbau, Industrial Solutions und Gleisoberbau und somit den technischen Produkten, die eng mit dem Baugewerbe und der Infrastruktur verknüpft sind, zu beobachten. In Kombination mit einer Entspannung am Energie- und Rohstoffmarkt kann mit einer Verbesserung der Ertragslage innerhalb aller Segmente gerechnet werden. Die für die Steuerung der SEALABLE-Gruppe vom Management verwendeten Kennzahlen sind nachfolgend dargestellt:
2.2. Lage der Gesellschaft 2.2.1. Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich wie nachfolgend gezeigt dar: AKTIVA
Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 21.522 T€ (im Vorjahr: 25.578 T€). Damit hat sich die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahressniveau um 4.056 T€ reduziert. Dieser Effekt resultiert im Wesentlichen aus der Veränderung des Anlagevermögens. Den Investitionen in Höhe von 896 T€ standen Abschreibungen in Höhe von 3.305 T€ gegenüber. Weiterhin ist die Position der Vorräte um 26,4 % bzw. 1.080 T€ unter dem Vorjahresniveau. Hier zeigen sich die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um 239 T€ niedriger als im Vorjahr, aber auch die Fertigerzeugnisse mit 775 T€ unter dem Vorjahr. Ursache sind die auftragsbedingt weniger hohen unterwegs befindlichen Waren, insbesondere für Übersee (115 T€; Vorjahr: 559 T€). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Wesentlichen wegen des umsatzstarken Dezembers im Vorjahr zum Bilanzstichtag um 399 T€ niedriger als im Vorjahr.
Die Reduktion des passivischen Unterschiedsbetrages resultiert aus der linearen Vereinnahmung, da der Posten planmäßig über eine Laufzeit von sechs Jahren vereinnahmt wird. Zum Stichtag weist die SEALABLE-Gruppe Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 9.337 T€ aus. Diesen enthalten kapitalisierte Zinsen in Höhe von 1.687 T€. Aufgrund der planmäßigen Tilgung sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 1.500 T€ niedriger als zum Vorjahr. Die SEALABLE-Gruppe stellt sich in der Finanzierung zum Bilanzstichtag insbesondere durch ein langfristiges Darlehen bei der Sparkasse Rhein-Nahe in Höhe von 7.390 T€ und ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von 8.878 T€ solide auf. Das Darlehen bei der Sparkasse Rhein-Nahe ist seit dem 31.12.2020 in halbjährlichen Kapitalraten in Höhe von 750 T€ rückzuzahlen und endet vertragsgemäß am 30.06.2027. Die Finanzierungskonditionen des Darlehens basieren auf dem jeweiligen EURIBOR zuzüglich einer Marge, die in Abhängigkeit zum Verschuldungsgrad der Gruppe steht. Zum 31.12.2023 betrug der Zinssatz 6,43 % p.a. Der Verschuldungsgrad gilt zeitgleich als Finanzkennzahl im Kreditvertrag, deren Einhaltung sichergestellt sein muss (Covenantvereinbarung). Der Verschuldungsgrad ist vertraglich wie folgt definiert: Verschuldungsgrad = Nettofinanzverbindlichkeiten / EBITDA Die Gesellschafterdarlehen sind ab 2022 jährlich in Höhe von bis zu 1.275 T€ rückzahlbar, insoweit die Zins- und Tilgungsverpflichtungen gegenüber der Sparkasse Rhein-Nahe erfüllt wurden und der SEALABLE-Gruppe freie Liquidität zur Verfügung steht. Die Darlehen werden vertragsgemäß mit 6 % p.a. verzinst. Zum 31.12.2023 wurden Zinsen an die Gesellschafter in Höhe von 1.687 T€ kapitalisiert. Die Gesellschafterdarlehen treten in Nachrang zur finanzierenden Sparkasse Rhein-Nahe. 2.2.2. Liquiditätslage
Der Finanzmittelfonds der SEALABLE Gruppe ist um 930 T€ höher als zu Jahresbeginn. Aus dem operativen Geschäft hat die SEALABLE Gruppe 2.604 T€ erwirtschaftet. Dem gegenüber stehen Liquiditätsabflüsse in Höhe von 896 T€ für Investitionen und 1.914 T€ für die Tilgung von Darlehen und die Zahlung von Zinsen. Die SEALABLE Gruppe verfügt zum Bilanzstichtag über liquide Mittel in Höhe von 930 T€. Mit einer zugesagten und zeitweise in Anspruch genommenen Kontokorrent- und Avallinie in Höhe von 4.000 T€ zum Bilanzstichtag hat die Gruppe jederzeit ausreichende Liquidität, um saisonale finanzielle Schwankungen auszugleichen. Die Einhaltung der Covenants ist ebenfalls Ziel des Liquiditätsmanagements. Ertragslage Die Ertragslage für Konzernabschluss sieht wie nachfolgend gezeigt aus.
Die Umsatzerlöse verteilen sich im Berichtsjahr mit 58,4 % auf das Projektgeschäft und mit 41,6 % auf das Standardgeschäft. Beide Tätigkeitsfelder halten sich im Wesentlichen die Waage. Das Standardgeschäft hat im Geschäftsjahr auch aufgrund der schwierigen Bedingungen im Bausektor in Höhe von 2.817 T€ abgeben müssen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 1.422 T€ enthalten insbesondere die Auflösung des passivischen Unterschiedsbetrages aus Kapitalkonsolidierung in Höhe von 1.196 T€. Das Betriebsergebnis liegt mit 602 T€ deutlich über den Erwartungen aus dem Vorjahr in Höhe von -190 T€. Der Rohgewinn stellte sich prozentual besser dar, die Personalaufwand war um 315 T€ niedriger als erwartet und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben deutlich unter unseren Erwartungen. Hier aufzuführen sind im Wesentlichen Energiekosten in Höhe von 1.275 T€, Kosten für Warentransporte in Höhe von 1.422 T€ und Provisionen in Höhe von 519 T€. Zusammenfassende Aussage Unter Berücksichtigung der schwierigen Entwicklung auf den Rohstoffmärkten zeigt die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für 2023 für die SEALABLE-Gruppe insgesamt einen zufriedenstellenden Verlauf. 2023 konnten die gesteckten Umsatzziele in Höhe von 38,5 Mio. € (Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 35,8 Mio. €). nicht erreicht werden. Das erwartete Nachsteuerergebnis von -955 T€ fiel im Ist-Wert mit -286 T€ deutlich besser aus. Das EBIT fiel ebenfalls deutlich besser als erwartet aus (Planwert: -190 T€; Ist-Wert 602 T€). 3. Forschungs- und Entwicklungsbericht nach §289 (2) Nr. 2 HGBDas umfangreiche Produktsortiment des SEALABLE Gruppe Konzerns erfordert für die Umsetzung von Kundenwünschen entsprechende Kompetenzzentren. Dementsprechend arbeiten die Bereiche aus Forschung- und Entwicklung daran, in den verschiedenen Segmenten auf die die speziellen Erfordernisse für jede technische Anwendung gezielt eingehen zu können. Die Hauptaufgaben der F&E-Abteilungen liegen in der Weiterentwicklung der technischen Eigenschaften der Produkte bzw. deren Rohstoff, sowie die Erreichung von weiteren Fortschritten bei der Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit oder einer weiteren Verbesserung der Verarbeitbarkeit. Des Weiteren ist die Entwicklung und Konstruktion von Werkezeugen eine wesentliche Aufgabe. Zum Stichtag des Geschäftsjahres 2023 waren 20 Mitarbeiter/-innen im Bereich F&E beschäftigt. Die Personal- und Sachaufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im Zeitraum des Geschäftsjahres 1.342 T€. Die Personalkosten der F&E-Mitarbeiter/-innen sind in den Personalaufwendungen der SEALABLE-Gruppe enthalten. 4. Chancen und Risikobericht nach §289 (2) Nr. 1 HGB4.1. Risikomanagementsystem Das Risikomanagement der SEALABLE-Gruppe erfasst und beurteilt die relevanten Risiken, kommuniziert diese im Rahmen einer regelmäßigen internen Berichterstattung und entwickelt entsprechende Gegenmaßnahmen. Die Chancen- und Risikosituation hat sich insbesondere vor dem Hintergrund des Russland-Ukraine Konflikts sowie der Situation in Israel zwischenzeitlich deutlich verändert und stellt sich wie nachfolgend gezeigt dar. 4.2. Chancen Chancen sieht das Management in einer weiteren Etablierung der SEALABLE-Marke und in der Entwicklung eines attraktiven Arbeitgeberimages. Gerade die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität ist ein Hauptanliegen der Geschäftsführung. Durch den gesellschaftlichen Wandel einerseits und die Auswirkungen der Erfahrungen aus zwei Jahren Pandemie, sind Begriffe wie New Work, flexibles Arbeiten, Homeoffice und Telearbeit von der Ausnahme zum Standard geworden. Die SEALABLE Gruppe stellt sich dieser Herausforderung und beschäftigt sich auch im Rahmen eines InnoFarm-Projektes proaktiv mit der Etablierung neuer Organisationsformen. Chancen einer proaktiven Organisationsentwicklung sieht das Management für die SEALABLE-Gruppe in einer Zunahme der Agilität, d.h. die flexible und antizipative Anpassungsfähigkeit an technologische und marktseitige Veränderungen künftig zu erhöhen. Hinsichtlich der Märkte findet eine Fokussierung auf technisch- und technologisch anspruchsvolle Extrusionsartikel als Bestandteil komplexer Systeme im Tunnel-, und Gleisoberbau statt. Zusätzlich erfolgt der weitere Ausbau enger Kooperationen mit strategischen Partnern im Bereich Industrial Solutions, wodurch sich gerade mit A-Kunden weitere Wachstumspotentiale ergeben. Durch Qualität und zunehmende Flexibilität der Produktionsbereiche sieht das Management zusätzliches Wachstumspotential. Dabei liegt das Augenmerk einerseits auf dem weltweiten Ausbau des Projektgeschäftes im Gleisoberbau und andererseits in der Verfolgung des Wachstumstrends im Bereich der Technischen Märkte im Industrial Solutions Segment. Im Tunnelsegment ergeben sich Chancen durch umfassend durchgeführte kosten- und effizienzoptimierende Maßnahmen im produktiven Bereich, weitere Patente sowie eine gezielte marktseitige Sales- und projektorganisatorische Ausrichtung. Durch den anhaltenden Trend der Urbanisierung und die dadurch entstehenden Bedarfe im Bereich der Infrastruktur des Verkehrs sowie bei Be- und Entwässerungssystemen, insbesondere in Mittel- und Osteuropa, werden unsere patentierten Dämpfungssysteme für den Schienenverkehr ebenso positiv beeinflusst wie unsere Dichtungslösungen im Abwasserbereich. Durch gewonnene Großprojekte im Bereich des Gleisoberbaus ergibt sich mittel- und langfristig eine Erhöhung der Umsätze durch eine Steigerung von Ersatzbedarfen. Weiterhin erhöhen durchgeführte Großprojekte die Reputation sowie den Bekanntheitsgrad der Sealable-Mark. Durch höhere Normanforderungen im Bereich des Brandschutzes, der Wärmedämmung sowie speziellen Trinkwasserverordnungen kann SEALABLE durch spezielle Entwicklungen in diesem Bereich das Portfolio künftig erweitern. In den Operations sieht die Geschäftsleitung Chancen in der weiteren Optimierung von Prozessen, insbesondere in der Produktion und der Logistik. Die weitere Umsetzung des "Lean-Gedanken" wird dabei eine zentrale Rolle spielen. 4.3. Risiken Nachfolgend zeigen wir Ihnen die Risiken in der Reihenfolge ihrer Bedeutung auf, wobei zu Beginn die Risiken genannt werden, die wir in ihrer Bedeutung höher für die Gesellschaft einschätzen. BRANCHENBEZOGENE RISIKEN-RUSSLAND-UKRAINE-KONFLIKT Weiterhin verursacht der anhaltende Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen Russland durch die EU insbesondere für die kautschukverarbeitende Industrie, weitrechende Risiken. Es wurde im Rahmen des zehnten Sanktionspakets vom 24.02.2023 die Einfuhr von Ruß aus Russland in die EU ab 2024 verboten. Die Preisentwicklung der Rohstoffe hat sich zwar ab der 2. Jahreshälfte entspannt, allerdings kann es durch dieses Sanktionspaket insbesondere für Ruße und synthetische Kautschuke zu mittelfristigen Verknappungen kommen, wodurch die Preise wieder ansteigen. Allerdings werden in der Sealable Solutions GmbH keine synthetischen Kautschuktypen eingesetzt und der russische Ruß wurde vollständig durch andere Rußtypen außerhalb Russlands ersetzt. Was als Risikofaktor bleibt, sind weitere Preisanstiege aufgrund von Nachfrageschüben der Kautschukindustrie ab der 2. Jahreshälfte 2024. UNTERNEHMENSBEZOGENE RISIKEN Materialverfügbarkeits-, Materialpreis- und Lieferantenrisiko Aufgrund der Verzahnung der Europäischen Kautschukindustrie mit dem russischen Markt und der beschlossenen Sanktionspakete in Verbindung mit dem oligopolgeprägte Kautschukmarkt, sorgt eine drohende Versorgungsknappheit mit Kautschukprodukten für eine leicht gestiegene Nachfrage. Seit Mitte 2023 wurden alternative Beschaffungsquellen kritischer Rohstoffe gesichert. Weiterhin wurde russischer Ruß außerhalb von Russland in unseren Produkten substituiert. Seit Mitte 2023 ist eine Entspannung am Rohstoff- und Energiepreismarkt zu beobachten. Ebenso hinsichtlich der Verfügbarkeiten Transportpreise folgen ebenso weiter einem sinkenden Trend. Produktionsrisiko Es bestehen derzeit keine Produktionsausfallrisiken durch Beschaffungsengpässe aufgrund des Russland-Ukraine-Konfliktes oder andere politische Brandherde. Durch einen gezielten Aufbau alternativer Beschaffungsquellen konnten die Verfügbarkeitsrisiken und die damit verbundenen Produktionsunterbrechungen eliminiert werden. Absatzrisiko Das Absatzrisiko wird als gering eingestuft. Durch bestehende Langzeitverträge, einen aktuell hohen Projektbearbeitungsstand künftiger Aufträge und gewonnene Großprojekte mit einer Laufzeit über mehrere Jahre wird mittelfristig ein weiterhin stabiler Auftragsbestand für die SEALABLE-Gruppe erwartet. Personalrisiko Die noch in Vorjahren pandemiebedingten Ausfallzeiten haben sich 2023 auf ein normales Niveau eingepegelt. Es existieren derzeit keine Vakanzen. Die hohe Auslastung in den produktiven Bereichen kann durch das bestehende Personal abgedeckt werden. Der allgemeine demografischen Wandel bringt allerdings mittelfristig Probleme bei der Verfügbarkeit von Fachkräften und Saisonarbeitern. Die Attraktivität als Arbeitgeber rückt daher mehr und mehr in den Mittelpunkt der Bemühungen um die Gewinnung von geeignetem Personal. Durch eine zielorientierte Personalstrategie hinsichtlich der Personalakquise sowie einer mittel- und langfristigen Vorausschau unserer rentenbedingten Abgänge, sind wir in der Lage die entstehenden Vakanzen adäquat neu zu besetzen. Liquiditäts-/Finanzierungsrisiko Die Liquidität stellt sich zum Jahresende solide dar. Es ist deutlich weniger Kapital gebunden als zum Vorjahresstichtag. Die Zahlungsfähigkeit der SEALABLE-Gruppe ist abhängig von der Kreditwürdigkeit bzw. Bonität des Unternehmens. Sie war jederzeit gewährleistet. Der unterjährig schwankende Finanzbedarf wird über Kontokorrentkredite abgedeckt, für die in ausreichender Höhe Kreditlinien bereitstehen. Die Fremdfinanzierung bei Kreditinstituten ist an Bedingungen, sog. Covenants, geknüpft, deren Einhaltung die Aufrechterhaltung der Kreditlinien sichert. Die Entwicklung der Covenants wird im Rahmen der Planungs- und Forecastrechnungen beachtet und lassen derzeit keine Herausforderungen in der nahen Zukunft erkennen. Ein Ausfallrisiko der Forderungen diversifiziert sich durch die Kundenstruktur und deren Bonität. Das Zahlungsverhalten wird durch ein stringentes Debitorenmanagement überwacht. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen (Cash-Flow) wird durch zur Verfügungstellung von hinreichenden Kontokorrentlinien entgegengewirkt. IT-Risiken Vorhandenen IT-Risiken begegnet wir mit technischen und organisatorischen Maßnahmen. Dazu zählen geeignete Backup- und Notfallszenarien, administrative Richtlinien und moderne IT-Sicherheitssysteme. Neben Sensibilisierungsmaßnahmen unserer Mitarbeiter, finden ebenfalls regelmäßige Schulungen im Umgang mit IT-Risiken statt. Außerdem wurden versicherbare Risiken auf externe Risikoträger wie Versicherungen übertragen. WECHSELKURS- UND ZINSRISIKEN Die im Geschäftsjahr abgeschlossenen Fremdwährungsgeschäfte sind hinsichtlich ihres Umfangs und des Wechselkursrisikos zu vernachlässigen. Zur Abschwächung der inflationären Entwicklungen hat die EZB seit der Zinswende im Juli 2022 elf Zinsschritte verabschiedet, mit denen Zinserhöhungen für die SEALABLE-Gruppe verbunden sind. Ein Zinsrisiko besteht durch die Anlehnung des Zinsniveaus des Fremdkapitals am Euribor. Absicherungen für Währungs- und Zinsrisiken wurden geprüft, werden allerdings aufgrund des schlechten Kosten-Nutzenverhältnisses nicht in Anspruch genommen. STRATEGISCHE RISIKEN Risiken für die weitere Entwicklung könnten sich aus einer weiteren Eskalation des Russland-Ukraine Konflikts und den damit verbundenen Verfügbarkeitsthemen bestimmter Rohstoffe ergeben. Allerdings werden für sämtliche Rohstoffe alternative Beschaffungsquellen aufgebaut. Ebenso kann der Nahost-Konflikt Auswirkungen auflaufende Projekte in dieser Region haben. Allerdings wurde seitens des Managements bereits eine Risikobetrachtung durchgeführt. Das Risikomanagement der SEALABLE-Gruppe erfasst und beurteilt die relevanten Risiken, und entwickelt Gegenmaßnahmen. Vor dem Hintergrund der durch den Gesellschafter gewährten Unterstützung sieht die Geschäftsführung jedoch keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft. 5. Prognosebericht5.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Seit dem 3. Quartal 2023 sinken die Rohstoff- und Energiepreise. Momentan befinden sich die Rohstoffpreisindizes in einer Seitwärtsbewegung. 9 Der Ausblick auf die kommenden Monate wird dennoch differenziert gesehen. Einerseits konnten die sanktionierten Rohstoffe durch Lieferanten in Westeuropa, Asien, Indien und der USA kompensiert werden. Andererseits kann es durch Nachfrageschübe dennoch zu Verknappungstendenzen und daher zu Verteuerungen einzelner Rohstoffe kommen. Auf der Nachfrageseite gibt es, trotz eines wegfallenden Absatzmarktes in Russland, weiterhin positive Signale. Sowohl Nachholeffekte der Bauindustrie als auch ein großer Nachfragschub in unserem schienen- und nahverkehrsgetriebenen Gleisoberbau-Segment sorgen für positive Erwartungen. Ebenso im Bereich der regenerativen Energien im Segment Industrial Solutions sehen wir einen Anstieg unseres Absatzvolumens. Weiterhin ist ein hoher Auftragseingang im Tunnelsegment zu verzeichnen. Das Ausmaß der negativen Auswirkungen hängt neben den weiteren wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland davon ab, wie sich die Rohstoff- und Energiepreise mittel- und langfristig entwickeln und wie wir als Unternehmen mit den gesetzten politischen Rahmenbedingungen unsere Wettbewerbsfähigkeit gegenüber internationalen Marktbegleitern beibehalten werden. 5.2. Unternehmensprognose Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einer Steigerung des Umsatzes auf 42.000 T€, einem EBIT von ca. 3.314 T€ und mit einem Nachsteuerergebnis von 2.539 T€ gerechnet. Mittelfristig wird angestrebt, dass die SEALABLE Gruppe eine EBITDA-Marge von 10% - 13% erreicht. Die Auswirkungen der anhaltenden weltweiten geopolitischen Konflikte auf die makroökonomischen Rahmenbedingungen sind weiterhin nur bedingt abschätzbar und führen insoweit zu einer Einschränkung der Prognosefähigkeit.
Waltershausen, den 17. Juni 2024 Dr. Matthias Orth Matthias Klug Thomas Christensen
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https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20231213-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-dezember-2023.html
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 01.01. bis 31.12.2023Inhalt 1. Allgemeine Angaben 2. Konsolidierungskreis 3. Konsolidierungsgrundsätze 3.1. Kapitalkonsolidierung 3.2. Schuldenkonsolidierung 1.1. Zwischenergebniskonsolidierung 1.2. Aufwands- und Ertragskonsolidierung 2. Angaben der auf die Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1. Anlagevermögen 2.2. Umlaufvermögen 2.3. Rechnungsabgrenzungsposten 2.4. Latente Steuern 2.5. Eigenkapital 2.6. Passivischer Unterschiedsbetrag 2.7. Rückstellungen 2.8. Verbindlichkeiten 3. Angaben Erläuterungen zur Konzernbilanz 3.1. Anlagevermögen 3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.3. Sonstige Rückstellungen 3.4. Verbindlichkeiten 4. Angaben Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Umsatzerlöse 4.2. Aktivierte Eigenleistungen 4.3. Sonstige betriebliche Erträge 4.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5. Sonstige Pflichtangaben 5.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen 5.2. Honorar der Abschlussprüfer 5.3. Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung 5.4. Angaben zum Konzerneigenkapitalspiegel 5.5. Angaben zu Mitgliedern der Unternehmensorgane 5.6. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten 5.7. Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen 6. Nachtragsbericht 6.1. Angaben gemäß § 314 (26) HGB 1. Allgemeine AngabenDie SEALABLE Beteiligungs GmbH (Amtsgericht Hamburg, HRB 160446) hat ihren Sitz in Hamburg und wird im Registergericht in Hamburg im Handelsregister B unter der Handelsregister-Nummer 160446 geführt. Die SEALABLE Beteiligungs GmbH ist gemäß § 290 HGB als Mutterunternehmen zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Gemäß § 313 (2) HGB stellt die SEALABLE Beteiligungs GmbH, Sitz in Hamburg, den Konzernabschluss für den größten und zugleich auch kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Die Offenlegung erfolgt im Bundesanzeiger unter der SEALABLE Beteiligungs GmbH. Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Konzernabschluss wird für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 aufgestellt. 2. KonsolidierungskreisDer SEALABLE Beteiligungs GmbH steht bei Folgendem im Konzernabschluss im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen Unternehmen unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zu:
Die SEALABLE Solutions GmbH versteht sich als operativ tätige Gesellschaft und sieht ihren Geschäftsbereich in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von kautschukbasierten Dichtungsprofilen. Die SEALABLE Immobilien GmbH hält die Betriebsimmobilien der SEALABLE Gruppe. In der SEALABLE Verwaltung Assets GmbH werden die wesentlichen technischen Maschinen und Anlagen gehalten. Die SEALABLE Beteiligungs GmbH ist die Muttergesellschaft. 3. KonsolidierungsgrundsätzeDer Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der Konzerngesellschaften zugrunde, die unter Anwendung des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes nach grundsätzlich einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften erstellt wurden. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Konzerngesellschaften lauten auf einen einheitlichen Stichtag. Das Geschäftsjahr der SEALABLE Beteiligungs GmbH, der SEALABLE Solutions GmbH, der SEALABLE Immobilien GmbH und der SEALABLE Verwaltung Assets GmbH entsprechen dem Kalenderjahr. 3.1. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung, d. h. die Verrechnung des Beteiligungswertansatzes für das einbezogene Unternehmen mit den in den Konzernabschluss zu übernehmenden Vermögensgegenständen, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Bilanzierungshilfen und Sonderposten erfolgte gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode. Im Zuge der Folgekonsolidierung der SEALABLE Beteiligungs GmbH ergibt sich eine passivische Differenz aus dem auf die SEALABLE Beteiligungs GmbH entfallenden Kaufpreis und deren bilanziellem Eigenkapital. Dies führt im Konzernabschluss zum Ausweis eines passivischen Unterschiedsbetrages aus Kapitalkonsolidierung, der auf einem günstigen Gelegenheitskauf beruht und daher Eigenkapitalcharakter hat. Die bilanzielle Darstellung erfolgt nach § 309 Abs. 2 in Verbindung mit DRS 23 Tz. 144 im Ausweis nach dem Eigenkapital. In den Folgekonsolidierungen ist der passivische Unterschiedsbetrag über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände in Höhe von 6 Jahren planmäßig zu vereinnahmen. Zum Stichtag weist der Unterschiedsbetrag einen Betrag in Höhe von 2.792 T€ aus. 3.2. Schuldenkonsolidierung Ausleihungen sowie andere Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gemäß § 303 HGB gegeneinander aufgerechnet. Soweit erforderlich, wurden Unterschiedsbeträge aufgrund zeitlicher Buchungsunterschiede durch Anpassungsbuchungen vor Durchführung der Konsolidierung eliminiert. 1.1. Zwischenergebniskonsolidierung Soweit erforderlich, wurden Zwischenergebnisse gemäß § 304 HGB eliminiert. 1.2. Aufwands- und Ertragskonsolidierung In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden alle Umsätze, die zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entstanden sind, mit den korrespondierenden Aufwendungen konsolidiert. Die übrigen konzerninternen Aufwendungen und Erträge wurden ebenfalls voll konsolidiert. 2. Angaben der auf die Posten der
Konzernbilanz und
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Für die Berechnung der Jubiläumsrückstellung, welche für 25-, 40- und 50-jährige Dienstjubiläen gewährt wird, kommen die folgenden Methoden und Parameter zur Anwendung: modifiziertes Teilwertverfahren, Heubeck-Richttafel 2018 G, Abzinsungssatz 1,74 % (Vorjahr 1,44 %), erwartete Einkommenssteigerung wie im Vorjahr 2,50 %. |
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Für die Berechnung der Sterbegeldrückstellung kommen die folgenden Parameter zur Anwendung: Projected Unit Credit Methode (PUCM), Heubeck-Richttafel 2018 G, Abzinsungssatz 1,74 % (Vorjahr 1,44 %). |
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Die Berechnung der Altersteilzeitrückstellung erfolgt mit den folgenden Parametern: Blockmodell mit Erfüllungsrückstand (Barwert) und Aufstockungsbeträgen (Barwert), Heubeck-Richttafel 2018 G, Abzinsungssatz 0,99 % (Vorjahr 0,43 %), erwartete Einkommenssteigerung wie im Vorjahr 2,50 %. Auf den gesonderten Ausweis der Aufzinsungsbeträge unter dem Zinsaufwand wird aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet. |
Die Gewährleistungsrückstellung wird auf Basis der Gewährleistungsfälle der letzten drei Jahre in Bezug zum jeweiligen Umsatz ermittelt.
2.8. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Verbindlichkeiten in fremder Währung (ausschließlich kurzfristig) sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr wurde das Anschaffungskostenprinzip beachtet.
3.1. Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist im Einzelnen in der Anlage zum Anhang dargestellt.
3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 340 T€ (Vorjahr 260 €) enthalten im Wesentlichen Forderungen aus dem Gesetz zur Strompreisbremse sowie Umsatzsteuererstattungen.
3.3. Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem Personalrückstellungen für zugesicherte Inflationsausgleichsprämien, Jubiläumszahlungen, Boni, Betriebliches Vorschlagswesen, Erfindervergütung, Urlaubsansprüche und Berufsgenossenschaft (555 T€, Vorjahr 336 T€), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Provisionen (248 T€, Vorjahr 148 T€) sowie Rückstellungen für Gewährleistungen (46 T€, Vorjahr 51 T€).
Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurde das Sicherungsvermögen für die Schulden aus Altersteilzeitverträgen in Höhe des beizulegenden Zeitwerts von 64 T€ (Vorjahr 73 T€) mit dem Erfüllungsbetrag der Rückstellung für abgeschlossene Altersteilzeitverträge in Höhe von 84 T€ (Vorjahr 124 T€) verrechnet. Die Anschaffungskosten des Sicherungsvermögens liegen bei 64 T€ (Vorjahr 73 T€). Eine Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen ist auf Grund von Unwesentlichkeit nicht erfolgt.
3.4. Verbindlichkeiten
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Gesamt
€ |
bis zu einem Jahr
€ |
mehr als ein Jahr
€ |
davon über 5 Jahre
€ |
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| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.390 | 1.500 | 2.890 | 0 |
| (Vorjahr) | 5.890 | 1.500 | 4.390 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.184 | 1.184 | 0 | 0 |
| (Vorjahr) | 3.580 | 3.580 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 9.337 | 0 | 9.337 | 5.337 |
| (Vorjahr) | 8.878 | 0 | 8.878 | 4.878 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 725 | 262 | 467 | 18 |
| (Vorjahr) | 105 | 105 | 0 | 0 |
| Summe | 15.636 | 2.945 | 12.694 | 5.355 |
| (Vorjahr) | 18.453 | 5.185 | 13.268 | 4.878 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Sparkasse Rhein-Nahe sind wie im Vorjahr durch eigene Grundschulden besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind vertragsgemäß ab 2021 entsprechend freier Liquidität zu tilgen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten zum Stichtag nicht ausgezahlte Zinsen in Höhe von 1.687 T€ (Vorjahr 1.228 T€).
4.1. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse entfallen wie folgt auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche:
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01.01.-31.12.2023
T€ |
Verteilung
% |
01.01.-31.12.2022
T€ |
Verteilung
% |
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| Projektgeschäft | 20.918 | 58,4% | 20.357 | 53,4% |
| Standardgeschäft | 14.916 | 41,6% | 17.733 | 46,6% |
| Umsatzerlöse | 35.834 | 100,0% | 38.091 | 100,0% |
Geografisch verteilen sich die Umsätze wie folgt:
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01.01.-31.12.2023
T€ |
% |
01.01.-31.12.2022
T€ |
% | |
| Deutschland | 9.450 | 26,4% | 10.699 | 28,1% |
| Europa | - 9.450 | -26,4% | 20.934 | 55,0% |
| übrige Welt | 35.834 | 100,0% | 6.457 | 17,0% |
| Umsatzerlöse | 35.834 | 100,0% | 38.091 | 100,0% |
4.2. Aktivierte Eigenleistungen
Die aktivierten Eigenleistungen resultieren in Ihrer gesamten Höhe aus der Herstellung von speziellen Werkzeugen für die Extrusionsanlagen. Sie umfassen die Konstruktionsleistung, die Herstellung im Werkzeugbau und die Inbetriebnahmekosten.
4.3. Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen wie im Vorjahr die Erträge aus der ergebniswirksamen Auflösung des passivischen Unterschiedsbetrages aus Kapitalkonsolidierung in Höhe von 1.196 T€ enthalten. Des Weiteren betragen die Erträge aus Auflösung von Rückstellungen 68 T€ (Vorjahr 104 T€), Erträge aus der Verrechnung von Sachbezügen in Höhe von 34 T€ (Vorjahr 34 T€) und die Erträge aus Währungsumrechnung 26 T€ (Vorjahr 128 T€).
4.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsdifferenzen in Höhe von 174 T€ (Vorjahr 157 T€).
4.5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 2 T€ (Vorjahr 2 T€).
5.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften betragen 624 T€ (Vorjahr 523 T€). Wir gehen bei allen Haftungsverhältnissen nicht von einer Inanspruchnahme aus, da die Schuldner der verbürgten Verpflichtungen solvent sind.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen 935 T€. Diese resultieren aus Miet- und Leasingzahlungen. Insgesamt haben sie mit 266 T€ eine Laufzeit bis zu einem Jahr und mit 584 T€ eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Es bestehen Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren in Höhe von 85 T€.
5.2. Honorar der Abschlussprüfer
Die von dem Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt insgesamt 164 T€ und verteilt sich wie folgt:
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Gesamt
T€ |
davon andere Abschlussprüfer
T€ |
|
| Abschlussprüfungsleistungen | 56 | 0 |
| andere Beratungsleistungen | 0 | 0 |
| Steuerberatungsleistungen | 97 | 0 |
| sonstige Leistungen | 12 | 0 |
| Summe | 164 | 0 |
5.3. Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung
Die Konzern-Kapitalflussrechnung wurde nach den Vorgaben des DRS 21 aufgestellt. Der Finanzmittelfonds setzt sich zusammen aus liquiden Mitteln, zum Stichtag bereits valutarisch gutgeschriebenen Bankguthaben und jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten.
5.4. Angaben zum Konzerneigenkapitalspiegel
Bei der Aufstellung des Konzerneigenkapitalspiegels erfolgte nach den Vorgaben des DRS 22.
5.5. Angaben zu Mitgliedern der Unternehmensorgane
Die Geschäftsführung erfolgte seit dem 01.05.2020 durch Herrn Dr. Matthias Orth (Diplom-Wirtschaftsingenieur), Herrn Matthias Klug (staatlich geprüfter Techniker) und Herrn Thomas Christensen (Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH)) (ab 06.05.2024).
Es findet die Befreiung nach § 314 (3) S. 2 in Verbindung mit § 286 (4) HGB Anwendung.
5.6. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
| Arbeitnehmergruppen | 2023 | 2022 |
| Angestellte | 34 | 39 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 119 | 129 |
| Auszubildende | 3 | 3 |
| Summe | 156 | 171 |
5.7. Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen
Bezüglich der Tochtergesellschaften SEALABLE Solutions GmbH, SEALABLE Immobilien GmbH und SEALABLE Verwaltung Assets GmbH ist vorgesehen, die Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Offenlegung in Anspruch zu nehmen.
Seit Beginn des Geschäftsjahres 2023 haben sich keine wesentlichen Änderungen der Unternehmenssituation oder des Branchenumfeldes, die Auswirkungen auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 haben, ergeben.
6.1. Angaben gemäß § 314 (26) HGB
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Mutterunternehmens in seiner gesamten Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Waltershausen, 17. Juni 2024
Dr. Matthias Orth
Matthias Klug
Thomas Christensen
| Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten | |||||
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01.01.2023
€ |
Zugänge
€ |
Umbuchungen
€ |
Abgänge
€ |
31.12.2023
€ |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Engeltlich erworbene Lizenzen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an an solchen Rechten und Werten Konzessionen, sonstige Rechte | 4.960.381,77 | 0,00 | 44.696,91 | 0,00 | 5.005.078,68 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 6.665.377,08 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 6.665.377,08 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 16.771.291,32 | 3.408,00 | 467.357,77 | 0,00 | 17.242.057,09 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.016.143,25 | 8.473,01 | 330.620,99 | 37.330,19 | 4.317.907,06 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 320.894,01 | 883.586,56 | -842.675,67 | 0,00 | 361.804,90 |
| 27.773.705,66 | 895.467,57 | -44.696,91 | 37.330,19 | 28.587.146,13 | |
| 32.734.087,43 | 895.467,57 | 0,00 | 37.330,19 | 33.592.224,81 | |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
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01.01.2023
€ |
Zugänge
€ |
Abgänge
€ |
31.12.2023
€ |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Engeltlich erworbene Lizenzen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an an solchen Rechten und Werten Konzessionen, sonstige Rechte | 2.805.680,26 | 641.598,34 | 0,00 | 3.447.278,60 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 538.211,24 | 202.243,67 | 0,00 | 740.454,91 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 9.756.429,59 | 2.139.631,43 | 0,00 | 11.896.061,02 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.923.423,25 | 321.367,48 | 37.330,19 | 3.207.460,54 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 13.218.064,08 | 2.663.242,58 | 37.330,19 | 15.843.976,47 | |
| 16.023.744,34 | 3.304.840,92 | 37.330,19 | 19.291.255,07 | |
| Buchwerte | ||
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31.12.2023
€ |
31.12.2022
€ |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Engeltlich erworbene Lizenzen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an an solchen Rechten und Werten Konzessionen, sonstige Rechte | 1.557.800,08 | 2.154.701,51 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 5.924.922,17 | 6.127.165,84 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 5.345.996,07 | 7.014.861,73 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.110.446,52 | 1.092.720,00 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 361.804,90 | 320.894,01 |
| 12.743.169,66 | 14.555.641,58 | |
| 14.300.969,74 | 16.710.343,09 | |
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2023
T€ |
2022
T€ |
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| 1. Jahresergebnis | -285 | -395 |
| 2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen | 3.305 | 3.370 |
| 3. - Auflösung Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung | -1.196 | -1.196 |
| 4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Veränderungen | 0 | 40 |
| 5. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | 243 | -1.069 |
| 6. +/- Abnahme/Zunahme Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 1.450 | -1.546 |
| 7. +/- Zunahme/Abnahme Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -1.775 | 2.533 |
| 8. +/- Verlust/Gewinn aus Anlagenabgängen | 0 | 14 |
| 9. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge | 862 | 656 |
| 10. +/- Ertragsteueraufwand/Ertragsteuerertrag | 2 | 1 |
| 11. - Ertragsteuerzahlungen | -2 | -1 |
| 12. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 2.604 | 2.407 |
| 13. - Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen | -896 | -883 |
| 14. + Erhaltene Zinsen | 11 | 0 |
| 15. Cashflow aus Investitionstätigkeit | -885 | -883 |
| 16. - Auszahlungen aus der Tilgung von Darlehen | -1.500 | -1.500 |
| 17. - Gezahlte Zinsen | -414 | -197 |
| 18. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -1.914 | -1.697 |
| 19. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -195 | -173 |
| 20. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 1.125 | 1.298 |
| 21. Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 930 | 1.125 |
| davon Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 930 | 1.125 |
| Eigenkapital des Mutterunternehmens | |||
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Gezeichnetes Kapital
T€ |
Kapitalrücklage § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB
T€ |
Gewinnvortrag/ Verlustvortrag/
T€ |
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| Stand am 31.12.2021 | 100 | 2.250 | -714 |
| Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 0 | 0 | 1.065 |
| Sonstige Veränderung | 0 | 0 | 40 |
| Stand am 31.12.2022 | 100 | 2.250 | 391 |
| Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 0 | 0 | -395 |
| Stand am 31.12.2023 | 100 | 2.250 | -4 |
| Eigenkapital des Mutterunternehmens | Konzern- | ||
|
Konzernjahresfehlbetrag/ -überschuss, der dem
Mutterunternehmen zuzurechnen ist
T€ |
Summe
T€ |
eigenkapital
T€ |
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| Stand am 31.12.2021 | 1.065 | 2.701 | 2.701 |
| Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag | -395 | 670 | 670 |
| Sonstige Veränderung | 0 | 40 | 40 |
| Stand am 31.12.2022 | -395 | 2.346 | 2.346 |
| Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag | -285 | -680 | -680 |
| Stand am 31.12.2023 | -285 | 2.061 | 2.061 |
An die SEALABLE Beteiligungs GmbH, Hamburg
Prüfungsurteile
Wir haben den Konzernabschluss der SEALABLE Beteiligungs GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern)
- bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der SEALABLE Beteiligungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernla geberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. |
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Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. |
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holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. |
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beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Erfurt, den 17. Juni 2024
PricewaterhouseCoopers
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Andreas Kremser, Wirtschaftsprüfer
ppa. Katrin Bock, Wirtschaftsprüferin
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