Stammdaten

Register
Amtsgericht Fulda HRB 3295
Eingetragen
2.10.1992
Branche
Sonstige Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerSonstige Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Durchführung von Reparatur- und Karosseriebauarbeiten; Vermietung von Fahrzeugen; Handel mit Fahrzeugen und Fahrzeugteilen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Johannes Ebert
seit 2.10.2019
Geschäftsführer
Sebastian Ebert
seit 2.10.2019
Geschäftsführer
Tobias Ebert
seit 2.10.2019
Geschäftsführer
Prokura
Stefan Ebert
seit 30.8.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ebert Group GmbH
Germany
200.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stefan Ebert GmbH

Burghaun

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS

Die Stefan Ebert GmbH hat sich seit der Gründung im Jahr 1989 als Kfz-Werkstatt zu einem Unternehmen mit 130 Mitarbeitern auf einer Firmenfläche von 55.000 qm in Burghaun-Gruben entwickelt. Um sich an die wachsenden Bedürfnisse anzupassen, teilt sich unser Unternehmen in drei Geschäftsbereiche: Ebert Fahrzeugwelt, Ebert Rental & Sales und Ebert Forsttechnik. Damit stellen wir sicher, den individuellen Ansprüchen aller Kunden gerecht zu werden.

Teil unserer Ebert Fahrzeugwelt ist unser Mercedes-Benz Autohaus. Seit 2004 sind wir autorisierter Mercedes-Benz Servicepartner für PKW, Transporter und Nutzfahrzeuge. Im gleichen Jahr wurde das Qualitätsmanagement "Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2008" eingeführt. Ergänzend zu dem An- und Verkauf von PKW und Nutzfahrzeugen verschiedener Hersteller, verfügen wir über eine große Mehrmarkenwerkstatt für den PKW- als auch für den Nutzfahrzeugbereich. Im April 2015 wurde zusätzlich die benachbarte Vertragswerkstatt für IVECO und IVECO BUS übernommen und in das Unternehmen integriert. Seitdem bieten wir den kompletten IVECO-Leistungsumfang von Service- und Garantiearbeiten im Truck- und Bussegment an.

Ebert Rental & Sales feierte im Frühjahr 2016 seine Premiere als neues Mietparkkonzept für Baumaschinen, Spezialfahrzeuge sowie Teleskopstapler und Arbeitsbühnen. Schon 2012 startete der An- und Verkauf von Baumaschinen als weiteres Standbein des Unternehmens. Ebert Rental & Sales entwickelte sich stetig weiter und wurde 2016 Vertragspartner der Teleskopstaplermarke Magni, 2017 Vertriebs- und Servicepartner des Fällkopfherstellers Westtech und 2018 Vertragshändler von JCB. Auf Grund der ständigen Vergrößerung wurde 2020 die neugebaute Aufbereitungshalle für Baumaschinen und Nutzfahrzeuge sowie weitere Büros für die Mietstation in Betrieb genommen.

Der Grundstein der Ebert Forsttechnik wurde schon 1991 mit der Entwicklung und Herstellung von Spezialtiefladern zum Forstmaschinentransport gelegt. Im Jahr 2009 wurde auf Grund der hohen Nachfrage dieser Tieflader eine neue Fertigungshalle für den Spezial- und Sonderfahrzeugbau fertiggestellt. Dort untergebracht ist die innovativste und größte Lackiererei Osthessens mit der modernsten Sandstrahlanlage inkl. Spritzverzinkerei.

Im Laufe der Jahre entwickelte die Firma Ebert den Ebert Fällkran sowie den Ebert Fäll-LKW. Neben diesen Bereichen bieten wir einen Abschleppdienst, einen Mietwagenverleih und einen DEKRA-Stützpunkt an, um unsere Service-Palette zu komplettieren und unseren Kundenservice stets auf einem hohen Niveau zu halten.

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Wirtschaftsaktivität blieb weiter hinter dem Niveau vor der Covid-19-Pandemie zurück. Wesentliche Hindernisse für eine Konjunkturerholung sind die langfristigen Folgen der Pandemie, geopolitische Spannungen sowie zyklische Faktoren wie Inflation und eine straffere Geldpolitik. Der anhaltende Krieg in der Ukraine und der erneut aufgeflammte Konflikt im Nahen Osten belasten die wirtschaftliche Entwicklung, da sie die geoökonomische Zersplitterung beschleunigen und Warenströme behindern.

Dazu gehörten weiterhin Lieferkettenengpässe, Kostensteigerungen bei Rohstoffen und Energie, hohe Finanzmarktvolatilitäten und Zinserhöhungen sowie Unsicherheiten bei Investitionsentscheidungen.

Die Eurozone erreichte im Jahr 2023 ein Plus von 0,4 % nach einem Wachstum von 3,5 % im Vorjahr. Deutschland verzeichnete einen Rückgang von 0,3 %.

(Quelle: Statistisches Bundesamt, eurostat) (Quelle: Statistisches Bundesamt, eurostat)

PKW

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 sind deutschlandweit die PKW-Neuzulassungen um 7,3 % auf 2,84 Mio. Fahrzeuge gestiegen.

Mercedes-Benz konnte mit 277.352 neu zugelassenen Pkw 13,7 % mehr Fahrzeuge in Deutschland absetzen als im Vorjahr.

(Quelle: KBA).

Nutzfahrzeuge

Auf dem Nutzfahrzeugmarkt sind die Neuzulassungen bei Lastkraftwagen um 14,5 % gestiegen, die der Sattelzugmaschinen um 8,5 % gestiegen.

Die Zulassungen von Daimler Lastkraftwagen lagen im Jahr 2023 über dem Vorjahresniveau. Es wurden 74.033 Lkw und 12.980 Sattelzugmaschinen neu zugelassen.

Dies entspricht einem Plus von 9,65 % bei den LKW und 29,26 % bei den Sattelzugmaschinen im Vergleich zum Vorjahr.

(Quelle: KBA).

Gebrauchtfahrzeuge

Die Besitzumschreibungen haben sich im Gegensatz zum Vorjahr um 6,91 % auf 6,03 Millionen Pkw erhöht.

(Quelle: KBA).

Servicegeschäft

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Umsatz des bundesweiten KFZ-Gewerbes im Servicegeschäft auf 33,8 Milliarden EURO (Plus von 17,7 %).

(Quelle: Deutsches Kfz-Gewerbe, Zentralverband).

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Entwicklung der Gesellschaft verlief 2023 insgesamt sehr positiv.

Der Gesamtumsatz verringerte sich leicht um Mio. 0,46 € auf Mio. 90,0 €. Hauptverantwortlich für die Umsätze waren die Erlöse aus dem Baumaschinen-Verkauf von Mio. 22,4 €, dem LKW-Verkauf von Mio. 20,4 € und dem Verkauf von Transportern von Mio. 20,2 €. Mit Umsätzen in Höhe von Mio. 8,3 € verzeichnete der Fahrzeugbau von Spezialtiefladern und -Fahrzeugen einen Umsatzrückgang. Der Umsatz vom PKW Verkauf blieb mit Mio. 8,1 € auf Vorjahresniveau.

Die Lohnerlöse der IVECO-Werkstatt stiegen um 40,22 %. In der Baumaschine-Werkstatt konnten die Lohnerlöse um 79,52 % gesteigert werden. Die Mercedes-Benz-Vertragswerkstatt erhöhte das Vorjahresniveau um 18,36 %.

Die Sparte Ersatzteile & Zubehör hob den Umsatz um 16,11 %. Hauptverantwortlich hierfür waren Mehreinnahmen in der Baumaschinen- und LKW-Werkstatt.

3. Geschäftsergebnis

In Anbetracht der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland ist das Geschäftsergebnis der Stefan Ebert GmbH in 2023 mit 3.245.162,70 € sehr zufriedenstellend.

4. Beschaffung

Die Hauptlieferanten der Stefan Ebert GmbH sind die Mercedes Benz AG und Daimler Truck AG, die Iveco Magirus AG, die MAGNI Deutschland GmbH, die JCB Sales LTD, sowie die Carat-Gruppe. Des Weiteren werden junge Gebrauchtfahrzeuge frei angekauft.

5. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Werkstattbereich und für die Verwaltung Ersatzbeschaffungen getätigt, wobei zur Finanzierung keine Fremdmittel eingesetzt wurden.

6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Es sind Investitionen für die Erweiterung der Fahrzeug- und Baumaschinenvermietung getätigt worden. Diese Investitionen wurden mit Fremdmitteln finanziert. Weitere Vorhaben sind derzeit nicht geplant.

7. Personal- und Sozialbereich

Die Stefan Ebert GmbH beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2023 124 Mitarbeiter.

Die Personalstruktur zum 31.12.2023 stellt sich folgendermaßen dar: 4 Geschäftsführer, 8 Mitarbeiter Verkauf, 24 Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich, 19 Meister und 20 Gesellen, 5 Lackierer und Karosseriebauer, 7 Mitarbeiter Vermietung, 6 Mitarbeiter Ersatzteillager, 9 Fahrzeug-Aufbereiter, 5 Aushilfen, 1 Hausmeister und 3 Kraftfahrer sowie 18 technische und 4 kaufmännischen Auszubildenden.

Entsprechend der Standards der Mercedes Benz AG und der Daimler Truck AG, der Iveco Magirus AG, der Magni GmbH, sowie der JCB Sales LTD wurden die Mitarbeiter auch in 2023 kontinuierlich geschult.

8. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr

Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen waren im Geschäftsjahr nicht zu verzeichnen.

II. DARSTELLUNG DER LAGE

1. Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote liegt bei 34,0 %.

Der Jahresüberschuss 2023 wird in voller Höhe den Rücklagen zugeführt.

Die Liquidität der Gesellschaft kann auf Grund der liquiden Mittel, insbesondere durch die schnelle Verwertbarkeit des Umlaufvermögens, weiterhin als sehr gut bezeichnet werden.

Der Abbau der Fremdkapitalinanspruchnahme ist eines der Unternehmensziele in den kommenden Jahren.

2. Finanzlage

Der Bestand an Vorräten erhöhte sich um TEUR 3.320,3.

Das EBITDA verringerte sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 570,5 auf TEUR 9.318,9 und das EBIT um TEUR 1.181,2 auf TEUR 5.512,6.

Im Geschäftsjahr 2023 standen jederzeit ausreichende liquide Mittel zur Verfügung, um die Verbindlichkeiten fristgemäß zu bedienen.

3. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 verringerte sich der Umsatz um TEUR 455,7 auf TEUR auf 90.027,2. Die Rohertragsmarge hat sich von 22,94 Prozent, bezogen auf die Umsatzerlöse, auf 23,27 Prozent erhöht. Der Rohertrag konnte um TEUR 190,0 auf TEUR 20,949,0 gesteigert werden.

Die Personalkosten haben sich um insgesamt TEUR 739,1 erhöht, bezogen auf den Umsatz ergibt sich eine Erhöhung der Personalkostenquote um einen Prozentpunkt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich entsprechend der geschäftlichen Entwicklung der Gesellschaft und liegen mit 5,2 Prozent bezogen auf den Umsatz auf dem Vorjahresniveau.

Insgesamt schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.245.162,70 ab.

III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

1. Voraussichtliche Entwicklung

Trotz Stabilisierung der Inflation bei 2,1 % ist die bisherige Kaufzurückhaltung der Konsumenten, des Großhandels und des produzierenden Gewerbes eine Herausforderung für das Kraftfahrzeuggewerbe.

Die Neuzulassungen von Pkw sind bundesweit von Januar bis Mai 2024 um 5,2 % auf 1,17 Mio. Einheiten und die der Lastkraftwagen um 15,0 % auf 132,6 Tsd. Einheiten gestiegen. Die Neuzulassungen von Sattelzugmaschinen sind dagegen um 13,8 % auf 16,10 Tsd. Einheiten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken.

Für die bisher positive Einschätzung des Verlaufs des Geschäftsjahres 2024 ist die weitere Entwicklung der Inflationsrate und Zinspolitik der EZB, sowie der zukünftige Verlauf des Ukraine Kriegs und des Nahost Konflikts maßgeblich. Aufgrund der nicht absehbaren Folgen von sich ausweitenden Kriegshandlungen und Sanktionen könnte unter ungünstigen Voraussetzungen ein Ergebnisrückgang eintreten. Fundierte Aussagen über die Höhe sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich.

Der Umsatz des Nutzfahrzeug-Verkauf verringerte sich von Januar bis Mai 2024 um 15,0 %, der des Spezialfahrzeugbaus um 44,2 %, der des PKW-Verkaufs um 18,1 % und für den Transporter-Verkauf wurde ein Umsatzplus in Höhe von 7,60 % verbucht. Die Umsätze des Baumaschinen-Verkaufs verringerten sich um 51,8 %.

Die Lohnerlöse unserer Werkstätten waren in den ersten fünf Monaten 2024 mit einem Plus von 1,8 % auf Vorjahresniveau.

Neben dem Verkauf werden weiterhin Entwicklungspotenziale im Spezialfahrzeugbau durch die Ausweitung des Produktportfolios gesehen. Des Weiteren wurden mit der Vermietung von Spezialfahrzeugen und Baumaschinen neue Märkte erschlossen.

2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Der bisherige Einfluss der Energiekriese und steigende Inflationsraten war für den Automobilmarkt 2023 herausfordernd.

Für das Jahr 2024 rechnet das ifo Institut in seiner Sommerprognose nicht mit einem merklichen Aufschwung in Deutschland. Das reale Bruttoinlandsprodukt wird 2024 nur um gut 0,4 % über dem Niveau des vergangenen Jahres liegen, allerdings wurde die Wachstumsrate im Vergleich zur Frühjahrsprognose um 0,2 % angehoben. Entscheidend für die tatsächliche weitere Entwicklung werden die zukünftigen Zinsentscheidungen der EZB sein.

Der Lastkraftwagenmarkt bleibt im Mai mit einem Plus von 2,5 %, das entspricht 25.239 Neuzulassungen, auf leichtem Wachstumskurs. In den ersten fünf Monaten 2024 wurde ein Zuwachs von 15,0 % erreicht.

Im Mai gingen die Neuzulassungen für PKW im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,3 % zurück. Für den Zeitraum von Januar bis Mai wurde ergab sich ein Zuwachs von 5,2 %.

Der verstärkte Fokus wird weiterhin auf das Kostenmanagement gerichtet. Für das laufende Geschäftsjahr rechnen wir mit einem Umsatz und Ergebnis auf Vorjahresniveau.

Die Kontrollen im Debitorenbereich werden weiterhin intensiviert, um Forderungsrisiken im Vorfeld zu verringern.

3. Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten

Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

IV. SONSTIGE ANGABEN

1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahrs

Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2023 sind keine Ereignisse eingetreten, die für die Stefan Ebert GmbH von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

Es bestehen keine Währungsforderungen oder -verbindlichkeiten, schwebende Geschäfte oder ähnliche Instrumente, womit auch keine Risiken bei der Verwendung von Finanzinstrumenten gegeben sind.

2. Forschung und Entwicklung

Die Stefan Ebert GmbH betreibt permanent Weiterentwicklung im Spezialfahrzeugbau um die Marktführerschaft im Bereich Forstmaschinentransport weiter auszubauen, im Bereich Holztransport den Marktanteil zu erhöhen und im Bereich Kranfahrzeuge neue Märkte zu erschließen.

3. Bestehende Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen bestehen nicht.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 15.089.317,69 13.839.589,69
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8,00 6.612,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8,00 6.612,00
II. Sachanlagen 15.089.309,69 13.832.977,69
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 572.166,69 628.422,69
2. technische Anlagen und Maschinen 274.456,00 320.724,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.220.687,00 12.883.831,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.000,00
B. Umlaufvermögen 46.621.677,90 41.826.971,27
I. Vorräte 42.138.293,52 38.817.961,90
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.833.006,40 1.667.921,86
2. fertige Erzeugnisse und Waren 40.302.287,12 37.116.040,04
3. geleistete Anzahlungen 3.000,00 34.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.121.709,44 2.086.277,92
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.580.688,12 1.410.379,51
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.500.004,40 609.199,86
3. sonstige Vermögensgegenstände 41.016,92 66.698,55
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 11.424,00 11.424,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 361.674,94 922.731,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 147.691,73 140.412,71
Aktiva 61.858.687,32 55.806.973,67

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 21.057.440,84 18.312.278,14
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnvortrag 17.612.278,14 13.655.770,23
III. Jahresüberschuss 3.245.162,70 4.456.507,91
B. Rückstellungen 1.577.254,47 1.601.478,08
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.044.817,00 778.271,00
2. Steuerrückstellungen 275.117,67 583.047,67
3. sonstige Rückstellungen 257.319,80 240.159,41
C. Verbindlichkeiten 39.215.992,01 35.877.217,45
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 23.485.143,31 21.675.305,50
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 16.418.757,42 14.088.453,90
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 7.066.385,89 7.586.851,60
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 501.525,02 449.183,03
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 501.525,02 449.183,03
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.546.737,46 11.643.369,10
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 13.546.737,46 11.643.369,10
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.682.586,22 2.109.359,82
davon aus Steuern 712.979,73 1.340.490,09
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 76.328,32 65.197,90
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.682.586,22 2.109.359,82
D. Rechnungsabgrenzungsposten 8.000,00 16.000,00
Passiva 61.858.687,32 55.806.973,67

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 90.027.205,41 90.482.914,59
2. sonstige betriebliche Erträge 136.472,02 189.714,21
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 7.581,55
3. Materialaufwand 69.078.157,94 69.723.891,43
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 68.016.324,67 69.200.443,35
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.061.833,27 523.448,08
4. Personalaufwand 7.070.119,96 6.330.989,39
a) Löhne und Gehälter 5.602.950,55 5.043.018,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.467.169,41 1.287.970,70
davon für Altersversorgung 316.002,58 194.350,38
5. Abschreibungen 3.806.352,21 3.195.643,81
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.237.337,87 2.591.469,87
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 569.014,34 604.173,94
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.649.436,21 4.693.090,03
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.547,80
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.810,19 29.655,33
davon aus verbundenen Unternehmen 14.539,91 28.979,17
davon Erträge aus Abzinsung 116,76 606,80
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 896.323,13 460.715,03
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 29.121,00 23.126,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.385.892,71 1.806.222,39
10. Ergebnis nach Steuern 3.292.205,46 4.491.732,05
11. sonstige Steuern 47.042,76 35.224,14
12. Jahresüberschuss 3.245.162,70 4.456.507,91

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft Stefan Ebert GmbH hat ihren Sitz in 36151 Burghaun, Im Steierfeld 10-12. Alleiniger Gesellschafter ist die Ebert Group GmbH. Als Geschäftsführer sind Stefan Ebert, Sebastian Ebert, Tobias Ebert sowie Johannes Ebert bestellt. Das Stammkapital beträgt Euro 200.000,00. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Fulda (HRB 3295) eingetragen.

Der Jahresabschluss der Stefan Ebert GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB genannten Größenklassen sind die gesetzlichen Regelungen für große Kapitalgesellschaften anzuwenden.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten des Sachanlagevermögens werden neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen.

Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und betragen für immaterielle Vermögensgegenstände 1 bis 5 Jahre, für Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8 bis 19 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen 5 bis 13 Jahre sowie für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre.

Die Zugänge werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Selbstständig nutzungsfähige Vermögensgegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden seit dem Zugangsjahr 2010 voll abgeschrieben. Diese steuerlichen Vereinfachungsvorschriften werden unter dem Gesichtspunkt der Wesentlichkeit auch im handelsrechtlichen Jahresabschluss beibehalten.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten mit einbezogen.

Bei der Bewertung wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden aktiviert und über die Laufzeit der zu Grunde liegenden Verträge linear aufgelöst.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die Dotierung erfolgt mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag.

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre (bei Pensionsrückstellungen 10 Jahre) verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Die Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag umgerechnet. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in der Bilanz wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Zur Entwicklung des Anlagevermögens vergleiche den Anlagenspiegel.

3.1. Anlagenspiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 59.834,00 13.704,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 59.834,00 13.704,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 895.600,08
2. technische Anlagen und Maschinen 475.281,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.431.735,04 6.894.252,87 3.872.244,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 22.000,00
Summe Sachanlagen 18.802.616,27 6.916.252,87 3.872.244,00
Summe Anlagevermögen 18.862.450,27 6.916.252,87 3.885.948,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 46.130,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 46.130,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 895.600,08
2. technische Anlagen und Maschinen 475.281,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.453.743,91
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.000,00
Summe Sachanlagen 21.846.625,14
Summe Anlagevermögen 21.892.755,14
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 53.222,00 3.864,00 10.964,00 46.122,00 8,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 53.222,00 3.864,00 10.964,00 46.122,00 8,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 267.177,39 56.256,00 323.433,39 572.166,69
2. technische Anlagen und Maschinen 154.557,15 46.268,00 200.825,15 274.456,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.547.904,04 3.130.949,87 1.445.797,00 6.233.056,91 14.220.687,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 22.000,00
Summe Sachanlagen 4.969.638,58 3.233.473,87 1.445.797,00 6.757.315,45 15.089.309,69
Summe Anlagevermögen 5.022.860,58 3.237.337,87 1.456.761,00 6.803.437,45 15.089.317,69

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 37.224,52 (Vorjahr: EUR 36.707,79) enthalten.

Pensionsrückstellungen

Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 %. Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden nicht berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2023 beträgt gemäß § 253 Abs. 6 HGB EUR 17.396,00.

Verrechnung von Planvermögen

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen betragen zum Bilanzstichtag EUR 1.629.169,00. Diese wurden mit den als Deckungsvermögen zu berücksichtigenden verpfändeten Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von EUR 584.352,00 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet.

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen wurden gebildet wegen:

1. Personalkosten TEUR 148
2. Ausstehende Eingangsrechnungen TEUR 35
3. Andere Rückstellungen TEUR 74

3.2. Verbindlichkeitenspiegel

mit einer Restlaufzeit von
Bilanzposition der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag
Euro
bis zu 1 Jahr
Euro
2 bis 5 Jahren
Euro
mehr als 5 Jahren
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 23.485.143,31 16.418.757,42 6.727.986,86 338.399,03
(21.675.305,50) (14.088.453,90) (7.156.397,86) (430.453,74)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 501.525,02 501.525,02 0,00 0,00
(449.183,03) (449.183,03) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.546.737,46 13.546.737,46 0,00 0,00
(11.643.369,10) (11.643.369,10) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.682.586,22 1.682.586,22 0,00 0,00
(2.109.359,82) (2.109.359,82) (0,00) (0,00)
39.215.992,01 32.149.606,12 6.727.986,86 338.399,03
(35.877.217,45) (28.290.365,85) (7.156.397,86) (430.453,74)

Die in Klammern aufgeführten Beträge betreffen die Zahlen aus dem Vorjahr.

Besicherung der Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch folgende Sicherheiten besichert:

Sparkasse Fulda

- Globalzession Forderungen

- Raumsicherungsübereignung Inventar, Kfz-Bestand und Warenlager

- Sicherungsübereignung von finanzierten Fahrzeugen

Mercedes-Benz-Bank

- Raumsicherungsübereignung in Bezug auf die Übereignung von Kraftfahrzeugen

VR-Bank NordRhön eG

- Abtretung von Forderungen gegenüber dem Kunden sowie die jeweils zu finanzierenden

Maschinen aus den Auftragsfinanzierungen

- Grundschulden in Höhe von EUR 300.000,00

- Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge

JCB Finance S.A.S.

- Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge

abcfinance GmbH

- Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge

SüdLeasing GmbH

- Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge

Deutsche Leasing AG

- Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge

Daneben bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 und § 268 Abs. 7 HGB im Hinblick auf die Ausstellung einer Bürgschaft für das verbundene Unternehmen Ebert Holding GmbH & Co. KG gegenüber der Sparkasse Fulda in Höhe von insgesamt TEuro 1.066. Weiterhin ist das Warenlager bis zu einer Höhe von TEuro 246,9 für Verbindlichkeiten der Ebert Holding GmbH & Co. KG sicherungsübereignet. Zudem besteht eine Bürgschaft für die Sirento GmbH auf TEuro 250,0.

Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

in TEuro
bis 1 Jahr über 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Mietverpflichtungen 1.073 1.157 18
Leasingverpflichtungen 64 1 0
Dienstleistungsverträge 123 0 0
1.260 1.158 18
davon gegenüber Gesellschafter 960 960 0

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert (in TEuro):

Kraftfahrzeughandel 79.512
Werkstattdienstleistungen 6.454
Kraftfahrzeugvermietung 4.061
90.027

Außerplanmäßige Abschreibungen

Auf den Warenbestand wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt TEuro 569,0 vorgenommen, um den niedrigeren beizulegenden Wert zu bilanzieren.

5. Sonstige Angaben

Beschäftigte Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren 103 Arbeitnehmer (Vorjahr: 94 Arbeitnehmer) beschäftigt.

Die Arbeitnehmer gliedern sich wie folgt auf:

2023 2022
Angestellte 48 45
Arbeiter 55 49
103 94
Auszubildende 21 21
124 115

Gesamtbezüge für das Geschäftsführungsorgan betrugen im Geschäftsjahr TEuro 871,4.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Im Laufe des Geschäftsjahres führte das Unternehmen die folgenden Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen durch (in TEUR):

Art des Geschäfts
Art der Beziehung Verkäufe Käufe Erbringen von Dienstleistungen Bezug von Dienstleistungen Kreditgewährung
Sonstige nahestehende Unternehmen und Personen 0 3.322 1 1.020 1.500

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 20,0 und betrifft auschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Nachtragsbericht

Nach dem Ende des Geschäftsjahres eingetretene Vorgänge von besonderer Bedeutung, die eine Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft mit Auswirkungen auf die Aussagekraft des Jahresabschlusses 2023 haben können, haben sich nicht ergeben.

Eine Eskalation des Ukraine Krieges, Engpässe in der Ersatzteilversorgung, Inflationsrate- und Zinspolitik können negative Auswirkungen auf die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in 2024 haben. Wir verweisen diesbezüglich auf die Ausführungen im Lagebericht, welche innerhalb des Prognoseberichts und Chancen- und Risikoberichts dargestellt sind.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, das Ergebnis wie folgt zu verwenden:

Euro
Gewinnvortag 1. Januar 2023 18.112.278,14
Gewinnausschüttung November 2023 -500.000,00
Jahresüberschuss 3.245.162,70
Vortrag auf neue Rechnung 20.857.440,84

7. Darstellung der rechtlichen Verhältnisse

Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse

Geschäftsführer:

Herr Stefan Ebert, Kaufmann

Herr Sebastian Ebert, Kaufmann

Herr Tobias Ebert, Kaufmann

Herr Johannes Ebert, Kaufmann

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Bezüge:

Pensionszahlungen an Geschäftsführer liegen nicht vor.

Kredite an Geschäftsführer sowie Haftungsverhältnisse zu Gunsten dieser Personen bestehen nicht.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Burghaun, 19. Juli 2024

Die Geschäftsführung

gez. Stefan Ebert

gez. Sebastian Ebert

gez. Tobias Ebert

gez. Johannes Ebert

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Stefan Ebert GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stefan Ebert GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stefan Ebert GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fulda, 19. Juli 2024

HNW Herber Niewelt Witzel GmbH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Michael Herber, Wirtschaftsprüfer

gez. Markus Niewelt, Wirtschaftsprüfer

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