Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 831
Vorher
ADAPT Elektronik Eberhard Köpf Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
25.11.1901
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen
Gegenstand
Herstellung und Handel von Verdrahtungssystemen und elektronischen Bauelementen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alina Hohmann
seit 20.10.2022
Geschäftsführer
Dirk Roth
seit 4.6.2014
Prokura
Margit Olk
seit 14.10.2010
Geschäftsführer
Michael Schneider
seit 30.12.2008
Prokura
Paulinus Hohmann
seit 12.7.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

An der Bubenklinge 2, 97904 Dorfprozelten
153.400 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ADAPT Elektronik GmbH

Großheubach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

1.2 Forschung und Entwicklung

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.2 Geschäftsverlauf und Lage

2.2.1 Ertragslage

2.2.2 Finanzlage

2.2.3 Vermögenslage

2.3 Gesamtaussage

3 Zweigniederlassungsbericht

4 Nachtragsbericht

5 Prognosebericht

6 6 Chancen- und Risikobericht

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die ADAPT hat sich seit ihrer Gründung 1972 zu einem der führenden Hersteller elektrischer Verbindungen für anspruchsvolle Einsatzbereiche entwickelt. Das Unternehmen mit Sitz in Großheubach entwickelt und produziert ihre Produkte individuell nach Kundenwünschen.

Die Palette reicht von konventionellen Rundkabelkonfektionen über kundenspezifische Sonderkonfektionen mit Formverguss, Folienverbindungstechnik bis hin zur Baugruppenfertigung. ADAPT analysiert die Aufgabe, entwickelt Prototypen in seriennaher Qualität und fertigt nach Erfüllung aller Spezifikationen in höchster Qualität in klein- und mittelgroßen Serien die entsprechenden Komponenten.

Als innovativer Anbieter für Sonderkonfektionen für die Branchen der Medizintechnik, Energie- und Umwelttechnik, Industrieelektronik und Automobilindustrie hat ADAPT in ihrer Marktnische einen ausgezeichneten Ruf für qualitativ hochwertige und anwenderfreundliche Lösungen.

1.2 Forschung und Entwicklung

Um zukünftig und langfristig wettbewerbsfähig zu sein, steht die Entwicklung und Verbesserung der Prozesse und Produkte im Fokus unserer Tätigkeit. Der wichtigste Eckpfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter welches wir kontinuierlich durch interne und externe Schulungen weiterentwickeln.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 war die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland von einer Stagnation - bei gleichzeitig hohen Inflationsraten von knapp 6%, die jedoch rückläufig waren - geprägt. Gemäß Angaben des statistischen Bundesamtes war das preisbereinige Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die wirtschaftliche Entwicklung fiel somit schwächer aus als zu Beginn des Jahres allgemein erwartet. Hauptursache dafür waren die negativen Folgen der erheblichen Kaufkraftverluste infolge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum beeinträchtigt haben. Darüber hinaus trugen die deutlich reduzierte Wachstumsdynamik der globalen Wirtschaft sowie die hemmenden Auswirkungen geopolitischer Spannungen und Krisen zur wirtschaftlichen Lage bei.

Die Branche der Kabelkonfektion ist ein wesentlicher Bestandteil der Elektro- und Elektronikindustrie und spielt eine entscheidende Rolle in der Herstellung und Bereitstellung von maßgeschneiderten Verbindungslösungen für verschiedene Anwendungen. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die diese Branche beeinflussen, sind vielschichtig und werden von verschiedenen Faktoren geprägt, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringen.

Unternehmen, die flexibel auf diese Veränderungen reagieren und innovative Lösungen anbieten, sind gut positioniert, um in einem dynamischen und kosteneffizienten Marktumfeld erfolgreich zu sein. Die kontinuierliche Anpassung an technologische Entwicklungen, die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten und die Sicherstellung einer stabilen Lieferkette werden entscheidend für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Branche sein.

2.2 Geschäftsverlauf und Lage

2.2.1 Ertragslage

Die Ertrags- und Umsatzentwicklung wurde im Berichtszeitraum von der Veränderung des Produktportfolios, sowie der Entwicklung der Branchen der Medizintechnik, Energie- und Umwelttechnik, sowie der Industrieelektronik geprägt und konnte im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
EUR EUR EUR %
Rohergebnis 10.812.055,26 9.727.687,26 1.084.368,00 11,1
E (earnings) 819.460,66 762.398,56 57.062,10 7,5
EBT (earnings before taxes) 1.226.669,03 1.079.240,30 147.428,73 13,7
EBIT (earnings before interest and taxes) 1.403.209,50 1.141.824,16 261.063,34 22,9

Das Rohergebnis konnte im Vergleichszeitrum um 11,1% auf € 10.812.055,26 gesteigert werden, wohingegen die Personalaufwandsquote um 1,2 % reduziert werden konnte.

Das EBIT hat sich aufgrund der positiven Umsatzentwicklung in Verbindung mit einer Kostenreduzierung um 22,9% verbessert.

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bewerten.

2.2.2 Finanzlage

Die Finanzlage ist gut.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist mit Skonto beglichen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich gegenüber dem Vorjahr um € 689.976,28 (von € 1.481.873,97 auf € 791.897,69) reduziert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um € 337.250,64 (von € 1.251.412,34 auf € 1.588.662,98) erhöht.

Die laufende Fremdfinanzierung erfolgt im Rahmen einer bestandsorientierten Kreditgewährung durch die Hausbanken. Die Liquidität der Gesellschaft ist als gut einzustufen. Das Unternehmen konnte seine finanziellen Verpflichtungen jederzeit termingerecht, bei weitgehender Einhaltung der Skontofrist, begleichen.

Die Finanzierung der Investitionen und das Working Capital waren jederzeit gewährleistet.

2.2.3 Vermögenslage

AKTIVA

Wesentliche Bilanzposten 2023 2022 Veränderung
EUR EUR EUR %
Anlagevermögen 1.713.942,89 1.631.673,89 82.269,00 5,0%
Kurzfr. Vermögenswerte 5.702.756,51 5.498.511,77 204.244,74 3,7%
Liquide Mittel 140.826,81 185.393,35 -44.566,54 -24,0%

PASSIVA

Eigenkapital 3.770.805,66 3.451.345,00 319.460,66 9,3%
Fremdkapital 3.786.720,55 3.864.234,01 -77.513,46 -2,0%
BILANZSUMME 7.557.526,21 7.315.579,01

Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um € 82.269,00 erhöht und der Anteil am Gesamtvermögen beträgt 22,68 % (Vorjahr 22,30 %).

Um die Anlagen auf dem neusten Stand zu halten und das Unternehmen nachhaltig weiterzuentwickeln wurden Ersatz- und Neuinvestitionen in Höhe von 405.953 € getätigt.

Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich gegenüber dem Vorjahr um 3,7% erhöht.

Die Vorräte haben sich auf € 4.690.830,24 (Vorjahr € 4.636.333,75) leicht erhöht. Die Vorräte stellen einen Anteil von 62,07 % (Vorjahr 63,38 %) am Gesamtvermögen dar.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit € 713.778,07 (Vorjahr € 570.204,21) sind um € 143.573,84 gestiegen.

Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich zum Bilanzstichtag von € 185.393,35 auf € 140.826,81 reduziert.

Das Stammkapital beträgt gegenüber dem Vorjahr unverändert € 300.000. Die Eigenkapitalquote in Höhe von 49,90 % (Vorjahr 47,18 %) hat sich erhöht.

Die Bilanzsumme der Gesellschaft zum 31.12.2023 beträgt € 7.557.526,21 (Vorjahr: € 7.315.579,01).

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf Umsatzentwicklung und Betriebsergebnis.

Im Jahr 2023 ist der Umsatz um 13% gestiegen, das Betriebsergebnis um 7,5% gestiegen.

Des Weiteren ziehen wir für unsere Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Eigenkapitalrendite, Umsatzrendite und den Cashflow heran.

Die Eigenkapitalrendite liegt bei 21,73 % und damit über dem Kapitalmarktzins für langfristige Anlagen. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Prozentpunkte gesunken.

Der Cashflow im Vergleich zum Vorjahr konnte im Vergleich zum Vorjahr verbessert werden.

Für 2024 erwarten wir stabile finanzielle Leistungsindikatoren.

2.3 Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung beurteilen wir vor dem Hintergrund der vielen gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten wie dem anhaltenden Ukrainekrieg, der Energiewende, der weiterhin hohen Inflationsquote sowie des steigenden Leitzinses der EZB als gut.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

3 Zweigniederlassungsbericht

Zweigniederlassungen werden von der Firma nicht unterhalten.

4 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. Nach wie vor sind allerdings auch in diesem Jahr zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung die konjunkturellen Unsicherheiten aufgrund der geopolitischen Lage, die allgemeinen Preissteigerungen, die Inflation sowie die gestiegenen Zinssätze als Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres zu nennen.

Zu deren Auswirkungen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Prognosebericht, sowie Chancen- und Risikobericht.

5 Prognosebericht

Die Gesamtwirtschaftliche Entwicklung wird von der deutschen Bundesbank mit einer leichten Verbesserung für 2024 bewertet. Bei den Dienstleistern hat bereits eine Aufwärtsbewegung eingesetzt, in der Industrie wird von einer Besserung in der zweiten Jahreshälfte ausgegangen. Die deutsche Bundesbank rechnet für das Jahr 2024 mit einer leichten Steigerung des realen Bruttoinlandsprodukts von 0,3% kalenderbereinigt.

Nach den ersten Monatsergebnissen zeichnet sich ein zufriedenstellendes Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der ADAPT ab, trotz eines leichten Umsatzrückganges. Für 2024 rechnet die Geschäftsleitung daher mit einem einigermaßen zufriedenstellenden Umsatz- und Ertragsergebnis. Es wird von einer im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufigen Entwicklung der Gesamtleistung ausgegangen, da die Branche der Kabelkonfektionierung eine zeitversetzte Entwicklung aufweist.

Die zukünftige Ertragslage soll dabei weiterhin, neben der Fokussierung auf margenträchtigere Produktkategorien bzw. Branchen, durch eine kontinuierliche Kosten- und Prozesskontrolle stabilisiert und verbessert werden. Geplant ist eine Verbesserung des EBITs im einstelligen Bereich.

Durch unsere Investition und Optimierung bestehender Prozesse sowie Innovationen im Bereich der Geschäftsabläufe werden wir zukünftig unsere Attraktivität als Hersteller elektrischer Verbindungen für anspruchsvolle Einsatzgebiete erhöhen.

Für das kommende Jahr erwarten wir ferner keine nennenswerte Erholung der globalen Wirtschaft. Wir sehen jedoch insbesondere in Branchen, in denen wir tätig sind, wie bspw. der Medizintechnik, Potential für Wachstum.

Konkretere Aussagen oder Prognosen lassen sich für uns, aufgrund der vielen vorherrschenden gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland und global, zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht treffen. Wir begegnen dieser volatilen Zeit umsichtig und handeln wohlüberlegt besonnen.

6 Chancen- und Risikobericht

Die Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklungen ergeben sich weiterhin aus der Fähigkeit der Gesellschaft in allen Geschäftsbereichen im Rahmen der Markt- und Konkurrenzsituation erfolgreich zu wirtschaften.

Risiken für die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft ergeben sich neben den allgemeinen unternehmerischen Risiken durch die konjunkturelle und wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, Europa und weltweit.

Insbesondere auch die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und in der Arbeitswelt können und werden zu Herausforderungen auch bei uns führen. Unser Unternehmen ist für die Erreichung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Durch kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter wird diesem Risiko Rechnung getragen.

Die Geschäftsleitung wird demnach auch weiterhin auf die dynamischen Entwicklungen durch Kostenanpassungen, sowie Optimierung und Digitalisierung von Prozessen ebenso dynamisch reagieren, um somit den Bestand des Unternehmens zu sichern und das Unternehmen optimal für die Zukunft krisensicher und unabhängig aufzustellen.

Durch die stetige Vertiefung der Geschäftsbeziehung mit langjährigen strategischen Partnern, sowie der Ausweitung der Kundenstruktur um weitere strategische Partner, verspricht sich das Unternehmen eine standfeste Ausrichtung. Das motivierte Mitarbeiterteam und die große Flexibilität der Organisation sprechen für höchste Qualität und fachliche Kompetenz.

Um den weiterhin anhaltenden Preissteigerungen in der Beschaffung entgegenzuwirken, hat das Unternehmen strategische Maßnahmen ergriffen. Wir setzen verstärkt auf Rahmenverträge und Lieferverträge mit unseren Kunden, die fest vereinbarte Abnahmen beinhalten. Diese Vorgehensweise soll nicht nur die Stabilität unserer Lieferketten wiederherstellen, sondern auch dazu beitragen, die Preise in der Beschaffung zu sichern. Wir werden die Entwicklungen in der Lieferkette weiterhin genau beobachten und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen, um auf Veränderungen im Marktumfeld reagieren zu können.

Die Fremdwährungsrisiken der Gesellschaft werden als gering eingestuft.

Risiken aus Forderungsausfällen werden durch Factoring und der darin enthaltenen Forderungsausfallversicherung minimiert. Die Gesellschaft verfügt zudem über ein effizientes Mahnwesen, wobei ein gewisses Ausfallrisiko nie ganz zu beseitigen ist. Der Erwartungswert dieses Risikos wird allerdings aufgrund des sehr guten Monitorings als eher gering eingestuft. Durch das Factoring wird zudem Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken begegnet und eine erhöhte Planungssicherheit erreicht.

Durch das laufende Controlling und Risikomanagement sollen unternehmensinterne Risiken frühzeitig erkannt und möglichst umgehend nachhaltige Gegenmaßnahmen erarbeitet und umgesetzt werden.

Die informative und kontinuierliche Berichterstattung gegenüber den Kreditinstituten beugt etwaigen Fremdfinanzierungsrisiken vor.

Zusammenfassend begegnet die Geschäftsleitung den vielfältigen Herausforderungen und komplexen Systemen durch ein achtsames Auge und die Stärkung von Anpassungsfähigkeit, Transparenz und Resilienz, um den Fortbestand der Gesellschaft weiterhin nachhaltig zu gewährleisten.

 

Großheubach, 28.06.2024

Paulinus Hohmann, Geschäftsführer der ADAPT Elektronik GmbH

Margit Olk, Geschäftsführer der ADAPT Elektronik GmbH

Alina Hohmann, Geschäftsführer der ADAPT Elektronik GmbH

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.713.942,89 1.631.673,89
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.123,00 2.401,00
II. Sachanlagen 933.815,00 927.268,00
III. Finanzanlagen 762.004,89 702.004,89
B. Umlaufvermögen 5.828.996,35 5.677.821,60
I. Vorräte 4.690.830,24 4.636.333,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 997.339,30 856.094,50
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 140.826,81 185.393,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.586,97 6.083,52
Summe Aktiva 7.557.526,21 7.315.579,01

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.770.805,66 3.451.345,00
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Kapitalrücklage 500.000,00 500.000,00
III. Gewinn-/Verlustvortrag 1.888.946,44
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 762.398,56
V. Bilanzgewinn 2.970.805,66
B. Rückstellungen 1.406.159,87 1.130.947,70
C. Verbindlichkeiten 2.380.560,68 2.733.286,31
Summe Passiva 7.557.526,21 7.315.579,01

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.812.055,26 9.727.687,26
2. Personalaufwand 7.183.333,84 6.622.572,76
a) Löhne und Gehälter 5.925.136,23 5.580.158,55
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.258.197,61 1.042.414,21
davon für Altersversorgung 148.153,43 28.959,14
3. Abschreibungen 500.789,17 479.484,44
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 381.245,23 413.787,72
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 119.543,94 65.696,72
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.747.618,34 1.503.945,26
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.545,83 38.764,31
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 176.540,47 62.583,86
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 407.208,37 316.841,74
8. Ergebnis nach Steuern 836.110,90 781.023,51
9. sonstige Steuern 16.650,24 18.624,95
10. Jahresüberschuss 819.460,66 762.398,56

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der ADAPT Elektronik GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk weitgehend im Anhang gewählt.

Unter Anwendung der Bestimmungen des § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angaben gem. § 285 Nr. 9a HGB verzichtet.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren, 275 Abs. 2 HGB, gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB unterbleibt gemäß § 288 Abs. 2 S. 2 HGB.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ADAPT Elektronik GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Großheubach
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Aschaffenburg
Register-Nr.: HRB 831

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bilanzierung und Bewertung erfolgten unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Das Sachanlagevermögen wird in den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und, sofern es abnutzbar ist, um die planmäßige Abschreibung vermindert.

Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit sie einer Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear, basierend auf der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Er wird entsprechend der voraussichtlichen betrieblichen Nutzungsdauer von 15 Jahren ("Marke ADAPT") planmäßig abgeschrieben.

Geringwertige Anlagengüter mit Nettoanschaffungskosten bis € 800,00 werden sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Fremdwährungsbeträge werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt der Anschaffung bewertet. In den Finanzanlagen sind Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von € 690.000 enthalten, die als Anschubfinanzierung dienen. Anlaufverluste werden über die zukünftigen Deckungsbeiträge sowie das Darlehen zurückgeführt.

Vorräte werden mit den individuellen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den gleitenden Durchschnittspreisen bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos werden Pauschalwertberichtigungen gebildet. Bei zweifelhaften Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden nur gebildet, soweit der abzugrenzende Einzelposten € 600,00 übersteigt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen umfassen alle identifizierbaren Risiken und werden zum erforderlichen Erfüllungsbetrag gemäß einer angemessenen kaufmännischen Einschätzung bewertet.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Ein Disagio für aufgenommene Darlehen, das unter dem Bilanzposten sonstige Verbindlichkeiten erfasst wird, wird gemäß § 250 Abs. 3 HGB aktiv abgegrenzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EUR

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Kurs am Tag ihrer Entstehung bewertet. Die aus der Währungsumrechnung resultierenden Differenzen werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagenwertes können dem angefügten Anlagenspiegel entnommen werden.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanalagen beträgt € 381.245,23.

Vorräte

Die Vorräte sind zum 31.12.2023 durch eine permanente Inventur sowie für bestimmte Läger durch eine vor- bzw. nachverlegte Stichtagsinventur körperlich aufgenommen worden.

Die Bewertung erfolgte mit den individuellen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den gleitenden Durchschnittspreisen bewertet.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr i.H.v. 0,00 EUR (Vorjahr 169,47 EUR).

Pensionsrückstellung

Die Pensionsrückstellung wurde bis zum 31.12.2022 unter Anwendung eines Rechnungszinsfußes von 6% (steuerlicher Wert) vorgenommen. Für die Handelsbilanz 2023 ist der handelsrechtlich anzuwendende Rechnungszinsfuß von 1,82% in die Berechnung der Pensionsrückstellung eingeflossen. Durch die Bewertungsänderung ergibt sich ein zusätzlicher Aufwand von 147.181,13 €, der das Jahresergebnis vermindert.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Einzelnen:

Personalkosten € 330.789,00
Boni/Rabatte € 20.000,00
Gewährleistungen € 35.770,00
Abschluss- u. Prüfungsgebühren € 44.000,00
Aufbewahrungspflichten € 17.730,00
Sonstiges 0,00
€ 448.289,00

Verbindlichkeitenspiegel

Um die Klarheit und Übersichtlichkeit zu erhöhen, werden die Informationen zu den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst:

Restlaufzeit unter 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
EUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR
Insgesamt
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 791.897,69 0 0 791.897,69
(Vorjahr) (1.481.873,97) (0) (0) (1.481.873,97)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr) 742.413,11 0 0 742.413,11
(653.235,47) (0) (0) (653.235,47)
4. Sonstige Verbindlichkeiten (Vorjahr) 846.249,88 0 0 846.249,88
(598.176,87) (0) (0) (598.176,87)
Summen Geschäftsjahr (Vorjahr) 2.380.560,68 0 0 2.380.560,68
(2.733.286,31) (0) (0) (2.733.286,31)

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 225.520,29 (Vorjahr € 266.719,36) und Verbindlichkeit aus sozialer Sicherheit in Höhe von € 9.735,77 (Vorjahr € 13.324,31).

Gewinnvortrag

Die Bilanzierung erfolgt vor Verwendung des Jahresabschlusses, wobei der Gewinnvortrag von € 2.151.345,00 einbezogen wurde.

Sonstige Angaben

Die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB unterbleiben gemäß § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB.

Angaben im Hinblick auf den Vorschlag zur Verwendung des Jahresüberschusses unterbleiben mangels Verpflichtung zur Angabe eines Ergebnisverwendungsvorschlags nach HGB §285 Abs. 34.

Hinsichtlich der Angaben bzgl. der Gesamtbezügen der Geschäftsführer ist von der Befreiungsklausel nach HGB § 286 Abs. 4 Gebrauch gemacht worden.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Durchschnitt im Unternehmen beschäftigt (ohne Geschäftsführung und Auszubildende):

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 46
Gewerbliche Arbeitnehmer 110
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 156

Personalaufwand

Der Personalaufwand des Geschäftsjahres gliedert sich wie folgt:

a) Löhne und Gehälter 5.925.136,23
b) soziale Abgaben und Aufwendungen 1.258.197,61

für die Altersversorgung und Unterstützung

Namen der Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Herr Paulinus Hohmann - Kaufmann

Geschäftsführer: Frau Margit Olk - Kauffrau

Geschäftsführer: Frau Alina Hohmann - Kauffrau

 

Großheubach, 28.06.2024

Paulinus Hohmann, Geschäftsführer der ADAPT Elektronik GmbH

Margit Olk, Geschäftsführer der ADAPT Elektronik GmbH

Alina Hohmann, Geschäftsführer der ADAPT Elektronik GmbH

ANLAGENSPIEGEL zum 31.12.2023, ADAPT Elektronik GmbH, Großheubach

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände - - - -
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 522.146,12 19.821,74 321.024,74 219.475,12
2. Geschäfts-, Firmen- oder Praxiswert 40.903,35 - - 40.903,35
Immat. Vermögensgegenstände 563.049,47 19.821,74 321.024,74 260.378,47
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 3.258.110,22 62.626,34 526.858,72 2.793.877,84
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.126.031,78 323.956,05 103.606,84 3.346.380,99
Sachanlagen 6.384.142,00 386.582,39 630.465,56 6.140.258,83
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 72.004,89 - - 72.004,89
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 630.000,00 60.000,00 - 690.000,00
Finanzanlagen 702.004,89 60.000,00 - 762.004,89
Anlagevermögen 7.649.196,36 466.404,13 951.490,30 7.162.642,19
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände - - - -
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 519.746,12 2.629,74 321.022,74 201.353,12
2. Geschäfts-, Firmen- oder Praxiswert 40.902,35 - - 40.902,35
Immat. Vermögensgegenstände 560.648,47 2.629,74 321.022,74 242.255,47
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 2.717.863,22 172.058,34 526.266,72 2.363.654,84
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.739.010,78 206.557,15 102.778,94 2.842.788,99
Sachanlagen 5.456.874,00 378.615,49 629.045,66 5.206.443,83
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - - - -
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen - - - -
Finanzanlagen - - - -
Anlagevermögen 6.017.522,47 381.245,23 950.068,40 5.448.699,30
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände - -
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.122,00 2.400,00
2. Geschäfts-, Firmen- oder Praxiswert 1,00 1,00
Immat. Vermögensgegenstände 18.123,00 2.401,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 430.223,00 540.247,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 503.592,00 387.021,00
Sachanlagen 933.815,00 927.268,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 72.004,89 72.004,89
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 690.000,00 630.000,00
Finanzanlagen 762.004,89 702.004,89
Anlagevermögen 1.713.942,89 1.631.673,89

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

BESCHEINIGUNG

Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach §§ 326, 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ADAPT GmbH, Großheubach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ADAPT GmbH, Großheubach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ADAPT GmbH, Großheubach für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

• Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Wir wurden am 7.10.2024 als gesetzlicher Abschlussprüfer des Jahresabschlusses und Lageberichts der ADAPT GmbH bestellt und haben daher die Inventur zu Beginn des Jahres nicht beobachten können. Wir waren nicht in der Lage, uns durch alternative Prüfungshandlungen von den am 31.12.2022 gehaltenen Vorratsmengen in Höhe von 4.636 T€ und zum 31.12.2023 in Höhe von 4.691 T€ mit hinreichender Sicherheit zu überzeugen. Da die Vorräte zu Beginn und zum Ende der Periode in die Bestimmung der Ertragslage eingehen, können wir nicht ausschließen, dass Änderungen des in der Gewinn- und Verlustrechnung des Jahres ausgewiesenen Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher, aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängende Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ochsenfurt, den 5.11.2024

Siegel
HD BAYERN AUDIT AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Peter Deppisch, Wirtschaftsprüfer

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