Stammdaten

Register
Amtsgericht Gütersloh HRB 2593
Vorher
Stuttgarter Versicherung Generalagentur BCV GmbH
Eingetragen
19.4.1990
Branche
Tätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertreternTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
der Vertrieb von Versicherungen sowie der An- und Verkauf von EDV-Handelswaren und Druckerzeugnissen

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Ulrich Wilhelm Gies
seit 16.4.2009
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stuttgarter Versicherung Generalagentur BCV GmbH

Gütersloh

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008

Bilanz zum 31. Dezember 2008

nach § 327 Nr.1 HGB

Stuttgarter Versicherung Generalagentur BCV GmbH, Gütersloh

AKTIVA

    31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Rechte und Werte   5.207,00 8.453,00
II. Sachanlagen      
Betriebs- und Geschäftsausstattung   31.047,00 22.015,00
II. Finanzanlagen   30.538,29 0,00
    66.792,29 30.468,00
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte   13.445,09 17.450,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   5.239.519,58 4.786.443,26
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   6.973,57 6.382,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten   3.822,64 4.007,76
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   769.755,35 997.730,45
    6.100.308,52 5.842.482,55

PASSIVA

     
  EUR 31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 26.075.89   26.075,89
II. Verlustvortrag - 795.831,24   - 1.232.309,73
III. Jahresüberschuss (Vorjahr Jahresfehlbetrag) 0,00   208.503,39
    - 769.755,35 - 997.730,45
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   + 769.755,35 + 997.730,45
    0,00 0,00
B. Rückstellungen   3.818.403,00 3.630.296,00
C. Verbindlichkeiten   2.281.905,52 2.212.186,55
    6.100.308,52 5.842.482,55

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008

nach § 325 Abs.1 HGB

Stuttgarter Versicherung Generalagentur BCV GmbH, Gütersloh

  2008 2007
  EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis   3.462.398,12   4.379.309,19
2. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 1.248.664,60   1.589.950,27  
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 199.773,84   229.030,81  
c) Aufwendungen für Altersversorgung 233.519,01 1.681.957,45 133.310,32 1.952.291,40
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   10.147,32   16.817,16
4. sonstige betriebliche Aufwendungen   1.881.355,07   2.235.342,02
    - 111.061,12   + 174.858,61
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 118.163,99   114.243,44  
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 79.310,98 38.853,01 79.684,56 + 34.558,88
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   - 72.208,71   + 209.417,49
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   - 9.917,98   815,90
9. sonstige Steuern   1.018,00   1.730,00
10. Jahresfehlbetrag (Vorjahr Jahresüberschuss)   - 63.308,73   208.503,39
11. aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages zu übernehmender Verlust   + 63.308,73   0,00
12. Jahresergebnis   0,00   208.503,39

Anhang für das Geschäftsjahr 2008

nach § 327 HGB

Stuttgarter Versicherung Generalagentur BCV GmbH, Gütersloh

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften erstellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs.2 HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs.2 HGB auf.

Die buchmäßige Überschuldung der Gesellschaft hat die Alleingesellschafterin eine Rangrücktrittserklärung auf eine Darlehensforderung erklärt.

ACMS

Mit der BCV PLUS Versicherungs-Generalagentur GmbH & Co. KG, Gütersloh (BCV PLUS KG) besteht ein ACMS Vertrag (Automatisches Cash-Management-System). Die Gesellschaft hat aus diesem Vertrag zum 31. Dezember 2008 gegen die BCV PLUS KG eine Verrechnungsforderung von EUR 1.233.010,86. Die Forderung ist in der Position "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" ausgewiesen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung wurde trotz der zum 31. Dezember 2008 bestehenden bilanziellen Überschuldung weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs.1 Nr.2 HGB) vorgenommen, da die durch das Mutterunternehmen, die BCV PLUS Versicherungs-Generalagentur GmbH & Co. KG, getroffenen Änderungen der Finanzierungsstruktur der Gesellschaft zu einer positiven Fortführungsprognose führen.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der üblichen Nutzungsdauer und in der steuerlich zulässigen Höhe angesetzt. Die Zugänge werden linear abgeschrieben.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der üblichen Nutzungsdauer und in der steuerlich zulässigen Höhe angesetzt. Die Zugänge werden linear abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände wurden entsprechend den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Vorräte

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips und eines pauschalen Abschlags wegen langer Lagerdauer.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die flüssigen Mittel sind mit ihrem Nennwert ausgewiesen.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen sind nach den Vorschriften des § 6a EStG sowie des Abschnitts 41 EStR versicherungsmathematisch ermittelt. Als Rechnungsgrundlagen dienten die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck und ein Rechnungszins von 6 %.

sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungskosten
  Stand 1.1.2008
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand 31.12.2008
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Rechte und Werte 162.585,29 0,00 0,00 162.585,29
Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung        
Geschäftsausstattung 227.100,90 9.307,48 0,00 236.408,38
EDV-Geräte 345.521,35 4.269,41 0,00 349.790,76
geringwertige Vermögensgegenstände        
bis EUR 150,00 Ak 0,00 1.151,54 1.151,54 0,00
Pool 0,00 1.204,89 0,00 1.204,89
  572.622,25 15.933,32 1.151,54 587.404,03
Finanzanlagen        
Anteile an verbundene Unternehmen 0,00 26.413,29 0,00 26.413,29
Beteiligungen 0,00 4.125,00 0,00 4.125,00
  0,00 30.538,29 0,00 30.538,29
  735.207,54 46.471,61 1.151,54 780.527,61
  Abschreibungen
  Stand 1.1.2008
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand 31.12.2008
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Rechte und Werte 154.132,29 3.246,00 0,00 157.378,29
Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung        
Geschäftsausstattung 206.555,90 4.772,48 0,00 211.328,38
EDV-Geräte 344.051,35 734,41 0,00 344.785,76
geringwertige Vermögensgegenstände        
bis EUR 150,00 Ak 0,00 1.151,54 1.151,54 0,00
Pool 0,00 242,89 0,00 242,89
  550.607,25 6.901,32 1.151,54 556.357,03
Finanzanlagen        
Anteile an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  704.739,54 10.147,32 1.151,54 713.735,32
  Buchwert
  Stand 31.12.2008
EUR
Stand 31.12.2007
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Rechte und Werte 5.207,00 8.453,00
Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung    
Geschäftsausstattung 25.080,00 20.545,00
EDV-Geräte 5.005,00 1.470,00
geringwertige Vermögensgegenstände    
bis EUR 150,00 Ak 0,00 0,00
Pool 962,00 0,00
  31.047,00 22.015,00
Finanzanlagen    
Anteile an verbundene Unternehmen 26.413,29 0,00
Beteiligungen 4.125,00 0,00
  30.538,29 0,00
  66.792,29 30.468,00
Forderungen 2008
TEUR
2007
TEUR
Forderungen gegen verbundene Unternehmen    
- davon Mitzugehörigkeit zu Position    
"Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" 2.391 1.625
- davon Mitzugehörigkeit zu Position    
"sonstige Vermögensgegenstände" 1.531 1.224
- davon gegen Gesellschafter 3.746 2.699
sonstige Vermögensgegenstände    
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.091 1.569
- davon rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehende Forderung    
Aktivwert Versicherungsanspruch/Rückdeckungsversicherung 890 1.355

sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen eine Rückstellung für Stornohaftung (TEUR 20), Rückstellungen für Urlaub, Gleitzeitguthaben und Abfindungen (TEUR 254), Rückstellung für Kostenübernahmeverpflichtung Agenturen (TEUR 85), Provision Dezember 2008 Vertreter (TEUR 33) und weitere Rückstellungen im Zusammenhang mit dem laufenden Geschäft (TEUR 67).

Verbindlichkeiten 2008
TEUR
2007
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen    
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 541 497
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen    
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.605 1.591
- davon Mitzugehörigkeit zu Position    
"sonstige Verbindlichkeiten" 1.605 1.591
- davon gegenüber Gesellschafter 1.569 1.565
sonstige Verbindlichkeiten    
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 84 79
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren 52 46

IV. Haftungsverhältnisse und finanzielle Verpflichtungen

Von der Commerzbank AG wurden für die Gesellschaft Mietbürgschaften von TEUR 20 übernommen.

Zur Sicherung von Rückabschlussprovisionen der Aspecta Lebensversicherung AG gegenüber der Kompakt Versicherungsservice GmbH & Co. KG hat die SV GmbH gegenüber der Aspecta Lebensversicherung AG eine Patronatserklärung in Höhe von TEUR 50 abgegeben.

Zum 31. Dezember 2008 bestehen folgende aus der Bilanz nicht ersichtliche finanzielle Verpflichtungen gegenüber Dritten:

  Restlaufzeit fällig 2009
TEUR
fällig 2010
TEUR
fällig 2011/2012
TEUR
Gesamt
TEUR
Leasingverpflichtungen          
Fahrzeuge bis 10/2010 44 15 0 59
Geräte bis 6/2011 19 10 4 33
Telefonanlage bis 8/2009 1 0 0 1
Mietverträge          
Geschäftsräume bis 4/2010 127 24 0 151
    191 49 4 244

Gemäß Vertrag über einen Darlehensrahmen mit der Commerzbank AG ist die Gesellschaft mit der BCV PLUS Versicherungs-Generalagentur GmbH & Co. KG Gesamtschuldner für einen Darlehensrahmen von TEUR 3.000.

Gemäß Vereinbarung mit der Sparkasse Gütersloh ist die SV GmbH dem Kreditverhältnis, das zwischen der BCV PLUS KG und der Sparkasse Gütersloh besteht, beigetreten. Die Bankschulden der BCV PLUS KG valutieren mit TEUR 2.274 zum 31. Dezember 2008.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

periodenfremde Erträge

  TEUR
sonstige betriebliche Erträge 75

Der Ausweis betrifft insbesondere Erträge aus der Auflösung von Forderungswertberichtigungen.

periodenfremde Aufwendungen

  TEUR
Personalaufwand 114
sonstige betriebliche Aufwendungen  
insbesondere Forderungswertberichtigungen und -ausbuchungen 467
  581
  2008
TEUR
2007
TEUR
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge    
- davon aus verbundenen Unternehmen 104 99
Zinsen und ähnliche Aufwendungen    
- davon an verbundene Unternehmen 78 78

VI. Sonstige Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer hat betragen:

sonstige Angestellte 43
Aushilfen 6
  49

Geschäftsführer

Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist:

 

Dr. Christian Braun, Rechtsanwalt bis 16. April 2009

 

Ulrich Gies, Kaufmann ab 16. April 2009

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Prokura

Die Gesamtprokura von Herrn Ulrich Gies ist am 16. April 2009 erloschen.

Die Geschäftsführer erhielten im Berichtsjahr keine Bezüge. Die Pensionsrückstellungen für ausgeschiedene Geschäftsführer betragen zum 31. Dezember 2008 TEUR 1.299.

Mutterunternehmen

Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die BCV PLUS Versicherungs-Generalagentur GmbH & Co. KG, Gütersloh, die zum 31. Dezember 2008 einen freiwilligen Konzernabschluss aufstellt, der nicht veröffentlicht wird.

Mit der alleinigen Gesellschafterin, der BCV PLUS Versicherungs-Generalagentur GmbH & Co. KG, hat die Gesellschaft gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung der BCV PLUS KG vom 12. Dezember 2006 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wurde am 21. Dezember 2006 im Handelsregister eingetragen.

Gemäß Schreiben vom 9. Februar 2007 wurde der Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 12. Dezember 2006 vom Gesellschafter Kurt Lorenz angefochten. Bei der Gesellschafterversammlung am 22. Juni 2007 wurde die Nichtigkeit festgestellt und beschlossen, den Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag rückwirkend zum 1. Januar 2006 aufzuheben. Deshalb wurde davon ausgegangen, dass für die Jahre 2006 und 2007 kein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag rechtswirksam bestanden hat.

Die gegen die Nichtigkeit des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags geführten Klagen führten nicht zum Erfolg. Die Aufhebung des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags wurde zum 31. Dezember 2008 (Vereinbarung vom 8. Dezember 2008) am 20. Februar 2009 im Handelsregister eingetragen. Für die Jahre 2006 bis 2008 ist deshalb von einem bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag auszugehen. Der Verlust des Jahres 2006 in Höhe von EUR 227.975,10 und der Verlust des Jahres 2008 von EUR 63.308,73 waren deshalb von der BCV PLUS Versicherungs-Generalagentur GmbH & Co. KG zu übernehmen. Der Verlust des Jahres 2006 wurde deshalb als Forderung gegen die BCV PLUS Versicherungs-Generalagentur GmbH & Co. KG eingebucht, der Verlustvortrag entsprechend entlastet. Der Gewinn des Jahres 2007 war gemäß § 2 Abs.1 des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit dem Verlustvortrag zu verrechnen.

Anteilsbesitz mit einer Beteiligungsquote von mindestens 20 %

  Anteilsquote
%
Kapital der Beteiligungsgesellschaft
EUR
Eigenkapital
EUR
Jahresergebnis 2008
EUR
BCV Agenturgemeinschaft Potsdam GmbH 100 25.000,00 25.427,79 1.973,52
BCV Agenturgemeinschaft Dresden GmbH 100 25.000,00 27.980,70 2.498,12
BCV Agenturgemeinschaft Berlin GmbH 33 8.250,00 10.629,10 - 89,74

VII. Gewinnverwendungsvorschlag

Aufgrund des bis zum 31. Dezember 2008 bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags ist der Verlust von EUR 63.308,73 von der BCV PLUS Versicherungs-Generalagentur GmbH & Co. KG zu übernehmen.

 

Gütersloh, den 23. Juli 2009

Ulrich Gies

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008

Stuttgarter Versicherung Generalagentur BCV GmbH

A) Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat weltweit den stärksten konjunkturellen Einbruch seit der Weltwirtschaftskrise der Dreißiger Jahre mit sich gebracht.

Die deutsche Versicherungswirtschaft konnte sich vor diesem Hintergrund bisher relativ gut behaupten. Sie erwies sich insbesondere im Vergleich zu anderen Branchen als ausgesprochen stabil.

Insgesamt sind die Beitragseinnahmen in der Versicherungswirtschaft in 2008 um 1,0 % zum Vorjahr gestiegen (ohne Pensionskassen und Pensionsfonds). In den Hauptsparten gab es dabei jedoch unterschiedliche Entwicklungen (Lebensversicherungen + 0,8 %, Private Krankenversicherungen + 2,9 % sowie Schaden- und Unfallversicherungen + 0,2 %).

Bei den Neuzugängen gab es in der Lebensversicherungssparte einen Rückgang bei den abgeschlossenen Verträge um - 6,5 % (ohne " Riesteranpassungen "), während das Neugeschäft mit Vollkrankenversicherungen mit einem Zugang von + 22 % an Neuverträgen stark anstieg.

Der Wettbewerbsdruck hat sich durch veränderte rechtliche Rahmenbedingungen und die Zurückhaltung der Kunden bei Neuabschlüssen, mit Ausnahme der Privaten Krankenversicherungen, weiter erhöht.

Der Wettbewerb um gute Vermittler hat seit Einführung der EU - Vermittlerrichtlinie zugenommen und hielt auch 2008 an.

2. Geschäftstätigkeit der Gesellschaft

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2008 ausschließlich im Privatkundengeschäft für die BCV Plus Versicherungs-Generalagentur GmbH & Co. KG (BCV Plus KG) tätig.

Weiterhin wurden kaufmännische Verwaltungsarbeiten für verbundene Unternehmen, CDL und Kompakt sowie vertriebsunterstützende Aufgaben für alle verbundenen Unternehmen übernommen.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit lag hierbei unverändert zu den Vorjahren in der Vermittlung, Betreuung, Vertragsverwaltung und Beitragsinkasso von privaten Versicherungen im Familienschutzbereich für die BCV Plus KG. Außerdem wurde für die M.C.V. - GmbH (ehemals BCV Filialvertrieb) die Vertragsverwaltung ihrer Familienschutzbestände durchgeführt.

Das Neugeschäft in der Bestandsorganisation der SV GmbH wird hpts. über Empfehlungsadressen und Ausbau der Vertragsdichte in dem vorhandenen Bestand vermittelt.

3. Umsatzentwicklung

Die Entwicklung in der Versicherungswirtschaft, insbesondere im Neugeschäft, übertrug sich auch auf die Umsatzentwicklung der SV - GmbH.

Die Gesellschaft erwirtschaftete mit 4.235 T€ einen geringeren Umsatz als im Vorjahr (5.395 T€).

Der Umsatzrückgang von - 1.160 T€ bzw. - 21,5 % ist hauptsächlich auf verringerte Neuabschlüsse im Familienschutzgeschäft und das stark rückläufige Riestergeschäft zurückzuführen.

Im Familienschutzbereich reduzierte sich der Nettoumsatz durch die verringerte Vertriebsorganisation um - 807 T€ bzw. - 21,3 % und bei den Riesterrenten um - 265 T€ bzw. - 88,5 %.

Der Umsatz für Dienstleistungen aus der Verwaltung und dem Inkasso von Verträgen war durch Bestandsreduzierungen bei unveränderten Gebührensätzen ebenfalls rückläufig (1.080 T€ in 2008; Vorjahr 1.186 T€).

4. Geschäftsergebnis

Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr einen Jahresfehlbetrag in Höhe von - 63 T€ (Vorjahr Jahresüberschuss + 209 T€).

Durch den im Geschäftsjahr 2008 noch bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der BCV Plus KG ist das Jahresergebnis ausgeglichen.

Der Jahresfehlbetrag ist ausschließlich auf negative periodenfremde Einflüsse im neutralen Ergebnis in Höhe von - 496 T€ zurückzuführen.

Hier sind als Gründe insbesondere Aufwendungen für Abfindungen aus der Umstrukturierung des Vertriebs (-114 T€) sowie aus einer Änderung der Bewertung des Aktivierungswertes aus den eingezahlten Beiträgen für Rückdeckungsversicherungen für betriebliche Pensionen (- 218 T€) anzuführen.

Der Betriebsaufwand konnte durch Einsparungen bei den Kosten der Zentrale und den Agenturen überproportional zum Umsatzrückgang reduziert werden.

5. Bilanzergebnis/Überschuldung

Ausgehend davon, dass der im Handelsregister eingetragene Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der BCV Plus Vers.-Generalagentur GmbH & Co. KG zum 31.12.2008 aufgehoben wurde beträgt der aufgelaufene Bilanzverlust - 796 T€ (Vorjahr - 1.024 T€).

Die Gesellschaft hat zur Abwendung der Überschuldung von der BCV Plus KG Darlehen mit Rangrücktrittsvereinbarungen in Höhe von 1.560 T€ erhalten. Demnach tritt die BCV Plus KG mit ihren Forderungen aus den gewährten Darlehen mit insgesamt 1.558 T€ hinter die Forderungen aller anderer Gläubiger zurück.

6. Investitionen

Die Investitionen für EDV - Software und Geschäftsausstattungen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 10,1 T€.

7. Finanzierung

Die Gesellschaft finanzierte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr durch das von der BCV Plus KG unbefristet zur Verfügung gestellte Darlehen mit Rangrücktrittsvereinbarung.

8. Personal- und Sozialbereich

Der Mitarbeiterstamm reduzierte sich im Wirtschaftsjahr von 174 auf 115 Mitarbeiter.

  Dez. 2008 Dez. 2007
Vertrieb 90 148
Kaufmännische Verwaltung/Sonstige 7 7
Zentrale Kundenbetreuung 18 19
davon Handelsvertreter im Vertrieb (73) (113)

Im Vertrieb ist der Rückgang an selbstständigen Handelsvertretern zum Teil durch die erschwerten rechtlichen Rahmenbedingungen (EU - Vermittler-Richtlinie) und auf die neuen Provisionsvereinbarungen mit den Agenturen zurückzuführen.

Für Mitarbeiter und Handelsvertreter die bis zum 31. Januar 1992 eingetreten sind wurden Betriebsrenten zugesagt.

Hierfür wurden bis zum 31.12.2008 Rückstellungen in Höhe von 3.359 T€ gebildet.

Der lfd. Aufwand hierfür betrug im Wirtschaftsjahr 227 T€.

Seit dem 01.02.1992 werden keine Pensionszusagen mehr erteilt.

9. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Der mit der Muttergesellschaft BCV Plus KG bestehende Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag wurde wegen Nichtigkeit im Juni 2007 angefochten. Nach abschlägigen Bescheiden durch die Gerichte zur rückwirkenden Aufhebung des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags ist dieser dann aufgrund einer vertraglichen Vereinbarung zum 31. Dezember 2008 aufgehoben worden.

Im April 2009 schied der bisherige alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer Herr Dr. Christian Braun aus der Gesellschaft aus. Neuer alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist seitdem Herr Ulrich Gies.

Die Gesellschaft ist gem. Vertrag über einen Darlehensrahmen zwischen Commerzbank AG und der BCV Plus KG Gesamtschuldner für einen Darlehensrahmen von 3.000 T€.

Seit Januar 2008 vermittelt die Gesellschaft für die BCV Plus KG auch Familienschutzversicherungen der Nürnberger Versicherung.

Im Geschäftsjahr 2008 wurden GmbH - Anteile an den BCV Agenturgemeinschaften Potsdam (25.000 €), Dresden (25.000 €) und Berlin (8.250 €) erworben.

B) Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Das Anlagevermögen der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2008 von 30 T€ auf 67 T€ erhöht.

Dieser Betrag ist ein Saldo aus Zugängen von + 47 T€ und Abschreibungen von - 10 T€.

Die Zunahme der Forderungen in Höhe von + 452 T€ setzt sich aus verringerten Forderungen im langfristigen Bereich (- 478 T€) , höheren Forderungen im kurz- und mittelfristigen Bereich (+ 886 T€ hpts. gegenüber verbundenen Unternehmen ) sowie höheren Forderungen aus dem Finanztransfer (ACMS + 44 T€) zusammen.

Die Gesamtverbindlichkeiten (Rückstellungen und Verbindlichkeiten) haben zum Bilanzstichtag 6.101 T€ (Vorjahr 5.842 T€) betragen.

Sie haben sich damit um 259 T€ erhöht. An dieser Erhöhung hatten die langfristigen Verbindlichkeiten einen Anteil von + 181 T€ und die kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten einen Anteil von + 77 T€.

Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich von - 998 T€ im Vorjahr auf - 770 T€ zum 31.12.2008, im wesentlichen aus der Tatsache, dass der Ergebnisabführungsvertrag nicht rückwirkend für nichtig erklärt wurde, sondern von 2006 - 31.12.2008 im Handelsregister eingetragen war.

2. Finanzlage

Die Gesellschaft erzielte einen positiven Cash - Flow 1) von + 495 T€ (Vorjahr + 203 T€).

Die bilanzmäßige kurzfristige Liquidität weist eine Überdeckung von 1.470 T€ aus (Vorjahr 616 T€).

Hierdurch und durch das Darlehen der BCV Plus KG ist die Liquidität der Gesellschaft gesichert.

1) Cash - Flow gemäß der Definition:
Jahresfehlbetrag korrigiert um Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens Sowie um nicht zahlungswirksame Ausgaben und Einnahmen

3. Ertragslage

Bedingt durch periodenfremde Aufwendungen im neutralen Ergebnis endete das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von - 63 T€ ( Vorjahr Jahresüberschuss + 209 T€ ).

Eliminiert man das neutrale Ergebnis so endete das Wirtschaftsjahr für die Gesellschaft mit einem operativen Ergebnis in Höhe von + 433 T€.

Der Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr konnte auch im Geschäftsjahr 2008 durch Kostenanpassungen ausgeglichen werden.

Im übrigen verweisen wir auf die Ausführungen A 3 (Umsatzentwicklung) und A 4 (Geschäftsergebnis).

C) Hinweise auf wesentliche Risiken und Chancen

1. Bestandsgefährdende Risiken

Der Fortbestand der Gesellschaft war auf Grund der angespannten Liquidität nur durch die Stützungsmaßnahmen der Muttergesellschaft BCV Plus KG in Form des gewährten Darlehens mit Rangrücktrittsvereinbarung möglich.

Das weitere Bestehen des Unternehmens hängt von der positiven Ergebnisentwicklung der SV-GmbH und von der wirtschaftlichen Entwicklung der BCV Plus KG ab.

2. Sonstige Risiken und Chancen mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die

zurückhaltende Bereitschaft der Kunden zur Erweiterung Ihres Versicherungsschutzes im Sach- und Unfallbereich

die Verdrängung durch Prämiennachlässe und Sondertarife

die im Rahmen der VVG - Reform neu geregelten kürzeren Vertragslaufzeiten im Sach- und Unfallgeschäft

die durch die EU - Vermittlerrichtlinie erschwerte Gewinnung neuer Vertriebsmitarbeiter

und die branchenweite Reduzierung des Neuzugangs im Riestergeschäft

führen im Privatkundengeschäft für Versicherungen zu immer härterem Wettbewerb um Kunden und Vermittler. Dieser Trend begann 2007 und verstärkte sich nochmals im Wirtschaftsjahr 2008.

Die niedrigeren Prämien, neuen Provisionskonditionen und die veränderten Haftungszeiten führen auch bei der SV - GmbH zu reduzierten Einnahmen.

Um nachhaltig positive Ergebnisse zu erreichen wurden deshalb die Vertriebskosten für die Agenturen zu Beginn des Geschäftsjahres 2008 weitgehend variabel gestaltet.

Die Sachkosten der Zentrale/Kundenbetreuung werden hpts. durch ein neues EDV - Verwaltungssystem ab Mitte 2009 reduziert.

Die Personalkosten für Administration/zentrale Kundenbetreuung und Vertriebsleitung müssen sukzessive der neuen Situation angepasst werden.

Um die bundesweit vorhandenen Bestände besser betreuen zu können sind neue und verbesserte Formen der Vertriebsorganisation notwendig.

Die ersten Maßnahmen hierzu wurden bereits eingeleitet.

In der Neukundengewinnung sollen künftig wirtschaftliche neue Vertriebsansätze, z.B. über Telefonvertrieb, forciert werden.

Die neuen Ausbildungs- und Beratungspflichten haben bereits zu einem qualitativ besserem Neugeschäft geführt. Dadurch werden sich die lfd. Erträge aus der Bestandsbetreuung erhöhen und die Forderungsrisiken aus Stornierungen gegenüber Vermittlern weiter senken.

D) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht bekannt.

E) Voraussichtliche Entwicklung

Für das laufende Geschäftsjahr 2009 prognostiziert die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von rd. 3.040 T€.

Dies ist zwar ein Umsatzrückgang von rd. 1.200 T€, aber durch die weitgehend variablen Agenturkosten und Einsparungen bei den Personal- und Sachkosten soll ein Jahresüberschuss von 50 T€ erzielt werden.

Das bisher erzielte Ergebnis im Geschäftsjahr 2009 festigt diese Prognoserechnung.

Weitere Möglichkeiten zur Erhöhung des Umsatzes und Stabilisierung des Bestandes sehen wir durch Ausbau der Vertriebsorganisation und des Telefonservices.

Auch die Erweiterung der Produktpalette nach Wegfall der Ausschließlichkeit mit der Stuttgarter Versicherungsgruppe ermöglicht Chancen im Bestands- und Neugeschäft.

Die Hochrechnungen für die Geschäftsjahre 2010 und 2011 gehen von einem leichten Anstieg des Umsatzes aus, bei weiterhin positiven Ergebnisse von ca. 65 T€ jährlich.

Dies hat dazu geführt, dass der Jahresabschluss der Gesellschaft unter dem Gesichtspunkt der Unternehmensfortführung aufgestellt wurde.

 

Gütersloh, den 23. Juli 2009

Ulrich Gies

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Stuttgarter Versicherung Generalagentur BCV GmbH, Gütersloh

Für den vorstehenden zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Stuttgarter Versicherung Generalagentur BCV GmbH, mit einer Bilanzsumme von EUR 6.100.308,52 und einem Jahresfehlbetrag von EUR 63.308,73 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Stuttgarter Versicherung Generalagentur BCV GmbH, Gütersloh, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weise ich auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort wird ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft aufgrund angespannter Liquidität bedroht ist. Des Weiteren weise ich daraufhin, dass bei keiner positiven Ergebnisentwicklung weitere Stützungsmaßnahmen der Gesellschafterin notwendig sind und der Fortbestand der Gesellschaft von der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschafterin abhängt.

 

Stuttgart, den 23. Juli 2009

S. Zahn, vereidigter Buchprüfer

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