Max Fuchs Warenhandel e. K.
Selbe AdresseGroßhandel mit Anstrichmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Arthur Fuchs seit 26.3.2009 | Vorstandsmitglied |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Max Fuchs AGFreyungJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtMax Fuchs Aktiengesellschaft, FreyungA. Grundlagen der Gesellschaft I. Beschreibung der Geschäftstätigkeit B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen II. Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr III. Darstellung der Vermögenslage IV. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses V. Darstellung der Finanzlage VI. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht I. Prognosebericht II. Chancen der voraussichtlichen Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 III. Risiken der voraussichtlichen Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 IV. Ergebnisprognose D. Sonstige Angaben I. Risikomanagement II. Sonstiges A. Grundlagen der Gesellschaft I. Beschreibung der Geschäftstätigkeit Gegenstand der Gesellschaft ist der Großhandel, sowie der Import und Export von Waren aller Art, insbesondere von Militärartikeln als Reproduktion und Original, Bekleidung, Sport- und Freizeitartikel, sowie die Herstellung und der Vertrieb von Armee- und Freizeitbekleidung und Ausrüstung. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt auf dem Import und dem Großhandel mit den beschriebenen Produkten. Zusätzlich werden sowohl Eigen- und Fremdprodukte durch Stick und Flock veredelt. Wesentliche Veränderungen der Geschäftstätigkeit sind nicht erfolgt. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren geprägt durch anhaltend schwierige weltwirtschaftliche Einflussfaktoren. Das Kriegsgeschehen in der Ukraine und Nahen Osten begleitet von Krisen und Konflikten waren ausschlaggebend für den Rückgang des Bruttoinlandprodukts zum Vorjahr (destatis.de, Januar 2024). Neben der schwachen Weltkonjunktur führten Zins- und Preissteigerungen zur Konsum-Zurückhaltung im Groß- und Einzelhandel, was zu Umsatzrückgängen im Bekleidungs- und Ausstattungssektor führte (ifo Institut, März 2024). II. Entwicklungen im abgelaufenen Wirtschaftsjahr Im Geschäftsjahr 2023 konnten bei Umsatz und Ergebnis die Planzahlen nicht erreicht werden. Der vorhersehbare Umsatzrückgang durch zurückhaltendem Konsumverhalten sowie übermäßiger Bevorratung im Vorjahr war nicht kompensierbar. Der Vorrätebestand von fertigen Erzeugnissen zur Warenvorhaltung und Sicherstellung gewohnter Kundenbelieferung wurde aufgrund unsicherer geopolitischer Einflussfaktoren in den Beschaffungsländer um 11% gegenüber dem Anfangsbestand auf 19 Mio. Euro aufgestockt. III. Darstellung der Vermögenslage Im Wirtschaftsjahr 2023 ist die Bilanzsumme von 29.287 TEUR um 969 TEUR auf 30.256 TEUR angewachsen, was einer Erhöhung von 3% entspricht. Im Umlaufvermögen sind die Vorräte von 19.159 TEUR auf 19.984 TEUR gestiegen. Auch das Eigenkapital hat sich um 797 TEUR erhöht, was einer Steigerung um 2,9% (VJ: 13,0%) entspricht. Die Eigenkapitalquote liegt bei 94,5% (VJ: 94,9%). Die Netto-Umsatzrentabilität liegt mit 9,1% unter dem Niveau der Vorjahresrentabilität von 13,9%. IV. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses Die Umsatzerlöse in Höhe von 19,8 Mio. Euro liegen 25 % unter dem Vorjahresumsatz von 26,5 Mio. Dieser Rückgang ist weitgehend auf das gedämpfte Kaufverhalten weltweiter Konsumenten und Abnehmer von Ausstattungs- und Versorgungsgütern zurückzuführen. Der Materialaufwand auf den Gesamtumsatz liegt bei 56,8% (Vorjahr 57,5%). Der Jahresüberschuss vor Steuern liegt bei 2,6 Mio. Euro (Vorjahr 5,3 Mio. Euro), sodass ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.796.616,51 EUR (VJ: 3.703.210,83 EUR) erwirtschaftet werden konnte. V. Darstellung der Finanzlage Die finanzielle Situation des Unternehmens ist über Jahre hin sehr gut zu bewerten und im Berichtsjahr angestiegen. Es wurden keinerlei neuen kurz- oder langfristige Darlehen in wesentlichem Umfang aufgenommen und die Zahlungsfähigkeit war während des Berichtszeitraums jederzeit gegeben. Der Finanzmittelfond lag mit 3.350 TEUR marginal über dem Vorjahr in Höhe 3.087 TEUR. VI. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im ersten Halbjahr 2023 erfolgte programmgemäß das Überwachungsaudit zur ISO9001:2015. Die Dokumentation aller Prozesse und Abläufe wird stets aktualisiert. In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz haben sich keine besonderen Vorkommnisse ereignet, die routinemäßigen Untersuchungen und Schulungen werden planmäßig durchgeführt. Am Bilanzstichtag 31.12.2023 bestanden keine Verpflichtungen für Umweltschutz. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht I. Prognosebericht Die Konjunkturprognose des ifo Institutes für die deutsche Wirtschaft (Quelle: www.ifo.de) erwartet für das aktuelle Wirtschaftsjahr eine stagnierendes bis leicht steigendes Bruttoinlandsprodukt. Hohe Klimaziele, hohe Zinsen sowie weiterhin hohe Verbraucherpreise lähmen fortan die Konjunktur. Internationalen Konjunkturprognosen schwächen ebenso in Zusammenhang mit globalen Krisenumstände die Wachstumsprognosen. Das weitreichende Produktsortiment, die permanente Ergänzung mit neuen und trendigen Produkten sowie der große nationale und internationale Kundenstamm bieten dem Unternehmen einen breiten Absatzmarkt zur Erreichung der Unternehmensziele. Mit Kundentreue und Neukundengewinnung wird bei der Max Fuchs AG ein zufriedenstellender Geschäftsverlauf im aktuellen Wirtschaftsjahr erwartet. Die Umsätze in den Monaten Januar bis März lassen zum Vorjahresvergleich bei verhaltenen Kaufeigenschaften im Inland sowie stabilen Exporten keine Steigerung erwarten. Trotz saisoneller und konjunktureller Schwankungen sollen mit gestiegenen Auftragsbeständen im 2. Quartal ein Planumsatz von rund 19 Mio. Euro erreicht werden. Die internen Frühwarnsysteme des Risikomanagements unterstützen die Geschäftsführung, so dass auf mögliche negative Kriegsfolgen und -auswirkungen umgehend reagiert werden kann. Die oben genannten Einschätzungen wirken sich in den wesentlichen Unternehmensbereichen wie folgt aus: Vertrieb: Die Umsätze werden voraussichtlich unter Vorjahresniveau eingestuft. Beschaffung: Die bewährten Beschaffungszyklen werden mit dem bestehenden Vorratsvermögen zur Zielerreichung beitragen. Personal: Die Leistungsgerechte Entlohnung der Belegschaft, verknüpft mit erfolgsbeteiligter Vergütung bilden die Basis für zufriedene und motivierte Mitarbeiter der Max Fuchs AG. Finanzierung: Aufgrund der vorhandenen Liquidität und der hohen Eigenkapitalquote verfügt die Gesellschaft über ausreichende Finanzmittel für die erwartete Entwicklung, bestehende Kreditlinien werden nicht in Anspruch genommen. Kleinere Investitionen werden zeitnah umgesetzt und vollständig aus dem Cash Flow finanziert. Investitionen: Im Geschäftsjahr 2024 werden voraussichtlich nur anfallende Ersatzinvestitionen getätigt. II. Chancen der voraussichtlichen Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 Das breite Kundenportfolio im Verkaufssegment Militär und Outdoor sichert dem Unternehmen gewohnt stabile Monatsumsätze. Steigerungspotenziale basieren weiterhin wegen der anhaltenden Kriegs- und Konfliktsituationen in der Ukraine auf unplanbare Versorgungs- und Schutzaktivitäten der Bevölkerung und Organisationen. Insgesamt wird unter Berücksichtigung möglicher Schwankungen die Zielerreichung anvisiert. III. Risiken der voraussichtlichen Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 Es bestehen keine besonderen Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten. Die Lieferketten mit den uns bekannten Lieferzeiten von Warenbezug aus China werden stabil eingestuft. Bestellmengen werden kontinuierlich mit Verkaufs- und Forecast-Zahlen abgestimmt und bei Unterdeckung erhöht. Auch im Vertrieb bestehen keine besonderen Abhängigkeiten von einzelnen Kunden. Bestandsgefährdende Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft hätten, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. IV. Ergebnisprognose Vor diesem Hintergrund wird für das Geschäftsjahr 2024 ein zufriedenstellendes Betriebsergebnis erwartet, wenn durch die politisch-wirtschaftliche Krisen- und Kriegssituation im zu beliefernden Wirtschaftsraum nicht unvorhersehbare Ereignisse eintreten. D. Sonstige Angaben I. Risikomanagement Durch die ausgereifte ERP-Software und das monatliche Berichtswesen wird sichergestellt, dass sich die Geschäftsführung über mögliche Chancen und Risiken regelmäßig und zeitnah informieren und Maßnahmen zur Unternehmenssicherung ergreifen. Im Rahmen des Risiko-Managements sollen Gefahren erkannt, ausgeschlossen oder zumindest erheblich reduziert werden. Die implementierten Frühwarnsysteme und die Risikoerfassungs- und Steuerungsinstrumente ermöglichen - sofern zur Sicherung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft notwendig - die rechtzeitige Einleitung von entsprechenden Gegenmaßnahmen. II. Sonstiges Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen wurden von der Gesellschaft nicht getätigt. Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften werden moderat zur Absicherung von Wechselkursrisiken angewandt. Im Geschäftsjahr bestanden keine Zweigniederlassungen.
Freyung, 28. Mai 2024 Maximilian Fuchs, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang ZUM JAHRESABSCHLUSS 31. DEZEMBER 2023A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Firma Max Fuchs AG hat ihren Sitz in Freyung und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Passau unter der Nummer HR B 7607. Der Jahresabschluss der Firma Max Fuchs AG zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Bei der Firma Max Fuchs AG handelt es sich gemäß § 267 HGB um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die folgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Sachanlagen Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter i. S. d. § 6 Abs. 2 EStG wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen wurden mit dem Nennwert ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, die auf fremde Währung lauten und eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr haben, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Wertpapiere Die sonstigen Wertpapiere wurden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Liquide Mittel Die Kassenbestände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt. Konten in Fremdwährung wurden zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Bilanzstichtag berechnet. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt. Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklagen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gebildet. Zum 31.12.2023 beträgt die Gewinnrücklage 5.000,00 € (Vorjahr 5.000,00 €). Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten und eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr haben, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden vor dem Bilanzstichtag erhaltene Zahlungen ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Ansatz erfolgte zum Nennwert. Latente Steuern Bestehen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen mit Steuerentlastungen gem. § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB saldiert. Bei einem aktiven Steuersaldo wird von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. C. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich (Anlage zum Anhang). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 50.000 Stückaktien mit einem Nennwert von 1,00 Euro pro Aktie. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende Positionen:
Verbindlichkeiten (Vorjahreswerte in Klammern)
Passive latente Steuern Die Veränderung der latenten Steuersalden im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:
D. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB haben am Bilanzstichtag nicht bestanden. E. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN
F. ANGABEN ZUR GEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung und außergewöhnlicher Bedeutung sind nicht angefallen. Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung und außergewöhnlicher Bedeutung sind nicht angefallen. G. SONSTIGE ANGABEN Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl der in 2023 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 69 und verteilt sich wie folgt:
Organe der Gesellschaft Vorstand der Firma Max Fuchs AG war im Geschäftsjahr Herr Maximilian Fuchs. Die Geschäftsführung wurde überwacht vom Aufsichtsrat, dem zum 31. Dezember 2023 folgende Personen angehörten: Karl Maximilian Fuchs, Steuerberater, Aufsichtsratsvorsitzender Marion Unrecht, Steuerberaterin, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Franziska Fuchs, Hausfrau Die Angabe der Vorstandsbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Aufsichtsratstätigkeit keine Bezüge. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1.796.616,51 Euro ab (Vorjahr 3.703.210,83 Euro). Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 28.549.261,27 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Freyung, 27. März 2024 Maximilian Fuchs, Vorstand Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsRechtliche Verhältnisse Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse
Wesentliche Veränderungen der rechtlichen Verhältnisse nach dem Abschlussstichtag liegen nicht vor. sonstige BerichtsbestandteileEs befindet sich ein neues Objekt im Eingangskorb
Freyung, 27. März 2024 gez. Maximilian Fuchs, Vorstand Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 27.03.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Max Fuchs AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Max Fuchs AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Max Fuchs AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Passau, 29.05.2024 MBK
Wirtschaftsprüfung
Reinhard Maier, Wirtschaftsprüfer |
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