Schenker
Storen GmbH
Ravensburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2021
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
121.825,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
3.898,00 |
| II.
Sachanlagen |
117.607,00 |
| III.
Finanzanlagen |
320,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
889.944,09 |
| I.
Vorräte |
269.229,96 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
490.971,46 |
| davon
gegen Gesellschafter |
2.610,00 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
129.742,67 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
3.187,88 |
| D.
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
173.632,44 |
| Aktiva |
1.188.589,41 |
Passiva
|
|
31.12.2021
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
103.000,00 |
| II.
Bilanzverlust |
276.632,44 |
| davon
Verlustvortrag |
94.978,81 |
| III.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
173.632,44 |
| B.
Rückstellungen |
308.237,56 |
| C.
Verbindlichkeiten |
880.351,85 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
880.351,85 |
| Passiva |
1.188.589,41 |
Anhang
I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die Schenker Storen GmbH hat ihren Sitz in Ravensburg
und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRB
550209 eingetragen.
II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den
Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für
Kapitalgesellschaften sowie nach den ergänzenden
Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit
beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die
Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft
gemäß §267 I HGB auf.
Größenabhängige Erleichterungen bei der
Erstellung des Jahresabschlusses (§§276, 288 HGB)
wurden teilweise in Anspruch genommen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Der vorliegende Jahresabschluss ist unter
Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss
angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen
aufgestellt worden.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden
dabei unverändert von der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit ausgegangen, da
grundsätzlich eine positive Geschäftsentwicklung
unterstellt wird. Dies war ursprünglich mit der Jahr
2020 vorgenommenen Fusion und der damit verbundenen
Aktivität einer Betriebsstätte in München
avisiert, jedoch sind insbesondere personelle, wie
marktseitige Gründe vorliegend, um den
Geschäftsbetrieb wieder auf den alleinigen Standort
Ravensburg zurückzuführen. Dem engen regionalen
Aktivitätenradius wird in der Zukunft mehr Aussicht
auf Erfolg zugesprochen, nachdem auch der Markt für
Sonnen- und Wetterschutz und dem anhaltenden Trend bei
Renovierungen, Reparatur und Elektrifizierungsarbeiten
erkennbaren Auftrieb gibt.
Da die Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital
gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 173.632,44
ausweist, wurde zur Vermeidung der einer
insolvenzrechtlichen Überschuldung mit der
Konzernmuttergesellschaft (Schenker Storen Deutschland
GmbH) eine Rangrücktrittvereinbarung auf ein
bestehendes Darlehen abgeschlossen.
III. Angaben zu Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Die entgeltlich erworbenen immateriellen
Vermögensgegenstände werden zu
Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen
(bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis
zu drei Jahren), bewertet.
Die Vermögensgegenstände des
Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten nach
Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um
planmäßige lineare Abschreibungen verringert
bilanziert. Die Nutzungsdauern liegen dabei zwischen drei
und maximal 13 Jahren. Geringwertige Anlagegüter mit
Anschaffungs- und Herstellungskosten bis EUR 800 werden im
Zugangsjahr aus Vereinfachungsgründen voll
abgeschrieben.
Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten
bzw. bei dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren
beizulegenden Wert bilanziert.
Die Bewertung der Gegenstände des
Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu
Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des
strengen Niederstwertprinzips.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den
Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert
am Bilanzstichtag bewertet.
Die unfertigen Arbeiten werden entsprechend dem
Fertigungsgrad mit den Herstellungskosten gemäß
§255 HGB bewertet.
Bei der Ermittlung der Herstellungskosten für
die unfertigen Arbeiten werden keine Fremdkapitalzinsen mit
einbezogen.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum
Nennwert bewertet. Dem allgemeinen Ausfall- und
Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberechtigung in
Höhe von 1% auf die Netto-Forderungen ausreichend
Rechnung getragen.
Die Kassenbestände und Guthaben bei
Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle
erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und
sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig
ist (§253 I 2 HGB). Bei der Bewertung von
Rückstellungen werden erwartete Preis-
Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem
laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der
vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§253
II HGB). Der Erfolgsausweis aus Änderungen des
Abzinsungssatzes erfolgt im Finanzergebnis.
Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
IV. Angaben zur Bilanz
1. Aktiva
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
beinhalten Forderungen aus Lieferung und Leistungen in
Höhe von EUR 15.525,10 (VJ: EUR 3.651,20) sowie mit
EUR 1.140,40 (VJ: EUR 0,00) sonstige Forderungen gegen die
Gesellschafterin.
2. Passiva
Die Rückstellung für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen wurde nach der
versicherungsmathematischen PUC-Methode gebildet. Es wurden
folgende Annahmen für die Berechnung
berücksichtigt:
· Pauschale durchschnittliche
Restlaufzeit von 15 Jahren · Durchschnittlicher
Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,87% (im
Vorjahr: 2,30%), der von der Deutschen Bundesbank
bekanntgemacht wurde · Rententrend von 1,50%
nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit und damit
unverändert zum Vorjahr · Sterbetafeln
nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" Aus der
Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre
ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben
Jahre (1,35%) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR
64.149,00 (VJ: EUR 98.838,00). Dieser Unterschiedsbetrag
unterliegt der gesetzlichen Ausschüttungssperre.
Die Summe der Aktivwerte aus
Rückdeckungsversicherungen beträgt per 31.12.2021
EUR 283.261. Die Pensionsrückstellung wird mit dem
Planvermögen saldiert ausgewiesen.
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger
als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe
von EUR 220.931,89, Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum
Bilanzstichtag in Höhe von EUR 500.000,00.
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als
fünf Jahren bestanden zum Bilanzstichtag nicht.
3. Haftungsverhältnisse gemäß
§251 HGB und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Wechselverbindlichkeiten, Bürgschaften oder
Gewährleistungsverträge bestanden am
Bilanzstichtag nicht.
V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Mit Schließung der Betriebsstätte
München wurde das Betriebsvermögen des Standortes
München an einen Nachfolger veräußert. Die
Veräußerungserlöse mit einem Gesamtwert von
EUR 85.000,00 sind in den sonstigen betrieblichen
Erträgen enthalten.
Ebenfalls dort enthalten sind Erträge aus der
Auflösung von Pensionsrückstellungen in Höhe
von EUR 78.218,00 aufgrund der Änderung der
zugrundeliegenden Ruhegeldbezugsregelungen mit dem Kreis
der Berechtigten.
VI. Sonstige Angaben
1. Mitarbeiterzahl
Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2021
durchschnittlich 26 Mitarbeiter.
2. Konzernabschluss
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird als
verbundenes Unternehmen in den Konzernabschluss der
Schenker Storen Deutschland GmbH, Mahlberg, die den
Konzernabschluss für den kleinsten
Konsolidierungskreis aufstellt, einbezogen. Eine
Offenlegung dieses Konzernabschlusses erfolgt im
Bundesanzeiger.
3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem
Bilanzstichtag
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem
Bilanzstichtag liegen nicht vor.
Ravensburg, den 31. März 2022
Schenker Storen GmbH
gez. Jochen Brielmeier
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 07.06.2022
festgestellt.
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