Hefele Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
Managementdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Gesellschafterdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
MKS - Verlagsgesellschaft mbHAufgelöst | 4.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hefele GmbH & Co. KGPlattlingJahresabschluss zum 31. Dezember 2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023HEFELE GMBH & CO. KG, PLATTLINGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023HEFELE GMBH & CO. KG, PLATTLING1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Hefele GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Plattling. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Deggendorf unter HRA 358 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Anwendung der deutschen gesetzlichen Vorschriften zur Rechnungslegung nach dem Handelsgesetzbuch aufgestellt. Die Hefele GmbH & Co. KG ist eine große haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaft i. S. d. § 264a Abs. 1 HGB, die einer großen Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB gleichgestellt ist. Die Gliederung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr übernommen. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der branchenüblichen Nutzungsdauern der Gegenstände in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen nach der linearen Methode vorgenommen. Dabei werden die zulässigen Höchstsätze herangezogen. Die geringwertigen Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs in vollem Umfang abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden, soweit nicht eine dauerhafte Wertminderung vorliegt, mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich mit den durchschnittlichen gewogenen Anschaffungskosten nach der Fifo-Methode. Dabei wird bei einem Abgang unterstellt, dass der zuerst gekaufte Artikel abgeht. Bei einem Zukauf wird der Durchschnitt aus den Anschaffungskosten des verbleibenden Bestands gebildet. Artikel mit längerer Lagerdauer werden regelmäßig abverkauft. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden gegebenenfalls durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Pauschalwertberichtigung beträgt unverändert 2,0 %. Die sonstigen Vermögensgegenstände, die liquiden Mittel, die Rechnungsabgrenzungsposten, das Eigenkapital sowie der Ausgleichsposten für eigene Anteile wurden zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden noch nicht veranlagten Steuern. Der Ansatz der sonstigen Rückstellungen erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Für das Gewährleistungsrisiko wird ein pauschalierter Erfahrungssatz von unverändert 0,1 % des garantiebehafteten Umsatzes zugrunde gelegt. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Abweichungen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzansätzen werden, soweit erforderlich, durch die Bildung von passiven latenten Steuern berücksichtigt. Vom Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Im aktuellen Geschäftsjahr wurden passive latente Steuern in Höhe von TEUR 22 passiviert. 3. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen. In den Finanzanlagen sind Anteile in Höhe von 100 % an der Komplementärin Hefele Verwaltungs GmbH, Plattling, enthalten. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 bei einem Jahresüberschuss von TEUR 2 ein Eigenkapital von TEUR 48 aus. Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile Es wurde eine Rücklage für eigene Anteile in Höhe von TEUR 25 gebildet. Dieser Betrag ist ausschüttungsgesperrt. Zur Ausschüttung gesperrter Gesamtbetrag Der zur Ausschüttung gesperrte Gesamtbetrag beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 25. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 10.797 durch Grundschulden, Globalzession und Raumsicherungsübertragung des Warenlagers sowie durch private Bürgschaften besichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen in Höhe von TEUR 1.061 Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. Der Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten beträgt damit TEUR 11.858. Latente Steuern Die passiven latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen: Differenz zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 12,26 %. Der Saldo der passiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt TEUR 22. 4. Sonstige Angaben Aufteilung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse aus den Verkäufen sind wie folgt aufgeteilt:
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 70 für Schadensersatzfälle, TEUR 35 aus der Herabsetzung der Wertberichtigung von Forderungen und TEUR 2 aus den Forderungserträgen aus bereits abgeschriebenen Forderungen enthalten. Es sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsverlusten in Höhe von TEUR 79 enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Miet- und Leasingverträge sowie Wartungsverträge für Geschäftsgrundstücke, technische Anlagen, Einrichtungen und Kraftfahrzeuge mit jährlichen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 441. Nach Ablauf bestehender Verträge werden häufig Verlängerungen vereinbart oder vergleichbare Verträge abgeschlossen. Daher wird für die Leasingverträge nicht die Gesamtverpflichtung für die Restlaufzeit der bestehenden Verträge angegeben, sondern die derzeit jährliche Verpflichtung. Haftungsverhältnisse Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.700.000,00. Zudem besteht ein Obligo aus Bürgschaften in Höhe von EUR 2.784,28, aus Avalen in Höhe von EUR 5.000,00. Der Gesamtbetrag der Haftungsverhältnisse beträgt somit EUR 1.707.784,28. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist aufgrund der bisher planmäßig erfolgten Zahlungen nicht zu rechnen. Anzahl der Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 208 Angestellte und Arbeiter beschäftigt:
Persönlich haftende Gesellschafterin Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Hefele Verwaltungs GmbH mit Sitz in Plattling. Das gezeichnete Kapital der Hefele Verwaltungs GmbH beträgt EUR 25.000,00. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die Geschäftsführer:
Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.102.304,64 wird entsprechend des Gesellschaftsvertrages den Kapitalkonten gutgeschrieben.
Plattling, 20. September 2024 Hefele GmbH & Co. KG Geschäftsführung Hans Stumpf Stefanie Fertl
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023HEFELE GMBH & CO. KG, PLATTLINGI. Grundlagen des Unternehmens Die Kernkompetenz der Hefele GmbH & Co. KG, Plattling, liegt im Produktionsverbindungshandel. Zum Produktportfolio gehören Stahlerzeugnisse, Werkzeuge, Sanitär- und Heizungsprodukte, Bauelemente, Befestigungstechnik, Baubeschläge, Bedachungsartikel, Gartenmöbel sowie Haushalts- und Geschenkartikel. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Laut der Pressemitteilung "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" am 15. Januar 2024 belasten die Folgen der globalen Krise die deutsche Wirtschaft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. (Quelle: DeStatis) Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. (Quelle: DeStatis) Die von der Bundesregierung angeordnete Energiewende sorgte zunächst für einen enormen Kampf um die Beschaffung von Wärmepumpen. Mit dem Wegfall und der Neuorganisation von Fördermitteln stoppte dann die Bautätigkeit abrupt. Viele potentielle Kunden sind verunsichert. Die gestiegenen Zinsen sorgen für eine weitere Verteuerung geplanter Investitionen. Im Segment Stahlhandel senkten sich die Preise auf Vor-Corona-Niveau. Übervolle Läger bei Stahlwerken und Importeuren sorgten für Liquiditätsdruck und Preisverfall. Hefele ist als Fachgroßhändler ein starker Partner für Handwerk, Industrie und öffentliche Auftraggeber in Ostbayern. Unsere Aufträge sind überwiegend im Tagesgeschäft angesiedelt. "Heute bestellt, morgen geliefert" lautet unser Anspruch. Wichtig ist hierbei eine verbindliche Zusage des Liefertermins, um unsere Kunden optimal und Zeitpunkt exakt - vielfach auf den Baustellen direkt vor Ort zu beliefern. Unseren Qualitätsanspruch überprüfen wir permanent mit Kennzahlen. Bei der Messgröße: "zu spät geliefert" liegen wir in 2023 bei einem sehr guten Wert in Bezug zu allen gelieferten Aufträgen. Wir legen Wert auf qualifizierte Mitarbeiter und auf digital unterstützte Arbeitsprozesse, um eine möglichst fehlerfreie Kundenbelieferung zu gewährleisten. Unsere Arbeitsqualität lassen wir jährlich im Rahmen von Audits extern zertifizieren. Hefele wirtschaftet nachhaltig. Unsere Heimat ist uns besonders wertvoll. In 2023 wurde unser neu erbautes Biomasse Heizkraftwerk in Betrieb genommen. Für 2024 ist der Anschluss aller Hefele Betriebsgebäude an der Robert-Bosch-Straße vorgesehen. Die alte Gasheizung wird zur Jahresmitte abgebaut. 2. Lage Der vorausgesagte Umsatzrückgang hat sich im Geschäftsjahr 2023 bewahrheitet und auch das Ergebnis fiel deutlich geringer aus. a) Ertragslage Der Umsatzrückgang in Höhe von 12,1 % fußt im Wesentlichen auf dem Bereich Stahl aufgrund des Mengenrückgangs sowie des volatilen Preises. Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 8,5 % reduziert. Der Jahresüberschuss verringerte sich um TEUR 2.288 auf TEUR 1.102. Auf der Warenbeschaffungsseite lagen die Ziele für 2023 in der Bündelung von Einkaufsvolumina und der Optimierung der Zusammenarbeit mit der Einkaufskooperation NORDWEST Handel AG. Im Vergleich zu 2022 verbesserte sich die Materialaufwandsquote um 0,7 Prozentpunkte. Die Personalaufwendungen erhöhten sich in 2023 um TEUR 479. Neben langjährigen Kundenbeziehungen sind unsere Mitarbeiter das wichtigste Kapital. Besonderer Wert wird auf die fachliche Kompetenz gelegt. Vor allem im Bereich Haustechnik nutzten die Hefele-Mitarbeiter sehr intensiv die angebotenen Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen, um jederzeit mit dem technischen Fortschritt mithalten zu können. Die Personalaufwandsquote hat sich im Berichtsjahr um 1,9 Prozentpunkte verschlechtert. Absolut nahm der Personalaufwand um 5,9 % auf TEUR 8.567 zu. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 211. Im Wesentlichen werden angestiegene Werbekosten, insbesondere durch die Eröffnungsfeier der neuen Stahllagerhalle, ausgewiesen. Besonders hervorzuheben sind zudem die großen Anstrengungen im Bereich Hefele-Webshop. Hier wurden grundlegende Arbeiten in den Aufgabengebieten Stammdatenpflege und Webshop-Softwarefunktionalität durchgeführt. Das Geschäftsjahr 2023 wurde letztlich mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.102 (Vorjahr: TEUR 3.390) abgeschlossen. b) Finanzlage Unsere Finanzlage, insbesondere die Liquidität, ist als gut zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungs- bzw. der Skontofrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Es besteht zum Bilanzstichtag eine gewährte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinie in Höhe von TEUR 3.800 (davon verfügbar TEUR 2.770). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Vorjahresvergleich um insgesamt TEUR 5.708 auf TEUR 16.026 erhöht. Ursächlich hierzu waren insbesondere der Neubau einer Stahllagerhalle, der Außenanlagen sowie eines Blockheizkraftwerkes. Zum 31. Dezember 2023 weisen wir liquide Mittel in Höhe von TEUR 36 aus (Vorjahr: TEUR 142). c) Vermögenslage Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. Das langfristig gebundene Vermögen erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 3.393 auf TEUR 12.791. Die Investitionen im Jahr 2023 in Höhe von TEUR 3.234 konzentrierten sich auf die Stahlhalle und das Blockheizkraftwerk. Die Stahlhalle und das Blockheizkraftwerk wurden aus den Anzahlungen in Grundstücke und Gebäude mit TEUR 6.609 und in die Technischen Anlagen und Maschinen mit TEUR 956 umgebucht und im Geschäftsjahr aktiviert und abgeschrieben. Unsere Kapitalstruktur hat sich im Berichtsjahr leicht verschlechtert. Die Eigenkapitalquote verringerte sich auf 30,5 % (Vorjahr: 42,3 %). Der Anteil der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten an der Bilanzsumme erhöhte sich um 15,2 Prozentpunkte. Der Anteil der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen an der Bilanzsumme verringerte sich um 2,4 Prozentpunkte. Hierzu ist anzumerken, dass wir Lieferantenrechnungen unter Einhaltung der Skontofrist bezahlen. 3. Außerbilanzielle Verpflichtungen Es bestehen Leasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 438 für das Geschäftsjahr 2024. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir insbesondere die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresergebnis heran. Hefele ist nach DIN ISO 9001:2015 seit vielen Jahren zertifiziert. In 2024 wird zusätzlich ein DIN ISO 14001:2015 Zertifikat angestrebt. III. Prognosebericht Für das Jahr 2024 erwarten wir grundsätzlich einen rückläufigen Markt. Viele Indikatoren zeigen in die falsche Richtung: Zinsanstiege, rückläufige Baukonjunktur, Heizungsgesetz, Ukraine-Krieg, Israel-Konflikt, steigende Arbeitslosigkeit, Firmenpleiten und Standortverlagerungen trüben die Wirtschaft ein. In unserer angepassten Planung gehen wir für das Jahr 2024 insgesamt von einem leichten Umsatzrückgang aus. Wir erwarten für den Jahresabschluss 2024 ein Ergebnis, das leicht unter dem des Vorjahres liegt. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Das größte Risiko liegt in den Verkaufsbereichen. In den Bereichen Werkzeuge, Befestigungstechnik, Baubeschlag und Bauelemente ermöglicht das Internet eine hohe Preistransparenz bei vergleichbaren Lieferzeiten. Hier wird, neben einer qualifizierten Beratung, mehr denn je der Preis die entscheidende Rolle spielen. Im Produktionsverbindungshandel besteht eine grundsätzliche Abhängigkeit von der Entwicklung im Bau- und Maschinenbaubereich. Die Investitions- und Konsumfreude von Privathaushalten, Industriebetrieben und der öffentlichen Hand haben unmittelbare Auswirkungen auf unseren Geschäftserfolg. IT-Risiken ergeben sich insbesondere aus der potenziellen Unterbrechung von Servern sowie Speichermedien, was einen Ausfall des laufenden Geschäftsbetriebs zur Folge hätte. Des Weiteren bestehen Risiken auch im Zusammenhang mit Cyber-Kriminalität und dem Datenschutz. Die Entwicklung des Stahlpreises hat einen großen Effekt auf das Ergebnis der Gesellschaft. Dieser unterliegt Schwankungen und kann auch für die kommenden Jahre nur eingeschränkt prognostiziert werden. Im Personalbereich besteht die Gefahr von Kündigungen qualifizierter Hefele Mitarbeiter. Durch gezielte, moderne Ansprache in den sozialen Medien werden neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeworben, um Abgänge aus unterschiedlichsten Gründen zu kompensieren. Der Fachkräfte Mangel ist auf allen Ebenen feststellbar. Grundsätzlich bestehen weder auf der Lieferanten- noch auf der Kundenseite Abhängigkeitsverhältnisse. Unter Berücksichtigung des breiten Spektrums unseres Sortiments ist keine Risikobündelung gegeben; vorhandene Risikobereiche sind weit gestreut und daher überschaubar. Alle nennenswerten Forderungen sind über eine Warenkreditversicherung gesichert. Die tatsächlich in 2023 realisierten Forderungsverluste konnten durch Entschädigungszahlungen der Warenkreditversicherung zum Teil aufgefangen werden, verringerten jedoch insgesamt das Jahresergebnis. Finanzierungs- oder Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht erkennbar. Die Finanzierung unseres Unternehmens erfolgt in Zusammenarbeit mit unserer langjährigen Hausbank. Unseren betrieblichen Versicherungsschutz überwachen wir stetig und optimieren diesen regelmäßig mit unserem Geschäftspartner. 2. Chancenbericht Weiterhin ist ein Wachstum möglich. In Ostbayern sind viele Handwerksbetriebe noch keine Kunden von uns oder kaufen nur einen Teil ihres täglichen Bedarfes bei uns ein. Hier bietet eine konsequent auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtete Marktbearbeitungsstrategie noch gute Chancen, im harten Wettbewerb erfolgreich zu sein. Hefele versteht sich als qualifiziertes Großhandelsunternehmen. Persönliche, langjährige Kundenbeziehungen sind ein wichtiger Erfolgsgarant. Eine fachlich fundierte Beratung in allen Fachbereichen unterscheidet uns in entscheidendem Maße von der Konkurrenz. Bei technischen Innovationen besteht für uns der Anspruch, jederzeit auf dem neuesten Stand zu sein. Das durch regelmäßige Schulungen bei der herstellenden Industrie erworbene Fachwissen wird unmittelbar zur Hefele-Kundschaft transferiert. Neuheiten werden sowohl im Haus als auch bei Kunden vor Ort präsentiert, womit unsere Leistungsfähigkeit demonstriert wird. Durch den Neubau der Stahllagerhalle, deren Betrieb in 2024 geplant ist, werden Lagerkapazitäten erhöht und vor allem logistische Abläufe optimiert. Großer Wert wird auch auf Zusatzqualifikationen wie Meister, Handelsfachwirt oder duales Studium gelegt. Das IT-System ist auf dem neuesten Stand der Technik. Die Prozesse sind digitalisiert und jederzeit nachvollziehbar. Das neue Analysetool Power BI ermöglicht zielgerichtete Aussagen. Mit dem Eintritt von Gesellschafter Johannes Stumpf in das operative Geschäft in 2024 ist die Unternehmensnachfolgeregelung nun auf einem sehr guten Weg. 3. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Die Gesellschaft verfügt über einen weitgehend solventen Kundenstamm. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung über die Bonität unserer Kunden.
Plattling, 20. September 2024 Hefele GmbH & Co. KG Geschäftsführung Hans Stumpf Stefanie Fertl BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023HEFELE GMBH & CO. KG, PLATTLINGBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hefele GmbH & Co. KG, Plattling Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hefele GmbH & Co. KG, Plattling - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hefele GmbH & Co. KG, Plattling, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Deggendorf, 20. September 2024 Dr.
Kittl & Partner GmbH
Karl Schröder, Wirtschaftsprüfer Andreas Schwarzhuber, Wirtschaftsprüfer HEFELE GMBH & CO. KG, PLATTLINGFESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSESDie Gesellschafterversammlung vom 18. Dezember 2024 hat die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 beschlossen. |
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