Stammdaten

Register
Amtsgericht Deggendorf HRB 908
Eingetragen
14.1.1988
Branche
Be- und Verarbeitung von Naturwerksteinen und NatursteinenGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Gegenstand
Handel mit Natursteinen, vorwiegend Graniten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sandra Feist
seit 2.1.2014
Geschäftsführer
Christian Feist
seit 13.6.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
33.33%
33.33%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Christian Feist
94249 Bodenmais Rechenstraße 35a
100.000 DM
33.33%
Edeltraud Kirchner
94244 Teisnach Michl-Kaiser-Weg 6
100.000 DM
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Apfl Granit GmbH

Patersdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Apfl Granit GmbH, Patersdorf

A) Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit

Die Apfl Granit GmbH wurde am 22.12.1987 gegründet, mit Sitz in Patersdorf. Die Urform des Unternehmens hingegen besteht seit dem Jahr 1938. Die Geschäftstätigkeit der Apfl Granit GmbH umfasst den Großhandel mit Naturstein für den Straßen- und den Garten-Landschaftsbau. Ziel der Apfl Granit GmbH ist weiterhin der Ausbau von Marktanteilen. Hierfür stehen neben dem Stammsitz in Patersdorf Verkaufsbüros in Ettenheim, Riedhausen, Lager in Remseck, Fürth, Huningue, Augsburg, Kehl, Wiesau, Haldensleben, Kiefersfelden, Burladingen, Inning und Regensburg zur Verfügung.

B) Geschäftsverlauf

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus. 2023 kam es zu einer Rezession. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt war in 2023 preisbereinigt um 0,2 % niedriger als im Vorjahr. (de.statista.com)

2. Entwicklung der Branche

Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3% (nominal steigerte er sich um 3,5%). Der Tiefbau verzeichnete einen Anstieg um real 3,0% gegenüber 2022. Im Jahr 2023 betrug der baugewerbliche Umsatz im deutschen Straßenbau rund 13,5 Milliarden EUR (in 2022 15,5 Milliarden EUR). (www.baulinks.de/webplugin/2024/0259.php)

3. Einschätzung der Unternehmensleitung

Die Apfl Granit GmbH wurde von der allgemeinen Entwicklung in der Branche beeinflusst. Die Verkaufsmenge stieg 2023 im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um 2%. Die Situation auf dem Beschaffungsmarkt hat sich entspannt, da eine weitestgehende Normalisierung der Containerfrachten eingetreten ist, und somit wieder eine reibungslose Beschaffung v. a. aus China möglich war.

C) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme sank gegenüber dem Vorjahr um ca. 27,3 % auf TEUR 9.446. Der Vorratsbestand wurde um TEUR 3.023 auf TEUR 8.660 gemindert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind haben sich von TEUR 5.825 auf TEUR 2.791 vermindert. Durch die Reduzierung der Lagermenge sollte der Bedarf an Fremdkaptal verringert, und dadurch einer höheren Zinsbelastung entgegengewirkt werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 1.060. Die bilanzielle Eigenkapitalquote liegt bei ca. 39,1%.

2. Finanzlage

Zur Sicherung der Finanzlage 2023 existieren Kreditlinien bei verschiedenen Banken. Der Gesamtbetrag der Kreditlinie beläuft sich auf 8.000 TEUR. Die Zinsen bewegen sich zwischen 1,15 und 6,09%. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 548 mit einer Verzinsung von ca. 6% blieben konstant zum Vorjahr.

3. Ertragslage

Bei den Umsatzerlösen ist ein Rückgang i. H. v. 13,3 % zu verzeichnen. Der Materialeinsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr um 14,6 % vermindert. Dies resultiert unter anderem aus den gesunkenen Marktpreisen aufgrund reduzierter Beschaffungskosten. Die Kosten für den Einkauf sind im Vergleich zum GJ 2022 um 36% gesunken, bei einer Reduzierung der beschafften Menge um 27%. Die Transportkosten konnten um 52% gesenkt werden.

Im Vordergrund stand hier eine Reduzierung der Lagerbestände (- 29%) zur Senkung der durch die Kapitalbindung entstehenden Zinskosten.

Bei den Kosten für Ausgangsfrachten ist ein Anstieg von 4 % zu verzeichnen. Eine Erhöhung in absoluten Zahlen gab es bei den Personalkosten (+TEUR 108). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 38 reduziert.

4. Kennzahlen

Der Umsatz pro Tonne ist zum vorangegangenen Geschäftsjahr um ca. 13,5% gesunken, allerdings reduzierten sich die Einkaufskosten pro Tonne und somit der Lagerwert pro Tonne in ähnlichem Umfang, wodurch die Rohertragsquote (Verhältnis Gesamtleistung zu Gesamteinsatz) konstant geblieben ist. Die Liquidität ist weiterhin stabil und wird mit einem Exceltool permanent überwacht, um evtl. Engpässe sofort zu erkennen und zu vermeiden. Die wichtigste Kennzahl ist der Umsatz, dieser ist im Gesamtzusammenhang mit dem Gewinn zu betrachten.

D) Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Auftragslage

Die Voraus-Auslastung mit Aufträgen beträgt ca. ein Vierteljahr. Zur Überwachung und Steuerung von Risiken nutzen wir ein detailliertes Kontrollsystem mit Berichtswesen. Die Liquiditätsversorgung ist aufgrund der bestehenden Kreditlinienzusagen der finanzierenden Banken unter der Voraussetzung ausreichend, dass keine wesentlichen Abweichungen von der mittelfristigen Ergebnis- und Liquiditätsplanung entstehen.

Diesem Risiko begegnen wir mit unserem Kontrollsystem. Ausfallrisiken für den Forderungsbestand werden reduziert, indem Bonität und Zahlungsverhalten der Kunden laufend überwacht und entsprechende Kreditlinien festgelegt werden. Um Ausfallrisiken im Falle von Lieferengpässen der Lieferanten zu reduzieren, werden verstärkt Aufträge mit kurzfristigen Lieferzeiten angenommen. Längerfristige Aufträge mit Lieferzeiten von mehr als 6 Monaten werden nur mit eingeschränkte Preisbindefrist angenommen.

2. Lieferantenrisiken

Preisanhebungen unserer Lieferanten sowie ein Anstieg der See- und Binnenfrachten sind als Risikobestandteil unserer geschäftlichen Aktivitäten zu akzeptieren. Zur Minimierung der Risiken werden alternative Lieferquellen in Europa und zusätzliche Transportmöglichkeiten wie Bulkschiffe genutzt, die ein Kostenersparnis von bis zu 41% ermöglichen.

3. Risiken durch Informationstechnologien

Nur durch ständige Überprüfung und Anpassung der eingesetzten Technologien wird eine sichere Abwicklung der Geschäftsprozesse ermöglicht. Die Maßnahmen zur Informationssicherheit im Kommunikationsbereich werden laufend überwacht und weiterentwickelt. Durch Einsatz einer neuen Dokumentenarchivierungssoftware werden die Risiken von Datenverlusten reduziert und die Gewährleistung höchstmöglicher Transparenz für alle Mitarbeiter in allen Niederlassungen ermöglicht.

4. Risiken bezüglich der zukünftigen Entwicklung

Eine Verschlechterung der Branchenkonjunktur, welche die Entwicklung des Unternehmens negativ beeinflussen kann, stellt aus Sicht des Unternehmens ebenso ein Risiko der zukünftigen Entwicklung dar, wie das potenzielle Risiko, durch eine Eintrübung der Konjunktur Forderungsausfälle von Kunden verzeichnen zu müssen. Trotz der noch immer spürbaren Auswirkungen der Corona-Krise sowie der Folgen des Ukraine Krieges besteht eine weiterhin stabile Auftragslage. Die weitere Auftragslage im Geschäftsjahr 2024 hingegen wird nach unserer weiteren Einschätzung rückläufig. Durch die Abhängigkeit des Unternehmens vom Wechselkurs des US-Dollar können sich erhebliche Risiken aus der Entwicklung der Wechselkurse ergeben, da durch die Schwankungen der Kurse und der EURO-Schwäche die Planbarkeit der Beschaffungskosten erschwert wird. Risiken für das Unternehmen können auch aus der Entwicklung der Frachtraten für Container- und Bulkschiffe resultieren. Da diese von einer Vielzahl von Einflussfaktoren, wie dem allgemeinen Frachtaufkommen, Witterungsverhältnissen und Ölpreisen abhängig sind, ist auch hier eine Planbarkeit mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. Die Gesellschaft deckt ihren Finanzbedarf, neben der generellen Erwirtschaftung eigenen Cash-Flows, durch die Inanspruchnahme von mittelfristigen Darlehen der Gesellschafter sowie durch Bankdarlehen. Die Laufzeit wesentlicher Betriebsmittelkredite (TEUR 8.000) sind bis auf weiteres unbegrenzt.

Die Geschäftsführung geht aufgrund der bisherigen Bankgespräche davon aus, dass die für die Deckung des Liquiditätsbedarfs der Gesellschaft erforderlichen Kreditlinien auch darüber hinaus verlängert werden und somit auch zukünftig eine ausreichende Liquiditätsausstattung der Gesellschaft gegeben sein wird. Des Weiteren können im Einzelfall aufgrund von Lieferverpflichtungen und steigenden Einkaufspreisen Risiken für drohende Verluste entstehen. Ein wesentlicher Faktor sind hier die global steigenden Transportkosten. Diesen soll durch die Erweiterung des Lagerbestandes entgegengewirkt werden. Um eine weitere Verstärkung der Abhängigkeit von Chinesischen Lieferanten zu reduzieren, die aufgrund der unsicheren Geopolitischen Entwicklungen Risiken mit sich bringen könnte, werden verstärkt Bezugsquellen in Europa erschlossen und genutzt werden.

5. Prognosebericht

Die Firma Apfl Granit GmbH geht für das folgende Geschäftsjahr aufgrund rückläufiger Marktpreise von leicht sinkenden Umsätzen aus, erwartet aber wegen sinkender Beschaffungskosten steigende Erträge im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Im GaLaBau-Bereich zeichnet sich aufgrund der sinkenden Nachfrage im privaten Bausektor eine zurückhaltende Nachfrage bei den Baustoffhändlern ab. Im Straßenbaubereich sind noch zahlreiche Bauvorhaben ausgeschrieben, die bedient werden müssen, was ein ausreichendes Auftragsvolumen erwarten lässt. Aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr vorhandenen Fixkosten und einem verstärkten Kostenmanagement erwartet die Geschäftsführung auch für das folgende Geschäftsjahr ein positives Ergebnis in Höhe des Vorjahresergebnisses. Der aktuelle Auftragseingang lässt die Geschäftsleitung positiv in die Zukunft blicken. Die Prognosen des Vorjahres wurden in Punkto Umsatzentwicklung, Kundennachfrage und Ergebnis, unter Betrachtung wesentlicher Aspekte, erfüllt.

6. Chancen

Vorrangiges Ziel der Apfl Granit GmbH ist es, den positiven Trend aus dem operativen Geschäft der letzten Jahre weiter zu entwickeln, die Umsätze und Marktanteile zu stabilisieren, und das Finanzierungsvolumen zu reduzieren.

Die dafür notwendigen Maßnahmen wurden in Zusammenarbeit mit Beratern bereits eingeleitet und z. T. schon erfolgreich umgesetzt. Die Beschaffung und die Lagerhaltung spielen hierbei eine zentrale Rolle und auf diese wird insofern das Hauptaugenmerk gelegt.

Durch Veränderungen in der Lieferantenstruktur und eine flexiblere Beschaffungspolitik soll eine Reduzierung der Kosten und gleichzeitig eine Beschleunigung des Lagerumschlages erreicht werden. Aufgrund der langjährigen Erfahrung der Geschäftsleitung, auch mit schweren Krisensituationen, der guten Geschäftsbeziehungen zu Lieferanten und Kunden und der hervorragenden personellen Aufstellung der Apfl Granit GmbH werden sich die geplanten Maßnahmen realisieren lassen und somit zum gewünschten Erfolg führen.

 

Patersdorf, im August 2024

gez. die Geschäftsleitung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 262.228,00 286.185,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20.739,00 24.710,00
II. Sachanlagen 241.489,00 261.475,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 113.818,00 121.538,00
2. technische Anlagen und Maschinen 5.864,00 6.712,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 121.807,00 133.225,00
B. Umlaufvermögen 9.175.352,10 12.705.219,57
I. Vorräte 8.659.976,10 11.682.686,77
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 162.792,89 211.137,66
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 515.376,00 1.022.532,80
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 14.029,80 12.806,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.922,29 6.493,78
Summe Aktiva 9.446.502,39 12.997.898,35

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.696.853,85 3.608.122,98
I. Gezeichnetes Kapital 153.387,57 153.387,57
II. Gewinnvortrag 3.454.735,41 3.837.307,99
III. Jahresüberschuss 88.730,87 -382.572,58
B. Rückstellungen 158.221,41 378.032,67
C. Verbindlichkeiten 5.591.427,13 9.011.742,70
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.791.405,59 5.825.407,58
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.800.021,54 3.186.335,12
Summe Passiva 9.446.502,39 12.997.898,35

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.657.398,45 5.316.491,60
2. Personalaufwand 1.526.264,13 1.418.332,85
a) Löhne und Gehälter 1.235.343,03 1.152.362,96
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 290.921,10 265.969,89
davon für Altersversorgung 11.828,21 15.096,39
3. Abschreibungen 50.263,36 1.499.170,18
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 50.263,36 66.445,94
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 1.432.724,24
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.693.064,82 2.731.195,36
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 17.707,30 135.508,63
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 440,64 995,19
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 281.763,92 142.684,19
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 16.837,50 -95.653,85
8. Ergebnis nach Steuern 89.645,36 -378.241,94
9. sonstige Steuern 914,49 4.330,64
10. Jahresüberschuss 88.730,87 -382.572,58

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

1. Allgemeines

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2HGB auf.

Die Gesellschaft Apfl Granit GmbH mit dem Sitz in Patersdorf wird beim Amtsgericht Deggendorf unter der Nummer 908 geführt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Ermittlung der Herstellkosten einbezogen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennwert angesetzt. Für erkennbare Einzelrisiken wurden entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert bzw. deren niedrigerem am Bilanzstichtag beizulegendem Wert bewertet.

Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten ausgewiesen.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Der Ansatz der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Es wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten beim Ansatz berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügtem Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023
EUR
2022
EUR
Ausleihungen 0,00 0,00
Forderungen 0,00 0,00
Verbindlichkeiten 547.789,59 547.789,59

3. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

EUR
Rückstellung für Personalkosten 48.252,41
Rückstellung für Gewährleistungen 63.878,00
Rückstellung für Abschluss-/Prüfungskosten 32.640,00
Rückstellung für Aufbewahrungspflicht 13.451,00
158.221,41

4. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Stand 31.12.2023
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber 2.791.405,59 2.791.405,59 0,00
Kreditinstituten (5.825.407,58) (5.825.407,58) (0,00)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 162.792,89 162.792,89 0,00
(211.137,66) (211.137,66) (0,00)
Verbindlichkeiten aus 1.060.404,76 1.060.404,76 0,00
Lieferungen und Leistungen (1.281.009,46) (1.281.009,46) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber 0,00 0,00 0,00
verbundenen Unternehmen (0,00) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.427.181,14 234.391,55 1.192.789,59
(1.514.058,16) (321.268,57) (1.192.789,59)
Sonstige Verbindlichkeiten aus Steuern 311.630,15 311.630,15 0,00
(390.341,12) (390.341,12) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten im Rahmen 805,49 805,49 0,00
sozialer Sicherheit (926,38) (926,38) (0,00)
5.754.220,02 4.561.430,43 1.192.789,59
(9.222.880,36) (8.030.090,77) (1.192.789,59)

Für sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist seitens der Apfl Granit GmbH eine Globalzession über die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie eine Raumsicherungsübereignung über sämtliche Gegenstände und Waren der Lagerorte der Apfl Granit GmbH hinterlegt. Die Summe der Lagerwerte sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistung sind der Bilanz zu entnehmen.

Für die Gesellschaft bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen auf Grund von langfristigen Verträgen für Büro-/Lagermieten, Fuhrparkleasing und Büroausstattung innerhalb von 3 Jahren in Höhe von EUR 1.061.821,00.

5. Angabe zu Restlaufzeitvermerken bei Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 14.029,80 EUR (Vorjahr: 12.806,30 EUR).

IV. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl VJ
Arbeiter 0,00 0,00
Angestellte 18,00 17,00
leitende Angestellte 2,00 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 20,00 19,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 12,00 12,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 8,00 7,00

2. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Herr Feist Christian ausgeübter Beruf: Dipl. Wirtschaftsinformatikerin (FH)
Weitere Geschäftsführer: Frau Feist Sandra ausgeübter Beruf: Dipl. Betriebswirt (FH)

3. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

4. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung legt den Gesellschaftern den folgenden Ergebnisverwendungsvorschlag vor:

Der Gewinnvortrag beträgt EUR 3.454.735,41.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von EUR 0,00 vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden EUR 88.730,87 vorgetragen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 330.621,01 20.472,70 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 330.621,01 20.472,70 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 198.915,54 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 6.783,24 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 333.360,80 5.833,66 0,00
Summe Sachanlagen 539.059,58 5.833,66 0,00
Summe Anlagevermögen 869.680,59 26.306,36 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 351.093,71
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 351.093,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 198.915,54
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 6.783,24
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 339.194,46
Summe Sachanlagen 0,00 544.893,24
Summe Anlagevermögen 0,00 895.986,95
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 305.911,01 24.443,70 0,00 0,00 330.354,71
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 305.911,01 24.443,70 0,00 0,00 330.354,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 77.377,54 7.720,00 0,00 0,00 85.097,54
2. technische Anlagen und Maschinen 71,24 848,00 0,00 0,00 919,24
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 200.135,80 17.251,66 0,00 0,00 217.387,46
Summe Sachanlagen 277.584,58 25.819,66 0,00 0,00 303.404,24
Summe Anlagevermögen 583.495,59 50.263,36 0,00 0,00 633.758,95
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 20.739,00 24.710,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 20.739,00 24.710,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 113.818,00 121.538,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 5.864,00 6.712,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 121.807,00 133.225,00
Summe Sachanlagen 0,00 241.489,00 261.475,00
Summe Anlagevermögen 0,00 262.228,00 286.185,00

sonstige Berichtsbestandteile

5. Unterschrift der Geschäftsführung

 

Patersdorf, den 13.06.2024

Apfl Granit GmbH
Patersdorf

gez. Feist Christian

gez. Feist Sandra

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Apfl Granit GmbH, Patersdorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Apfl Granit GmbH, Patersdorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Apfl Granit GmbH, Patersdorf für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Viechtach, den 21.08.2024

BFMT Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Martin Trost, Wirtschaftsprüfer

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