Abwicklungsgesellschaft FG GmbH

Bahnhofstraße 27, 97348 Markt Einersheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 8223
Vorher
Fritsch GmbH
Eingetragen
16.9.2003
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Bäckereimaschinen und Zubehör zu Bäckereimaschinen. Darüber hinaus ist die Gesellschaft berechtigt, mit dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängende Dienstleistungen aller Art zu erbringen und überhaupt alle Geschäfte zu tätigen, die den Gegenstand des Unternehmens fördern.

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Schmitz
seit 18.1.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Fritsch Holding Aktiengesellschaft
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Fritsch Holding Aktiengesellschaft
Germany
6.525.600 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fritsch GmbH

Markt Einersheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld im Maschinenbau

Deutschland befindet sich auf einem soliden Wachstumskurs. Trotz des schwierigen internationalen Umfeldes ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2015 insgesamt um 1,7 Prozent gewachsen. Die Arbeitslosigkeit befindet sich auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Die realen Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer verzeichneten im vergangenen Jahr den höchsten Zuwachs seit mehr als zwei Jahrzehnten. Der Staatshaushalt von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen war 2015 bereits im vierten Jahr in Folge annähernd ausgeglichen.

Die Aufwärtsbewegung der deutschen Konjunktur schwächte sich im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres etwas ab. Die Wachstumsverlangsamung in den Schwellenländern führte zu weniger dynamischen Exporten und Unternehmensinvestitionen. Gegen Jahresende nahm die industrielle Nachfrage jedoch wieder Fahrt auf. Gleichzeitig verbesserte sich die Stimmung in den Unternehmen. Am Arbeitsmarkt setzte sich die günstige Entwicklung bis zum Jahresende fort. Die anhaltende wirtschaftliche Dynamik wird vor allem durch die Binnenwirtschaft getragen, insbesondere von den Konsumausgaben und den Wohnungsbauinvestitionen. Weiterhin günstig auf die wirtschaftliche Entwicklung wirkten der niedrige Ölpreis und der vergleichsweise schwache Eurokurs. Dämpfend wirkt sich hingegen der Wachstumsrückgang in vielen Schwellenländern aus.

Die wirtschaftliche Entwicklung im Bereich Maschinenbau war im abgelaufenen Jahr ebenfalls stabil. Die Bestellungen legten 2015 sowohl im Inland, als auch aus dem Ausland um 1 Prozent zu. Die Exporte deutscher Maschinenbauer konnten in 2015 leicht gesteigert werden. Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich ein Plus von 2,6 Prozent. Nach Abzug von Preissteigerungen bedeutet dies einen realen Zuwachs von 0,9 Prozent. Insgesamt ist das Auslandsgeschäft deutscher Maschinenbauer von entscheidender Bedeutung angesichts einer Exportquote von rund 76 Prozent. Im vergangenen Jahr haben die USA die Spitzenposition in der Exportrangliste des Maschinenbaus von China zurückerobert. Während die Ausfuhren des Maschinenbaus nach China um 5,9 Prozent auf 16 Milliarden Euro zurückgingen, stieg der Export in die USA um 11,2 Prozent auf 16,8 Milliarden Euro an. Eine wichtige Rolle bezüglich der künftigen USA-Exporte spielen die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich des Freihandelsabkommens TTIP. Die Maschinenbauer in Deutschland sehen in einem gut verhandelten Freihandelsabkommen mit den USA eine große Chance für mehr Exporte in die Vereinigten Staaten.

Quellen: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, VDMA

1.2 Darstellung des Geschäftsverlaufs

Gute Auftragseingänge

Die Auftragseingänge des Geschäftsjahres 2015 lagen im Plan und mit EUR 76,5 M€ leicht über Vorjahr. Die monatliche Verteilung des Auftragseingangs war bis auf den Juni 2015 (EUR 11,7 M€) ziemlich gleichmäßig. Sowohl der Auftragseingang aus den Europäischen Ländern als auch der Auftragseingang aus den arabischen Staaten zogen deutlich an.

Hauptumsatzträger waren Anlagen für rustikale Brote, Brötchen und Pizza. Die Nachfrage nach Brezellinien ist ebenfalls weiterhin ungebrochen.

Wichtigster Handelspartner war neben der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) wiederum der Euro-Raum. Der Anteil der Auslandsumsätze sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und betragen nun rund 75 % des Gesamtumsatzes (Auslandsanteil Vorjahr 74 %).

Die Auftragseingänge sind gekennzeichnet durch einen guten Mix aus Altkunden- und Neukundengeschäft.

Projektbezogene und strategische Innovationen fanden vor allem im Bereich der industriellen Croissant- und der Brezellinien statt. Auch das Produktportfolio für die Brot- und Brötchenherstellung wurde weiter ausgebaut.

Die Gesellschaft übertraf ihre geplante betriebliche Leistung; die Erlöse aus Eigenleistung blieben im Plan. Im Tätigkeitsbereich Industrie erhöhten sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr deutlich, in den anderen Bereichen wurden jeweils leichte Steigerungen erzielt.

Das Ergebnis des Geschäftsjahres lag zwar erwartungsgemäß unter dem Vorjahresergebnis; gleichwohl konnte ein über der Planung liegendes Ergebnis erzielt werden.

1.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft

Ertragslage

Die Umsatzerlöse stiegen um T€ 5.915 auf T€ 79.607. Dies entspricht einer Steigerung um 8 %. Die Gesamtleistung hat sich von T€ 74.409 auf T€ 76.279 erhöht. Wesentlicher Grund für die Umsatzsteigerung war der gestiegene Auftragseingang aus dem Inland.

Der Materialaufwand hat sich insgesamt um T€ 3.058 auf T€ 29.937 erhöht. Die Materialaufwandsquote hat sich von 36,1 % im Vorjahr auf 39,2 % erhöht, wobei die Erhöhung unter anderem auf einen höheren Anteil an Handelsware als auch unterjährigen Mehraufwand im Rahmen von Auslieferungen beruht. Der Rohertrag hat sich unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung um T€ 1.188 auf T€ 46.342 vermindert.

Die Personalkosten haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.695 erhöht. Im Jahr 2015 erfolgt eine Tarifanpassung um 3 %. Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr weder Kurzarbeit noch fanden betriebsbedingte Entlassungen statt. Die Personalstärke hat sich leicht erhöht.

Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 283 erhöht, die im Wesentlichen auf Investitionen zurückzuführen sind.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um T€ 1.812 vermindert, was im Wesentlichen auf geringere Vertriebsprovisionen und verminderte Beratungskosten zurückzuführen ist. Insgesamt lagen die sonstigen Kosten im Plan.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich von T€ 2.833 auf T€ 1.787 deutlich vermindert. Der Grund hierfür liegt im Wesentlichen in dem geringeren Rohertrag und den erhöhten Personalaufwendungen.

Insgesamt beendete die Gesellschaft das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von T€ 1.524 nach einem Jahresüberschuss im Vorjahr von T€ 2.562.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 4.805 auf T€ 35.918 erhöht. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der liquiden Mittel (T€ 7.110), der Forderungen aus Lieferung und Leistung (T€ 3.202) und dem Abbau der sonstigen Rückstellungen (T€ 2.074) denen die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 7.293) gegenübersteht. Dabei steht der Anstieg der liquiden Mittel mit der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in direktem Zusammenhang. Die Minderung der sonstigen Rückstellungen ist aufgrund der Optimierung von Abläufen im Unternehmen und den daraus resultierenden geänderten Parameter bei der Ermittlung der zukünftigen Aufwendungen zurückzuführen.

Das Eigenkapital hat sich um den erwirtschafteten Jahresüberschuss von T€ 1.524 auf T€ 10.472 erhöht. Im Bereich des mittel- und langfristigen Fremdkapitals ist keine wesentliche Verminderung eingetreten, während sich das kurzfristige Fremdkapital aufgrund Cash-Pooling mit verbundenen Unternehmen trotz des Rückgangs der kurzfristigen sonstigen Rückstellungen deutlich erhöhte.

Dem Umlaufvermögen inklusive der übrigen Aktiva von T€ 24.697 (Vorjahr: T€ 20.274) steht ein kurzfristiges Fremdkapital von T€ 22.951 (Vorjahr: T€ 19.683) gegenüber. Damit ist das kurzfristige Fremdkapital vollständig durch das kurzfristig gebundene Vermögen gedeckt.

Im Geschäftsjahr wurden insgesamt Investitionen in Höhe von T€ 1.357 vorgenommen, denen Abschreibungen in Höhe von T€ 956 entgegenstehen. Von den gesamten Investitionen entfallen T€ 120 auf immaterielle Vermögensgegenstände und T€ 1.237 auf das Sachanlagevermögen.

Das Anlagevermögen ist zu 93,3 % durch Eigenkapital gedeckt.

Im Bereich der Liefer- und Leistungsforderungen sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 3.202 angestiegen, während sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um T€ 1.571 reduzierten.

Bei dem Working-Capital ist im Vorjahresvergleich eine Erhöhung um T€ 1.145 auf T€ 1.376 zu verzeichnen.

Das Working-Capital entwickelte sich wie folgt:

2015
TEUR
Vorjahr
TEUR
Veränderung
TEUR
Vorratsvermögen 6.413 10.716 -4.303
kurzfristige Forderungen 9.797 8.191 1.606
liquide Mittel 8.117 1.007 7.110
Summe 24.327 19.914 4.413
kurzfristige Rückstellungen 5.094 7.103 -2.009
übrige kurzfristige Schulden 16.636 10.192 6.444
Verbindlichkeiten aus L.u.L. 1.221 2.388 -1.167
Summe 22.951 19.683 3.268
Working-Capital 1.376 231 1.145

Das Eigenkapital ist durch den in 2015 erzielten Jahresüberschuss um T€ 1.524 gestiegen und beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 10.472 (Vorjahr: T€ 8.948). Dies führt zu einer Eigenkapitalquote von 29,2 % (Vorjahr: 28,8 %).

Die Reduzierung der sonstigen Rückstellungen von insgesamt T€ 2.074 resultiert aus geänderten Parametern der Berechnungsgrundlage für Gewährleistung und Nacharbeit, der Beendigung von Rechtsstreiten, sowie aus geringeren Aufwendungen für Personalmaßnahmen.

Bei den Verbindlichkeiten haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vergleich zum Vorjahr um T€ 887 sowie aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.168 reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um T€ 7.293 angestiegen.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2015 einen Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von T€ 9.280 erzielt, der um T€ 4.898 höher ist als im Vorjahr. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf T€ -1.283 (Vorjahr: T€ -2.108) und resultiert im Wesentlichen aus dem Saldo zwischen den Auszahlungen für Investitionen in immaterielles und Sachanlagevermögen mit T€ 1.357 und den Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens mit T€ 74. Im Bereich der Finanzierungstätigkeit erfolgten mit T€ 887 Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten. Der Finanzmittelfonds zum Jahresende, der aus Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten besteht, hat sich auf T€ 8.117 zum 31. Dezember 2015 (Vorjahr: T€ 1.007) erhöht.

Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil. Dies liegt insbesondere an dem intensivierten Forderungsmanagement, dem Cash-Pooling in der Gruppe und dem verbesserten Bestände-Management. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten mit Skonto und innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Gesellschaft verfügt über eine ausreichende Kreditausstattung, um die Vorfinanzierung von Projekten bis zu deren Auslieferung zu gewährleisten.

Für die weitere Entwicklung der Gesellschaft ist entscheidend, in wie weit die weltwirtschaftliche Konjunktur Einfluss auf das Investitionsverhalten der Kunden haben wird, deren Länder zum Teil vom Ölexport abhängig sind.

Es ist davon auszugehen, dass die Bedeutung der Auslandsmärkte weiterhin hoch ist und die Gesellschaft mit ihrem marktgerecht abgestimmten Leistungsangebot weiterhin gut vom Markt angenommen wird. Die guten Referenzen am Markt und die aktuelle Entwicklung der Auftragseingänge unterstützen dies.

2. Bericht über Forschung und Entwicklung

Gegenstand der Entwicklungstätigkeit der Gesellschaft sind innovative Verfahren zur Herstellung von Gebäckformen wie Croissants, Brezeln, Pizza, Broten, Feingebäck und vielen kundenindividuellen Produkten.

Der wichtigste Teil der Innovationskraft der Gesellschaft ist ein Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Die Mitarbeiterzahl in Forschung und Entwicklung wurde im Jahre 2015 aufgestockt.

In 2015 wurden die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung erhöht. Auch im Jahre 2016 will die Gesellschaft die Forschung und Entwicklung weiter ausbauen. Diesen Kurs bestätigen zahlreiche erfolgreich abgeschlossene Projekte.

3. Chancen- und Risikobericht

Im Jahr 2015 sind keine wesentlichen juristischen Auseinandersetzungen geführt worden oder entstanden. Dies spiegelt sich vor allem in den Rückstellungen für Prozesskosten wider.

Aufgrund komplexer Aufträge kann ein Risiko darin liegen, dass es wegen temporärer Engpässe im Konstruktions- und in den sonstigen Leistungserstellungsprozessen sowohl zu Verschiebungen von Lieferterminen als auch zu längeren Lieferfristen kommen kann. Dies könnte zu entsprechenden Auswirkungen auf Pönale, Kundenzufriedenheit und Akquisition von Neuaufträgen führen. Dieses Risiko wird dadurch relativiert, dass die Gesellschaft notwendige Maßnahmen im Bereich der Qualitätssicherung und ein sorgfältiges Management der einzelnen Aufträge mit einem entsprechenden Projekt-Controlling eingeführt hat.

Darüber hinaus können Risiken in der Entwicklung der Preise für Roh- und fertig bezogene Materialien als auch in der Wechselkursrelation zum US-Dollar liegen. Deren Entwicklung kann nicht vollständig über Sicherungsgeschäfte abgedeckt werden. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko bei Aufträgen mit längerer Laufzeit durch geeignete vertragliche Regelungen.

Chancen sieht die Geschäftsführung in der Erschließung neuer Wachstumsmärkte und in der Entwicklung neuer innovativer Produktionsmaschinen insbesondere im Bereich der industriellen Croissant-, Brot- und der Brezellinien.

4. Prognosebericht

4.1 Konjunkturelle Aussichten

Für das Jahr 2016 wird das globale Wirtschaftswachstum auf 2,9 % geschätzt. Trotz dieser guten Aussichten ist das Risiko neuer Krisen nicht gebannt. Für die Euro-Zone wird mit einem Wachstum von 1,7 % gerechnet. Für die USA wird mit einem deutlichen Anstieg des BIP um 2,7 % gerechnet. Für China rechnet die Weltbank jedoch mit einer Verlangsamung des Wachstums auf 6,7 Prozent nach geschätzt 6,9 Prozent im vergangenen Jahr.

In Deutschland wird für das Jahr 2016 im Jahresdurchschnitt ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von real 1,7 Prozent erwartet.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) rechnet im Bereich Maschinenbau für 2016 mit einem Nullwachstum. Als Grund gelten die vielen Krisenherde dieser Welt, die schwächelnden Schwellenländer wie auch die politischen Brandherde - wie die Russland-Sanktionen, der erlahmende Schwung in China oder die Bürgerkriege im Nahen Osten. Dieses zu erwartende Nullwachstum ist aus Sicht des VDMA zwar nicht zufriedenstellend, jedoch wäre es für das konjunkturelle und politische Umfeld eine durchaus anerkennenswerte Leistung.

Als wichtig für die Entwicklung der Branche wird der mögliche Abschluss des Freihandelsabkommens TTIP mit den USA betrachtet. Aus Sicht des VDMA bietet sich hierdurch gerade für deutsche Unternehmen eine einmalige Chance auf neues Wachstum und Sicherung von Arbeitsplätzen.

Quellen: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, VDMA

4.2 Ausblick der Gesellschaft 2016

Auf Basis der aktuell guten Auftragslage und den aufgesetzten Maßnahmen ist für die weiteren Geschäftsjahre davon auszugehen, dass die Bedeutung der Auslandsmärkte weiter steigen wird und das Umsatzwachstum der Gesellschaft vorrangig aus dem industriellen Maschinenprogramm entsteht, dessen Produktpalette weiterhin gute Resonanz findet. Das Serviceangebot steigt in seiner Bedeutung, je mehr Maschinen im Markt sind.

Die Gesellschaft geht für das Geschäftsjahr 2016 von einer positiven Entwicklung aus.

Das Umsatzziel beträgt EUR 79 Mio. und liegt damit auf Vorjahresniveau. Davon sind zum Zeitpunkt Anfang März bereits EUR 55,5 Mio. fakturiert oder im Auftragsbestand (= 70 %).

Die Gesellschaft geht von stabilen Umsätzen mit Industriekunden im In- und Ausland aus. Die Industriekunden werden wieder stärker investieren als Klein- und Mittelbetriebe. Es herrscht auch weiterhin ein starker Wettbewerb mit dem sich die Gesellschaft messen muss. In einzelnen Bereichen des Produktmix der Gesellschaft traten neue, global agierende Anbieter auf, die für einen zunehmenden Wettbewerbsdruck sorgen.

Die Planung der Gesellschaft geht wieder von einem positiven EBT von T€ 2.500 aus.

Die Gesellschaft hat umfangreiche Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Organisation im Rahmen der Einführung eines neuen ERP-Systems angestoßen. Die dazu notwendigen Prozesse und die Weiterentwicklung der Mitarbeiter haben hierbei ihre Schwerpunkte. Mit diesen Maßnahmen werden auch in Zukunft die immer komplexer werdenden Anforderungen an die Produkte/Maschinen erfüllt und die Kundenzufriedenheit gewährleistet.

Im Rahmen der Innovationsstrategie wurden Projekte zur Neu- und Fortentwicklung der einzelnen Produktlinien aufgesetzt. Diese wurden zum Teil schon auf der wichtigsten Messe, der IBA, in München gezeigt.

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten und werden auch nicht erwartet.

 

Markt Einersheim, den 30. März 2016

Helmut Hirner

Bilanz

Aktiva

31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Anlagevermögen 11.220.727,00 10.839.497,58
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 891.021,00 943.137,50
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 891.021,00 943.137,50
II. Sachanlagen 10.329.700,00 9.896.354,08
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.204.622,66 7.406.722,66
2. technische Anlagen und Maschinen 186.851,50 145.116,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.848.873,84 2.300.561,55
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 89.352,00 43.953,37
III. Finanzanlagen 6,00 6,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6,00 6,00
B. Umlaufvermögen 24.515.434,26 20.110.933,83
I. Vorräte 6.413.305,08 10.716.161,98
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.482.658,67 2.773.616,20
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 11.318.999,81 14.027.185,09
3. fertige Erzeugnisse und Waren 436.954,42 1.287.643,05
4. geleistete Anzahlungen 156.125,00 114.890,00
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 7.981.432,82 7.487.172,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.985.120,19 8.388.187,16
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.050.001,31 5.848.342,93
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 717.343,10 2.287.823,04
3. sonstige Vermögensgegenstände 217.775,78 252.021,19
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.117.008,99 1.006.584,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 182.041,99 65.180,14
D. Aktive latente Steuern 0,00 97.969,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 35.918.203,25 31.113.580,55

Passiva

   
  31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Eigenkapital 10.471.994,91 8.947.571,80
I. gezeichnetes Kapital 6.525.600,00 6.525.600,00
II. Kapitalrücklage 750.000,00 750.000,00
III. Bilanzgewinn 3.196.394,91 1.671.971,80
B. Rückstellungen 7.148.866,14 9.020.675,14
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.034.203,00 1.896.260,00
2. Steuerrückstellungen 305.702,14 241.890,14
3. sonstige Rückstellungen 4.808.961,00 6.882.525,00
C. Verbindlichkeiten 18.297.342,20 13.145.333,61
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.565.024,39 3.451.237,32
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.565.024,39 760.651,94
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.221.042,74 2.388.493,37
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.221.042,74 2.388.493,37
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.650.313,41 6.357.686,61
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 13.650.313,41 6.188.984,41
4. sonstige Verbindlichkeiten 860.961,66 947.916,31
davon aus Steuern 382.317,17 393.583,46
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 167.154,66 21.164,69
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 860.961,66 947.916,31
Bilanzsumme, Summe Passiva 35.918.203,25 31.113.580,55

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1. Umsatzerlöse 79.607.560,00 73.692.504,11
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -3.328.906,92 717.045,11
3. sonstige betriebliche Erträge 3.436.651,33 3.078.747,25
davon Erträge aus Währungsumrechnung 160.544,62 219.122,74
4. Materialaufwand 29.937.207,97 26.879.222,40
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 27.104.797,00 24.251.810,35
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.832.410,97 2.627.412,05
5. Personalaufwand 29.228.038,11 27.532.557,18
a) Löhne und Gehälter 24.297.236,91 22.465.643,13
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.930.801,20 5.066.914,05
davon für Altersversorgung 301.737,73 348.264,98
6. Abschreibungen 955.675,64 673.093,23
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 955.675,64 673.093,23
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 17.117.070,79 18.929.270,06
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 27.267,01 4.529,59
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.441,24 21.237,12
davon aus verbundenen Unternehmen 214,76 12.597,74
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 698.234,96 661.484,36
davon an verbundene Unternehmen 23.046,02 33.173,88
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.787.518,18 2.833.906,36
11. außerordentliche Aufwendungen 20.770,00 20.770,00
12. außerordentliches Ergebnis -20.770,00 -20.770,00
13. Steuern vom Einkommen und Ertrag 203.858,08 213.158,26
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern -97.969,00 26.663,00
14. sonstige Steuern 38.466,99 37.753,66
15. Jahresüberschuss 1.524.423,11 2.562.224,44

Ergebnisverwendung

1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
15. Jahresüberschuss 1.524.423,11 2.562.224,44
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.671.971,80  
17. Verlustvortrag aus dem Vorjahr   890.252,64
18. Bilanzgewinn 3.196.394,91 1.671.971,80

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes in den jeweils gültigen Fassungen aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend planmäßig abgeschrieben.

Das abnutzbare Sachanlagevermögen wurde zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bilanziert.

Die planmäßige Abschreibung wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Der im Sachanlagevermögen enthaltene Festwert in Höhe von EUR 16.035,00 (Vorjahr EUR 16.035,00) umfasst die maschinengebundenen Werkzeuge.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 150,00 wurden voll abgeschrieben. Für Zugänge an geringwertigen Anlagegütern mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als EUR 150,00 und nicht mehr als EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet. Dieser Sammelposten wurde im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten ausgewiesen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten unter Einbeziehung von Einzel- und notwendigen Gemeinkosten bewertet. Die Wertermittlung erfolgt bei Lagerartikeln mit den Standard-Herstellungskosten und bei den übrigen Erzeugnissen auf Grund der mitlaufenden Kalkulation. Bei längerer Lagerdauer werden Abwertungen in Abhängigkeit von der Umschlagshäufigkeit vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte wurden von diesen offen abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt, das allgemeine Kreditrisiko ist in Form pauschaler Abschläge berücksichtigt. Soweit Einzelrisiken erkennbar sind, werden diese durch eine angemessene Einzelwertberichtigung berücksichtigt.

Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten für transitorische Ausgaben sind nach den handelsrechtlichen Vorschriften gebildet worden.

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt.

Pensionsverpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Sie werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB).

Die übrigen Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Sämtliche im Einzelnen ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind - mit Ausnahme des Aktivwertes aus der Rückdeckungsversicherung - binnen Jahresfrist fällig. Der Aktivwert in Höhe von EUR 187.225,00 zum 31. Dezember 2015 (Vorjahr EUR 197.405,00) entsteht rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag und weist eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aus.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 717.343,10 (Vorjahr EUR 2.287.823,04) und solche gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 617.241,94 (Vorjahr EUR 1.416.037,95) enthalten.

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

EUR
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.671.971,80
Jahresüberschuss 1.524.423,11
  3.196.394,91

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem sog. Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected Unit Credit"-Methode) gebildet. Dabei wurde zur Ermittlung der Pensionsverpflichtung der von der Bundesbank zum 31. Dezember 2015 veröffentlichte Zins für eine Laufzeit von 15 Jahren in Höhe von 3,89 % zugrunde gelegt. Ferner wurde ein Rententrend von 1,00 % und keine Fluktuation unterstellt sowie die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Bei der Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellung nach BilMoG wurde von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr 2015 wurden EUR 20.770,00 (Vorjahr EUR 20.770,00) als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum Bilanzstichtag beträgt EUR 186.925,00 (Vorjahr EUR 207.695,00).

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt EUR 4.808.961,00 betreffen im Wesentlichen Prozesskosten, Garantieverpflichtungen, Einarbeitungen, Urlaubsverpflichtungen und Gleitzeit, Prämien und Zielvereinbarungen, Abfindungen, Aufbewahrung, ausstehende Rechnungen sowie Jahresabschlusskosten.

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 2.560.313,41 (Vorjahr EUR 952.686,61).

Der Verbindlichkeitenspiegel gibt einen Überblick über die Fälligkeit der einzelnen Verbindlichkeiten:

Gesamtbetrag
EUR
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
EUR
davon Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
EUR
davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.565.024,39 2.125.560,98 439.463,41 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Liefe rungen und Leistungen 1.221.042,74 1.221.042,74 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.650.313,41 13.650.313,41 0,00 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 860.961,66 860.961,66 0,00 0,00
- davon aus Steuern (382.317,17) (382.317,17)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (167.154,66) (167.154,66)    
  18.297.342,20 17.857.878,79 439.463,41 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden in Höhe von EUR 3.936.947,48 besichert.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Nach geographischen Märkten gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt:

2015
TEUR
2014
TEUR
Ausland 58.914 54.231
Inland 20.693 19.461
  79.607 73.692

Nach Tätigkeitsbereichen gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt:

2015
TEUR
2014
TEUR
Industrie 57.165 54.864
Handelsware, sonstige 2.081 1.616
Dienstleistungen 9.926 7.512
Euro-Programm 6.941 7.027
Handwerk 3.494 2.673
  79.607 73.692

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden vor allem Aufwendungen für Miete und Nebenkosten, allgemeine Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen ausgewiesen.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 234.833,00 (Vorjahr EUR 98.376,00).

Die außerordentlichen Aufwendungen beruhen auf der Zuführung zu Pensionsrückstellungen aus der BilMoG-Umstellung.

V. Sonstige Angaben

1. Im Geschäftsjahr 2015 waren durchschnittlich 524 Mitarbeiter (Vorjahr 516) und 37 Auszubildende (Vorjahr 35) beschäftigt.

2. Aus Miet-, Pacht-, Wartungs- und Leasingverträgen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von rund EUR 2.533.240,69 (Vorjahr EUR 2.287.076,24).

Aus Kundengarantien bestehen Eventualverbindlichkeiten in Höhe von rund EUR 6.381.300,00 (Vorjahr EUR 6.464.691,00). Die mögliche Inanspruchnahme durch eigene Kunden ist im Rahmen der gebildeten Gewährleistungsrückstellung berücksichtigt.

Für die eingeräumten Betriebsmittellinien und Avalkreditlinien, die durch die verbundenen Unternehmen in Anspruch genommen werden können, wurde die Mithaft übernommen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der verbundenen Unternehmen erscheint gesichert. Die Gesellschaft geht daher nicht von einer Inanspruchnahme aus.

Die gesamtschuldnerische Mithaftung für verbundene Unternehmen besteht bezüglich Kontokorrentkreditlinien in Höhe von EUR 10,396 Mio. sowie Avalkreditlinien in Höhe von EUR 22,001 Mio. Am Bilanzstichtag wurden die Kontokorrentkreditlinien in Höhe von EUR 2,565 Mio. und die Avalkreditlinien in Höhe von EUR 8.986 Mio. in Anspruch genommen.

3. Im Geschäftsjahr 2015 erfolgte die Geschäftsführung durch Herrn Dr. Ulrich Brahms, Dipl.-Ingenieur (bis 2. Oktober 2015) und Herrn Helmut Hirner, Dipl.-Wirtschaftsingenieur (ab 2. Oktober 2015).

Der Geschäftsführer war bzw. ist zur alleinigen Vertretung berechtigt.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Der Jahresabschluss der Fritsch GmbH wird in den Konzernabschluss der Fritsch Holding Aktiengesellschaft, Markt Einersheim, einbezogen.

5. Unterschrift des Geschäftsführers

 

Markt Einersheim, den 30. März 2016

Helmut Hirner

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2015
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.883.135,08 119.699,40 0,00 86.441,25 1.916.393,23
  1.883.135,08 119.699,40 0,00 86.441,25 1.916.393,23
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.733.725,47 14.778,64 0,00 0,00 9.748.504,11
2. technische Anlagen und Maschinen 1.535.568,46 70.756,34 0,00 771.909,49 834.415,31
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.638.341,84 1.106.054,86 0,00 1.448.672,91 7.295.723,79
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 43.953,37 45.398,63 0,00 0,00 89.352,00
  18.951.589,14 1.236.988,47 0,00 2.220.582,40 17.967.995,21
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6,00 0,00 0,00 0,00 6,00
  6,00 0,00 0,00 0,00 6,00
  20.834.730,22 1.356.687,87 0,00 2.307.023,65 19.884.394,44
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2015
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 939.997,58 171.803,40 86.428,75 1.025.372,23
  939.997,58 171.803,40 86.428,75 1.025.372,23
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.327.002,81 216.878,64 0,00 2.543.881,45
2. technische Anlagen und Maschinen 1.390.451,96 28.983,34 771.871,49 647.563,81
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.337.780,29 538.010,26 1.428.940,60 4.446.849,95
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  9.055.235,06 783.872,24 2.200.812,09 7.638.295,21
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  9.995.232,64 955.675,64 2.287.240,84 8.663.667,44
Buchwert Buchwert
31.12.2015
EUR
31.12.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 891.021,00 943.137,50
  891.021,00 943.137,50
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.204.622,66 7.406.722,66
2. technische Anlagen und Maschinen 186.851,50 145.116,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.848.873,84 2.300.561,55
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 89.352,00 43.953,37
  10.329.700,00 9.896.354,08
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6,00 6,00
  6,00 6,00
  11.220.727,00 10.839.497,58

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.04.2016 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wegen der teilweisen Offenlegung des Jahresabschlusses wird darauf hingewiesen, dass sich nachfolgender Bestätigungsvermerk auf den ungekürzten Jahresabschluss bezieht.

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Fritsch GmbH, Markt Einersheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und

Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Offenbach am Main, den 31. März 2016

BADER - FÖRSTER - SCHUBERT GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

Friedrich W. Stöhr, Wirtschaftsprüfer

Hartmut W. Schubert, Wirtschaftsprüfer

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