Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gotthardt Informationssysteme GmbHLiquidiert
Maria Trost 23, 56070 Koblenz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Arne Westphal seit 8.4.2019 | Geschäftsführer |
Jörg Koch seit 9.1.2019 | Prokura |
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gotthardt Informationssysteme GmbHKoblenzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 20181. Grundlage unseres Geschäfts Die Gotthardt Informationssysteme GmbH (GIS) betreut IT-Lösungen für Ärzte und medizinische Versorgungszentren mit den Schwerpunkten Vertrieb und Dienstleistung für Arztinformationssysteme (AIS), Hardware und IT-Infrastruktur. Die GIS ist Vertriebspartner der CompuGroup Medical Deutschland AG in Koblenz für den Geschäftsbereich CGM MEDISTAR. Die GIS vertreibt und betreut die Arztinformationssysteme sowie die komplette Hard- und Software intensiv in einer schlanken und effektiven Organisationsstruktur, deren Teams von Teamleitern und Bereichsleitern koordiniert werden. Den Anwendern stehen zentrale Ansprechpartner in den Bereichen Kundenservice, Support-/Dienstleistung, Praxisberatung und Verwaltung zur Verfügung. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Koblenz. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftlich und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das E-Health-Gesetz (in Kraft seit 29.12.2015) soll die Digitalisierung im Gesundheitswesen (Telematikinfrastruktur) mit den Punkten Stammdatenmanagement, Notfalldaten, Medikationsplan, elektronische Arztbriefe, elektronische Patientenakte, Patientenfach, Telemedizin und Vernetzbarkeit (IT-Systeme, Smartphones) vorantreiben. Die Einführung des Stammdatenmanagements hat im Dezember 2017 begonnen und wird im Laufe des Jahres 2019 abgeschlossen werden (ca. 2.000 Praxen, ca. 1/3, müssen für die GIS umgestellt werden). Die Umsätze der Allgemeinmediziner blieben auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Das sehr geringe Ausfallrisiko bestätigt die stabile Entwicklung bei den Allgemeinmedizinern. Steigende Kosten, vor allem bei den Personalkosten, haben die Umsatzrendite etwas gedrückt. Immer öfter werden neue Leistungen der Ärzte dauerhaft extrabudgetär vergütet, weitere im Rahmen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) sollen ebenfalls nicht budgetiert werden. Damit ist ein erster Schritt zur Entbudgetierung notwendiger Leistungen in der Grundversorgung getan. Auch wenn die Videosprechstunde noch nicht besonders stark nachgefragt wird, ist mit einer telemedizinischen Versorgung insgesamt zu rechnen. Sie entlastet den Arzt vor allem bei den Haus- und Heimbesuchen, wie einige Modellprojekte zeigen. Neben den Ärzten muss auch die Bevölkerung auf die telemedizinische Behandlung und über die Veränderungen in der ambulanten Versorgung informiert und vorbereitet werden. Die Einzelpraxis ist immer noch die vorherrschende Praxisform, trotz zunehmender Anstellung und Kooperationen. Daher bleibt der Markt weiterhin sehr fragmentiert. Der Mangel an Allgemeinmedizinern bietet niederlassungswilligen Ärzten beste Voraussetzungen dazu. Begünstigt wird eine Praxisübernahme oder Gründung durch das niedrige Investitionsvolumen und niedrige Zinsen. (Quelle: Branchen Report 2018 der Sparkassen-Finanzgruppe) 2.2 Geschäftsverlauf Nachdem im November die Zertifizierungen der Hardware im Rahmen der Telematik-Infrastruktur (TI) abgeschlossen waren, konnten ab Dezember 2017 die ersten Installationen/Teilinstallationen bei den Kunden durchgeführt werden. Dominierendes Thema des Geschäftsjahres war somit der TI-Rollout. Insgesamt wurden 4.055 Praxen installiert. Diese Installationen wurden mit Provisionen für die reine Hardware und Installation in Höhe von T€ 3.299 und zuzüglich aller Prämien und Boni in Höhe von T€ 419 mit insgesamt T€ 3.718 von der CGM Medical Deutschland AG vergütet. Der Auftragseingang unabhängig von TI konnte von T€ 7.165 auf T€ 9.100 gesteigert werden, das entspricht einem Wachstum von 27 %. Die Softwarepflege für die Telematikinfrastruktur bringt für den technischen Helpdesk zusätzliche Umsätze i.H.v. T€ 58 pro Monat. Infolge dieses hinzugekommenen Geschäftsfeldes wurde der technische Helpdesk personell um 6 Techniker aufgestockt. 2.3 Ertragslage Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 27,3 % auf T€ 24.204 gestiegen. Die Erlöse an TI-Provisionen trugen mit T€ 3.299 bei, die Erlöse für den technischen Helpdesk mit T€ 430. Der Rohertrag beläuft sich auf T€ 17.367 und konnte im Vergleich zum Vorjahr um 29,3 % gesteigert werden. Der Personalaufwand erhöhte sich um 4,8 % (T€ 431) auf T€ 9.414. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich im Berichtsjahr auf T€ 3.031 und sind damit T€ 241 (8,6%) höher ausgefallen als im Vorjahr. Das Berichtsjahr wurde u.a. durch hohe Zuführungen zu Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen (T€ 71), Buchverluste aus Anlagenabgängen (T€ 96) sowie hohe Reparaturkosten aus Unfallschäden (+T€ 34) belastet. Das Finanz- und Beteiligungsergebnis erhöhte sich von T€ -32 auf T€ 24 insbesondere aufgrund von gestiegenen Erträgen aus der Beteiligung an der MED-IT GmbH & Co. KG (Steigerung +T€ 19), Zinserträgen aus verbundenen Unternehmen (T€ 19) sowie geringerem Aufwand für Darlehenszinsen (Reduzierung -T€ 19). Die in der Jahresplanung erwartete Umsatzsteigerung für 2018 wurde um T€ 3.400 übertroffen, die angestrebte EBITDA-Marge von 15,0% um 5,2%. Der im Vergleich zum Umsatzanstieg überproportionale Margenanstieg ergibt sich aus dem Umstand, dass die Komponenten Konnektor und Kartenlesegerät für die Telematikinfrastruktur nicht über den Wareneinsatz liefen, sondern über eine Vertriebsprovision. 2.4 Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur sowie deren Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich aus den Zusammenstellungen der Bilanzzahlen für die beiden Abschlussstichtage 31. Dezember 2018 und 2017. Anlagevermögen Im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände gab es auch in 2018 keine größeren Investitionen. Im Bereich des Sachanlagevermögens wurden für Büroausstattung in Osnabrück und Möbel T€ 121,5 investiert. Im Bereich der Finanzanlagen und Beteiligungen gab es ebenfalls keine Veränderungen. Umlaufvermögen Die Vorräte zum 31. Dezember 2018 betreffen Hard- und Software, Verbrauchsmaterial, Ersatzteile und Leihgeräte. Der Warenbestand erhöhte sich um T€ 375, da um die Jahreswende ein großes Volumen an Installationsaufträgen vorlag. Wertberichtigungen waren insgesamt in Höhe von T€ 48 vorzunehmen. Der Forderungsbestand ist um T€ 1.094 (-14,4 %) gegenüber dem Vorjahr auf T€ 2.550 gestiegen, wobei das Debitorenziel bei 28 Tagen liegt. Eigenkapital Das Jahresergebnis in Höhe von T€ 4.801 wurde gemäß Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom Dezember 2010 an die RheinMassiv Verwaltung AG abgeführt. Das Eigenkapital beträgt daher unverändert zum Vorjahr T€ 997. Die Eigenkapitalquote beträgt, gemessen am Gesamtkapital, 13,6%. 2.5 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich auf T€ 2.039. Die Liquidität am Anfang der Periode betrug T€ 1.152. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug T€ 5.094. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf T€ -201. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrug T€ -5.519. 3. Niederlassungen Der Sitz der Gotthardt Informationssysteme GmbH ist Koblenz. Die GIS verfügt über folgende Niederlassungen:
4. Beteiligungsverhältnisse Mit Wirkung zum 1. Januar 2019 hält die K-LINE Praxislösungen GmbH mit Sitz in Kiel 100 % der Geschäftsanteile der Gotthardt Informationssysteme GmbH. Die K-LINE Praxislösungen GmbH ist ein Tochterunternehmen der CompuGroup Medical SE mit Sitz in Koblenz. 5. Prognose, Chance- und Risikobericht Gesundheitsleistungen unterliegen keiner Konjunkturabhängigkeit. Ertragslage konnte im 2. Jahr in Folge verbessert werden. Das angestrebte EBITA-Ziel von 15% wurde mit 20,2% übererfüllt. Die Einführung der Telematik-Infrastrukturmaßnahmen, die Ende November 2017 begann wird umsatz- und ertragsseitig auch die erste Jahreshälfte 2019 positiv prägen. Dabei spielen nicht nur, wie schon in 2018, die TI-Installationen selbst eine Rolle, sondern auch die notwendigen Anschaffungen der Arztpraxen, die Voraussetzung für die Telematik-Infrastruktur sind. Die neueste Version von MEDISTAR, MEDISTAR BLACK, die in Design und Funktion die bisherige Programmversion ablöst, soll in einem 5-Jahresprojekt bei den Bestandskunden eingeführt werden. Die Abkündigung der Windows Betriebssysteme Server 2008 und Windows 7 durch die Firma Microsoft zum 14. Januar 2020 wird einen Austausch veralteter Hardware in den Arztpraxen zwingend erforderlich machen. Die Geschäftsfelder Serviceverträge und Managed-Services zur Steigerung der Servicequalität und Betriebssicherheit beim Kunden werden weiter ausgebaut was auch zu einer größeren Kundenbindung führt jedoch auch einen Ressourcen-Aufbau und der Anschaffung von weiteren Lizenzen für Monitoring-Software. Aus heutiger Sicht ist für 2019 eine EBITA-Marge von bis zu 15 % bei einem Umsatz von T€ 23.500 wahrscheinlich. Risiken für das Unternehmen können sich aus Kundenabwanderung oder erheblichen Softwarefehlfunktionen ergeben. Da das Dienstleistungsniveau der GIS im Rahmen Ihrer neuen Organisationsstruktur ständig zeitnah kontrolliert und optimiert wird, ist das Risiko der Kundenabwanderung gering. Ärzte sind eine sichere Klientel, da ihr Geschäft keinen Konjunkturschwankungen unterliegt. Derzeit sieht die Gesellschaft keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens beeinträchtigen könnten.
Koblenz, 21.03.2019 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2018AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2018
Anhang für das Geschäftsjahr 2018A. Allgemein Der Jahresabschluss der Gotthardt Informationssysteme GmbH, Koblenz, zum 31. Dezember 2018 wurde entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches §§ 242 ff. erstellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Koblenz unter der Nummer HRB 5282 eingetragen. Die Darstellung des Jahresabschlusses wurde gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. B. Bilanz 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Ausübung von Bilanzierungswahlrechten und die angewandten Bewertungsmethoden werden nachfolgend bei den einzelnen Bilanzpositionen dargestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Soweit Abweichungen bestehen, sind sie und ihr Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei der jeweiligen Bilanzposition erläutert. Von bestehenden Ansatzwahlrechten wird nur Gebrauch gemacht, soweit aufgrund steuerrechtlicher Vorschriften eine Aktivierungs- bzw. Passivierungspflicht besteht. 2. Anlagevermögen a) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planungsmäßiger Abschreibungen bewertet. Anteilige Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wird bei den einzelnen Vermögensgegenständen wie folgt unterstellt:
Für den Firmenwert "MEDISTAR Hannover Vertriebs- und Service GmbH" basiert die Schätzung der Nutzungsdauer von 15 Jahren auf einem im Zusammenhang mit dem Unternehmenskauf erstellten Vertriebskonzept. Für den Firmenwert "H+M Healthcare Management Systemlösungen GmbH & Co. KG" basiert die Schätzung der Nutzungsdauer von 15 Jahren auf Grund der nachgewiesenen langjährigen Kundenbeziehungen. Außerplanmäßige Abschreibungen im Bereich der Sachanlagen waren nicht erforderlich. b) Finanzanlagen Die Bewertung erfolgt mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert. Eine Abschreibung war nicht notwendig. Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2018 ist im Anschluss an den Anhang (Anlage A) dargestellt. 3. Umlaufvermögen a) Vorräte Die Bestandsermittlung erfolgte durch körperliche Bestandsaufnahme. In den Vorräten sind Waren zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen sowie sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt. Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden notwendige Wertberichtigungen pauschal nach Alter der jeweiligen Forderung von 3 % bis 100 % vorgenommen. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden am Abschlussstichtag nicht. In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände enthalten. c) Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt. Beträge in fremder Währung sind nicht enthalten. 4. Eigenkapital Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2018 setzt sich wie folgt zusammen:
Der Jahresüberschuss in Höhe von € 4.800.994,39 wird gem. Ergebnisabführungsvertrag vom 8. Dezember 2010 von der RheinMassiv Verwaltung AG übernommen. Die Eintragung des Gewinnabführungsvertrages in das Handelsregister erfolgte am 17. Dezember 2010. 5. Rückstellungen Die Rückstellungen decken alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken ab. Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert. Fremdwährungsverbindlichkeiten lagen nicht vor. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von T€ 672 und eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren in Höhe von T€ 1.367. Sie sind in voller Höhe mittels Forderungsabtretung A - Z (Globalzession) und Raumsicherungsübereignung der Waren besichert. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.935 gegenüber Gesellschaftern enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend den Vorschriften gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 2. Angaben zu periodenfremden Erträgen und Aufwendungen Periodenfremde Erträge sind in den "Sonstige betriebliche Erträge" enthalten und betreffen Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von T€ 117 (Vorjahr: T€ 82), Erträge aus der Kaufpreisminderung DATA.med Praxiscomputer GmbH T€ 258 (Vorjahr: T€ 0), Erträge aus der Rückdeckungsversicherung T€ 19 (Vorjahr: T€ 0) sowie Erträge aus ausgebuchten Forderungen in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 0). Periodenfremde Aufwendungen sind in den "Sonstige betriebliche Aufwendungen" enthalten und betreffen Zuführungen zu Wertberichtigungen in Höhe von T€ 71 (Vorjahr: T€ 12) sowie Aufwendungen aus der Ausbuchung von Forderungen in Höhe von T€ 23 (Vorjahr: T€ 19). 3. Außerordentliche Erträge Die außerordentlichen Erträge betreffen die Erträge aus der Kaufpreisminderung DATA.med Praxiscomputer GmbH T€ 258 (Vorjahr: T€ 0) sowie die Erträge aus der Rückdeckungsversicherung T€ 19 (Vorjahr: T€ 0). D. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
2. Mitglieder der Geschäftsführung
3. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB. 4. Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von 20 % und mehr besteht
E. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
2. Derivative Finanzinstrumente Derivative Finanzgeschäfte (Swaps) werden zur Absicherung von Zinsrisiken eingegangen. Für negative Marktwerte von Swaps, die mit vorhandenen Grundgeschäften eine wirtschaftliche Einheit bilden, werden zum Bilanzstichtag keine Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Zur Absicherung zukünftiger Zinsbelastungen eines Kredits auf variabler Zinsbasis besteht ein Zinsswap-Geschäft im Gegenwert von nominal T€ 375. Der Zinsswap hat zum Bilanzstichtag einen Marktwert von -T€ 9. F. Nachtragsbericht Gem. Vertrag vom 21. Dezember 2018 (UR-Nr. 1748 für 2018 des Notars Hans-Jörg Assenmacher in Koblenz) wurden die Anteile in Höhe von € 82.100,00 und € 10.200,00 (Nennbetrag) der RheinMassiv Verwaltung AG zum 1. Januar 2019 (dinglicher und wirtschaftlicher Übertragungszeitpunkt) an die K-LINE Praxislösungen GmbH verkauft.
Koblenz, 21. März 2019 Gotthardt Informationssysteme GmbH André Proost Tobias Klein
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Gotthardt Informationssysteme GmbH, KoblenzPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gotthardt Informationssysteme GmbH, Koblenz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gotthardt Informationssysteme GmbH, Koblenz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, 21. März 2019 ETL-Heimfarth
& Kollegen GmbH
Helmut Heimfarth, Wirtschaftsprüfer Joris Bühler, Wirtschaftsprüfer Weitere AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 8. Mai 2019 festgestellt. |
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