Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 13561
Eingetragen
23.3.2006
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Beratung von Schweißsystemen und Ladegeräten. Die Gesellschaft kann sich im Rahmen ihres Gegenstandes an anderen Unternehmen beteiligen und Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert56.67% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
GYS Société par Actions SimplifiéeFRA
56.67%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
GYS Société par Actions Simplifiée
France
1.000.000 €
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GYS GmbH

Aachen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeiner Überblick

Der Gegenstand der geschäftlichen Aktivitäten der GYS GmbH ist seit 2006 der Vertrieb von Schweißtechnik, Batterieladetechnik und Karosserie-Reparaturtechnik in Deutschland und Österreich.

Darüber hinaus führen wir Beratung in den genannten Bereichen durch.

Die Produkte beziehen wir von unserer Muttergesellschaft der GYS Société par Actions Simplifiée mit Sitz in Laval, Frankreich. Unsere Kunden sind im wesentlichen Großhandelsketten und KFZ-Werkstätten.

2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung / Branchenentwicklung

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde laut Statistischen Bundesamtes (Destatis).

3. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage der GYS GmbH

Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung der GYS GmbH (Umsatzerhöhung von 15,8 %) im abgelaufenen Geschäftsjahr kann, insbesondere unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, einer weiterhin hohen Inflationsrate in 2023 von 5,9 % (2022 von 7,9 %) und der krisengeprägten Unsicherheit (Ukraine, Israel) als äußerst zufriedenstellend bezeichnet werden. Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass die GYS GmbH als Vertriebsgesellschaft breit aufgestellt ist. Unsere diversen Marktsegmente (z. B. DIY, Automotive, Industrie, ...) sind aber weiterhin hart umkämpft und von engen Margen gekennzeichnet.

Der Bedarf an den von uns vertriebenen Produkten im Bereich Schweißtechnik, Batterieladetechnik und Karosserie-Reparaturtechnik ist weiterhin auf einem hohen Niveau geblieben. Zudem konnte die GYS GmbH in verschiedenen Marktsegmenten signifikante Marktanteile dazugewinnen.

Vermögens- und Finanzlage

Die Gesellschaft zeigt insgesamt eine sehr zufriedenstellende Situation. Aufgrund der hohen Investition des Vorjahres in ein neues Betriebsgebäude hat unsere Gesellschafterin im Berichtsjahr eine Barkapitalerhöhung in Höhe von T€ 1.000 vorgenommen. Dies führte zusammen mit dem erzielten Jahresüberschuss von T€ 1.142 zu einem Anstieg des Eigenkapitals um T€ 2.142 auf T€ 6.234 und damit zu einer Eigenkapitalquote von 77,7 % (i.V. 56,8 %).

Das langfristig dem Unternehmen zur Verfügung stehende Anlagevermögen beträgt T€ 2.402 und ist im Berichtsjahr durch weitere Investitionen in das neue Betriebsgebäude und in die Betriebs- und Geschäftsausstattung um T€ 115 aufgestiegen. Im kurzfristigen Bereich besteht das Vermögen Geschäftsbedingt weitestgehend aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 2.409, die rd. 30 % des Gesamtvermögens ausmachen. Das Vorratsvermögen, hier ausschließlich Waren, beträgt zum Stichtag T€ 1.565, entsprechend 19,5 %. Die liquiden Mittel sind zum Stichtag um T€ 739 auf T€ 1.423 angestiegen.

Es sind weiterhin keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten vorhanden. Die Rückstellungen in Höhe von T€ 777 beinhalten im Wesentlichen Bonuszahlungen, Gewährleistungen und Personalkosten.

Die Finanzlage ist weiterhin als sehr stabil zu bezeichnen, eine Kreditlinie im Kontokorrentbereich ist nicht erforderlich. Die Fremdverschuldung ist durch den Anstieg des Eigenkapitals von 43,2 % auf 22,3% gesunken.

Die Entwicklung der Finanzlage wird durch folgende Darstellung der Kapitalflussrechnung verdeutlicht:

T €
Finanzmittelbestand am 01.01.2023 684
Mittelherkunft: aus laufender Geschäftstätigkeit 35
aus Eigenkapitalerhöhung 1.000
Mittelverwendung: aus Investitionen - 296
Finanzmittelbestand am 31.12.2023 1.423

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 konnte die GYS GmbH ihre Umsatzerlöse von T€ 18.130 um T€ 2.862 auf T€ 20.992, entsprechend um 15,8 % steigern. Gleichzeitig stieg aber der Wareneinkauf von T€ 11.007 um T€ 1.019 auf T€ 12.026, entsprechend um 9,3 % an.

Branchenbedingt ergibt sich eine relativ niedrige Personalaufwandsquote von rd. 21 %, die gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert ist. Der Personalaufwand stieg insgesamt im Wesentlichen tarifbedingt um T€ 684 an.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen T€ 2.850 (nach T€ 2.691 im Vorjahr). Hierin nehmen die Vertriebsaufwendungen den größten Posten ein.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag haben sich aufgrund des wesentlich höheren Ergebnisses von T€ 229 um T€ 319 auf T€ 548 erhöht.

Investitionen

Im Berichtsjahr wurden weitere Investitionen von T€ 94 in das neue Gebäude und T€ 202 in die Betriebs- und Geschäftsausstattung vorgenommen.

Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungsleistungen werden von der Muttergesellschaft GYS in Laval, Frankreich erbracht. Wir versuchen durch ein flexibles und breit gefächertes Produktangebot den Markterfordernissen gerecht zu werden.

4. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung und Prognosebericht

Die Konjunktur-Prognose für Deutschland geht aus von einem 0,2 prozentigem Wirtschaftswachstum im Jahr 2024. Die Inflationsrate wird zurückgehen von durchschnittlich 5,9 % im vergangenen Jahr auf 2,3% in 2024.

Die schwache Weltwirtschaft, hohe Zinsen, der Unsicherheit stiftende Politikkurs und der russische Angriffskrieg in der Ukraine bergen substanzielle Risiken für die deutsche Wirtschaft.

Aufgrund dieser erwarteten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung schätzen wir das Geschäftsumfeld trotzdem weiterhin positiv ein und gehen von einer stabilen Umsatzentwicklung aus, die sich im Ergebnis ungefähr auf dem Niveau von 2023 bewegen sollte.

Personell werden sich keine größeren Veränderungen ergeben. Die Schlüsselpositionen im Unternehmen sind mit langjährigen und erfahrenen Mitarbeitern besetzt. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern, obwohl gutes Personal nach wie vor schwer zu finden ist. Wir hoffen, dass wir den Personalstand mindestens aufrechterhalten können. Das Gleiche gilt für die Kostenstruktur, die im Wesentlichen durch unsere Geschäftsfelder vorgegeben ist.

Die wesentlichen Chancen sehen wir für uns in unserem breiten Leistungsportfolio, unserer starken Position am Markt und in unserem erfahrenen Personal, das es uns ermöglicht, flexibel auf Anfragen und Ausschreibungen zu reagieren. Eine gute Vernetzung und ein hoher Bekanntheitsgrad im gesamten Bundesgebiet sind wesentliche Pfunde, mit denen wir hoffen, weiterhin über Branchendurchschnitt wachsen zu können. Vor allem im Bereich der Industrieschweißtechnik, der Automation/Robotica und der Ladetechnik für die Automobilproduktion wollen wir weiter expandieren. In unserem neuen Gebäude wird eine GYS Akademie (Showroom, Fachvorträge und Produkttraining) eingerichtet.

Die vorher beschrieben Weltwirtschaftsprognosen stellen natürlich ein vorher nicht gekanntes Risiko dar, das wir im Moment kaum beziffern können. Eine Existenzgefährdung liegt aufgrund unserer guten Eigenkapitalquote unseres Erachtens aber nicht vor.

Über die allgemeinen konjunkturellen Risiken hinaus sind für uns keine weiteren speziellen Risiken erkennbar. Aufgrund unseres breit aufgestellten Angebots sind wir von Großkunden nicht abhängig und durch das bereits erwähnte langfristig vorhandene Personal können wir zuversichtlich in die Zukunft blicken. Dem Risiko steigender Einkaufspreise, bzw. sich verschlechternder Auftragskonditionen wird durch ein kontinuierliches Kostenmanagement des Mutterunternehmens in Frankreich entgegengesteuert.

Währungsrisiken bestehen keine, da unsere Transaktionen ausschließlich in Euro abgewickelt werden. Sicherungsgeschäfte werden daher keine vorgenommen und sind auch nicht erforderlich.

Dem Risiko von Forderungsverlusten begegnen wir seit langem mit einem strikten Forderungsmanagement, das dem jeweiligen Ausfallrisiko angepasst ist.

Trotz der derzeitigen weltweiten wirtschaftlichen Schwächephase und langsamer konjunktureller Erholung der deutschen Wirtschaft sind keine bestandsgefährdenden Risiken für das Unternehmen aus heutiger Sicht erkennbar. Wir sind durch unsere gute Liquidität und die hohe Eigenkapitalquote sehr gut aufgestellt.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind darüber hinaus nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Die Entwicklung des neuen Geschäftsjahres zeigt bisher ein sehr positives Bild, das trotz der wirtschaftliche Schwächephase und Ukraine-Krise auf ein positives Geschäftsjahr 2024 hinweist.

 

Aachen, 28. März 2024

Bruno Bouygues, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2023

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen 2.401.809,09 2.287.355,09
2.401.809,09 2.287.355,09
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.564.845,00 1.375.194,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.409.483,01 2.678.304,54
2. sonstige Vermögensgegenstände 94.595,09 2.504.078,10 40.243,71 2.718.548,25
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.423.199,14 683.333,79
5.492.122,24 4.777.076,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 128.265,89 141.285,59
8.022.197,22 7.205.716,72

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnvortrag 2.091.644,24 1.612.553,61
III. Jahresüberschuss 1.142.190,36 479.090,63
6.233.834,60 4.091.644,24
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 318.827,00 66.638,00
2. Sonstige Rückstellungen 777.262,00 843.689,00
1.096.089,00 910.327,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 178.301,47 193.921,50
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 1.484.616,44
3. Sonstige Verbindlichkeiten 513.972,15 525.207,54
692.273,62 2.203.745,48
8.022.197,22 7.205.716,72

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Rohergebnis 9.209.167,93 7.360.617,10
2. Personnalaufwand 4.488.250,99 3.804.182,03
3. Abschreibungen 181.343,52 158.936,90
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.849.671,06 2.691.002,71
5. Ergebnis der gewöhnliche Geschäftstätigkeit 1.689.902,36 706.495,46
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 547.712,00 228.887,39
7. Ergebnis nach Steuern 1.142.190,36 477.608,07
8. Sonstige Steuern 0,00 -1.482,56
9. Jahresüberschuss 1.142.190,36 479.090,63

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss der GYS GmbH wird nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 246 ff. HGB und des GmbH Gesetzes unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und der Satzung aufgestellt. Das Unternehmen ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma: GYS GmbH
Sitz: Aachen
Eintragung ins Handelsregister: Amtsgericht Aachen, HRB 13561

Die Bilanz wurde nach der Vorschrift des § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren i.S.v. § 275 Abs.2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft macht von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 HGB Gebrauch.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis zu einem Wert von € 800,00 sowie die sofortabschreibungsfähigen digitalen Wirtschaftsgüter von 33.611,14 € wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Teilwerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt.

Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Es wird auf die gesonderte Anlage (Anlagenspiegel) verwiesen, in der die Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt ist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung i.H.v. 61.714,00 € (i.V. 69.114,00 €) verrechnet.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich i.W. um Umsatzsteuerforderungen und debitorische Kreditoren.

Eigenkapital

Im Laufe des Geschäftsjahres hat die alleinige Gesellschafterin, die GYS Société par Actions Simplifiée, Laval, Frankreich eine Barkapitalerhöhung von T€ 1.000 durchgeführt (UVZ-Nr.361/R/2023 des Notars Martin Rudersdorf, Aachen vom 9. März 2023). Das Geld wurde am 05.05.2023 auf dem Konto der Gesellschaft gutgeschrieben.

Rückstellungen

Die Rückstellungen enthalten i.W. Beträge für Boni i.H.v. 480.000,00 € (i.V. 444.601,00 €), Gewährleistungen i.H.v. 150.262,00 € (i.V. 149.758,00 €) und für Personalkosten i.H.v. 84.000,00 € (i.V. 71.000,00 €).

Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten i.W. Steuern von 428.437,49 € (i.V. 430.280,68,00 €) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von 17.368,33 € (i.V. 11.571,34 €).

Die Verbindlichkeiten von insgesamt 692.273,62 € (i.V.2.203.745,48 €) sind innerhalb eines Jahres fällig.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit 108.851,00 € (i.V. 83.939,00 €) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie mit 102.817,78 € (i.V. 99.249,24 €) die Verrechnung von Sachbezügen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen KFZ-Leasing Kosten, Ausgangsfrachten, Anzeigen und Katalogkosten, sowie Versicherungen, Beiträge und Abgaben.

V. Sonstige Angaben

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Bruno Bouygues, Paris.

Herr Bouygues ist von den Beschränkungen des §181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Als einzelvertretungsberechtigter Prokurist ist Herr Jean-Louis Slegers, Alsdorf, bestellt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich um:

Leasingaufwendungen für den Fuhrpark über die Vertragslaufzeit von 402.615,62 €

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 durchschnittlich 73 Mitarbeiter (i.V. 71 Mitarbeiter), die sich wie folgt zusammensetzen:

2023 2022
Kaufmännische Angestellte 61 59
Gewerbliche Angestellte 12 12
73 71

Konzernabschluss

Als oberste Muttergesellschaft stellt die JBDC Société par Actions Simplifiée, Saint -Berthevin / Frankreich, einen Konzernabschluss auf.

Dieser wird im französischen Handelsregister (Registre du Commerce et des Sociétés) veröffentlicht.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von € 1.142.190,36 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Aachen, den 19.03.2024

GYS GmbH

Bruno Bouygues, Geschäftsführer

Analgenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2023
EURO EURO EURO EURO EURO
Sachanlagen
1. Grundstück, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.239.792,60 94.048,69 0,00 0,00 3.333.841,29
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 298.227,66 196.048,45 0,00 0,00 494.276,11
3. GWG 0,00 5.700,38 0,00 5.700,38 0,00
3.538.020,26 295.797,52 0,00 5.700,38 3.828.117,40
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2023
EURO EURO EURO EURO EURO
Sachanlagen
1. Grundstück, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.075.198,51 120.609,69 0,00 0,00 1.195.808,20
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 175.466,66 55.033,45 0,00 0,00 230.500,11
3. GWG 0,00 5.700,38 0,00 5.700,38 0,00
1.250.665,17 181.343,52 0,00 5.700,38 1.426.308,31
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EURO EURO
Sachanlagen
1. Grundstück, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.138.033,09 2.164.594,09
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 263.776,00 122.761,00
3. GWG 0,00 0,00
2.401.809,09 2.287.355,09

An die GYS GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GYS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GYS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystems und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschweiler, den 28.03.2024

Kanzlei Wolny
Partnerschaftsgesellschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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