Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 3522
Eingetragen
4.5.1998
Branche
Rückgewinnung sortierter WerkstoffeEnergetische Verwertung von AbfällenSammlung gefährlicher Abfälle
Gegenstand
Das Sammeln, Sortieren und die Zuführung zur Wiederverwertung von Wertstoffen, Transporte und Containerdienste sowie eine Altfahrzeugdemontage samt Wiederverwertung .

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mario Ebner
seit 19.6.2019
Prokura
Heidi Koppitz
seit 6.10.2009
Prokura
Thomas Jung
seit 6.10.2009
Prokura
Jürgen Koppitz
seit 10.7.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Schopfener Weg 10, 97478 Knetzgau
100.000 DM
50.00%
Jürgen Koppitz
Schopfener Weg 10, 97478 Knetzgau
60.000 DM
30.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Koppitz Entsorgungs-GmbH

Knetzgau

Jahresabschluss zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
II. Sachanlagen 16.420.856,95 17.928.133,20
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 62.800,00 167.800,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.836.897,12 2.735.228,29
III. Wertpapiere 0,00 0,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 626,64 823,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 112.389,00 351.819,00
19.433.572,71 21.183.807,11

PASSIVA

31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
II. Gewinnvortrag 11.142.865,86 11.624.377,14
III. Jahresfehlbetrag -701.559,54 -481.511,28
B. Rückstellungen 167.947,00 181.791,45
C. Verbindlichkeiten 6.796.803,01 7.598.640,42
D. Passive latente Steuern 1.925.258,00 2.158.251,00
19.433.572,71 21.183.807,11

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2023

2023
EUR
Vorjahr
EUR
1. Rohergebnis 10.632.074,04 9.964.605,91
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.066.102,14 2.725.257,89
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 690.831,28 538.676,45
3. Abschreibungen 1.652.035,05 1.657.738,24
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.011.218,51 5.598.772,74
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.660,23 19.346,50
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 182.044,47 121.289,31
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -252.350,64 -182.683,94
8. Ergebnis nach Steuern -695.146,54 -475.098,28
9. sonstige Steuern 6.413,00 6.413,00
10. Jahresfehlbetrag -701.559,54 -481.511,28

Anhang zum 31.12.2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) i. d. F. des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt und nach der für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß §§ 266 und 275 HGB vorgeschriebenen Form gegliedert.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt; es ist der Struktur des Unternehmens angemessen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Leistungsbedingter Werteverzehr wird durch planmäßige Abschreibungen erfasst, die auf der Grundlage steuerlich anerkannter Sätze unter Zugrundelegung der linearen und degressiven Methode ermittelt werden.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Zugänge des beweglichen Sachanlagevermögens werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten, die ausgehend von den Einkaufspreisen ermittelt wurden, bewertet. Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde Rechnung getragen. Risiken, die sich aus der Lagerung oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind mit angemessenen Wertabschlägen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Abwertungen angesetzt; dem Ausfall-, Kredit- und Zinsrisiko wurde in Form eines 1%igen pauschalen Abschlages Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen wurde unter Berücksichtigung der Vorgaben des § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Vorhandenes Deckungsvermögen wurde saldiert.

Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten, die Zugänge, Abgänge, Umbuchungen, Abschreibungen und Zuschreibungen des Geschäftsjahres sowie die kumulierten Abschreibungen je einzelnem Posten des Anlagevermögens ergeben sich aus nachstehendem Anlagengitter auf Blatt 4.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr beträgt EUR 732.000 (Vj.: EUR 832.000).

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden Beträge für noch nicht vereinnahmte Beträge erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern i.H.v. EUR 319.500 enthalten.

3. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Im Zusammenhang mit den Zeitwertkonten einzelner Mitarbeiter war eine entsprechende pensionsähnliche Erfüllungsrückstellung zu bilden.

Für die Erfüllung der Verpflichtung wurden Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen sowie Wertpapierdepots an die Berechtigten verpfändet. Diese Vermögenswerte wurden wie folgt mit dem Erfüllungsbetrag der Verpflichtung saldiert:

EUR
Erfüllungsbetrag der Rückstellung 404.439,73
./. Deckungsvermögen -404.439,73
Stand 31.12.2023 0,00

Anlagenspiegel in Excel

4. sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Resturlaubsansprüche, interne und externe Jahresabschlusskosten, ausstehende Rechnungen und Berufsgenossenschaft.

5. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten im Einzelnen stellen sich wie folgt dar:

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 6.374.838,86.

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, die aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

6. Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern ergeben sich aus der Bildung einer Rücklage für Ersatzbeschaffung in der Steuerbilanz. Die Berechnung erfolgt mit dem zukünftig zu erwartenden Unternehmenssteuersatz.

Im Geschäftsjahr wurden die passiven latenten Steuern um TEUR 233 reduziert.

7. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverträgen. Diese betragen derzeit jährlich ca. TEUR 846 mit unterschiedlichen Laufzeiten.

D. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden gemäß § 267 Abs. 5 HGB (ohne Auszubildende) 71 (Vorjahr: 70) Arbeitnehmer beschäftigt.

Davon entfallen auf:

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Arbeiter 56 55
Angestellte 14 14
Leitende Angestellte 1 1
71 70

2. Stammkapital

Das Stammkapital beträgt EUR 102.258,38.

3. Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres und bis zum heutigen Tage wurden die Geschäfte der Gesellschaft geführt von:

Herrn Jürgen Koppitz

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

4. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Knetzgau, den 26. August 2024

Jürgen Koppitz, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 09.12.2024 festgestellt.

Das Jahresergebnis wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.475,68 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 17.475,68 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.810.371,99 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 12.648.452,77 16.794,26 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.524.782,45 413.933,77 312.300,11
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 285.824,77 31.445,28 66.573,63
Summe Sachanlagen 27.269.431,98 462.173,31 378.873,74
Summe Anlagevermögen 27.286.907,66 462.173,31 378.873,74
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 17.475,68
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 17.475,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.928,41 12.819.300,40
2. technische Anlagen und Maschinen 241.768,01 12.907.015,04
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.626.416,11
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -250.696,42 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 27.352.731,55
Summe Anlagevermögen 0,00 27.370.207,23
Fortsetzung Anlagenspiegel kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.472,68 0,00 0,00 17.472,68
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 17.472,68 0,00 0,00 17.472,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.434.671,00 394.162,41 0,00 2.828.833,41
2. technische Anlagen und Maschinen 5.844.369,77 1.141.362,27 0,00 6.985.732,04
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.062.258,01 116.510,37 61.459,23 1.117.309,15
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 9.341.298,78 1.652.035,05 61.459,23 10.931.874,60
Summe Anlagevermögen 9.358.771,46 1.652.035,05 61.459,23 10.949.347,28
Fortsetzung Anlagenspiegel Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 3,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.990.466,99 10.375.700,99
2. technische Anlagen und Maschinen 5.921.283,00 6.804.083,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 509.106,96 462.524,44
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 285.824,77
Summe Sachanlagen 16.420.856,95 17.928.133,20
Summe Anlagevermögen 16.420.859,95 17.928.136,20

Lagebericht zum 31.12.2023

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Gegenstand des Unternehmens ist das Sammeln, Sortieren sowie die Zuführung von Wertstoffen zur Wiederverwertung, Transporte und Containerdienste.

Die Gesellschaft sammelt und transportiert Wertstoffe für die Systembeteiligten des Dualen Systems. In diesem Bereich wird die Gelbe-Sack-Sammlung des Landkreises Schweinfurt im Bereich Leichtverpackungen durchgeführt. Des Weiteren werden die im Landkreis Haßberge aufgestellten Glascontainer im Auftrag der Systembetreiber des Dualen Systems entsorgt. Die im Landkreis Haßberge aufgestellten blauen Papiersammeltonnen werden im Auftrag des Landkreises geleert.

Weiterhin wird unsortiertes Mischpapier im Auftrag der Papierindustrie in der firmeneigenen Sortieranlage sortiert. Die Anlage zählt zu den größten und modernsten Sortieranlagen in Deutschland und Europa. Sie extrahiert mit Hilfe mechanischer und optoelektronischer Sortierung bis zu vier verschiedene Papierqualitäten aus der Papier-Haushaltssammelware aus rund dreißig Landkreisen.

Entwicklung der Branche

Die deutsche Papier- und Zellstoffindustrie mit ihren rund 46.000 Beschäftigten hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Rückgang bei Produktion und Absatz hinnehmen müssen. Wie der Verband "Die Papierindustrie" mitteilt, ging die Produktion 2023 um rund 14 Prozent auf 18,6 Mio. Tonnen zurück. Besonders bei den grafischen Papieren war der Absatzrückgang 2023 mit 29 Prozent dramatisch und deutlich stärker als in den europäischen Vergleichsmärkten. Auch Verpackungspapiere und -karton hatten beim Absatz mit einem klaren Rückgang (minus 7 Prozent) zu kämpfen. Der Präsident von "Die Papierindustrie", Hans-Christoph Gallenkamp macht deutlich: "Die Rückgänge bei den beiden großen Bereichen Druck und Verpackung zeigen deutlich die gegenwärtige Wirtschaftsschwäche und die schwierigen Marktbedingungen am Standort Deutschland. Unsere Wettbewerbsfähigkeit leidet unter der starken Verteuerung der Energiekosten. Die Folgen der überhasteten Energietransformation und des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine bekommen wir nun massiv zu spüren. Hinzu kommt der weiter anhaltende Trend zur Digitalisierung, der vor allem bei Druckerzeugnissen immer deutlichere Spuren hinterlässt. Werksschließungen und Maschinenstilllegungen sind die traurige Folge."

Angesichts des starken Produktionseinbruchs hat die deutsche Papierindustrie im letzten Jahr auch deutlich weniger Altpapier eingesetzt. Der Altpapierverbrauch ging in den Fabriken um neun Prozent auf 15,5 Mio. Tonnen zurück. Die Altpapiereinsatzquote, welche den Altpapierverbrauch in Relation zur Gesamtproduktion an Papier, Pappe und Kartonagen setzt, stieg im vergangenen Jahr dennoch auf über 83 Prozent an.

Auch das Altpapieraufkommen aus Sammelmengen ist in Deutschland mit rund vier Prozent nochmals zurückgegangen.

Im bisherigen Jahresverlauf 2024 konnten Produktion und Altpapierverbrauch in der deutschen Papierindustrie allerdings wieder gesteigert werden. So weist der Verband für die ersten vier Monate bei der Gesamtproduktion von Papier, Pappe und Karton ein Plus von fast sieben Prozent auf 6,6 Mio. Tonnen aus. Der Verbrauch von Altpapier stieg gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum sogar um mehr als acht Prozent auf 5,5 Mio. Tonnen an.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Bereich der Altpapiersortierung konnte eine signifikante Erhöhung der Durchsatzmengen im Vergleich zum Vorjahr verarbeitet werden.

Der Umsatz des Geschäftsjahres 2023 ist gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 um rund 4,3% gestiegen.

Das Unternehmen ist mit seinem Dienstleistungsangebot im ganzen Landkreis Haßberge präsent; unter anderem in der Papierentsorgung für ca. 87.000 Einwohner. Das Dienstleistungsnetz in den Bereichen Industrie- und Gewerbeentsorgung kann als stabil und weiter ausbaufähig betrachtet werden.

Durch bestehende Verträge mit der Papierindustrie ist die angebotene Sortierdienstleistung weitestgehend unabhängig von der Entwicklung der Handelspreise. Die im Jahr 2023 vom Unternehmen sortierte Altpapiermenge belief sich wieder auf über 150.000t.

Produktion

Die Energiekosten (hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Strom) haben sich bei deutlich gestiegenem Stromverbrauch (+14,6%) im gleichen Verhältnis um +14,8% erhöht. Die Aufwendungen für Instandhaltungen sind zum Vorjahr um rund 27,1% gestiegen. Zur Kostensteigerung hat eine Teilsanierung der Hofflächen mit rund 300 TEUR beigetragen. Die Kosten des Fuhrparks sind um moderat um 2,2% gestiegen. Fuhrpark und Sortieranlagen der Koppitz Entsorgungs-GmbH sind auf dem neuesten Stand der Technik (Euro 6). Die Sachinvestitionen im Geschäftsjahr 2023 betreffen vorwiegend Zugänge beim Fuhrpark und im Bereich der Trafostation.

Durch den Einsatz moderner Logistiksysteme und Transportmittel in den Betriebssparten "Einsammlung und Transport" sind langfristig die Rahmenbedingungen für eine leistungsfähige Ergänzung des Basisgeschäfts der Papiersortierung gegeben.

Die Koppitz Entsorgungs-GmbH ist zum Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert. Einbezogen in das Zertifizierungsverfahren sind alle relevanten betrieblichen Teilprozesse wie z. B. die Betriebssparten Fuhrpark und Sortieranlagen. Die Anforderungen an Entsorgungsfachbetriebe beinhalten unter anderem die Dokumentation der Betriebsorganisation sowie die Führung eines Betriebstagebuches, in dem Herkunft und Verbleib der Abfälle nachgewiesen werden. Im jährlichen Überwachungsaudit werden die gesetzlichen Anforderungen kontrolliert.

Der Entsorgungsfachbetrieb hat sich in dieser Zeit zu einem wichtigen Instrument in der Entsorgungswirtschaft entwickelt. Für die Zukunft gilt das Zertifikat als Vertrauensschutz zwischen den qualifizierten Entsorgungsunternehmen und ihren Auftraggebern.

Personal- und Sozialaufbau

Die Anzahl der Voll-Beschäftigten belief sich im Jahresdurchschnitt 2023 auf 71,8 (VJ 69,5) Mitarbeiter. Die Personalkosten sind um rund 15,1% gestiegen. Hintergrund sind neben der Entgeltanpassung, die geleisteten Mehrarbeitsstunden und die Inflationsausgleichsprämie.

Umweltschutz

Durch die Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb und das Beauftragtenwesen stellt die Koppitz Entsorgungs-GmbH den notwendigen Standard der Umweltschutzmaßnahmen sicher. Die mit dem Betrieb von Anlagen einhergehenden Risiken werden auf Basis der gesetzlichen Vorschriften kontrolliert. Empfehlungen der Betriebsbeauftragten zur Erhöhung der Sicherheitsstandards werden umgesetzt. Alle relevanten Einrichtungen werden regelmäßig betrieblichen und behördlichen Überprüfungen unterzogen.

Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Neben der Schadensentwicklung der letzten Jahre bei Bränden in Recyclingbetrieben wird die Prämienentwicklung der Sach- und Ertragsausfallversicherungen auch durch europa-und weltweite Unwetterereignisse beeinflusst. Die Schadensbelastungen im Bereich der Elementarrisiken sind in den vergangenen Jahren auch auf dem deutschen Versicherungsmarkt exorbitant gestiegen. Dies führt bei vielen Risikoträgern zu internen Bestandsprüfungen, Tarifüberarbeitungen und Neubewertungen - auch von bereits langfristig bestehenden Versicherungsverträgen. Insgesamt hat sich die Prämie im Bereich Feuer-, Betriebsunterbrechung, Haftpflicht- und Maschinenversicherung seit 2018 mehr als vervierfacht wobei sich der Selbstbehalt im gleichen Zeitraum verdoppelt hat.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Sachanlagevermögen hat sich im Berichtsjahr erwartungsgemäß durch die Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr reduziert. Im laufenden Geschäftsjahr werden sich die geplanten Investitionen innerhalb der Abschreibungsquote bewegen.

Die Ertragslage im Jahr 2024 wird wesentlich durch die Auslastung der Sortieranlage geprägt sein.

Risiken der künftigen Entwicklung

Grundsätzliches Ziel des Unternehmens ist es, seinen Kunden einen immer besseren Service anzubieten, der sich in der Kombination aller Segmente findet: Entsorgungsberatung, System-Behältergestellung, Logistik und Verwertung bzw. Entsorgung. Beabsichtigt ist vor allem den Gewerbe-Kundenkreis weiter auszubauen.

Die Risiken werden durch positive Rahmenbedingungen und gefestigte Strukturen im Unternehmen deutlich reduziert. Wesentliche und Bestand gefährdende Entwicklungen sind derzeit nicht ersichtlich.

Für die gewerblichen Kunden erfolgt eine regelmäßige Überwachung der offenen Posten. Bei Überschreitung der festgelegten Zahlungsziele werden entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Mit einem ausgereiften Berichtswesen und Kennzahlensystem, das zeitnah monatlich erstellt wird, und mit der jährlichen und einer mittelfristigen Planung, die regelmäßig überprüft wird, steht dem Unternehmen ein Steuerungsinstrumentarium zur Verfügung, das es ermöglicht, potentielle Risiken frühzeitig zu erkennen, um geeignete Gegenmaßnahmen zeitnah definieren zu können.

Drohende Risiken durch Sachschäden und Betriebsunterbrechung sind durch entsprechende Versicherungen ausreichend abgedeckt. Die Deckungssummen werden jährlich überprüft.

Forschung und Entwicklung

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind nicht erforderlich.

 

Knetzgau, 26.08.2024

Jürgen Koppitz

Bestätigungsvermerk zum 31.12.2023

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Koppitz Entsorgungs-GmbH, Knetzgau - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Koppitz Entsorgungs-GmbH, Knetzgau, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Baden-Baden, den 30.11.2024

JU-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Huber, Wirtschaftsprüfer

Blust, vereidigter Buchprüfer

Hinweis:

Bei der Veröffentlichung des Jahresabschlusses wurden Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der oben genannte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und nicht auf dieses Exemplar für Offenlegungszwecke.

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