Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 9720
Eingetragen
8.12.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Backwaren, ohne DauerbackwarenEinzelhandel mit Back- und Süßwaren
Gegenstand
Gegenstand der Gesellschaft sind die Herstellung und der Vertrieb von Back- und Konditoreiwaren. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmungen gleicher oder ähnlicher Art beteiligen sowie Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten. Darüber hinaus ist die Gesellschaft zu allen Handlungen und Maßnahmen berechtigt, die den vorgenannten Gesellschaftszweck zu fördern geeignet sind. Dazu gehört auch die Verpachtung des ganzen Unternehmens oder von Teilen desselben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Schneider
seit 21.6.2023
Prokura
Torsten Ernst Skott
seit 21.6.2023
Prokura
Stephan Oden
seit 2.4.2019
Prokura
Werner Straub
seit 8.12.2003
Prokura
Nicole Hoenen
seit 8.12.2003
Geschäftsführer
Thomas Hoenen
seit 8.12.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

47906 Kempen, Bergstraße 6
201.000 €
60.24%
47906 Kempen, Bergstraße 4
100.000 €
29.94%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bäckerei Hoenen GmbH

Kempen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bäckerei Hoenen GmbH

1. Grundlagen des Unternehmens - Geschäftsmodell

Die Bäckerei Hoenen GmbH betreibt derzeit 41 Bäckereifachgeschäfte, von denen 20 mit modernen Cafés und 11 als Café-Bar ausgestattet sind. Über 493 Mitarbeiter kümmern sich an sieben Tagen in der Woche um Herstellung, Versand, Auslieferung und den Verkauf von handwerklichen Spitzenbackwaren.

Alle Produkte werden am Kempener Produktionsstandort unter modernen Produktionsbedingungen für den Vertrieb über eigene Fachgeschäfte hergestellt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken.

Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Die handwerklichen Backbetriebe und das Konditorenhandwerk zählen zu den ältesten und bedeutendsten Handwerkszweigen. Nach wie vor dominieren die handwerklichen Familienunternehmen, die als Nahversorger überwiegend regional und mittelständisch ausgerichtet sind.

Das Bäckerhandwerk nimmt weiterhin eine führende Position in der lokalen und regionalen Versorgung mit Brot und Backwaren ein. Aufgrund der zunehmenden Konkurrenz durch den Lebensmitteleinzelhandel und Selbstbedienungskonzepte und die gestiegenen Energiekosten sowie dem Fachkräftemangel ist die Zahl der Betriebe im Bäckerhandwerk weiterhin rückläufig. Zusätzlich zu den aktuell 9.900 Meisterbetrieben kommen rund 35.000 Filialen, wodurch sich eine Gesamtzahl von etwa 45.000 Verkaufsstellen ergibt.

Der überwiegend gesättigte Backwarenmarkt ist hart umkämpft. Zwischen Handwerksbäckereien, Großbäckereien und dem Lebensmitteleinzelhandel herrscht ein harter Verdrängungswettbewerb. Familienbetriebe machen sich zudem untereinander Konkurrenz, wohingegen die Branche vom wachsenden Außer-Haus-Verzehr profitiert. Diese Entwicklung beruht vor allem auf der Zunahme der kleinen Haushalte und der Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Die tägliche Verpflegung muss für viele Konsumenten bequem und schnell zur Verfügung stehen. Eine gesunde Ernährung ist den Verbrauchern dabei sehr wichtig. Zentrale Erfolgskriterien sind ein hochwertiges Sortiment an regionalen, internationalen und jahreszeitabhängigen Spezialitäten in Verbindung mit persönlicher Bedienung, qualifizierter Beratung und einem hochwertigen Ambiente. Allerdings hat auch der Lebensmitteleinzelhandel das Außer-Haus-Geschäft entdeckt, wobei insbesondere die Discounter ihr Sortiment an kalten Erfrischungsgetränken und abgepackten Snacks aufstocken. Diese Backaktivitäten des Lebensmitteleinzelhandels kombiniert mit dem Trend zum "One-Stop-Shopping" werden die Umsatzerwartungen beeinflussen.

Handwerksbäcker müssen daher ein hochwertiges Angebot an Backwaren und Snacks sowie an kalten und heißen Getränken für anspruchsvolle Verbraucher, Kundenbindungsprogramme sowie eine angenehme Atmosphäre im Laden und im Cafébereich und ein freundliches, serviceorientiertes Verkaufspersonal anbieten. Kundenorientierung, Mitarbeitermotivation sowie eine Optimierung der Betriebsabläufe sind unabdingbar.

Der Bäcker der Zukunft wird sich mit individuellen Produkten und am einzelnen Kunden orientierte Services noch stärker von der industriellen Massenware abgrenzen. Auch vor Ort in der Filiale werden die Brot- und Backwaren sowie das Snackangebot immer individueller. Zutaten wie Säfte, Kaffee, Gemüse oder Kräuter sorgen für ein spezielles Geschmackserlebnis. Der Trend zu Vielfalt zeichnet sich auch bei anderen Rohstoffen im Brot ab. So bekommt Weizen zunehmend Konkurrenz, nicht nur von Dinkel und Roggen, sondern auch von Urgetreidesorten wie Einkorn und Emmer. So genanntes Superfood wie Quinoa oder Chiasamen gewinnt ebenfalls an Bedeutung.

Hier liegen die Umsatzpotenziale, wobei der Außer-Haus-Markt seit Jahren kontinuierlich wächst. Besonders gefragt sind Backwaren-Snacks, Fingerfood und Food-to-go für die schnelle Mahlzeit zwischendurch.

Die Digitalisierung im Unternehmen wird weiter vorangetrieben. Mit der Einführung der leistungsstarken Plattform Intratool, die speziell entwickelt wurde, um die interne Kommunikation, den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und den Filialen zu erleichtern. können Informationen schneller geteilt, Projekte werden effizienter verwaltet und die Kommunikation wird dadurch transparenter gestaltet werden. Bis Ende April 2024 werden alle Filialen mit einem Tablet ausgestattet sein.

Digitale Systeme können auch bei der Vorausplanung von Terminen helfen, bei denen sich Nachfrage und Kaufverhalten der Kunden verändern. Beispiele dafür sind Feiertagswochen oder Fastenzeiten. Ein digitaler Abruf der Wettervorhersage bietet den Vorteil, den Bedarf an Brot- und Backwaren besser planen zu können. So wird etwa an sonnigen Grillwochenenden in der Regel mehr Brot von den Kunden gekauft. Und stimmt die Kalkulation einmal nicht, gibt der Bäckereifachverkäufer mit einem Knopfdruck auf seinem Tablet in der Backstube Bescheid.

2.2. Geschäftsverlauf

Auch das Geschäftsjahr 2023 zeigte eine positive Geschäftsentwicklung. Es wurde eine neue Filiale eröffnet sowie drei bestehende wurden modernisiert.

Die mit Erfolg umgesetzten Maßnahmen bestanden aus der Verfügbarkeit der Ware, schnelle und bedarfsgerechte Anpassung der Personaleinsatzplanung und zusätzliche Umsätze durch Neueröffnung und Modernisierung der Filialen.

Das Geschäftsjahr 2023 war - aller Umstände zum Trotz -ein sehr erfolgreiches Jahr.

Die Gesamtumsatzerlöse lagen 16,2 % über dem Vorjahreswert.

Der Filialumsatz lag 17,47% über dem Vorjahr. Auch im Wiederverkäuferbereich konnte der Umsatz um 6,49 % gesteigert werden.

Die Energiekosten haben sich wieder etwas normalisiert und gingen von € 0,4 Mio. zurück.

Die Erhöhung des Mindestlohns führte zu einer Erhöhung der Personalkosten. Insgesamt nahmen die Personalkosten um € 1,7 Mio. zu. Aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse konnten die Personalkosten stabil gehalten werden.

Die gestiegenen Personalkosten wurden in der Planung berücksichtigt. Den gestiegenen Rohstoffkosten wurde mit Preisanpassungen in der Vergangenheit entgegengewirkt.

Zusätzlich zu den geopolitischen Herausforderungen sahen wir uns mit einer steigenden Inflation konfrontiert, die zu einem erhöhten Kostendruck beim Einkauf und zu gestiegenen Produktionspreisen führte. Diese Entwicklungen beeinflussten das Kaufverhalten der Kunden, da viele aufgrund der finanziellen Unsicherheit eine Konsumrückhaltung zeigten.

Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen konnten wir das Geschäftsjahr erfolgreich abschließen. Dies ist ein Ergebnis unseres engagierten Teams und unserer kontinuierlichen Anpassungsfähigkeit an die sich ändernden Marktbedingungen.

Insgesamt wurde 1 Filiale neu eröffnet und 3 bestehende Filialen modernisiert. Die Entwicklung der Standorte läuft planungskonform. Für das Jahr 2024 ist die Modernisierung von 4 weiteren Filialen geplant.

2.3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.3.1. Ertragslage

Das Rohergebnis 2023 hat sich im Saldo um T€ 2.696,8 auf T€ 18.932,2 gegenüber 2022 verbessert.

Der Personalaufwand stieg von T€ 10.139,5 auf T€ 11.869,9, insbesondere aufgrund von Tarifanpassungen. Die Personalkostenquote hat sich leicht im Berichtsjahr um 0,2 % erhöht.

Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 40,8 auf T€ 751 gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von T€ 5.097 auf T€ 5.237. Die Veränderung betrifft im Wesentlichen eine Erhöhung der Kosten für Warenabgabe, den Kosten für Reparatur und Instandhaltung und Leasing.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr negativ um T€ 14,3 entwickelt. Insbesondere nahmen die Zinsaufwendungen aus langfristigen Verbindlichkeiten um T€ 15,8 gegenüber dem Vorjahr zu. Das Finanzergebnis belastet das Gesamtergebnis mit T€ 57,2 (Vorjahr: T€ 43).

Das Berichtsjahr schließt mit einem Ergebnis vor Steuern (EBT) von T€ 952, welches um T€ 704 über dem des Vorjahres liegt.

Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von T€ 635 erzielt (Vorjahr: Jahresüberschuss von T€ 127).

2.3.2 Finanzlage

In das Anlagevermögen wurden Investitionen von T€ 1.707 getätigt.

Die Aufnahme und Tilgung von Krediten sowie der damit im Zusammenhang stehenden Zinsaufwendungen ergeben einen Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit von T€ 365.

Das Guthaben bei Kreditinstituten hat sich zum 31. Dezember 2023 um T€ 288 auf T€ 1.040 verbessert.

2.3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme belief sich zum Ende des Geschäftsjahres 2023 auf T€ 5.706 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.319 erhöht. Bedingt wurde dies durch die Zunahme der liquiden Mittel sowie der Zugänge in den Sachanlagen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände verzeichnen eine Zunahme um T€ 6.

Kassenbestand sowie die Bankguthaben verzeichneten eine Zunahme um T€ 288 auf T€ 1.040.

Das Umlaufvermögen hat sich in der Summe um T€ 350 erhöht und beträgt weiterhin 31,6 % der Bilanzsumme.

Kennzeichen zur Kapitalstruktur:

2023 2022
Ergebnis T€ 635 127
Eigenkapital T€ 1.351 716

Das Eigenkapital ist zum 31. Dezember 2023 mit T€ 1.351 positiv (Vorjahr: T€ 716). Die Verbesserung um T€ 635 ist das Resultat der in den Vorjahren eingeleiteten Umstrukturierungsmaßnahmen, sodass im abgelaufenen Geschäftsjahr wiederum ein Jahresüberschuss von T€ 635 ausgewiesen wird (Vorjahr: Jahresüberschuss T€ 127). Für 2024 erwarten wir ein positives Ergebnis.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden wertmäßig gemäß den vertraglichen und gesetzlichen Verpflichtungen fortgeschrieben und es wurden entsprechende Zuführungen vorgenommen.

Darüber hinaus wurden Rückstellungen nach den Vorschriften des HGB im geschäftsüblichen Rahmen gebildet. Das Rückstellungsniveau der sonstigen Rückstellungen steigt im Vergleich zum Vorjahresniveau um T€ 149 auf T€ 369.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verzeichnen eine Steigerung um T€ 365 auf T€ 2.138.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Prognosebericht

Es werden weiterhin konsequent die eingeleiteten Maßnahmen fortgeführt, um die geplanten Ziele zu erreichen. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2024 werden weitere Optimierungen in sämtlichen Bereichen vorgenommen, um die Ertragskraft des Unternehmens zu sichern.

Wir erwarten, dass das Geschäftsjahr 2024 eine höhere Rendite als das Jahr 2023 aufweisen wird.

Die ersten drei Monate des Jahres 2024 haben gezeigt, dass die Ziele in allen Bereichen erneut erreicht wurden. Daher gehen wir davon aus, dass wir auch für das laufende Geschäftsjahr 2024 wiederum ein positives Ergebnis auf bestehender Fläche erzielen werden.

Im Hinblick auf unsere Investitionsaktivitäten planen wir Modernisierungsmaßnahmen an vier bestehenden Filialen durchzuführen.

3.2. Chancen- und Risikobericht

Branchenentwicklung

Die Bäckerei Hoenen GmbH unterliegt den üblichen Risiken im Filialgeschäft des Einzelhandels. Die Branchenentwicklung wird von der allgemeinen Lebensmittelnachfrage geprägt, die wiederum von der allgemeinen Arbeitsmarktentwicklung abhängig ist. Der wirtschaftliche Erfolg der Bäckerei Hoenen GmbH ist damit stark abhängig vom Kaufverhalten der Endverbrauchter.

Maßgeblich für den wirtschaftlichen Erfolg und damit eine Chance ist die schnelle Reaktion auf Veränderungen bei den Verzehrgewohnheiten der Verbraucher mit modernen Bäckerei-Cafékonzepten sowie einem handwerklichen und qualitativ hochwertigen Sortiment an geeigneten Filialstandorten unseres Unternehmens.

Preisentwicklung

Veränderungen der Rahmenbedingungen wie die Erhöhung von Verbrauchs- oder Umsatzsteuer können einen wesentlichen Einfluss auf die Preisentwicklung nehmen und somit direkt oder indirekt Auswirkungen auf die Entwicklung der Ertragslage haben. Auch Preisänderungen auf den Beschaffungsmärkten können die Rohertragssituation wesentlich beeinflussen.

Sollten die Preiskämpfe und der Wettbewerbsdruck abnehmen bzw. sich entspannen, kann dies zu steigenden Umsätzen und Margen und somit zu einer positiven Entwicklung des Rohertrages führen.

Kosten

Kontinuierliche Prozess- und Kostenoptimierungen führen zu Produktivitätsverbesserungen, die sich positiv auf die Kosten und somit auf das Ergebnis auswirken.

Personal

Durch die Dominanz der Personalkosten im Einzelhandel sind die Entwicklung der Tarife und der Lohnnebenkosten sowie die Verfügbarkeit von Arbeitskräften von großer Bedeutung. Vor allem die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zeigt aktuell eine verstärkte Risikoentwicklung.

Liquiditätsrisiken

Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst und überwacht wird.

Nachhaltigkeit

Den Betrieb in seiner ganzheitlichen Wirkung zu betrachten bedeutet, sowohl ökonomische als auch ökologische und soziale Aspekte zu berücksichtigen. Wer sein Bäckereifachgeschäft an diesen Nachhaltigkeits-Aspekten ausrichtet, schafft einen nachhaltigen Mehrwert und leistet damit einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit mehr als nur ein Schlagwort ist, sondern eine Notwendigkeit, stellen sich immer mehr lokale Geschäfte, insbesondere Bäckereien, die Frage, wie die Nachhaltigkeit in den täglichen Betrieb integriert werden kann und man gleichzeitig die Attraktivität für umweltbewusste Kunden steigern kann. Folgende Maßnahmen unterstreichen unser Engagement für Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und verantwortungsvolle Unternehmensführung.

Environment (Umwelt)

Im Bereich Umwelt haben wir uns weiterhin darauf konzentriert, unsere Umweltauswirkungen zu minimieren und nachhaltige Praktiken zu fördern. Im vergangenen Jahr haben wir folgende Maßnahmen ergriffen:

Reduzierung unseres Energieverbrauchs durch die Einführung energieeffizienter Technologien.

Kauf von neuen Backöfen

Die Einführung neuer energieeffizienter Backöfen bietet eine Reihe von Vorteilen, sowohl in Bezug auf Umweltschutz als auch betriebliche Effizienz. Durch den Einsatz dieser Technologie können wir den Energieverbrauch sowohl in der Produktionsphase als auch in unseren Filialen erheblich reduzieren. Die modernen Backöfen sind so konzipiert, dass sie eine optimale Wärmeübertragung und eine präzise Temperaturkontrolle ermöglichen, was zu einer verbesserten Energieeffizienz und einer Reduzierung der Betriebskosten führt.

Darüber hinaus sind energieeffiziente Backöfen in der Lage, die Backzeiten zu verkürzen, was nicht nur zu einer höheren Produktionskapazität führt, sondern auch die Wartezeiten für unsere Kunden in den Filialen reduziert und somit zu einer besseren Kundenzufriedenheit beiträgt.

Umrüstung auf LED-Beleuchtung in unseren Filialen

Die Umrüstung auf LED-Beleuchtung bietet eine Vielzahl von Vorteilen. Im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen oder Leuchtstofflampen verbrauchen LED-Lampen deutlich weniger Energie und haben eine längere Lebensdauer. Durch die Umstellung auf LED-Beleuchtung können wir unseren Energieverbrauch erheblich senken und gleichzeitig die Wartungs- und Austauschkosten für Beleuchtung reduzieren.

Darüber hinaus bieten LED-Lampen eine bessere Lichtqualität und -farbwiedergabe, was zu einer angenehmeren und attraktiveren Atmosphäre in unseren Filialen führt. Dies trägt nicht nur zum Wohlbefinden unserer Kunden und Mitarbeiter bei, sondern kann auch dazu beitragen, das Einkaufserlebnis zu verbessern und die Kundenzufriedenheit zu steigern.

Austausch von Maschinen in der Produktion

Unsere alten Knetmaschinen wurden durch moderne Spiralknetmaschinen ersetzt.

Die Anschaffung der Spiralknetmaschinen bietet eine Reihe von Vorteilen. Im Vergleich zu herkömmlichen Knetmaschinen verbrauchen Spiralknetmaschinen weniger Energie und sind effizienter im Betrieb. Durch den Einsatz dieser Technologie können wir unseren Energieverbrauch erheblich senken und gleichzeitig die Produktivität und Qualität unserer Produktion steigern.

Die Spiralknetmaschinen sind so konzipiert, dass sie eine präzise und effiziente Teigknetung ermöglichen, wodurch weniger Energie benötigt wird und der Teig gleichmäßiger und qualitativ hochwertiger ist. Darüber hinaus sind die Maschinen wartungsarm und langlebig, was zu geringeren Wartungs- und Instandhaltungskosten führt und unsere Betriebskosten insgesamt senkt.

Erneuerung der Gasheizung

Die Gasheizung in der Produktionsstätte wurde auf eine modernere und energieeffizientere Alternative umgerüstet.

Im Vergleich zu herkömmlichen Gasheizungen verbrauchen modernere und effizientere Heizsysteme weniger Energie und sind in der Lage, Wärme effizienter zu erzeugen und zu verteilen. Durch die Umstellung auf eine energieeffizientere Heiztechnologie können wir unseren Energieverbrauch erheblich senken und gleichzeitig die Betriebskosten reduzieren.

Darüber hinaus sind moderne Heizsysteme oft mit fortschrittlichen Steuerungssystemen ausgestattet, die eine präzise Temperaturregelung ermöglichen und es uns ermöglichen, den Energieverbrauch weiter zu optimieren. Diese Systeme bieten eine verbesserte Leistung und Zuverlässigkeit und erfüllen gleichzeitig die strengen Umweltstandards und -vorschriften.

Wir sind überzeugt, dass die Umrüstung unserer Gasheizung auf eine energieeffizientere Alternative nicht nur dazu beiträgt, unseren Energieverbrauch zu reduzieren und unsere betriebliche Effizienz zu steigern, sondern auch einen positiven Beitrag zum Umweltschutz leistet. Wir setzen uns dafür ein, unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern und unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Social (Sozial)

Im sozialen Bereich liegt unser Fokus auf der Schaffung einer inklusiven und sicheren Arbeitsumgebung sowie auf der Förderung des Wohlergehens unserer Mitarbeiter und Gemeinschaften. Im letzten Jahr haben wir folgendes erreicht:

Stärkung unserer Mitarbeiterbindung

Zur Steigerung der Mitarbeiterbindung und Zufriedenheit, wurden die Bezirke von drei auf vier Bezirke verkleinert. Durch die Einstellung einer vierten Bezirksleitung, konnte die Mitarbeiterbetreuung intensiviert werden. Diese Maßnahme erhöhte sowohl die Effizienz, Produktivität und insbesondere die Mitarbeiterleistung konnte gesteigert werden.

Im Rahmen unserer Bemühungen zur Stärkung der Mitarbeiterbindung haben wir eine Reihe von Maßnahmen eingeführt, um das Engagement und die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter zu fördern.

Stellung von Obstkörben: Als Teil unseres Engagements für das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter stellen wir regelmäßig frisches Obst zur Verfügung. Diese Initiative zielt darauf ab, die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter zu fördern und eine gesunde Arbeitsumgebung zu schaffen.

Persönliche Geburtstagsgratulationen: Wir feiern die Geburtstage unserer Mitarbeiter, indem wir ihnen kleine Geschenke überreichen. Diese Geste der Anerkennung trägt dazu bei, die persönlichen Beziehungen innerhalb des Teams zu stärken und das Gefühl der Wertschätzung seitens des Unternehmens zu vermitteln.

Überdurchschnittliche Bezahlung: Wir sind stolz darauf, unseren Mitarbeitern eine überdurchschnittliche Vergütung anzubieten. Durch die Gewährleistung einer fairen und wettbewerbsfähigen Bezahlung zeigen wir unsere Anerkennung für ihre harte Arbeit und fördern ihre langfristige Bindung an das Unternehmen.

Zahlungen von Prämien: Um die Leistung und das Engagement unserer Mitarbeiter zu belohnen, bieten wir regelmäßig Prämienzahlungen für besondere Leistungen oder Erfolge an. Diese Anreize tragen dazu bei, die Motivation unserer Mitarbeiter aufrechtzuerhalten und ihre Bindung ans Unternehmen zu stärken.

Förderung von Gesundheitsvorsorgeleistungen: Wir haben auch das Thema Gesundheitsvorsorgeleistungen vorangetrieben, indem wir unseren Mitarbeitern Zugang zu Krankenversicherung, und anderen Gesundheitsmaßnahmen bieten wollen. Durch diese Initiative unterstützen wir das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter und zeigen unser Engagement für ihre langfristige Gesundheit.

Governance (Unternehmensführung):

Wir haben erfolgreich die Whistleblower-Software eingeführt, ein bedeutender Schritt zur Förderung einer transparenten und ethischen Unternehmenskultur. Diese Software ermöglicht es Mitarbeitern, potenzielle Verstöße gegen Gesetze, Vorschriften oder ethische Standards vertraulich und anonym zu melden. Durch die Bereitstellung eines sicheren Kanals zur Meldung von Missständen fördern wir die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und schützen das Unternehmen vor Risiken und Reputationsverlusten. Die Software wird von einem unabhängigen Drittanbieter verwaltet und von einem dedizierten Team bearbeitet, um eine zeitnahe Reaktion auf Meldungen zu gewährleisten. Diese Initiative unterstreicht unser Engagement für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung und die Förderung einer Kultur der Integrität und Transparenz.

 

Kempen, den 16. Mai 2024

Thomas Hoenen, Geschäftsführer

Nicole Sanfilippo-Hoenen, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.900.195,50 2.930.899,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.554,00 9.079,00
1. EDV-Software 3.554,00 9.079,00
II. Sachanlagen 3.888.881,50 2.914.060,50
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.623.036,00 1.585.974,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.230.845,50 1.328.086,50
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 35.000,00 0,00
III. Finanzanlagen 7.760,00 7.760,00
1. Genossenschaftsanteile 7.760,00 7.760,00
B. Umlaufvermögen 1.431.559,64 1.164.806,04
I. Vorräte 298.199,12 343.874,49
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 173.641,77 252.201,09
2. unfertige Erzeugnisse 77.463,30 64.596,97
3. fertige Erzeugnisse 47.094,05 27.076,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 93.192,77 68.496,60
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 93.192,77 68.496,60
2. sonstige Vermögensgegenstände 188.670,87 182.716,07
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.040.167,75 752.434,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 185.243,24 108.193,01
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.705.669,25 4.386.614,62

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.351.319,18 716.353,90
I. gezeichnetes Kapital 301.000,00 301.000,00
II. Kapitalrücklage 190.000,00 190.000,00
III. Gewinnvortrag 225.353,90 98.059,66
IV. Jahresüberschuss 634.965,28 127.294,24
B. Rückstellungen 601.741,79 304.473,95
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 33.474,79 37.317,95
2. Steuerrückstellungen 199.726,00 47.616,00
3. sonstige Rückstellungen 368.541,00 219.540,00
C. Verbindlichkeiten 3.752.608,28 3.365.786,77
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.137.544,41 1.772.991,90
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 696.502,57 649.815,73
3. sonstige Verbindlichkeiten 918.561,30 942.979,14
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.705.669,25 4.386.614,62

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 18.932.279,87 16.235.409,36
2. Personalaufwand 11.869.850,98 10.139.465,21
a) Löhne und Gehälter 9.763.875,01 8.296.028,66
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.105.975,97 1.843.436,55
davon für Altersversorgung 91.210,73 99.692,39
3. Abschreibungen 750.906,85 710.089,81
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 750.906,85 710.089,81
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.236.855,74 5.096.980,88
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 578,88 578,88
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 57.756,82 43.463,63
davon aus Abzinsung 1.944,00 2.155,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 307.436,18 111.403,62
8. Ergebnis nach Steuern 644.284,28 136.072,99
9. sonstige Steuern 9.319,00 8.778,75
Jahresüberschuss 634.965,28 127.294,24

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Bäckerei Hoenen GmbH hat ihren Sitz in Kempen und ist beim Amtsgericht Krefeld unter der Registernummer HRB 9720 eingetragen.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den Kriterien des § 267 HGB um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 der Bäckerei Hoenen GmbH, Kempen, wird nach den handelsrechtlichen Vorschriften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften werden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Auf die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB).

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die beweglichen Anlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten von € 150,00 bis zu € 1.000,00 eines jahrgangsbezogenen Sammelpostens wurden eingestellt und über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben.

Bleche, Stickenwagen, Körbe und Geschirr, die regelmäßig ersetzt werden und deren Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist bzw. deren Wert und seine Zusammensetzung nur geringen Veränderungen unterliegen, werden zum Festwert angesetzt. Eine körperliche Bestandsaufnahme dieser Wirtschaftsgüter wird alle drei Jahre durchgeführt und der Festwert gegebenenfalls angepasst.

Die Darstellung des Anlagevermögens erfolgt vollständig unter Berücksichtigung von historischen Anschaffungskosten nach der direkten Bruttomethode.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Unfertige Erzeugnisse werden mit ihren aktivierungspflichtigen Herstellungskosten oder mit niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch anteilige Gemeinkosten sowie Abschreibungen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit Nominalwerten, vermindert um notwendige Einzelwertberichtigungen, angesetzt. Es wird eine Pauschalwertberichtigung wegen des allgemeinen Forderungsausfallrisikos gebildet.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

C. Erläuterungen zum Jahresabschluss

I. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz enthaltenen Anlageposten und ihrer Entwicklung im Jahre 2023 sind im beiliegendem Anlagengitter dargestellt.

2. Vorräte

Zur Berücksichtigung der Risiken wenig gängiger Vorräte wurde ein Abschlag gebildet.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In dieser Position sind sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit € 1.436,58 (Vorjahr: € 1.436,58) enthalten. Alle übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

4. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt € 301.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt.

5. Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt zum 31. Dezember 2023 € 190.000,00.

6. Rückstellung für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es werden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

• Heubeck-Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck

• Rechnungszins 1,82 % - Der Rechnungszinssatz wurde gemäß § 253 Abs. 2 HGB nach der Vereinfachungsregelung ermittelt.

• Bewertungsverfahren Projected Unit Credit Method (PUC-Methode)

• Rententrend 0,00 % p.a.

Gemäß § 253 Abs. 6 HGB resultiert aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahren ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 541,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die Pensionsverpflichtungen werden mit dem Aktivwert der Rückdeckungsverpflichtungen saldiert.

Aus der Vermögensverrechnung werden saldierte Beträge aus Rückdeckungsversicherung und Rückstellungen für Pensionen passivisch ausgewiesen.

Der Posten wird wie folgt saldiert:

Erfüllungsbetrag der verrechneten Rückstellungen für Pensionen 108.456,00
Beizulegender Zeitwert des saldierungsfähigen Vermögens - 74.981,21
Passiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 33.474,79

7. Sonstige Rückstellungen

Hier werden im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsverpflichtungen der Arbeitnehmer, Tantiemen, Nebenkostenabrechnungen Filialen und Prüfungskosten ausgewiesen.

8. Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:

Zusammensetzung Insgesamt
T€
bis 1 Jahr
T€
über 1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.138 384 1.126 628
(Vorjahr) 1.773 788 841 144
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 696 696 0 0
(Vorjahr) 649 649 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 919 660 259 0
(Vorjahr) 943 519 424 0
- davon aus Steuern 123 123 0 0
(Vorjahr) 90 90 0 0
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1 1 0 0
(Vorjahr) 3 3 0 0
3.753 1.740 1.385 628
(Vorjahr) 3.365 1.956 1.265 144

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Leasinggebern sind durch Pfandrechte und Bürgschaften Dritter gesichert.

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Rohergebnis

Das Rohergebnis 2023 hat sich im Saldo um T€ 3.231 auf T€ 23.195 erhöht.

2. Personalaufwand

Hierin ist ein Ertrag zur Auflösung der Pensionsrückstellung von T€ 9 (Vorjahr: T€ 8) enthalten.

3. Periodenfremde Erträge/Aufwendungen

Im Jahresabschluss sind periodenfremde Erträge aus Anlagenabgängen (T€ 15), aus periodenfremden Erträgen (T€ 4), sowie aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 66) enthalten. Ferner sind im Abschluss periodenfremde Aufwendungen in Höhe von (T€ 7) enthalten.

D. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen und Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 3.482 (Vorjahr T€ 4.564). Des Weiteren besteht für das Verwaltungs- bzw. Produktionsgebäude ein Mietvertrag mit einer Restlaufzeit von 7 Jahren; die Miete beträgt ab 2023 monatlich netto T€ 42,2.

2. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB.

3. Angaben zur Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer in 2023: (Vorjahr)

- Angestellte 364 (297)
- gewerbliche Arbeitnehmer 89 (85)
- Auszubildende 13 (8)

4. Geschäftsführung

Geschäftsführer sind zum 31. Dezember 2023:

Herr Thomas Hoenen, Bäckermeister, Kempen

und Frau Nicole Sanfilippo-Hoenen, Kauffrau, Kempen.

Herr Thomas Hoenen ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Frau Nicole Sanfilippo-Hoenen ist nur in Gemeinschaft mit dem Prokuristen oder einem einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer vertretungsberechtigt.

Auf die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer wurde in Anwendung gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 634.965,28 auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Abschlussstichtag nicht ergeben.

 

Kempen, den 16. Mai 2024

Thomas Hoenen, Geschäftsführer

Nicole Sanfilippo-Hoenen, Geschäftsführerin

Anlagespiegel

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Anlagevermögen Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.637,000 0,00 0,00 0,00 36.637,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 17.782,30 0,00 0,00 0,00 17.782,30
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 54.419,30 0,00 0,00 0,00 54.419,30
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 5.098.451,98 348.677,30 40.212,74 0,00 5.406.916,54
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.744.576,18 1.358.660,55 14.955,00 0,00 8.088.281,73
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 35.000,00 0,00 0,00 35.000,00
Summe Sachanlagen 11.843.028,16 1.742.337,85 55.167,74 0,00 13.530.198,27
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 7.760,00 0,00 0,00 0,00 7.760,00
Summe Finanzanlagen 7.760,00 0,00 0,00 0,00 7.760,00
Summe Anlagevermögen 11.905.207,46 1.742.337,85 55.167,74 0,00 13.592.377,57
Abschreibungen
Anlagevermögen Stand 01.01.2023
Geschäftsjahr
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.558,00 5.525,00 0,00 0,00 33.083,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 17.782,30 0,00 0,00 0,00 17.782,30
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 45.340,30 5.525,00 0,00 0,00 50.865,30
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.512.477,00 289.480,30 18.276,76 0,00 3.783.680,54
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.416.489,68 455.901,55 14.955,00 0,00 5.857.436,23
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 8.928.966,68 745.381,85 33.231,76 0,00 9.641.116,77
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 8.974.306,98 750.906,85 33.231,76 0,00 9.691.982,07
Zuschreibungen Buchwerte
Anlagevermögen Geschäftsjahr
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.554,00 9.079,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 3.554,00 9.079,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.623.236,00 1.585.974,98
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.230.845,50 1.328.086,50
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 35.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 3.889.081,50 2.914.061,48
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 7.760,00 7.760,00
Summe Finanzanlagen 0,00 7.760,00 7.760,00
Summe Anlagevermögen 0,00 3.900.395,50 2.930.900,48

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Bäckerei Hoenen GmbH, Kempen:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bäckerei Hoenen GmbH, Kempen, - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023, sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.- geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschiften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreck sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" und des Lageberichts unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortlichkeit der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass irrtümlich resultierende wesentliche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. Außerkrafttreten interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 16. Mai 2024

FRTG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wolfgang Hohl, Wirtschaftsprüfer

Dirk Rohde, Wirtschaftsprüfer

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