Himolla Polstermöbel GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Polstermöbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manfred Rolf Dr. Ziegler seit 16.3.2026 | Geschäftsführer |
Christian Westebbe seit 7.12.2021 | Geschäftsführer |
Richard Josef Hörmann seit 3.2.2021 | Prokura |
Paul, geb. Krickser Eisgruber seit 3.2.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 85.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 15.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Welle Holding AG + Co. KGPaderbornKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022der Firmengruppe Welle Holding AG + Co. KG, PaderbornA. VorbemerkungenDie Welle Holding AG + Co. KG mit Sitz in Paderborn, Wollmarktstr. 121, ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn (HRA 2446) eingetragen. Wir haben für das Geschäftsjahr 2022 den Konzernabschluss unserer Unternehmensgruppe nach den geltenden handelsrechtlichen Bestimmungen aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden in der Bilanz zum 31.12.2022 wurden unverändert übernommen. Die Entwicklung des Eigenkapitalspiegels sowie der Ausweis des Eigenkapitals in der Konzernbilanz entsprechen der Methodik im Jahresabschluss der Konzernobergesellschaft Welle Holding AG + Co. KG; die Ergebnisverwendung des laufenden Geschäftsjahres sowie die Gutschrift der Ergebnisanteile auf den Gesellschafterkonten erfolgte bereits per 31.12.2022. Für die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Kreis der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum Konzernabschluss auf den 31.12.2021 um die Welle Service GmbH, Paderborn erweitert. Das Unternehmen wurde im Berichtsjahr neu gegründet. Die Gesellschaft Himolla Inc., Atlanta, USA wurde zum 31.12.2022 entkonsolidiert. Weiterhin wurde die Himolla Logistik GmbH, Taufkirchen/Vils mit Wirkung zum 01.01.2022 auf die Himolla Transporte GmbH, Taufkirchen/Vils verschmolzen. B. Konsolidierungskreis1. Im Konzernabschluss der Firmengruppe Welle Holding AG + Co. KG wurden folgende Unternehmen (Stand: 31.12.2022) zusammengefasst:
Die Welle Holding AG + Co. KG hat aufgrund Bevollmächtigung durch den Fremdgesellschafter der Paidi Holding GmbH die Stimmrechtsmehrheit an der Firmengruppe PAIDI (Nr. 22, 23, 24, 25, 33). Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses hat unter Berücksichtigung der im nachfolgenden Absatz für bestimmte Gesellschaften genannten zusätzlichen Anforderungen gemäß § 264 Abs. 3 bzw. § 264 b HGB befreiende Wirkung für die Gesellschaften zu den Nummern 1 bis 26. Die befreiende Wirkung für die Gesellschaften Nr. 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 21, 22, 23, 24, 25, und 26 tritt nur dann ein, wenn folgende Einstandsverpflichtungen nach § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB für das Geschäftsjahr 2022 erklärt werden:
In diesen Fällen tritt die Befreiung für die Gesellschaften 5, 7, 16, 18, 21 und 25 weiterhin nur ein, wenn die folgenden weiteren Einstandsverpflichtungen erklärt werden:
1.3 Nicht einbezogen gemäß § 296 (2) HGB (untergeordnete Bedeutung)
Diese Unternehmen wurden nicht in die Konsolidierung einbezogen, da sie einzeln und insgesamt für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind. C. Konsolidierungsgrundsätze1. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogener Unternehmen bzw. Teilkonzerne erfolgte nach der Buchwertmethode auf den Zeitpunkt der erstmaligen Erstellung des Konzernabschlusses auf den 31.12.2000 bzw. - soweit der Erwerb der Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt erfolgte - zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss (§ 301 Abs. 1 und 2 HGB a.F.) oder nach der Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt, zu dem diese Unternehmen Tochterunternehmen geworden sind (§ 301 Abs. 1 und 2 HGB n.F.). Beim Erwerb weiterer Anteile an einem in den Konzernabschluss bereits einbezogenen Unternehmen im Jahr 2020 erfolgte die Kapitalkonsolidierung der zusätzlichen Anteile als Kapitalvorgang nach DRS 23 Tz. 171, 175 zum 01.01.2020. Zum 31.12.2020 wurde für den Teilkonzern Paidi Holding GmbH eine Übergangskonsolidierung (At Equity Methode zur Vollkonsolidierung) ergebnisneutral durchgeführt. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung (Erstkonsolidierungen auf den 31.12.2000 bzw. spätere Zeitpunkte) ergaben sich aktivische und passivische Unterschiedsbeträge: Aktivische Unterschiedsbeträge bei aktuell in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen bzw. Teilkonzernen ergaben sich auf Ebene der Obergesellschaft in 5 (Vorjahr: 5) Fällen, wobei die verbliebenen Mehrwerte auf folgende Bilanzpositionen entfallen:
Die planmäßigen Abschreibungen auf die Mehrwerte wurden auf der Basis geschätzter durchschnittlicher Restlaufzeiten im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wie folgt festgelegt:
Passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung bei aktuell noch in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen bestehen noch in zwei Fällen. Diese Beträge in Höhe von insgesamt T€ 185 werden separat nach dem Eigenkapital als "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" ausgewiesen. Sie werden zunächst unverändert fortgeführt. Im Falle einer Veräußerung der Anteile erfolgt eine ergebniswirksame Auflösung. 2. Zwischenergebniseliminierung/Schuldenkonsolidierung/Aufwands- und Ertragskonsolidierung Zwischengewinne wurden beim Sachanlage- und beim Vorratsvermögen eliminiert, soweit sie einen wesentlichen Umfang haben. Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Gesellschaften wurden ebenfalls eliminiert. 3. Steuerabgrenzung Als passive latente Steuern wird (nach Saldierung mit aktiven Steuerlatenzen) ein Betrag in Höhe von T€ 8.901 (i.Vj.: T€ 7.933) ausgewiesen. Die latenten Steuern werden auf Basis der individuellen Steuersätze für die jeweils betroffenen Unternehmen bzw. steuerlichen Organkreise unter Einbeziehung von Gewerbesteuer und ggf. Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag berechnet. a) aus Einzelabschlüssen: Passive latente Steuern gemäß § 274 HGB aus Einzelabschlüssen betreffen im Wesentlichen Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen bei der Bewertung des Sachanlagevermögens. Diese wurden verrechnet mit aktiven latenten Steuern, resultierend aus der unterschiedlichen Bewertung der Pensionsrückstellungen, der sonstigen Rückstellungen im Handels- und Steuerrecht sowie aus dem Ansatz aktiver latenter Steuern auf Verlustvorträge. Insgesamt bestehen daraus im Saldo passive latente Steuern in Höhe von T€ 4.230 (i.Vj.: T€ 3.255). b) aus Konsolidierungsvorgängen: Passive latente Steuern auf zum Stichtag noch bestehende Mehrwerte aus Kapitalkonsolidierungsvorgängen (§ 301 HGB) betrugen im Geschäftsjahr 2022 entsprechend der Entwicklung der Mehrwerte innerhalb der Unternehmensgruppe zum Stichtag T€ 2.307 (i.Vj.: T€ 2.317). Entsprechend § 306 Sätze 3 und 4 HGB wurden keine latenten Steuern auf Firmenwerte oder passivische Unterschiedsbeträge gebildet. Weitere passivische latente Steuern aus Konsolidierungsvorgängen ergaben sich aus der erfolgswirksamen Schuldenkonsolidierung (§ 303 HGB). Der Stand der für diese Sachverhalte gebildeten passiven latenten Steuer beträgt zum Stichtag T€ 2.567 (i.Vj.: T€ 2.567). Aktive latente Steuern resultieren aus der Zwischenergebniseliminierung im Vorratsvermögen in Höhe von T€ 203 (i.Vj.: T€ 206). In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind insgesamt Aufwendungen in Höhe von T€ 969 (i.Vj.: T€ 1.657) aus der laufenden Veränderung der latenten Steuern enthalten. D. Weitere Angaben1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Rahmen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden die Vermögensgegenstände und Schulden konzerneinheitlich wie folgt bewertet: 1.1. Immaterielle Vermögensgegenstände: Soweit erworben, Ansatz zu (Konzern-) Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen; Nutzungsdauer regelmäßig bis zu 5 Jahren. Die Nutzungsdauer der Markenrechte wird mit 15 bzw. 20 Jahren geschätzt. Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben (§ 309 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Nutzungsdauer wurde mit 10 Jahren geschätzt. Sofern die unterstellte Werthaltigkeit in einzelnen Segmenten nicht gegeben war, wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. 1.2. Sachanlagevermögen: Ansatz zu (Konzern-) Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen. 1.3. Finanzanlagen: Anteile an den nicht in die Konsolidierung einbezogenen verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten - ggf. vermindert um notwendige Abschreibungen - angesetzt. Unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen wurden mit dem Barwert angesetzt. 1.4. Vorräte: Bewertung zu Konzern-Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Zulässige Bewertungsvereinfachungsverfahren wurden genutzt. Die halbfertigen Erzeugnisse und Fertigerzeugnisse wurden einschließlich angemessener anteiliger Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie anteiliger Abschreibungen bewertet. Das Niederstwertprinzip sowie der Grundsatz der verlustfreien Bewertung sind beachtet. 1.5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend erfasst. 1.6. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks: Ansatz zum Nennwert. 1.7. Pensionsverpflichtungen: Der beizulegende Wert der Pensionsverpflichtungen wurde zum Bilanzstichtag nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der projizierten Einmalbetragsmethode ("Projected-Unit-Credit", PUC-Methode) unter Anwendung der Richttafeln Heubeck 2018 G sowie dem Zinssatz gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe von 1,78 % (i.Vj.: 1,87 %) ermittelt. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n.F. erfolgte die Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre. Als weitere Annahme wurden unternehmensindividuelle Renten- bzw. Gehaltstrends zugrunde gelegt. Die Unterschiedsbeträge im Sinne von § 253 Abs. 6 HGB betragen insgesamt T€ 795 (i.Vj.: T€ 1.289) und unterliegen auf Ebene der jeweiligen Tochtergesellschaften ggf. Ausschüttungssperren. Die in Vorjahren zur Absicherung der Zusage an einen Versorgungsempfänger abgeschlossene Rückdeckungsversicherung ist aufgrund des Versterbens dieser Person abgelaufen. Der Aufwand aus dem Wegfall des Deckungsvermögens in Höhe von T€ 832 (Stand per 31.12.2021) war nach § 246 Abs. 2 HGB mit dem Ertrag aus dem Wegfall der Versorgungsverpflichtung zu saldieren. Zum Stichtag bestehen keine zu saldierenden Deckungsvermögen mehr. 1.8. sonstige Rückstellungen: Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt für erwartete Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr zum Barwert, ansonsten mit der erwarteten Inanspruchnahme. 1.9. Verbindlichkeiten: Die Bewertung erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und deren Absicherung durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel. 2. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. 3. Währungsumrechnung Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Schulden wurden zu Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag umgerechnet, soweit keine Bewertungseinheiten mit Devisentermingeschäften gebildet wurden. Die Umrechnung von Jahresabschlüssen in fremder Währung erfolgte gemäß § 308a HGB für Vermögensgegenstände einschließlich Anlagevermögen und Schulden mit Ausnahme des Eigenkapitals zu Stichtagskursen. Das Eigenkapital wurde gemäß § 308a HGB zu historischen Kursen umgerechnet. Umrechnungsdifferenzen aus erworbenen Kapitalbestandteilen, die aus der Kursentwicklung zwischen dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung und dem Bilanzstichtag resultieren sowie auf Ergebnisvorträge entfallende Differenzen, wurden erfolgsneutral behandelt (Erfassung als Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung). Die Umrechnung der Aufwendungen und Erträge der Jahresabschlüsse in ausländischer Währung erfolgte zu den Perioden-Durchschnittskursen des Geschäftsjahres. Die Differenzen zur Umrechnung zu Stichtagskursen wurden ebenfalls erfolgsneutral in die "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" eingestellt. Bei der Darstellung des Anlagevermögens wurden entstehende Umrechnungsdifferenzen bei den historischen Anschaffungskosten, den kumulierten Abschreibungen sowie den Vorjahresbuchwerten ebenfalls erfolgsneutral behandelt. 4. Besondere Angaben zur Bilanz 4.1. Die Zusammensetzung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Er weist auch die Aufteilung der Abschreibungen des Geschäftsjahres aus. 4.2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr belaufen sich auf T€ 619. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Factoringforderungen in Höhe von T€ 8.670 ausgewiesen. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen T€ 43. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind keine antizipativen Abgrenzungsposten größeren Umfangs enthalten. 4.3. Der Gesamtbetrag der in der Konzernbilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beläuft sich auf T€ 39.929 (Hinweis auf den Verbindlichkeitenspiegel). 4.4. Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 105.222 sind im Wesentlichen durch Grundpfandrechte, Forderungsabtretungen, Sicherungsübereignungen sowie durch die Verpfändung von Geschäftsanteilen gesichert. 5. Besondere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 5.1. Die Umsatzerlöse teilten sich wie folgt auf:
5.2. Periodenfremde bzw. außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen im Sinne von § 314 (1) Nrn. 23 und 24 HGB sind in folgenden GuV-Posten enthalten: Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 3.056, wovon T€ 2.633 aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen resultieren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 893, welche im Wesentlichen Verluste aus den Anlagenabgängen und Forderungsabschreibungen betreffen. 6. Nicht in der Konzernbilanz enthaltene Geschäfte In Ergänzung des Finanzierungsportfolios wird in der Unternehmensgruppe Leasing in erheblichem Umfang zur Finanzierung des beweglichen Sachanlagevermögens genutzt. Neben Leasing wird in zwei Tochterunternehmen Factoring eingesetzt. Hierbei werden Inlandsforderungen mit dem Zweck der Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung des operativen Geschäftsbetriebes verkauft. Durch diese Maßnahme ergibt sich bei Abruf der Mittel vom Factor ein höherer Ausweis liquider Mittel und ein geringerer Ausweis von Kundenforderungen. Ergebniswirkungen ergeben sich aus diesen Maßnahmen in nur sehr geringem Umfang. Risiken sind weder aus Leasingverträgen noch aus den Factoringverträgen zu erwarten. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen 7.1. Als sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen solche aus Miet- und Leasingverträgen, von denen im Geschäftsjahr 2023 T€ 7.491 fällig werden, in den sich daran anschließenden vier Geschäftsjahren insgesamt T€ 19.520. 7.2. Das Bestellobligo aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hält sich auf Konzernebene im üblichen Rahmen. Das Bestellobligo aus vorgesehenen Investitionen beträgt T€ 10.124 (im Wesentlichen für die Fertigungsanlagen). 8. Einsatz derivativer Finanzinstrumente/Bildung von Bewertungseinheiten Zur Absicherung des Währungsrisikos aus Umsatzerlösen in GBP wurden bei einem Konzernunternehmen drei Devisentermingeschäfte zur Lieferung von monatlich jeweils GBP 0,5 Mio. abgeschlossen. Das Restvolumen dieser Transaktionen betrug zum Stichtag insgesamt GBP 42,5 Mio. Es wurden keine Bewertungseinheiten gebildet. Anschaffungskosten sind für diese Transaktionen nicht angefallen, so dass kein Buchwert besteht. Der beizulegende Zeitwert beträgt € 0. Diesen Transaktionen stehen zum Stichtag Bestände und Forderungen in Höhe von GBP 4,4 Mio. gegenüber. Weiterhin sind bei diesem Unternehmen zur Zinsabsicherung von Bankdarlehen mit variablem Zinssatz Zins-Swaps mit einem Restvolumen von T€ 24.811 eingesetzt. Es handelt sich um klassische Swaps, mit denen variable Zinsaufwendungen in Festzinsaufwendungen getauscht werden (volle Effektivität der Sicherungsbeziehung). Dem Volumen der Zins-Swaps stehen zu jedem Zeitpunkt variabel verzinsliche Darlehen in betraglich mindestens gleicher Höhe gegenüber. Nach den im HGB eröffneten Möglichkeiten werden die Zins-Swaps zusammen mit den auf dem gleichen Basiswert beruhenden Darlehen als Bewertungseinheit geführt. Auf Basis der Einfrierungsmethode werden für positive wie negative Marktwerte der Swaps keine erfolgswirksamen Auswirkungen im Konzernabschluss berücksichtigt. Bei den vereinbarten Festzinssätzen und den aktuellen Euribor-Zinssätzen sind die Zeitwerte der Zins-Swaps positiv. Bei einem weiteren Konzernunternehmen wurden bis zum Bilanzstichtag Zloty-Kurssicherungen in Höhe von € 2,6 Mio. mit Laufzeiten bis Juni 2023 getätigt. Der Gegenwert entspricht PLN 12,9 Mio. Die Absicherungen dienen der Kalkulierbarkeit der Verrechnungspreise und decken die Wertschöpfungen ab. Sie werden als Bewertungseinheit behandelt. 9. Beschäftigte Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 4.330 Mitarbeiter (inkl. 54 Auszubildende) beschäftigt. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl wurde nach Köpfen gem. § 267 Abs. 5 HGB berechnet. Davon entfielen auf die Bereiche:
10. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen für 2022 beträgt T€ 152. 11. Schutzklauseln Hinsichtlich der Angaben nach § 313 Abs. 2 HGB haben wir von der Schutzklausel des § 313 Abs. 3 HGB keinen Gebrauch gemacht. Auf die Angabe gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB haben wir unter Anwendung der Schutzklausel in § 314 Abs. 3 HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022der FirmengruppeWelle Holding AG + Co. KG, PaderbornAllgemeines Die Folgen des Kriegs in der Ukraine und die damit einhergehenden Energie- und Materialpreiserhöhungen haben die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland im Jahr 2022 stark beeinflusst. Nachdem die Auswirkungen der Corona Pandemie und der andauernden Liefer- und Materialengpässe überwunden schienen und das erste Quartal 2022 mit einem überdurchschnittlich hohen Auftragsbestand und -eingang begann, hatte der russische Angriffskrieg in der zweiten Jahreshälfte zum Teil deutliche Folgen für die deutsche Wirtschaft. Trotz dieser Entwicklungen ist das Bruttoinlandsprodukt im Gesamtjahr 2022 um 1,9% gestiegen. In der deutschen Möbelindustrie ist in diesem Umfeld der Umsatz im Geschäftsjahr 2022 in Summe um 7% gestiegen. Hauptfaktor hierfür waren allerdings die Preisanpassungen aufgrund der deutlichen Material- und Energiepreiserhöhungen. Der Exportmarkt wuchs mit einem Umsatzplus von 9,8% wie im Vorjahr stärker als der Inlandsmarkt. Dieser lag lediglich bei einem Umsatzplus von 5,4%. Die Küchenmöbelindustrie konnte ihren Umsatz um 9,5% steigern und nach einem Anstieg von 9% im Vorjahr war sie wieder Gewinner der Krise. Auch die Polstermöbelhersteller mit einem Zuwachs von 6,6% und die sonstigen Möbel mit 8% zeigten ein gutes Wachstum. Im Segment Büromöbel konnte gar ein Umsatzwachstum von 8,4% verzeichnet werden. Die Unternehmen der Welle-Gruppe konnten im Geschäftsjahr 2022 einen deutlichen Umsatzanstieg von mehr als 17 % gegenüber dem Vorjahr erzielen. Treiber war hier abermals die vertraglich vereinbarte Kapazitätserweiterung bei Bürstadt Furniture. Doch auch ohne Bürstadt Furniture lag das Umsatzwachstum der Gruppe deutlich über dem Markttrend. Ein Teil der Umsatzsteigerungen ist auch in der Welle-Gruppe auf die deutlichen Preiserhöhungen aufgrund der Rohstoff- und Energiepreisentwicklung im Jahr 2022 zurückzuführen. Himolla und Leicht konnten zudem ihr Volumen gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich ausweiten. Vorausschauendes Beschaffungsmanagement und eine teilweise Weitergabe von Preissteigerungen durch allgemeine Preiserhöhungen und Teuerungszuschläge haben zu unserem Jahresergebnis beigetragen. Allerdings ließen sich aufgrund der Dynamik der Preissteigerungen in der Beschaffung in Verbindung mit bestehenden Vereinbarungen mit Kunden zum Teil die nötigen Preisanpassungen nur mit zeitlichem Abstand und nicht in vollem Umfang umsetzen. Tätigkeitsbereich Die Unternehmen der Welle-Gruppe sind alle im Bereich Herstellung und Vertrieb von Möbeln tätig. Sie unterscheiden sich untereinander aber erheblich in ihren Produktprogrammen und Marktsegmenten. Damit sind Wettbewerbssituationen innerhalb der Gruppe nicht gegeben, jedes Unternehmen tritt am Markt eigenständig auf. Im Einzelnen handelt es sich dabei um folgende Unternehmen bzw. Teilkonzerne:
Finanzlage Dank der positiven Ertragssituation und des hohen positiven Cash Flows aus laufender Geschäftstätigkeit (€ +26,4 Mio.) sowie dem Finanzmittelbestand am Anfang des Berichtsjahres war die benötigte Liquidität in unserem Konzern im Jahr 2022 stets gegeben. Wir gehen auch für das Jahr 2023 davon aus, jederzeit über die notwendigen finanziellen Ressourcen in unserer Firmengruppe und bei den Gruppenunternehmen verfügen zu können. Ertragslage Der vorliegende Konzernabschluss weist für das Jahr 2022 ein Rohergebnis von € 308,9 Mio. aus (Vorjahr € 297,9 Mio.). Das Rohergebnis hat sich um 3,7% verbessert. Dies ist insbesondere auf vorrausschauendes Kostenmanagement in den einzelnen Gesellschaften zurückzuführen. Die Rohergebnisquote ist durch Materialpreissteigerungen, die nur zum Teil weitergegeben werden konnten, um 4,9 %-Punkte gesunken. Im Bereich Personal sehen wir uns deutlichen Kostensteigerungen aus Tariferhöhungen ausgesetzt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind durch Fremdwährungsverluste und Steigerungen in den Frachtkosten belastet. Die Abschreibungen sind weiter durch die Aktivierung von Anlagen im Bau aus Investitionen der Vorjahre gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern ist im Jahr 2022 um € 10,6 Mio. auf € 17,3 Mio. gesunken, da die Kosten überproportional zum Umsatz gestiegen sind. Der Konzern-Jahresüberschuss liegt mit € 10,0 Mio. unter dem Vorjahreswert (€ 16,7 Mio.). Beide Jahre waren durch außergewöhnliche Effekte belastet. Auch wenn unsere Gruppe die Umsatzprognosen aufgrund der Dynamik der Preissteigerungen übertroffen hat, hat das Ergebnis der Gruppe deutlich darunter gelitten, da diese nur verzögert und nicht vollständig weitergegeben werden konnten. Vermögenslage Im Jahr 2022 blieb die Eigenkapitalquote nahezu konstant bei 29,6 % (Anstieg um 0,1 %-Punkte). Das gesamte von den Gesellschaftern eingesetzte Kapital (Eigenkapital und Gesellschafterkonten) war ebenfalls auf Vorjahresniveau mit € 194,7 Mio. (=43,5 % der Bilanzsumme, im Vorjahr € 193,1 Mio. oder 43,6 % der Bilanzsumme). Die Gesellschafter leisten ihren Beitrag zum Wachstum und den damit verbundenen Investitionsprojekten innerhalb der Gruppe durch Gewinnthesaurierungen. Funktionsbereiche, Risiko-Management-System Aufgrund der Eigenständigkeit unserer Gruppenunternehmen ist bei der Bewertung und Beurteilung von Funktionsbereichen sowie Chancen und Risiken auf die Besonderheiten jedes einzelnen Unternehmens abzustellen und den jeweils spezifischen Anforderungen Rechnung zu tragen. Diese Differenzierungen zugrunde gelegt lassen sich folgende Aspekte zusammenfassend nennen: Investitionen Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. In einem Gruppenunternehmen wurden Investitionen in eine neue Produktionslinie getätigt. Weitere große Investitionsprojekte standen in der Gruppe im Berichtsjahr nicht an. Die übrigen getätigten Investitionen in den einzelnen Betrieben wurden vornehmlich in den Bereichen Rationalisierung, Automatisierung und Ablauforganisation vorgenommen. Soweit Ersatzbeschaffungen zu tätigen waren, wurden diese unter besonderer Berücksichtigung der beiden erstgenannten Punkte durchgeführt. Beschaffung Aus der Eigenständigkeit der einzelnen operativ tätigen Gruppenunternehmen und den kaum vergleichbaren Produkten ergeben sich unterschiedliche Beschaffungskreise für die jeweiligen Unternehmen. Konzentrationen auf oder Abhängigkeiten von verschiedenen Produktgruppen bei einzelnen Lieferanten sind nicht erkennbar. Zu Beginn des Geschäftsjahres sahen die Gruppenunternehmen einem sehr volatilen Anstieg der Einkaufspreise entgegen, der sich allerdings zum Ende des Geschäftsjahres beruhigt hat. Eine Erholung der Preise auf Einkaufsseite sehen wir derzeit noch nicht. Preissteigerungen wurden, soweit möglich, an den Markt weitergegeben. Die Lieferengpässe, die sich im Geschäftsjahr 2021 gezeigt haben, haben sich deutlich verringert. Bei Einkäufen, die auf Fremdwährungsbasis getätigt werden, versuchen wir den Kursrisiken mit geeigneten Kurssicherungsgeschäften entgegenzuwirken. Unabhängig davon ist und bleibt es ein permanenter Prozess und eine Herausforderung für die Einkaufsabteilungen unserer Gruppenunternehmen, durch ständige Marktbeobachtung, Betreuung unserer aktiven Lieferanten sowie laufende Überprüfung und Erweiterung unseres nationalen und internationalen Lieferantenkreises einen leistungsfähigen Einkauf sicherzustellen. Personal Im Durchschnitt beschäftigten wir im Jahr 2022 in unserer Unternehmensgruppe 4.330 Mitarbeiter incl. 54 Auszubildende. In nahezu sämtlichen Bereichen bieten wir in unseren Unternehmen Ausbildungsplätze an. Wir erachten die eigene Ausbildung von Mitarbeitern in unseren Betrieben als wichtiges Element, um uns gut qualifizierte und mit den Besonderheiten des jeweiligen Unternehmens vertraute Mitarbeiter zu sichern. Dies ist von besonderer Bedeutung, da es regional bedingt zum Teil sehr schwierig ist, gute Mitarbeiter zu finden und an das Unternehmen zu binden. Des Weiteren ermöglichen wir unseren Mitarbeitern die Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen, um auch in Zukunft über leistungsfähiges und gut ausgebildetes Personal verfügen zu können. Umwelt- und Mitarbeiterschutz, Nachhaltigkeit Den gesetzlichen und gesellschaftlichen Verpflichtungen zum Umweltschutz und den Anforderungen an Nachhaltigkeit im Umfeld der industriellen Möbelfertigung werden wir ebenso vollumfänglich gerecht, wie den Vorgaben zum Schutz unserer Mitarbeiter. Unsere Unternehmen setzen ihr organisatorisches und technisches Know-how in Bezug auf Umweltschutz und nachhaltige Fertigung engagiert zum Schutz unserer Mitarbeiter und der Umwelt ein. In den letzten Jahren haben unsere Gruppenunternehmen stark in Projekte in den Bereichen Heizung/Energie, Recycling und Vermeidung von Abfällen sowie nachhaltige Produktion und Arbeitssicherheit investiert. Entsprechend sind unsere Unternehmen mit verschiedenen Umweltzertifikaten, wie "Blauer Engel", "Klimaneutraler Hersteller", "PEFC" oder "FSC" ausgezeichnet worden. Chancen und Risiken; Risikomanagement Durch die dezentrale Struktur unserer Unternehmensgruppe sind die entsprechenden Planungs-, Überwachungs- und Kontrollinstrumente, die alle relevanten Bereiche umfassen, auf Ebene der jeweiligen Gesellschaften installiert. Dies ermöglicht eine sachgerechte Begleitung, die im Bedarfsfall auf die jeweiligen Sachverhalte und Erfordernisse kurzfristig und präzise reagieren kann. Ein wesentliches Risiko im laufenden Geschäftsjahr stellen die politischen Unsicherheiten und Unwägbarkeiten dar. Unsere Gruppenunternehmen versuchen die Auswirkungen aus diesem Risiko einzudämmen, indem eine zu starke Konzentration und somit Abhängigkeit von einzelnen Absatz- und Beschaffungsmärkten vermieden wird. Umsätze in internationalen Märkten und Beschaffung im Ausland haben in unserer Gruppe einen bedeutenden Stellenwert. Daraus bzw. aus den mit solchen Geschäften einhergehenden Wechselkursschwankungen ergeben sich Risiken. Je nach Umfang und Risikoeinschätzung wurden und werden Währungsrisiken durch Kurssicherungsgeschäfte sowie Zinsänderungsrisiken durch Zinssicherungsgeschäfte abgesichert. Zum Teil stehen unsere Gruppenunternehmen durch einen zunehmenden Anteil von Möbelimporten, mit denen generell starke und teilweise durch EU-Subventionen geförderte europäische Mitbewerber auf den deutschen Markt drängen, unter Druck. Hier gilt es im Möbelhandel und beim Endkunden ein Bewusstsein für die Qualität, Nachhaltigkeit und Sicherheit von Möbeln aus deutscher Produktion und Entwicklung zu fördern. Ein weiteres Risiko stellen die Veränderungen und Anforderungen im Zuge der Implementierung von Techniken unter dem Überbegriff "Industrie 4.0" dar. Den großen Potentialen, die sich Unternehmen, die den Prozess beherrschen, darbieten, stehen gravierende Risiken entgegen, die sich aus fehlerbehafteten oder verzögerten Maßnahmen ergeben können. Diesen Risiken wird durch eine detaillierte Projektplanung unter Einbindung qualifizierter Mitarbeiter und auch externer Ressourcen begegnet. Risiken ergeben sich ebenfalls aus den deutlichen nationalen und internationalen Marktzinsanpassungen der vergangenen Monate. Die Zinsanpassungen beeinflussen die Investitionsneigung, insbesondere in der Baubranche, so dass dies inhärent auch Risiken für die Möbelbranche in Form einer geringeren Nachfrage birgt. Durch die Regulierungen im Bereich ESG (Environmental Social Governance) wie die CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive ) auf der einen Seite und die große Präsenz der Themen Umwelt und Nachhaltigkeit, insbesondere bei der jüngeren Bevölkerung (unter 30 Jahre), auf der anderen Seite, sehen wir sowohl Chancen - aufgrund unserer bestehenden Zertifizierungen - als auch Risiken - durch die Forcierung von Klima-Investitionen und nicht ausreichende Innovationen - für unsere Gruppe. Sämtliche Gruppenunternehmen haben dieses Thema auf ihrer Agenda priorisiert, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Weitere Chancen ergeben sich aus dem Know-how, der Motivation und Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiter. In dem wettbewerbsintensiven Marktumfeld, in dem unsere Gruppenunternehmen agieren, können der Einsatz und die Kreativität von Mitarbeitern entscheidende Wettbewerbsvorteile sein. Das betrifft sowohl die Produktentwicklung als auch strategische Entscheidungen auf Produktions- und Vertriebsseite. Hier sind unsere Unternehmen ausnahmslos gut aufgestellt und daher in der Lage, im Vergleich zum Wettbewerb Vorteile zu generieren. Es stellt aber auch gleichzeitig eine Herausforderung für die Zukunft dar, diese Qualität der Mitarbeiter auf allen Unternehmensebenen auch für die Zukunft sicherzustellen. Prognose- und Risikobericht, Ausblick Für das Wirtschaftsjahr 2023 erwartet die Bundesregierung nur einen leichten Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von 0,2% im Vergleich zum Vorjahr. Die Inflation belastet weiterhin das verfügbare Einkommen der Haushalte. Zum heutigen Zeitpunkt ist es eher unwahrscheinlich, dass der Krieg in der Ukraine kurzfristig endet. Von Friedensverhandlungen sind beide Parteien weit entfernt. Zudem zeigen sich derzeit weitere internationale Konflikte wie zwischen Taiwan und China oder den USA und China, die zu einer weiteren Beeinträchtigung auch der deutschen Wirtschaftsleistung führen können. Die Entwicklung in der Möbelindustrie ist daher nur auf Sicht zu beurteilen. Nach einem ausgewogenen Start in das Jahr 2023 sehen wir gegen Mitte des Jahres einen deutlichen Rückgang der Nachfrage. Die Kaufzurückhaltung der Konsumenten ist vor allem auf eine Verringerung des verfügbaren Einkommens zurückzuführen, im Inland wird sie zudem durch die Verunsicherung aufgrund der Gesetzesvorhaben im Bereich Energie noch weiter angefeuert. Die sich abzeichnenden Änderungen in den geplanten Gesetzgebungsvorhaben lassen hier auf eine Beruhigung hoffen und wir gehen von einer vorsichtigen Belebung der Nachfrage im 2. Halbjahr 2023 aus. Trotz Inflation ist das Thema Reisen weiterhin ein wichtiges Thema in den privaten Haushalten und wird die Nachfrage in der Möbelindustrie zusätzlich negativ beeinflussen. Vorsorglich werden Maßnahmen zur Anpassung der Kapazitäten an die geringere Nachfrage im Fokus der kommenden Monate stehen. Wir gehen davon aus, dass die Gesellschaften der Welle Gruppe gut durch das Jahr 2023 kommen. Für das Geschäftsjahr wird ein Umsatzrückgang zwischen 5 und 10 % erwartet, das Ergebnis vor Steuern auf Gruppenebene wird wahrscheinlich 5 % unter dem Niveau des Jahres 2022 liegen. Das geringere, jedoch klar positive Ergebnis ist im Wesentlichen auf außerordentliche Aufwendungen aus Kapazitätsanpassungen zurückzuführen. Diese Investitionen werden langfristig den Erfolg und das Wachstum unserer Gruppenunternehmen sicherstellen. Unsere Gruppenunternehmen werden das Jahr 2023, entsprechend ihrer Ausgangslage vor Beginn der Krisen, ihrer Kundenstruktur und der regionalen Verteilung ihrer Umsätze unterschiedlich erfolgreich abschließen. Andere gegenläufige Tendenzen, Gefährdungen oder sonstige Risiken, denen nicht bereits in den Jahresabschlüssen - bspw. durch Bildung von Rückstellungen - Rechnung getragen wurde, können wir aus heutiger Sicht für unsere Unternehmensgruppe nicht erkennen.
Paderborn im Juni 2023 Welle Holding AG + Co. KG Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Welle Holding AG + Co. KG, Paderborn Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Welle Holding AG + Co. KG, Paderborn, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Welle Holding AG + Co. KG, Paderborn, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 22. Juni 2023 Westerfelhaus
Audit GmbH
Bernd Jelen, Wirtschaftsprüfer Michael Rogalski, Wirtschaftsprüfer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022der Firmen-Gruppe Welle Holding AG + Co. KG, PaderbornAktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2022der Firmengruppe Welle Holding AG + Co. KG, Paderborn
Ergänzende Angabe gem. § 307 Abs. 2 HGB:
Konzern-Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2022
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022
(1) Enthaltene Ergebnisse in Fremdwährungen
umgerechnet zu Periodendurchschnittskursen 2022.
(2) Enthaltene Ergebnisse in Fremdwährungen
umgerechnet zu Stichtagskursen 31.12.2022.
(3) Betrifft Garantiedividenden und sonst.
Ergebnisanteile. (bereits abgeflossen)
Paderborn, den 22. Juni 2023 Daniel Grunder, Verwaltungsrat Kathrin Erdmann, Direktorin Daniela Scheidsteger, Direktorin Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Konzern-Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2022
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