B & K Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Ax seit 24.1.2019 | Geschäftsführer |
Boris Bohn seit 25.5.2018 | Geschäftsführer |
Markus Blau seit 6.6.2017 | Prokura |
Michael Rittinghaus seit 7.3.2016 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Shakingbits GmbHAufgelöst | 18.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ARITHNEA GmbHNeubibergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018der ARITHNEA GmbH, NeubibergGeschäftsverlaufI. Einführung Die ARITHNEA GmbH ist eines der führenden Unternehmen der digitalen Wirtschaft in Deutschland mit Sitz in Neubiberg bei München und mit weiteren Standorten in Bremen, Dortmund, Köln, Frankfurt, Jena und Stuttgart. Schwerpunkt der von der Gesellschaft angebotenen Dienstleistungen und Produkte ist die Konzeption, Erstellung und Integration von individuellen Digital-Business-Lösungen, um ihre Klienten im Rahmen der digitalen Transformation zu begleiten. Dabei umfasst das Leistungsportfolio strategische Beratung, Analyse, Konzeption und Kreation sowie die Implementierung und den Betrieb der Lösungen, sowohl beim Kunden vor Ort als auch in der Cloud. ARITHNEA wurde im September 2003 gegründet. Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens ist bis heute geprägt durch einen hohen Grad an Kundenorientierung, Kreativität und Qualität. Das Portfolio der ARITHNEA wurde konsequent an den Marktbedürfnissen ausgerichtet und über die Jahre stetig erweitert. "Wir machen Marken digital erfolgreich": das ist die Mission von ARITHNEA. Hierbei ist der Anspruch, unsere Kunden durch die Digitale Transformation zu führen, den wir mit unserer 2018 gestarteten Kampagne "WIR LOTSEN" deutlich am Markt positionieren. Das SAP Customer-Experience-Portfolio der 2017 übernommenen UnitCon GmbH wurde im Jahr 2018 noch tiefer in das bestehende ARITHNEA-Portfolio integriert. Die Mitarbeiter des ehemaligen Firmensitzes der UnitCon in Darmstadt wurden an einem gemeinsamen Standort in Frankfurt a.M. zusammengezogen, um so eine noch engere Zusammenarbeit zu fördern. ARITHNEA ist damit eines der wenigen Unternehmen am europäischen Markt, die das komplette SAP Customer-Experience-Portfolio anbieten und durch eigene Mitarbeiter leisten kann. Die ca. 15 Mitarbeiter des Bereichs SAP Business Intelligence, die 2017 mit der UnitCon-Übernahme zu ARITHNEA gekommen sind, wechseln zum Ende 2018 per Betriebsübergang zur adesso AG, wo sie in der neu gegründete Line of Business Data & Analytics aufgehen. Mit mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, inkl. Auszubildende und duale Studenten, gehört die ARITHNEA GmbH zu den größten Digital-Business-Spezialisten Deutschlands. Digitale Transformation - Bedeutung für ARITHNEA Die Digitale Transformation ist die Anpassung von Unternehmensstrategien an die Veränderungen, die mit der Technologisierung und Digitalisierung einhergehen. Digitale Kanäle rücken in den Fokus der Kundenkommunikation bzw. der Interaktion mit Kunden - unabhängig, ob B2C oder B2B. Vor Allem die Bereiche Marketing, Vertrieb, und Service bekommen bei unseren Kunden diese Veränderung deutlich zu spüren. Viele Unternehmen, aber auch die öffentliche Verwaltung, stehen vor den Herausforderungen eines beschleunigten technologischen Wandels und der Digitalisierung unserer Gesellschaft. Gerade weil Deutschland leider immer noch keine Vorreiterrolle einnimmt, sondern digital eher konservativ aufgestellt ist, werden sich Unternehmen im globalen Wettbewerb sehr schnell anpassen müssen oder verschwinden. Die Größe und aktuelle Marktmacht eines Unternehmens sind kein Indikator für dessen Zukunftsfähigkeit. Der digitale Reifegrad vieler deutscher Unternehmen - speziell im Mittelstand - lässt weiterhin sehr zu wünschen übrig. Viele Entscheider haben noch nicht erkannt, dass dieser Wandel den Bestand des eigenen Unternehmens gefährdet, wenn nicht rechtzeitig gehandelt wird. ARITHNEA ist strategischer Partner der Unternehmen, die die Digitalisierung als Notwendigkeit erkannt haben, um im Zeitalter des digitalen Wandels weiterhin - auch international - wettbewerbsfähig bleiben zu können. Neben der strategischen Beratung im Digital Business setzt ARITHNEA die erarbeitete Vision und Strategie im Sinne der Klienten auch um. Die Überlebensfähigkeit von Unternehmen wird zukünftig stark von deren Innovationsfähigkeit abhängen. Zusätzlich zu bewährten Themen und Technologien wie bspw. E-Commerce, Web Experience Management, Cloud-Computing und SaaS werden in nächster Zeit auch Themen wie Augmented Reality, Virtual Reality, "Smart Data", "Internet of Things" und Industrie 4.0 betrachtet. Denn um für die Zukunft gerüstet zu sein, müssen Unternehmen ihre "digitale Strategie" ganzheitlich und vor Allem kundenzentriert betrachten und diese sukzessive durch erfolgreiche Projekte umsetzen. Einen "Big Bang" Ansatz kann und wird es im Rahmen der Digitalen Transformation nicht geben und Technologie ist nur Mittel zum Zweck. Speziell die Themen rund um das Marketing (Mobile Marketing, Data Driven Marketing und Predictive Analytics / Marketing) werden in den nächsten Jahren sowohl von Kunden als auch von Herstellern getrieben. Damit werden die Fachabteilungen der Kunden (Marketing, Vertrieb, Service) immer mehr Verantwortung innerhalb der Unternehmen übernehmen und in Zukunft auch den Großteil der Budgets zur Verfügung stellen. ARITHNEA ist Partner dieser Fachabteilungen und agiert branchenübergreifend. II. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branchensituation Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist zwar auch 2018 weitergewachsen, jedoch schwächte sich das wirtschaftliche Klima nach einem anfänglich guten Start dann in der zweiten Jahreshälfte deutlich ab. Lag die Steigerungsrate des Bruttoinlandsprodukts 2017 noch bei 2,2 %, ist die Steigerung 2018 über das Gesamtjahr um 0,7 % auf 1,5 % zurück gegangen, was primär abnehmenden Exporten zugeschrieben wird. Grundsätzlich haben zwar nahezu alle Wirtschaftsbereiche zum Wachstum beigetragen, überdurchschnittlich stark waren allerdings die Bereiche Information und Kommunikation sowie das Baugewerbe am Wachstum beteiligt. Unter dem Durchschnitt lag das produzierende Gewerbe ohne Baugewerbe, das immerhin gut ein Viertel der Gesamtwirtschaft ausmacht. Das wiederum lag auch an Produktionsrückgängen in der Automobilindustrie wegen des neuen Abgastests WLTP. Die Deutsche Bundesbank spricht sogar von einem deutlichen Rückgang der Industrieproduktion im vierten Quartal 2018. Neben der etwas schwächeren Konjunktur war ein weiterer Faktor prägend für das Jahr 2018: Mit 44,8 Mio. Erwerbstätigen erreichte der Beschäftigungsgrad einen neuen Höchststand. Grundsätzlich eine positive Meldung, jedoch waren die Auswirkungen der hohen Beschäftigungsquote auf dem Arbeitsmarkt deutlich zu spüren, was die Neueinstellungen von Mitarbeitern auch 2018 merkbar erschwerte. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren somit im Jahr 2018 für ARITHNEA als eingetrübt zu bewerten. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Obwohl das Wachstum 2018 deutlich kleiner ausfiel als noch 2017 (3,0%), stellt die Digitalisierung 2018 gemäß dem Branchenverband BITKOM erneut einen Wachstumsmotor dar. Sie wird von BITKOM als Garant für mehr Arbeitsplätzte eingestuft. Der ITK-Markt übertraf in 2018 die ursprüngliche Wachstumsprognose von 1,7 % um 0,3%. Die Umsätze stiegen somit in 2018 um 2,0 % auf insgesamt 166,0 Mrd. EUR. ARITHNEA ist mit seinen Dienstleistungen innerhalb des ITK-Marktes überwiegend im Segment IT-Services zu finden. Dieses Segement wuchs leicht überproportional. Mit einem Wachstum von 2,3% stieg der Umsatz in diesem Segment auf 39,9 Mrd. EUR (Vorjahr 39,0 Mrd. EUR). Der Gesamtanteil des Segments vergrößerte sich damit unwesentlich von 23,97% auf 24,04% des gesamten ITK-Marktes. Die branchenspezifischen Rahmenbedingungen waren 2018 somit weiterhin als positiv für die Geschäftsentwicklung von ARITHNEA zu werten. Künftige gesamtwirtschaftliche Situation Für das Jahr 2019 rechnet das Bundesamt für Statistik zwar weiterhin mit einem Wachstum, die Prognose geht aber derzeit von einem Niveau vergleichbar mit 2018 aus - die Wachstumsraten von 2017 und 2016 werden vermutlich 2019 nicht erreicht. Die Prognose basiert auf einer insgesamt als schwächer eingestuften Weltwirtschaft, die primär auf die angespannte Lage zwischen USA und China zurück zu führen ist. Gleiche Signale kommen auch von führenden Wirtschaftswissenschaftlern: Sie befürchten, dass die deutsche Wirtschaft 2019 abkühlt. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte dann nur noch um 1,2 Prozent wachsen und damit so langsam wie seit 2013 nicht mehr, sagen sowohl das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) als auch die Commerzbank-Volkswirte voraus. 2017 hatte es noch zu 2,2% gereicht, in 2018 wurden 1,5% Wachstum erzielt. Die größten Gefahren sind der internationale Handelskonflikt und der Brexit. Ende 2018 gingen nur noch 23% der vom IW befragten Unternehmen im Exportgeschäft von einem Zuwachs aus. Im Frühjahr 2018 waren es noch 31 Prozent. Diese gedämpfte Zuversicht dürfte auf die Inlandskonjunktur überspringen. "Die Investitions- und Beschäftigungserwartungen haben sich ebenfalls merklich eingetrübt", so die IW-Forscher. Der Treiber der Konjunktur bleibt laut Commerzbank weiterhin der private Konsum. Dieser sollte von der steigenden Beschäftigung und ordentlichen Lohnzuwächsen profitieren. Außerdem sorge die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank weiter für günstige Finanzierungsbedingungen, die auch die Bauinvestitionen beflügeln dürften. Somit bietet sich für ARITHNEA 2019 ein deutlich abgekühltes gesamtwirtschaftliches Marktumfeld, welches hinsichtlich der tatsächlichen Entwicklung von nach wie vor bestehenden und teils neuen Risiken belastet ist. Künftige Branchensituation Derzeit prognostiziert die BITKOM für 2019 lediglich ein Umsatzwachstum um 1,5% auf 168,5 Mrd. EUR. Diese Prognose basiert auf einer insgesamt als schwächer eingestuften Weltwirtschaft, die primär auf die angespannte Lage zwischen USA und China zurück zu führen ist. Auf der anderen Seite wird die Digitalisierung inzwischen in allen Branchen als obligatorisch angesehen und es ist damit zu rechnen, dass auch 2019 Investitionen gezielt in diesen Bereich fließen. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach IT-Beratern und Software-Anwendungen, um Produkte, Wertschöpfungsnetze und Unternehmenskultur weiterzuentwickeln und auf das digitale Zeitalter auszurichten. Daraus resultiert eine leicht positivere Prognose für das Segment IT-Services. Dieses wird laut Prognose auch 2019 erneut überproportional wachsen und mit einem Anstieg von 2,3% auf insgesamt 40,8 Mrd. EUR klettern. Den größten Teil der ITK-Branche stellt dabei die Informationstechnik dar und innerhalb der Informationstechnik steigt der Bereich IT-Dienstleistung, welches das Projektgeschäft und IT-Beratung einschließt, nochmals überdurchschnittlich mit 2,3 % auf 40,5 Milliarden EUR. III. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Die Umsatzerlöse konnten im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden, sind allerdings hinter der Erwartungshaltung von bis zu 10% Steigerung zurückgeblieben. Ursächlich hierfür ist die aktuell am Arbeitsmarkt angespannte Situation bezogen auf die von ARITHNEA benötigten Fachexperten. Diese führte - insbesondere am Standort München - dazu, dass die Mitarbeitergewinnung hinter den Vorjahreswerten zurückgeblieben ist. Zudem sorgte der gestiegene Wettbewerbsdruck am IT-Arbeitsmarkt für einen leichten Anstieg der Mitarbeiterfluktuation im Jahr 2018. Die Gesamtleistung der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2017 betrug TEUR 29.107 und im aktuellen Geschäftsjahr 2018 TEUR 30.215. IV. Geschäftsergebnis Insgesamt wurde ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 2.276 und ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.594 erzielt. V. Personal Die ARITHNEA GmbH beschäftigte zum Bilanzstichtag 240 Mitarbeiter (222 FTE) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfen. Gegenüber dem 31.12.2017 konnte ARITHNEA damit kein Mitarbeiterwachstum bei den Festangestellten realisieren. Die Gesellschaft wurde zum Bilanzstichtag von drei Geschäftsführern und drei Prokuristen geleitet. Personalgewinnung und -entwicklung spielen auch in Zukunft eine große Rolle. 2018 hat sich ARITHNEA entschieden, zusätzlich zum Ausbau des internen Recruitings wieder aktiver mit externen Personalvermittlern zur Mitarbeitergewinnung zusammen zu arbeiten. Im Laufe des Jahres wurden Verträge mit zusätzlichen Personalvermittlern geschlossen und ein weiterer interner Recruiter eingestellt, so dass nun insgesamt drei interne Recruiter für ARITHNEA aktiv sind. Auch die interne Ausbildung von Fachkräften wird weiter intensiviert, insbesondere wurden dieses Jahr verstärkt duale Studenten eingestellt. Zum Bilanzstichtag waren 13 duale Studenten und 7 Auszubildende (Fachinformatiker/innen) bei ARITHNEA beschäftigt. Der überwiegende Anteil der Auszubildenden und Studenten wird nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Auch die Anzahl der Werkstudenten wurde von 5 auf 16 erhöht, um strategisches Wachstum mit Berufseinsteigern mittelfristig sicherzustellen VI. Konzernverhältnisse Am 29. März 2012 hat die adesso AG (www.adesso-group.de) 51% des Stammkapitals als Gesellschafterin der Gesellschaft übernommen. Am 01. Januar 2016 hat die adesso AG die restlichen 49% und damit 100% des Stammkapitals übernommen. Aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 24.04.2017 wurde die UnitCon GmbH aus Darmstadt am 24.05.2017 mit Eintragung in das Handelsregister mit der ARITHNEA GmbH verschmolzen. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und VermögenslageVor dem Hintergrund der positiv eingeschätzten gesamtwirtschaftlichen Situation in 2018 beurteilt die Geschäftsführung die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage insgesamt als positiv und robust. I. Umsatzentwicklung Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 30.779 (Vorjahr TEUR 28.368). Im Wesentlichen bestehen die Umsatzerlöse aus Honorarerlösen auf Projektleistungen. II. Ertragslage Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im GJ 2018 TEUR 177 (Vorjahr TEUR 346). Der Materialaufwand des Geschäftsjahres hat sich zum Vorjahr um 5,6 % verringert und beträgt TEUR 6.151 (Vorjahr TEUR 6.513). Der Materialaufwand besteht hauptsächlich aus Fremdleistungen, die reduziert werden konnten. Die Leistungen wurden durch interne Mitarbeiter erbracht. Der Personalaufwand des abgelaufenen Geschäftsjahres ist gegenüber dem Vorjahr um 7,6 % gestiegen und beträgt TEUR 17.236 (Vorjahr TEUR 16.016). Von den Abschreibungen entfallen TEUR 20 (Vorjahr TEUR 20) auf immaterielle Vermögensgegenstände und TEUR 356 (Vorjahr TEUR 387) auf Sachanlagen und geringwertige Wirtschaftsgüter. Insgesamt konnte ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 2.276 (Vorjahr TEUR 2.219) erzielt werden. Entsprechend wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 1.594 erwirtschaftet (Vorjahr TEUR 1.566). III. Finanzlage Die ARITHNEA GmbH verfügt über eine sehr solide Finanzsituation. Die Liquiditätslage des Unternehmens ist positiv, stabil und gesichert. Die Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr aus ihrer eigenen Tätigkeit finanziert. Im Geschäftsjahr wurde die bestehende Kontokorrentlinie nicht genutzt und keine Fremdmittel aufgenommen. Die liquiden Mittel haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 957 auf TEUR 3.085 erhöht. Liquiditätssteigernd wirkten sich der Abbau des Umlaufvermögens von TEUR 446 und die Verringerung des Anlagevermögens von TEUR 188 sowie die Erhöhung der Rückstellungen von TEUR 125 aus. Dem wirkten der Aufbau der Verbindlichkeiten von TEUR 1.306 entgegen. IV. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöhte sich im Geschäftsjahr um TEUR 318 auf TEUR 11.271 (Vorjahr TEUR 10.953). Dabei verringerte sich das Anlagevermögen von TEUR 677 auf TEUR 489 und das Umlaufvermögen erhöhte sich von TEUR 9.982 auf TEUR 10.493. Der Bilanzgewinn erhöhte sich von TEUR 3.504 um den Jahresüberschuss auf TEUR 5.097. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens beträgt 49,48% (Vorjahr 36,36%) und ist im Branchenvergleich sehr gut. Die Rückstellungen steigen insgesamt um TEUR 125 auf TEUR 1.869. Insgesamt verringerten sich die Verbindlichkeiten zum Vorjahr von TEUR 4.980 auf TEUR 3.674. RisikoberichtGesamtwirtschaftliches Umfeld und Branchensituation Die digitale Wirtschaft konnte vor allem durch das Thema E-Commerce und der damit verbundenen Wachstumsimpulse an der erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung überproportional teilhaben. In Zukunft wird die Digitalisierung der Wirtschaft alle Unternehmen betreffen und damit der Bedarf an Beratung und Dienstleistungen weiter steigen. Das größte Hemmnis für die Unternehmen in Deutschland ist der weiterhin bestehende Fachkräftemangel, der - speziell in Ballungsräumen - ein mögliches Wachstum stark bremsen kann, obwohl die Nachfrage vermutlich weiter steigen wird. Für ARITHNEA ist das auf der einen Seite ein Nachteil, weil es Auswirkungen auf das eigene Wachstum hat. Auf der anderen Seite finden andere Unternehmen aber auch weniger Mitarbeiter und müssen deshalb mehr Leistungen an Unternehmen wie ARITHNEA vergeben, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Projektrisiken Als Digital Business-Partner ihrer Klienten ist die ARITHNEA GmbH zu einem sehr hohen Anteil abhängig von Geschäften in Projektform. Da Kunden in wirtschaftlich schlechten Zeiten teils sehr kurzfristig Budgets kürzen und auch streichen können, ist eine mittel- und langfristige Planung mit großen Unsicherheiten verbunden. Um die Planungssicherheit zu erhöhen ist eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Beziehung zu unseren Kunden unabdingbar. Nur so kann die Planung rechtzeitig angepasst und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden, wenn ein Kunde tatsächlich Einschnitte vornimmt. Durch die weiter steigende Komplexität und Größe der von ARITHNEA durchgeführten Projekte, die mittlerweile verschiedene Unternehmensbereiche unserer Klienten involvieren, ist eine Zeit- und Kostenplanung immer mit Risiken verbunden. Auch wenn versucht wird, den Umfang eines Projektes in der Konzeptionsphase möglichst genau zu definieren, kann es zu Fehleinschätzungen kommen, die den Projektverlauf negativ beeinflussen und damit die Ziele der ursprünglichen Projektplanung verfehlen. Um Zeit- und Budgetüberschreitungen zu verhindern, überwacht ARITHNEA alle Projekte von der Angebotsabgabe über die Auftragsannahme bis hin zur Abnahme durch ein eigens dafür eingerichtetes Project Management Office (PMO) und leitet gegebenenfalls notwendige Maßnahmen ein. Um unsere Mitarbeiter auf die Durchführung komplexer Projekte vorzubereiten, werden sie sowohl methodisch (Projektmanagement nach IPMA ®) als auch technisch auf dem neuesten Stand geschult und zertifiziert. Da viele Projekte der Gesellschaft bereichsübergreifend durchgeführt werden, hat die Gesellschaft ein bereichsübergreifendes, unabhängiges Qualitätsmanagement-System eingeführt und etabliert. Personalrisiken Die ARITHNEA GmbH ist ein Dienstleistungsunternehmen ohne nennenswertes Anlagevermögen. Das wichtigste Asset sind die Mitarbeiter und deren Wissen und Erfahrungen. Die Suche nach geeigneten und erfahrenen Mitarbeitern ist geprägt durch eine hohe Nachfrage seitens der Unternehmen am Markt, speziell in Ballungsräumen. ARITHNEA positioniert sich deshalb als Premium-Arbeitgeber und schafft ein Arbeitsumfeld, in dem speziell die besten Mitarbeiter gerne tätig sind. Auch das Halten von Mitarbeitern im Unternehmen ist aktuell eine große Herausforderung, da gute Mitarbeiter ständig mit Angeboten von anderen Unternehmen konfrontiert werden. Kundenstrukturrisiken Bei einem hohen Umsatzanteil von einzelnen Kunden steigt das Risiko der Abhängigkeit von diesen Kunden. Unvorhergesehene Projektabbrüche oder gar Insolvenz des Kunden können dann schwerwiegende Auswirkungen haben. Durch einige gewonnene Neukunden konnte dieses Risiko in 2018 erfolgreich reduziert werden: Die drei größten Kunden hatten im Geschäftsjahr 2018 einen Anteil von ca. 45% (Vorjahr 55%) am Gesamtumsatz. Mit den zehn umsatzstärksten Kunden wurden 71% (Vorjahr 75%) des Gesamtumsatzes getätigt. Auch in 2019 soll das Risiko durch den Gewinn von weiteren Neukunden weiter reduziert werden. Gesamtaussage zur Risikosituation Organisatorisch ist ARITHNEA auch mit 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gut aufgestellt. Für 2019 planen wir den aus einer gruppenweiten Umstrukturierung resultierenden Verlust für 15 Mitarbeitern aufzufangen, sodass 2019 mit einer gleichbleibenden Mitarbeiterzahl zu rechnen ist. Als größtes Risiko stellt sich die gesamtwirtschaftliche Situation aufgrund der aktuellen Unsicherheiten dar. Davon abgesehen hat keines der genannten Risiken den Status eines bestandsgefährdenden Risikos. Alle können sich jedoch negativ auf die Vermögens, Finanz- und Ertragslage sowie das Geschäftsergebnis auswirken. ChancenberichtARITHNEA hat sich in den letzten Jahren als Digital Business-Dienstleister einen guten Namen erarbeitet und profitiert von der langjährigen Erfahrung in den Bereichen E-Commerce und Web Experience Management. Das Unternehmen gehört zu den "Top-Unternehmen" der digitalen Interaktiv-Agenturen in Deutschland. In den letzten Jahren hat sich die Gesellschaft vom klassischen Dienstleister hin zum Premium Beratungsunternehmen weiterentwickelt. Viele Klienten vertrauen auf die branchenübergreifende Erfahrung im Digital Business, um ihre eigene Strategie zu überprüfen und ggf. zusammen mit ARITHNEA anzupassen. Mit der adesso AG als branchenorientiertem IT-Dienstleister, wurden und werden gemeinsam Synergien identifiziert und gehoben. Speziell die Kombination von Digital Business-Beratung, Prozessberatung im Bereich E-Commerce, Web Experience Management und Content Management, Kreativleistungen und technischer Umsetzung sowie Betrieb wird von vielen Kunden nachgefragt, damit sie nicht zwei oder drei verschiedene Agenturen bzw. Dienstleistungsunternehmen koordinieren müssen, sondern alles aus einer Hand bekommen. Gerade mit den beiden Hauptpartnern SAP und e-Spirit bestehen langfristige und erfolgreiche Partnerschaften. ARITHNEA ist der Partner 1 der e-Spirit AG. Kein anderes Unternehmen hat mehr ausgebildete, erfahrene Spezialisten und mehr erfolgreiche Projekte abgeschlossen. ARITHNEA bietet eine Vielzahl selbstentwickelter e-Spirit-Module an, ist also nicht nur Dienstleister in diesem Umfeld, sondern kennt das Produkt bis in alle Details. Ähnlich stark ist die Positionierung als SAP Partner. ARITHNEA hat 2018 den Status eines Gold Partners erreicht und ist damit auch in diesem Umfeld auf einer sehr hohen Partnerstufe angesiedelt. Durch die 100%-Beteiligung der adesso AG und die Bündelung unseres Geschäftes bei ARITHNEA innerhalb der adesso-Gruppe, werden in Zukunft noch mehr Synergien nutzbar und es ergeben sich weitere neue Geschäftsmöglichkeiten bei Bestandskunden beider Unternehmen sowie der anderen Unternehmen der adesso-Gruppe (adesso mobile solutions, smarthouse financial solutions und adesso hosting services). Die ARITHNEA ist damit gut vorbereitet und auf dem besten Weg auch zukünftig Marken digital erfolgreich zu machen. PrognoseberichtARITHNEA geht stark in das Jahr 2019 und möchte mit Qualität und Innovationen die Erfolgsgeschichte des Unternehmens fortführen. 2019 wird eine Phase der Stabilisierung darstellen, in der wir den Abgang des Bereichs Analytics schnell verarbeiten und uns dann auf das die Stärkung des Kerngeschäfts konzentrieren. Mit einer verstärkten Konzentration auf bestimmte Fokusbranchen (zunächst primär die Fertigungsindustrie) werden wir zusätzliche Stärke gewinnen und unsere bestehenden Partnerschaften noch besser nutzen können.
Neubiberg, im Januar 2019 Ingo Ax BILANZ zum 31. Dezember 2018ARITHNEA GmbH, IT-Produktentwicklung, Dienstleistungen im IT-Umfeld u.a., NeubibergAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2018 bis 31.12.2018ARITHNEA GmbH, IT-Produktentwicklung, Dienstleistungen im IT-Umfeld u.a., Neubiberg
ANHANG zum 31. Dezember 2018ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSSDie ARITHNEA GmbH hat ihren Sitz in Neubiberg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB 149239). Die ARITHNEA GmbH ist im Sinne des § 267 Abs. 2 i. V. m. Abs. 4 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss enthält die für mittelgroße Kapitalgesellschaften gesetzlich erforderlichen Aufgliederungen und Angaben. Ausweiswahlrechte wurden überwiegend zugunsten des Anhangs ausgeübt. Der Jahresabschluss wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden deutschen Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren. Abweichungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz ergeben sich im Bereich der sonstigen Rückstellungen und des Anlagevermögens. Die Abweichungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz führen zu aktiven latenten Steuern. Der Ausweis der aktiven latenten Steuern in der Handelsbilanz entfällt durch den Verzicht zur Ausübung des Aktivierungswahlrechtes gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Aufgrund der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG haben sich bei den Vorjahreszahlen der Umsatzerlöse keine Änderungen ergeben. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENAKTIVA Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibung vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel drei Jahre. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten sowie etwaiger Anschaffungsnebenkosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden linear bzw. geometrisch degressiv auf die jeweilige entsprechende Nutzungsdauer vorgenommen. Grundlage für die Ermittlung der Nutzungsdauer bildet die betriebswirtschaftliche Nutzung. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 250 und € 800 werden in Übereinstimmung mit § 6 Abs. 2 bzw. 2a EStG im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und sind buchhalterisch auf einem gesonderten Konto erfasst. Aufgrund nur unwesentlicher Abweichung zur handelsrechtlichen Vorschrift, wird die Abschreibungsmethode wie in den Vorjahren beibehalten. Das Vorratsvermögen umfasst die unfertigen Leistungen, die zu Herstellungskosten bewertet werden. Die Herstellungskosten beinhalten Personaleinzelkosten sowie notwendige und angemessene Personalgemeinkosten und sonstige Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht bei den HK einbezogen. Das Prinzip der Verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dem Ausfallrisiko bei den branchenüblichen Forderungen wird durch ausreichend bemessene, individuelle und pauschal ermittelte Wertberichtung Rechnung getragen. Soweit in den Forderungen Fremdwährungsforderungen enthalten sind, sind diese mit dem Stichtagskurs bewertet. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften angesetzt. PASSIVA Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten- und Preissteigerungen einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften angesetzt. ERLÄUTERUNG ZUR BILANZAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert im Anlagespiegel erläutert. Vorräte Ausgewiesen wird der Betrag für im Geschäftsjahr begonnene, aber noch nicht fertiggestellte Aufträge. Die fertigen nicht abgerechneten Leistungen werden im Geschäftsjahr von den Forderungen umgegliedert und unter Vorräte ausgewiesen. Der Vorjahreswert ist daher nicht vergleichbar. Bei analoger Vorgehensweise im Vorjahr würden Vorräte in Höhe von TEUR 1.310 ausgewiesen. Die fertigen nicht abgerechneten Leistungen enthalten Leistungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 507, davon bestehen noch nicht abgerechnete Leistungen an Gesellschafter in Höhe von EUR 505.094,98 (Mitzugehörigkeitsvermerk) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.262. Sie haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr; darin sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 1.192.077,50 (VJ TEUR 1.404) enthalten. Fertige nicht abgerechnete Leistungen an verbundene Unternehmen wurden 2018 in das Vorratsvermögen umgegliedert. Die Vorjahreswerte sind daher nicht vergleichbar. Bei analoger Vorgehensweise im Vorjahr würden Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.591 ausgewiesen. Fertige nicht abgerechnete Leistungen nicht verbundener Unternehmen wurden 2018 ebenfalls von den Forderungen in das Vorratsvermögen umgegliedert. Die Vorjahreswerte sind daher nicht vergleichbar. Bei analoger Vorgehensweise im Vorjahr würden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.325 ausgewiesen. Von den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 706 (VJ TEUR 527) haben TEUR 268 (VJ TEUR 230) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen abgegrenzte Aufwendungen für das Folgejahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 32.500,00 und ist voll eingezahlt. Der Bilanzgewinn von EUR 5.097.467,46 (VJ EUR 3.503.682,90) beinhaltet einen Gewinnvortrag vor Verwendung von EUR 3.503.683,84 (VJ EUR 1.937.822,72). Davon wurde eine Ausschüttung in Höhe von EUR 0,00 (VJ EUR 0,00) vorgenommen. Rückstellungen Die wesentlichen sonstigen Rückstellungen betreffen Resturlaub in Höhe von TEUR 457 (VJ TEUR 446), den variablen Gehaltsanteil und die Boni in Höhe von TEUR 644 (VJ TEUR 507), ausstehende Rechnungen TEUR 91 (VJ TEUR 264), Tantieme TEUR 132 (VJ TEUR 97) Jahresabschluss und Prüfung in Höhe von TEUR 18 (VJ TEUR 17), Gewährleistung und Nacharbeiten in Höhe von TEUR 147 (VJ TEUR 59) und Rückstellungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 131 (VJ TEUR 138). Davon sind Rückstellungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 120 (VJ TEUR 82) enthalten. Verbindlichkeiten Erhaltene Anzahlungen aus Lieferungen und Leistungen liegen in Höhe von EUR 448.300,00, (VJ EUR 550.230,69) vor. Darin sind Anzahlungen vom Gesellschafter in Höhe von EUR 18.600,00 enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 490.783,66 (VJ EUR 1.314.391,83) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 490.783,66 (VJ EUR 125.229,77) enthalten (Mitzugehörigkeitsvermerk). Außerdem sind darin enthalten Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 165.076,17 (VJ EUR 1.215.877,02) (Mitzugehörigkeitsvermerk). VerbindlichkeitenspiegelZur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten (Restlaufzeiten und Besicherung) in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt.
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen abgegrenzte Erträge für das Folgejahr. Sonstige finanzielle Verpflichtung Zum 31.12.2018 bestehen die folgenden finanziellen Verpflichtungen:
Gewährte Pfandrechte und sonstigen Sicherheiten bestehen nicht. Darin enthalten sind sonstigen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen von insgesamt TEUR 250. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251,268 Abs. 7 HGB. ERLÄUTERUNG ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGSonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 0 (VJ TEUR 1) sowie weitere aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 60 (VJ TEUR 236) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (VJ TEUR 11) enthalten. Dies waren im Vorjahr im Wesentlichen Wertberichtigungen auf Forderungen. SONSTIGE ANGABENGeschäftsjahr Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Geschäftsführer Im Geschäftsjahr 2018 waren folgende Geschäftsführer bestellt:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer beliefen sich im Jahr 2018 auf TEUR 561. Prokurist Im Geschäftsjahr 2018 waren folgende Prokuren ausgestellt:
Zahl der Arbeitnehmer Die Zahl der Mitarbeiter (Ohne Geschäftsführer, Auszubildende und Praktikanten) betrug im Geschäftsjahr durchschnittlich 269 (VJ 247), davon waren 27 Aushilfen und Studenten (VJ 17). Mutterunternehmen adesso AG mit dem Sitz in Dortmund, Adessoplatz 1 Die ARITHNEA GmbH wird in den Konzernabschluss der adesso AG zum 31.12.2018 einbezogen. Der Konzernabschluss der adesso AG wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Nachtragsbericht Es ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die das Geschäftsjahr nach dem Bilanzstichtag negativ beeinflusst haben. Ergebnisverwendung Mit Gesellschafterbeschluss vom 27.03.2018 wurde beschlossen, dass der Jahresüberschuss 2017 auf neue Rechnung vorgetragen wird. Das Geschäftsjahr 2018 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.594 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, 50% des Jahresüberschusses auszuschütten und die anderen 50% auf neue Rechnung vorzutragen.
Neubiberg, im Januar 2019 Ingo Ax Sonstige BerichtsbestandteileAngabe zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterversammlung vom 26. April 2019 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens 2018
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die
PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der ARITHNEA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ARITHNEA GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis 31.12.2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitgehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsorgans für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Das Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München 25.02.2019 Forster
& Lang Partnerschaft
Evi Lang, Wirtschaftsprüfer |
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