Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 7715
Eingetragen
6.4.1993
Branche
Architekturbüros für HochbauTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Gegenstand
Bauleistungen aller Art, Bauvorbereitung und -planung, Bauüberwachung und koordinierung, Handel mit Baumaterialien, Bauträger- und Maklertätigkeiten.

Historie

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Management

NameRolle
Mario Schreckenbach
seit 9.10.2003
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Universal-Bau-GmbH

St. Egidien

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz

Aktiva

  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen 14.130,00 18.974,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 438,00 263,00
II. Sachanlagen 13.692,00 18.711,00
B. Umlaufvermögen 1.246.587,72 550.498,39
I. Vorräte 188.725,04 100.434,91
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 758.198,52 1.648.672,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 434.573,28 27.996,32
III. Wertpapiere 0,00 311,26
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 623.289,40 421.755,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.574,14 6.283,69
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.267.291,86 575.756,08

Passiva

   
  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital 95.895,41 72.399,95
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 46.835,36 30.573,63
III. Jahresüberschuss 23.495,46 16.261,73
B. Rückstellungen 405.339,43 97.347,17
C. Verbindlichkeiten 764.390,51 406.008,96
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.666,51 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.267.291,86 575.756,08

Anhang zum 31. Dezember 2012

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Universal-Bau-GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die unfertigen Leistungen wurden mit den Material- und Fertigungseinzelkosten, angemessener Teile der Gemeinkosten sowie den angefallenen Subunternehmerkosten bewertet.

Die erhaltenen Anzahlungen wurden bis zur Höhe der unfertigen Leistungen aktivisch von den Vorräten abgesetzt. Übersteigende Beträge wurden passivisch als Anzahlungsüberhang/

Vorauszahlungen ausgewiesen.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 5,04 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 2,00 %
Rententrend 1,50 %
zugrunde gelegte Sterbetafel RT 2005 G von Klaus Heubeck  

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellung nach BilMoG ergab sich im Jahr 2010 ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von 33.856,00 EUR. Von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wurde demgemäß weitere 1/15, also 2.258,00 EUR der Pensionsrückstellung zugeführt und als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2012 beträgt 27.082,00 EUR (Art. 67 Abs. 2 EGHGB).

Die Pensionsrückstellung in Höhe von 163.160,00 € wurde gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit der an den Berechtigten verpfändeten und dem Zugriff aller Gläubiger entzogenen Rückdeckungsversicherung im Wert von 54.409,31 € saldiert, so dass sich noch eine Pensionsrückstellung von 108.750,69 € ergibt.

Der Betrag der nicht gebildeten Rückstellungen gemäß Art. 67 EGHGB beträgt 27.082,00 EUR.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 163.160,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 54.409,31

Angabe zu Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt einschließlich des Anzahlungsüberhangs 755.298,91 Euro (Vorjahr: 397.231,35 Euro).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
Euro
aus der Begebung und Übertragung von Wechseln 0,00
davon durch Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert 0,00
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
gesichert durch:  
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 0,00
aus Gewährleistungsverträgen 155.706,96
aus Sicherheit für fremde Verbindlichkeiten 0,00
Summe 155.706,96

Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Der Gewinnvortrag entwickelte sich wie folgt:

Gewinnvortrag 01.01.2011 30.573,63 EUR
Jahresergebnis 2011 16.261,73 EUR
Gewinnvortrag 01.01.2012 46.835,36 EUR
Jahresergebnis 2012 23.495,46 EUR
Bilanzgewinn 31.12.2012 70.330,82 EUR

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 23.495,46 Euro und wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Dipl.-Ing. für Hochbau Mario Schreckenbach, 09356 St. Egidien, geführt.

Er ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.07.2013 festgestellt.

 

St. Egidien, 16.07.2013

gez. Mario Schreckenbach

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