AY-KA Trading Stocklots & More e.K.
Selbe AdresseGroßhandel mit Textilien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Götz Dieter Lehsten seit 15.2.2012 | Geschäftsführer |
Christopher Venema seit 1.6.2007 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
O.W. Bunker & Trading A/S | 90.00% |
O.W. Bunker & Trading A/S | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
O. W. Bunker Germany GmbHHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2012Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012Allgemeine Angaben zur GesellschaftDie O. W. Bunker Germany GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der O.W. Bunker & Trading A/S, Aalborg/Dänemark, welche wiederum eine 100%ige Tochtergesellschaft der Wrist Group A/S, Aalborg/Dänemark, ist. Die O. W. Bunker & Trading A/S ist einer der weltweit führenden Anbieter von Heizöl (Bunker) für die Seeschifffahrt und den dazugehörigen Dienstleistungen. Sie ist die größte Tochtergesellschaft der Wrist-Gruppe und ist in 23 Ländern weltweit vertreten. Das Betriebsziel der O. W. Bunker Germany GmbH ist die Vermarktung von schwerem und leichtem Heizöl in deutschen Häfen für die Seeschifffahrt, für die Binnenschifffahrt im Hamburger Hafen und im Nord-Ostsee-Kanal sowie die weltweite Vermarktung von Heizöl an die Seeschifffahrt und den dazugehörigen Dienstleistungen. Die interne Struktur des Unternehmens ist aufgegliedert in Versorgung, Lagerung und Handel. Die Versorgung in Deutschland erfolgt durch schiffsseitige Lieferungen aus dem Baltikum und aus Skandinavien sowie durch Kesselwagenlieferungen und Lieferverträgen ex Tanklager Hamburg. Die Versorgung von Schiffen im weltweiten Bunkermarkt erfolgt über unsere international tätigen Lieferanten direkt an unsere Kunden, d.h. ohne Bevorratung in eigenen Tanklagern (Streckengeschäft). Gesamt- und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die insgesamt negativen konjunkturellen Effekte der anhaltenden Schuldenkrise in Europa sowie einer Abkühlung des Wirtschaftswachstums in China, hemmen nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) weiterhin das globale Wirtschaftswachstum. Nach Ansicht des IWF haben sich die Risiken für eine globale Rezession gemindert. Die Weltwirtschaft erreichte in 2012 ein Wachstum von 3,2 % und lag damit knapp unter dem prognostizierten Weltwirtschaftswachstum von 3,3 %. Die Schifffahrtsbranche hatte in 2012 weiterhin mit rückläufigen, nicht kostendeckenden Fracht- und Charterraten und dem damit verbundenen steigenden Refinanzierungsbedarf zu kämpfen. Zudem wurde die Kostensituation erneut vor allem durch die Entwicklung der Bunkerpreise und anderer Energiekosten belastet. Der Bunkerpreis verändert sich mit dem Rohölpreis, der durch eine Reihe von wirtschaftlichen und geopolitischen Faktoren beeinflusst wird und somit starken Schwankungen unterliegt. Vorrangig sind hierzu der Terrorismus sowie politische Instabilitäten bzw. Spannungen im Mittleren Osten zu nennen. Langfristig wird der Rohölpreis durch die weltweite Nachfrage und die Entwicklungen in aufstrebenden Schwellenländern wie u.a. China und Indien bestimmt. Die Bunkerpreise erreichten im März 2012 mit einem Preis von USD 717 je Tonne einen Rekordstand. Im Geschäftsjahr 2012 lag der durchschnittliche Bunkerpreis mit USD 660 je Tonne über dem Wert des Vorjahres (USD 605 je Tonne). Diese Entwicklung ist in erster Linie auf die politischen Unruhen im Mittleren Osten sowie auf die von der EU und den USA gegen den Iran verhängten Sanktionen zurückzuführen. Um diesen Umständen entgegenzuwirken, wurde von den Reedereien vermehrt auf ,.Slow Steaming" gesetzt. Hierbei wird durch Verringerung der Fahrtgeschwindigkeit eine überproportionale Reduzierung des Brennstoffverbrauchs erzielt. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Hinsichtlich der nachstehenden Erläuterungen zu den Veränderungen in der Ertragslage ist darauf hinzuweisen, dass ein direkter Vergleich mit dem Vorjahr aufgrund der zum 1. Mai 2011 rückwirkenden Verschmelzung der früheren Wrist Worldwide Trading GmbH auf die Gesellschaft nicht möglich ist. Die Verschmelzung in 2011 wirkte sich im Geschäftsjahr 2012 erstmals ganzjährig auf die Entwicklung der Umsätze, der Materialaufwendungen, Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus. Das Geschäftsjahr 2012 ist durch ein positives Ergebnis von EUR 1,1 Mio. gekennzeichnet. Ausgehend von dem im Vorjahr negativen Ergebnis von EUR 0,3 Mio. konnte eine Verbesserung des Ergebnisses um EUR 1,4 Mio. erzielt werden. Dies resultiert im Wesentlichen aus der erstmals ganzjährigen Einbeziehung der operativen Geschäftstätigkeit der zum 1, Mai 2011 auf die Gesellschaft verschmolzenen Wrist Worldwide Trading GmbH sowie aus einer nachweislichen Steigerung der Absatzmenge um ca. 33 % und dem daraus resultierenden zusätzlichen Rohertrag. Der Steigerung des Rohertrages um insgesamt EUR 4,3 Mio. standen vor allem die Zunahme der Personalaufwendungen (EUR +0,6 Mio.), der Abschreibungen (EUR +0,5 Mio.) und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (EUR +0,3 Mio.) gegenüber. Die Zunahmen stehen dabei ebenso im Wesentlichen in Zusammenhang mit der erstmalig ganzjährigen Einbeziehung der operativen Geschäftstätigkeit der zum 1. Mai 2011 verschmolzenen Wrist Worldwide Trading GmbH. Unter Berücksichtigung dieser Veränderungen konnte ein EBIT (Ergebnis vor Zinsergebnis und Steuern) von EUR 4,3 Mio. im Vergleich zu EUR 1,1 Mio. im Vorjahr erzielt werden. Die Verbesserung um EUR 3,2 Mio. ist vor allem auf die Zunahme des Rohergebnisses zurückzuführen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 1,5 Mio. betreffen in Höhe von EUR 1,3 Mio. im Wesentlichen die Abschreibung des im Rahmen der Verschmelzung der Wrist Worldwide Trading GmbH auf die Gesellschaft aufgedeckten Geschäfts- und Firmenwerts. Im Vorjahr war das Ergebnis nur anteilig für einen Zeitraum von acht Monaten in Höhe von EUR 0,8 Mio. mit der Abschreibung dieses Geschäfts- und Firmenwertes belastet. Das negative Finanzergebnis nahm um EUR 0,7 Mio. auf EUR 1,8 Mio. zu. Die Zunahme resultiert vor allem aus der Verzinsung eines Gesellschafterdarlehens, das zur Refinanzierung des Kaufs der Anteile an der Wrist Worldwide Trading GmbH gewährt wurde. Ausgehend von der Entwicklung des Finanzergebnisses und des EBIT's beträgt das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit EUR 2,5 Mio. Abzüglich der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von EUR 1,5 Mio., die in Höhe von EUR 0,8 Mio. auf den Verbrauch von in Vorjahren aktivierten latenten Steuern auf Verlustvorträge und in Höhe von EUR 0,7 Mio. auf laufende Steuern zurückzuführen sind, wurde ein Jahresüberschuss von EUR 1,1 Mio. erzielt. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr von EUR 105,3 Mio. auf EUR 112,9 Mio. erhöht. Der Anstieg ist hauptsächlich auf die stichtagsbedingt höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Die Zunahme der Schulden betrifft insbesondere die sonstigen Rückstellungen (EUR +2,4 Mio.) und die Verbindlichkeiten (EUR +4,0 Mio.), die jeweils stichtagsbedingt angestiegen sind. Das Eigenkapital erhöhte sich infolge des Jahresüberschusses um EUR 1,1 Mio. auf EUR 1,1 Mio. Das Nettogeldvermögen, definiert als Umlaufvermögen abzüglich Rückstellungen und kurzfristige Verbindlichkeiten, ist mit EUR 6,0 Mio. positiv (Vorjahr: EUR 2,9 Mio.). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem überproportionalen Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (EUR +9,8 Mio.) im Vergleich zum Anstieg der kurzfristigen Verbindlichkeiten (EUR +4,0 Mio.). Die Finanzlage der Gesellschaft war und ist zu jedem Zeitpunkt infolge unserer Einbindung in das konzernweite Cashpooling als gefestigt und stabil zu bewerten. Die Cashpoolverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag EUR 34,1 Mio. (Vorjahr: EUR 27,9 Mio.). Die Zahlungsvereinbarungen wurden von den Kunden im Wesentlichen wie vereinbart eingehalten. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die O.W. Bunker Germany GmbH arbeitet auf der Beschaffungsseite mit einer Vielzahl langfristiger nationaler und internationaler Lieferanten zusammen. Ziel ist es, eine hohe Produktqualität sowie Liefertreue, unter Berücksichtigung ökologischer Sicherheit, zu erreichen. NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlicher Wirkung auf die Gesellschaft eingetreten, über die zu berichten wäre. RisikoberichtO.W. Bunker Germany GmbH ist schwankenden Ölpreisen, Marktentwicklungen, Kursschwankungen und Kreditrisiken ausgesetzt. Der Konzern sichert die sich durch die Warenbestände ergebenden Preis- oder Ölpreisrisiken durch Warentermingeschäfte für das Unternehmen ab. Dies passiert über das in Dänemark ansässige Risk-Management des Mutterunternehmens. Diesbezüglich haben die Händler klare Richtlinien in schriftlicher Form erhalten, wie sie Long- und Short-Positionen halten dürfen. Die Kreditlinien der Kunden wurden durch eine Kreditausfallversicherung im abgelaufenen Geschäftsjahr abgesichert. Die Kreditlinien werden regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst. Die Gesellschaft unterliegt den branchenüblichen Risiken und Einflüssen der weltweiten Konjunktur. Etwaige Risiken aus Forderungsausfällen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen unter Berücksichtigung der Kreditausfallversicherung Rechnung getragen. Das Risikomanagement für Währungsschwankungen wurde trotz der im Vorjahr angekündigten Eigenverwaltung in 2012 wieder von der Muttergesellschaft, der O.W. Bunker & Trading A/S, Aalborg/Dänemark, mit entsprechender Anpassung der Abrechnungsmodalitäten übernommen. PrognoseberichtDie Lage der Schifffahrtsbranche hat sich 2012 weiterhin gefestigt. Es wird davon ausgegangen, dass 2013 ein weiteres Jahr mit Herausforderungen für die Branche wird, da sich die globale Wirtschaft immer noch von der Krise erholt. Schiffseigner leiden immer noch unter mangelnder Liquidität aufgrund rückläufiger Fracht- und Charterraten, denen zugleich hohe Bunker- und Energiepreise gegenüberstehen. Im Zusammenhang damit wird ein höherer Focus auf Optimierung der operationellen und umwelttechnischen Anforderungen nötig. O.W. Bunkers finanzielle Stärke und Liquidität, das globale Netzwerk sowie das professionelle Vorgehen bei der Qualität der Produkte und des Services auf höchstem Niveau, ermöglichen es der Gesellschaft, mit Kunden soweit finanziell sinnvoll in einer effektiven Weise zu arbeiten. Durch das Anbieten von Öl zu besten Preisen und Bedingungen sowie dem entsprechenden Know-How und Sachverstand wurde die Basis für eine einzigartige und sich abgrenzende Marktposition geschaffen. Da die Schifffahrtsbranche weiter stark bleiben wird, kann O.W. Bunker eine Strategie von kontrollierter Expansion in Gebieten mit hoher Nachfrage sowie die Weiterentwicklung hoher Standards und konstant hoher Qualität der Produkte und des Services fortführen. Dieses wird ein Fundament für ständiges Wachstum und die Erhöhung des Marktanteils sein. Ausgehend von einer Zunahme des Welthandelsvolumens auf 3,8 % in 2013 und auf 5,5 % in 2014 gehen wir von steigenden Umsatzerlösen von je 10 % in den Geschäftsjahren 2013 und 2014 aus. Für das Geschäftsjahr 2013 erwarten wir zudem ein Jahresergebnis auf Vorjahresniveau in Höhe von ca. EUR 1,0 Mio. sowie einen Jahresergebnisanstieg von 5 % im Geschäftsjahr 2014.
Hamburg, den 18. April 2013 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2012AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012
Anhang für das Geschäftsjahr 2012I. AllgemeinesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Mit Verschmelzungsvertrag vom 29. Dezember 2011 wurde die Wrist Worldwide Trading GmbH, Hamburg, rückwirkend zum 1. Mai 2011 auf die O.W. Bunker Germany GmbH, Hamburg, verschmolzen und zugleich die Umfirmierung der Gesellschaft in O.W. Bunker Germany GmbH beschlossen. Die Eintragung im Handelsregister wurde am 29. Dezember 2011 angemeldet und ist am 5. Januar 2012 erfolgt. Durch die Verschmelzung sind die Angaben in der Gewinn- und Verlustrechnung der O.W. Bunker Germany GmbH für das Geschäftsjahr 2012 mit denen des Geschäftsjahres 2011 nur eingeschränkt vergleichbar. Um die Vergleichbarkeit der Gewinn- und Verlustrechnung 2012 mit dem Vorjahr herzustellen, werden in nachstehender Tabelle die Auswirkungen der Verschmelzung auf die Gewinn- und Verlustrechnung in 2011 der O.W. Bunker Germany GmbH dargestellt:
1 Die Auswirkungen umfassen die Effekte der Wrist Worldwide Trading GmbH bis zum 30. April 2011 und umfassen daher einen Zeitraum von vier Monaten. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Grundlagen der WährungsumrechnungDas Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen von Anlagegütern werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und pro rata temporis vorgenommen. Der aus der ehemaligen Wrist Worldwide Trading GmbH aus dem Jahr 2007 resultierende Firmenwert wird über zehn Jahre linear abgeschrieben, da dies der ursprünglichen Einschätzung über die Nutzungszuflüsse aus der Geschäftstätigkeit entspricht. Zum 31. Dezember 2012 beträgt der Buchwert TEUR 917. Der im Geschäftsjahr 2011 aus der Verschmelzung entstandene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 6.225 wird über fünf Jahre linear abgeschrieben. Zum 31. Dezember 2012 beträgt der Buchwert TEUR 4.150. Geringwertige Vermögensgegenstände bis EUR 410 werden seit dem Geschäftsjahr 2011 im Anschaffungsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die in Vorjahren gebildeten Sammelposten für geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 werden weiterhin linear über fünf Jahre abgeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Marktwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten bilanziert. Sie wurden unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken bewertet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden bereits im Geschäftsjahr geleistete Ausgaben, die Aufwand für das Folgejahr darstellen, abgegrenzt. Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen sowie für steuerliche Verlustvorträge gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Währungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs bewertet worden. Im Zeitpunkt des Entstehens von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden diese mit dem Entstehungskurs bewertet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden ebenso am Entstehungstag mit dem Entstehungskurs umgerechnet; am Abschlussstichtag erfolgt eine Bewertung unter Beachtung des Realisations- (Forderungen) und des Imparitätsprinzips (Verbindlichkeiten). Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist dem auf Blatt 6 beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Umlaufvermögen Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelwertberichtigungen i. H. v. TEUR 1.228 (Vorjahr: TEUR 933) vorgenommen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 6.166 (Vorjahr: TEUR 7.738) Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern des Vorjahres in Höhe von TEUR 778 entfielen auf Verlustvorträge, für die sich eine Nutzung innerhalb der nächsten fünf Jahre entsprechend der Mittelfristplanung ergab. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz von 16,45 % für Gewerbesteuer sowie 15,83 % für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag. lm Geschäftsjahr wurden die steuerlichen Verlustvorträge vollständig genutzt, so dass eine weitere Aktivierung entfiel. Für die zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenz zwischen dem handels- und steuerrechtlichen Bilanzansatz im Anlagevermögen wurde von dem Wahlrecht entsprechend des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und von einer Aktivierung abgesehen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital war zum Bilanzstichtag vollständig eingezahlt. Es ist zu beachten, dass Teile des grundsätzlich frei verfügbaren Eigenkapitals zum 31. Dezember 201 1 unter der Ausschüttungssperre des § 268 Abs. 8 HGB standen. Der ausschüttungsgesperrte Betrag des Vorjahres betrug TEUR 778 und resultierte in voller Höhe aus der Aktivierung der latenten Steuern auf Verlustvorträge. Zum 31. Dezember 2012 besteht keine Ausschüttungssperre. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen ausstehende Lieferantenrechnungen (TEUR 2.548; Vorjahr: TEUR 288), Personalkosten (TEUR 304; Vorjahr: TEUR 177) und übrige Verpflichtungen (TEUR 117; Vorjahr: TEUR 71). Verbindlichkeiten Mit Ausnahme von TEUR 10.348, welche eine Restlaufzeit von über 4 Jahren haben, haben wie im Vorjahr sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen mit TEUR 49.986 (Vorjahr: TEUR 39.691) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr, mit TEUR 34.078 (Vorjahr: TEUR 27.876) aus dem Cashpooling sowie mit TEUR 10.348 aus einem Darlehen der Muttergesellschaft. Insgesamt betragen die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern TEUR 45.142 (Vorjahr: TEUR 42.471). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen mit TEUR 147.455 (Vorjahr: TEUR 106.122) Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen und mit TEUR 971.738 (Vorjahr: TEUR 582.031) Umsatzerlöse mit Dritten. Die Umsatzerlöse werden zu 85 % mit europäischen Kunden und zu 15 % mit Kunden aus dem übrigen Ausland erzielt. V. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2012 berechnete Honorar von TEUR 57 betrifft:
Von den Abschlussprüfungsleistungen entfallen TEUR 5 auf das Vorjahr. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 31 (Vorjahr: 28). Gesellschafterin Alleinige Gesellschafterin ist die Gesellschaft O. W. Bunker & Trading A/S mit Sitz in Aalborg/Dänemark. Organe der Gesellschaft Geschäftsführerin der Gesellschaft war bis zum 23. Januar 2012 Frau Jane Dahl Christensen, Aabybro/Dänemark, Executive Vice President - Physical Supply der O. W. Bunker & Trading A/S, Aalborg/Dänemark. Seit dem 23. Januar 2012 ist alleiniger Geschäftsführer Herr Götz Dieter Lehrten, Todendorf/Deutschland. Auf die Veröffentlichung der Geschäftsführungsbezüge wird unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Finanzinstrumente Am Bilanzstichtag bestanden keine derivativen Finanzinstrumente. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der O. W. Bunker & Trading A/S, Aalborg/Dänemark, einbezogen, die wiederum in den Konzernabschluss der Wrist Group A/S, Aalborg/Dänemark, einbezogen wird. Die Offenlegung des Konzernabschlusses der Wrist Group A/S erfolgt unter der Nummer 66441717 im dänischen Unternehmensregister.
Hamburg, den 18. April 2013 Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der O.W. Bunker Germany GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der O.W. Bunker Germany GmbH, Hamburg, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 25. April 2013 Deloitte
& Touche GmbH
Reiher, Wirtschaftsprüfer ppa. Presser, Wirtschaftsprüferin |
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