LABOSHOP Vertriebs GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Schneider seit 17.7.2025 | Geschäftsführer |
Christian Johannes Toillon seit 22.8.2022 | Prokura |
Angelika Seiler seit 22.8.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Eva Maria Roer Stiftung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DT&SHOP GmbHBad BockletJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die DT&SHOP GmbH ist eine internationale Unternehmensgruppe, die sich auf Produkte und Dienstleistungen für Dentallabore spezialisiert hat. Unsere Leistungspalette umfasst vier Säulen: Handel mit Materialien und Geräten, Ersatzteile, digitale Produktion und Schulungen. Unser Sortiment ist mit 65.000 Produkten das umfassendste für die Zahntechnik weltweit. Digital sind wir breit aufgestellt und kooperieren in Produktion und Vertrieb mit verschiedenen Herstellern. Schulungen aller Art ergänzen unser Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe wird zentral durch die DT&SHOP GmbH geführt. Als Muttergesellschaft übernimmt die Gesellschaft die Steuerung der eigenen ausländischen Tochterunternehmen ebenso wie die LABOSHOP Gesellschaften: LABOSHOP Espana S.L, LABOSHOP CR s.r.o., LABOSHOP Italy SRL und LABOSHOP France Sarl. Die Geschäftstätigkeit der DT&SHOP GmbH umfasst den nationalen und internationalen Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen für den Dentalbereich, für Goldschmiede sowie die Herstellung von CAD- / CAM-Produkten und deren Vertrieb. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Entwicklung der Weltwirtschaft im Geschäftsjahr 2021 war weiterhin maßgeblich von der Corona-Pandemie bestimmt. Nach dem starken Einbruch im Jahr 2020 erreichte das Bruttoinlandsprodukt nach Aussage der fortgeschrittenen Volkswirtschaften laut Statistischem Bundesamt (VGR) im dritten Quartal 2021 erstmals wieder das Vorkrisenniveau. Insbesondere in Europa wuchs die Wirtschaft im Sommerhalbjahr 2021 rasch und erholte sich von der pandemiebedingten Stagnation im vorangegangenen Winter. Aufgrund der Corona-Pandemie und Lockdowns stieg das deutsche preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 2,7%. Nach zehn Jahren des wirtschaftlichen Wachstums ging die Wirtschaftsleistung Deutschlands somit erstmals wieder deutlich zurück. Branchenentwicklung Die gesamtwirtschaftliche Lage der zahntechnischen Labore war in den letzten Jahren durch volatile Effekte der Pandemie auf die Versorgungsnachfrage geprägt. Diese wurde zum Ende 2021 abgelöst durch eine hohe Unsicherheit aufgrund der erheblichen energiepolitischen und wirtschaftlichen Risikofaktoren. Die Umsatzentwicklung der zahntechnischen Labore verlief im Jahr 2021 schleppend, da weiterhin coronabedingte Terminabsagen von Patientinnen und Patienten verzeichnet wurden. Laut dem Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) ist ein Umsatzplus von 8,5 % im Vergleich zum Jahr 2020 zu verzeichnen. Wie in den Vorjahren war im Wesentlichen die Anhebung der Festpreise der gesetzlichen Krankenversicherungen für Wachstumseffekte verantwortlich. Weiterhin wurden planbare Behandlungen, welche aus 2020 geschoben worden waren, zum Teil in 2021 umgesetzt. Die hohen Kostenanstiege im Bereich Energie, und die eingetretenen Engpässe in den Lieferketten sind weiterhin ein großes Thema bei den zahntechnischen Laboren. Laut einer Umfrage von VDZI haben 90% der zahntechnischen Labore Bedarf an Fachpersonal gehabt. Die Gesamtzahl der Beschäftigten war im Jahr 2021 unverändert. Die Unternehmen haben auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Arbeitskräfte gehalten. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Gesellschaft entwickelte sich trotz anhaltender Corona-Krise und steigender Material- und Energiekosten positiv. Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 13,2% von TEUR 45.799 auf TEUR 51.843. Neben organischem Wachstum trug auch der Mehrbedarf der zahntechnischen Labore zur Umsatzsteigerung bei. Aufgrund der Verschiebung von planbaren Behandlungen während der Corona Zeit wurden viele Projekte in 2021 realisiert, was zu einem erhöhten Bedarf geführt hat. Entsprechend sind auch die operativen Aufwendungen gestiegen. Das Jahresergebnis stieg aufgrund von Erträgen aus den Finanzinvestitionen und Einmaleffekten um TEUR 2.973 auf TEUR 4.818. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Zum 31. Dezember 2021 ist ein Anstieg der Bilanzsumme um TEUR 2.866 auf TEUR 42.966 zu verzeichnen. Das Anlagevermögen erhöhte sich um TEUR 4.526 auf TEUR 23.166 (Vj.: TEUR 18.640). Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände und in die Finanzanlagen. Zu den bedeutenden langfristigen Investitionsprojekten zählt insbesondere der Ausbau eigener Online-Präsenz und ein eigenes Produkt-Informations-Management. In diesem Zusammenhang wurden bis zum Abschlussstichtag TEUR 1.228 über die gesamte Projektlaufzeit an Anzahlungen geleistet. Diese Investitionsprojekte werden aus eigener Liquidität finanziert. Das langfristig gehaltene Wertpapierdepot wird weiterentwickelt, insbesondere durch zusätzliche Anschaffungen. Zu diesem Zweck wurden im Geschäftsjahr TEUR 4.397 aus eigener Liquidität bzw. erhaltene Dividende reinvestiert. Auf langer Sicht sollte das Wertpapierdepot zusätzliche Zahlungsströme generieren. Die Vorräte sind von TEUR 3.971 im Vorjahr auf TEUR 4.487 gestiegen. Grund hierfür ist das gestiegene Geschäftsvolumen. Die sonstigen Vermögensgegenstände fielen um TEUR 251 auf TEUR 6.678 (Vj.: TEUR 6.929), was auf die getätigten Investitionen in Immobiliendarlehen zurückzuführen ist. Die kurzfristige Liquidität der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr um TEUR 1.058 auf TEUR 5.411 verringert. Die DT&SHOP GmbH wird auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen weiterhin fristgerecht nachzukommen. Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital aufgrund des Jahresüberschusses um TEUR 4.818 auf TEUR 28.589 (Vj.: TEUR 23.771). Die Eigenkapitalquote stieg leicht auf 67% (Vj.: 59%). Das Fremdkapital beträgt 33,5% und setzt sich insbesondere aus den Rückstellungen sowie den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Verbindlichkeiten zusammen. Die Pensionsrückstellung wurde in voller Höhe im Geschäftsjahr aufgelöst . Der Anteil des langfristig gebundenen Fremdkapitals beträgt 0,0 % (Vj.: 4,9%). Dem gegenüber steht das kurzfristig gebundene Vermögen in Höhe von 33,5% (Vj.: 35,8%). Bei den Verbindlichkeiten ist zum Bilanzstichtag ein Rückgang um insgesamt TEUR 601 auf TEUR 13.109 (Vj .: TEUR 13.709) zu verzeichnen. Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 700 auf TEUR 6.118 (Vj .: TEUR 6.818) sowie aus dem Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 250 auf TEUR 2.920 (Vj .: TEUR 2.700). Gleichzeitig reduzierten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 91 auf TEUR 6 (Vj .: TEUR 97). Die Bankdarlehen wurden für Investition in das langfristige Sachanlagevermögen aufgenommen. Sie werden festverzinst und haben eine Laufzeit unter fünf Jahren. Im Berichtsjahr 2021 sind die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 51.843 erneut über die des Vorjahres (TEUR 45.799) gestiegen. Die Umsätze im Dentalbereich stiegen von TEUR 44.501 um TEUR 6.073 auf 50.574 an. Die Umsatzveränderung im Bereich CAD/CAM und im Bereich GoldArt fiel geringer aus. So sanken Umsatzerlöse im Bereich CAD/CAM um TEUR 63 auf TEUR 1.036 (Vj .: TEUR 1.099). Im Vergleich dazu, erhöhten sich die Umsätze des Bereichs GoldArt von TEUR 475 um TEUR 49 auf TEUR 524. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten die vollständige Auflösung der Pensionsrückstellung von Frau Eva Maria Roer in Höhe von TEUR 1.964. (Vj .: TEUR 0). Frau Roer verstarb Ende des Jahres 2021. Die bestehende Geschäftsführung um Herrn Süß war bereits in den Vorjahren in das Geschäft der GmbH involviert und mit in die Entscheidungsfindung einbezogen. Die jahrelang bereits im Unternehmen tätigen Abteilungsleiter führen zusammen mit Herrn Süß die DT&Shop GmbH nebst den Töchtern unverändert fort. Zur Verstärkung der Führungsriege wurde drei Abteilungsleitern Prokura erteilt und ein weiterer Geschäftsführer bestellt. Die Betriebsaufwendungen setzen sich aus dem Materialaufwand TEUR 40.453. (Vj.: TEUR 35.423), dem Personalaufwand TEUR 7.895 (Vj.: TEUR 7.070), den Abschreibungen TEUR 376 (Vj.: TEUR 362), den sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 3.744 (TEUR 2.882) sowie den sonstigen Steuern TEUR 7 (Vj.: TEUR 7) zusammen. Der Materialaufwand stieg im Gleichlauf mit den Umsatzerlösen um TEUR 5.030 von TEUR 35.423 auf TEUR 40.453. Der Personalaufwand hat sich im Zuge des Personalaufbaus und der üblichen Gehaltsanpassungen um TEUR 825 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens und aufgrund von Einmaleffekten um TEUR 862 angestiegen. Das Betriebsergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.551 und beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 4.765 (Vj.: TEUR 2.214). Der Anstieg resultiert aus der Auflösung der Pensionsrückstellung sowie aus höheren Erträgen aus den Finanzanlagen. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen fielen Rechts- und Beratungskosten, Werbungskosten und Aufwendungen aus Forderungsverlusten geringer aus. Das Finanzergebnis verbesserte sich um TEUR 1.053. Dies kann hauptsächlich auf die Veränderung der Abschreibungen auf Finanzanlagen zurückgeführt werden. Diese Abschreibungen resultierten aus der handelsrechtlichen Betrachtung, die Finanzanlagen zum Stichtagskurs zu bewerten, soweit dieser unter den historischen Anschaffungskosten liegt. Auf diese Weise werden die möglichen Marktpreisrisiken zum Abschlussstichtag berücksichtigt werden. Die gesetzlichen Vertreter gehen auf Grundlage mehrjähriger Prognosen weiterhin von einem langfristigen Anlageerfolg der Wertpapiere aus. Der Jahresüberschuss beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 4.818 (Vj.: TEUR 1.844). Er war geprägt durch den Anstieg des Betriebs- sowie des Finanzergebnisses. Finanzielle Leistungsindikatoren Zu den bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren zählen der Umsatz, die Gesamtkosten vor Abschreibungen und Zinsergebnis und das EBITDA. Im Geschäftsjahr 2021 beliefen sich die Umsatzerlöse auf rund 51,8 Mio. Euro und zeigen bzgl. der Umsatzentwicklung die solide finanzielle Performance des Unternehmens. Die konstante Umsatzhöhe ist ein Ausdruck für stabile Geschäftsbeziehungen, eine verlässliche Marktstellung sowie effiziente interne Prozesse. Für das Management liefern diese Kennzahlen eine belastbare Grundlage für die operative Planung und strategische Ausrichtung. Gleichzeitig bietet die geringe Volatilität Potenzial für die Verbesserung der Marge durch Effizienzsteigerungen, ohne auf kurzfristiges Umsatzwachstum angewiesen zu sein Das Rohergebnis wird ausgehend von den Umsatzerlösen nach Abzug der Erlösschmälerungen ermittelt. Diese belaufenden sich zum Jahresende auf TEUR 51.843 (Vj.: TEUR 45.799). Nach dem Abzug von Materialaufwendungen in Höhe von TEUR -40.453 (Vj.: TEUR -35.423) ergibt sich ein Rohergebnis in Höhe von TEUR 11.390 (Vj.: TEUR 10.376). Die Ermittlung der Gesamtkosten vor Abschreibungen und Zinsergebnis erfolgt aus dem Personalaufwand in Höhe von TEUR 7.895 (Vj .: TEUR 7.070) zuzüglich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.744 (TEUR 2.882). Die Gesamtkosten vor Abschreibungen und Zinsergebnis belaufen sich zum Abschlussstichtag auf TEUR -11.639 (Vj .: TEUR -9.952). Das Rohergebnis, die Gesamtkosten vor Abschreibungen und sonstige betriebliche Erträge TEUR 5.389 (Vj .: TEUR 2.151) ergeben aufsummiert die EBITDA. Sie beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf TEUR 5.140 (Vj .: TEUR 2.576). Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Geschäftsentwicklung der DT&SHOP GmbH in 2021 hat die Prognoseerwartungen im Wesentlichen erfüllt. Der Umsatz konnte im Geschäftsjahr 2021 um 13% gesteigert werden. Dies ist auf langjährigen Bestandskunden mit signifikantem Umsatzanteil zurück zu führen. Das Jahresergebnis ist gegenüber dem Vorjahr deutlich aufgrund von Einmaleffekten und Erträgen aus den Finanzanlagen gestiegen. Insgesamt war die Lage weiterhin von stabilen Kunden- und Auftragsverhältnissen geprägt. Die Liquiditätslage ist nach wie vor solide. Durch die betrieblichen Erfolge ergibt sich ein konstantes Bilanzbild mit einer höheren Eigenkapitalquote. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist insgesamt nach Auffassung der Geschäftsleitung als sehr gut zu bezeichnen. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht 1. Risiken und Risikomanagement Die frühzeitige Identifizierung, Bewertung und das Managen von Risiken und Chancen sind integraler Bestandteil des Steuerungs- und Kontrollsystems der Gesellschaft. Es erfolgt eine regelmäßige Analyse von Risiken und Chancen. Allgemeine Risiken Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, Europa und den USA beeinflusst auch die Geschäftsentwicklung der DT&SHOP GmbH. Das allgemeine Wirtschaftswachstum im Jahr 2021 ist aufgrund der Nachwehen der Corona-Pandemie und der gesunkenen Wirtschaftsleistung geringer als erwartet ausgefallen. Dies beeinflusste sowohl die Investitionsbereitschaft der Geschäftskunden als auch die Konsumbereitschaft der Privatkunden. Die Wettbewerbssituation hat sich national und europaweit weiter verschärft, ein hoher Margendruck besteht unverändert. Als einer der bedeutenden Marktteilnehmer sind wir einem starken Wettbewerb sowohl in Bezug auf den Ankauf als auch den Verkauf der Produkte ausgesetzt. Wir stufen die Eintrittswahrscheinlichkeit für die allgemeinen Risiken als mittel und die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als mittelhoch ein Unternehmensspezifische Risiken Die DT&SHOP GmbH ist sich den bestehenden finanzwirtschaftlichen und operativen Risiken bewusst und verfügt über ein strukturiertes Risikomanagementsystem zur frühzeitigen Erkennung sowie Steuerung potenzieller Gefahren. Nachfolgend werden die wesentlichen Risikofelder erläutert: Finanzwirtschaftliche Risiken Das Unternehmen sieht sich insbesondere Risiken aus möglichen Forderungsausfällen gegenüber. Diese Ausfallrisiken werden durch ein engmaschiges Forderungsmanagement deutlich begrenzt. Die sorgfältige Auswahl der Kunden, eine zahlungsflussorientierte Steuerung sowie die kontinuierliche Kommunikation mit den Geschäftspartnern bilden zentrale Elemente zur Minimierung dieser Risiken. Darüber hinaus trägt ein konsequent umgesetztes Mahnwesen zur Absicherung bei. Vor diesem Hintergrund stuft die Geschäftsführung die Wahrscheinlichkeit von Zahlungsausfällen als niedrig ein. Ebenso werden die möglichen finanziellen Auswirkungen im Eintrittsfall als gering bewertet. IT-Risiken Die IT-Infrastruktur der DT&SHOP GmbH ist durch verschiedene technische und organisatorische Maßnahmen gegen Systemausfälle abgesichert. Sämtliche geschäftsrelevanten Daten werden regelmäßig gesichert und sind bei einem Hardware- oder Softwareausfall kurzfristig wiederherstellbar. Die Risiken eines vollständigen Systemausfalls und deren potenzielle Folgen für den Geschäftsbetrieb werden daher sowohl hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit als auch der Auswirkungen als gering eingeschätzt. Marktpreisrisiken Die Nutzung von Finanzinstrumenten kann zu Marktpreisrisiken führen, insbesondere durch die mögliche negative Entwicklung von Börsenkursen, Schwankungen in den Zinssätzen und Wechselkursen. Zur Risikominimierung bedient sich die Gesellschaft einer fortlaufenden Marktbeobachtung, erstellt Szenarioanalysen, betreibt aktives Risikomanagement. und setzt auf eine breit gestreute Anlagepolitik (Portfolio-Diversifikation). Im Zusammenhang mit den Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie wurde das Marktpreisrisiko im Jahr 2021 als durchschnittlich eingestuft - sowohl in Bezug auf die Eintrittswahrscheinlichkeit als auch hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen. Die wirtschaftliche Erholung nach den pandemiebedingten Einschränkungen im Jahr 2020 führte zu einer erhöhten Volatilität an den Finanz- und Rohstoffmärkten. Aufgrund der seither verbesserten Marktstabilität wird eine schrittweise Rückkehr zu einem niedrigeren Risikoprofil erwartet. Personalrisiken Der demographische Wandel, die sich ändernden Anforderungen durch die Digitalisierung und die weltweit unterschiedlichen Ausbildungs- und Qualifizierungsstandards sorgen für Herausforderungen bei der Besetzung von offenen Stellen. Dabei werden steigende Anforderungen an potenzielle Arbeitgeber spürbar. Mit entsprechendem Unternehmensbranding und einem durchgängigen Rekrutierungsprozess steuert die Gesellschaft den zunehmenden Herausforderungen am Rekrutierungsmarkt entgegen. Um Fach- und Führungskräfte zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden, bietet die Gesellschaft interessante Entwicklungsmöglichkeiten. Die DT&SHOP GmbH ist auf gut qualifizierte Mitarbeiter angewiesen. Dem möglichen Verlust von Mitarbeitern in Schlüsselposition wird durch entsprechende Stellvertreterregelungen Rechnung getragen. Die Risiken hieraus werden hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit als mittel und bezüglich der möglichen Schadenshöhe als gering eingeschätzt Gesamtrisikobewertung Die konsolidierte Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken zeigt, dass die Gesamtrisikosituation der DT&SHOP GmbH weiterhin überschaubar ist. Trotz eines hohen Wettbewerbs- und Preisdrucks, zunehmender regulatorischer Anforderungen und wachsender Ansprüche an Servicequalität hat sich die Risikosituation gegenüber dem Vorjahr nicht grundlegend verändert. Aus heutiger Sicht bestehen keine Anzeichen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. 2. Chancen Die Konzentration auf dem Dentalmarkt geht weiter, was einige der Lieferanten stärker unter Druck setzt. Als erfolgreicher Marktteilnehmer seit über 40 Jahren mit einem stetig wachsenden Netzwerk im nationalen und internationalen Dentalmarkt und gesichertem Zugang zu internationalen Märkten bietet sich der DT&SHOP GmbH als inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen die Chance, enge Partnerschaften mit der Industrie zu pflegen. Speziell mit den größeren Lieferanten aus der Industrie verläuft diese Entwicklung über die Jahre positiv und bietet somit die Möglichkeit, in den bestehenden Märkten erfolgreich zu arbeiten und neue Märkte zu erschließen. Für die internationalen Kundenbeziehungen war das Vertriebsbüro in Nürnberg auch im Jahr 2021 ein wichtiger Standort. Die nachhaltige Förderung bestehender Kundenbeziehungen und die Gewinnung von Neukunden vor allem in europäischen Märkten bleibt das vom Vertriebsbüro betreute Hauptsegment Weiteres Potential bieten Investitionen in Zukunftsprojekte, insbesondere im CAD/CAM-Bereich und bei künftigen digitalen Dienstleistungen. Das Auslandsgeschäft steht dabei besonders im Fokus. Die DT&SHOP GmbH begegnet dem harten Wettbewerb auf ihren Märkten mit gezielten Maßnahmen. Insbesondere bietet die DT&SHOP GmbH eine exzellente Lieferfähigkeit und fördert weiterhin ihre Kundenbeziehungen. Kosteneinsparungspotentiale werden systematisch identifiziert. Neue Märkte werden erschlossen. 3. Prognosebericht Entwicklung des Gesamtmarktes Die Gesamtwirtschaft der Jahre 2022 bis 2025 ist geprägt von einem Rückgang in der Wirtschaftsleitung. Nach einem realen Bruttoinlandsprodukts Wachstum von 1,4 % im Jahr 2022 schrumpfte die Wirtschaftsleistung 2023 um 0,3 % und 2024 um 0,2 %. Hauptursachen waren hohe Energiepreise, gestiegene Zinsen, eine schwache Binnennachfrage sowie rückläufige Exporte. Deutschland befindet sich in einer Phase wirtschaftlicher Stagnation mit verhaltenem Ausblick in Bezug auf die deutsche Wirtschaftsleitung. Dagegen hat sich der für DT & Shop relevante Markt für dentale Materialien unterschiedlich entwickelt. Die Geschäftsjahre 2022 bis 2024 zeigten nach Informationen des Branchenverbands VDZI eine Erholung der Markts mit moderaten Umsatzsteigerungen bei insgesamt steigenden Kosten. Für die zukünftige Entwicklung geht die Geschäftsführung davon aus, dass sich der deutsche Markt für dentale Materialien, insbesondere im Bereich der Verbrauchsmaterialien, weiterhin stabil entwickeln wird. Der Markt profitiert langfristig von einer alternden Bevölkerung mit zunehmendem zahnmedizinischen Versorgungsbedarf sowie von einem anhaltenden Fokus auf Zahngesundheit und ästhetische Zahnmedizin. Diese demografischen und gesellschaftlichen Entwicklungen führen nach wie vor zu einer stabilen Nachfrage im zahnmedizinischen Sektor, die auch in wirtschaftlich angespannten Phasen relativ krisenresistent bleibt. Trotz bestehender gesamtwirtschaftlicher Herausforderungen, wie geopolitische Spannungen, Lieferengpässe und Inflationstendenzen, erwartet die DT&Shop GmbH keine wesentlichen Einbrüche im Marktumfeld. Vielmehr zeigen die Umsatzentwicklungen der vergangenen Jahre eine weitgehende Konstanz: So bewegten sich die Umsatzerlöse zwischen 2021 und 2024 stets um die Marke von ca. 51 bis 52 Mio. EUR pro Jahr. Auch die Werte für die Monate Januar bis April der Jahre 2021 bis 2025 lagen konstant zwischen ca. 16,8 Mio. EUR und 17,9 Mio. EUR, was auf eine stabile operative Leistung und eine gleichbleibende Kundennachfrage hinweist, aber auch ein begrenzt organisches Wachstum unterstreicht. Die Geschäftsführung geht daher für das Jahr 2025 und darüber hinaus von einer weiterhin stabilen bis leicht wachsenden Marktsituation aus, insbesondere bei Bestandskunden im Inland. Gleichzeitig wird geprüft, inwieweit das Geschäftsfeld durch gezielte Produktentwicklungen oder eine Internationalisierung erweitert werden kann. Dagegen ist für die Aufwandsseite eine Kostensteigerung im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich in den Jahren 2022 bis 2024 zu verzeichnen. Die Gründe liegen bei den fortlaufend steigenden Einkaufpreisen sowie der insgesamt steigenden Kostenstruktur innerhalb der DT&SHOP GmbH. Diese Kostensteigerungen konnten bislang nur bedingt an die Kunden weiterbelastet werden, was durch die konstanten Umsätze zu gleichermaßen sinkenden Ergebnissen führt. Dieser Kostentrend ist auch für das Geschäftsjahr 2025 aktuell zu verzeichnen. Somit ist die aktuell vorrangige Aufgabe der Geschäftsleitung, diesen Ergebnistrend umzukehren und um für die Gesellschaft wieder zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen. Gegenläufige Trends sind durch das Wertpapierdepot zu erwarten. Material- und Personalaufwendungen Es wird erwartet, dass die Materialkosten aufgrund globaler Lieferengpässe und gestiegener Rohstoffpreise leicht ansteigen. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, plant die Gesellschaft Maßnahmen zur Optimierung der Beschaffung und Lagerhaltung sowie zur stärkeren Zusammenarbeit mit strategischen Lieferanten. Auch im Personalbereich wird von einem moderaten Kostenanstieg ausgegangen, insbesondere durch Anpassungen und die Notwendigkeit, qualifiziertes Fachpersonal zu binden und weiterzuentwickeln. Zinssätze und Finanzierung Die Geschäftsführung rechnet für das Geschäftsjahr 2025 mit einem weiterhin moderaten Zinsniveau, wenngleich ein leichter Anstieg aufgrund geldpolitischer Maßnahmen der Europäischen Zentralbank nicht ausgeschlossen wird. Die aktuelle Finanzierungsstruktur der Gesellschaft ist solide, wodurch potenzielle Zinsänderungen keine signifikanten Auswirkungen auf die Liquidität oder Investitionsvorhaben erwarten lassen. Der Bestand an Finanzinvestitionen wird weiterhin durch Liquiditätsüberschüsse aus dem operativen Geschäft ausgebaut und bietet Potenziale für zusätzlichen Einnahmen außerhalb des Kerngeschäftes.
Bad Bocklet, den 18.08.2025 Josef Max Süß Alexander Schneider BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021DT&SHOP GMBH, BAD BOCKLETAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021A. Allgemeine Angaben Grundsätzliche Angaben Die DT&SHOP GmbH hat ihren Sitz in Bad Bocklet und ist unter der Registernummer HRB 568 in das Handelsregister B des Amtsgerichts Schweinfurt eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 268-274, 275-277 HGB und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252- 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften erstellt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren Anwendung. B. Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: 1. Aktiva 1.1 Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens inklusive der Kundenstämme werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren linear abgeschrieben. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Bei Vermögensgegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, erfolgen planmäßige lineare Abschreibungen. Bei Gebäuden wird, je nach Nutzung, eine Nutzungsdauer von bis zu 33 Jahren zugrunde gelegt. Gegenstände der technischen Anlagen und Maschinen unterliegen einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von in der Regel vier bis zehn Jahren. Andere Anlagen sowie Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung haben eine geschätzte Nutzungsdauer von bis zu dreizehn Jahren. Im Falle dauernder Wertminderung von Vermögensgegenständen erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen, um diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr entsprechend dem Wahlrecht voll abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang angezeigt. Die geleisteten Anzahlungen werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Finanzanlagen werden zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt. Im Falle einer dauerhaften Wertminderung, werden diese mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. 1.2 Umlaufvermögen Der Warenbestand ist unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu den Anschaffungskosten abzüglich Reichweitenabschlägen oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu ihrem Nennwert angesetzt. Bei zweifelhaften oder mit erkennbaren Risiken behafteten Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Andere Gegenstände des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten, ihrem Nennwert oder mit dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände waren zum Stichtag, wie auch dem des Vorjahres, nicht gegeben, mit Ausnahme der in Polnischen Zloty, Norwegischen Kronen und Schwedischen Kronen geführten Devisenkonten. Sie wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag unter Wahrung der Bestimmungen zur Währungsumrechnung gem. § 256a HGB umgerechnet und bewertet. Der Kassenbestand ist zum Nennwert bewertet. 1.3 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten zeigt auf der Aktivseite ausgewiesene Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, und wird zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Abzug planmäßiger, linearer Auflösung, bewertet. 1.4 Latente Steuern Aktiv latente Steuern entfallen auf Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Sie entfallen vor allem auf die Urlaubsrückstellungen und Wertpapieren des Anlagevermögens. Latente Steuern werden im Jahresabschluss nicht ausgewiesen, da vom Wahlrecht § 274 Abs. 1 S. 2 HGB zum Ansatz aktiv latenter Steuern Gebrauch gemacht wird. 2. Passiva 2.1 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. 2.2 Rückstellungen Rückstellungen im Berichtsjahr werden gebildet für ungewisse Verbindlichkeiten sowie einzelfallbezogen für Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtungen erbracht werden. Die in der Bilanz enthaltene Pensionsverpflichtung wird zum Stichtag gem. § 253 Abs. 2 HGB bewertet und angesetzt. Grundlage des nach versicherungsmathematischen Methoden ermittelten Erfüllungsbetrages sind für die biometrischen Rechnungsgrundlagen die Richttafeln von Prof. Heubeck (2018 G). Die Pensionsrückstellung wurde aufgrund des Todes von Eva Maria Roer zum Endes Jahres 2021 vollständig aufgelöst. Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungsbeträge mit einer erwarteten Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. 2.3 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag unter Wahrung der Bestimmungen zur Währungsumrechnung gem. § 256a HGB umgerechnet und bewertet. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Aktiva 1.1 Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens wird im Einzelnen im Anlagenspiegel dargestellt (vgl. Anlage 6.1.4). 1.2 Finanzanlagen Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) - d.h. die Unternehmen, von denen die Gesellschaft direkt oder indirekt mindestens 20 % der Anteile besitzt - setzen sich wie folgt zusammen:
Die Finanzanlagen wurden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet, wenn dieser unter den durchschnittlichen Anschaffungskosten liegt. 1.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf insgesamt TEUR 1.917 (Vj.: TEUR 2.551). Alle besitzen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 1.291 (Vj.: TEUR 1.524), darunter TEUR 1.234 (VJ.: 1.472) aus Lieferungen und Leistungen. Alle diesen Forderungen besitzen Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Es bestehen im Geschäftsjahr Forderungen aus Finanzinvestitionen i.H.v. TEUR 5.861 (Vj.: TEUR 6.083), davon TEUR 3.500 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, sowie eine Körperschaftsteuerforderung i.H.v. TEUR 263 (Vj.: TEUR 407) und Gewerbesteuerforderung i.H.v. TEUR 63 (Vj.: TEUR 0) 1.4 Latente Steuern Zum Bilanzstichtag bestehen aktive latente Steuern. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass ein Ansatz in der Bilanz unterbleibt.
2. Passiva 2.1 Rückstellungen Es wurden Rückstellungen für Gewerbesteuer i.H.v. TEUR 281 (VJ.: TEUR 18) und Körperschaftsteuer i.H.v. TEUR 261 (VJ.: TEUR 0). Die Rückstellung für Pensionen i.H.v. TEUR 1.959 wurde aufgelöst. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen i.H.v. TEUR 260 (Vj.: TEUR 230), Rückstellungen für ausstehenden Urlaub i.H.v. TEUR 171 (Vj.: TEUR 142) sowie einer öffentlichen Verpflichtung aus einem Investitionszuschuss i.H.v. TEUR 184 (VJ.: 184). 2.2 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind nicht mehr durch Buchgrundschulden gesichert. Sie besitzen eine Restlaufzeit von mehr als einem und bis zu fünf Jahren i.H.v. TEUR 6 (Vj.: TEUR 97). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 6.119 (Vj.: TEUR 6.818) sowie sonstige Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 2.920 (Vj.: TEUR 2.670) haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Weiterhin besteht eine Verbindlichkeit gegenüber Gesellschaftern i.H.v. TEUR 3.595 (Vj.: TEUR 3.671) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 469 (Vj.: TEUR 453), darunter aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 18 (VJ.: TEUR 18), mit einer Restlaufzeit von jeweils bis zu einem Jahr. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1.1 Umsatzerlöse Die Umsätze des Geschäftsjahres gliedern sich wie folgt:
1.2 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge TEUR 5.389; (Vj.: TEUR 2.151) setzen sich der Weiterverrechnung von Personalkosten der FINO Vertriebs GmbH und der Tochtergesellschaften i.H.v. TEUR 1.514 (Vj.: TEUR 1.382), Managementleistungen i.H.v. TEUR 283 (Vj.: TEUR 233), Verkäufe aus Anlagevermögen TEUR 1.294 (Vj: TEUR 52) sowie Auflösung von Rückstellungen TEUR 1.964 (Vj: TEUR 217) zusammen. Außerdem entstanden Erträge aus Währungsumrechnung i.H.v. TEUR 113 (Vj.: TEUR 26). 1.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Vertriebskosten i.H.v. TEUR 1.817 (Vj.: TEUR 1.632), Verwaltungskosten TEUR 226 (Vj.: TEUR 279), Gebäudekosten TEUR 424 (Vj.: TEUR 353) sowie Aufwendungen aus Abgängen im Anlagenvermögen i.H.v. TEUR 530 (Vj.: TEUR 19). 1.4 Finanzergebnis Unter den Erträgen aus Beteiligungen sind Erträge aus einer Dividendenausschüttung in Höhe von 150.000 EUR enthalten. Die Erträge aus anderen Wertpapieren beinhalten Dividendenzahlungen in Höhe von 1.102.200 EUR. Im laufenden Geschäftsjahr wurden Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 0 EUR (Vj.: TEUR 449) auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert vorgenommen. E. Sonstige Angaben 1.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus bestehenden Mietverträgen entstehen sonstige finanzielle Verpflichtungen i.H.v. TEUR 232. 1.2 Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres
1.3 Honorar des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 20. 1.4 Geschäftsführung Geschäftsführer sind:
Aufgrund der Regelungen des § 286 Abs. 4 HGB wird auf den Ausweis der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet. 1.5 ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss und der Gewinnvortrag werden in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen. F . Unterschrift gemäß § 245 HGB
Bad Bocklet, 18. August 2025 DT&SHOP GmbH, Bad Bocklet Josef Max Süß Alexander Schneider
Bestätigungsvermerk „Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DT&SHOP GmbH, Bad Bocklet: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DT S& SHOP GmbH, Bad Bocklet, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DT S& SHOP GmbH, Bad Bocklet, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteiluna aufarund der bei der Prüfuna aewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 18. August 2025 Rödl & Partner GmbH gez. Landgraf, Wirtschaftsprüfer gez. Luce, Wirtschaftsprüfer Die Gesellschafterversammlung vom 8. September 2025 hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 per Beschluss festgestellt. |
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