Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 16481
Eingetragen
14.2.2005
Branche
Einzelhandel mit TelekommunikationsgerätenHerstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikGroßhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
Gegenstand
der Vertrieb von Hardware und Dienstleistungen im Bereich Informationstechnologie und Kommunikationstechnologie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Natalia Hartmann
seit 16.12.2021
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stockstadt am Main
450.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NewTelco GmbH

Karlstein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 75.257,00 40.145,00
2. Geleistete Anzahlungen 23.449,00 0,00
98.706,00 40.145,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücke 1.582.176,90 1.532.526,27
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.721.667,00 5.321.436,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.175.464,84 3.697.627,59
13.479.308,74 10.551.589,86
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 422.753,50 422.753,50
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 242.627,05 254.436,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.433.911,16 3.429.228,15
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.701.676,46 2.600.924,30
5.135.587,62 6.030.152,45
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 76.580,32 2.430.958,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.122.086,36 2.075.982,94
21.577.649,59 21.806.019,00

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 450.000,00 450.000,00
II. Bilanzgewinn 4.126.556,25 4.164.961,90
4.576.556,25 4.614.961,90
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 39.123,33 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 595.449,11 383.120,00
634.572,44 383.120,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.322.912,13 6.638.822,07
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 840.408,53 1.095.000,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.690.290,81 3.207.660,38
4. Sonstige Verbindlichkeiten 191.959,71 235.987,05
11.045.571,18 11.177.469,50
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.320.949,72 5.630.467,60
21.577.649,59 21.806.019,00

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1. bis 31.12.2023

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Umsatzerlöse 22.650.759,89 20.664.876,81
2. Sonstige betriebliche Erträge 160.853,10 194.243,30
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -235.658,68 -212.894,01
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -11.654.061,45 -11.077.002,02
-11.889.720,13 -11.289.896,03
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.268.269,31 -3.454.632,53
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -640.656,85 -494.186,66
- davon für Altersversorgung € -1.605,12 (€ -1.820,76) -4.908.926,16 -3.948.819,19
5. Abschreibungen:
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.975.770,65 -2.028.452,38
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.054.515,66 -2.670.004,07
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 41.453,97 27.907,77
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -84.831,28 -57.936,04
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -341.396,16 -322.181,32
10. Ergebnis nach Steuern 597.906,92 569.738,85
11. Sonstige Steuern -36.312,57 -773,00
12. Jahresüberschuss 561.594,35 568.965,85
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.564.961,90 3.595.996,05
14. Bilanzgewinn 4.126.556,25 4.164.961,90

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01.01. BIS 31.12.2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Erstellung des Jahresabschlusses der NewTelco GmbH erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: NewTelco GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Karlstein am Main
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Aschaffenburg
Register-Nr.: HRB 16481

Angabe und Erläuterung angepasster Vorjahreszahlen

Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Um dennoch einen Zeitvergleich beim betreffenden Posten durchführen zu können, wurde der Vorjahreswert angepasst.

Betroffen sind folgende Posten auf der Aktivseite der Bilanz:

Vorräte - Geleistete Anzahlungen

Rechnungsabgrenzungsposten

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter 800 € wurden im Geschäftsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und zu Nennwerten angesetzt.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen betreffen die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet werden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte sowie die Geschäftsjahrabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen (Anlage 1/4).

Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen von € 242.327,13 (Vorjahr: € 1.468.653,79) enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verfügen über eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 793.925,46 (Vj.: € 1.218.628,10).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

31.12.2023 31.12.2022
Tantieme 394.889,11 236.887,00
Urlaubsverpflichtungen 116.407,00 92.224,00
Abschluss und Prüfung 40.400,00 37.400,00
Berufsgenossenschaft 33.600,00 7.000,00
Aufbewahrungspflicht 5.253,00 4.709,00
Ausstehende Rechnungen 4.900,00 4.900,00
Gesamtbetrag 595.449,11 383.120,00

Angaben zu Verbindlichkeiten

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre größer 5 Jahre
TEuro TEuro TEuro TEuro
gegenüber Kreditinstituten 7.323 1.625 3.367 2.331
(Vorjahr) (6.639) (1.558) (4.017) (1.064)
erhaltene Anzahlungen 840 840 0 0
(Vorjahr) (1.095) (1.095) (0) (0)
aus Lieferungen und Leistungen 2.690 2.690 0 0
(Vorjahr) (3.208) (3.208) (0) (0)
sonstige Verbindlichkeiten 192 131 61 0
(Vorjahr) (236) (175) (61) (0)
Summe 11.045 5.286 3.428 2.331
(Vorjahr) (11.178) (6.036) (4.078) (1.064)

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 87.680,62 (Vorjahr: € 100.428,34) enthalten.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Grundpfandrechte gesichert sind beträgt € 6.245.509,86 (Vorjahr: € 4.978.405,38).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 3.846.761,80 (Vorjahr: € 4.030.426,88) sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Mietverträge € 3.793.237,12 (Vorjahr: € 3.947.706,92) - Laufzeit zwischen 2023 bis 2029

Leasingverträge € 53.524,68 (Vorjahr: € 82.719,96) - Laufzeit bis 2025

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterungen der periodenfremden Erträge / Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 65.664,09 (Vorjahr: € 11.423,00) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 20.460,38 (Vorjahr: € 29.586,31) enthalten.

Die Erträge bzw. Aufwendungen wurden im Posten übrige sonstige betriebliche Erträge bzw. Aufwendungen erfasst.

Erträge / Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

In den "sonstigen betrieblichen Erträgen" sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 29.868,65 (Vorjahr: € 81.577,71) enthalten. In den "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 51.351,77 (Vorjahr: € 59.613,46) enthalten.

Erträge aus der Abzinsung

In den "sonstigen Erträgen" sind Erträge aus der Abzinsung in Höhe von € 41,00 (Vorjahr: € 100,00) enthalten.

V. Sonstige Pflichtangaben

Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit mindestens 20 Prozent der Anteile

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
% Euro Euro
Telehouse Holdings ApS, Kopenhagen, Dänemark 45,23% 37.563,00 155.717,00
Digital Telekom-IX, Kiew, Ukraine 25,00% 202.570,00 982.645,10

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres durchschnittlich im Unternehmen beschäftigt (ohne Geschäftsführer und Auszubildende):

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 55
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 55
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 0

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Name ausgeübter Beruf Vertretungsbefugnis
Matthias Hartmann, Stockstadt am Main Kaufmann einzeln
Jens Leuchters, Rödermark (bis 31.10.2023) Kaufmann einzeln

Herr Hartmann ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angaben der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Gesellschafter/Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
Euro
Stand bisheriger Kredite 1.218.628
Rückzahlungen im Berichtsjahr -441.750
zuzüglich Zinsen 2023 17.047
= neuer Kreditbestand 793.925

Kreditkonditionen vergebener Kredite

Auszahlungsbetrag 2.200.000
Zinssatz 1,5% / 2 %
Laufzeit 5 Jahre
Sicherheiten keine

Honorar des Abschlussprüfers

(Angaben gem. § 285 Nr. 17 HGB)

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt € 14.300,00 zzgl. 19% Umsatzsteuer.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt € 561.594,35.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von € 4.126.556,25, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden € 4.126.556,25 vorgetragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Der Krieg in der Ukraine stellt ein aktuell nicht kalkulierbares Risiko dar. Wir gehen jedoch davon aus, dass Sanktionen nicht Bestandteil für Telekommunikationsdienstleistungen sein werden. Ein Risiko besteht in den möglichen Einschränkungen des Zahlungsverkehrs sowie in den politischen Entscheidungen von westlichen Unternehmen grundsätzlich Geschäftsverbindungen nach Russland einzustellen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Karlstein am Main, 10.10.2024

gez. Matthias Hartmann

Geschäftsführung

ANLAGENGITTER FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Bezeichnung Anschaffungs-/Herstellungskosten
Anfangsstand Zugänge Abgänge Endstand
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 109.760,92 61.944,39 4.494,95 167.210,36
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 23.449,00 0,00 23.449,00
109.760,92 85.393,39 4.494,95 190.659,36
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücke 1.590.610,75 79.955,63 0,00 1.670.566,38
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.118.825,12 1.325.837,26 668.488,67 22.776.173,71
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.697.627,59 3.477.837,25 0,00 7.175.464,84
27.407.063,46 4.883.630,14 668.488,67 31.622.204,93
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 422.753,50 0,00 0,00 422.753,50
27.939.577,88 4.969.023,53 672.983,62 32.235.617,79
Bezeichnung Kumulierte Abschreibungen
Anfangsstand Zugänge Abgänge Endstand
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.615,92 26.830,39 4.492,95 91.953,36
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
69.615,92 26.830,39 4.492,95 91.953,36
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücke 58.084,48 30.305,00 0,00 88.389,48
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.797.389,12 1.918.635,26 661.517,67 18.054.506,71
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
16.855.473,60 1.948.940,26 661.517,67 18.142.896,19
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
16.925.089,52 1.975.770,65 666.010,62 18.234.849,55
Bezeichnung Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 75.257,00 40.145,00
2. Geleistete Anzahlungen 23.449,00 0,00
98.706,00 40.145,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücke 1.582.176,90 1.532.526,27
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.721.667,00 5.321.436,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.175.464,84 3.697.627,59
13.479.308,74 10.551.589,86
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 422.753,50 422.753,50
14.000.768,24 11.014.488,36

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

NewTelco ist ein auf das Telekommunikationssegment spezialisierter Carrier-neutraler Solution Provider mit einem breiten Angebot an Value-Added Managed Services, die unsere Kunden (internationale Telekommunikationsgesellschaften) beim Aufbau ihres eBusiness unterstützen.

Neben Colocation Services, Rechenzentrums -, Netzwerk- und Interconnection Services bieten wir unseren Kunden eine Vielzahl an außergewöhnlichen Produkten und Serviceleistungen wie beispielsweise die "Virtual Point of Presence Leistungen" VPOP, oder "Neutral Carrier Ethernet Exchange" NCEX Plattform sowie Beratungsleistungen. Im Standort Frankfurt am Main sitzen wir am weltweit größten Internetknoten, der per Glasfaserleitungen mit globalen und regionalen Internetknoten auf nahezu allen Kontinenten verbunden ist. Wir verfügen damit über ein strategisch platziertes Rechenzentrum, in dem unsere Kunden einen direkten Zugang zum größten europäischen Telekommunikationsknotenpunkt mit mehr als 450 Netzbetreibern, ISPs, Content Providern, Cloud Providern und anderen Telekommunikationsunternehmen haben.

Neben unserem Sitz in Karlstein sind wir an den weltweit wichtigen Telekommunikationsstandorten Frankfurt, London, Hongkong, Stockholm, Wien, Kiew, Amsterdam, Tiflis und Warschau vertreten.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt keine Produktentwicklungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 befand sich die deutsche Wirtschaft in einer leichten Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3%. Weiterhin gestörte Lieferketten, steigende Zinsen und damit einhergehend eine Inflation, deutlich über der EZB Zielmarke von 2%, haben sich dämpfend auf die deutsche Konjunktur ausgewirkt. (Statistisches Bundesamt).

Im deutschen Telekommunikationsmarkt (Telekommunikationsdienste) setzt sich das moderate Wachstum gegenüber dem Vorjahr fort. Das Marktvolumen steigerte sich gegenüber 2022 um 2,1% (2022: 50,8 Mrd. €, 2023: 51,9 Mrd. €). Für das Jahr 2024 wird eine Steigerung um 1,8% für die Telekommunikationsdienste erwartet (Bitkom "ITK Marktzahlen, Stand Juni 2024). Insgesamt erweist sich der Telekommunikationsmarkt als stabil.

Nach Angaben von DE-CIX, dem Betreiber des weltweit größten Internetknotens in Frankfurt am Main, ist der Datenverkehr weiterhin angestiegen und bewegt sich derzeit alleine im Bereich von DE-CIX Frankfurt bei rund 13 Terabit (Vj. 11 Terabit) pro Sekunde (https://www.de-cix.net/de/standorte/frankfurt/statistiken).

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Kapazitäten unserer Gesellschaft waren während des gesamten Geschäftsjahres 2023 weiterhin gut ausgelastet, die Auftragslage stabil. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr auf T€ 22.651 (Vorjahr: T€ 20.665) gestiegen.

a. Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Umsatzerlöse 22.651 20.665 1.986 9,6
Materialaufwand -11.890 -11.290 -600 -5,3
Rohertrag 10.761 9.375 1.386 14,8
Personalaufwand -4.909 -3.949 -960 -24,3
Abschreibungen -1.976 -2.029 53 2,6
Betriebsergebnis 983 921 62 6,7
Zins- und Beteiligungsergebnis -43 -30 -13 -43,3
Steuern vom Ertrag -341 -322 -19 -5,9
Jahresüberschuss 562 569 -7 -1,23

Analog zu den gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Umsatzerlösen stieg auch der Materialeinsatz um T€ 600 oder 5,3% auf T€ 11.890 (Vorjahr: T€ 11.290). Infolgedessen ist auch der Rohertrag um T€ 1.386 (14,8%) gestiegen. Die Rohertragsmarge beträgt für das Jahr 2023 47,5% (Vorjahr: 45,4%).

Der Personalaufwand beträgt T€ 4.909 (Vorjahr: T€ 3.949) und erhöhte sich um T€ 960 oder 24,3%.

Die Abschreibungen betragen T€ 1.976 (Vorjahr: T€ 2.029). Im Jahr 2023 hat die Gesellschaft T€ 4.969 investiert (Vorjahr: T€ 6.035). Die Investitionen betrafen hauptsächlich das im Bau befindliche Rechenzentrum auf den in 2021 und 2022 neu erworbenen Grundstücken in Karlstein am Main sowie Projekte, die mit Kunden gemeinsam durchgeführt werden.

Das Betriebsergebnis beträgt T€ 983 (Vorjahr: T€ 921). Nach Berücksichtigung des Zins- und Beteiligungsergebnisses von T€ -43 (Vorjahr: T€ -30) und Ertragsteuern von T€ -341 (Vorjahr: T€ -322) verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 562 (Vorjahr: T€ 569).

b. Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen durch ein hohes Eigenkapital, langfristige Bankdarlehen sowie Vorauszahlungen von Kunden für noch zu erbringende Leistungen.

Die Eigenkapitalquote beträgt 21% (Vorjahr: 21%) und ist weiterhin gut.

Der operative Cash-Flow (Jahresüberschuss zzgl. nicht zahlungswirksamer Abschreibungen) ist um T€ 59 auf T€ 2.538 (Vorjahr: T€ 2.597) gesunken.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr insgesamt T€ 4.969 investiert. Damit lagen die Investitionen weit über den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von T€ 1.976.

Die flüssigen Mittel betragen zum Bilanzstichtag T€ 77 (Vorjahr: T€ 2.431). Diese sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.354 gesunken.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen T€ 7.323 (Vorjahr: T€ 6.639).

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

c. Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 14.001 11.014 2.987 27,1
kurzfristige Vermögenswerte 7.500 8.361 -861 -10,3
liquide Mittel 77 2.431 -2.354 -96,8
Bilanzsumme 21.578 21.806 -228 -1,1
Passiva
Eigenkapital 4.577 4.615 -38 -0,8
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 7.323 6.639 684 10,3
andere Verbindlichkeiten 9.678 10.552 -874 -8,3
Bilanzsumme 21.578 21.806 -228 -1,1

Die Bilanzsumme ist auf T€ 21.578 (Vorjahr: T€ 21.806) gesunken.

Das Anlagevermögen ist bei Investitionen von T€ 4.969 sowie Abschreibungen von T€ 1.976, um T€ 2.987 gestiegen. Die Anlagequote beträgt für das Berichtsjahr 64,9% (Vorjahr: 50,5%).

Die liquiden Mittel sind um T€ 2.354 gesunken.

Der Anstieg des Anlagevermögens sowie der langfristigen Verbindlichkeiten steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Bau eines Rechenzentrums auf den in 2021 und 2022 neu erworbenen Grundstücken in Karlstein am Main.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf

Umsatzentwicklung

Betriebsergebnis

Sparten-Deckungsbeiträgen und

Auslastungskoeffizienten der Colocation Flächen.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung je nach Sparten die Kennzahlen Umsatzrendite, Anlagenintensität, Gesamtkapitalrendite, Eigenkapitalquote und Cashflow heran.

Unsere Gesamtkapitalrendite (Jahresergebnis zzgl. Fremdkapitalzinsen geteilt durch Gesamtkapital) ist mit 3,0%, gegenüber 2,9% im Vorjahr nahezu gleich geblieben.

Unsere Eigenkapitalquote von 21% ist weiterhin gut, was die Stabilität der Gesellschaft gewährleistet.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Die Entwicklung unserer Umsatzrendite sowie die Ergebnisentwicklung befinden sich im Rahmen unserer Erwartungen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr durch kurzfristige Zahlungen, soweit möglich, Skontoabzüge realisieren.

III. Prognosebericht

Wir gehen für die nächsten drei Geschäftsjahre von einer stabilen, leicht wachsenden Ergebnissituation aus. Wir erwarten Betriebsergebnisse die sich Richtung 25-26 Mio. Umsatz entwickeln und stabile Cashflows von um die T€ 1.000.

Das Geschäftsjahr 2024 zeigt bisher einen Verlauf, der auf Höhe unserer Erwartungen liegt. Der Umsatz in den ersten 7 Monaten des Jahres liegt deutlich über dem Vorjahr, so dass mit einer Steigerung des Betriebsergebnisses im Vergleich zu 2023 gerechnet wird. Die Investition in den Vertriebsbereich der Gesellschaft hält weiter an. Größte Investition ist der Aufbau des eigenen Rechenzentrums in Karlstein am Main. Wir rechnen mit der technischen Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im Oktober 2024. Danach wird in die Zertifizierung nach EN50600 und ISO27001 investiert. Plan ist es bis Ende 2025 die Zertifizierungen umgesetzt zu haben.

Bei den Serviceprodukten erwarten wir eine moderate Umsatzsteigerung, so dass wir zum Jahresende mit einem Umsatz über Vorjahresniveau und einem positiven Vorsteuerergebnis in Höhe von ca. € 1,5 Mio. rechnen. Hier wirkt sich nach wie vor der technische Wandel weg von unseren vmmr Produkten hin zu einer neuen IP basierten Plattform (NCEX) aus.

Personell sind wir so aufgestellt, dass wir den technischen Wandel und das damit verbundene Wachstum mit vorhandenem Personal realisieren können.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die Chancen unserer Branche liegen in dem weltweit wachsenden Bedarf an Kommunikationsdienstleistungen und der starken Nachfrage von Kunden nach Outsourcing. Der gute Service von NewTelco, der sich bei den Kunden herumspricht, bewirkt, dass Bestandskunden im Mengenbedarf wachsen und neue Kunden hinzukommen. Dazu trägt auch bei, dass wir unsere Dienstleistung an den wichtigsten Telekommunikationsstandorten in Europa anbieten.

Die Risiken liegen in dem verstärkten Preisdruck auf Grund der Konsolidierung des Marktes in Folge der Übernahme von Wettbewerbern durch wenige große Anbieter. Dieser wird nach unserer Einschätzung zur Verdrängung weiterer kleinerer Anbieter führen. Wir begegnen diesem Risiko mit erweitertem Service, den große Marktanbieter so, aufgrund ihrer Kostenstruktur, nicht anbieten können. Weitere Risiken könnten in einem Fundamentalschaden im Colocation-Raum sowie in dem Weggang von Mitarbeitern mit zentralen Funktionen liegen. Währungsschwankungen - speziell in den osteuropäischen Ländern - können die angebotenen Dienstleistungen verteuern.

Risiken bestehen auch in der derzeitigen Schwäche der Währungen von Schwellenländern. Wir schließen zwar fast ausschließlich Geschäfte auf Euro-Basis ab, die Währungsschwäche führt aber zu einem Preisdruck und beeinträchtigt unsere Marge.

Demgegenüber lässt sich derzeit erkennen, dass die europaweit eingeführte Datenschutzgrundverordnung Unternehmen zunehmend zwingt, ihre cloudbasierte Datenspeicherung lokal oder zumindest garantiert in Europa vorzunehmen. Aus diesem Grund wird unseres Erachtens der Bedarf an Rechenzentrumsfläche steigen.

Aus diesem Grund investieren wir in ein eigenes Rechenzentrum in Karlstein am Main um eine erhöhte Unabhängigkeit von Lieferanten zu erreichen sowie durch die Vermietung von Rechenzentrumsfläche neue Märkte und ein weiteres Umsatzpotenzial zu erschließen.

Dem Wettbewerb im Markt werden wir weiterhin mit Erfahrung, Zuverlässigkeit, einem hohen Maß an Beweglichkeit und großer Servicequalität begegnen.

Ein aktuell nicht kalkulierbares Risiko stellt der Krieg in der Ukraine dar. Wir gehen nach wie vor davon aus, dass Telekommunikationsdienstleistungen nicht Bestandteil von Sanktionen sein werden. Diese Einschätzung ergibt sich aus der Tatsache, dass in der bisherigen Geschichte noch niemals Telekommunikationsleistungen Gegenstand von Sanktionen waren, nicht einmal gegen Nordkorea oder Iran. Daneben erbringen wir unsere Leistungen zwar auch gegenüber russischen Kunden, dies jedoch ausschließlich über Server und weitere Infrastruktur an Standorten in Westeuropa. Es werden demnach weder Güter noch Dienstleistungen nach Russland exportiert. Sollten Telekommunikationsdienstleistungen, trotz aller negativen Folgen auch für die weltweite Telekommunikation, wider Erwarten sanktioniert werden, würde dies für unsere Gesellschaft zu signifikanten Umsatzminderungen führen. Das größere Risiko liegt jedoch in den möglichen Einschränkungen im Zahlungsverkehr sowie in den politischen Entscheidungen von westlichen Unternehmen, grundsätzlich Geschäftsverbindungen nach Russland einzustellen.

Es besteht eine Beteiligung an dem Internet-Knotenpunkt "Digital-Telekom-IX" in Kiew in der Ukraine. Hier besteht das Risiko das bei Ausweitung der Kampfhandlungen auch wieder auf das Gebiet Kiew eine physische Zerstörung erfolgen kann. Die Beteiligung hatte Anschaffungskosten von € 150.000,00, die in diesem Fall zunächst in ihrem Wert zu berichtigen wäre.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele bedient.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft ausschließlich durch Eigenmittel und Lieferantenkrediten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen führt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine wesentlichen Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden oder ihre Entwicklung wesentlich negativ beeinträchtigen könnten.

 

Karlstein am Main, den 10.10.2024

gez. Matthias Hartmann, Geschäftsführer

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die NewTelco GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NewTelco GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NewTelco GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 11.10.2024

KWP GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Michael Kleber, Wirtschaftsprüfer

gez. Dr. Alexander Jacobi, Wirtschaftsprüfer

Feststellung

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 04.11.2024 festgestellt worden.

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