Beseitigung von anderen Umweltverschmutzungen und sonstige Tätigkeiten in der Abfallbewirtschaftung
NewTelco GmbH
Am Kieswerk 12, 63791 Karlstein am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Natalia Hartmann seit 16.12.2021 | Prokura |
Matthias Roland Hartmann seit 16.12.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NewTelco GmbHKarlsteinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1. bis 31.12.2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01.01. BIS 31.12.2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Erstellung des Jahresabschlusses der NewTelco GmbH erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angabe und Erläuterung angepasster Vorjahreszahlen Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Um dennoch einen Zeitvergleich beim betreffenden Posten durchführen zu können, wurde der Vorjahreswert angepasst. Betroffen sind folgende Posten auf der Aktivseite der Bilanz:
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter 800 € wurden im Geschäftsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und zu Nennwerten angesetzt. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen betreffen die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet werden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte sowie die Geschäftsjahrabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen (Anlage 1/4). Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen von € 242.327,13 (Vorjahr: € 1.468.653,79) enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verfügen über eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 793.925,46 (Vj.: € 1.218.628,10). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Angaben zu Verbindlichkeiten Angabe zu Restlaufzeitvermerken
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 87.680,62 (Vorjahr: € 100.428,34) enthalten. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Grundpfandrechte gesichert sind beträgt € 6.245.509,86 (Vorjahr: € 4.978.405,38). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 3.846.761,80 (Vorjahr: € 4.030.426,88) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Mietverträge € 3.793.237,12 (Vorjahr: € 3.947.706,92) - Laufzeit zwischen 2023 bis 2029 Leasingverträge € 53.524,68 (Vorjahr: € 82.719,96) - Laufzeit bis 2025 IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterungen der periodenfremden Erträge / Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 65.664,09 (Vorjahr: € 11.423,00) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 20.460,38 (Vorjahr: € 29.586,31) enthalten. Die Erträge bzw. Aufwendungen wurden im Posten übrige sonstige betriebliche Erträge bzw. Aufwendungen erfasst. Erträge / Aufwendungen aus der Währungsumrechnung In den "sonstigen betrieblichen Erträgen" sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 29.868,65 (Vorjahr: € 81.577,71) enthalten. In den "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 51.351,77 (Vorjahr: € 59.613,46) enthalten. Erträge aus der Abzinsung In den "sonstigen Erträgen" sind Erträge aus der Abzinsung in Höhe von € 41,00 (Vorjahr: € 100,00) enthalten. V. Sonstige Pflichtangaben Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit mindestens 20 Prozent der Anteile
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres durchschnittlich im Unternehmen beschäftigt (ohne Geschäftsführer und Auszubildende):
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Herr Hartmann ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angaben der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Gesellschafter/Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Kreditkonditionen vergebener Kredite
Honorar des Abschlussprüfers (Angaben gem. § 285 Nr. 17 HGB) Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt € 14.300,00 zzgl. 19% Umsatzsteuer. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt € 561.594,35. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von € 4.126.556,25, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden € 4.126.556,25 vorgetragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Der Krieg in der Ukraine stellt ein aktuell nicht kalkulierbares Risiko dar. Wir gehen jedoch davon aus, dass Sanktionen nicht Bestandteil für Telekommunikationsdienstleistungen sein werden. Ein Risiko besteht in den möglichen Einschränkungen des Zahlungsverkehrs sowie in den politischen Entscheidungen von westlichen Unternehmen grundsätzlich Geschäftsverbindungen nach Russland einzustellen. Unterschrift der Geschäftsführung
Karlstein am Main, 10.10.2024 gez. Matthias Hartmann Geschäftsführung ANLAGENGITTER FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens NewTelco ist ein auf das Telekommunikationssegment spezialisierter Carrier-neutraler Solution Provider mit einem breiten Angebot an Value-Added Managed Services, die unsere Kunden (internationale Telekommunikationsgesellschaften) beim Aufbau ihres eBusiness unterstützen. Neben Colocation Services, Rechenzentrums -, Netzwerk- und Interconnection Services bieten wir unseren Kunden eine Vielzahl an außergewöhnlichen Produkten und Serviceleistungen wie beispielsweise die "Virtual Point of Presence Leistungen" VPOP, oder "Neutral Carrier Ethernet Exchange" NCEX Plattform sowie Beratungsleistungen. Im Standort Frankfurt am Main sitzen wir am weltweit größten Internetknoten, der per Glasfaserleitungen mit globalen und regionalen Internetknoten auf nahezu allen Kontinenten verbunden ist. Wir verfügen damit über ein strategisch platziertes Rechenzentrum, in dem unsere Kunden einen direkten Zugang zum größten europäischen Telekommunikationsknotenpunkt mit mehr als 450 Netzbetreibern, ISPs, Content Providern, Cloud Providern und anderen Telekommunikationsunternehmen haben. Neben unserem Sitz in Karlstein sind wir an den weltweit wichtigen Telekommunikationsstandorten Frankfurt, London, Hongkong, Stockholm, Wien, Kiew, Amsterdam, Tiflis und Warschau vertreten. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt keine Produktentwicklungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 befand sich die deutsche Wirtschaft in einer leichten Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3%. Weiterhin gestörte Lieferketten, steigende Zinsen und damit einhergehend eine Inflation, deutlich über der EZB Zielmarke von 2%, haben sich dämpfend auf die deutsche Konjunktur ausgewirkt. (Statistisches Bundesamt). Im deutschen Telekommunikationsmarkt (Telekommunikationsdienste) setzt sich das moderate Wachstum gegenüber dem Vorjahr fort. Das Marktvolumen steigerte sich gegenüber 2022 um 2,1% (2022: 50,8 Mrd. €, 2023: 51,9 Mrd. €). Für das Jahr 2024 wird eine Steigerung um 1,8% für die Telekommunikationsdienste erwartet (Bitkom "ITK Marktzahlen, Stand Juni 2024). Insgesamt erweist sich der Telekommunikationsmarkt als stabil. Nach Angaben von DE-CIX, dem Betreiber des weltweit größten Internetknotens in Frankfurt am Main, ist der Datenverkehr weiterhin angestiegen und bewegt sich derzeit alleine im Bereich von DE-CIX Frankfurt bei rund 13 Terabit (Vj. 11 Terabit) pro Sekunde (https://www.de-cix.net/de/standorte/frankfurt/statistiken). 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Kapazitäten unserer Gesellschaft waren während des gesamten Geschäftsjahres 2023 weiterhin gut ausgelastet, die Auftragslage stabil. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr auf T€ 22.651 (Vorjahr: T€ 20.665) gestiegen. a. Ertragslage
Analog zu den gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Umsatzerlösen stieg auch der Materialeinsatz um T€ 600 oder 5,3% auf T€ 11.890 (Vorjahr: T€ 11.290). Infolgedessen ist auch der Rohertrag um T€ 1.386 (14,8%) gestiegen. Die Rohertragsmarge beträgt für das Jahr 2023 47,5% (Vorjahr: 45,4%). Der Personalaufwand beträgt T€ 4.909 (Vorjahr: T€ 3.949) und erhöhte sich um T€ 960 oder 24,3%. Die Abschreibungen betragen T€ 1.976 (Vorjahr: T€ 2.029). Im Jahr 2023 hat die Gesellschaft T€ 4.969 investiert (Vorjahr: T€ 6.035). Die Investitionen betrafen hauptsächlich das im Bau befindliche Rechenzentrum auf den in 2021 und 2022 neu erworbenen Grundstücken in Karlstein am Main sowie Projekte, die mit Kunden gemeinsam durchgeführt werden. Das Betriebsergebnis beträgt T€ 983 (Vorjahr: T€ 921). Nach Berücksichtigung des Zins- und Beteiligungsergebnisses von T€ -43 (Vorjahr: T€ -30) und Ertragsteuern von T€ -341 (Vorjahr: T€ -322) verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 562 (Vorjahr: T€ 569). b. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen durch ein hohes Eigenkapital, langfristige Bankdarlehen sowie Vorauszahlungen von Kunden für noch zu erbringende Leistungen. Die Eigenkapitalquote beträgt 21% (Vorjahr: 21%) und ist weiterhin gut. Der operative Cash-Flow (Jahresüberschuss zzgl. nicht zahlungswirksamer Abschreibungen) ist um T€ 59 auf T€ 2.538 (Vorjahr: T€ 2.597) gesunken. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr insgesamt T€ 4.969 investiert. Damit lagen die Investitionen weit über den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von T€ 1.976. Die flüssigen Mittel betragen zum Bilanzstichtag T€ 77 (Vorjahr: T€ 2.431). Diese sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.354 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen T€ 7.323 (Vorjahr: T€ 6.639). Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. c. Vermögenslage
Die Bilanzsumme ist auf T€ 21.578 (Vorjahr: T€ 21.806) gesunken. Das Anlagevermögen ist bei Investitionen von T€ 4.969 sowie Abschreibungen von T€ 1.976, um T€ 2.987 gestiegen. Die Anlagequote beträgt für das Berichtsjahr 64,9% (Vorjahr: 50,5%). Die liquiden Mittel sind um T€ 2.354 gesunken. Der Anstieg des Anlagevermögens sowie der langfristigen Verbindlichkeiten steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Bau eines Rechenzentrums auf den in 2021 und 2022 neu erworbenen Grundstücken in Karlstein am Main. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung je nach Sparten die Kennzahlen Umsatzrendite, Anlagenintensität, Gesamtkapitalrendite, Eigenkapitalquote und Cashflow heran. Unsere Gesamtkapitalrendite (Jahresergebnis zzgl. Fremdkapitalzinsen geteilt durch Gesamtkapital) ist mit 3,0%, gegenüber 2,9% im Vorjahr nahezu gleich geblieben. Unsere Eigenkapitalquote von 21% ist weiterhin gut, was die Stabilität der Gesellschaft gewährleistet. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Entwicklung unserer Umsatzrendite sowie die Ergebnisentwicklung befinden sich im Rahmen unserer Erwartungen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr durch kurzfristige Zahlungen, soweit möglich, Skontoabzüge realisieren. III. Prognosebericht Wir gehen für die nächsten drei Geschäftsjahre von einer stabilen, leicht wachsenden Ergebnissituation aus. Wir erwarten Betriebsergebnisse die sich Richtung 25-26 Mio. Umsatz entwickeln und stabile Cashflows von um die T€ 1.000. Das Geschäftsjahr 2024 zeigt bisher einen Verlauf, der auf Höhe unserer Erwartungen liegt. Der Umsatz in den ersten 7 Monaten des Jahres liegt deutlich über dem Vorjahr, so dass mit einer Steigerung des Betriebsergebnisses im Vergleich zu 2023 gerechnet wird. Die Investition in den Vertriebsbereich der Gesellschaft hält weiter an. Größte Investition ist der Aufbau des eigenen Rechenzentrums in Karlstein am Main. Wir rechnen mit der technischen Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im Oktober 2024. Danach wird in die Zertifizierung nach EN50600 und ISO27001 investiert. Plan ist es bis Ende 2025 die Zertifizierungen umgesetzt zu haben. Bei den Serviceprodukten erwarten wir eine moderate Umsatzsteigerung, so dass wir zum Jahresende mit einem Umsatz über Vorjahresniveau und einem positiven Vorsteuerergebnis in Höhe von ca. € 1,5 Mio. rechnen. Hier wirkt sich nach wie vor der technische Wandel weg von unseren vmmr Produkten hin zu einer neuen IP basierten Plattform (NCEX) aus. Personell sind wir so aufgestellt, dass wir den technischen Wandel und das damit verbundene Wachstum mit vorhandenem Personal realisieren können. IV. Chancen- und Risikobericht Die Chancen unserer Branche liegen in dem weltweit wachsenden Bedarf an Kommunikationsdienstleistungen und der starken Nachfrage von Kunden nach Outsourcing. Der gute Service von NewTelco, der sich bei den Kunden herumspricht, bewirkt, dass Bestandskunden im Mengenbedarf wachsen und neue Kunden hinzukommen. Dazu trägt auch bei, dass wir unsere Dienstleistung an den wichtigsten Telekommunikationsstandorten in Europa anbieten. Die Risiken liegen in dem verstärkten Preisdruck auf Grund der Konsolidierung des Marktes in Folge der Übernahme von Wettbewerbern durch wenige große Anbieter. Dieser wird nach unserer Einschätzung zur Verdrängung weiterer kleinerer Anbieter führen. Wir begegnen diesem Risiko mit erweitertem Service, den große Marktanbieter so, aufgrund ihrer Kostenstruktur, nicht anbieten können. Weitere Risiken könnten in einem Fundamentalschaden im Colocation-Raum sowie in dem Weggang von Mitarbeitern mit zentralen Funktionen liegen. Währungsschwankungen - speziell in den osteuropäischen Ländern - können die angebotenen Dienstleistungen verteuern. Risiken bestehen auch in der derzeitigen Schwäche der Währungen von Schwellenländern. Wir schließen zwar fast ausschließlich Geschäfte auf Euro-Basis ab, die Währungsschwäche führt aber zu einem Preisdruck und beeinträchtigt unsere Marge. Demgegenüber lässt sich derzeit erkennen, dass die europaweit eingeführte Datenschutzgrundverordnung Unternehmen zunehmend zwingt, ihre cloudbasierte Datenspeicherung lokal oder zumindest garantiert in Europa vorzunehmen. Aus diesem Grund wird unseres Erachtens der Bedarf an Rechenzentrumsfläche steigen. Aus diesem Grund investieren wir in ein eigenes Rechenzentrum in Karlstein am Main um eine erhöhte Unabhängigkeit von Lieferanten zu erreichen sowie durch die Vermietung von Rechenzentrumsfläche neue Märkte und ein weiteres Umsatzpotenzial zu erschließen. Dem Wettbewerb im Markt werden wir weiterhin mit Erfahrung, Zuverlässigkeit, einem hohen Maß an Beweglichkeit und großer Servicequalität begegnen. Ein aktuell nicht kalkulierbares Risiko stellt der Krieg in der Ukraine dar. Wir gehen nach wie vor davon aus, dass Telekommunikationsdienstleistungen nicht Bestandteil von Sanktionen sein werden. Diese Einschätzung ergibt sich aus der Tatsache, dass in der bisherigen Geschichte noch niemals Telekommunikationsleistungen Gegenstand von Sanktionen waren, nicht einmal gegen Nordkorea oder Iran. Daneben erbringen wir unsere Leistungen zwar auch gegenüber russischen Kunden, dies jedoch ausschließlich über Server und weitere Infrastruktur an Standorten in Westeuropa. Es werden demnach weder Güter noch Dienstleistungen nach Russland exportiert. Sollten Telekommunikationsdienstleistungen, trotz aller negativen Folgen auch für die weltweite Telekommunikation, wider Erwarten sanktioniert werden, würde dies für unsere Gesellschaft zu signifikanten Umsatzminderungen führen. Das größere Risiko liegt jedoch in den möglichen Einschränkungen im Zahlungsverkehr sowie in den politischen Entscheidungen von westlichen Unternehmen, grundsätzlich Geschäftsverbindungen nach Russland einzustellen. Es besteht eine Beteiligung an dem Internet-Knotenpunkt "Digital-Telekom-IX" in Kiew in der Ukraine. Hier besteht das Risiko das bei Ausweitung der Kampfhandlungen auch wieder auf das Gebiet Kiew eine physische Zerstörung erfolgen kann. Die Beteiligung hatte Anschaffungskosten von € 150.000,00, die in diesem Fall zunächst in ihrem Wert zu berichtigen wäre. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele bedient. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft ausschließlich durch Eigenmittel und Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen führt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine wesentlichen Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden oder ihre Entwicklung wesentlich negativ beeinträchtigen könnten.
Karlstein am Main, den 10.10.2024 gez. Matthias Hartmann, Geschäftsführer In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die NewTelco GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der NewTelco GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NewTelco GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 11.10.2024 KWP
GmbH & Co. KG
gez. Michael Kleber, Wirtschaftsprüfer gez. Dr. Alexander Jacobi, Wirtschaftsprüfer FeststellungDer Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 04.11.2024 festgestellt worden. |
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