Schandl GmbH
Ria-Burkei-Straße 26, 81249 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nikolaus Rudolf Prinzhaus seit 25.3.2026 | Geschäftsführer |
Sibylle Schlegel seit 10.11.2001 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 4 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schandl GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft a) Geschäftsmodell des Unternehmens Die Schandl GmbH plant, baut und wartet Gasleitungen, Wasserleitungen und Fernwärmeleitungen aller Druckstufen und Nennweiten, Gas-Druckregel- und Messanlagen, CNG-Betankungsanlagen sowie Biogas-Einspeiseanlagen und Biogas- Rückspeiseanlagen. Sie führt sowohl Hochdruck-Gasleitungs- und Wasserleitungsanbohrungen, Druckprüfungen und Stopple-Arbeiten an Hochdruckleitungen PN 100, Wasserleitungen als auch elektrische Leckuntersuchungen an Gasversorgungsanlagen und Leitungen durch. Ferner saniert sie Gas- und Wasserinnenleitungen und wartet Industrie-Anlagen und Industrierohrleitungsnetze. Zudem ist die Schandl GmbH kompetenter Ansprechpartner bei der Überwachung, Instandhaltung, Wartung und Betriebsführung von Anlagen und Leitungsnetzen. Die oben aufgeführten Leistungen werden durch die erforderliche Anzahl von fach- und sachkundigem Personal erbracht, die qualifiziert und entsprechend ausgebildet und fortlaufend geschult sind. Beleg für die hohe Qualität der Leistungen sind alle erforderlichen DVGW- Zertifizierungen. b) Ziele und Strategien Der Bereich Rohrleitungsbau ist nach wie vor eines der Hauptbetätigungsfelder der Schandl GmbH. Die weiterhin zu erwartenden Investitionen in den Ausbau der Fernwärmenetze sichern erneut das zukünftige Auftragsvolumen. Weitere Hauptbetätigungsfelder sind der Bau von Gas-Druckregel- und Messanlagen sowie die Instandhaltung und Sanierung von Gasanlagen. Diese Tätigkeitsfelder werden durch den vermehrten Bau von Biogaseinspeise- und -rückspeiseanlagen sowie die damit verbundene Instandhaltung und Sanierung dieser Anlagen erweitert. Wie in den Jahren zuvor, hat sich die Schandl GmbH auf Service, Instandhaltungsarbeiten und Wartungsarbeiten spezialisiert. Neben Industrieanlagen und Industrierohrleitungsnetzen erweitert sich das Geschäftsfeld nun vermehrt im Bereich Biogasanlagen. Der Servicebereich wird abgerundet durch Betriebsführungen an Anlagen und Leitungen. Um weiterhin bei der Aufrechterhaltung und dem Ausbau der energietechnischen Infrastruktur mitzuwirken, richtet sich gerade heute im Zuge der Energiewende unser Augenmerk auch auf die erneuerbaren Energien und damit verbundenen, neuen Technologien. Dazu gehört u.a. die Know-How-Erweiterung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter im Bereich der von der Regierung geplanten Wasserstofftransformation. Die vermehrte Teilnahme an H2-Kongressen, H2-Messen und H2-Fortbildungsseminaren ist erforderlich, um nah an der Marktentwicklung zu bleiben und neue Geschäftsfelder im Bereich Wasserstoff frühzeitig zu erkennen. c) Steuerungs- und Arbeitsschutzsystem Die Schandl GmbH wendet ein vom TÜV Austria nach DIN EN ISO 9001:2015 sowie ISO 45001 zertifiziertes Qualitäts- bzw. Arbeitsschutzmanagementsystem an. In regelmäßigen Audits überprüft dabei TÜV Austria die Einhaltung der Anforderungen der beiden Managementsysteme. Durch diese Systeme wird u.a. die Transparenz der betrieblichen Abläufe erhöht, eine höhere Kundenzufriedenheit erzielt, die Fehlerquote gesenkt, eine permanente Verbesserung der betrieblichen Prozesse sowie der Arbeitssicherheit bewirkt. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes ging das Bruttoinlandsprodukt im Jahre 2023 preisbereinigt um 0,3% zurück. Gemäß dem Bayerischen Bauindustrieverband haben die bayerischen Bauunternehmen im Vergleich zum Vorjahr 2022 ein leichtes nominales Umsatzplus von 0,3% erwirtschaftet. Der nominale Auftragseingang lag mit -2,1 % unter dem Vorjahresniveau. Aufgrund der Preissteigerungen entspricht dies einem realen Umsatzminus von 5,9% und einem realen Auftragsminus in Höhe von 9,3%. Der Preisindex für den Neubau von Wohngebäuden stieg im November 2023 im Vergleich zu November 2022 um 3,3%. Die Preisentwicklung hat somit deutlich an Dynamik verloren. Im Bereich der Rohbauarbeiten erhöhten sich die Preise im Vorjahresvergleich um 0,6%, während die Ausbauarbeiten ein Plus von 5,4% verzeichneten. Der Blick auf die Sparten zeigt, dass der reale Umsatzrückgang insbesondere auf den Wohnungsbau zurückzuführen ist. Dieser verzeichnete im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 ein Minus von 15,3%. Auch der Hochbau ohne Wohnungsbau sowie der Straßenbau verbuchten jeweils ein Umsatzminus im Vergleich zum Vorjahr (-9,1% bzw. -4,9%). Der Tiefbau ohne Straßenbau konnte um +10,3% zulegen. Die Zahl der Beschäftigten lag 2023 durchschnittlich bei 107.800, was verglichen mit 2022 einem Anstieg um 0,1% entspricht. b) Geschäftsverlauf Die Schandl GmbH hat wie in den letzten Jahren ihre Hauptbetätigungsfelder um die Planung und den Bau von Nah- und Fernwärmenetzen sowie Biogasleitungen und Digitalisierungsleitungen erweitert, da sie hier weiterhin in der Tiefbaubranche mit steigendem Bedarf rechnet. Im Jahr 2023 hat sich die Schandl GmbH wie zuvor um Unterhaltsarbeiten an Industrieanlagen und Industrierohrleitungsnetzen sowie zusätzlich an Biogasanlagen und CNG-Tankstellen bemüht. Auch im Geschäftsjahr 2023 wurden in den Hauptbetätigungsfeldern Tief- und Rohrleitungsbau Aufträge grundsätzlich nur über Ausschreibungen vergeben. Wie in den Vorjahren finden hier weiterhin starke Preiskämpfe im Rahmen der Ausschreibungen im öffentlichen und industriellen Bereich statt und lassen gewünschte Margen bei manchen Projekten nicht zu. Insofern hat sich zwar die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr in 2023 um T€ 2.504 erhöht, aufgrund eines deutlich höheren Materialaufwands hat sich das Rohergebnis jedoch gegenüber dem Vorjahr um T€ 205 verringert. Im Geschäftsjahr wurde daher die Prognose eines gegenüber 2022 leicht steigenden Rohergebnisses (Basis 2022: T€ 14.595) bei einem leicht positiven Jahresergebnis (Basis 2022: T€ - 111) mit einer Rohgewinnminderung auf T€ 14.390 und einem Jahresfehlbetrag von T€ - 705 deutlich verfehlt. Auf Grund der politischen Ziele, fossile Brennstoffe einschließlich Erdgas weitgehend zu ersetzen, verlief die Beauftragung von neuen Gas-Hausanschlüssen im Jahre 2023 zurückhaltend und führte nicht zur durchgehenden Auslastung der Hausanschluss- Kolonnen. Resultierend aus den Plänen zur Energiewende konnten jedoch vermehrt Aufträge für die Fernwärmeerschließung generiert und Personal entsprechend umgeschichtet werden. Der anhaltende Fachkräftemangel verschärfte sich weiter und der erhöhte Aufwand für die Mitarbeitergewinnung sowie verstärkter Aufwand des Arbeitsschutzes führten wiederholt zu hohen Kosten. Im Jahre 2023 mussten vermehrt kostenintensive Schulungen nachgeholt werden, die auf Grund der Pandemie in den Vorjahren nicht stattfinden konnten. Zudem wurden von Mitarbeitern Schulungen im Zukunftsbereich Wasserstoff besucht. Schulungsbedingte Abwesenheiten produktiver Mitarbeiter trugen einen nicht unwesentlichen Teil zu den Rohgewinneinbußen in 2023 bei. Auch die stark gestiegenen Materialkosten sowie die hohen Benzin- und Dieselkosten spiegeln sich im Ergebnis wider. Zudem erhöhten sich die Finanzierungskosten der Gesellschaft. Die Wartung der EDV-Systeme und laufzeit-bedingter Hardware-Austausch und - Aufrüstung führten im Jahre 2023 ebenfalls zu erhöhten Investitionskosten. Sicherheitsupdates und System-Upgrades führen gerade in Zeiten vermehrter Gefahr durch Cyberangriffe zu einem erhöhten Aufwand, um die Systeme vor Bedrohungen zu schützen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu gewährleisten. Für die oben aufgeführten Leistungen setzt die Schandl GmbH fach- und sachkundig ausgebildetes Personal für die jeweiligen Betätigungsfelder ein. Der Personalaufwand hat sich auch im Geschäftsjahr 2023 weiter erhöht. Der durchschnittliche Arbeitnehmerbestand betrug im Geschäftsjahr 166 (Vorjahr 167). Für die Leistungserbringung der Schandl GmbH werden in ausreichender Zahl firmeneigene Maschinen, Geräte und Fahrzeuge eingesetzt. Die Investitionen 2023 in das Anlagevermögen betrugen T€ 1.356 (Vorjahr T€ 636). c) Darstellung der Lage • Ertragslage Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 14.595 um T€ 205 auf T€ 14.390 vermindert. Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 2023 T€ 12.406 (Vorjahr T€ 12.112). Die Abschreibungen sanken um T€ 36 auf T€ 908 (Vorjahr T€ 944) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um T€ 54 auf T€ 1.713 (Vorjahr T€ 1.659). Insgesamt hat sich ein Betriebsergebnis in Höhe von T€ -676 (Vorjahr T€ - 156) ergeben. Nach Berücksichtigung des negativen Finanzergebnisses von T€ -31 (Vorjahr T€ 11) und der Ertragsteuern von T€ 2 (Vorjahr T€ 34) verbleibt ein negatives Jahresergebnis in Höhe von T€ -705 (Vorjahr T€ -111). • Vermögens- und Kapitalstruktur Der Anteil des Anlagevermögens der Schandl GmbH am Gesamtvermögen hat sich auf 22,5 % vermindert (Vorjahr 22,7 %). Die Vorräte sind zum Abschlussstichtag gegenüber dem Vorjahr um T€ 240 geringer und belaufen sich zum 31.12.2023 auf T€ 4.196 (Vorjahr T€ 4.436). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um 75,1 % gestiegen und betragen zum 31.12.2023 T€ 5.489 (Vorjahr T€ 3.135). Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 705 vermindert und beträgt zum Geschäftsjahresende T€ 7.630 (Vorjahr T€ 8.335). Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2023 49,6 % (Vorjahr 56,9 %) des insgesamt um T€ 704 erhöhten Gesamtkapitals. • Finanzlage Zum 31. Dezember 2023 verfügte Schandl GmbH über ausreichende Kreditlinien. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft ist zufriedenstellend. Nach der Finanzplanung für das folgende Geschäftsjahr sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten. • Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist zum 31.12.2023 nicht zufriedenstellend. Das Jahresergebnis 2023 in Höhe von T€ - 705 liegt deutlich unter dem Vorjahresergebnis von T€ - 111. Das Jahresergebnis 2023 liegt unter den Erwartungen der Geschäftsleitung. Die Aussichten für das Geschäftsjahr 2024 sind aufgrund der fortlaufenden Ukraine-Krise und der angekündigten Regierungspläne zur Energiewende weiterhin schwer einzuschätzen. Diese sind im Prognosebericht beschrieben. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a) Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung • Chancen In den Wachstumssparten Fernwärme, Biogaseinspeise- und Biogasrückspeiseanlagen ist die Schandl GmbH aufgrund der langjährigen Erfahrung sowohl im Anlagenbau als auch im Dienstleistungs- und Servicebereich für die technischen Anforderungen der Energiewende gut gerüstet. In diesen Sparten werden zukünftig vermehrt Auftragseingänge erwartet, die mit hoher Qualität rentabel realisiert werden können. • Risikomanagement Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft umfasst alle wesentlichen Bereiche der Unternehmenssteuerung. Ziel des Systems ist die Vermeidung von Schäden sowie die Ermöglichung von Chancen. Wesentliche Risiken im Unternehmen werden identifiziert und im Risikomanagement-Prozess analysiert und bewertet. Geeignete Gegenmaßnahmen, die das Risiko vermeiden oder minimieren, werden ergriffen und regelmäßig auf ihre Wirksamkeit überprüft. Die Geschäftsführung hat eine Vertragsprüfungsstruktur und eine Kostenrechnung etabliert, mit der die Ergebnisse monatsweise geprüft und Quartalsbilanzen erstellt werden. Bei regelmäßigen Gesellschafterversammlungen werden zudem der kurz- und mittelfristige Finanz- und Investitionsbedarf ermittelt und über notwendige Investitionen und Finanzierungen entschieden. Da die weitere Entwicklung und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Situation weiterhin nicht zuverlässig abzusehen sind, erfolgt durch die Geschäftsleitung eine ständige Überprüfung der vorhandenen Informationen und ihrer möglichen Auswirkungen, um notwendige Maßnahmen ergreifen zu können. • Projektrisiken Die Projekte werden laufend überwacht. Für identifizierte Projektrisiken werden unter Einbeziehung der Kostenrechnung und auf Basis der Einschätzung laufender Verhandlungen durch das Management ausreichend Rückstellungen gebildet. • Liquiditätsrisiken Eine auf einen festen Planungszeitraum ausgerichtete Liquiditätsvorschau sowie vorhandene liquide Mittel als auch nicht ausgenutzte Kreditlinien stellen jederzeit die Liquiditätsversorgung sicher. • Rechtliche Risiken Die Schandl GmbH ist im Rahmen des Geschäftsbetriebes Partei verschiedener Rechtsstreitigkeiten und könnte natürlich auch in Zukunft in solche involviert werden. Allerdings gibt es aus heutiger Sicht keine Verfahren, welche die zukünftigen Ergebnisse in merkbarer Form beeinflussen könnten. ● Ausfallrisiken Ein signifikantes Ausfallrisiko bei den Forderungen besteht nicht. Um das Ausfallrisiko bei den Forderungen zu minimieren, wird ein aktives Forderungsmanagement betrieben. Außerdem wird das Risiko durch Wertberichtigungen auf den Forderungsbestand abgedeckt, sofern ein überproportionaler Zahlungsverzug besteht. • Preisänderungs-, Zins- und Kursänderungsrisiken Es bestehen keine wesentlichen Preisänderungs-, Zins- und Kursänderungsrisiken. • Gesamtrisiko Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr keine bestandsgefährdenden Risiken identifizieren können. Für die zukünftige Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. b) Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie erwartet für das laufende Jahr 2024 im Bauhauptgewerbe einen realen Umsatzrückgang um etwa 3,5% gegenüber dem Vorjahr und einen Rückgang der Baupreise um 1%. Der Mangel an qualifizierten Fachkräften bleibt eine Herausforderung und es wird weiterhin schwierig bleiben, Fachkräfte für die Branche hinzuzugewinnen. Neben der Herausforderung, neues Personal zu gewinnen, gilt es in erster Linie, die vorhandenen Mitarbeiter zu halten. Die Schandl GmbH wird sich durch die hohe fachliche Qualität ihrer Mitarbeiter und der guten Referenzen weiter im Wettbewerb behaupten können. Aufgrund der weit gefächerten Angebotspalette der Leistungen ist ein positiver Verlauf des operativen Geschäfts und insgesamt ein stabiler Geschäftsverlauf für 2024 zu erwarten. Trotz nicht abschließend absehbarer wirtschaftlicher Auswirkungen der Ukraine-Krise und dem Einfluss der Energiewendepläne, wird für das Geschäftsjahr 2024 für unser Unternehmen aufgrund der aktuellen Auftragslage mit einem steigenden Rohergebnis und einem leicht positiven Jahresergebnis gerechnet. 4. Bericht über Zweigniederlassungen Die Schandl GmbH unterhält eine Niederlassung in Teising bei Altötting, eine Produktionsstätte für Mess- u. Regelstationen in Saal an der Donau und eine Produktionsstätte für CNG Betankungsanlagen und Biogasanlagen in Gräfelfing bei München, sowie mehrere Betriebsstützpunkte für Servicedienstleistungen in Bayern.
München, den 27. Mai 2024 Roland Schandl-Steffek Bei dem vorstehenden Jahresabschluss mit Anlagen handelt es sich um eine für die Offenlegung verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Schandl GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schandl GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schandl GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pullach, 27. Mai 2024 STR
Treuhand GmbH
Matthias Roth, Wirtschaftsprüfer Michael Thaller, Wirtschaftsprüfer Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Schandl GmbH hat ihren Sitz in München und wird beim Amtsgericht München unter der Handelsregisternummer HRB 73394 geführt. Die Schandl GmbH ist eine mittelgroße prüfungspflichtige Kapitalgesellschaft i. S. von § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Schandl GmbH wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vermindert. Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer - angesetzt. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für Kleinmaterial wurde wie im Vorjahr ein Festwert nach § 240 Abs. 3 HGB gebildet. Die unfertigen Erzeugnisse, unfertigen Leistungen wurden zu Herstellkosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände einschließlich der liquiden Mittel bestehen in Euro und sind zu Nennwerten angesetzt. Entsprechenden Risiken wurde durch die Einzelwert- bzw. Pauschalwertberichtigung auf Forderungen Rechnung getragen. Für laufende Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, welche Aufwendungen für bestimmte Zeiträume nach dem Bilanzstichtag betreffen, waren aktive Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung der Deutschen Bundesbank abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Seite 3 dargestellt. Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben folgende Restlaufzeiten:
Nicht bilanzierte Pensionsrückstellungen Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 632 (Vj. T€ 692) wurden in Ausübung des Wahlrechts gem. § 28 Abs. 1 EGHGB nicht bilanziert. Als Berechnungsgrundlagen für die angewandte projected unit credit (puc) Methode wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck, ein technischer Zinsfuß von 1,82 % p.a., der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren und einem Durchschnittszeitraum von 10 Jahren ergibt, und ein Rententrend von 2,0 % p.a. verwendet. Der Marktzinssatz für den siebenjährigen Durchschnittszeitraum hätte zum Bilanzstichtag 1,74 % betragen. Der Unterschiedsbetrag beträgt T€ 5. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG In den Erträgen und Aufwendungen sind keine Posten von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung enthalten. Wesentliche Auf- und Abzinsungen sind nicht enthalten. V. SONSTIGE ANGABEN Bürgschaften Bürgschaften für Gewährleistungen bestehen zum 31. Dezember 2023 in Höhe von T€ 3.337 (Vj. T€ 2.486). Bestehende Gewährleistungsrisiken wurden bei den Rückstellungen berücksichtigt. Die Gesellschaft geht davon aus, dass aufgrund der Qualität der erbrachten Leistungen sowie bereits gebildeter Rückstellungen keine weiteren Rückstellungen erforderlich sind. Der Ausweis erfolgt daher nicht auf der Passivseite der Bilanz, sondern im Anhang. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr 166 (Vj. 167), davon 54 Angestellte sowie 112 gewerbliche Arbeitnehmer. Geschäftsführung
Von der Befreiung zur Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsleitung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Beteiligungen Die Schandl GmbH hält 50 % des Stammkapitals an der bayernservices GmbH, München. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 170 (Vj. T€ 175). Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt T€ 95 (Vj. T€ 105). Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Vorschlag Verwendung Jahresergebnis Die Geschäftsführung hat vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von € 704.960,31 auf neue Rechnung vorzutragen.
München, den 27. Mai 2024 Roland Schandl-Steffek Gesellschafterversammlug: Der Jahresabschluss wurde am 04.06.2024 festgestellt. |
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