Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 27983
Eingetragen
13.3.2013
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Entwicklung und Fertigung von Maschinen zur Bearbeitung von Baugruppen vorzugsweise der Elektronik- und Optikindustrie und deren Vertrieb

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Robert Rückriem
seit 23.1.2026
Geschäftsführer
Michael Dr. Gempe
seit 19.5.2021
Geschäftsführer
Matthias Nestler
seit 29.4.2019
Prokura
Marcel Demmler
seit 29.4.2019
Prokura
Michael Dr. Zeuner
seit 24.6.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 6 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
VON ARDENNE Verwaltungs GmbH
Germany
100.401 €
50.19%
M****** Z*****
42.500 €
21.22%
M******* N******
22.500 €
11.23%
M***** D******
12.500 €
6.24%
D**** K******
12.500 €
6.24%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

scia Systems GmbH

Chemnitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

scia Systems GmbH, Chemnitz
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die scia Systems GmbH hat sich seit nunmehr 10 Jahren erfolgreich als Anbieter von komplexen Plasma- und Ionenstrahlprozessanlagen etabliert. Zu den Zielgruppen von scia Systems zählen vor allem Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus den Branchen Mikroelektronik und Optikfertigung. Für eine individuelle Kundenbetreuung hat scia Systems neben der eigenen Verkaufsabteilung ein Netzwerk aus weltweiten Verkaufs- und Servicepartnern etabliert, die eine optimale Betreuung der Kunden vor Ort gewährleisten.
Das Leistungsspektrum von scia Systems umfasst die Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, Installation und Inbetriebnahme von Prozessanlagen sowie Technologieentwicklung, Anlagenservice und Ersatzteilversorgung am Kundenstandort. Durch das Team aus erfahrenen Mitarbeitern und ein striktes Qualitätsmanagement konnte scia Systems bereits im ersten Quartal 2014 die Zertifizierung nach ISO 9001 erreichen, in Folge wurden erfolgreich Rezertifizierungen vorgenommen, die letzte wurde im Februar 2023 erfolgreich bestanden.

2. Forschung und Entwicklung
scia System unterhält eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, um die Auslegung der Anlagen und darauf basierende Technologien beständig weiter zu entwickeln. Entwicklungsaktivitäten dienen auch dazu, neue Geschäftsfelder und Anwendungen zu erschließen und die Wettbewerbsfähigkeit der scia Systems zu stärken. Eine Differenzierung zwischen eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und projektbezogenen Neuentwicklungen ist nicht immer möglich, da Neuentwicklungen vielfach auch im Rahmen von Kundenaufträgen vorgenommen werden.

B. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die Weltwirtschaft ist 2023 nach aktuellen Schätzungen um knapp 3 % gewachsen. Unsere Gesellschaft ist jedoch mehr von branchenspezifischen Trends als von der globalen Wirtschaftsentwicklung beeinflusst.
Für scia Systems sind speziell Markttrends im Bereich MEMS (mechanisch-elektrische Mikrosysteme) und Sensorik relevant. Im Bereich MEMS werden von den Kunden von scia Systems verschiedene Anlagen zur Herstellung von Schaltkreisen für die Mobilkommunikation genutzt. In der Kommunikationsbranche ist vor allem in China ein anhaltend hohes Marktwachstum zu beobachten.
scia Systems ist es neben der erfolgreichen Etablierung von Produkten für den Mobilkommunikationsmarkt auch gelungen, maßgebliche Umsatzanteile in anderen Anwendungen, konkret der Datenspeicherung, der Fertigung von Präzisionsoptiken und biomedizinischen Anwendungen zu etablieren. Im Geschäftsjahr konnten erneut maßgebliche Folgeaufträge für Fertigungsanlagen für Projektionsoptiken gewonnen werden.
Nach enormen Schwierigkeiten in 2021 und 2022 haben sich die Verhältnisse in den Lieferketten in der zweiten Jahreshälfte 2023 teilweise verbessert. Zwar blieben die Preiserhöhungen in einem Bereich von 20 bis 30 % auf konstant hohem Niveau, jedoch haben sich die Lieferzeiten und teilweise auch die Liefertreue der Zulieferer wieder verbessert. Mit diesen verbesserten Rahmenbedingungen gelang es vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2023 die Gesamtleistung des Unternehmens merklich zu erhöhen.

2. Geschäftsverlauf
Mit einem Auftragseingang in Höhe von 103,2 Mio. EUR hat scia Systems erneut einen erfreulich hohen Auftragseingang erzielt. Die Auslieferung der betreffenden Anlagen wird sich bis in 2026 erstrecken und gewährleistet damit eine langfristige Auslastung der Produktionskapazitäten. Wie in den vergangenen Jahren sind positive branchenspezifische Trends die Ursache die von der globalen Wirtschaftsentwicklung teilweise abgekoppelt sind.
Im Geschäftsjahr 2023 werden die Bilanzkennzahlen vor allem durch verbesserte Verfügbarkeit von Komponenten beeinflußt. Der Jahresumsatz in Höhe von 67,8 Mio. EUR fällt ähnlich der Vorjahreszahl aus (Vorjahr 66,3 Mio. EUR). Die Gesamtleistung lag jedoch mit 96,3 Mio. EUR um 37 % über dem Vorjahresniveau (70,0 Mio. EUR). Diese maßgebliche Steigerung liegt in der Abarbeitung des Auftragsvolumens aus 2022 begründet, wo nach anfänglichen Lieferschwierigkeiten im Jahresverlauf 2023 Komponenten und Leistungen zunehmend wieder planbar abgerufen werden konnten.
Der Jahresüberschuss konnte mit 13,8 Mio. EUR (Vorjahr 10,9 Mio. EUR) absolut und im Verhältnis zum Umsatz gesteigert werden. Somit ist es in 2023 gelungen, die dramatischen Preisanstiege aus 2022 und 2023 über die Erhöhung der Verkaufspreise und Preisanpassungsklauseln in Kundenverträgen zu kompensieren.
Mit dem vorliegenden Abschluß wurden die Unternehmensziele für das Geschäftsjahr 2023 übertroffen und unter den gegebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Die maßgebliche Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse erfolgte erwartungs- und planmäßig und wird sich mit der nachstehend noch zu erläuternden Erweiterung der Produktionsfläche und der Mitarbeiterzahl in 2024 in ein adäquates Umsatzwachstum überführen lassen.
scia Systems stehen Kredit- und Avallinien in ausreichender Höhe bei den Hausbanken zur Verfügung. Diese werden derzeit hauptsächlich zur Besicherung von Kundenanzahlungen und zur Abwicklung von Währungstermingeschäften in Anspruch genommen. Die Kunden von scia Systems leisten Anzahlungen auf den hohen Auftragseingang. Kundenseitig getätigte Anzahlungen sind für den anhaltend hohen Bestand an Wertpapieren und Bankguthaben von 57,5 Mio. EUR verantwortlich.
Basis für die erfolgreiche Entwicklung der scia Systems ist vor allem auch ein gut qualifizierter und motivierter Mitarbeiterstamm. Die notwendige Flexibilität im Personalbereich wird über Arbeitnehmerüberlassung im Produktionsbereich, in geringerem Maße auch im Ingenieursbereich sichergestellt. Die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter (ohne geringfügig Beschäftigte) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von durchschnittlich 159 auf 179. Darüber hinaus wird die aktuelle Auftragslage über einen deutlich höheren Anteil von externer Fertigung von kompletten Baugruppen und über Arbeitnehmerüberlassung sowie den Einsatz von Fremdfirmen über Werkverträge abgefedert.
Auf Grund der guten Auftragslage sind der Firmenneubau wie auch die seit Mai 2023 verfügbare Erweiterungshalle mit weiteren 1.000 m2 vollständig ausgelastet.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren
Wir ziehen für die interne Unternehmenssteuerung bei scia Systems als Kernsteuerungsgrößen den Auftragseingang, Umsatz und Gesamtleistung sowie das Ergebnis vor Ertragsteuern heran.
Diese Kennzahlen indizieren eine konstant gute Geschäftslage, die im Wesentlichen auf eine anhaltend positive Investitionssituation in der Mobilkommunikation und der Optikindustrie im Bereich der Halbleitertechnologie zurückzuführen ist.

4. Darstellung der Lage
4.1. Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme der scia Systems beträgt zum 31.12.2023 80,1 Mio. EUR und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr mit 84,7 Mio. EUR kaum verändert. Die kundenseitig getätigten Anzahlungen haben sich von 55,2 Mio. EUR auf 72,2 Mio. EUR erhöht und übersteigen erneut die unfertigen Erzeugnisse, so dass die Auftragsabwicklung über die Anzahlungen vorfinanziert ist. Die Kenngröße spiegelt einerseits den anhaltend stabilen Auftragseingang als auch eine hohe Anzahlungsquote wider.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen mit 4,2 Mio. EUR auf Vorjahresniveau, die Zahlungen sind zum Berichtszeitpunkt größtenteils eingegangen.
Die flüssigen Mittel (einschließlich kurzfristiger Wertpapiere) sind um 7 % auf 57,5 Mio. EUR (Vorjahr 62,1 Mio. EUR) zurückgegangen. Die Finanzlage ist damit weiterhin sehr stabil. Das Working Capital beträgt EUR 35,4 Mio. EUR (Vorjahr 27,5 Mio. EUR) und bestätigt die hohe Innenfinanzierungskraft der Gesellschaft.
Das bilanzielle Eigenkapital ist durch den Jahresüberschuss auf 46,9 Mio. EUR (Vorjahr 38,6 Mio. EUR) angestiegen. Es existieren dabei keine stillen Beteiligungen oder nachrangigen Gesellschafterdarlehen. Die Eigenkapitalquote ist auf 59 % (Vorjahr 45 %) gestiegen und liegt damit über dem Branchenschnitt.
Die Rückstellungen haben sich um 52 % auf 11,0 Mio. EUR (Vorjahr 7,2 Mio. EUR) erhöht. Dies resultiert aus dem Anstieg der Rückstellungen für Steuern, Personalkosten sowie Provisionen für ausländische Verkaufs- und Servicepartner.

4.2. Ertragslage
Die Ertragslage von scia Systems ist mit dem erzielten Ergebnis vor Ertragsteuern von 20,2 Mio. EUR (Vorjahr 16,0 Mio. EUR) weiterhin als gut einzuschätzen. Letzteres wird durch anhaltend hohen Umsatz, durch Wiederholeffekte und damit effektiverer Fertigung, besseren Einkaufskonditionen als auch durch anhaltende Kundenzufriedenheit bedingt.
Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um 2 % auf 67,8 Mio. EUR erhöht. Dagegen ist der Bestand an unfertigen Erzeugnissen um 28,5 Mio. EUR gestiegen, so dass sich die Gesamtleistung um 37 % auf 96,3 Mio. EUR erhöht hat.
Der Materialaufwand hat sich auf 53,7 Mio. EUR (Vorjahr 31,1 Mio. EUR) ebenfalls deutlich erhöht. Die Materialintensität im Verhältnis zur Gesamtleistung ist auf 56 % gestiegen (Vorjahr 44 %). Diese Erhöhung liegt einerseits in einer höheren Quote externer Fertigung als auch in dem höheren Anteil von Projekten in Anarbeitung begründet.
Der Personalaufwand ist um 37 % auf 12,5 Mio. EUR (Vorjahr 9,1 Mio. EUR) gestiegen. Die Personalintensität beträgt damit analog dem Vorjahr 13 %.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind vor dem Hintergrund eines aktuell hohen europäischen Umsatzanteils und damit geringerer Kommissionen um 27 % auf 10,4 Mio. EUR (Vorjahr 14,2 Mio. EUR) gesunken.
Zinsen und ähnliche Erträge (1,0 Mio. EUR) hatten auf Grund des gestiegenen Zinsniveaus und des hohen Bankbestandes einen merklich positiven Effekt auf die Ertragslage.

5. Gesamtaussage
Unsere wirtschaftliche Lage ist als sehr gut einzuschätzen. Der Auftragsbestand und die Auslastung unseres Unternehmens sind anhaltend hoch.

C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Risiken und Chancen des Unternehmens
1. Prognosebericht
Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik unseres Unternehmens zu erwarten. Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für 2024 anhaltend optimistisch, nehmen jedoch auch erhöhte Risiken in den weltwirtschaftlichen und geopolitische Rahmenbedingungen wahr.
Die Auftragslage kann als ausgezeichnet eingeschätzt werden. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir auf Basis des Auftragsbestandes und der erwarteten Auftragseingänge von einer anhaltend hohen Auslastung der Kapazitäten aus. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir auf Basis unserer Planung davon aus, dass sich Gesamtleistung und Ergebnis in etwa auf dem Niveau des Berichtsjahres bewegen.

2. Risikobericht
2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken
Unser Geschäftsumfeld wird durch die weltweiten konjunkturellen Bedingungen beeinflusst. Wirtschaftliche Auseinandersetzungen zwischen den USA und China und zunehmender Protektionismus wirken sich belastend auf Handelsbeziehungen aus. Ein Einschwingen der Europäischen Union auf den Sanktionskurs der USA hätte maßgebliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der scia Systems. Entsprechende Risikovorkehrungen sind in den Verträgen mit chinesischen Kunden beinhaltet.
Aktuell beobachten wir komplizierte und unakzeptabel lange Reaktionszeiten von deutschen Behörden in Verbindung mit Prüfprozessen, die sich negativ auf die Auftragsabwicklung und unsere Reputation bei außereuropäischen Kunden auswirken.

2.2. Ertragsorientierte Risiken
Da sich mit unseren Anlagen für die Kunden maßgebliche Ausbeuteverbesserungen und damit Kosten- und Wettbewerbsvorteile ergeben, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken gering sind.

2.3. Finanzwirtschaftliche Risiken
Aufgrund der stabilen Finanz- und Eigenkapitalsituation von scia Systems sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich nahezu ausschließlich über Eigenkapital. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind mit unseren Hausbanken zusätzlich Kreditlinien vertraglich vereinbart.
Die Liquiditätslage ist ausgezeichnet, es sind keine Engpässe zu erwarten.

3. Chancenbericht
Die Marktpositionierung von scia Systems wird durch permanente Weiterentwicklung von Produkten und Technologien sowie konstruktive Reaktion auf Kundenforderungen bestimmt. Der erreichte Status bietet bezüglich der Technologiekompetenz und der finanziellen Leistungsfähigkeit gute Entwicklungsmöglichkeiten.
Sinnvoller Einsatz personeller und finanzieller Ressourcen, realistische Erfolgskontrolle und konsequente Vermarktung erreichter Ergebnisse werden über Erfolg oder Misserfolg bei diesen Anstrengungen entscheiden.

4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten
scia Systems finanzierte sich im Berichtszeitraum und aktuell vor allem aus Eigenmitteln und Kunden­anzahlungen.
Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind bisher nie eingetreten. Verbindlichkeiten werden in der Regel innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. In China werden Anlagenlieferungen fast ausschließlich über Dokumentenakkreditiv abgewickelt, in Entwicklungsländern stehen derzeit keine Verkäufe an.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements von scia Systems ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen wird eine konservative Risikopolitik verfolgt.
Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar würden, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Derartige Fälle sind seit Unternehmensgründung nicht in wesentlichem Umfang eingetreten. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Bei der Beschaffung von ausländischen Lieferanten sind wir teilweise Wechselkursschwankungen zwischen dem EUR/USD und EUR/CNY ausgesetzt. Anlagenverkäufe mit maßgeblichem Umsatzanteil in Fremdwährung werden bei Einsatz von Devisentermingeschäften zum Zeitpunkt ihrer Entstehung auf der Basis von Sicherungskursen festgeschrieben. Die Sicherungszeiträume richten sich nach der Laufzeit des Grundgeschäfts und betragen in der Regel weniger als ein Jahr. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Devisentermingeschäfte oder vergleichbare Derivate.
Derivative Finanzinstrumente sind grundsätzlich einem Ausfallrisiko aus der möglichen Nichterfüllung seitens der anderen Vertragspartei ausgesetzt. Um das Ausfallrisiko zu minimieren, schließen wir derartige Verträge ausschließlich mit unseren Hausbanken ab.

5. Gesamtaussage
Unter Beachtung aller derzeit bekannten Gegebenheiten und Fakten liegen keine Risiken vor, welche den Fortbestand unseres Unternehmens in einem absehbaren Zeitraum gefährden. Wir gehen weiterhin von einer positiven Entwicklung der scia Systems GmbH aus.

D. Bericht über Zweigniederlassungen
Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.
Chemnitz, den 22.01.2024
Dr. rer. nat. Michael Zeuner    Dr. jur. Michael Gempe Geschäftsführer     Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 16.076.295,15 16.515.713,40
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 69,00 55.568,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69,00 63,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 55.505,00
II. Sachanlagen 16.075.726,15 16.459.645,40
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.045.573,40 13.474.636,40
2. technische Anlagen und Maschinen 1.806.309,00 1.947.507,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.163.843,75 1.037.502,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 60.000,00 0,00
III. Finanzanlagen 500,00 500,00
1. Genossenschaftsanteile 500,00 500,00
B. Umlaufvermögen 63.669.714,92 67.878.613,58
I. Vorräte 0,00 0,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.820.631,55 5.667.547,96
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 51.224.495,35 22.722.709,93
3. geleistete Anzahlungen 2.739.905,77 1.974.361,18
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 60.785.032,67 30.364.619,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.211.710,27 5.781.880,94
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.210.828,28 4.169.043,33
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 25.184,32  
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.975.697,67 1.612.837,61
III. Wertpapiere 5.000.000,00  
1. sonstige Wertpapiere 5.000.000,00  
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 52.458.004,65 62.096.732,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 277.531,00 246.066,17
D. Aktive latente Steuern 33.470,00 23.997,00
Aktiva 80.057.011,07 84.664.390,15

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 46.865.474,38 38.514.961,78
I. Gezeichnetes Kapital 200.401,00 200.401,00
II. Kapitalrücklage 2.900.000,00 2.900.000,00
III. Gewinnrücklagen 29.810.192,12 24.341.907,12
1. satzungsmäßige Rücklagen 29.810.192,12 24.341.907,12
IV. Gewinnvortrag 136.083,66 136.083,40
V. Jahresüberschuss 13.818.797,60 10.936.570,26
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 814.081,00 831.612,00
C. Rückstellungen 10.952.151,47 7.214.116,69
1. Steuerrückstellungen 3.929.209,00 3.452.991,10
2. sonstige Rückstellungen 7.022.942,47 3.761.125,59
D. Verbindlichkeiten 21.419.901,22 38.098.235,68
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.933.312,46 5.733.320,54
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.933.312,46 5.733.320,54
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11.384.399,54 24.807.362,29
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 11.384.399,54 24.807.362,29
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.912.110,65 7.396.072,20
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.912.110,65 7.396.072,20
4. sonstige Verbindlichkeiten 190.078,57 161.480,65
davon aus Steuern 146.195,82 118.709,42
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 20.988,74 18.074,90
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 190.078,57 161.480,65
E. Passive latente Steuern 5.403,00 5.464,00
Passiva 80.057.011,07 84.664.390,15

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 67.753.052,08 66.330.459,01
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 28.501.785,42 3.693.647,84
3. sonstige betriebliche Erträge 756.486,50 1.257.011,28
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 209.208,99 686.805,21
4. Materialaufwand 53.658.307,49 31.108.373,57
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 50.724.067,44 29.417.910,39
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.934.240,05 1.690.463,18
5. Personalaufwand 12.448.701,81 9.118.602,78
a) Löhne und Gehälter 10.217.851,55 7.675.531,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.230.850,26 1.443.071,18
6. Abschreibungen 1.041.184,90 806.446,59
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.041.184,90 806.446,59
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.407.224,30 14.171.750,37
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 477.579,28 358.727,97
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 978.619,22 25.527,66
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 217.796,84 96.484,33
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.375.721,83 5.045.441,44
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 9.534,00 2.766,00
11. Ergebnis nach Steuern 13.841.006,05 10.959.546,71
12. sonstige Steuern 22.208,45 22.976,45
13. Jahresüberschuss 13.818.797,60 10.936.570,26

Anhang

scia Systems GmbH, Chemnitz

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der scia Systems GmbH wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Nach § 267 Abs. 3 - 4 HGB ist das Unternehmen eine große Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Firmenname laut Registergericht: scia Systems GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Chemnitz
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Chemnitz
Register-Nr.: HRB 27983

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erfolgen unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird unter Beachtung des kaufmännischen Vorsichtsprinzips vorgenommen. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste sind berücksichtigt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorliegt, auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag abgeschrieben.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen werden mit den Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Im Einzelnen werden Material- und Personaleinzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Für Risiken aus dem Auftragsbestand werden im Rahmen der verlustfreien Bewertung - sofern erforderlich - angemessene Abwertungen vorgenommen. Zu den maßgeblichen Schätzgrößen im Rahmen der verlustfreien Bewertung zählen vor allem die Gesamtauftragskosten, die noch bis zur Fertigstellung anfallenden Kosten, die Gesamtauftragserlöse und die Auftragsrisiken.

Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen werden mit dem Nennwert bilanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Falls erforderlich, werden Wertberichtigungen vorgenommen.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind diejenigen Ausgaben bilanziert worden, die Aufwendungen nach dem Stichtag darstellen.

Latente Steuern werden für temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen dem Buchwert der Vermögenswerte und Schulden im handelsrechtlichen Jahresabschluss und den entsprechenden steuerlichen Wertansätzen erfasst. Der Ausweis der aktiven und passiven latenten Steuern in der Bilanz erfolgt unsaldiert. Der Buchwert der aktiven und passiven latenten Steuern wird am Stichtag geprüft und herabgesetzt, falls es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass der Anspruch vollständig oder teilweise realisiert werden kann.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen werden in einem passivisch gebildeten Sonderposten erfasst. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Wirtschaftsgüter.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Bundesbank zum Stichtag nach Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten Zinssatz abgezinst.

Die Wertansätze der sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger finden das Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip keine Anwendung.
C. Erläuterung zur Bilanz

Anlagevermögen
Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Anhang) ersichtlich.

Sonstige Rückstell ungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Kosten im Zusammenhang mit Gehalts-, Prämien- und Urlaubsansprüchen, ausstehende Rechnungen, Rechtsstreitigkeiten und Archivierung.

Verbindlichkeiten




Gesamt
davon < 1 Jahr
davon > 1 Jahr
davon > 5 Jahre

TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
4.933
(5.733)
800
(800)
4.133
(4.933)
933
(1.733)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
11.384
(24.807)
11.384
(24.807)
0
(0)
0
(0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
4.912
(7.396)
4.912
(7.396)
0
(0)
0
(0)
Sonstige Verbindlichkeiten
190
(162)
190
(162)
0
(0)
0
(0)
Gesamt
21.419
(38.098)
17.286
(33.165)
4.133
(4.933)
933
(1.733)


(  )  Vorjahresangaben
Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden folgende Sicherheiten gestellt:
Ø Grundschulden auf das Betriebsgrundstück
Angaben zu latenten Steuern

Die latenten Steuern wurden mit einem Steuersatz von 31,6 % ermittelt. Die latenten Steuern verteilen sich auf folgende Posten:

Latente Steuern / TEUR
                     31.12.2023
 
                       aktiv
                      passiv
Sachanlagen
-
5
Sonstige Rückstellungen
33
-
Summe laut Bilanz
33
5

Stand zu Beginn des GJ
Veränderung
Stand zum Ende des GJ

TEUR
TEUR
TEUR
Aktive latente Steuern
24
9
33
Passive latente Steuern
5
0
5


Haftungsverhältnisse
Zum 31. Dezember 2023 bestanden bei verschiedenen Kreditinstituten und Versicherungen Avalverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 33.320 für Anzahlungsbürgschaften.

Nach unseren betrieblichen Erfahrungen gehen wir davon aus, dass ein Vermögensabfluss aus den Haftungsverhältnissen unwahrscheinlich ist. Eine Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen würde nur drohen, wenn wir die vertraglichen Verpflichtungen gegenüber unseren Kunden nicht erfüllen.

D. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung
Nach geografischen Tätigkeitsgebieten teilen sich die Umsätze wie folgt auf:

 
 
TEUR
Asien Deutschland
Europäische Union (EU)
 
34.872 13.207
6.525
Nordamerika
 
13.149
 
 
67.753



E.  Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum Stichtag besteht für Vorräte im Rahmen der langfristigen Auftragsfertigung ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 20.527.

Honorar des Abschlussprüfers
Das für den Abschlussprüfer als Aufwand erfasste Honorar im Geschäftsjahr 2023 beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 11. Andere Bestätigungsleistungen, Steuerberatungs-leistungen oder sonstige Leistungen wurden vom Abschlussprüfer nicht erbracht.

Derivative Finanzinstrumente
Zum 31.12.2023 bestanden keine derivativen Finanzinstrumente
Mitarbeiter
Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 179 Angestellte beschäftigt.

Geschäftsführer
Zum Geschäftsführer ist bestellt:

Herr Dr. rer. nat. Michael Zeuner, Dipl.-Physiker Herr Dr. jur. Michael Gempe, Jurist
Beide Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt.

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB im Hinblick auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird Gebrauch gemacht.

Angaben zum größten und kleinsten Konsolidierungskreis
Unsere Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der VON ARDENNE Verwaltungs GmbH, Dresden und der VON ARDENNE Holding SE & Co. KGaA, Dresden, das gleichzeitig oberstes Mutterunternehmen ist.

Die VON ARDENNE Holding SE & Co. KGaA stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Konsolidierungskreis auf, in den unsere Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Ergebnisverwendungsvorschlag
Gemäß dem Vorschlag der Geschäftsführung soll der Bilanzgewinn des Berichtsjahres in Höhe von EUR 13.954.881,26 wie folgt verwendet werden:
-  Ausschüttung an die Gesellschafter EUR 6.909.398,80
-  Einstellung in die die satzungsmäßigen Gewinnrücklagen EUR 6.909.398,80
-  Vortrag auf neue Rechnung EUR 136.083,66.

F. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag
Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ereignet.

Chemnitz, den 22.01.2024
scia Systems GmbH
Dr. rer. nat. Michael Zeuner  Dr. jur. Michael Gempe Geschäftsführer Geschäftsführer
Anlagespiegel


Anschaffungs-, Herstellungs-
Zugänge
Umbuchungen
kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen

kosten
Abgänge-


Zuschreibungen-





vom 01.01.2023

01.01.2023


31.12.2023
bis 31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
285.592,92
29.581,66

370.413,02
85.079,66





-196,56
2. geleistete Anzahlungen
55.505,00


0,00

 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
341.097,92
29.581,66

370.413,02
84.883,10
II. Sachanlagen





1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
14.109.649,84


1.064.076,44
429.063,00
2. technische Anlagen und Maschinen
3.342.877,49
35.100,28

1.571.668,77
176.298,28
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.683.257,17
477.092,96

992.420,28
350.743,96


-4.086,10


-4.078,85
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
60.000,00

0,00

 Summe Sachanlagen
19.135.784,50
572.193,24
0,00
3.628.165,49
952.026,39


-4.086,10



III. Finanzanlagen





1. Genossenschaftsanteile
500,00


0,00

 Summe Finanzanlagen
500,00


0,00

 Summe Anlagevermögen
19.477.382,42
601.774,90
0,00
2.676.139,10
1.036.909,49


-4.283,66







Buchwert
Buchwert




31.12.2023
31.12.2022




EUR
EUR
A. Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte



69,00
63,00
2. geleistete Anzahlungen



0,00
55.505,00
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände



69,00
55.568,00
II. Sachanlagen





1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken



13.045.573,40
13.474.636,40
2. technische Anlagen und Maschinen



1.806.309,00
1.947.507,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung



1.163.843,75
1.037.502,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau



60.000,00
0,00
 Summe Sachanlagen



16.075.726,15
16.459.645,40
III. Finanzanlagen





1. Genossenschaftsanteile



500,00
500,00
 Summe Finanzanlagen



500,00
500,00
 Summe Anlagevermögen



16.076.295,15
16.515.713,40

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 15.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die scia Systems GmbH, Chemnitz
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der scia Systems GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der scia Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus · identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; · gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; · beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; · ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; · beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.; · beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; · führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Chemnitz, den 12. Februar 2024
AuditConsultWestsachsen GmbHWirtschaftsprüfungsgesellschaft
Erik Starec Wirtschaftsprüfer

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