scia Systems
GmbH
Chemnitz
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
scia Systems GmbH, Chemnitz
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023
A. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die scia Systems GmbH hat sich seit nunmehr
10 Jahren erfolgreich als Anbieter von komplexen Plasma-
und Ionenstrahlprozessanlagen etabliert. Zu den Zielgruppen
von scia Systems zählen vor allem Unternehmen und
Forschungseinrichtungen aus den Branchen Mikroelektronik und
Optikfertigung. Für eine individuelle Kundenbetreuung
hat scia Systems neben der eigenen Verkaufsabteilung ein
Netzwerk aus weltweiten Verkaufs- und Servicepartnern
etabliert, die eine optimale Betreuung der Kunden vor Ort
gewährleisten.
Das Leistungsspektrum von scia Systems umfasst die
Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, Installation und
Inbetriebnahme von Prozessanlagen sowie
Technologieentwicklung, Anlagenservice und
Ersatzteilversorgung am Kundenstandort. Durch das Team aus
erfahrenen Mitarbeitern und ein striktes
Qualitätsmanagement konnte scia Systems bereits im
ersten Quartal 2014 die Zertifizierung nach ISO 9001
erreichen, in Folge wurden erfolgreich Rezertifizierungen
vorgenommen, die letzte wurde im Februar 2023 erfolgreich
bestanden.
2. Forschung und Entwicklung
scia System unterhält eigene Forschungs- und
Entwicklungsaktivitäten, um die Auslegung der Anlagen
und darauf basierende Technologien beständig weiter zu
entwickeln. Entwicklungsaktivitäten dienen auch dazu,
neue Geschäftsfelder und Anwendungen zu
erschließen und die Wettbewerbsfähigkeit der scia
Systems zu stärken. Eine Differenzierung zwischen
eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und
projektbezogenen Neuentwicklungen ist nicht immer
möglich, da Neuentwicklungen vielfach auch im Rahmen von
Kundenaufträgen vorgenommen werden.
B. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenwirtschaftliche
Rahmenbedingungen
Die Weltwirtschaft ist 2023 nach aktuellen
Schätzungen um knapp 3 % gewachsen. Unsere
Gesellschaft ist jedoch mehr von branchenspezifischen Trends
als von der globalen Wirtschaftsentwicklung beeinflusst.
Für scia Systems sind speziell Markttrends im
Bereich MEMS (mechanisch-elektrische Mikrosysteme) und
Sensorik relevant. Im Bereich MEMS werden von den Kunden von
scia Systems verschiedene Anlagen zur Herstellung von
Schaltkreisen für die Mobilkommunikation genutzt. In der
Kommunikationsbranche ist vor allem in China ein anhaltend
hohes Marktwachstum zu beobachten.
scia Systems ist es neben der erfolgreichen Etablierung
von Produkten für den Mobilkommunikationsmarkt auch
gelungen, maßgebliche Umsatzanteile in anderen
Anwendungen, konkret der Datenspeicherung, der Fertigung von
Präzisionsoptiken und biomedizinischen Anwendungen zu
etablieren. Im Geschäftsjahr konnten erneut
maßgebliche Folgeaufträge für
Fertigungsanlagen für Projektionsoptiken gewonnen
werden.
Nach enormen Schwierigkeiten in 2021 und 2022 haben
sich die Verhältnisse in den Lieferketten in der zweiten
Jahreshälfte 2023 teilweise verbessert. Zwar blieben die
Preiserhöhungen in einem Bereich von 20 bis 30 %
auf konstant hohem Niveau, jedoch haben sich die Lieferzeiten
und teilweise auch die Liefertreue der Zulieferer wieder
verbessert. Mit diesen verbesserten Rahmenbedingungen gelang
es vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2023 die
Gesamtleistung des Unternehmens merklich zu erhöhen.
2. Geschäftsverlauf
Mit einem Auftragseingang in Höhe von
103,2 Mio. EUR hat scia Systems erneut einen
erfreulich hohen Auftragseingang erzielt. Die Auslieferung
der betreffenden Anlagen wird sich bis in 2026 erstrecken und
gewährleistet damit eine langfristige Auslastung der
Produktionskapazitäten. Wie in den vergangenen Jahren
sind positive branchenspezifische Trends die Ursache die von
der globalen Wirtschaftsentwicklung teilweise abgekoppelt
sind.
Im Geschäftsjahr 2023 werden die Bilanzkennzahlen
vor allem durch verbesserte Verfügbarkeit von
Komponenten beeinflußt. Der Jahresumsatz in Höhe
von 67,8 Mio. EUR fällt ähnlich der
Vorjahreszahl aus (Vorjahr 66,3 Mio. EUR). Die
Gesamtleistung lag jedoch mit 96,3 Mio. EUR um 37 %
über dem Vorjahresniveau (70,0 Mio. EUR).
Diese maßgebliche Steigerung liegt in der Abarbeitung
des Auftragsvolumens aus 2022 begründet, wo nach
anfänglichen Lieferschwierigkeiten im Jahresverlauf 2023
Komponenten und Leistungen zunehmend wieder planbar abgerufen
werden konnten.
Der Jahresüberschuss konnte mit
13,8 Mio. EUR (Vorjahr 10,9 Mio. EUR)
absolut und im Verhältnis zum Umsatz gesteigert werden.
Somit ist es in 2023 gelungen, die dramatischen Preisanstiege
aus 2022 und 2023 über die Erhöhung der
Verkaufspreise und Preisanpassungsklauseln in
Kundenverträgen zu kompensieren.
Mit dem vorliegenden Abschluß wurden die
Unternehmensziele für das Geschäftsjahr 2023
übertroffen und unter den gegebenen wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Die
maßgebliche Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse
erfolgte erwartungs- und planmäßig und wird sich
mit der nachstehend noch zu erläuternden Erweiterung der
Produktionsfläche und der Mitarbeiterzahl in 2024 in ein
adäquates Umsatzwachstum überführen lassen.
scia Systems stehen Kredit- und Avallinien in
ausreichender Höhe bei den Hausbanken zur
Verfügung. Diese werden derzeit hauptsächlich zur
Besicherung von Kundenanzahlungen und zur Abwicklung von
Währungstermingeschäften in Anspruch genommen. Die
Kunden von scia Systems leisten Anzahlungen auf den hohen
Auftragseingang. Kundenseitig getätigte Anzahlungen sind
für den anhaltend hohen Bestand an Wertpapieren und
Bankguthaben von 57,5 Mio. EUR verantwortlich.
Basis für die erfolgreiche Entwicklung der scia
Systems ist vor allem auch ein gut qualifizierter und
motivierter Mitarbeiterstamm. Die notwendige
Flexibilität im Personalbereich wird über
Arbeitnehmerüberlassung im Produktionsbereich, in
geringerem Maße auch im Ingenieursbereich
sichergestellt. Die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter
(ohne geringfügig Beschäftigte) erhöhte sich
im Vergleich zum Vorjahr von durchschnittlich 159 auf 179.
Darüber hinaus wird die aktuelle Auftragslage über
einen deutlich höheren Anteil von externer Fertigung von
kompletten Baugruppen und über
Arbeitnehmerüberlassung sowie den Einsatz von
Fremdfirmen über Werkverträge abgefedert.
Auf Grund der guten Auftragslage sind der Firmenneubau
wie auch die seit Mai 2023 verfügbare Erweiterungshalle
mit weiteren 1.000 m2 vollständig ausgelastet.
3. Finanzielle Leistungsindikatoren
Wir ziehen für die interne Unternehmenssteuerung
bei scia Systems als Kernsteuerungsgrößen den
Auftragseingang, Umsatz und Gesamtleistung sowie das Ergebnis
vor Ertragsteuern heran.
Diese Kennzahlen indizieren eine konstant gute
Geschäftslage, die im Wesentlichen auf eine anhaltend
positive Investitionssituation in der Mobilkommunikation und
der Optikindustrie im Bereich der Halbleitertechnologie
zurückzuführen ist.
4. Darstellung der Lage
4.1. Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme der scia Systems beträgt zum
31.12.2023 80,1 Mio. EUR und hat sich damit im
Vergleich zum Vorjahr mit 84,7 Mio. EUR kaum
verändert. Die kundenseitig getätigten Anzahlungen
haben sich von 55,2 Mio. EUR auf 72,2 Mio. EUR erhöht
und übersteigen erneut die unfertigen Erzeugnisse, so
dass die Auftragsabwicklung über die Anzahlungen
vorfinanziert ist. Die Kenngröße spiegelt
einerseits den anhaltend stabilen Auftragseingang als auch
eine hohe Anzahlungsquote wider.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen mit
4,2 Mio. EUR auf Vorjahresniveau, die Zahlungen
sind zum Berichtszeitpunkt größtenteils
eingegangen.
Die flüssigen Mittel (einschließlich
kurzfristiger Wertpapiere) sind um 7 % auf
57,5 Mio. EUR (Vorjahr 62,1 Mio. EUR)
zurückgegangen. Die Finanzlage ist damit weiterhin sehr
stabil. Das Working Capital beträgt EUR
35,4 Mio. EUR (Vorjahr 27,5 Mio. EUR) und
bestätigt die hohe Innenfinanzierungskraft der
Gesellschaft.
Das bilanzielle Eigenkapital ist durch den
Jahresüberschuss auf 46,9 Mio. EUR (Vorjahr
38,6 Mio. EUR) angestiegen. Es existieren dabei
keine stillen Beteiligungen oder nachrangigen
Gesellschafterdarlehen. Die Eigenkapitalquote ist auf
59 % (Vorjahr 45 %) gestiegen und liegt damit
über dem Branchenschnitt.
Die Rückstellungen haben sich um 52 % auf
11,0 Mio. EUR (Vorjahr 7,2 Mio. EUR)
erhöht. Dies resultiert aus dem Anstieg der
Rückstellungen für Steuern, Personalkosten sowie
Provisionen für ausländische Verkaufs- und
Servicepartner.
4.2. Ertragslage
Die Ertragslage von scia Systems ist mit dem erzielten
Ergebnis vor Ertragsteuern von 20,2 Mio. EUR
(Vorjahr 16,0 Mio. EUR) weiterhin als gut
einzuschätzen. Letzteres wird durch anhaltend hohen
Umsatz, durch Wiederholeffekte und damit effektiverer
Fertigung, besseren Einkaufskonditionen als auch durch
anhaltende Kundenzufriedenheit bedingt.
Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem
Vorjahr um 2 % auf 67,8 Mio. EUR erhöht.
Dagegen ist der Bestand an unfertigen Erzeugnissen um
28,5 Mio. EUR gestiegen, so dass sich die
Gesamtleistung um 37 % auf 96,3 Mio. EUR
erhöht hat.
Der Materialaufwand hat sich auf
53,7 Mio. EUR (Vorjahr 31,1 Mio. EUR)
ebenfalls deutlich erhöht. Die Materialintensität
im Verhältnis zur Gesamtleistung ist auf 56 %
gestiegen (Vorjahr 44 %). Diese Erhöhung liegt
einerseits in einer höheren Quote externer Fertigung als
auch in dem höheren Anteil von Projekten in Anarbeitung
begründet.
Der Personalaufwand ist um 37 % auf
12,5 Mio. EUR (Vorjahr 9,1 Mio. EUR)
gestiegen. Die Personalintensität beträgt damit
analog dem Vorjahr 13 %.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind vor dem
Hintergrund eines aktuell hohen europäischen
Umsatzanteils und damit geringerer Kommissionen um 27 %
auf 10,4 Mio. EUR (Vorjahr 14,2 Mio. EUR)
gesunken.
Zinsen und ähnliche Erträge
(1,0 Mio. EUR) hatten auf Grund des gestiegenen
Zinsniveaus und des hohen Bankbestandes einen merklich
positiven Effekt auf die Ertragslage.
5. Gesamtaussage
Unsere wirtschaftliche Lage ist als sehr gut
einzuschätzen. Der Auftragsbestand und die Auslastung
unseres Unternehmens sind anhaltend hoch.
C. Bericht über die zukünftige Entwicklung
sowie Risiken und Chancen des Unternehmens
1. Prognosebericht
Es sind keine wesentlichen Änderungen in der
Geschäftspolitik unseres Unternehmens zu erwarten. Wir
beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für 2024
anhaltend optimistisch, nehmen jedoch auch erhöhte
Risiken in den weltwirtschaftlichen und geopolitische
Rahmenbedingungen wahr.
Die Auftragslage kann als ausgezeichnet
eingeschätzt werden. Für das Geschäftsjahr
2024 gehen wir auf Basis des Auftragsbestandes und der
erwarteten Auftragseingänge von einer anhaltend hohen
Auslastung der Kapazitäten aus. Für das
Geschäftsjahr 2024 gehen wir auf Basis unserer Planung
davon aus, dass sich Gesamtleistung und Ergebnis in etwa auf
dem Niveau des Berichtsjahres bewegen.
2. Risikobericht
2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische
Risiken
Unser Geschäftsumfeld wird durch die weltweiten
konjunkturellen Bedingungen beeinflusst. Wirtschaftliche
Auseinandersetzungen zwischen den USA und China und
zunehmender Protektionismus wirken sich belastend auf
Handelsbeziehungen aus. Ein Einschwingen der
Europäischen Union auf den Sanktionskurs der USA
hätte maßgebliche Auswirkungen auf die
Geschäftstätigkeit der scia Systems. Entsprechende
Risikovorkehrungen sind in den Verträgen mit
chinesischen Kunden beinhaltet.
Aktuell beobachten wir komplizierte und unakzeptabel
lange Reaktionszeiten von deutschen Behörden in
Verbindung mit Prüfprozessen, die sich negativ auf die
Auftragsabwicklung und unsere Reputation bei
außereuropäischen Kunden auswirken.
2.2. Ertragsorientierte Risiken
Da sich mit unseren Anlagen für die Kunden
maßgebliche Ausbeuteverbesserungen und damit Kosten-
und Wettbewerbsvorteile ergeben, gehen wir davon aus, dass
unsere leistungswirtschaftlichen Risiken gering sind.
2.3. Finanzwirtschaftliche Risiken
Aufgrund der stabilen Finanz- und Eigenkapitalsituation
von scia Systems sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht
erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich nahezu
ausschließlich über Eigenkapital. Für den
kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind mit
unseren Hausbanken zusätzlich Kreditlinien vertraglich
vereinbart.
Die Liquiditätslage ist ausgezeichnet, es sind
keine Engpässe zu erwarten.
3. Chancenbericht
Die Marktpositionierung von scia Systems wird durch
permanente Weiterentwicklung von Produkten und Technologien
sowie konstruktive Reaktion auf Kundenforderungen bestimmt.
Der erreichte Status bietet bezüglich der
Technologiekompetenz und der finanziellen
Leistungsfähigkeit gute Entwicklungsmöglichkeiten.
Sinnvoller Einsatz personeller und finanzieller
Ressourcen, realistische Erfolgskontrolle und konsequente
Vermarktung erreichter Ergebnisse werden über Erfolg
oder Misserfolg bei diesen Anstrengungen entscheiden.
4. Risikoberichterstattung über die Verwendung
von Finanzinstrumenten
scia Systems finanzierte sich im Berichtszeitraum und
aktuell vor allem aus Eigenmitteln und
Kundenanzahlungen.
Die Gesellschaft verfügt über einen solventen
und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle
sind bisher nie eingetreten. Verbindlichkeiten werden in der
Regel innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. In
China werden Anlagenlieferungen fast ausschließlich
über Dokumentenakkreditiv abgewickelt, in
Entwicklungsländern stehen derzeit keine Verkäufe
an.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements von scia Systems
ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle
Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen
wird eine konservative Risikopolitik verfolgt.
Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird
regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der
einen Überblick über die Geldaus- und
-eingänge vermittelt.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall-
und Bonitätsrisiken erkennbar würden, werden
entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Derartige
Fälle sind seit Unternehmensgründung nicht in
wesentlichem Umfang eingetreten. Zur Minimierung von
Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein
adäquates Debitorenmanagement.
Bei der Beschaffung von ausländischen Lieferanten
sind wir teilweise Wechselkursschwankungen zwischen dem
EUR/USD und EUR/CNY ausgesetzt. Anlagenverkäufe mit
maßgeblichem Umsatzanteil in Fremdwährung werden
bei Einsatz von Devisentermingeschäften zum Zeitpunkt
ihrer Entstehung auf der Basis von Sicherungskursen
festgeschrieben. Die Sicherungszeiträume richten sich
nach der Laufzeit des Grundgeschäfts und betragen in der
Regel weniger als ein Jahr. Zum Bilanzstichtag bestanden
keine Devisentermingeschäfte oder vergleichbare
Derivate.
Derivative Finanzinstrumente sind grundsätzlich
einem Ausfallrisiko aus der möglichen
Nichterfüllung seitens der anderen Vertragspartei
ausgesetzt. Um das Ausfallrisiko zu minimieren,
schließen wir derartige Verträge
ausschließlich mit unseren Hausbanken ab.
5. Gesamtaussage
Unter Beachtung aller derzeit bekannten Gegebenheiten
und Fakten liegen keine Risiken vor, welche den Fortbestand
unseres Unternehmens in einem absehbaren Zeitraum
gefährden. Wir gehen weiterhin von einer positiven
Entwicklung der scia Systems GmbH aus.
D. Bericht über Zweigniederlassungen
Die Gesellschaft unterhält keine
Zweigniederlassungen.
Chemnitz, den 22.01.2024
Dr. rer. nat. Michael Zeuner Dr.
jur. Michael Gempe
Geschäftsführer Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
16.076.295,15 |
16.515.713,40 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
69,00 |
55.568,00 |
| 1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
69,00 |
63,00 |
| 2.
geleistete Anzahlungen |
0,00 |
55.505,00 |
| II.
Sachanlagen |
16.075.726,15 |
16.459.645,40 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
13.045.573,40 |
13.474.636,40 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
1.806.309,00 |
1.947.507,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.163.843,75 |
1.037.502,00 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
60.000,00 |
0,00 |
| III.
Finanzanlagen |
500,00 |
500,00 |
| 1.
Genossenschaftsanteile |
500,00 |
500,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
63.669.714,92 |
67.878.613,58 |
| I.
Vorräte |
0,00 |
0,00 |
| 1.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
6.820.631,55 |
5.667.547,96 |
| 2.
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen |
51.224.495,35 |
22.722.709,93 |
| 3.
geleistete Anzahlungen |
2.739.905,77 |
1.974.361,18 |
| 4.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
60.785.032,67 |
30.364.619,07 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
6.211.710,27 |
5.781.880,94 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
4.210.828,28 |
4.169.043,33 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
25.184,32 |
|
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.975.697,67 |
1.612.837,61 |
| III.
Wertpapiere |
5.000.000,00 |
|
| 1.
sonstige Wertpapiere |
5.000.000,00 |
|
| IV.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
52.458.004,65 |
62.096.732,64 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
277.531,00 |
246.066,17 |
| D.
Aktive latente Steuern |
33.470,00 |
23.997,00 |
| Aktiva |
80.057.011,07 |
84.664.390,15 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
46.865.474,38 |
38.514.961,78 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
200.401,00 |
200.401,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
2.900.000,00 |
2.900.000,00 |
| III.
Gewinnrücklagen |
29.810.192,12 |
24.341.907,12 |
| 1.
satzungsmäßige Rücklagen |
29.810.192,12 |
24.341.907,12 |
| IV.
Gewinnvortrag |
136.083,66 |
136.083,40 |
| V.
Jahresüberschuss |
13.818.797,60 |
10.936.570,26 |
| B.
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen |
814.081,00 |
831.612,00 |
| C.
Rückstellungen |
10.952.151,47 |
7.214.116,69 |
| 1.
Steuerrückstellungen |
3.929.209,00 |
3.452.991,10 |
| 2.
sonstige Rückstellungen |
7.022.942,47 |
3.761.125,59 |
| D.
Verbindlichkeiten |
21.419.901,22 |
38.098.235,68 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
4.933.312,46 |
5.733.320,54 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
4.933.312,46 |
5.733.320,54 |
| 2.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
11.384.399,54 |
24.807.362,29 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
11.384.399,54 |
24.807.362,29 |
| 3.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
4.912.110,65 |
7.396.072,20 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
4.912.110,65 |
7.396.072,20 |
| 4.
sonstige Verbindlichkeiten |
190.078,57 |
161.480,65 |
| davon
aus Steuern |
146.195,82 |
118.709,42 |
| davon
im Rahmen der sozialen Sicherheit |
20.988,74 |
18.074,90 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
190.078,57 |
161.480,65 |
| E.
Passive latente Steuern |
5.403,00 |
5.464,00 |
| Passiva |
80.057.011,07 |
84.664.390,15 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
67.753.052,08 |
66.330.459,01 |
| 2.
Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen |
28.501.785,42 |
3.693.647,84 |
| 3.
sonstige betriebliche Erträge |
756.486,50 |
1.257.011,28 |
| davon
Erträge aus der Währungsumrechnung |
209.208,99 |
686.805,21 |
| 4.
Materialaufwand |
53.658.307,49 |
31.108.373,57 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
50.724.067,44 |
29.417.910,39 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
2.934.240,05 |
1.690.463,18 |
| 5.
Personalaufwand |
12.448.701,81 |
9.118.602,78 |
| a)
Löhne und Gehälter |
10.217.851,55 |
7.675.531,60 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
2.230.850,26 |
1.443.071,18 |
| 6.
Abschreibungen |
1.041.184,90 |
806.446,59 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
1.041.184,90 |
806.446,59 |
| 7.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
10.407.224,30 |
14.171.750,37 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
477.579,28 |
358.727,97 |
| 8.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
978.619,22 |
25.527,66 |
| 9.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
217.796,84 |
96.484,33 |
| 10.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
6.375.721,83 |
5.045.441,44 |
| davon
Erträge aus der Zuführung und Auflösung
von latenten Steuern |
9.534,00 |
2.766,00 |
| 11.
Ergebnis nach Steuern |
13.841.006,05 |
10.959.546,71 |
| 12.
sonstige Steuern |
22.208,45 |
22.976,45 |
| 13.
Jahresüberschuss |
13.818.797,60 |
10.936.570,26 |
Anhang
scia Systems GmbH, Chemnitz
Anhang für das Geschäftsjahr 2023
A. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der scia Systems GmbH wurde nach
den handelsrechtlichen Vorschriften über die
Rechnungslegung für Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen
des GmbH-Gesetzes beachtet.
Nach § 267 Abs. 3 - 4 HGB ist das Unternehmen eine
große Kapitalgesellschaft.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
| Firmenname laut
Registergericht: |
scia Systems GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Chemnitz |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Chemnitz |
| Register-Nr.: |
HRB 27983 |
B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erfolgen
unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252
Abs. 1 Nr. 2 HGB).
Die Bewertung der Vermögensgegenstände und
Schulden wird unter Beachtung des kaufmännischen
Vorsichtsprinzips vorgenommen. Alle vorhersehbaren Risiken
und Verluste sind berücksichtigt.
Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu
Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung
unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen
vermindert.
Die Vermögensgegenstände des
Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung
unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen
vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung
ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen
Vermögensgegenstandes.
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten
angesetzt.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender
Sachverhalt vorliegt, auf den niedrigeren beizulegenden Wert
am Abschlussstichtag abgeschrieben.
Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen werden mit
den Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB
bewertet. Im Einzelnen werden Material- und
Personaleinzelkosten sowie Material- und
Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Für Risiken aus dem
Auftragsbestand werden im Rahmen der verlustfreien Bewertung
- sofern erforderlich - angemessene Abwertungen vorgenommen.
Zu den maßgeblichen Schätzgrößen im
Rahmen der verlustfreien Bewertung zählen vor allem die
Gesamtauftragskosten, die noch bis zur Fertigstellung
anfallenden Kosten, die Gesamtauftragserlöse und die
Auftragsrisiken.
Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen werden mit
dem Nennwert bilanziert.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum
Nennwert bilanziert. Falls erforderlich, werden
Wertberichtigungen vorgenommen.
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu
Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert
angesetzt.
Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind diejenigen
Ausgaben bilanziert worden, die Aufwendungen nach dem
Stichtag darstellen.
Latente Steuern werden für temporäre und
quasi-permanente Differenzen zwischen dem Buchwert der
Vermögenswerte und Schulden im handelsrechtlichen
Jahresabschluss und den entsprechenden steuerlichen
Wertansätzen erfasst. Der Ausweis der aktiven und
passiven latenten Steuern in der Bilanz erfolgt unsaldiert.
Der Buchwert der aktiven und passiven latenten Steuern wird
am Stichtag geprüft und herabgesetzt, falls es nicht
mehr wahrscheinlich ist, dass der Anspruch vollständig
oder teilweise realisiert werden kann.
Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag
angesetzt.
Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen
werden in einem passivisch gebildeten Sonderposten erfasst.
Die Auflösung erfolgt linear entsprechend der
Nutzungsdauer der geförderten Wirtschaftsgüter.
Rückstellungen werden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit
einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden
grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden
von der Bundesbank zum Stichtag nach
Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten
Zinssatz abgezinst.
Die Wertansätze der sonstigen Rückstellungen
beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen
Verpflichtungen auf der Grundlage vorsichtiger
kaufmännischer Beurteilung.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum
Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem
Erfüllungsbetrag passiviert.
Auf fremde Währung lautende
Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden
gemäß § 256a HGB grundsätzlich zum
Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei
einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger finden das
Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip keine
Anwendung.
C. Erläuterung zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (siehe Anlage
zum Anhang) ersichtlich.
Sonstige Rückstell
ungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im
Wesentlichen Kosten im Zusammenhang mit Gehalts-,
Prämien- und Urlaubsansprüchen, ausstehende
Rechnungen, Rechtsstreitigkeiten und Archivierung.
Verbindlichkeiten
|
Gesamt
|
davon < 1 Jahr
|
davon > 1 Jahr
|
davon > 5 Jahre
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
4.933
(5.733)
|
800
(800)
|
4.133
(4.933)
|
933
(1.733)
|
Erhaltene Anzahlungen auf
Bestellungen
|
11.384
(24.807)
|
11.384
(24.807)
|
0
(0)
|
0
(0)
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
4.912
(7.396)
|
4.912
(7.396)
|
0
(0)
|
0
(0)
|
Sonstige Verbindlichkeiten
|
190
(162)
|
190
(162)
|
0
(0)
|
0
(0)
|
Gesamt
|
21.419
(38.098)
|
17.286
(33.165)
|
4.133
(4.933)
|
933
(1.733)
|
( ) Vorjahresangaben
Für die Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten wurden folgende Sicherheiten gestellt:
Ø Grundschulden auf das
Betriebsgrundstück
Angaben zu latenten Steuern
Die latenten Steuern wurden mit einem Steuersatz von
31,6 % ermittelt. Die latenten Steuern verteilen sich auf
folgende Posten:
Latente Steuern / TEUR
|
31.12.2023
|
|
aktiv
|
passiv
|
Sachanlagen
|
-
|
5
|
Sonstige
Rückstellungen
|
33
|
-
|
Summe laut Bilanz
|
33
|
5
|
|
Stand zu Beginn des GJ
|
Veränderung
|
Stand zum Ende des GJ
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
Aktive latente Steuern
|
24
|
9
|
33
|
Passive latente Steuern
|
5
|
0
|
5
|
Haftungsverhältnisse
Zum 31. Dezember 2023 bestanden bei verschiedenen
Kreditinstituten und Versicherungen Avalverbindlichkeiten in
Höhe von TEUR 33.320 für
Anzahlungsbürgschaften.
Nach unseren betrieblichen Erfahrungen gehen wir davon
aus, dass ein Vermögensabfluss aus den
Haftungsverhältnissen unwahrscheinlich ist. Eine
Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen würde
nur drohen, wenn wir die vertraglichen Verpflichtungen
gegenüber unseren Kunden nicht erfüllen.
D. Erläuterung zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Nach geografischen Tätigkeitsgebieten teilen sich
die Umsätze wie folgt auf:
|
|
TEUR
|
Asien Deutschland
Europäische Union (EU)
|
|
34.872 13.207
6.525
|
Nordamerika
|
|
13.149
|
|
|
67.753
|
E.
Sonstige Angaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum Stichtag besteht für Vorräte im Rahmen
der langfristigen Auftragsfertigung ein Bestellobligo in
Höhe von TEUR 20.527.
Honorar des Abschlussprüfers
Das für den Abschlussprüfer als Aufwand
erfasste Honorar im Geschäftsjahr 2023 beträgt
für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 11. Andere
Bestätigungsleistungen, Steuerberatungs-leistungen oder
sonstige Leistungen wurden vom Abschlussprüfer nicht
erbracht.
Derivative Finanzinstrumente
Zum 31.12.2023 bestanden keine derivativen
Finanzinstrumente
Mitarbeiter
Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 179 Angestellte
beschäftigt.
Geschäftsführer
Zum Geschäftsführer ist bestellt:
Herr Dr. rer. nat. Michael Zeuner, Dipl.-Physiker Herr
Dr. jur. Michael Gempe, Jurist
Beide Geschäftsführer sind
einzelvertretungsberechtigt.
Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs.
4 HGB im Hinblick auf die Angabe der Gesamtbezüge der
Geschäftsführung wird Gebrauch gemacht.
Angaben zum größten und kleinsten
Konsolidierungskreis
Unsere Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der VON
ARDENNE Verwaltungs GmbH, Dresden und der VON ARDENNE Holding
SE & Co. KGaA, Dresden, das gleichzeitig oberstes
Mutterunternehmen ist.
Die VON ARDENNE Holding SE & Co. KGaA stellt den
Konzernabschluss für den größten und den
kleinsten Konsolidierungskreis auf, in den unsere
Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im
elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Ergebnisverwendungsvorschlag
Gemäß dem Vorschlag der
Geschäftsführung soll der Bilanzgewinn des
Berichtsjahres in Höhe von EUR 13.954.881,26 wie folgt
verwendet werden:
- Ausschüttung an die Gesellschafter
EUR 6.909.398,80
- Einstellung in die die
satzungsmäßigen Gewinnrücklagen EUR
6.909.398,80
- Vortrag auf neue Rechnung EUR 136.083,66.
F. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem
Bilanzstichtag
Es haben sich keine Vorgänge von besonderer
Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ereignet.
Chemnitz, den 22.01.2024
scia Systems GmbH
Dr. rer. nat. Michael Zeuner Dr. jur.
Michael Gempe
Geschäftsführer Geschäftsführer
Anlagespiegel
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
|
Zugänge
|
Umbuchungen
|
kumulierte Abschreibungen
|
Abschreibungen
|
|
kosten
|
Abgänge-
|
|
|
Zuschreibungen-
|
|
|
|
|
|
vom 01.01.2023
|
|
01.01.2023
|
|
|
31.12.2023
|
bis 31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte
|
285.592,92
|
29.581,66
|
|
370.413,02
|
85.079,66
|
|
|
|
|
|
-196,56
|
2. geleistete Anzahlungen
|
55.505,00
|
|
|
0,00
|
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
341.097,92
|
29.581,66
|
|
370.413,02
|
84.883,10
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
14.109.649,84
|
|
|
1.064.076,44
|
429.063,00
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
3.342.877,49
|
35.100,28
|
|
1.571.668,77
|
176.298,28
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.683.257,17
|
477.092,96
|
|
992.420,28
|
350.743,96
|
|
|
-4.086,10
|
|
|
-4.078,85
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
60.000,00
|
|
0,00
|
|
Summe Sachanlagen
|
19.135.784,50
|
572.193,24
|
0,00
|
3.628.165,49
|
952.026,39
|
|
|
-4.086,10
|
|
|
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Genossenschaftsanteile
|
500,00
|
|
|
0,00
|
|
Summe Finanzanlagen
|
500,00
|
|
|
0,00
|
|
Summe Anlagevermögen
|
19.477.382,42
|
601.774,90
|
0,00
|
2.676.139,10
|
1.036.909,49
|
|
|
-4.283,66
|
|
|
|
|
|
|
|
Buchwert
|
Buchwert
|
|
|
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte
|
|
|
|
69,00
|
63,00
|
2. geleistete Anzahlungen
|
|
|
|
0,00
|
55.505,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
69,00
|
55.568,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
|
|
|
13.045.573,40
|
13.474.636,40
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
|
|
|
1.806.309,00
|
1.947.507,00
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
|
|
|
1.163.843,75
|
1.037.502,00
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
|
|
|
60.000,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
|
|
|
16.075.726,15
|
16.459.645,40
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Genossenschaftsanteile
|
|
|
|
500,00
|
500,00
|
Summe Finanzanlagen
|
|
|
|
500,00
|
500,00
|
Summe Anlagevermögen
|
|
|
|
16.076.295,15
|
16.515.713,40
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 15.03.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die scia Systems GmbH, Chemnitz
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der scia Systems GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben
wir den Lagebericht der scia Systems GmbH für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht
der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen
Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften
geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt
unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
und · vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können; · gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung des
Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den
für die Prüfung des Lageberichts relevanten
Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen
zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen
sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur
Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den
gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden
sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben; · ziehen wir
Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den
gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der
erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann; · beurteilen wir
Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses
insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass
der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.; · beurteilen wir den
Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage des Unternehmens; · führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die
den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während
unserer Prüfung feststellen.
Chemnitz, den 12. Februar 2024
AuditConsultWestsachsen
GmbHWirtschaftsprüfungsgesellschaft
Erik Starec Wirtschaftsprüfer |