Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 5422
Eingetragen
12.12.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb (Groß- und Einzelhandel) von Soft- und Hardware, auch auf mobilen Endgeräten (im Sinne drahtloser Datenerfassung und Auswertung) und bürotechnischen Anlagen jeder Art; des weiteren die Planung, die Organisation, die Beratung, die Wartung und die Schulung für den Einsatz vorgenannter Produkte insbesondere einschließend Softwareentwicklung und Datenverarbeitung im Namen Dritter im Sinne eines Dienstleistungsrechenzentrums sowie Büro- und Dienstleistungsservice für die betriebswirtschaftliche und organisatorische Abwicklung von elektronischen Transaktionen jeglicher Art; im Bereich Qualitäts- und Projektmanagement die Erstellung von Arbeitsrichtlinien und Abläufen sowohl in Form von Beratung insbesondere Unternehmensberatung als auch Herstellung technischer Hilfsmittel insbesondere Software; der Gegenstand des Unternehmens umfasst darüber hinaus sämtliche mit den vorgenannten Aktivitäten fachverwandten Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Klaus Beckmann
seit 22.7.2014
Prokura
Frank Mittelstaedt
seit 25.9.2012
Prokura
Dirk Bode
seit 8.9.2005
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

fme AG

Braunschweig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31.12.2023

der fme AG

I. Geschäftsverlauf

Geschäftsentwicklung der fme AG. Werte des Vorjahres in Klammern.

Die Gesellschaft konzentriert sich auf die umfassende Unterstützung ihrer Kunden bei der digitalen Transformation. Neben Beratungsleistung im Umfeld von Unternehmensstrategie, Mitarbeiterbefähigung und Programm- & Projektmanagement bilden Beratungs- und Implementierungsleistungen im Umfeld folgender Technologien & Lösungen den Kern des Leistungsangebotes: Enterprise Content Management, Collaboration, Application Management Services, Cloud-Computing, Custom Software und Business Intelligence & Data Analytics.

Die fme AG verzeichnete im Jahr 2023 eine Umsatzabnahme von -10,1 % auf 26,1 (29,0) Mio. EUR. Damit lagen wir unter dem geplanten Umsatz von 31,4 Mio. EUR. Von dem Umsatz entfielen 86,0 (88,7) % auf den Bereich Dienstleistung, 7,7 (6,6) % auf den Bereich fme Produkte und 3,8 (3,4) % auf den Bereich Handel mit Drittlizenzen.

Dies hat unter anderem folgende Gründe: Der Umsatzanteil im Bereich Dienstleistungen & Services ist auf Grund von fehlenden Auftragseingängen deutlich gesunken. Diese Entwicklung ist vor allem auf die schwache allgemeine Wirtschaftslage und der rückläufigen Auftragsentwicklung bei einem Großkunden zurückzuführen.

Der Materialaufwand lag bei 7,7 Mio. € und weicht somit um 1,2 Mio. € vom Planwert ab.

Der Personalaufwand lag im Geschäftsjahr 2023 bei 14,0 Mio. € und damit unter dem Planwert.

Das Investitionsvolumen ist von 998 Tsd. EUR im Vorjahr auf 240 Tsd. EUR deutlich gesunken. Dies liegt im Wesentlichen an einer Einmal-Investition für eine PV- und Klimaanlage, die 2022 getätigt wurde. Bei den Investitionen in 2023 handelt es sich im Wesentlichen um Investitionen in Hard- und Software, die für das operative Geschäft erforderlich sind.

Entwicklung der Unternehmensgruppe

Die rumänische fme SRL mit Sitz in Cluj, eine 90 prozentige Tochtergesellschaft der fme AG, erwirtschaftete einen Umsatz von 20,0 (21,1) Mio. RON. Das entspricht einem Rückgang von 5,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesellschaft ist seit Gründung im Jahr 2005 profitabel.

Das US-amerikanische Joint Venture fme US, LLC erwirtschaftete im Jahr 2023 einen Umsatz von 10,6 (14,7) Mio. USD. Das entspricht einem Umsatzrückgang von rund 27,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesellschaft ist profitabel.

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Konjunktur in Deutschland ist im Jahr 2023 gesunken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist laut statistischem Bundesamt um -0,3 % (1,8 %) gesunken. Der IFO Geschäftsklimaindex (Stand: Januar 2024) ist mit 85,2 Punkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (90,2) gesunken. Die befragten Unternehmen bewerten die aktuelle Geschäftslage als schlechter. Die deutsche Wirtschaft steckt in der Rezession fest.

Der Markt für Informationstechnologie und Telekommunikation ist im Jahr 2023 in Deutschland gestiegen. Laut BITKOM betrug das Wachstum im Segment IT Services +5,1 % und im Segment Software +9,6 %.

Die für die fme AG relevanten Wechselkurse der Neuen Rumänischen LEI (RON) lagen im Schnitt bei 4,95 (4,93) RON pro EUR und schwankten zwischen 4,98 (4,95) und 4,88 (4,82) RON pro EUR. Der US Dollar (USD) lag im Jahresdurchschnitt bei 1,08 (1,05) USD pro EUR und schwankte zwischen 1,05 (0,96) und 1,13 (1,15) USD pro EUR.

II. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Ertragslage

Die Umsatzrentabilität bezogen auf die Gesamtleistung betrug im Geschäftsjahr 2,9 (8,5) %.

Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich ein Jahresüberschuss von 773 (2.423) Tsd. EUR, das entspricht einer Abnahme von -68,1 % gegenüber dem Vorjahr.

Größter Umsatzträger ist die Automobilbranche mit 34,8 (41,8) % Umsatzanteil, gefolgt von der Life-Science-Branche mit 21,4 (20,6) % Umsatzanteil.

Die Auftragseingänge lagen bei 28,7 (27,8) Mio. EUR.

Die Kosten pro Full Time Equivalent (FTE) lagen bei 175,7 (184,0) Tsd. EUR und sind damit um 4,5 % gesunken.

Der Personalaufwand pro FTE ist schließlich um -1,6 % auf 90,3 (91,8) Tsd. EUR gesunken.

Die Personalintensität (Personalaufwand/Gesamtaufwand) lag bei 51,4 (49,9) % und ist somit leicht gestiegen.

Die Anzahl der im Jahresschnitt beschäftigten Mitarbeiter ("Full Time Equivalent" = FTE) ist 2023 auf 154,7 (149,6) FTE gestiegen. Es wurde in 2023 vermehrt mit externen Mitarbeitern und rumänischen Ressourcen gearbeitet.

Der Gewinn vor Steuern lag mit 668,0 (3.039,6) Tsd. EUR bzw. 2,6 % (10,5) der Gesamtleistung deutlich unter unseren Erwartungen von 2.157 Tsd. EUR.

Vermögenslage / Finanzlage

Der Anlagendeckungsgrad ist im Geschäftsjahr 2023 auf 688,0 (611,4) % gestiegen.

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich auf 10,4 (12,2) Mio. EUR. Der Eigenkapitalanteil (Eigenkapital x 100 / Gesamtkapital) der Gesellschaft betrug 69,5 (65,7) % und liegt damit weiterhin deutlich über dem Durchschnittswert für mittelständische Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern, die das Internetportal "statista" für 2021 mit 35 % angibt.

Die Gesellschaft finanziert ihre Investitionen und das Wachstum komplett aus dem Cash-Flow. Die Ausschüttungspolitik resultiert in der vorbenannten hohen Eigenkapitalquote und trägt ferner dazu bei, die finanziellen Risiken zu mindern.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist gut. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind Ausnahmen. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt.

Zum Bilanzstichtag bestehen keinerlei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Es besteht ein zugesagtes Kontokorrentvolumen von 2,3 Mio.€.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft

Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung kann die wirtschaftliche Lage unserer Gesellschaft als mäßig gut eingeschätzt werden.

III. Risiko- und Chancenbericht

Die Risiken der fme AG werden vom Vorstand und dem Management-Team abhängig von den betrachteten Risiken monatlich/quartalsweise analysiert, bewertet und entsprechende Maßnahmen beschlossen, sowie deren Umsetzung überwacht.

Für das Management der Risiken kommt weiterhin die Software der Firma i-doit zum Einsatz. Wegen der für uns besonderen Bedeutung wird das IT Risiko besonders intensiv betrachtet. Ziel ist es weiterhin, auch in den nächsten Jahren die Risikoanalyse und die damit verbundenen maßgeschneiderten Risikosteuerungsstrategien für die fme AG stetig weiterzuentwickeln.

Die Konzentration auf wenige Großkunden stellt aktuell noch ein operatives Risiko dar. Die Marketing- und Vertriebsmaßnahmen der letzten Jahre zeigen jedoch Wirkung. Durch neue Kunden wird der Umsatzanteil von Großkunden kontinuierlich verringert.

Die Wechselkursrisiken sind für die fme AG überschaubar, da wir nicht von größeren Kursschwankungen ausgehen und sich unsere Umsatzerwartungen auf US Dollarbasis für 2024 auf dem Level des Berichtsjahres bewegen. Die Verrechnungen von Leistungen mit unserer rumänischen Tochtergesellschaft erfolgen weiterhin auf Eurobasis.

Die Digitalisierung eröffnet neue Wege bestehende Geschäftsmodelle zu optimieren und ermöglicht darüber hinaus völlig neue Geschäftsmodelle. Wir glauben an die Chancen der digitalen Transformation und helfen unseren Kunden weltweit dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und auszubauen. Unsere Berater optimieren oder hinterfragen die Geschäftsmodelle unserer Kunden mithilfe bestehender und neuer Technologien und beraten sie beim notwendigen kulturellen Wandel in ihrem Unternehmen. Beratung und Technologie (Cloud, Business Intelligence, Social Business Collaboration, Enterprise Content Management), kombiniert mit der Entwicklung von Individualsoftware und der Fähigkeit, Systeme 24×7 zu betreiben, helfen uns dabei, einen Mehrwert im Transformationsprozess unserer Kunden zu schaffen.

Die größten Chancen sieht die Gesellschaft weiterhin in der Umsetzung einer klaren Fokussierungs-, verbunden mit einer Internationalisierungsstrategie.

Wachstumschancen werden vor allem in der Branche Life Science, Financial Services und den übergreifenden Bereichen Cloud, Business Intelligence & Data Analytics, Custom Software Development und der Management Beratung im Umfeld der Digitalisierung gesehen.

IV. Forschung und Entwicklung

In 2023 wurden 2.121 (2.530) Personentage für die Neu- und Weiterentwicklung der Produkte aufgewendet. Davon wurden 89,87 % Entwicklungsleistung durch verbundene Unternehmen erbracht. Für 2024 ist eine ähnliche Entwicklungsleistung geplant.

In 2022 wurde eine selbsterstellte Software namens "dqMan" entwickelt

Im Jahr 2024 wird ein Umsatz mit dem Produkt dqman von rd. 508 Tsd. EUR prognostiziert.

Das Produktgeschäft war in 2023 profitabel.

V. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhielt Zweigniederlassungen mit gleicher Geschäftstätigkeit in Frankfurt und München, die jedoch im Jahr 2023 geschlossen worden. Im Jahr 2023 wurden Betriebsstätten in Schweden und Großbritannien eröffnet.

VI. Prognosebericht

Für 2024 liegt die Prognose der Bundesregierung über die Veränderung des Bruttoinlandsproduktes bei 0,2 %. Damit liegen die Aussichten für die Gesamtkonjunktur zwar über dem Vorjahr, sind aber insgesamt sehr schwach. BITKOM erwartet in 2024 für das Marktsegment Informationstechnik (IT-Hardware, Software, IT-Services) eine Steigerung des Wachstums von 6,1 (6,3) %. Gartner erwartet für 2024 ein Wachstum der weltweiten Ausgaben für Informationstechnologie von 6,8 (2,4) %. Für den Sektor IT Services ist ein Wachstum von 8,7 (5,5) % prognostiziert.

Die Konjunktur- und Branchenentwicklung wird von den Experten als positiv eingeschätzt. Gemäß einer Einschätzung des Branchenverbandes Bitkom soll der Deutsche ITK Markt insgesamt um 4,4 % wachsen.

Ein Kernmarkt der fme AG - der Markt für Enterprise Content Management - wird laut einer Analyse von futuremarketinsights weltweit mit einer kumulierten jährlichen Wachstumsrate von 8,7 % bis ins Jahr 2033 wachsen.

Die Auftragslage für 2024 ist durchwachsend. Die Auftragsreichweite liegt für die fme im ersten Quartal bei durchschnittlich 5,4 Monaten.

Für das Geschäftsjahr 2024 sind Umsatzerlöse von 29,4 Mio. EUR geplant (IST 2023: 26,1 Mio. EUR). Dies entspricht einem Umsatzwachstum von über 12,6 %, wenn sich die Geschäftsentwicklung erwartungsgemäß darstellt. Es ist basierend auf den ersten Prognosen aus dem Januar und Februar absehbar, dass das Umsatzwachstum um ca. 3% kleiner ausfallen wird bei etwa gleichbleibender EBT-Marge.

Der Materialaufwand der Gesellschaft wird gemäß Planung mit 7,5 Mio. EUR um 0,2 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert liegen. Die Personalaufwendungen werden sich voraussichtlich um 6,4 % von 14,0 Mio. EUR auf 14,9 Mio. EUR erhöhen. Diese Steigerung ist auf den Ausbau des Vertriebs zurückzuführen.

Die Profitabilität der Gesellschaft soll in 2024 stabil bleiben. Es ist ein Gewinn vor Steuern von 5,0 % (Gewinnanteil an der Gesamtleitung) geplant. Das Eigenkapital soll sich ebenfalls positiv mit dem Umsatz entwickeln. Der Eigenkapitalanteil in Prozent soll wieder bei größer 50 % liegen.

Schließlich birgt die finanzielle Stabilität ein großes Potenzial bei der Gewinnung neuer Kunden. Langfristigkeit und finanzielle Stabilität gepaart mit Flexibilität ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil gegenüber unseren Marktbegleitern.

Der erwartete Anstieg der Personalkosten soll durch eine verbesserte Produktivität (Auslastung) der Mitarbeiter, durch den Ausbau von Marktsegmenten (Technologien und Branchen) mit höheren Tagessätzen und den verstärkten Einsatz von Mitarbeitern aus Rumänien und Indien aufgefangen werden.

Weiterhin soll auch in 2024 das Geschäft mit fme Produkten weltweit ausgebaut werden. Zu diesem Zweck wurde unter anderem damit begonnen, das Administrationstool "dqman" ab 2022 kommerziell zu vermarkten.

Der Vorstand hat sich mit den Chancen und Risiken der aktuellen Ukrainekrise auseinandergesetzt und sieht aktuell keine unmittelbare Auswirkung auf das Geschäft. Die Chancen und Risiken werden aufmerksam beobachtet.

Der Fokus der fme Gruppe liegt auf den Branchen Life-Science, Industrial Manufacturing und Financial Services. Zahlreiche Lösungen werden aber auch branchenübergreifend angeboten. Die Branchenfokussierung soll das Leistungsangebot stärker auf die Kernprozesse der Kunden ausrichten und das Beratungsgeschäft stärken. Diese Branchenexpertise soll dabei helfen, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und die Tagessätze stabil zu halten. Auch zukünftig wird die Gesellschaft ihre Lösungen und Services international anbieten. Damit ist die fme AG ein mittelständisches IT-Unternehmen, das global agiert. Ziel der fme AG ist es, mit Hilfe ihrer Flexibilität und Agilität in ihren Spezialgebieten, sich auch gegen die großen IT Unternehmen am Markt durchsetzen zu können.

 

Braunschweig den 05. März 2024

Vorstände

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.046.428,52 1.314.572,85
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 134.475,17 200.370,17
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 89.479,00 145.993,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 44.996,17 54.377,17
II. Sachanlagen 888.800,35 1.091.114,68
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.953,00 42.089,00
2. technische Anlagen und Maschinen 136.865,00 130.360,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 718.982,35 918.665,68
III. Finanzanlagen 23.153,00 23.088,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 23.153,00 23.088,00
B. Umlaufvermögen 8.627.791,35 10.182.447,34
I. Vorräte 287.122,67 184.661,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.518.416,88 6.701.712,18
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 776.999,12 533.533,31
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.741.417,76 6.168.178,87
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.822.251,80 3.296.073,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 686.606,12 740.518,14
Summe Aktiva 10.360.825,99 12.237.538,33

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.199.264,79 8.037.763,80
I. Gezeichnetes Kapital 51.000,00 51.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.656.100,00 1.656.100,00
III. Gewinnvortrag 4.719.063,80 3.907.910,99
IV. Jahresüberschuss 773.100,99 2.422.752,81
B. Rückstellungen 936.462,67 2.471.489,37
C. Verbindlichkeiten 854.584,64 576.804,13
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 270.690,44 211.840,91
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 270.690,44 211.840,91
2. sonstige Verbindlichkeiten 583.894,20 364.963,22
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 583.894,20 364.963,22
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.320.998,89 1.032.946,03
E. Passive latente Steuern 49.515,00 118.535,00
Summe Passiva 10.360.825,99 12.237.538,33

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 19.346.557,40 20.857.619,24
2. Personalaufwand 13.965.480,19 13.659.153,54
a) Löhne und Gehälter 11.774.290,86 11.735.533,88
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.191.189,33 1.923.619,66
davon für Altersversorgung 104.548,79 43.977,93
3. Abschreibungen 469.722,83 310.331,48
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 469.722,83 310.331,48
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.064.600,58 5.171.257,21
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 149.619,68 114.733,24
5. Erträge aus Beteiligungen 816.505,78 1.316.394,37
davon aus verbundenen Unternehmen 816.505,78 1.316.394,37
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.156,77 6.360,48
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.442,34
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -111.438,36 610.913,34
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 69.020,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 72.422,25
9. Ergebnis nach Steuern 779.412,37 2.428.718,52
10. sonstige Steuern 6.311,38 5.965,71
11. Jahresüberschuss 773.100,99 2.422.752,81

Anhang zum 31. Dezember 2023

der fme AG, Braunschweig, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Braunschweig unter der Nummer HRB 5422.

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf.

Der Jahresabschluss der fme AG wurde auf Grundlage der deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften in der Fassung des BilRUG für Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes aufgestellt und gegliedert.

Der Vorstand ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen zur Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung gegeben sind.

Im Anhang sind zuerst die Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgeführt. Danach folgen die Angaben zur Bilanz, in der Reihenfolge des § 266 HGB, sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung in der Reihenfolge des § 275 II HGB. Am Ende des Anhangs sind die sonstigen Angaben enthalten.

Soweit Wahlrechte für die Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde die Angabe im Anhang gewählt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsansätze sind unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Abweichungen wegen besonderer Umstände von der Beibehaltungspflicht der Darstellung haben sich nicht ergeben.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen, sowie den beweglichen Anlagegütern, erfolgte die Abschreibung linear, mit Ausnahme der in den Geschäftsjahren 2002 und 2006 angeschafften Domains (immaterielle Wirtschaftsgüter). Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Herstellungskosten gem. § 253 I i.V.m. § 255 IIa und II HGB (Entwicklungskosten) bewertet. Sie werden über die zu erwartende Nutzungsdauer von 3 Jahren linear abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten (§ 253 I 1 HGB). Finanzanlagen in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet, höchstens jedoch mit dem Kurs am Anschaffungszeitpunkt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, sofern nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Den darin enthaltenen Risiken wurde Rechnung getragen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in fremder Währung sind mit dem Devisenkassakurs am Bilanzstichtag bewertet.

Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Flüssige Mittel in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden die bis zum Bilanzstichtag erfolgten Ausgaben ausgewiesen, soweit sie auf künftige Perioden entfallen.

Das Grundkapital von 51.000,00 EUR ist mit dem Nennbetrag bewertet und in voller Höhe eingezahlt. Es ist eingeteilt in:

10.200 Stück Stammaktien zum Nennwert von je 5,00 EUR.

Es handelt sich um vinkulierte Namensaktien.

Zum 31.12.2023 waren keine eigenen Aktien im Bestand.

Die in Summe am Bilanzstichtag ausgewiesenen Gewinnrücklagen gliedern sich in gesetzliche Rücklagen und andere Gewinnrücklagen auf.

Der Gewinnvortrag enthält die kumulierten nicht ausgeschütteten Gewinne der Vorjahre.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die, das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Darüber hinaus sind Rückstellungen für noch nicht veranlagte Steuern aus Vorperioden erhalten. Die Steuerrückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie erfassen alle erkennbaren Risiken und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 I 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I HGB).

Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassakurs am Bilanzstichtag bewertet.

Der Ansatz der passiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte in Höhe der bis zum Bilanzstichtag erzielten Einnahmen, soweit sie auf künftige Perioden entfielen. Die Bewertung erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag.

Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und der Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren ausgleichen. Die sich hieraus insgesamt ergebende Steuerbelastung wurde als passive latente Steuer gem. § 274 I 1 HGB mit 49.515,00 EUR (Vorjahr: 118.535,00 EUR) ausgewiesen.

3. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens

Das im Berichtsjahr erfasste Anlagevermögen, die historische Anlagenentwicklung, sowie die im Geschäftsjahr verbuchten Abschreibungen sind dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen. Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den angefallenen Entwicklungskosten aktiviert.

Anlagespiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 169.541,17 - -
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 511.799,05 29.210,42 -
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 681.340,22 29.210,42 -
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 96.069,56
2. technische Anlagen und Maschinen 133.611,43 16.763,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.510.560,83 194.411,92 393.501,37
Summe Sachanlagen 2.740.241,82 211.175,42 393.501,37
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 23.088,00 65,00
Summe Finanzanlagen 23.088,00 65,00 -
Summe Anlagevermögen 3.444.670,04 240.450,84 393.501,37
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 169.541,17
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten - 541.009,47
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände - 710.550,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 96.069,56
2. technische Anlagen und Maschinen 150.374,93
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.311.471,38
Summe Sachanlagen - 2.557.915,87
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 23.153,00
Summe Finanzanlagen - 23.153,00
Summe Anlagevermögen - 3.291.619,51
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 23.548,17 56.514,00 - 80.062,17
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 457.421,88 38.591,42 - - 496.013,30
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 480.970,05 95.105,42 - - 576.075,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 53.980,56 9.136,00 63.116,56
2. technische Anlagen und Maschinen 3.251,43 10.258,50 13.509,93
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.591.895,15 355.222,92 354.629,04 1.592.489,03
Summe Sachanlagen 1.649.127,14 374.617,42 354.629,04 - 1.669.115,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - - -
Summe Finanzanlagen - - - - -
Summe Anlagevermögen 2.130.097,19 469.722,84 354.629,04 - 2.245.190,99
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 89.479,00 145.993,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.996,17 54.377,17
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 134.475,17 200.370,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.953,00 42.089,00
2. technische Anlagen und Maschinen 136.865,00 130.360,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 718.982,35 918.665,68
Summe Sachanlagen 888.800,35 1.091.114,68
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 23.153,00 23.088,00
Summe Finanzanlagen 23.153,00 23.088,00
Summe Anlagevermögen 1.046.428,52 1.314.572,85

Angaben und Erläuterungen zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände bestehen in Höhe von 5.518.416,88 EUR (Vorjahr 6.701.712,18 EUR). Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in Höhe von 675.595,42 EUR (Vorjahr 432.129,61 EUR) um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Forderungen mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr betragen insgesamt 102.553,70 EUR (Vorjahr 142.561,64 EUR) und bestehen bei Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 101.403,70 EUR (Vorjahr 101.403,70 EUR) und bei sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 1.150,00 EUR (Vorjahr 41.157,94 EUR).

Bilanzgewinn

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 01.06.2023 wurde die, in nachfolgend aufgezeigter Entwicklung des Bilanzgewinns, aufgezeigte Gewinnverwendung vorgenommen.

Der Bilanzgewinn entwickelt sich gemäß § 158 AktG wie folgt:

2023
1. Bilanzgewinn aus dem Vorjahr 6.330.663,80 EUR
2. Gewinnverwendung
Ausschüttung 1.611.600,00 EUR
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0,00 EUR 1.611.600,00 EUR
3. Gewinnvortrag 4.719.063,80 EUR
4. laufender Jahresüberschuss 773.100,99 EUR
5. Bilanzgewinn zum 31.12.2023 5.492.164,79 EUR

Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge gem. § 268 VIII HGB beträgt zum 31.12.2023 89.479,00 EUR (Vorjahr: 145.993,00 EUR). Der Betrag betrifft ausschließlich selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände.

Zur Ergebnisverwendung 2023 wird der Vorstand der Hauptversammlung zu einem späteren Zeitpunkt einen Vorschlag unterbreiten.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen in Höhe von 791.519,32 EUR (Vorjahr 1.831.291,63 EUR) sind im Wesentlichen die nachfolgend aufgeführten Beträge enthalten:

31.12.2023 31.12.2022
Personalkosten 493.166,87 EUR 1.385.284,84 EUR
Leistungs- und Erfüllungsrückstände 178.971,54 EUR 249.275,56 EUR

Angaben und Erläuterungen zu latenten Steuern

Im Jahr 2023 sind passive latente Steuern in Höhe von 49.515,00 EUR (Vorjahr: 118.535,00 EUR) ausgewiesen.

Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten

Die Aufgliederungen und Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr.1 und Nr. 2 HGB):

Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeiten gesamt
bis 1 Jahr
1 - 5 Jahre
> 5 Jahre
gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 392.659,26 392.659,26 0,00 0,00
(Vorjahr) (305.843,35) (305.843,35) (0,00) (0,00)
gegenüber verbundenen Unternehmen 270.690,44 270.690,44 0,00 0,00
(Vorjahr) (211.840,91) (211.840,91) (0,00) (0,00)
sonstige 191.234,94 156.863,52 0,00 34.371,42
(Vorjahr) (59.119,87) (59.119,87) (0,00) (0,00)
- Davon gegenüber dem Vorstand 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (190,00) (190,00) (0,00) (0,00)
- Davon gegenüber dem Aufsichtsrat 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
- Davon aus Steuern 75.707,59 75.707,59 0,00 0,00
(Vorjahr) (10.806,57) (10.806,57) (0,00) (0,00)
- Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 33.051,17 33.051,17 0,00 0,00
(Vorjahr) (26.659,58) (26.659,58) (0,00) (0,00)
Summe Verbindlichkeiten 854.584,64 820.213,22 0,00 34.371,42

Es bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären (Vorjahr 0,00 EUR).

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in Höhe von 270.690,44 EUR (Vorjahr 211.840,91 EUR) um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden unverändert folgende Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB

2023
Bürgschaft für Mietkaution 74.176,66 EUR
Bürgschaft für Tochtergesellschaft 100.000,00 EUR

- Davon für verbundene Unternehmen 100.000,00 EUR.

Die Inanspruchnahme der Kautionen und der Garantie schätzen wir als gering ein, da die Tochtergesellschaft profitabel ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 4.832.719,06 EUR (Vorjahr 5.033.564,87 EUR) auf, davon für Mietverpflichtungen in Höhe von 4.404.717,12 EUR (Vorjahr 4.636.834,62 EUR). Auf das Jahr 2024 entfallen von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen 755.230,99 EUR.

Es bestehen drei Avale bei der Braunschweigischen Landessparkasse in Höhe von 6.599,12 EUR (7.284,20 USD) gegenüber der Banco de Republicá, Kolumbien.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Regelung des § 286 II HGB zur Unterlassung bestimmter Angaben (Aufgliederung der Umsatzerlöse) wird beansprucht.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von 122.000,98 EUR (Vorjahr 164.500,13 EUR) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind zudem außergewöhnlichen Erträge in Höhe von 216.245,00 EUR aus einer Forschungszulage und 128.329,07 EUR aus Investitionszuschüssen enthalten.

Personalaufwand

Der Gesamtpersonalaufwand in Höhe von 13.965.480,19 EUR (Vorjahr 3.659.153,54 EUR) enthält Beträge in Höhe von 104.548,79 EUR für Altersvorsorge (Vorjahr 43.977,93 EUR).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die im Berichtsjahr ausgewiesenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Beträge für Währungsumrechnungen in Höhe von 151.119,17 EUR (Vorjahr 116.072,62 EUR) sowie Beträge in Höhe von 164.828,70 EUR (Vorjahr 398.737,79 EUR) für die Leitung, den Vertrieb und die strategische Ausrichtung einer Business Unit.

Erträge aus Beteiligungen

Die ausgewiesenen Beteiligungserträge resultieren aus Erträgen aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen mit 816.505,78 EUR (Vorjahr 1.316.394,37 EUR).

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sind im Berichtsjahr mit -111.438,36 EUR (Vorjahr 610.913,34 EUR) ausgewiesen und betreffen im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche für vorhergehende Veranlagungsjahre. Im Jahr 2023 wurden passive latente Steuern in Höhe von 69.020,00 EUR aufgelöst (Hinzuführung im Vorjahr: 72.422,25 EUR).

5. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren im Unternehmen beschäftigt (ohne Vorstand, Auszubildende und Praktikanten):

Arbeitnehmergruppen Anzahl 2023 Anzahl 2022
Angestellte 181 198
davon vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 107 106
davon teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 74 91

Im Geschäftsjahr 2023 gehörten durchschnittlich 16 Auszubildende zum Unternehmen (Vorjahr 17).

Mitglieder des Vorstands

Dem Vorstand gehörten folgende Personen an:

- Herr Dirk Bode, Dipl. Wirtschaftsinformatiker (Vorstandsvorsitzender)

- Herr Daniel Pelke, Dipl. Informatiker (FH)

Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen.

Mitglieder des Aufsichtsrats

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

- Herr Stefan H. Tarach, als Vorsitzender, Unternehmensberater

- Herr Dr. Axel Krieger, Ingenieur und Managing Partner

- Herr Dr. Markus Böhme, Unternehmensberater

Für das abgelaufene Kalenderjahr wurden für den Aufsichtsrat, Bezüge in Höhe von 26.880,00 EUR verbucht (Vorjahr 24.160,00 EUR).

Es bestehen keine Vorschüsse oder Kredite an Mitglieder des Vorstandes oder des Aufsichtsrates.

Aufstellung Anteilsbesitz

Die fme AG ist zum Bilanzstichtag an folgenden Gesellschaften i.S. des § 285 S.1 Nr. 11 HGB beteiligt:

Name der Gesellschaft, Sitz Höhe Eigenkapital
EUR
Anteil am Eigenkapital Ergebnis letztes Geschäftsjahr
TEUR
fme SRL, Cluj-Napoca, Rumänien 643.194 90% 645 *
(Vorjahr) (578.553) (90%) (580.)
fme Holdings, USA 1.705.701 100% 448 *
(Vorjahr) (1.912.763) (100%) (1.131)

( * = Jahresergebnis zum 31.12.2022)

Ferner trägt die fme Holdings, Inc. 60 % der Anteile am Eigenkapital der fme US, LLC. Die fme US beendete das Geschäftsjahr 2022 mit einem positiven Ergebnis.

Im laufenden Jahr erwarb die fme AG eine Beteiligung an der fme India Consulting pvt. Ltd. in Höhe von 0,019 %. Der Anteil der fme AG wird durch eine Kapitalerhöhung am 19.01.2024 auf 76 % erhöht. Die Zahlung in Höhe von 150 TEUR für die Kapitalerhöhung wurde bereits geleistet.

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angaben zum Honorar der Abschlussprüfungsgesellschaft gem. § 285 Nr. 17 HGB unterbleiben mit Hinweis auf § 288 II 3 HGB.

Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Die bisherige Entwicklung des Geschäftsjahres 2024 entspricht den Erwartungen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres gab es nicht.

 

Braunschweig, den 05. März 2024

Dirk Bode, Vorstandsvorsitzender

Daniel Pelke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender

Bericht des Aufsichtsrats

Bericht des Aufsichtsrates der fme AG über das Geschäftsjahr 2023

Der Aufsichtsrat der fme AG hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat sich regelmäßig und eingehend schriftlich und mündlich über die Geschäftsentwicklung der fme AG und ihrer Tochtergesellschaften, die strategische Ausrichtung und über sämtliche wesentlichen Vorgänge in der fme AG berichten lassen.

In 2023 wurden am 16.02.2023, am 27.04.2023 (Bilanzsitzung im Beisein des Wirtschaftsprüfers der Gesellschaft, WP StB. Christian Böke von der Böke Wirtschaftsprüfung GmbH, Braunschweig), am 21.09.2023 und am 13.11.2023 (als außerordentliche Sitzung zur Unternehmensstrategie) insgesamt vier Aufsichtsratssitzungen abgehalten. An sämtlichen Sitzungen haben jeweils alle Aufsichtsratsmitglieder und alle Vorstandsmitglieder teilgenommen.

Die Sitzungen am 16. Februar 2023 und die außerordentliche am 30. November 2023 sowie die Bilanzsitzung des Aufsichtsrates am 27. April 2023 wurden satzungsgemäß und ohne Widerspruch durch Teilnehmer im Wege einer Videokonferenz durchgeführt, die Sitzung des Aufsichtsrats am 21. September 2023 fand in Präsenz statt. Trotz der Durchführung als Videokonferenz gab es insbesondere bei der Bilanzsitzung keinerlei Einschränkungen bei der Abhaltung der Aufsichtsratssitzung oder in Bezug auf einzelne Beschlusspunkte.

Folgende Themen waren im wesentlichen Gegenstand der Beratungen und, soweit erforderlich, der Beschlussfassung durch den Aufsichtsrat in 2023:

• Bericht des Vorstandes über die wirtschaftliche Entwicklung der Rentabilität der Gesellschaft, insbesondere die Rentabilität des Eigenkapitals, über den Gang der Geschäfte, insbesondere über Umsatz und Kosten, Positionierung im Verhältnis zu den Wettbewerbern.

• Geschäftsfelder, Businessplan, Wettbewerbs- und Standortfragen, Risikosituation, Personal- und Kostenentwicklung

• Liquiditätssituation

• Marktpositionierung

• Produktentwicklung

• Innere Organisation und Struktur der AG

• Personalentwicklung

• Durchführung der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates bezogen auf denJahresabschluss 2022

• Planungsvorgaben für das Geschäftsjahr 2024

• Soll-/Ist-Situation des Geschäftsjahres 2023, Erörterung der Ist- und der Planzahlen

• Behandlung der fortschreitenden Internationalisierung der Gesellschaft

• Entwicklung fme in Rumänien

• Entwicklung fme in USA

• Weitere internationale Aktivitäten der fme AG

• Organisation der Business Units

• Insbesondere neue Organisationsstruktur GLSU

• Veränderungen in der Struktur des Vertriebs

• Regelmäßige Diskussion einer Strategie "fme group platform" • Zusätzlich Diskussion zur Strategie ONE.fme 2030 in einer exklusiven außerordentlichen Aufsichtsratssitzung

Im Geschäftsjahr 2024 fanden am 21.02.2024 sowie am 29. Mai 2024 (Bilanzsitzung des Aufsichtsrates) bisher zwei weitere Sitzungen statt.

Der Aufsichtsrat hat diesen Bericht intern abgestimmt und den Vorsitzenden des Aufsichtsrats zu dessen Unterzeichnung beauftragt und bevollmächtigt.

In der Hauptversammlung am 1. Juni 2023 wurde auf Vorschlag des Aufsichtsrates die Böke Wirtschaftsprüfung GmbH, Braunschweig, zur Durchführung der Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 gewählt. Diese wurde dann durch den Aufsichtsrat, vertreten durch den Aufsichtsratsvorsitzenden, mit der Jahresabschlussprüfung beauftragt, die zu keinerlei Einwendungen geführt hat. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt.

Der Aufsichtsrat hat den durch die Gesellschaft selbst aufgestellten Jahresabschluss 2023 sowie den Lagebericht des Vorstands zum Jahresabschluss eingehend geprüft und in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates behandelt. An der Beratung hat der Abschlussprüfer teilgenommen und den Jahresabschluss einschließlich des Lageberichts erläutert und Fragen beantwortet.

Der Aufsichtsrat hat sodann abschließend den Jahresabschluss, den Lagebericht, den Prüfungsbericht und die Prüfungsergebnisse des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen und festgestellt, dass auch von seiner Seite keine Einwendungen zu erheben sind.

Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 29. Mai 2024 den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Weiterhin hat der Aufsichtsrat den Vorschlag des Vorstands für die Ergebnisverwendung geprüft, er schließt sich diesem Vorschlag an und macht ihn sich zu eigen.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und den Geschäftsführern der Tochterunternehmen sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Beiträge zum positiven Jahresabschluss der fme AG in 2023 insbesondere vor dem Hintergrund eines schwierigen Marktumfeldes und wünscht weiterhin viel Erfolg, Gesundheit und eine weitere prosperierende und stabile Entwicklung der Gesellschaft!

 

Braunschweig, den 20. Juni 2024

Stefan H. Tarach, Aufsichtsratsvorsitzender

Einladung / TO Hauptversammlung

Protokoll der 23. ordentlichen Hauptversammlung vom 20.06.2024 der Firma fme AG mit dem Sitz in Braunschweig

eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Braunschweig unter HRB 5422

An der Hauptversammlung nahmen teil:

(1) Vom Vorstand: Herr Dirk Bode (Vorstandsvorsitzender)

(2) Vom Aufsichtsrat: Herr Stefan H. Tarach (Aufsichtsratsvorsitzender)

(3) Als Aktionäre bzw. Aktionärsvertreter die im Teilnehmerverzeichnis aufgeführten.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats übernahm satzungsgemäß den Vorsitz der Hauptversammlung.

Sodann eröffnete der Vorsitzende die Hauptversammlung um 14:00 Uhr.

Der Vorsitzende unterzeichnete das Teilnehmerverzeichnis der erschienenen Aktionäre und Aktionärsvertreter. Das Teilnehmerverzeichnis wurde vor der ersten Abstimmung zur Einsichtnahme ausgelegt. Es blieb während der gesamten Dauer der Hauptversammlung zur Einsichtnahme liegen.

Das Teilnehmerverzeichnis ist dieser Niederschrift als Anlage 1 beigefügt. Sämtliche Aktionäre wünschten ausdrücklich zu Beweiszwecken die Beifügung des Teilnehmerverzeichnisses zu dieser Urkunde.

Der Vorsitzende stellte fest, dass in der heutigen Hauptversammlung das gesamte Grundkapital der Gesellschaft vertreten ist und es sich somit um eine Vollversammlung handelt. Sämtliche Aktionäre und Aktionärsvertreter verzichteten hier auf die Einhaltung aller durch Gesetz oder Satzung für die Einberufung, Vorbereitung und Durchführung der Hauptversammlung statuierten Vorschriften über Formen, Fristen, Beschlussvorschläge, Berichte und Bekanntmachungen.

Der Vorsitzende stellte fest, dass innerhalb der gesetzlichen Frist sind keine Anträge zur Tagesordnung eingegangen sind.

Der Vorsitzende gab die Tagesordnung der heutigen Hauptversammlung wie folgt bekannt:

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses zum 31.12.2023 und des Lageberichts des Vorstands sowie des Berichts des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2023.

2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns der fme AG für das Geschäftsjahr 2023.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, zu beschließen, den Bilanzgewinn der fme AG aus dem Geschäftsjahr 2023 in Höhe von € 5.492.164,79 zur Zahlung einer Dividende von € 65,90 fürjede der 10.200 dividendenberechtigten Aktien zu verwenden und den verbleibenden Betrag von € 4.819.984,79 auf neue Rechnung vorzutragen.

3. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Aufsichtsrat schlägt vor, zu beschließen, dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung zu erteilen.

4. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrates

Der Vorstand schlägt vor, zu beschließen, den Mitgliedern des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung zu erteilen.

5. Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Böke Wirtschaftsprüfung GmbH, Hannoversche Straße 60 d, 38116 Braunschweig zum Abschlussprüfer der fme Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 zu wählen.

Mit der durch den Vorsitzenden soeben bekannt gemachten Tagesordnung zeigten sich sämtliche Aktionäre einverstanden, es gab keinerlei Anträge oder Ergänzungen zu dieser Tagesordnung.

Als Form der Abstimmung bestimmte der Vorsitzende mit Einverständnis aller Teilnehmer Zuruf.

Daraufhin wurden die einzelnen Tagesordnungspunkte wie folgt erledigt:

Tagesordnungspunkt 1:

Der Vorsitzende stellte fest, dass der festgestellte Jahresabschluss der fme Aktiengesellschaft, der zusammengefasste Lagebericht für die fme Aktiengesellschaft sowie der Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2023 und des Vorschlags des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns vom Tage der Einberufung der Hauptversammlung an in den Geschäftsräumen der Gesellschaft zur Einsichtnahme durch die Aktionäre gemäß 5 175 Abs. 2 AktG ausgelegen haben.

Überdies wurden jedem Aktionär auf Anforderung die genannten Unterlagen durch die Gesellschaft zugesandt.

Zusätzlich liegen sie für alle Teilnehmer der Hauptversammlung zur Einsicht und bei Bedarf als Kopie zur Mitnahme aus.

Der Vorstand legte den festgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2023 und den Lagebericht des Vorstands sowie den Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2023 vor und erläuterte diese.

In der Hauptversammlung am 01.06.2023 wurde auf Vorschlag des Aufsichtsrates die Böke Wirtschaftsprüfung GmbH, Braunschweig, zur Durchführung der Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 gewählt. Diese wurde dann durch den Aufsichtsrat, vertreten durch den Aufsichtsratsvorsitzenden, mit der Jahresabschlussprüfung beauftragt, die zu keinerlei Einwendungen geführt hat.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss für die Gesellschaft sowie den Lagebericht für die Gesellschaft und den Konzern einer eigenen Prüfung unterzogen, die keinen Anlass zu Beanstandungen ergeben hat.

Der Jahresabschluss wurde vom Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 29.05.2024 gemäß 5 172 AktG gebilligt.

Ergänzend wird auf den Bericht des Aufsichtsrates verwiesen, der heute ausliegt.

Zu Punkt 1 der Tagesordnung sind keine Beschlüsse zu fassen.

Der Vorsitzende eröffnete nun die Generaldebatte.

Der Vorsitzende stellte fest, zur Generaldebatte gab es keine Wortmeldungen.

Tagesordnungspunkt 2:

Der Vorsitzende stellte den Vorschlag der Verwaltung gemäß Tagesordnung zur Abstimmung.

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn der fme AG aus dem Geschäftsjahr 2023 in Höhe von € 5.492.164,79 zur Zahlung einer Dividende von € 65,90 fürjede der 10.200 dividendenberechtigten Aktien zu verwenden und den verbleibenden Betrag von € 4.819.984,79 auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Hauptversammlung stimmte dem vorstehenden Beschlussvorschlag einstimmig ohne Gegenstimmen und Enthaltungen zu.

Der Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest und verkündete ihn.

Tagesordnungspunkt 3:

Der Vorsitzende stellte den Vorschlag des Aufsichtsrats gemäß Tagesordnung zur Abstimmung.

Es wird vorgeschlagen, den Mitgliedern des Vorstands im Geschäftsjahr 2023 für diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.

Bei dieser Beschlussfassung dürfen gemäß § 136 AktG bei der Abstimmung betroffene Vorstandsmitglieder über ihre eigene Entlastung weder aus eigenen noch aus fremden Aktien abstimmen oder das Stimmrecht durch einen Dritten ausüben lassen.

Daher sind zu diesem Tagesordnungspunkt vom Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 51.000 EUR 6.800 Stückaktien mit einem auf diesen entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals in Höhe von 34.000 EUR stimmberechtigt vertreten. Die aktuelle Präsenz beträgt demnach 66,6 % des Grundkapitals, bezogen auf die stimmberechtigten Aktien entspricht dies 100 % Präsenz.

Die Hauptversammlung stimmte daraufhin dem vorstehenden Beschlussvorschlag einstimmig mit den 6.800 stimmberechtigten Aktien ohne Gegenstimmen und Enthaltungen zu.

Der Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest und verkündete ihn.

Der Vorstand bedankt sich für das Vertrauen der Hauptversammlung.

Tagesordnungspunkt 4:

Der Vorsitzende stellte den Vorschlag des Vorstands gemäß Tagesordnung zur Abstimmung.

Es wird vorgeschlagen, den Mitgliedern des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2023 für diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.

Bei dieser Beschlussfassung dürfen gemäß § 136 AktG bei der Abstimmung betroffene Aufsichtsratsmitglieder über ihre eigene Entlastung weder aus eigenen noch aus fremden Aktien abstimmen oder das Stimmrecht durch einen Dritten ausüben lassen.

Es befinden sich keine Aktien in Händen von Aufsichtsratsmitgliedern, daher sind ab diesem Tagesordnungspunkt vom Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 51.000 EUR wieder alle 10.200 Stückaktien mit einem aufdiesen entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals in Höhe von 51.000 EUR stimmberechtigt vertreten. Die aktuelle Präsenz beträgt demnach wieder 100 % des Grundkapitals.

Die Hauptversammlung stimmte daraufhin dem vorstehenden Beschlussvorschlag einstimmig ohne Gegenstimmen und Enthaltungen zu.

Der Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest und verkündete ihn.

Der Vorsitzende bedankte sich im Namen des gesamten Aufsichtsrates für das Vertrauen der Hau ptversammlung.

Tagesordnungspunkt 5:

Der Vorsitzende stellte den Vorschlag der Verwaltung gemäß Tagesordnung zur Abstimmung.

Es wird vorgeschlagen, die Böke Wirtschaftsprüfung GmbH, Hannoversche Straße 60, 38116 Braunschweig, zum Abschlussprüfer der fme Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 zu wählen.

Die Hauptversammlung stimmte daraufhin dem vorstehenden Beschlussvorschlag einstimmig ohne Gegenstimmen und Enthaltungen zu.

Der Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest und verkündete ihn.

Damit war die Tagesordnung erledigt. Der Vorsitzende schloss die Hauptversammlung um 14.25 Uhr.

 

Stefan H. Tarach, Vorsitzender

Frank Mittelstaedt

Michael Engelen

Dirk Bode

Aktionäre

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Dirk Bode

gez. Daniel Pelke

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende Jahresabschluss wurde für Offenlegungszwecke verkürzt. Dem ungekürzten Jahresabschluss wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die fme AG, Braunschweig

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der fme AG, Braunschweig, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der fme AG, Braunschweig, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Braunschweig, den 10. Mai 2024

Böke Wirtschaftsprüfung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Christian Böke, Wirtschaftsprüfer

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