Allgemeine Gebäudereinigung
CEHA Deutschland GmbH
Nobelstraße 9, 72108 Rottenburg am Neckar, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Robert Schäfer seit 24.11.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
CEHA BÜRO MOBILYALARI ANONIM ŞIRKETİ | 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CEHA Deutschland GmbHRottenburg am NeckarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Vorbemerkung Hiermit weisen wir gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 HGB darauf hin, dass durch die Inanspruchnahme der Erleichterungen nach § 327 HGB der offengelegte Jahresabschluss nicht mit dem geprüften Jahresabschluss zum 31.12.2023 übereinstimmt. Der als Anlage 5 beigefügte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2023.
Rottenburg, den 19. März 2025 Michael Schäfer, Geschäftsführer Inhaltsverzeichnis Bilanz zum 31.12.2023 Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 Anhang 2023 Lagebericht 2023 Bestätigungsvermerk Allgemeine Auftragsbedingungen Bilanz zum 31. Dezember 2023der Firma CEHA Deutschland GmbHRottenburg am NeckarAktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023der Firma CEHA Deutschland GmbHRottenburg am Neckar
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die CEHA Deutschland GmbH hat ihren Sitz in 72108 Rottenburg am Neckar. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 782037 eingetragen. Im Geschäftsjahr 2022 wurde im Rahmen der Seitwärtsverschmelzung ohne Ausgabe von Gesellschaftsanteilen die Schwestergesellschaft CEHA Deutschland GmbH auf die Betriebseinrichtung Sofort Deutschland GmbH verschmolzen. Sodann wurde der Name der Gesellschaft auf CEHA Deutschland GmbH geändert. Die Eintragung der Verschmelzung erfolgte am 07.02.2023 im Handelsregister. Die Verschmelzung erfolgte mit dem Ansatz zu vorsichtig geschätzten Zeitwerten. Im Rahmen der Verschmelzung wurden stille Reserven in Höhe von 400 TEUR aufgedeckt. Verschmelzungsstichtag ist der 01.07.2022. 2. Rechnungslegungsvorschriften Der Jahresabschluss der CEHA Deutschland GmbH, 72108 Rottenburg am Neckar, wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften des HGB und jenen des GmbHG sowie gesellschaftsvertraglicher Regelungen erstellt. Die CEHA Deutschland GmbH ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Damit unterliegen der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft der gesetzlichen Abschlussprüfungspflicht nach § 316 Abs. 1 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt (§ 275 Abs. 2 HGB). Aufgrund der unter 1. genannten Verschmelzung zum 01.07.2022 sind die Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres 2023 nur bedingt mit den Zahlen des Vorjahres vergleichbar. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze a) Anlagevermögen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, werden sie vermindert um die planmäßige Abschreibung bewertet. Ein entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren linear abgeschrieben, da die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um die planmäßigen Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und wurden linear vorgenommen. Dabei wird die Nutzungsdauer auf Basis der amtlichen AfA-Tabellen geschätzt. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert i. H. v. 800,00 EUR netto wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ein Abgang wird unterstellt. b) Umlaufvermögen Die Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen sind zu ihrem Nennbetrag bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Für das latente Risiko aus Lieferungs- und Leistungsforderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. c) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt. d) Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet (§ 253 Abs.1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). e) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. f) Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet (§ 256 a HGB). 4. Erläuterungen zur Bilanz a) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist der Anlage zum Anhang zu entnehmen. b) Eigenkapital/Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung der CEHA Deutschland GmbH schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 1.604.993,93 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. c) Sonstige Rückstellungen Bei den ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen handelt es sich vorwiegend um Rückstellungen für Gewährleistungen (65,0 TEUR), für Abschluss- und Prüfungskosten (45,0 TEUR) und rückständigen Urlaub von Arbeitnehmern (44,8 TEUR). d) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar: Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:
Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundpfandrechten besichert. 5. Sonstige Angaben a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 638 TEUR p. a. b) Anzahl der Arbeitnehmer Im Berichtsjahr waren im Jahresdurchschnitt 25 Arbeitnehmer beschäftigt, davon sind 9 Personen weiblich. c) Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtszeitraum Herr Michael Schäfer. Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Rottenburg, den 19. März 2025 Michael Schäfer Ergänzende Angabe nach § 328 Der vorliegende Abschluss wurde am 19. März 2025 festgestellt. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023der Firma CEHA Deutschland GmbHRottenburg
* ) Abschreibungen des Geschäftsjahres
Lagebericht 2023A. Wirtschaftsbericht I. Geschäft und Rahmenbedingungen Die CEHA Deutschland GmbH ist ein leistungsstarkes Unternehmen im Bereich Großhandel von Möbeln und Ausstattungen für Unternehmen und Privatpersonen sowie Import und Export von Gütern in den Bereichen Industrie-, Lager-, Betriebs- und Wohnungsausstattung nebst Montageservice. Mit insgesamt 25 Mitarbeitern, davon 16 am Standort in Ergenzingen und 9 am Standort in Halle a. d. Saale, werden erfolgreich Kunden im In- und Ausland bedient. Unsere Kunden vertrauen auf unsere langjährige Erfahrung im Bereich Großhandel von Möbeln und Ausstattungen. Im Jahr 2021 wurde das bisherige Einzelunternehmen von Herrn Michael Schäfer als Agio im Rahmen einer Kapitalerhöhung in die Betriebseinrichtung Sofort Deutschland GmbH eingebracht. Anfang des Jahres 2022 wurden 50 % der Gesellschaftsanteile von CEHA BÜRO MOBILYALRI ANONIM SIRKETI, einer Gesellschaft mit Sitz in der Türkei, übernommen. Zudem wurde zum 01.07.2022 die Schwestergesellschaft CEHA Deutschland GmbH mit Sitz in Halle a. d. Saale auf die Betriebseinrichtung Sofort Deutschland GmbH verschmolzen, die sodann in CEHA Deutschland GmbH umfirmiert wurde. Ziel dieser Umstrukturierungsmaßnahmen war es, durch die Nutzung von Synergien die Marktstellung zu verbessern und damit auch in der Zukunft erfolgreich Kunden im In- und Ausland bedienen zu können. Die Marktsituation ist durch einen stetig zunehmenden Wettbewerbsdruck gekennzeichnet. Dieser Situation begegnen wir seit Jahren durch unsere Zuverlässigkeit bei der Abwicklung unserer Aufträge sowie die Qualität unserer Leistungen. Wir arbeiten auf der Basis von langjährigen Geschäftsbeziehungen zu unseren wichtigsten Lieferanten, was eine optimale Grundlage für die Qualität, Lieferzeit und die kalkulierbaren Kosten bietet. II. Lage des Unternehmens Wir haben uns am Markt in unseren Geschäftsfeldern Großhandel von Möbeln und Ausstattungen, Import und Export von Gütern in den Bereichen Industrie-, Lager-, Betriebs- und Wohnausstattung, Handel mit denselben Produkten an Endkunden jeder Art, Montageservice und Dienstleistungen für diese Kunden, Dienstleistungen im Logistikbereich zum Thema Drop-Ship für Kunden der Gesellschaft eine sehr gute Position geschaffen. Durch hervorragende Referenzen wurde die Marktpräsenz über die Jahre gesteigert und weiter ausgebaut. Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung von Rohergebnis, Jahresergebnis sowie Eigenkapitalquote. Die Darstellung und Analyse der finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt innerhalb der Berichterstattung über den Geschäftsverlauf und die Lage an den jeweils relevanten Stellen. Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen aufgrund der noch guten Auftragslage sowie der Investitionen in Grundstücke und Gebäude verändert. Die Struktur von kurz- und langfristig gebundenem Vermögen und der Verbindlichkeiten wird auf einem gesunden Niveau gehalten. Die Finanzlage ist als gut zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen und Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Das Fremdkapital gliedert sich in kurz- und langfristige Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten aus Finanzierungen werden planmäßig getilgt. Die übrigen Verbindlichkeiten beinhalten Schulden aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Unternehmens, wie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Diese betragen ca. 20 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Mit 1.700 TEUR war der Cashflow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) des Geschäftsjahres 2023 deutlich positiv. Herkunft und Verbleib der Finanzierungsmittel im Geschäftsjahr stellen sich wie folgt dar:
In dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit sind Auszahlungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer für Vorjahre in Höhe von 1.977 TEUR enthalten. Aus der Investitionstätigkeit sind im Wesentlichen aufgrund von Erweiterungsinvestitionen in Grundstücke und Gebäude insgesamt Mittel in Höhe von 1.285 TEUR abgeflossen. Aus der Finanzierungstätigkeit sind durch die Aufnahme eines Darlehens in Höhe von 1.300 TEUR zur Finanzierung der Investitionen Mittel in Höhe von 446 TEUR zugeflossen. Als Gegeneffekt ergaben sich Zahlungen an Gesellschafter in Höhe von 765 TEUR. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2023 flüssige Mittel in Höhe von 2.581 TEUR (Vorjahr: 4.102 TEUR) aus. Zusätzlich zur ausgewiesenen Liquidität bestehen freie Kreditlinien in Höhe von insgesamt 500 TEUR bei einem Kreditinstitut. Die Gesamtliquidität ist als sehr gut zu bezeichnen und sichert die Fähigkeit des Unternehmens, seinen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen. Die Eigenkapitalquote liegt bei ca. 59 % (Vorjahr: ca. 48 %) und ist als sehr gut zu bezeichnen. Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Das Rohergebnis beträgt 8.316 TEUR (Vorjahr: 11.605 TEUR). Hintergrund des Rückgangs waren die positiven Sondereffekte auf der Nachfrageseite in 2022 aufgrund der notwendigen Investitionen der öffentlichen Hand in Unterkünfte für die Menschen aus der Ukraine, die aufgrund des Krieges nach Deutschland fliehen mussten. In 2023 hat sich die Nachfrage wieder normalisiert. Die Rohergebnismarge hat sich aber nur um 1 %-Punkt gemindert. Die Personalkosten sind aufgrund einer höheren Mitarbeiterzahl und laufenden Gehaltssteigerungen um 300 TEUR gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere aufgrund geringerer Kosten für Ausgansfrachten um 206 TEUR auf 4.235 TEUR gesunken. Das Jahresergebnis beträgt 1.605 TEUR (Vorjahr: 3.990 TEUR). Gesamtaussage Die wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. Die Beschäftigungslage erachten wir aufgrund der positiven Auftragslage als gut. B. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung im engeren Sinne sind nicht Gegenstand unserer Geschäftstätigkeit. Folglich ergaben sich im Berichtsjahr keine Aufwendungen aus solchen Aktivitäten. C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir trotz verschlechterter Ertragslage am Markt erfolgreich tätig sein. Durch unser Engagement und die gefestigte wirtschaftliche Lage der Gesellschaft konnten wir unsere Marktposition und unseren Kundenstamm weiter ausbauen und erhalten. Wir haben das Jahr 2024 zufriedenstellend beendet und sind zufriedenstellend in das neue Jahr 2025 gestartet. Der Auftragsbestand ist weiterhin als gut zu bezeichnen. Es sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten. Unsere langjährig erarbeiteten Geschäftsbeziehungen wollen wir am Markt weiter ausbauen, um durch kontinuierliche Verbesserungen in unseren Marktbereichen gegen die ansteigende Wettbewerbssituation bestehen zu können. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Wir sind den allgemeinen konjunkturellen Risiken des Handels ausgesetzt. Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage konnten wir erfolgreich am Markt agieren und unsere Kun-den zuverlässig bedienen. Unsere Kapazitäten sind gut ausgelastet. Gegen den Wettbewerb am Markt muss weiterhin durch hohe Qualität, Termintreue und Zuverlässigkeit eine starke Rolle gesichert werden. Wir sind keinen Währungsrisiken ausgesetzt. Den Risiken aus unserem Forderungsmanagement wirken wir durch die Einholung von Auskünften, die Beobachtung unserer Kunden und deren Zahlungsverhalten sowie durch vereinbarte Voraus- bzw. Abschlagszahlungen entgegen. Auf der Beschaffungsseite setzen wir auf qualitätsbewusste Lieferanten, mit denen langfristige Lieferbeziehungen bestehen. 2. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist ausreichend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfallsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Mahnwesen. Das Gewährleistungsrisiko wird durch die Bildung von Rückstellungen in ausreichender Höhe kompensiert. Es bestehen keine, den Bestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken. Ein Risiko stellen der Konjunkturverlauf und das Geschäftsklima dar. Es besteht das Risiko einer Eintrübung zum Beispiel im Falle einer rezessiven Entwicklung der Konjunktur. Eine rezessive Entwicklung der Konjunktur könnte zu einer geringeren Investitionsbereitschaft und damit zu einer geringeren Nachfrage nach unseren Handelsgütern und Dienstleistungen führen. Aktuell sehen wir aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage keine Risiken für unser Unternehmen. Das Risiko eines negativen Konjunkturverlaufs hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die weiteren genannten Risiken haben sich im Hinblick auf Eintrittswahrscheinlichkeit und Relevanz gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. III. Prognosebericht Führende Ökonomen erwarten für 2025 aufgrund der anhaltenden Rezession in Deutschland nur ein Wirtschaftswachstum von 0,5 %. Zudem gehen sie davon aus, dass die Inflationsrate in Deutschland von derzeit rund 2,2 % leicht sinken wird. Die Europäische Zentralbank rechnet aktuell noch mit einer Inflationsrate von 2,1 % und einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im Euroraum von 1,0 % im Jahr 2025. Wir gehen davon aus, dass die gesamtwirtschaftliche Entwicklung tendenziell unterhalb der letzten Prognosen liegen wird. Die derzeitigen Unsicherheiten, die durch die weltweiten Konflikte verursacht werden, erschweren die Erstellung einer genauen Umsatz- und Ergebnisprognose. Die von Ökonomen derzeit stetig angepassten Prognosen und teils erheblichen Prognosebandbreiten belegen die hohe Dynamik und Unsicherheit bezüglich der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung. Dies erschwert auch uns eine verlässliche Prognose der Geschäftsentwicklung für das Jahr 2025. Aktuell gehen wir davon aus, dass wir auch in 2025 stetig weiter wachsen und unsere Marktstellung kontinuierlich ausbauen werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 war ein guter Auftragseingang zu verzeichnen. Wir hatten im Geschäftsjahr 2024 eine leicht schlechtere Entwicklung des Rohergebnisses mit einem im Vergleich zu 2023 leicht rückläufigen Jahresergebnis. Für das Jahr 2025 erwarten wir eine leichte Verbesserung des Rohergebnisses und Jahresergebnisses in etwa auf dem Niveau des Jahres 2023.
Rottenburg am Neckar, den 19. März 2025 Michael Schäfer Bestätigungsvermerk Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage 4) der Firma CEHA Deutschland GmbH, 72108 Rottenburg am Neckar, den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CEHA Deutschland GmbH, 72108 Rottenburg am Neckar Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CEHA Deutschland GmbH, 72108 Rottenburg am Neckar, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CEHA Deutschland GmbH, 72108 Rottenburg am Neckar, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Der Jahresabschluss und Lagebericht der CEHA Deutschland GmbH für das vorherige, am 31.12.2022 endende Geschäftsjahr wurden von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der mit Datum vom 20. Dezember 2023 nicht modifizierte Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss und Lagebericht abgegeben hat. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
21680 Stade, den 19. März 2025 Schulze
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