AWK Auto Verwaltungs GmbHLiquidiert

95632 Wunsiedel, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hof HRB 2547
Vorher
Autowelt König GmbH
Eingetragen
19.9.1991
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Übernahme und Verwaltung von Beteiligungen, insbesondere die Übernahme der persönlichen Haftung bei der Firma "Autowelt König GmbH & Co. KG" mit dem Sitz in Wunsiedel, sowie die Übernahme von Verwaltungsarbeiten, Geschäftsführungstätigkeiten und auch Werbung

Historie

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Management

NameRolle
Klaus Götz
seit 20.8.2008
Prokura
Martin Johann Weidhas
seit 16.12.2003
Prokura
Franz Weber
seit 16.12.2003
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

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Konzern- und Jahresabschlüsse

AWK Auto Verwaltungs GmbH

Wunsiedel

Jahresabschluss zum 30. September 2010

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009/10

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Konjunktur in Deutschland

"Deutsche Wirtschaft wächst im dritten Quartal kräftig", dies ist die Schlagzeile in vielen Medien. Das Wirtschaftswachstum in Deutschland hat sich im dritten Quartal gegenüber dem Rekordwachstum im zweiten Quartal abgeschwächt, blieb aber noch immer kräftig.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs zwischen Juli und September 2010 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,7 % zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit verlangsamte sich das Wachstum etwas stärker als erwartet: Von den Medien befragte Volkswirte hatten ein BIP-Plus von 0,8% erwartet.

2. Branchenentwicklung

Die Zwischenbilanz 2010 an Neuzulassungen weist nach Abschluss des dritten Quartals ein Minus von 824.000 Personenkraftwagen (-27,5 %) zum Vorjahr aus. Gegenüber dem Jahr 2008 - vor der Umweltprämie - zeigt sich ein Rückgang um -8,6 %.

Auch im September 2010 war der Neuzulassungsmarkt mit 259.748 Pkw (-17,8 %) deutlich unter dem des Vorjahres. Das Monatsergebnis von 2008 wurde nur knapp verfehlt (-0,6 %).

Die privaten Zulassungen erreichten im vergangenen Jahr einen Anteil von 63 %, für das Jahr 2010 hat sich der Privatanteil bei 43 % eingependelt, ähnlich wie vor der Umweltprämie.

2,17 Millionen Pkw wurden in den Monaten Januar bis September 2010 neu für den Straßenverkehr zugelassen. Die Kompaktklasse ist trotz einer Einbuße von 29,4 % weiterhin das Segment mit dem größten Anteil (27,5 %). Die Zulassungen der Minis (-47,6 %) und Kleinwagen (-44,4 %) sind am stärksten vom Rückgang betroffen, Premiumfahrzeuge sind dagegen wieder gefragt. Die obere Mittelklasse weist eine Zunahme um 5,0 % auf. Eine günstige Entwicklung zeichnet sich im Gelände- (+12,8 %) und Sportwagensegment (+24,0 %) ab.

Der Gebrauchtmarkt steht nach Abschluss des dritten Quartals mit 5,59 Millionen Kraftfahrzeugen und 241.000 Kfz-Anhängern positiv da. Bei den Personenkraftwagen gab es 5,7 % mehr Halterwechsel als im Vorjahr. (Quelle : Kraftfahrt-Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 24/2010)

Der Hersteller VW hat in Deutschland in diesem Jahr seine stärkste Position seit gut 20 Jahren. Während die früheren Hauptwettbewerber Opel und Ford in den vergangenen 15 Jahren deutlich Marktanteile eingebüßt haben, wird VW 2010 einen Marktanteil von 22 Prozent im deutschen Automarkt erreichen.

B. Geschäftsentwicklung AWK Auto Verwaltungs GmbH

1. Gesellschaftsrechtliche und standtortbezogenen Grunddaten

Die Familie König ist zu 100 % an der AWK Auto Verwaltungs GmbH beteiligt. Die AWK Auto Verwaltungs GmbH ist die Komplementärin der Autowelt König GmbH & Co KG. In der AWK Auto Verwaltungs GmbH sind ab 01.07.2009 die Zentralabteilungen, Geschäftsleitungen, Verwaltung, Disposition, Werbung und EDV für die König-Gruppe angesiedelt. Die Firmenzentrale befindet sich in der Luisenburgstraße 45 in Wunsiedel.

2. Umsatz

Der Umsatz reduzierte sich von 199.666 TEUR auf 3.026 TEUR. Damit ergibt sich zurm Vorjahreswert eine Reduzierung um 98,5 %. Diese wurde ausgelöst durch die Übertragung des Geschäftsbetriebes auf die Autowelt König GmbH & Co. KG. Die Umsatzerlöse beinhalten die an die AWK Automobile GmbH & Co. KG und an die Autowelt König GmbH & Co. KG verrechneten Aufwendungen für die Übernahme der Funktionen "Zentralabteilungen, Geschäftsleitungen, Verwaltung, Disposition, Werbung und EDV".

3. Investitionen

Die Anlagenzugänge betreffen im Wesentlichen den Erwerb von Software und Investitionen in die EDV-Hardware.

4. Finanzierung

Die Finanzierung der AWK Auto Verwaltungs GmbH erfolgt überwiegend aus Eigenmitteln.

5. Personal

Der durchschnittliche Personalbestand (ohne Geschäftsführung; inklusive Auszubildende) lag zum 30. September 2009 bei 49 Mitarbeitern. Die Mitarbeiter nehmen laufend an Weiterbildungsmaßnahmen der Hersteller teil. Mehrere Mitarbeiter befinden sich in Qualifizierungsmaßnahmen zum geprüften Verkaufsleiter bzw. Serviceberater. Julia König nimmt seit September 2010 an einer Unternehmensnachfolgequalifizierung bei der Volkswagen AG teil. Die Ausbildung dauert rund 1 Jahr und wird voraussichtlich im Juli 2011 abgeschlossen.

6. Umweltschutz

Alle Betriebsanlagen für die Geschäftsstätten der Unternehmensgruppe werden nach neuestem Stand der Technik betrieben und erfüllen alle gesetzlichen Vorschriften und behördlichen Auflagen.

Die Entsorgung der Werkstattabfälle erfolgt über das Abfallentsorgungskonzept der Volkswagen AG. Die meisten Betriebsstätten werden über das Versorgungsnetz der Kommunen mit umweltfreundlichem Ferngas versorgt. Die Werkstattabwässer werden zweimal jährlich von einem unabhängigen Ingenieurbüro überprüft und je nach Bedarf durch zugelassene Entsorgungsunternehmen entsorgt.

C. Lagedarstellung

1. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme liegt im Geschäftsjahr bei 8.951 TEUR. Das Anlagevermögen beträgt 82,9 % der Bilanzsumme. Die wesentlichste Bilanzposition betrifft die Finanzanlagen. Zur Entwicklung verweisen wir auf den Anlagenspiegel im Anhang zum Jahresabschluss.

Der wesentlichste Posten des Umlaufvermögens betrifft die Position "Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Erfasst ist hier das Verrechnungskonto mit der AWK Automobile GmbH & Co. KG.

Das Eigenkapital beträgt 6.023 TEUR. Bei einer Bilanzsumme von 8.951 TEUR entspricht dies einer Eigenkapitalquote von 67,3 % (Vorjahr: 79,9 %)

Das EBITDA beträgt im Geschäftsjahr 592 TEUR. Planmäßig wurden im Berichtsjahr Darlehen in Höhe von 23 TEUR getilgt und hierfür Zinszahlungen in Höhe von 15 TEUR geleistet. Damit ergab sich ein Gesamtkapitaldienst von 38 TEUR. Die Kapitaldienstfähigkeit war jederzeit gegeben.

2. Ertragslage

Der Jahresüberschuss der AWK Auto Verwaltungs GmbH liegt im Geschäftsjahr bei 141 TEUR, bei Umsatzerlösen in Höhe von 3.026 TEUR. Die Eigenkapitalrentabilität hat sich gegenüber dem Vorjahr von 13,3 % auf 2,3 %, die Gesamtkapitalrentabilität von 35,6% auf 6,3 % verschlechtert.

D. Risiken und Chancen

Die AWK Auto Verwaltungs GmbH verfügt über ein eigenes Unternehmenssteuerungsprogramm "KOEDATA", mit dessen Hilfe frühzeitig Risiken erkannt werden können. Hier sind die langjährigen Erfahrungen des Automobilgeschäftes eingeflossen. Das Programm wird ständig angepasst und weiterentwickelt.

Die Gesellschaft hat seit 01.07.2009 die Zentralabteilungen, Geschäftsleitungen, Verwaltung, Disposition, Werbung und EDV der operativ tätigen Firmen Autowelt König GmbH & Co. KG und AWK Automobile GmbH & Co. KG übernommen. Die Auftragslage ist daher zum großen Teil abhängig vom wirtschaftlichen Erfolg der Auftraggeber.

E. Voraussichtliche Entwicklungen

1. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

2. Ausblick

Im Herbst 2010 haben wir mit unserer Führungsmannschaft die Strategie 2015 für die Unternehmensgruppe König entwickelt. Für die nächsten beiden Geschäftsjahre erwarten wir weiterhin eine positive Ertragslage.

 

Wunsiedel, den 15. Oktober 2010

BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2010

AKTIVA

  30.9.2010
EUR
30.9.2009
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 7.427.865,04 6.658.277,91
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 250.000,00 0,00
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 250.000,00 0,00
II. Sachanlagen 616.158,00 267.917,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 135.740,00 138.646,00
2. Geschäftsfahrzeuge 107.418,00 129.271,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 373.000,00 0,00
III. Finanzanlagen 6.561.707,04 6.390.360,91
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 201.688,15 188.174,00
2. Beteiligungen 5.366.068,89 5.345.766,91
3. Genossenschaftsanteile 200,00 200,00
4. Sonstige Ausleihungen 993.750,00 856.220,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 1.497.997,85 695.749,17
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.456.652,33 677.612,32
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.212,53 17.212,53
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.548,71 1.461,05
3. Forderungen gegen Gesellschafter 41.315,34 41.315,34
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 797.556,75 301.983,81
5. Sonstige Vermögensgegenstände 599.019,00 315.639,59
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 2.447,79 (Vorjahr: EUR 2.970,49)    
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 41.345,52 18.136,85
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 25.532,00 0,00
  8.951.394,89 7.354.027,08

PASSIVA

   
  30.9.2010
EUR
30.9.2009
EUR
A. EIGENKAPITAL 6.023.053,29 5.881.990,62
I. Gezeichnetes Kapital 1.559.150,00 1.559.150,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag 4.322.840,62 3.538.297,67
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 141.062,67 784.542,95
B. RÜCKSTELLUNGEN 935.620,81 933.983,81
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 651.860,00 592.887,00
2. Steuerrückstellungen 237.488,81 277.336,81
3. Sonstige Rückstellungen 46.272,00 63.760,00
C. VERBINDLICHKEITEN 1.992.720,79 538.052,65
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 150.000,00 150.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Herstellerbanken 177.422,00 200.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 177.422,00 (Vorjahr: EUR 200.000,00)    
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 990.631,66 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 990.631,66 (Vorjahr: EUR 0,00)    
4. Sonstige Verbindlichkeiten 674.667,13 188.052,65
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 674.667,13 (Vorjahr: EUR 188.052,65)    
- davon aus Steuern: EUR 572.124,01 (Vorjahr: EUR 61.366,68)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 3.887,30)    
  8.951.394,89 7.354.027,08

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009/10

  2009/10
EUR
2008/09
EUR
1. Umsatzerlöse 3.026.080,00 199.666.054,18
2. Sonstige betriebliche Erträge 223.440,29 301.980,71
3. Gesamtleistung 3.249.520,29 199.968.034,89
4. Materialaufwand 0,00 -180.406.152,89
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 -179.960.765,67
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 -445.387,22
5. Personalaufwand -2.288.678,52 -9.272.148,34
a) Löhne und Gehälter -1.944.193,89 -7.491.708,58
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -344.484,63 -1.780.439,76
- davon für Altersversorgung: EUR 61.763,14 (Vorjahr: EUR 112.868,16)    
6. Abschreibungen -24.759,00 -525.659,97
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -452.872,53 -7.866.716,07
8. Erträge aus Beteiligungen 66.856,75 127.757,35
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.459,24 601.026,37
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -27.047,84 -1.925.579,27
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 540.478,39 700.562,07
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -399.415,72 95.251,68
a) laufendes Geschäftsjahr -86.889,25 -231.126,27
b) Vorjahre -312.526,47 326.377,95
13. Sonstige Steuern 0,00 -11.270,80
14. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 141.062,67 784.542,95

Anhang für das Geschäftsjahr 2009/10

A. Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Bei einer dauernden Wertminderung ist der beizulegende Wert angesetzt. Die Rückdeckungsversicherungen sind mit dem Rückkaufswert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit Ausnahme des Körperschaftsteuerguthabens zum Nennwert bilanziert.

Der Wert der Pensionsverpflichtung ist nach versicherungsmathematischen Methoden auf der Basis eines Zinsfußes von 6 % und unter Anwendung der Richttafel 2005 v. K. Heubeck ermittelt.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten werden - unter Beachtung des Imparitätsprinzips- mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

B. Erläuterungen zur Bilanz

I. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist in einem Brutto-Anlagenspiegel gesondert dargestellt.

II. Sonstige Ausleihungen

Die Position betrifft in vollem Umfang die Rückdeckungsversicherungen, die aufgrund Ausweisstetigkeit hier erfasst sind.

III. Rückstellungen

Es liegen keine sonstigen Rückstellungen von nicht unerheblichem Umfang vor.

IV. Übersicht der Verbindlichkeiten

  Davon mit einer Restlaufzeit Davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert  
  30.9.2010
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahren
EUR
von mehr als fünf Jahren
EUR
EUR Art der Sicherheiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 150.000,00 0,00 150.000,00 0,00 150.000,00 Grundschuld
Verbindlichkeiten gegenüber Herstellerbanken 177.422,00 177.422,00 0,00 0,00 177.422,00 Sicherungsübereignung
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 990.631,66 990.631,66 0,00 0,00 0,00  
Sonstige Verbindlichkeiten 674.667,13 674.667,13 0,00 0,00 0,00  
  1.992.720,79 1.842.720,79 150.000,00 0,00 327.422,00  

V. Haftungsverhältnisse

Es bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften (TEUR 5.113) gegenüber der Autowelt König GmbH & Co. KG sowie der AWK Automobile GmbH & Co. KG zugunsten der VW-Bank.

C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

D. Sonstige Angaben

I. Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren bestellt Herr Thomas König und Frau Karin König. Beide Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

II. Mitarbeiter

Zusammensetzung der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter:

  2009/2010
Arbeiter 2
Angestellte 42
Teilzeitkräfte 1
Gesamt 45

III. Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB

  Eigenkapital zum Ende des letzten Geschäftsjahres
EUR
Anteil an der Gesellschaft
in %
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
EUR
König Automobile Welt GmbH, Wunsiedel 15.770,37 100,00 -503,90
AWK Automobile GmbH & Co. KG, Coburg 1.155.323,08 25,04 210.227,31
Autohaus Friedrich GmbH & Co. KG, Hof 58.749,86 100,00 602.260,98
Räder Beteiligungsgesellschaft mbH, Coburg 26.508,55 100,00 1.721,71

IV. Angabe nach § 285 Nr. 11a HGB

Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftender Gesellschafter der Autowelt König GmbH & Co. KG mit Sitz in Wunsiedel.

V. Abschlussprüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr 2009/2010 berechnete Abschlussprüferhonorar für Abschlussprüfungsleistungen im Sinne des § 285 Nr. 17a) beträgt 2.126,00 EUR.

VI. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB.

Es liegen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen vor, die für die Vermögenslage von Bedeutung sind.

VII. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 141.062,67 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wunsiedel, den 15. Oktober 2010

Geschäftsführung

Anlagenspiegel zum 30. September 2010

  Anschaffungs- Herstellungskosten 1.10.2009
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten 30.9.2010
EUR
Anlagevermögen        
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 250.000,00 0,00 250.000,00
  0,00 250.000,00 0,00 250.000,00
Sachanlagen        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 156.083,33 0,00 0,00 156.083,33
Geschäftsfahrzeuge 131.092,44 0,00 0,00 131.092,44
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 373.000,00 0,00 373.000,00
  287.175,77 373.000,00 0,00 660.175,77
Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 188.174,00 13.514,15 0,00 201.688,15
Beteiligungen 5.450.970,62 65.301,98 45.000,00 5.471.272,60
Genossenschaftsanteile 200,00 0,00 0,00 200,00
Sonstige Ausleihungen 856.220,00 137.530,00 0,00 993.750,00
  6.495.564,62 216.346,13 45.000,00 6.666.910,75
  6.782.740,39 839.346,13 45.000,00 7.577.086,52
  kumulierte Abschreibungen 1.10.2009
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Auflösungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 30.9.2010
EUR
Anlagevermögen        
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.437,33 2.906,00 0,00 20.343,33
Geschäftsfahrzeuge 1.821,44 21.853,00 0,00 23.674,44
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00
  19.258,77 24.759,00 0,00 44.017,77
Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 105.203,71 0,00 0,00 105.203,71
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  105.203,71 0,00 0,00 105.203,71
  124.462,48 24.759,00 0,00 149.221,48
  Buchwert 30.9.2010
EUR
Buchwert 30.9.2009
EUR
Anlagevermögen    
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 250.000,00 0,00
  250.000,00 0,00
Sachanlagen    
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 135.740,00 138.646,00
Geschäftsfahrzeuge 107.418,00 129.271,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 373.000,00 0,00
  616.158,00 267.917,00
Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 201.688,15 188.174,00
Beteiligungen 5.366.068,89 5.345.766,91
Genossenschaftsanteile 200,00 200,00
Sonstige Ausleihungen 993.750,00 856.220,00
  6.561.707,04 6.390.360,91
  7.427.865,04 6.658.277,91

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AWK Auto Verwaltungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2009 bis zum 30. September 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und die Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Marktredwitz, den 17. Dezember 2010

Küspert & Rahn GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Küspert Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kffr. Rahn Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

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