Unternehmensberatung
Specialized Germany GmbH
Hauptstraße 4, 83607 Holzkirchen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Kerle seit 11.4.2025 | Geschäftsführer |
André Grunden seit 20.10.2021 | Prokura |
Michael Richter seit 21.8.2018 | Geschäftsführer |
Martin Wyrsch seit 12.8.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Specialized Europe GmbH | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Specialized Germany GmbHHolzkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen und Geschäftsmodell des Unternehmens Die Specialized Germany GmbH (Specialized) betätigt sich als Unternehmen im Bereich des Handels mit hochwertigen Fahrrädern. Neben Fahrrädern werden auch entsprechendes Fahrradzubehör und Bekleidung über den qualifizierten Fachhandel abgesetzt. Das Vertriebsgebiet erstreckt sich auf Deutschland, Österreich und Luxemburg. II. Wirtschaftsbericht 1. Branchenbezogene Rahmenbedingungen und Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Rahmenbedingungen für den Fahrradhandel sind sowohl mittel- als auch langfristig als positiv zu betrachten. Sowohl Bund als auch Länder und Kommunen sind bestrebt in ihrem Ausbau der Fahrradinfrastruktur. Dazu gehören neben Radwegen auch gesicherte Abstell- und Lademöglichkeiten. Viele Unternehmen der Privatwirtschaft bieten ihren Mitarbeitern mittlerweile die Möglichkeit des Bike-Leasings, was sich positiv auf den Absatz von Fahrrädern auswirkt. Dazu kommt ein steigender Trend zur Anschaffung von Zweit- oder Dritträdern für Freizeit oder Sport oder Transport. Für das Jahr 2023 liegen vom ZIV (Zweirad-Industrie-Verband e.V.) Marktdaten vor: Gegenüber 2022 ist der Bestand an Fahrrädern in Deutschland um 1,2 Mio Stück auf 84 Mio Stück gewachsen. Der Bestand an E-Bikes ist um 1,2 Mio Stück auf 11 Mio Stück gestiegen, damit sind E-Bikes weiterhin der Wachstumstreiber im Markt. Der Umsatz der Fahrradbranche lag 2023 bei 7,06 Milliarden EUR und liegt damit leicht unterhalb des Wertes von 2022 (7,36 Milliarden EUR). Bei den Stückzahlen ergibt sich ein ähnliches Bild. 2023 wurden in Deutschland 4,0 Mio Stück Fahrräder und E-Bikes verkauft, was einen leichten Rückgang gegenüber 2022 bedeutet. Bei Fahrrädern ohne Motorunterstützung ist der Absatz um 0,5 Mio Stück auf 1,9 Mio Stück zurückgegangen, während der Verkauf von E-Bikes nur leicht rückläufig war (von 2,2 Mio Stück auf 2,1 Mio Stück). Diese Zahlen belegen, dass sich die Fahrradbranche trotz der allgemein negativen Konsumklimas positiv entwickelt. Eine Marktsättigung ist laut ZIV nicht absehbar. (Quelle: ZIV Marktdaten Fahrräder und E-Bikes 2023 vom März 2023) 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 hat Specialized zum 31.12.2023 einen Gesamtumsatz von 190.562 T€ erzielt, das liegt 1,1 % unter dem Wert des Vorjahres. Trotz schwieriger Marktbedingungen hat Specialized damit die eigenen Erwartungen für 2023, einen Umsatz auf etwa vergleichbaren Niveau zum Vorjahr, erreicht. Ursache dafür ist ein starkes zweites Halbjahr mit deutlich verbesserter Lieferfähigkeit und der Verkauf von sehr attraktiven neu eingeführten Produkten im Road Bereich. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 59 T€ auf 5.044 T€ erhöht. Die Unternehmensleitung beurteilt den Geschäftsverlauf für das Jahr 2023 daher als sehr zufriedenstellend, speziell vor dem Hintergrund des schwierigen Marktumfelds. Die größten Aufwandspositionen waren der Wareneinkauf, die Marketing- und Personalaufwendungen, sowie die Aufwendungen für Frachten. Die Bilanzsumme zum Stichtag 31.12.2023 betrug 49.425 T€, das bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 19.972 T€ (-28,8 %). Hauptursache dafür ist der Rückgang von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 20.015 T€ auf 42.274T€. Weiter haben sich die in 2022 hohen Barmittel von 4.052 T€ auf 1.879 T€ wieder reduziert. Das Anlagevermögen hat sich u.a. aufgrund der Eröffnung des Flagship Store München hingegen um 981 T€ auf 2.766 T€ erhöht. Gleichzeitig haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 19.839 T€ auf 24.633T€ reduziert. Der Finanzierungsbedarf des Anlage- und Umlaufvermögens im Jahr 2023 konnte durch Eigenmittel und kurzfristige Verbindlichkeiten gedeckt werden. Am Ende des Berichtsjahres bestand mit Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten ein positiver Finanzierungssaldo in Höhe von 1.879 T€ (Vorjahr 4.052 T€). Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 liegt bei einem Wert von 43,3 % (Vorjahr 25,4 %). III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Specialized geht in den nächsten Jahren von einer leicht steigenden Umsatzentwicklung im Einzelhandel aus. Ebenfalls erwartet Specialized eine Erhöhung der Umsätze über die eigene Online Verkaufsplattform und auch im Store München, also ein moderates Wachstum über alle Verkaufskanäle. Specialized wird auch weiterhin in den folgenden Jahren kontinuierlich die Organisation und die Prozessstrukturen an die Anforderungen und Kundenwünsche entsprechend anpassen. Dazu gehören sowohl interne Effizienz- und Qualitätsverbesserungen, als auch Instrumente und Maßnahmen zur Kostenkontrolle. 2. Chancenbericht In Deutschland gehört Specialized zu einer der führenden Marken sowohl im Mountainbike, E-Mountainbike, Rennrad wie auch im Urban E-Bike Bereich. Die Produkte werden in Leserumfragen und Tests regelmäßig ausgezeichnet. So erhielt Specialized im Jahr 2023 unter anderem eine Auszeichnung für das beste jemals getestete Rennrad vom Tour Magazine, den Preis-Leistungs-Tipp für Urban E-Bikes vom Focus e-Bike Magazin und vom Magazin ElektroRad die Hervorhebung als "das beste SUV Bike 2024". Neben positiven Erwähnungen in Fachpresse und Onlinemedien Specialized führt auch die Teilnahme an mehreren Bike Events dazu, dass Bekanntheit und Image der Marke sich weiterhin positiv entwickeln. 3. Risikobericht Specialized ist als agierender Großhändler neben den allgemeinen wirtschaftlichen Risiken auch spezifischen Produkt- sowie Finanzrisiken ausgesetzt. 3.1. Risikomanagementsystem Unternehmensrelevante Risiken werden bei Specialized auf Geschäftsführungsebene wöchentlich diskutiert und ggf. notwendige Maßnahmen zur Risikoabwehr umgehend eingeleitet sowie deren Umsetzung stetig nachgeprüft. Im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess umfasst diese Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit, der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie der Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften. Es stellt sicher, dass sowohl unternehmerische als auch bilanzielle Sachverhalte richtig erfasst, gewürdigt und aufbereitet werden und in die Rechnungslegung übernommen werden. Des Weiteren werden im Rahmen von Soll-/Ist-Vergleichen auf allen Führungsebenen die Ziele regelmäßig überprüft, Steuerungsmaßnahmen vereinbart und deren Wirksamkeit verfolgt. Informationen über zukünftige Entwicklungen werden über Besprechungen, Berichte und Protokolle im Unternehmen über alle Ebenen ausgetauscht und an geeigneter Stelle beurteilt. Die Organisationsstruktur von Specialized ermöglicht durch eine klare Abgrenzung von Verantwortungsbereichen, sowie verschiedener Kontroll- und Überprüfungsmechanismen deren Sicherstellung. 3.2. Finanzrisiken Finanzrisiken werden durch eine zeitnahe und transparente Berichterstattung überwacht. Diese beinhalten monatlich zu erstellende Gewinn- und Verlustrechnungen sowie die dazugehörigen Bilanzen. Des Weiteren erfolgt auf Monatsbasis eine Cash-Flow-Planung zur Erkennung von Liquiditätsrisiken. Neben den bekannten Zahlungsverzögerungen bei Kunden sind keinerlei Ausfall- oder Liquiditätsrisiken kundenseitig zu erkennen. 3.3. Gesamtaussage Risiken Risiken mit bestandsgefährdenden Auswirkungen sind für das Management des Unternehmens nicht erkennbar. 4. Gesamtaussage zum Unternehmen und Marktumfeld Nach einem Jahr mit stabilen Umsätzen und hohen Lagerbeständen im Einzelhandel geht die Geschäftsleitung davon aus, dass sich der Gesamtmarkt im Jahr 2024 ähnlich wie im Vorjahr entwickeln wird. Specialized schätzt die zukünftigen mittel- und langfristigen Entwicklungen im Fahrradmarkt als positiv ein, da sie davon ausgeht, dass die Nachfrage nach Fahrrädern im Kontext des Mobilitätswandels, der immer stärkeren Durchdringung von E-Bikes und die Nutzung des Fahrrades als Sportgerät weiterhin hoch bleibt und auch noch Wachstumspotential besteht. Dazu kommen attraktive neue Produkte, die Specialized im Laufe des Jahres 2024 auf den Markt bringen wird. Insgesamt erwartet die Geschäftsleitung für 2024 ein moderates Wachstum bei sowohl Umsatz als auch Ergebnis. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Angaben gem. § 264 Abs. 1a HGB Sitz der Specialized Germany GmbH ist Holzkirchen. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HR B 227626 im Register des Amtsgerichts München eingetragen. 2. Angaben zur Form und Darstellung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die im Erläuterungsteil dargestellten, gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, maßgebend. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden sonstige Vermögensgegenständen des Vorjahres in Höhe von 36.494,36 € unter die Vorräte umgegliedert. 4. Erläuterungen zur Bilanz 4.1. Anlagevermögen Das unbewegliche sowie das bewegliche Sachanlagevermögen werden zu Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten bewertet und, soweit sie abnutzbar sind, über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. 4.2. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Erkennbare Risiken werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Dem in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegenden allgemeinen Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. In den Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber der Gesellschafterin enthalten in Höhe von EUR 17,52 (Vorjahr: EUR 0,00). In den sonstigen Vermögensgegenstände sind Forderungen gegenüber der Gesellschafterin enthalten in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 4.256,42). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 261.037,89 (Vorjahr: EUR 21.153,00). 4.3. Rückstellungen Die Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, angesetzt und tragen sämtlichen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Händlerrabatte, ausstehende Rechnungen und Mitarbeiterbonusse. 4.4. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin enthalten in Höhe von EUR 24.584.082,63 (Vorjahr: EUR 43.991.315,67). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 591.809,40 (Vorjahr: EUR 180.826,53) enthalten. Die Steuerverbindlichkeiten entfallen auf Lohn- und Kirchensteuer (Vorjahr: im Wesentlichen Umsatzteuer und geringfügig Lohn- und Kirchensteuer). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Absatz 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Umsatzerlöse werden zu rund 78 % im Inland und zu rund 22 % im europäischen Ausland (im Wesentlichen Österreich und Luxemburg) realisiert. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR -53,34 (Vorjahr: EUR -0,76) enthalten. In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Zinsaufwendungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von EUR 867.930,04 (Vorjahr: EUR 835.150,00) enthalten. 6. Sonstige Angaben 6.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing und Mietverträgen Infolge der am 31. Dezember 2023 bestehenden Leasingverträge ergeben sich für die folgenden Jahre sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt EUR 334.614,87. Aufgrund der am 31. Dezember 2023 bestehenden Mietverträge mit gesetzlicher Kündigungsfrist sind Mietzahlungen in Höhe von EUR 90.423 im Monat zu leisten. 6.2. Arbeitnehmer Durchschnittlich waren während des Geschäftsjahres 90 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 90 kaufmännische Mitarbeiter. 6.3. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im abgelaufenen Geschäftsjahr Herr Martin Wyrsch, Rain/Schweiz, Herr Michael Richter, München und Herr Joseph Michael Tiller, Californien. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 6.4. Gesamtbezüge für Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Unter Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet. 6.5. Angaben zu § 285 Nr. 11 HGB Unter Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Absatz 3 Nr. 1 HGB wird auf die Angabe der Beteiligung verzichtet. 6.6. Angaben zu § 285 Nr. 14 HGB Die Specialized Bicycle Components Inc., USA, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. 6.7. Angaben zu § 285 Nr. 17 HGB Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt insgesamt TEUR 54, davon für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 42, für Steuerberatungsleistungen TEUR 12. 6.8. Angaben zu § 285 Nr. 34 HGB Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Holzkirchen-Föching, 11. November 2024 Die Geschäftsführung gez. Martin Wyrsch gez. Michael Richter sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Specialized Germany GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Specialized Germany GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Specialized Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Bocholt, 11. November 2024 bswp
Büdding ter Steege Weiß PartGmbB
gez. Felix Büdding, Wirtschaftsprüfer gez. Frank ter Steege, Wirtschaftsprüfer |
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