Transdev Sachsen-Anhalt GmbH

Wintergartenstraße 12, 04103 Leipzig, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 114585
Vorher
Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt GmbH
Eingetragen
6.12.2004
Branche
Personenbeförderung im Linienverkehr auf der StraßeBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr a. n. g.
Gegenstand
Erbringung von Verkehrsdienstleistungen aller Art im Land Sachsen-Anhalt und in weiteren Bundesländern.

Historie

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Management

NameRolle
Roman Bartels
seit 20.1.2025
Geschäftsführer
Jan Kleinwechter
seit 7.2.2019
Geschäftsführer
Heiko Tröger
seit 15.12.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Transdev Group Société AnonymeFRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Transdev GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Transdev Sachsen-Anhalt GmbH (vormals: Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt GmbH)

Halberstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt GmbH (seit 16. März 2015: Transdev Sachsen-Anhalt GmbH), Halberstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, 26. Juni 2015

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wehner, Wirtschaftsprüfer

Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2014

AKTIVA

EUR EUR 31.12.2013
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Software   34.885,00 78.777,00
II. Sachanlagen      
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   62.637,00 18.133,00
III. Finanzanlagen      
Beteiligungen   1.384,00 1.384,00
    98.906,00 98.294,00
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe   65.616,77 131.269,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 111.061,10   3.819.530,51
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.037.483,93   1.872.633,26
- davon gegen Gesellschafter EUR 7.037.483,93 (i. Vj. EUR 1.757.402,47)      
- davon aus Lieferungen und Leistungen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 115.230,79)      
3. Sonstige Vermögensgegenstände 251.270,35   829.741,74
    7.399.815,38 6.521.905,51
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   15.488,71 15.132,71
    7.480.920,86 6.668.308,14
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   40.347,84 25.170,04
    7.620.174,70 6.791.772,18

PASSIVA

     

EUR

EUR
31.12.2013
EUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital   25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage   75.000,00 75.000,00
    100.000,00 100.000,00
B. RÜCKSTELLUNGEN      
Sonstige Rückstellungen   4.355.846,54 4.819.722,96
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.279,30   1.040.897,60
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.018.092,82   696.738,97
- davon gegenüber Gesellschafter EUR 191.673,83 (i. Vj. EUR 94.718,27)      
- davon aus Lieferungen und Leistungen EUR 3.018.092,82 (i. Vj. EUR 696.738,97)      
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.816,23   0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 140.752,59   134.412,65
- davon aus Steuern EUR 59.463,05 (i. Vj. EUR 42.934,89)      
    3.163.940,94 1.872.049,22
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   387,22 0,00
    7.620.174,70 6.791.772,18

Gewinn- und Verlustrechnung für 2014

EUR EUR 2013
EUR
1. Umsatzerlöse   32.784.189,95 34.604.314,35
2. Sonstige betriebliche Erträge   872.577,75 3.040.850,61
    33.656.767,70 37.645.164,96
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -2.703.377,93   -2.814.914,55
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -24.453.504,15   -24.470.703,78
    -27.156.882,08 -27.285.618,33
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -3.700.340,15   -3.199.320,32
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -728.965,74   -658.587,41
- davon für Altersversorgung EUR 375,24 (Vj. EUR 420,35)-   -4.429.305,89 -3.857.907,73
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -66.458,00 -90.357,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -3.578.250,61 -6.343.425,78
    -35.230.896,58 -37.577.308,84
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.756,39   29.664,90
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 98,14 (Vj. EUR 1.454,92)      
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -93.067,96   -55.113,83
- davon an verbundene Unternehmen EUR 9.817,44 (Vj. EUR 2.236,35)      
    -60.311,57 -25.448,93
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -1.634.440,45 42.407,19
10. Sonstige Steuern   -2.012,58 -1.288,89
11. Ertrag aus der Verlustübernahme   1.636.453,03 0,00
12. Aufwand aus Gewinnabführung   0,00 -41.118,00
13. Jahresergebnis   0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Allgemeines

Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung zu Grunde.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Von den in § 288 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften eingeräumten Erleichterungen macht die Gesellschaft Gebrauch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Für die Aufstellung des Jahresabschluss waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

2. Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert, angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsbedingte Nutzungsdauer. Die Bemessung der betriebsbedingten Nutzungsdauer beruht auf betrieblichen Erfahrungen. Unterjährige Zugänge von abnutzbaren Anlagegegenständen werden zeitanteilig abgeschrieben.

Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten in einer Höhe von höchstens 150,00 EUR, die selbständig nutzbar sind, werden abgeschrieben.

Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten in einer Höhe von mehr als 150,00 EUR aber nicht mehr als 1.000,00 EUR werden in einen Sammelposten eingestellt. Der Sammelposten wird im Jahr seiner Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren linear jeweils mit 20 % aufwandswirksam aufgelöst. Verkäufe oder Entnahmen wirken sich auf den Sammelposten nicht aus.

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bzw. bei dauerhafter Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

3. Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

4. Verbundene Unternehmen

Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die mittelbar oder unmittelbar im Mehrheitsbesitz der Transdev Group S.A., Paris, Frankreich, stehen.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Abweichend zum Vorjahr wurden die Umsatzerlöse anhand von Erlösübersichten monatlich auf der Basis von Hochrechnungen der bisherigen Ist-Erlöse unter Berücksichtigung der vorliegenden Verträge sowie von Erfahrungswerten geschätzt. Es wurden unterjährige Anpassungen vorgenommen.

6. Liquide Mittel

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bewertet.

7. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für geleistete Zahlungen gebildet, soweit der Aufwand das Geschäftsjahr 2015 betrifft.

8. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bewertet.

9. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Bei der Bewertung der sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die erstmalige Erfassung der Rückstellung und der zukünftigen Zuführungen nach der Bruttomethode. Der Zinsertrag aus der Abzinsung wird gesondert vom Zuführungsbetrag erfasst und im Finanzergebnis ausgewiesen.

10. Verbindlichkeiten

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit ihrem Erfüllungsbetrag.

11. Schätzungen von Aufwendungen und Erträgen

Im Rahmen der zeitnahen Erstellung des Jahresabschlusses werden auf dem Stand der Buchhaltung im Dezember 2014 Aufwands- und Ertragsschätzungen für den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2014 vorgenommen. Für Teile dieser Aufwands- und Ertragskomponenten liegen Abrechnungen zum Teil erst nach dem Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses vor.

12. Schätzungen von Ansprüchen aus der Leistungserbringung

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden wie im Vorjahr insbesondere die Ansprüche auf Erstattungen für Fahrgeldausfälle aus der Beförderung Schwerbehinderter sowie die Ansprüche gegen Verkehrsverbünde und sonstige Leistungsempfänger zum 31. Dezember 2014 auf Basis der gesetzlichen und vertraglichen Grundlagen geschätzt, da die Endabrechnungen durch die Leistungsempfänger regelmäßig nach Erstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft erfolgen.

II. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung des Anlagevermögens und dessen Entwicklung (einschließlich der kumulierten Anschaffungskosten und kumulierten Abschreibungen) sind im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Da die endgültige Abrechnung der Verbundzuscheidungen in der Regel mehrere Jahre in Anspruch nehmen kann, können sich unter Umständen bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auch tatsächliche Restlaufzeiten von über einem Jahr ergeben.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 7.037 enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen die Gesellschafterin Transdev GmbH, Berlin, aus Cash Pool-Guthaben von insgesamt TEUR 5.229, TEUR 1.636 aus Verlustübertrag und TEUR 172 aus Umsatzsteuererstattung.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen zum 31. Dezember 2014 nicht.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 251) bilden die Schadenerstattung (TEUR 482) für Unfälle die größten Posten und eine Erlöswertberichtigung (TEUR -249).

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 25, die Kapitalrücklage unverändert TEUR 75. Gesellschafterin der TDSA ist die Transdev GmbH, Berlin. Mit der Transdev GmbH besteht seit dem 26. November 2004 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 4.356) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für die unterlassene Instandhaltung und Hauptuntersuchungen fremder Fahrzeuge des Personenverkehrs (TEUR 1.534), für ausstehende Rechnungen (TEUR 2.392), ausstehenden Urlaub und Überstunden (TEUR 132), Prozesskostenrisiken (TEUR 55) und Berufsgenossenschaft (TEUR 54). Die Höhe der Rückstellungen wurde auf Grund von Erfahrungswerten anhand der erwarteten Aufwendungen geschätzt bzw. auf Grundlage bestehender Verträge ermittelt.

5. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.019 enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber der Transdev Regio GmbH (TEUR 2.723) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung für Subunternehmerleistungen sowie gegenüber der Transdev GmbH (TEUR 192) aus Lieferung und Leistung sowie Sachversicherung.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr 2014 TEUR 32.784 und enthalten im Wesentlichen Umsätze aus schienengebundenem Personenverkehr (Nahverkehr, Fernverkehr, Schülerverkehr), Zuschüsse für Verkehrsdurchführung und sonstige Verkehrsleistungen. Die Umsatzerlöse enthalten periodenfremde Umsatzkorrekturen in Höhe von TEUR -1.038.

Abweichend zum Vorjahr wurden die Umsatzerlöse anhand von Erlösübersichten monatlich auf der Basis von Hochrechnungen der bisherigen Ist-Erlöse unter Berücksichtigung der vorliegenden Verträge sowie von Erfahrungswerten geschätzt. Es wurden unterjährige Anpassungen vorgenommen.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen die Schadenerstattung für Unfälle (TEUR 228). Darüber hinaus werden Erträge aus der Vermietung von Werbeflächen, des Caterings im Rahmen der Verkehrsverträge und der Weiterbelastung von Kosten an Dritte ausgewiesen. Periodenfremde sonstige betriebliche Erträge (TEUR 416) ergeben sich im Wesentlichen aus Erträgen aus Auflösungen von Rückstellungen.

3. Materialaufwand

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betreffen - ohne Berücksichtigung der Erstattungen für Mineralölsteuer und Heizdiesel von TEUR 175 - insbesondere Aufwendungen für Treibstoffe (TEUR 2.632) sowie Ersatzteile für Schienenfahrzeuge (TEUR 153).

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen von TEUR 24.454 setzen sich hauptsächlich aus Trassen- und Stationsentgelten (TEUR 16.798), Aufwendungen für Fahrzeugleasing und -miete (TEUR 3.938), für die Instandhaltung und Reinigung von Fahrzeugen (TEUR 3.599) sowie die Fremdleistung von Subunternehmern (TEUR 119) zusammen. Der Materialaufwand enthält periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 24.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 3.578) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Verkaufsprovisionen (TEUR 727), Aufwendungen aus der Management Fee (TEUR 630) und aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag (TEUR 362) gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Aufwendungen aus Unfällen (TEUR 305). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Bestandteile in Höhe von TEUR 104.

5. Finanzergebnis

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind TEUR 51 (i. Vj. TEUR 20) enthalten, die aus der Aufzinsung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr resultieren.

In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind TEUR 33 (i. Vj. TEUR 30) enthalten, die aus der Abzinsung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr resultieren.

IV. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Verpflichtungen:

  TEUR
Miet- und Leasingverpflichtungen 12.134
Management Fee 630
Geschäftsbesorgung 362
Garantiegebühr Paris 234
Shared Service Center Fee 36
Summe 13.396

Die finanziellen Verpflichtungen bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Laufzeit der Leasingverträge entspricht der Laufzeit der Verkehrsverträge und endet im Dezember 2017. Die weiteren Verträge besitzen eine Mindestlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Mitarbeiterzahl

Im Geschäftsjahr 2014 waren durchschnittlich 105 (i. Vj. 102) Angestellte beschäftigt. Davon waren 103 (i. Vj. 99) im Fahrdienst und 2 (i. Vj. 3) in der Verwaltung tätig.

Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr 2014:

Herr Matthias Löser, Dipl.-Ing. für Schienenfahrzeugtechnik,

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hat am 1. Dezember 2011 5,12 % an der Magdeburger Regionalverbund GmbH, Magdeburg (MAREGO), erworben.

Konsolidierungskreis

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Transdev Group S.A., Paris, Frankreich, (kleinster und größter Konsolidierungskreis) eingebunden. Der nach IFRS aufgestellte Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Transdev Group S.A., Paris, Frankreich, wird in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden.

 

Halberstadt, 25. Juni 2015.

Transdev Sachsen-Anhalt GmbH, Halberstadt

Die Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Matthias Löser

Entwicklung des Anlagevermögens 2014

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.01.2014
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2014
EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 407.277,12 4.350,00 0,00 411.627,12
Entgeltlich erworbene Software 407.277,12 4.350,00 0,00 411.627,12
II. Sachanlagen 654.058,19 62.720,00 2.697,69 714.080,50
1. Maschinen und maschinelle Anlagen 581.440,00 0,00 0,00 581.440,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 72.618,19 62.720,00 2.697,69 132.640,50
III. Finanzanlagen 1.384,00 0,00 0,00 1.384,00
Beteiligungen 1.384,00 0,00 0,00 1.384,00
  1.062.719,31 67.070,00 2.697,69 1.127.091,62
  Kumulierte Abschreibungen
  01.01.2014
EUR
Zugänge
EUR
31.12.2014
EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 328.500,12 48.242,00 376.742,12
Entgeltlich erworbene Software 328.500,12 48.242,00 376.742,12
II. Sachanlagen 633.227,50 18.216,00 651.443,50
1. Maschinen und maschinelle Anlagen 581.440,00 0,00 581.440,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.787,50 18.216,00 70.003,50
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
  961.727,62 66.458,00 1.028.185,62
  Buchwerte
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 34.885,00 78.777,00
Entgeltlich erworbene Software 34.885,00 78.777,00
II. Sachanlagen 62.637,00 18.133,00
1. Maschinen und maschinelle Anlagen 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.637,00 18.133,00
III. Finanzanlagen 1.384,00 1.384,00
Beteiligungen 1.384,00 1.384,00
  98.906,00 98.294,00

LAGEBERICHT 2014

A. Grundlagen des Konzerns

Die Transdev Sachsen-Anhalt GmbH (TDST) mit Sitz in Halberstadt ist ein Eisenbahnverkehrsunternehmen. Die Züge der TDST fahren im Auftrag der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) und dem Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) und befördern Fahrgäste im sogenannten Nordharznetz im Großraum Halberstadt nach Halle, Vienenburg, Bernburg, Blankenburg, Thale, Magdeburg und Berlin.

Die TDST ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Transdev GmbH, Berlin.

Die Transdev GmbH ist ein Tochterunternehmen der Transdev Group S.A., Paris, Frankreich, welches zu den international aufgestellten Unternehmensgruppen im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zählt. Anteilseigner der französischen Transdev sind die Caisse des Dépôts et Consignations, Paris, Frankreich, sowie Veolia Environnement S.A., Paris, Frankreich. Seit April 2013 firmiert die Veolia Transdev (VTD) weltweit als Transdev.

Die Gesellschaft unterliegt den Regelungen des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG).

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat sich in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld als stabil erwiesen und bleibt auf Wachstumskurs, wenn auch nur leicht. Der deutsche Arbeitsmarkt stellt sich nach wie vor positiv dar. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal 2014 um 0,1 % höher als im zweiten Quartal und höher als im Vorjahr ( + 1,2 %). Im zweiten Quartal 2014 war das BIP geringfügig zurückgegangen (-0,1 %), nachdem die deutsche Wirtschaft mit viel Schwung ins Jahr gestartet war (erstes Quartal 2014: +0,8 %).

Im Jahr 2015 dürfte sich die verhaltene wirtschaftliche Entwicklung fortsetzen und der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts bei 1,0 % liegen. Bei einer erwarteten Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts von 1,0 % und einer Inflationsrate von 0,7 % (bedingt durch den Ölpreisrückgang) ist ein Abgleiten in die Deflation nicht wahrscheinlich. 1

1 Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Jahresgutachten 2014/2015.

2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im ersten Halbjahr 2014 waren in Deutschland fast 5,6 Milliarden Passagiere im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen zu verzeichnen. Dies sind somit 0,5 % mehr als im ersten Halbjahr 2013. 2

Im Nahverkehr stieg das Fahrgastaufkommen lauf Statistischem Bundesamt im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 um 0,5 %. Im Fernverkehr war ein Rückgang um 0,3 % zu verbuchen. Im Schnitt wurden fast 31 Millionen Fahrten am Tag zurückgelegt. Eisenbahnen und S-Bahnen beförderten 1,2 Milliarden Passagiere (+2,1 %), mit Straßen-, Stadt- und U-Bahnen fuhren 1,9 Milliarden Fahrgäste ( + 1,8 %), dagegen wurden im Busverkehr weniger Fahrgäste registriert (-1,2 %, auf 2,7 Milliarden Passagiere).

Im Fernverkehr (ausgenommen Fernbus) wurden 62 Millionen Personen befördert und damit 0,5 % weniger als im ersten Halbjahr 2013. Aufgrund der Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes und der Öffnung des Marktes für Fernbusse ab Januar 2013 stieg die Zahl der Passagiere in diesem Sektor stark um 8,1 % auf fast 1,4 Millionen an. Zahlreiche Unternehmen wie MeinFernbus oder FlixBus sowie der Postbus stiegen in den Markt ein und betreiben derzeit eine Vielzahl von Fernbus-Strecken, deren Rentabilität sich erst zeigen muss. Ein großes Problem sind dabei auch die kaum oder nicht vorhandenen Zentralen Omnibusbahnhöfe (ZOBs) und deren Finanzierung. 3

Im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) herrschte auch im Jahr 2014 weiterhin enormer Wettbewerbsdruck um Ausschreibungen von Neu- oder Bestandsverkehren. Zu den größten Wettbewerbern der Transdev GmbH gehören weiterhin die Deutsche Bahn AG, Tochtergesellschaften ausländischer Staatsbahnen wie Netinera (italienische Staatsbahn FS) und Abellio (niederländische Staatsbahn NS) sowie große Landesbahnen (wie die Hessische Landesbahn). Der Eintritt weiterer Wettbewerber in den Markt hat sich auch in 2014 fortgesetzt, neben National Express nunmehr auch Go Ahead als zweitem großen britischen in Deutschland präsenten Verkehrskonzern.

Im SPNV-Markt steigern die Wettbewerber der DB AG weiterhin ihre Marktanteile. Im Jahr 2014 lag die Anzahl der Vergabeverfahren höher als in den Vorjahren. Dieser Trend wird sich in den folgenden 2-3 Jahren fortsetzen, insbesondere wegen des Auslaufens großer Verkehrsverträge der DB in Baden-Württemberg und bei verschiedenen S-Bahn- und Expressnetzen in Ballungsräumen. Darüber hinaus werden derzeit viele frühe wettbewerbliche Verkehrsverträge zum zweiten Mal ausgeschrieben, nachdem ihre oft rund zehnjährige Vertragslaufzeit ausläuft. Bis 2016 sollen insgesamt mindestens weitere 150 Millionen Zugkilometer (Zkm) ausgeschrieben werden.

Im eigenwirtschaftlichen Schienenfernverkehr sind die Rahmenbedingungen in 2014 durch die erfolgreiche Aufnahme vieler neuer Fernbusangebote anspruchsvoller geworden. Preissensible Fahrgäste sind von der Schiene auf den Bus umgestiegen. Der Marktanteil der Wettbewerber im Fernverkehr lag bei unter einem Prozent gemessen an der Verkehrsleistung und wird durch die Einstellung des Fernzuges InterConnex (Leipzig-Warnemünde) im Dezember 2014 im kommenden Jahr sinken.

2 Destatis, 1. Halbjahr 2013: 5,6 Milliarden Fahrgäste fuhren mit Bussen und Bahnen, Pressemitteilung vom 18. September 2014.
3 Destatis, 1. Halbjahr 2013: 5,6 Milliarden Fahrgäste fuhren mit Bussen und Bahnen, Pressemitteilung vom 29. September 2013.

3. Geschäftsverlauf

Seit dem 11. Dezember 2005 führt das Unternehmen im Auftrag der Länder Sachsen-Anhalt, vertreten durch den Aufgabenträger Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) und Niedersachsen, vertreten durch den Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB), SPNV-Leistungen auf den Strecken Magdeburg-Thale, Halle-Vienenburg, Könnern-Bernburg und Blankenburg-Halberstadt sowie Leistungen des Schienenpersonenfernverkehrs (SPFV) auf der Strecke Magdeburg-Berlin durch. Im Jahr 2014 betrug der Leistungsumfang im Nordharznetz ca. 3,030 Mio. Zugkilometer und der Harz-Berlin-Express (HBX) legte ca. 0,05 Mio. Zugkilometer zurück.

Die TDST tritt im Schienenpersonenverkehr unter den regionalen Marken "HarzElbeExpress" und "Harz-Berlin-Express" auf.

Im Jahr 2014 waren durchschnittlich 105 [i. Vj 102] Angestellte beschäftigt. Davon waren 103 [i. Vj 99] im Fahrdienst und 2 [i. Vj 3] in der Verwaltung tätig.

Zur Erbringung der Leistungen im Schienenpersonennahverkehr wurden durchschnittlich 18 Triebfahrzeuge vom Typ LINT 27 und LINT 41 eingesetzt. Im Jahr 2014 wurden mit 18 Triebwagen 3,866 Mio. [i. Vj 3,856 Mio.] Gesamt-Fahrzeugkilometer zurückgelegt.

Die planmäßige Instandhaltung der Triebfahrzeuge wird entsprechend der Vorgaben des Herstellers und des Fahrzeugeigentümers sowie den Vorgaben des Verkehrsvertrages durchgeführt. Im geplanten Umfang wurden Maßnahmen der schweren Instandhaltung auch im Geschäftsjahr 2014 durchgeführt.

Die Pünktlichkeit im Nordharznetz stieg im Jahr 2014 auf 96,68 % [i. Vj 96,53 %].

Die TDST hat sich am Vergabeverfahren für die Regionalexpresslinie RE4 von Halle (Saale) nach Goslar beteiligt und den Zuschlag erteilt bekommen. Ab Fahrplanwechsel im Dezember 2015 wird die TDST für 2 Jahre mit der Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr den Betrieb aufnehmen. Der Leistungsumfang beträgt jährlich rund 0,96 Mio. Zugkilometer.

Im Jahr 2012 wurde das bestehende Qualitätsmanagement durch ein anspruchsvolles Sicherheitsmanagementsystem ersetzt. Mit Bescheid vom 31. Juli 2012 wurde der TDST die Sicherheitsbescheinigung gemäß § 7a AEG erteilt. Ein Nachweis über die besonderen Anforderungen für den sicheren Verkehrsbetrieb für Personal und Fahrzeuge wurde erbracht.

4. Lage

4.1 Vermögenslage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur der TDST ist durch die Einbindung der TDST in das Cash-Management-System des Transdev-Konzerns und die Gewinnabführung an die Transdev GmbH gekennzeichnet.

Die Aktiva betragen zum Bilanzstichtag TEUR 7.620 (i. Vj. TEUR 6.792). Das Umlaufvermögen ist mit TEUR 7.481 (i. Vj. TEUR 6.668) höher als im Vorjahr. Die Forderungen aus dem Cash Pool betragen TEUR 5.229 (i. Vj. TEUR 1.757). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen in 2014 auf TEUR 7.037 (i. Vj. TEUR 1.873).

Die Anlagenintensität (Anlagevermögen / Bilanzsumme) beträgt 1,3 % [i.Vj. 1,4 %], die Umlaufintensität (Umlaufvermögen / Bilanzsumme) 98,2 % [i. Vj. 98,2 %].

Die geringe Anlagenintensität ist begründet darin, dass die Fahrzeuge für die Verkehrsdurchführung im Schienenverkehr konzernintern angemietet bzw. geleast sind.

Die Passiva betragen zum Bilanzstichtag TEUR 7.620 (i. Vj. TEUR 6.792). Die Rückstellungen betragen TEUR 4.356 (i. Vj. TEUR 4.820). Der Rückgang ist auf veränderte Zahlungsmodalitäten von DB Netz zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten sind mit TEUR 3.164 (i. Vj. TEUR 1.872) höher als im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 3 (i. Vj. TEUR 1.041). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 3.018 (i. Vj. TEUR 697). Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 7 auf TEUR 141 (i. Vj. TEUR 134) erhöht.

Die gestiegenen Forderungen ergeben sich im Wesentlichen aus der Verlustübernahme durch die Transdev GmbH sowie aus gestiegenen Cash-Pool Forderungen. Im Jahr 2014 gibt es keine weiteren Auswirkungen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten (ohne Rückstellungen) sind vollständig durch das Umlaufvermögen gedeckt. Die Liquidität war zu jedem Zeitpunkt gesichert, die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2014 zu jedem Zeitpunkt ihren Verbindlichkeiten nachkommen.

Das Eigenkapital der TDST beträgt unverändert TEUR 100. Auf Basis des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der Transdev GmbH, Berlin, erfolgte eine Verlustübernahme der Mutter in Höhe von TEUR 1.636 (i. Vj. TEUR 41 Gewinnabführung).

4.2 Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über ein Cash-Management-System mit der Transdev GmbH, Berlin, welches unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Monatsende gekündigt werden kann. Eine Kündigung ist bisher nicht erfolgt. Die Gesellschaft verfügt über einen Kreditrahmen von TEUR 2.000. Die Kreditlinie wurde im Geschäftsjahr 2014 zu keinem Zeitpunkt überschritten.

Zusammensetzung des Finanzmittelfonds 2014 2013
Liquide Mittel 15.489 15.132
Cash-Pool-Forderungen 5.229.261 1.757.402
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 5.244.750 1.772.534

Die Veränderung des Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2014 resultiert aus der endgültigen Abrechnung der Fahrgeldeinnahmen im DB Tarif die sich aus der Fahrgastzählung im Jahr 2008/2009 ergeben haben. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2014 jederzeit in der Lage, ihre fälligen Verbindlichkeiten zu bedienen. Durch die Einbindung in das Cash-Management-System verfügt die Gesellschaft über einen finanziellen Rahmen für das operative Geschäft und die Finanzierung neuer zukunftssichernder Investitionen.

4.3 Ertragslage

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit reduzierte sich im Jahr 2014 um TEUR 1.677 auf TEUR -1.634 [i. Vj. TEUR 42]. Die Umsatzrentabilität (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit / Umsatzerlöse) sank im Vergleich zum Vorjahr von 0,1 % auf -5,0 %. Die Entwicklung des Ergebnisses wird nachfolgend geschildert.

Die Umsatzerlöse sanken im Jahr 2014 um TEUR 1.820 auf TEUR 32.784 [i. Vj. TEUR 34.604]. In den Umsatzerlösen sind im Wesentlichen Umsätze aus dem schienengebundenen Personenverkehr (Fahrscheinerlöse, Verbundeinnahmen und Schülerverkehr) und Zuschüsse enthalten. Die Zuschüsse im Eisenbahnbereich basieren auf den Verkehrsverträgen mit dem Land Sachsen-Anhalt sowie dem Zweckverband Großraum Braunschweig. Die Senkung der Umsatzerlöse ist im Wesentlichen auf die gesunkenen Fahrgeldeinnahmen zurückzuführen. Aufgrund der im Jahr 2013 gestarteten Fahrgastzählung im HEX-Streckennetz wurden niedrigere Fahrscheinerlöse zum Ansatz gebracht und endgültige Einnahmen im DB Tarif aus den Vorjahren abgerechnet. Des Weiteren wurden keine Revisionen (HU) durchgeführt und dadurch keine Erträge aus Weiterbelastung von Aufwendungen erzielt. Die Umsatzerlöse liegen dadurch unter den prognostizierten TEUR 34.450 für das Jahr 2014.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken vorrangig in den Erträgen für Schadenerstattungen aus Unfällen um TEUR 2.622 auf TEUR 230.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren betrugen TEUR 2.703 [i. Vj. TEUR 2.815]. Die Ursache für den leichten Rückgang liegt insbesondere in den gesunkenen Kosten für Antriebsenergie. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beliefen sich auf TEUR 24.454 [i. Vj. TEUR 24.471] und sind damit nahezu konstant geblieben. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand / Umsatzerlöse) betrug 82,7 % [i. Vj. 78,9 %].

Der Personalaufwand ist um TEUR 571 auf TEUR 4.429 [i. Vj. TEUR 3.858] gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Aufwendungen im Bereich Fahrdienst. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand / Umsatzerlöse) lag im Jahr 2014 bei 13,5 % nach 11,2 % im Vorjahr.

Im Geschäftsjahr 2014 betrugen die Abschreibungen TEUR 66 [i. Vj. 90 TEUR].

Die Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 2.765 auf TEUR 3.578 [i. Vj. TEUR 6.343] resultiert aus den niedrigeren Aufwendungen für Unfälle.

Das Operating Income nach Management Fee (Betriebsergebnis) nach HGB wird zur internen Ergebnissteuerung herangezogen, es ermittelt sich aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit abzüglich des Finanz- und des Beteiligungsergebnisses. In monatlichen Business Review Meetings wird das Operating Income vor Management Fee nach IFRS analysiert. Unterschiede zwischen Handelsrecht und internationaler Rechnungslegung ergeben sich im Wesentlichen aus unterschiedlichen Abschreibungsdauern und Bewertungsunterschieden bei Rückstellungen (z.B. für schwere Instandhaltung, Drohverluste oder Pensionen). Das Betriebsergebnis nach HGB ist im Jahr 2014 um TEUR 1.677 auf TEUR -1.634 (i. Vj. TEUR 42) gesunken und liegt damit deutlich unter dem prognostizierten ausgeglichenen Betriebsergebnis. Ursächlich hierfür sind aktuelle Annahmen und Entwicklungen in den Fahrgelderlösen.

4.4 Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Gesellschaft blieb aufgrund der negativen Erlösprognose hinter den Erwartungen deutlich zurück.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die TDST erwartet zum Ende des Jahres 2015 spürbare Veränderungen. Aufgrund der Betriebsaufnahme des RX4 Mitte Dezember 2015 ist das Jahr geprägt von Vorbereitungen zur Inbetriebnahme der Strecke und Vorlaufkosten. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter wird sich auf 118 erhöhen. Die bestellten Zugleistungen erhöhen sich auf 3,205 Mio. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von TEUR 35.350. Wir rechnen für das Geschäftsjahr 2015 mit einem negativen Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 1.240.

2. Chancen- und Risikobericht

Durch die monatliche Analyse der Plan/Ist-Abweichungen, die durch das regionale Controlling in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer erstellt und an die Transdev GmbH, Berlin, gemeldet werden, ist die Einbettung in das Risikomanagement der Transdev-Gruppe gegeben. In diesem Rahmen werden besonders die Auswirkungen folgender Indikatoren berücksichtigt:

die Entwicklung der Kilometer- und Stundenleistungen,

die Entwicklung des Dieselpreises,

die Entwicklung des Lohn- und Gehaltsgefüges im Rahmen der Tarifentwicklungen und

die Entwicklung der Krankenquoten.

Im Rahmen des Finanzmanagements werden mögliche Risiken u. a. durch folgende Maßnahmen fortlaufend überwacht, quantifiziert und nach den Unternehmenszielen entsprechend aktiv gesteuert:

Freigabe von Teilbudgets nach sorgfältiger Risiko- und Wirtschaftlichkeitsanalyse,

Kostenreduzierungsmaßnahmen zur Kompensation von Erlösausfällen,

Liquiditätssteuerung ausgehend von der mittelfristigen Unternehmensplanung und aktuellen Hochrechnungen und Abweichungsanalysen des Working Capital.

Konkret unterliegt die Gesellschaft den Chancen und Risiken im Wettbewerb um Verkehrsverträge. Der Verkehrsvertrag endet im Dezember 2018. Die Neuausschreibung wird für das erste Halbjahr 2015 erwartet. Es besteht grundsätzlich das Risiko, dass nach Auslaufen des bestehenden Verkehrsvertrages oder bei der Vergabe neuer Verkehrsleistungen andere Wettbewerber den Zuschlag erhalten.

Durch die am 1. Januar 2013 in Kraft getretene Novelle des Personen beförderungsgesetzes (PBefG) werden bisher nur in Ausnahmefällen zulässige Fernbuslinien weitestgehend für den Wettbewerb freigegeben. Das Risiko für den Schienenpersonennahverkehr ist jedoch im Gegensatz zum Schienenpersonenfernverkehr begrenzt, da Fernbuslinien einen Haltestellenabstand von 50 km einhalten müssen und zwei Haltestellen nicht so gelegt werden dürfen, dass die Schienen-Nahverkehrsverbindung zwischen ihnen weniger als eine Stunde beträgt.

In etwa 50 (zumeist von Aufgabenträgern veranlassten) Gerichtsverfahren wurde das Stationspreissystem 05, das bis 2010 den Entgelten für die Nutzung von Personenbahnhöfen der DB Station&Service AG zugrunde lag, auf seine Rechtmäßigkeit hin überprüft. In den meisten Fällen ergingen Urteile gegen DB Station&Service. Der Bundesgerichtshof wies deren Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision zurück, so dass DB Station&Service in vielen Fällen Rückzahlungen leisten muss. Weitere Rückforderungen werden geltend gemacht. Hierzu muss trotz der höchstrichterlichen Entscheidung in vielen Fällen der Rechtsweg beschritten werden. Inzwischen gibt es auch Gerichtsverfahren zu Stationspreissystem 11. Die TDST hat gegen das Stationspreissystem 2005 (Preisstand 2010) am 27.12.2013 Klage eingereicht.

Im Zeitraum März 2013 bis Februar 2014 fand erneut eine Fahrgastzählung statt. Diese birgt Chancen aber zugleich auch Risiken für die TDST. Der demografische Wandel in Sachsen-Anhalt bewirkt, dass das Potenzial an Fahrgästen geringer wird. Um dennoch das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, haben wir unser Marketingkonzept vorrangig auf Kundenbindung und die Gewinnung von neuen Fahrgästen ausgelegt. Im Fokus stehen dabei Jugendliche und ältere Zielgruppen.

Die Mineralölprodukte unterliegen in den Endkundenpreisen deutlichen Schwankungen. Während der Durchschnittspreis in 2010 noch bei 1,01 €/Liter lag, betrug der Durchschnittspreis bei der TDST im Geschäftsjahr 2013 1,12 €/Liter. Im Jahr 2014 ist der Durchschnittspreis auf 1,06 €/Liter gesunken. Auch zukünftig gehen wir von deutlichen Schwankungen in der Dieselpreisentwicklung aus.

Bezüglich der Lohn- und Gehaltsentwicklung besteht für die Gesellschaft ein bedeutendes Risiko, da eine Erhöhung entsprechend der Indexentwicklung des statistischen Bundesamts nicht weitergegeben werden kann.

Ein nicht zu unterschätzendes Risiko stellt nach wie vor die Entwicklung der Trassen- und Stationspreise dar, da der Anstieg der Trassen- und Stationskosten durch die TDST gemäß den Regelungen des Verkehrsvertrages getragen werden muss. Die Preiserhöhungen bei den Trassenkosten betragen für das Jahr 2015 ca. 2,5 % (i. Vj. 2,9 %). Die Stationskosten sind für das Jahr 2015 um 1,94 % (i. Vj. 0,2 %) gestiegen.

Weitere Risiken bestehen im Hinblick auf die drohende Kürzung von öffentlichen Mitteln für die Verkehrsdurchführung und damit einhergehende mögliche Leistungskürzungen. Hier ist ausdrücklich auch auf die anstehende Revision der Regionalisierungsmittel in den kommenden Jahren hinzuweisen. Darüber hinaus unterliegt die TDST branchenüblichen und nicht beeinflussbaren Risiken. Zu nennen sind hier: saisonale Schwankungen, Abhängigkeit von Witterungseinflüssen, Urlaubsverkehr und Baumaßnahmen.

D. Nachtragsbericht

Die in 2013 begonnenen und in 2014 fortgeführten Verkaufsvorbereitungen der gesamten Transdev Gruppe in Deutschland wurden in 2014 zunächst ausgesetzt und aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung der Transdev Deutschland Gruppe gestoppt. Transdev Deutschland ist wieder fester Bestandteil von Transdev und steht nicht mehr zum Verkauf.

Am 16. März 2015 übernahm die Veolia Verkehr GmbH den Namen der Muttergesellschaft und firmiert seit dem als Transdev GmbH. Am selben Tag wurde aus der Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt GmbH die Transdev Sachsen-Anhalt GmbH.

 

Halberstadt, 25. Juni 2015

Transdev Sachsen-Anhalt GmbH, Halberstadt

Die Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Matthias Löser

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2002 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

GESELLSCHAFTERBESCHLUSS

Die unterzeichnete Transdev GmbH als alleinige Gesellschafterin der Transdev Sachsen-Anhalt GmbH fasst hiermit unter Verzicht auf sämtliche gesetzlichen und/oder gesellschaftsvertraglichen Fristen und Formen im Wege schriftlicher Beschlussfassung den folgenden Beschluss:

1) Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 (Jahresergebnis EUR 0,00 nach Verlustübernahme von EUR 1.636.453,03 an die Gesellschafterin) wird festgestellt.

2) Der Geschäftsführung wird für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2014 Entlastung erteilt.

3) Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, wird zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2015 bestellt.

Die deutsche Fassung dieses Beschlusses ist bindend.

Datum: 27.08.2015

Ort: Berlin

 

Transdev GmbH

Christian Schreyer

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