Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 20691
Vorher
Rifag Logistic GmbH
Eingetragen
2.4.1982
Branche
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Gegenstand
der Einkauf, die zentrale Lagerung und der Vertrieb von Fahrzeugteilen aller Art und ähnlichen Produkten sowie deren Herstellung.

Historie

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Management

NameRolle
Sabine Zinke
seit 7.1.2022
Prokura
Jörg Rentschler
seit 12.10.2021
Geschäftsführer
Ralf Dannhäuser
seit 12.10.2021
Geschäftsführer
Andreas Mayer
seit 28.1.2019
Prokura
Reinhold Schlotterer
seit 14.2.2013
Prokura
Rüdiger Hahn
seit 28.9.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Christian Winkler GmbH & Co. KG
Germany
255.646 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rifag Logistic GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum 31.12.2005

Lagebericht



Der Gesellschaftsvertrag wurde am 24. Februar 1982 geschlossen und zuletzt am 12. Januar 2000 (Gegenstand des Unternehmens) geändert. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Stuttgart und ist dort im Handelsregister unter der Nr. HRB 20 691 eingetragen.

Am Bilanzstichtag 31. 12. 2005 wurden die Geschäftsanteile unverändert zu 100 % von der Christian Winkler GmbH & Co. KG, Stuttgart, gehalten.

Alleiniger Geschäftsführer ist Rüdiger Hahn, im Januar 2005 wurde Martin Kempf Gesamtprokura erteilt.

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst die Zentrallagerfunktion für die Gesellschaften der Winkler - Unternehmensgruppe. Durch ihr Lager in Ulm deckt die Gesellschaft den süddeutschen, österreichischen und schweizerischen, durch ihr Lager in Lohfelden/Kassel den norddeutschen Raum ab.

Markt und wirtschaftliches Umfeld

An der wirtschaftlichen Gesamtsituation der Kundenzielgruppen, die von der Winkler-Unternehmensgruppe bearbeitet werden, hat sich im Geschäftsjahr 2005 nichts Wesentliches geändert. Der Kostendruck durch hohe Kraftstoffpreise und Mautgebühren ist für die Fuhrparkbetreiber nach wie vor sehr hoch. Die befürchteten gravierenden Einschnitte durch die seit dem 01.01.2005 geltende Lkw-Maut sind allerdings nicht eingetreten. Andererseits hat sich die Wettbewerbssituation durch den Beitritt der neuen EU 25-Länder insgesamt weiter verschärft. Die Preisspirale im Kampf um Marktanteile wirkte sich bei den Kundenzielgruppen Bau, Speditionen, Busunternehmen und Werkstätten unmittelbar auf das Nutzfahrzeug-Teilegeschäft aus. Die Marktverdrängung setzte sich also auch in 2005 fort.

Entwicklung und Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die positive Entwicklung bei der Winkler - Unternehmensgruppe konnte fortgeführt werden und wirkte sich entsprechend auf die Erlöse und den Rohertrag der Rifag Logistic GmbH aus. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich der Umsatz um 14,9 % und das Rohergebnis um 15,3 %. Der Wegfall der Kundenboni und günstigere Einkaufskonditionen führten in 2005 zu einer wiederum überproportionalen Verbesserung des Rohergebnisses.

Der Gesamtaufwand stieg um 17,3 % an. Hauptsächlich durch den Neu- bzw. Erweiterungsbau im Zentrallager Ulm erhöhten sich die Aufwandspositionen Raumkosten und Abschreibungen auf Sachanlagen überproportional. Des Weiteren stiegen die Sonstigen Aufwendungen, weil für die im Lager erforderlichen Umstrukturierungsaufgaben verstärkt Zeitarbeitskräfte eingesetzt wurden. Die verbesserte Produktivität drückt sich in dem von 839 T€ auf 965 T€ gestiegenen Umsatz pro Mitarbeiter aus.

Vermögenslage und Kapitalstruktur

Im Zentrallager Ulm erfolgte Ende März 2005 in der neuen Lagerhalle die Endabnahme der automatischen Fördertechnik und Lagereinrichtung. Die im Bau befindlichen Anlagen wurden auf die Position Technische Anlagen und Maschinen umgebucht und ab diesem Zeitpunkt abgeschrieben.

In der Halle 6 wurde die Kleinteile-Regalanlage erweitert. Ansonsten waren in beiden Zentrallagern umfangreiche Neu- und Ersatzinvestitionen in die Flurfördertechnik notwendig.

Die Investitionen im Berichtsjahr erreichten nicht die Höhe der Abschreibungen, so dass das Sachanlagevermögen per Saldo um 123 T€ zurückging. Neu- und Ersatzinvestitionen im Kfz- und Flurförderbereich wurden wie bisher geleast und wirken sich deshalb im Anlagevermögen der Bilanz nicht aus.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Vorräte um 3.424 T€. Auch in 2005 wurde die Priorität auf den Erhalt der guten Lieferfähigkeit gelegt. Die Produktpalette am Lager erweiterte sich um neu aufgenommene Artikel. Durch den höheren Umsatz blieb die Lagerumschlagshäufigkeit aber auf dem gleichen Niveau.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen um 2.066 T€, vor allem die gegen die Winkler Fahrzeugteile GmbH, Stuttgart.

Die Eigenkapitalquote verbesserte sich trotz einer um 5,2 Mio. € gestiegenen Bilanzsumme und einer Gewinnausschüttung von 800 T€ auf 51,9 %.

Das langfristige Fremdkapital reduzierte sich durch die Überstellung der Winkler-Familiendarlehen an die Muttergesellschaft Christian Winkler GmbH & Co. KG.

Infolge geleisteter Steuerzahlungen gingen die kurzfristigen Rückstellungen um 1.338 T€ zurück.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um 4.897 T€ auf 7.821 T€ an, im Wesentlichen aufgrund der zentralen Finanzierungsfunktion der Muttergesellschaft Christian Winkler GmbH & Co. KG. Dem gegenüber steht eine Reduzierung der Sonstigen Verbindlichkeiten, hauptsächlich durch die Ablösung der kurzfristigen Winkler-Familien- und Mitarbeiterdarlehen in Höhe von 2.826 T€ im Verlauf des Jahres.

Risikomanagement

Das Risikomanagement ist wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmensführung. Der Überwachung und Absicherung der wesentlichen Unternehmensrisiken wird durch das implementierte detaillierte Berichtswesen entsprochen.

Große Aufmerksamkeit schenken wir der Auswahl der Lieferanten sowie der kurzfristigen Abwicklung der eingehenden Bestellungen durch eine ausgefeilte Logistik.

Unser Planungssystem besteht aus Planzahlen und kurzfristigen Erfolgsrechnungen, die zusammen mit differenzierten monatlichen Ergebnisrechnungen der Geschäftsleitung als Instrumente der Planungs- und Ergebniskontrolle dienen. Die permanente Abstimmung der aktuellen Ist-Zahlen mit den Plan-Zahlen ist die Grundlage für zukunftsträchtige, marktadäquate Weichenstellungen.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Rifag Logistic GmbH berichtet im Sinne des Bilanzrechtsreformgesetzes nachfolgend über Chancen und Risiken, die besonderen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben oder den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten.

Der wirtschaftliche Erfolg der Rifag Logistic GmbH ist wie in den Vorjahren abhängig von der Umsatzentwicklung der zur Winkler-Unternehmensgruppe gehörenden Vertriebsgesellschaften. Diese sind wiederum abhängig von der Entwicklung der Kundenzielgruppen Werkstätten, Speditionen, Busunternehmen, Baufirmen, Land- und Forstwirtschaft sowie der Konkurrenzsituation in diesen Marktsegmenten.

Die Winkler-Unternehmensgruppe wird als Spezialist im Nutzfahrzeug-Teilegeschäft ihre Chance nutzen, ihre Kernkompetenz weiter auszubauen, zusätzliche Felder innerhalb der Kundenzielgruppen anzugehen und neue geografische Märkte zu erschließen. Das oberste Ziel wird auch in Zukunft sein, sich von direkten Wettbewerbern zu differenzieren, die Erwartungen der Kunden zu übertreffen und dadurch eine feste Größe in der Nutzfahrzeug-Branche zu bleiben.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des abgelaufenen Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Bestandsgefährdende Risiken mit einer erkennbaren Eintrittswahrscheinlichkeit sowie sonstige Risiken der voraussichtlichen Entwicklung mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

Ausblick

Auch für das Jahr 2006 ist wieder ein steigender Umsatz geplant. Die ersten Monate des Geschäftsjahres 2006 verliefen positiv und liegen über den geplanten Werten. Das konjunkturelle Umfeld der Branche hat sich gegenüber den letzten Monaten des Jahres 2005 nicht wesentlich verändert.

Nach dem heutigen Stand des Unternehmens und den eingeleiteten Maßnahmen kann davon ausgegangen werden, dass auch das Jahr 2006 wieder erfolgreich verlaufen wird.

Bilanz



AKTIVA

   € 31.12.04
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN      
Sachanlagen      
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.505.773,00   147
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.178.198,00   1.295
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00   1.365
    2.683.971,00 2.807
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
1. Handelswaren 23.547.637,00   20.151
2. Geleistete Anzahlungen 27.000,00   0
    23.574.637,00 20.151
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.027,47   10
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.567.623,08   2.502
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.275.126,62   2.462
    6.851.777,17 4.974
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   2.902,97 4
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN      
1. Disagio 1.310,00   2
2. Sonstige 65,14   1
    1.375,14 3
    33.114.663,28 27.939

PASSIVA

  31.12.04
T€
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital (DM 500.000,00)   255.645,94 256
II. Gewinnvortrag 12.268.214,79   8.611
III. Jahresüberschuss 4.644.404,25   4.457
    16.912.619,04 13.068
    17.168.264,98 13.324
B. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Rückstellungen für Pensionen 497.250,00   471
2. Steuerrückstellungen 543.670,00   1.862
3. Sonstige Rückstellungen 349.500,00   370
    1.390.420,00 2.703
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Winkler-Familiendarlehen 0,00   716
2. gegenüber Kreditinstituten 110.126,75   136
3. aus Lieferungen und Leistungen 5.663.777,55   4.679
4. gegenüber verbundenen Unternehmen 7.821.042,21   2.924
5. Sonstige Verbindlichkeiten 961.031,79   3.457
    14.555.978,30 11.912
davon aus Steuern: € 768.377,88      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 137.261,46      
    33.114.663,28 27.939

Gewinn- und Verlustrechnung



  2004
T€
1. Umsatzerlöse   100.716.234,73 87.684
2. Sonstige betriebliche Erträge   329.002,51 313
    101.045.237,24 87.997
3. Materialaufwand   79.479.148,06 69.295
4. Rohergebnis   21.566.089,18 18.702
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 4.353.818,21   4.108
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 909.352,05   868
davon für Altersversorgung: € 65.119,93 (Vorjahr: € 42.074,19)      
  5.263.170,26   4.976
6. Abschreibungen auf Sachanlagen 545.401,16   231
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.811.397,95   6.404
    13.619.969,37 11.611
8. Betriebsergebnis   7.946.119,81 7.091
9. Zinserträge 94,94   -
10. Zinsaufwendungen 457.156,82   436
    - 457.061,88 - 436
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   7.489.057,93 6.655
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.842.833,68   2.526
13. Kfz-Steuer 1.820,00   1
    2.844.653,68 2.527
    4.644.404,25 4.128
14. Steuerlicher Ausgleichsposten   0,00 329
15. Jahresüberschuss   4.644.404,25 4.457

Anhang



A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag 31.12.2005 gemäß § 267 Abs. 3 HGB die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der jeweiligen Anlagegüter angesetzt. Es wird im Wesentlichen degressiv abgeschrieben.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu gewogenen Einstandspreisen oder niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag. Die Anschaffungsnebenkosten werden durch pauschale Zuschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag angesetzt. Zur Abdeckung der Skontoabzüge durch Kunden wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % der Nettoforderungen gebildet.

Die Pensionsrückstellung ist mit dem steuerlichen Teilwert gemäß § 6 a EStG angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Steuernachzahlungen bzw. des Betrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, gebildet.

Bei den Verbindlichkeiten sind die Rückzahlungsbeträge angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Briefkurs am Tag des Rechnungseingangs oder dem höheren Briefkurs am Bilanzstichtag bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtsjahr ergibt sich aus folgendem Anlagenspiegel:

  Anschaffungskosten
  Stand
01.01.2005
Zugang
2005
Abgang
2005
Stand
31.12.2005
Sachanlagen        
1. Technische Anlagen   262.426,49    
und Maschinen 714.350,61 * 1.364.644,21 568,45 2.340.852,86
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung        
Fuhrpark und sonstige Transportgeräte 240.878,55 23.492,12 2.386,20 261.984,47
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.384.081,33 83.050,46 22.384,42 2.444.747,37
Einbauten in gemietete Räume 610.057,90 34.398,91 0,00 644.456,81
Geringwertige Anlagegüter 0,00 19.747,97 19.747,97 0,00
  3.235.017,78 160.689,46 44.518,59 3.351.188,65
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.364.644,21 0,00 * 1.364.644,21 0,00
  5.314.012,60 1.787.760,16 1.409.731,25 5.692.041,51
  Abschreibungen Restbuchwerte
  Stand
01.01.2005
Zugang
2005
Abgang
2005
Stand
31.12.2005
Stand
31.12.2004
Stand
31.12.2005
Sachanlagen            
1. Technische Anlagen            
und Maschinen 567.086,61 268.272,70 279,45 835.079,86 147.264,00 1.505.773,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung            
Fuhrpark und sonstige Transportgeräte 201.626,55 14.793,12 2.386,20 214.033,47 39.252,00 47.951,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.397.268,33 177.456,46 22.081,42 1.552.643,37 986.813,00 892.104,00
Einbauten in gemietete Räume 341.182,90 65.130,91 0,00 406.313,81 268.875,00 238.143,00
Geringwertige Anlagegüter 0,00 19.747,97 19.747,97 0,00 0,00 0,00
  1.940.077,78 277.128,46 44.215,59 2.172.990,65 1.294.940,00 1.178.198,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 1.364.644,21 0,00
  2.507.164,39 545.401,16 44.495,04 3.008.070,51 2.806.848,21 2.683.971,00

* Umbuchung

2. Forderungen

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind keine Forderungen gegen den Gesellschafter enthalten.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in voller Höhe um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beläuft sich auf DM 500.000,00.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern sowie für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses.

5. Verbindlichkeiten, Restlaufzeit, Besicherung

  Gesamtbetrag
Laufzeit
bis 1 Jahr
Laufzeit
1 bis 5
Jahre
gegenüber Kreditinstituten 110.126,75 46.218,36 63.908,39
aus Lieferungen und Leistungen 5.663.777,55 5.663.777,55 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 7.821.042,21 7.821.042,21 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 961.031,79 961.031,79 0,00
  14.555.978,30 14.492.069,91 63.908,39

Für die Verbindlichkeiten sind durch die Gesellschaft keine Sicherheiten bestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber dem Gesellschafter.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich regional wie folgt:

  T€
Inland 95.834
Ausland 4.882
  100.716

In den Zinserträgen sind keine Erträge von verbundenen Unternehmen enthalten.

In den Zinsaufwendungen von T€ 457 sind Aufwendungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von T€ 332 enthalten.

E. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestehen aufgrund gesamtschuldnerischer Kreditausreichungen an die Gesellschaften der Christian Winkler GmbH & Co. KG - Unternehmensgruppe in Höhe von rd. € 1,16 Mio.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für nicht aus der Bilanz ersichtliche Verpflichtungen (insbesondere Miet- und Leasingverpflichtungen) ist derzeit von einem Jahresbetrag von rd. T€ 2.837 auszugehen, davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 249.

3. Beschäftigte

Die durchschnittliche Zahl der 2005 beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 104,4 (Vorjahr 104,5).

4. Geschäftsführer

Alleiniger Geschäftsführer war im Jahr 2005 Herr Rüdiger Hahn, Schönaich.

Herr Hahn ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

5. Geschäftsführerbezüge

Die Angabe unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

6. Beteiligungsverhältnisse

An der Rifag Logistic GmbH, Stuttgart, ist die Christian Winkler GmbH & Co. KG, Stuttgart, zu 100 % beteiligt. Die Gesellschaft ist somit verbundenes Unternehmen zur Christian Winkler GmbH & Co. KG und zu ihren unmittelbaren und mittelbaren Tochtergesellschaften.

 

Stuttgart, im März 2006

Der Geschäftsführer:

Rüdiger Hahn



Bestätigungsvermerk



Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der Rifag Logistic GmbH, Stuttgart, zum 31. Dezember 2005 und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2005 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Rifag Logistic GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2005 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Stuttgart, den 31. Mai 2006

Dr. Vaih & Partner
Wirtschaftsprüfung Stuttgart GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Vaih, Wirtschaftsprüfer

Langenscheid, Wirtschaftsprüfer



Ergebnisverwendungsbeschluss



In der Gesellschafterversammlung der Rifag Logistic GmbH, Stuttgart am 12. Dez. 2005 wurde beschlossen, aus dem Gewinnvortrag eine Gewinnausschüttung in Höhe von € 800.000,- vorzunehmen. Als Ausschüttungstag wurde der 9. Jan. 2006 bestimmt. Diesem Beschluss wurde in der Beiratssitzung vom 12. Dez. 2005 zugestimmt.

In der Gesellschafterversammlung der Rifag Logistic GmbH, Stuttgart am 12. Juni 2006 wurde vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung zum 1. 1. 2006 vorzutragen. Diesem Vorschlag wurde in der Beiratssitzung am 23. Juni 2006 zugestimmt.

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