Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 68836
Eingetragen
18.3.2010
Branche
Vermietung von SchienenfahrzeugenErbringung von LogistikdienstleistungenGüterbeförderung im Schienenverkehr
Gegenstand
die Beratung und Durchführung von logistischen Abläufen für Güter im Bereich des Eisenbahnverkehrs. Dies umfasst die Planung sowie die Organisation der Gütertransporte. Innerhalb dieses Aufgabenbereichs ist die Gesellschaft zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks notwendig oder zweckmäßig erscheinen, einschließlich der Beteiligung an Gesellschaften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nicole Uhlmann
seit 13.2.2025
Prokura
Christiane Bauer
seit 15.4.2021
Prokura
Thorsten Heuser
seit 9.8.2017
Geschäftsführer
Ralf Wieland
seit 23.12.2015
Geschäftsführer
Jens Uhlmann
seit 18.3.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Emons Holding GmbH & Co. KG
Germany
500.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Emons-Rail-Cargo GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Der Gegenstand des Unternehmens ist der Transport von Gütern aller Art mit dem Schwerpunkt des Schienengüter-Eisenbahn-Verkehrs sowohl im Selbsteintritt als auch in der Zusammenarbeit mit verschiedenen Frachtführern, Reedereien und sonstigen Logistikdienstleistern. Dabei umfasst das Angebotsspektrum den Import und Export von Gütern insbesondere im Zusammenspiel der verschiedenen Verkehrsträger im Rahmen von multimodalen Verkehren. Die Kundschaft und Auftraggeber der Emons-Rail-Cargo GmbH kommen aus allen Bereichen der klein- und mittelständischen Unternehmen sowie Konzernen des Industriesektors, Handel, Automotive und Medical.

Niederlassungen

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Köln, weitere Betriebsstätten werden nicht unterhalten.

Ziele und Strategien

Langfristige festvertragliche Kundenbindungen zur Erbringung umfangreicher logistischer Dienstleistungen für die Kunden der Emons-Rail-Cargo GmbH haben einen besonders hohen Stellenwert. Ziel ist es, durch Beratung und Umsetzung logistischer Konzepte den Kunden einen deutlichen Mehrwert zu bieten, insbesondere auch durch Gesamtlösungen mit den übrigen Geschäftsbereichen (Emons Logistik GmbH, Emons Air & Sea GmbH und Emons Spedition GmbH & Co. KG).

In diesem Zusammenhang messen wir der Nachhaltigkeit sowie dem Umweltschutz eine besondere Bedeutung zu. Zu unseren grundsätzlichen Zielen gehört ein effizienter Umgang mit Ressourcen und die Minimierung von Umweltbelastungen; entsprechend verpflichten wir uns unter wirtschaftlichen Überlegungen, die neueste verfügbare Technologie einzusetzen, um Ressourcen zu schonen und die Effizienz zu steigern.

Bei der Wahl unserer Partner bemühen wir uns, diese so zu wählen oder dahin zu entwickeln, dass sie uns bei der Erreichung unserer Umweltziele unterstützen. Als Partner sehen wir Lieferanten, Dienstleister und insbesondere durch uns eingesetzte Transportunternehmer. Auch unsere Mitarbeiter schulen wir regelmäßig, um ihnen das notwendige Wissen zum Betrieb eines funktionierenden Umweltmanagementsystems zukommen zu lassen. Ein weiteres erklärtes Ziel ist es, unseren Mitarbeitern ein erweitertes Mobilitätskonzept anzubieten, welches auch alternative Mobilitätsträger wie Car-Sharing, E-Bikes und Jobtickets für den Arbeitsweg berücksichtigt. Weiterhin versuchen wir stetig, angemessene Maßnahmen zur Abfallreduzierung und zur Vermeidung der Verunreinigung von Boden, Luft und Wasser zu treffen.

Die Sicherung der personellen Ressourcen ist ein sehr wichtiges Unternehmensziel vor dem Hintergrund knapp werdender Fach- und Führungskräfte und Subunternehmer. Insbesondere die Suche nach Lokführer/innen zum Fortbestand der operativen Leistungsfähigkeit kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Der Ausbildung und der Talentsuche kommt auch im laufenden Jahr eine herausgestellte Bedeutung zu, wie sich auch an dem hohen Anteil der Auszubildenden in unserer Unternehmens-Gruppe ablesen lässt. So nehmen die Niederlassungen der Emons Gruppe in verschiedener Weise an Ausbildungsmessen teil, stehen in Kontakt mit Schulen und führen sogenannte Logistiktage für Jugendliche durch, um diesen die Vielfalt und Möglichkeiten des Logistikberufes in der Praxis vor Augen zu führen. Ein eigenes Führungskräfte-Nachwuchsprogramm soll frühzeitig Talente für geeignete Vakanzen identifizieren und fördern. Unterstützend wirkt hierbei die "Emons-Akademie", mit deren Hilfe die Aus- und Weiterbildung aller Fachkräfte gefördert wird. Ein professionelles Internetportal hilft dabei, den Verwaltungsaufwand der internen Seminare und Weiterbildungsmaßnahmen zu reduzieren. Besonders jüngere Leute sollen dadurch angesprochen, interessiert und an das Unternehmen gebunden werden. Zusätzlich versuchen wir in Kooperation mit den Krankenkassen einen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge für ältere Mitarbeiter/innen zu leisten.

Wichtige Ziele sind die ständige Stabilisierung und der weitere Ausbau der IT-Systeme, um Störungen der Produktion infolge von Leitungs- und Programmausfällen zu vermeiden und eine ständige Verfügbarkeit der erforderlichen IT-Programme, Daten- und Kommunikationsleitungen zu gewährleisten.

Steuerungssysteme

Im Fokus der Unternehmenssteuerung stehen neben erfolgsorientierten Vergütungsmodellen auch Kennzahlensysteme, die fortlaufend weiterentwickelt werden und eine kurzfristige Reaktion auf Veränderungen bei den Betriebsabläufen und Rahmenbedingungen möglich machen sollen. Beispielsweise werden in der Personalplanung Zugänge, Abgänge und Gehaltssteigerungen je Personalgruppe auf Kopfebene geplant. Es ist immer deutlich ersichtlich, warum Personalkosten sich entwickeln und wie sich der Trend der letzten Jahre darstellt. Durch die Verwendung von FTEs (Vollzeitäquivalent) ist eine ständige Vergleichbarkeit gegeben. Im Bereich der Investitionen werden alle maßgeblichen Investitionen unabhängig von der Investitionsart geplant. Dies gilt für aktivierungspflichtige Anlagegüter, aber auch für GWGs, Leasingkosten und Reparaturaufwendungen. Darüber hinaus erfolgt eine Jahresbudgetierung und der laufende Abgleich der Kosten- und Leistungsrechnung mit den erwarteten Werten. Auf monatlicher Basis werden Budgetabweichungen analysiert und Maßnahmen abgeleitet, um negativen Abweichungen entgegenzuwirken. Dies verschafft uns eine hohe Transparenz in allen relevanten Unternehmensbereichen und eine gute Steuerbarkeit des Geschäftsbetriebes unter Berücksichtigung unserer Ziele.

Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2023 lag ein besonderer Fokus auf der Weiterentwicklung der IT-Landschaft. Neben vielen Projekten zur Optimierung der Produktionsprozesse wurden auch im Bereich der Unternehmenssteuerung durch Data-Mining und Business Intelligence gute Fortschritte erzielt. Zusätzlich wurde das Thema der IT-Security fokussiert und insbesondere das Wissen der Mitarbeiter in diesem wichtigen Bereich nachhaltig und breit aufgestellt. Dazu haben wir uns sukzessiver und stetig wiederkehrender E-Learning Schulungen bedient, welche von der Belegschaft gut angenommen wurden.

Die Digitalisierung hat eine hohe Priorität in der Emons Gruppe und wird unter entsprechender Bereitstellung personeller und finanzieller Ressourcen vorangetrieben. So hat für uns der weitere Ausbau des neuen Geschäftsbereichs Digitalisierung, welcher alle internen und externen Unternehmensbereiche im Hinblick auf Digitalisierungsmöglichkeiten und Entwicklungschancen für neue Geschäftsfelder beleuchten soll, einen sehr hohen Stellenwert.

Wirtschaftsbericht

Die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage hat sich im Laufe des Jahres 2023 schlechter entwickelt als ursprünglich prognostiziert. Die Auswirkungen der hohen Energiekosten in Europa und damit auch einer immer noch signifikanten Inflation waren gravierend und haben eine Erholung des Wirtschaftswachstums in Europa und Deutschland gedämpft. Nach einer sehr hohen Inflation von 9,2 % im Jahr 2022 betrug diese 6,4 % in 2023. Weiterhin hat der stark angestiegene Leitzins der EZB, welcher in der ersten Jahreshälfte 2023 sukzessive von 2,5 % auf 4 % anstieg und im September mit 4,5 % seinen höchsten Stand erreichte, das Wirtschaftswachstum zusätzlich eingebremst. Nach einer ersten Schätzung der Agentur eurostat hinsichtlich des jährlichen Wachstums, die auf saison- und kalenderbereinigten Daten beruht, stieg das BIP sowohl im Euroraum als auch in der EU in 2023 um lediglich 0,5 %. Im Jahr 2022 lagen diese Werte noch bei 3,5 % im Euroraum sowie 3,6 % in der EU.

Laut dem Statistischen Bundesamt ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken und lag damit weit unter dem Wachstum von 2,0 % in 2022. Damit lag die Entwicklung in Deutschland 0,8 % unter der Entwicklung der EU.

Eine rückläufige Entwicklung wird ebenfalls für den Eisenbahn-Schienengüter-Verkehr prognostiziert. So kann davon ausgegangen werden, dass dieser sich in 2023 um 4,5 % gegenüber dem Vorjahr reduzieren wird. Neben der generellen Eintrübung der Gesamtwirtschaft ist diese Entwicklung insbesondere auf einen rezessiven Verlauf in der für den Eisenbahnverkehr besonders wichtigen Bau-, Stahl- und Chemie-Branche zurückzuführen. Wird eine isolierte Betrachtung auf den für die Emons-Rail-Cargo GmbH wichtigen kombinierten Verkehr gelegt, so ist sogar ein Rückgang von 6,2 % in 2023 gegenüber 2022 zu erwarten. Dies entspricht einer Reduktion des Transportaufkommens um 7,2 Millionen Tonnen von 116,8 im Vorjahr auf 109,6 Millionen Tonnen.

Sicherlich wird die Gesellschaft von der Sanierung und Erneuerung des Eisenbahnnetzes betroffen sein, da diese Maßnahmen jedoch alle Eisenbahnverkehrsunternehmen gleichermaßen betreffen und daraus resultierende Mehrkosten an die Kunden weiterbelastet werden können, halten sich die Risiken und Auswirkungen daraus in überschaubaren Grenzen.

Geschäftsverlauf und Ertragslage

Der Start in das Geschäftsjahr 2023 verlief zwar zufriedenstellend, der weitere Verlauf konnte aber nicht an die Entwicklungen des Vorjahres anknüpfen, sodass die Umsatz- und Ergebnisentwicklung insgesamt unter den Vorjahreswerten geblieben ist. Zusammenfassend betrachtet konnte aber das Ziel einer weiterhin stabilen Ertragslage erreicht werden.

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.367 auf T€ 23.655 (Vorjahr T€ 25.022) zurückgegangen. Das bereinigte Betriebsergebnis ist ebenfalls deutlich um T€ 1.382 auf T€ 1.624 (Vorjahr T€ 3.006) gesunken. Neben den rückläufigen Umsatzerlösen lag dieser Rückgang auch an der deutlich verschlechterten Rohertrags-Marge, die sich um 3,7 %-Punkte auf nunmehr 15,2 % vermindert hat. Zudem haben auch eine deutliche Steigerung der Personalaufwendungen von T€ 982 im Vorjahr auf T€ 1.124 in 2023 und ein Anstieg der sonstigen Aufwendungen von T€ 718 in 2022 auf T€ 801 in 2023 zu dem Rückgang des Betriebsergebnisses beigetragen. Insgesamt konnte somit unter Berücksichtigung der Ertragsteuern und der sonstigen Steuern ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.215 (Vorjahr: T€ 2.051) erzielt werden.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist um T€ 1.114 von T€ 8.285 im Vorjahr auf T€ 9.399 angestiegen. Dabei hat sich auf der Aktivseite das Umlaufvermögen im Wesentlichen erhöht. Insbesondere ist ein Rückgang von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.462 festzustellen, während die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 2.453 sowie die liquiden Mittel um T€ 101 zugenommen haben.

Auf der Passivseite ist ein Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 160 zum Vorjahr zu verzeichnen bei einer gleichzeitigen Zunahme der Rückstellungen um T€ 173.

Das Eigenkapital erhöhte sich in Folge des Jahresüberschusses um 23,2 % auf T€ 6.453 gegenüber T€ 5.238 im Vorjahr.

Investitionen

Die Gesamtinvestitionen in Sachanlagen und immateriellen Anlagegütern lagen in 2023 bei T€ 82 und entfallen im Wesentlichen auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Diesen Investitionen und Zugängen stehen Abschreibungen von T€ 55 gegenüber.

Liquiditätslage

Trotz des geringeren Jahresergebnisses fiel der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit durch die Veränderungen bei den Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie den Ertragssteuer-Positionen mit T€ 2.612 sogar leicht höher als im Vorjahr (T€ 2.591) aus.

Dieser Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie erhaltene Zinsen in Höhe von T€ 78 (netto) wurden für Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von T€ 82 sowie für Überträge im Rahmen des Cash-Poolings der Emons-Gruppe in Höhe von T€ 2.507 verwendet. Der verbleibende Überschuss von T€ 101 erhöhte den Finanzmittelbestand auf einen Betrag von T€ 416 (Vorjahr: T€ 315).

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzrentabilität bezogen auf das bereinigte Betriebsergebnis hat sich im Vergleich zur Rentabilität des Vorjahres von 12,0 % auf 6,9 % verschlechtert.

Die Eigenkapitalquote stieg aufgrund des Jahresüberschusses von 63,2 % auf 68,7 % gegenüber Vorjahr.

Am 31.12.2023 waren bei der Emons-Rail-Cargo GmbH insgesamt 15 Personen angestellt. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter beläuft sich auf 16 (im Vorjahr: 14). Auszubildende wurden in 2023 nicht beschäftigt.

Prognose-, Chancen- und Risiken-Bericht

Die durch den Ukraine-Krieg ausgelöste Energiekrise und die damit verbundene Erhöhung der Inflation schwächt sich zwar aktuell etwas ab, wirft jedoch immer noch ihren Schatten auf das Jahr 2024. Insbesondere die notwendige Anhebung des Leitzinses durch die EZB zur Bekämpfung eben dieser Inflation dämpft die konjunkturellen Erwartungen, entsprechend hat die EU-Kommission den Wachstumsausblick aus der Herbstprognose für die EU und den Euroraum nunmehr nach unten korrigiert. In der Winterprognose wurde der Erwartungswert für die EU von 1,3 % auf 0,9 % und für den Euroraum von 1,2 % auf 0,8 % gesenkt, eine Rezession scheint also weiterhin vermeidbar.

Für Deutschland rechnet die Bundesregierung in ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2024 mit einem leichten Wirtschaftswachstum von 0,2 %.

Die ersten Schätzungen des Bundesamtes für Güterverkehr für die weiteren Entwicklungen des Transportaufkommens stimmen positiv. Für das Jahr 2024 geht man von einer Steigerung in Höhe von 1,7 % auf 3,48 Mrd. Tonnen, für das Jahr 2025 von einem weiteren Anstieg von 1,5 % auf bis zu 3,53 Mrd. Tonnen aus. Trotz dieser Erholung können die Werte aus 2022 jedoch nicht wieder erreicht werden. Diese Prognose unterliegt jedoch in Teilen denselben Auf- und Abwärtsrisiken wie die wirtschaftlichen Einschätzungen des BIP im Euroraum.

In Bezug auf den Eisenbahn-Schienengüter-Verkehr rechnet das Bundesministerium für Digitales und Verkehr mit einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 1,8 % auf bis zu 378,3 Millionen Tonnen. Auch im Bereich des Kombinierten Verkehrs wird ein Wachstum des Transportaufkommens von ca. 2,6 % auf 112,5 Millionen Tonnen angenommen. Insgesamt sind die Aussichten für das Güteraufkommen für das Jahr 2024 besser als noch in 2023 prognostiziert. Wachstumsimpulse sind insbesondere in einem Anstieg des Außenhandels und einer wieder erstarkten Industrieproduktion aufgrund der gesunkenen Energiepreise zu sehen. Hierbei wären unter anderem die Fahrzeugtransporte zu erwähnen, die sich zwischen 2017 und 2022 halbiert haben und nunmehr Wachstumspotenziale bieten.

Generell sind diese Prognosen allerdings weiterhin mit einer hohen Unsicherheit behaftet. Auf der einen Seite sind mögliche Ausweitungen des Nahostkonflikts, ein Anhalten der Kämpfe in der Ost-Ukraine sowie die Unsicherheit bezüglich der freien Seewege über das Rote Meer Risiken für das laufende Jahr. Auf der anderen Seite könnten ein weiterer Rückgang der Inflation und damit verbundene Senkungen des Leitzinses deutlich positive Signale in Richtung Investitionsbereitschaft senden. Schlussendlich werden auch wichtige Wahlen in der EU und den USA auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung Einfluss nehmen. All diese Einflüsse erschweren verlässliche Prognosen ungemein. Die wirtschaftliche Stagnation in Deutschland und die damit einhergehenden Rückgänge der Transportaufkommen in 2023 haben die Entwicklungen im Transportsektor weiterhin belastet.

Gesamtwirtschaftliche Risiken sowie Marktrisiken werden durch Beobachtung nationaler wie internationaler Rahmenbedingungen beachtet. Eine Einflussnahme ist naturgemäß nicht möglich, so dass die Vorkehrung hierbei in ständigem Vorhalten insbesondere ausreichender Liquiditätsreserven sowie Maßnahmenplänen besteht.

Nicht nur in wirtschaftlich schwächeren Zeiten existiert ein wettbewerbsintensives Marktumfeld, auf das wir mit ständiger Optimierung von Kostenstrukturen reagieren.

Zusammenfassend lässt sich die Risikosituation so beurteilen, dass aus unserer Sicht keine wesentlichen Risiken identifiziert wurden, die den Fortbestand des Unternehmens und der Gruppe sowie die weitere Entwicklung der Gruppe gefährden könnten. Die Hauptrisiken bestehen daher in den makroökonomischen Unsicherheiten sowie in der Entwicklung der Kapitalmärkte, die somit in ständigem Fokus der Geschäftsführung stehen.

Dem Risiko von Betriebsstörungen begegnen wir mit permanenter Verbesserung unserer Prozesse sowie kontinuierlicher Qualitätssicherung, insbesondere durch Qualifizierung der Mitarbeiter. Immer höhere Bedeutung haben hierbei IT-Strukturen. IT ist heute ein gleichwertiger Produktionsfaktor zum Fuhrpark. Gleichwohl werden regelmäßige Wartungen der Transportmittel durchgeführt, um Ausfallzeiten zu begrenzen.

Kreditausfallrisiken werden zum einen versicherungstechnisch aufgefangen, zum anderen wird aber durch eine intensivierte Vorabprüfung des Kunden mit Hilfe einer Auskunftdatei versucht, das Ausfallrisiko noch weiter zu minimieren. Risiken für die Emons-Rail-Cargo GmbH in Form höherer Insolvenz-Gefahr bei Kunden und Partnern intensivieren sich im Jahr 2024 im Rahmen des mangelnden Wirtschaftswachstums. Auch wenn wir uns gegen derartige Risiken durch den Abschluss einer Warenkreditversicherung abgesichert haben, bleibt immer noch ein Restrisiko in Form des Eigenanteils und möglicher Steigerungen der Versicherungskosten übrig.

Rechtsrisiken aus möglichen Schadenersatzansprüchen Dritter, insbesondere aus Transportschäden, aber auch aus Umweltgefahren oder Betriebshaftung, sind durch entsprechende Versicherungen abgedeckt. Gleichwohl gibt es interne Anreizmechanismen, vor allem das Aufkommen an Transportschäden zu minimieren.

Gerade in der Speditionsbranche bestehen IT-Risiken durch die hohe Abhängigkeit von der ständigen Verfügbarkeit der IT-Systeme. Stabilisierung der Systeme, Optimierung von Geschwindigkeiten und Sicherstellung der Daten haben höchste Priorität. Insbesondere widmen wir uns verstärkt dem Thema Risiken aus dem Bereich der Cyber-Kriminalität. In diesem Umfeld ist eine deutliche Erhöhung der Angriffe auf Unternehmen zu beobachten mit dem Ziel, Geldsummen durch die Blockierung von IT- Systemen zu erpressen.

Währungsrisiken bestehen für die Emons-Rail-Cargo GmbH nahezu nicht, da sich die Gesellschaft vornehmlich auf den deutschen und innereuropäischen Markt konzentriert. Weitere Risiken werden dadurch vermieden, dass Forderungsbestände und Verbindlichkeitsbestände in fremder Währung über Bankguthaben in fremder Währung, weitestgehend in Einklang gebracht werden.

Zinsrisiken: nach den zuletzt wieder deutlich gestiegenen Zinsständen werden Zinsrisiken permanent diskutiert. Bei sich verändernden Rahmenbedingungen sollen Zinssicherungen zur Anwendung kommen.

Das Ergebnis des ersten Quartals 2024 liegt infolge einer spürbaren Markteintrübung deutlich unterhalb des Vorjahresergebnisses und auch der geplanten Werte. Ebenso fördert die Ungewissheit über eine zunehmende Eskalation des Nahost-Konflikts als auch über Veränderungen, die sich beispielsweise im Rahmen mit den möglichen US-Wahlen ergeben könnten, die gegenwärtige wirtschaftliche Unsicherheit noch weiter. Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden, wurden bereits Maßnahmen veranlasst, um die geplanten Ziele für das noch verbleibende Geschäftsjahr zu erreichen. Insgesamt ist davon auszugehen, dass das diesjährige Ergebnis deutlich unter dem Vorjahr liegen wird. Die in der ersten Jahreshälfte 2024 eingeleiteten Maßnahmen könnten jedoch noch zu einer besseren Ergebnisentwicklung beitragen.

Die negative Ergebnisentwicklung sowie die gegenwärtigen Risiken obliegen einer aufmerksamen Beobachtung, gefährden aber nicht den Fortbestand der Gesellschaft. Allerdings wird ein deutlich positiver Ergebnisverlauf erst wieder in den darauffolgenden Jahren erwartet.

 

Köln, den 26.06.2024

Die Geschäftsführung

Ralf Wieland

Jens Uhlmann

Thorsten Heuser

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 47.300,00 63.013,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 82.645,00 82.645,00 39.746,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 768.240,86 768.240,86
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.410,00 0,00
II. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände 8.075.132,94 7.090.311,07
- davon gegen verbundene Unternehmen: € 6.380.837,42
im Vorjahr: € 3.927.581,52
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 415.838,86 315.458,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.787,58 8.182,58
9.399.355,24 8.284.952,30

PASSIVA

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklagen 18.372,47 18.372,47
III. Gewinnrücklagen 2.981.880,38 2.374.457,58
IV. Bilanzgewinn 2.952.994,60 2.345.571,79
B. Rückstellungen 1.469.965,34 1.296.901,16
C. Verbindlichkeiten 1.476.142,45 1.749.649,30
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: € 999.398,42
im Vorjahr: € 1.158.733,26
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.476.142,45
im Vorjahr: € 1.749.649,30
davon aus Steuern: € 6.937,62
im Vorjahr: € 6.937,62
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0,00
im Vorjahr: € 0,00
9.399.355,24 8.284.952,30

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
1. Rohergebnis 3.683.216,35 4.773.712,55
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 987.942,58 865.728,30
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 136.047,09 1.123.989,67 115.718,47 981.446,77
- davon für Altersversorgung: € 3.845,00
im Vorjahr: € 2.212,00
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 54.657,11 42.327,84
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 800.424,28 729.416,54
5. Betriebsergebnis 1.704.145,29 3.020.521,40
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 85.468,80 0,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 85.450,92
im Vorjahr: € 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.345,00 5.255,91
- davon an verbundene Unternehmen: € 0,00
im Vorjahr: € 5.001,91
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: € 396,00
im Vorjahr: € 62,00
8. Finanzergebnis 78.123,80 -5.255,91
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 566.240,13 963.288,06
10. Ergebnis nach Steuern 1.216.028,96 2.051.977,43
11. Sonstige Steuern 1.183,35 1.279,04
12. Jahresüberschuss 1.214.845,61 2.050.698,39
13. Gewinnvortrag 2.345.571,79 1.320.222,59
14. Einstellung in die satzungsmäßigen Rücklagen 607.422,80 1.025.349,19
15. Bilanzgewinn 2.952.994,60 2.345.571,79

Amtsgericht Köln, Handelsregisternummer HRB 68836

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Anwendung der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches

Die Emons-Rail-Cargo GmbH, Köln ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Dementsprechend besteht der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang.

Um Klarheit und Übersichtlichkeit von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zu verbessern, wurden Vermerke und Aufgliederungen, soweit wie möglich, im Anhang ausgewiesen.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

II. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear über einen Zeitraum von 5 Jahren.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und des erwarteten Werteverzehrs. Die Nutzungsdauern betragen regelmäßig 2 bis 11 Jahre.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 250,00 bis € 1.000,00 werden ab dem Geschäftsjahr 2018 im Jahr der Anschaffung in einen Sammelposten eingestellt, der im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den vier folgenden Wirtschaftsjahren gewinnmindernd aufgelöst wird.

Die Finanzanlagen werden mit Anschaffungskosten zuzüglich der angefallenen Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Abschreibungen erfolgen nach § 253 Abs. 3 HGB, soweit am Abschlussstichtag eine voraussichtliche dauernde Wertminderung vorliegt.

Die übrigen Aktiva sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit den Wirtschaftsgütern am Bilanzstichtag ein niedrigerer Wert beizulegen war, wurden entsprechende Abschreibungen vorgenommen. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch spezielle Wertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde das Teilwertverfahren angewendet, als handelsrechtlicher Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2023 festgestellte Marktzinssatz in Höhe von 1,82 % angesetzt. Beim Gehalts- und Rententrend wurden Werte von 0 % und 2 % berücksichtigt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck angewendet.

Der sich infolge der Änderung aufgrund des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften (§ 253 Abs. 6 S. 1 HGB) ergebende ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsverpflichtungen beträgt zum 31. Dezember 2023 € 303,00 (im Vorjahr: € 944,00).

Bei der Berechnung der Jubiläumsrückstellungen wurde das Teilwertverfahren angewendet, als handelsrechtlicher Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2023 festgestellte Marktzinssatz in Höhe von 1,74 % angesetzt. Trendannahmen wurden nicht berücksichtigt (Festbeträge).

Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck angewendet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rückstellungen in der Höhe gebildet, die erforderlich sind, um die voraussichtlichen Zahlungsverpflichtungen, Verluste oder Aufwendungen abzudecken.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Aktive und passive latente Steuern werden verrechnet. Von dem Wahlrecht, aktive latente Steuern zu bilanzieren, wird kein Gebrauch gemacht.

III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der dem Anhang als Anlage I beigefügt ist.

Die Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB sind in der Anlage II zum Anhang zusammengestellt.

Soweit in der Bilanz nicht gesondert ausgewiesen, sind sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus dem Cash-Pool gegen über der Emons Spedition GmbH & Co. KG.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten antizipative Beträge aus Vorsteueransprüchen abziehbar im Folgejahr in Höhe von € 45.131,97.

Der Bilanzgewinn beinhaltet einen Gewinnvortrag aus den Vorjahren in Höhe von: € 2.345.571,79

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, Emons Holding GmbH & Co. KG, Köln, aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft in Höhe von € 246.993,73 (im Vorjahr: € 278.912,24). Ansonsten sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.

IV. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestand eine Mithaftung für Verbindlichkeiten der Emons Spedition GmbH & Co. KG, der Emons Transporte GmbH, der Emons Air & Sea GmbH und der Emons Logistik GmbH gegenüber der Commerzbank AG, Köln, der Deutsche Bank AG, Köln, und der Sparkasse KölnBonn

im Gesamtbetrag von: € 6.209.766,06

Die Gesellschaften haben im bisherigen Geschäftsverlauf ihre Verpflichtungen stets erfüllt. Die Höhe des Eigenkapitals und der Geschäftsverlauf des Jahres 2024 wurden bei der Risikobeurteilung berücksichtigt.

Aus Grundstücksmietverträgen ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von: € 112.375,00
Im Vorjahr: € 15.300,00
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: € 0,00
Im Vorjahr: € 15.300,00
Aus Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge und Büromaschinen ergeben sich finanzielle Verpflichtungen gegenüber Dritten im Gesamtbetrag von: € 116.875,00
Im Vorjahr: € 9.994,00

V. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 16 Mitarbeiter (im Vorjahr: 14 Mitarbeiter) beschäftigt.

2. Geschäftsführung

Die Gesellschaft wird vertreten durch ihre Geschäftsführer

 

Herrn Ralf Wieland, Diplom-Betriebswirt (BA), Bühl, (Sprecher)

 

Herrn Thorsten Heuser, Dipl.-Kaufmann, Ratingen

 

Herrn Jens Uhlmann, Speditionskaufmann, Klipphausen

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen.

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB.

3. Beirat

Die Gesellschaft hat einen Beirat, dessen Bestellung und Aufgaben in Abschnitt 8 des Gesellschaftsvertrages geregelt sind. Zurzeit besteht der Beirat aus folgenden Mitgliedern:

 

Herrn Herbert Putzmann, Dipl.-Kaufmann, Bergisch Gladbach (Vorsitzender)

 

Herrn Dr. Jörg Heyer, Rechtsanwalt, Köln

 

Herrn Dr. Axel Wenzel, Rechtsanwalt, Frechen (ab dem 1. Januar 2023)

Die Angabe der Bezüge der Beiratsmitglieder unterbleibt in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB.

4. Mutterunternehmen

Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der verbundenen Unternehmen aufstellt, ist die Emons Holding GmbH & Co. KG, Köln. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister offengelegt.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nicht ereignet.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des abgelaufenen Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, den 26. Juni 2024

Emons-Rail-Cargo GmbH

Geschäftsführung

Ralf Wieland

Jens Uhlmann

Thorsten Heuser

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 211.365,00 10.200,00 0,00 221.565,00
211.365,00 10.200,00 0,00 221.565,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 3.165,00 0,00 0,00 3.165,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 95.497,16 71.643,11 0,00 167.140,27
98.662,16 71.643,11 0,00 170.305,27
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 768.240,86 0,00 0,00 768.240,86
768.240,86 0,00 0,00 768.240,86
1.078.268,02 81.843,11 0,00 1.160.111,13
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Abschreibungen Berichtsjahr Änderungen i.Z.m. Abgängen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 148.352,00 25.913,00 0,00 174.265,00
148.352,00 25.913,00 0,00 174.265,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 3.165,00 0,00 0,00 3.165,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 55.751,16 28.744,11 0,00 84.495,27
58.916,16 28.744,11 0,00 87.660,27
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
207.268,16 54.657,11 0,00 261.925,27
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 47.300,00 63.013,00
47.300,00 63.013,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 82.645,00 39.746,00
82.645,00 39.746,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 768.240,86 768.240,86
768.240,86 768.240,86
898.185,86 870.999,86

Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2023

Höhe des Anteils am Kapital Eigenkapital Jahresergebnis Datum des Jahresabschlusses
%
Beteiligungen
Emons Bahntransporte GmbH, Dresden 100% 2.610.924,14 34.698,64 31.12.2023
ProLok GmbH, Straupitz 100% -703.296,89 25.832,93 31.12.2023
Emons Container Service GmbH, Köln 100% 180.112,11 352,97 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Emons-Rail-Cargo GmbH, Köln:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Emons-Rail-Cargo GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Emons-Rail-Cargo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirates für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Krefeld, den 26. Juni 2024

Treuhand- und Revisions-
Aktiengesellschaft
Niederrhein
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Bente, Wirtschaftsprüfer

Siebing, Wirtschaftsprüfer

Hinweise zum offengelegten Jahresabschluss 2023

Der vorliegende Jahresabschluss wurde in gesetzlich zulässigem Maß zum Zweck der Publizität verkürzt.

Der Jahresabschluss wurde am 17. Juli 2024 festgestellt.

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