wwwe GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hatice Öden seit 17.2.2026 | Prokura |
Markus Klarner seit 25.4.2024 | Prokura |
Linda Norenkemper seit 15.1.2024 | Prokura |
Tilo Sehmisch seit 7.3.2023 | Prokura |
Andreas Rohmert seit 7.3.2023 | Prokura |
Andreas Wellmanns seit 17.11.2020 | Geschäftsführer |
Wolfgang Reiser seit 17.11.2020 | Geschäftsführer |
Frank Holthaus seit 23.9.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
BNP Paribas S.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BNP Paribas Factor GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die BNP Paribas Factor GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist dort beim Amtsgericht im Handelsregister unter der Nummer HRB 25752 eingetragen. Die BNP Paribas Factor GmbH ist eine Gesellschaft, die das Factoring im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 9 KWG betreibt und ist somit ein Finanzdienstleistungsinstitut. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches i.V.m. den für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden erweiterten Regelungen der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung - RechKredV) unter Beachtung der Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Barreserve, Forderungen an Kreditinstitute und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert ausgewiesen. Forderungen an Kunden werden zum Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für alle erkennbaren bzw. latenten Risiken einschließlich des Risikos eines eventuell nicht gegebenen Rechtsbestandes der Forderungen wurden in angemessenem Umfang Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen werden in Höhe des erwarteten Ausfallbetrages angesetzt. Einzelwertberichtigungen werden individuell unter Berücksichtigung von Sicherheiten ermittelt. Pauschalwertberichtigungen werden für nicht wertberichtigte Forderungen unter Verwendung von Erfahrungswerten ermittelt. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode und werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Für die abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, nicht den Wert von EUR 800,00 übersteigen, wird von dem Recht nach § 6 Abs. 2 S. 1 EStG der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht. Von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Ansatz von sich insgesamt ergebenden, aktiven latenten Steuern, die aus der Risikovorsorge, Währungsumrechnungen, Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen sowie Erstattungsansprüchen und Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Finanzamt resultieren, wird kein Gebrauch gemacht. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Rückstellungen mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr sind gem. § 253 Absatz 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind zum Referenzkurs der Europäischen Zentralbank zum Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Im Bereich der Risikovorsorge werden Aufwendungen und Erträge für den Ausweis in der Gewinn- und Verlustrechnung kompensiert. III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Forderungen an Kreditinstitute sind sämtlich täglich fällig, davon entfallen auf verbundene Unternehmen TEUR 56.138 (Vj. TEUR 77.932). Bei den Forderungen an Kunden handelt es sich im Wesentlichen um von den Anschlusskunden angekaufte Forderungen. Die Forderungen an Kunden weisen folgende Restlaufzeiten auf: Forderungen an Kunden (in TEUR)
Die Entwicklung der einzelnen Posten des selbstgenutzten Anlagevermögens (Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen) ist im Anlagespiegel dargestellt:
Der Gesamtbetrag von Vermögensgegenständen, die auf Fremdwährung lauten, beträgt TEUR 304.010 (Vj. TEUR 216.485). Sie entfallen auf Forderungen an Kreditinstitute sowie auf Forderungen an Kunden. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entfallen TEUR 3.776.996 (Vj. TEUR 3.510.262) auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist weisen folgende Restlaufzeiten auf: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (in TEUR)
Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden werden die Verbindlichkeiten gegenüber den Anschlusskunden i.H.v. TEUR 193.330 (Vj. TEUR 235.667) aus von diesen angekauften und noch nicht bevorschussten Debitorenforderungen ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind sämtlich täglich fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 1.273 (Vj. TEUR 853) aus Konzernumlagen. Der auf Fremdwährung lautende Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten beträgt TEUR 312.145 (Vj. TEUR 240.708). Die Verbindlichkeiten in fremder Währung entfallen im Wesentlichen auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Verbindlichkeiten gegenüber Kunden. Die anderen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Konzernumlagen sowie zeitlich oder der Höhe nach ungewisse Verbindlichkeiten aus Kommissionen und Versicherungsprämien i.H.v. TEUR 5.241 (Vj. TEUR 4.589). Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 1.278.750,00, die Kapitalrücklage ist im Vergleich zum Vorjahr auf EUR 25.617.721,34 gestiegen. Die aktive Kundenansprache erfolgt im Inland, daher ist eine geografische Gliederung der Erträge entbehrlich. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 246 (Vj. TEUR 673). IV. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die BNP Paribas Factor GmbH ist Teil einer Mindeststeuergruppe, deren Gruppenträgerin die BNP Paribas SA (Frankreich) ist. Quantitative Angaben zur Mindestbesteuerung erfolgen daher auf Ebene der Gruppenträgerin. Der im Jahresabschluss per 31.12.2023 ausgewiesene Ertragssteueraufwand der BNP Paribas Factor GmbH enthält keine Beträge, die auf das deutsche Mindeststeuergesetz (MinStG) zurückzuführen sind. Wäre das MinStG bereits auf den Veranlagungszeitraum 2023 anzuwenden gewesen, so hätte sich dies nicht auf die Höhe des ausgewiesenen Ertragssteueraufwands ausgewirkt. Zum 31. Dezember 2023 bestand ein Mietvertrag für Büroflächen und PKW-Stellplätze mit einer Laufzeit bis zum 31. August 2026 sowie darüber hinaus eine Nutzungsvereinbarung für Pkw-Stellplätze und Büroflächen innerhalb von Business Centern der BNP Paribas Niederlassung Deutschland mit einer jährlichen Verlängerungsoption. Die Nettokaltmiete beträgt insgesamt TEUR 522 p.a. Zudem bestand zum Bilanzstichtag ein Mietvertrag für ein Dokumentenarchiv. Dieser Vertrag kann mit einer Frist von sechs Monaten zum Ende eines Quartals gekündigt werden. Die Nettokaltmiete beträgt TEUR 12 p.a. Des Weiteren bestanden zum Bilanzstichtag Leasing- und Mietverträge für 23 Dienstwagen und ein Leasing-Fahrrad. Die Leasingverträge werden abhängig von der vereinbarten Fahrleistung generell für eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren abgeschlossen. Die künftigen finanziellen Verpflichtungen aus den Leasingverträgen betragen zum Bilanzstichtag rd. TEUR 313. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen nicht. 2. Honorar des Abschlussprüfers Im vorliegenden Jahresabschluss wurden für Honorare des Abschlussprüfers folgende Aufwendungen berücksichtigt:
3. Nachtragsbericht Am 26. Februar 2024 wurden die Anteile der BNP Paribas Factor GmbH von der BNP Paribas Fortis Factor NV, Brüssel/Belgien an die BNP Paribas S.A. veräußert und der Niederlassung Deutschland, Frankfurt/ Deutschland zugeordnet. 4. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen: Herr Lionel Claude Joubaud, Monteuil/France (Head of Factoring Filiere), Vorsitzender des Aufsichtsrates Herr Julien Pierre Edward Louis Stuyck, Leuven/Belgium (Managing Director BNP Paribas Fortis Factor & Factoring Northern Europe), Mitglied des Aufsichtsrates Herr Lutz Karl Diederichs, Frankfurt/Germany (CEO BNP Paribas Deutschland), Mitglied des Aufsichtsrats Herr Claude Keyaerts, Tournhout/Belgien (Chief Risk Officer Northern Europe), Mitglied des Aufsichtsrates Wie im Vorjahr wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2023 für ihre Tätigkeiten keine Vergütungen gewährt. 5. Geschäftsführer Geschäftsführer für die BNP Paribas Factor GmbH im Jahr 2023 waren Herr Wolfgang Reiser, alleinvertretungsberechtigt, Vorsitzender der Geschäftsführung und verantwortlich für die Marktseite der Gesellschaft, und Herr Andreas Wellmanns, gemeinschaftlich vertretungsberechtigt und für die Marktfolge der Gesellschaft verantwortlich. Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 6. Mitarbeiter Es wurden im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 76 Angestellte (Vj. 77) beschäftigt. Aus dem Kreis der Mitarbeiter erfüllt niemand die arbeitsrechtlichen Eigenschaften eines Leitenden Angestellten. 7. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres wird auf neue Rechnung im Bilanzposten Verlustvortrag vorgetragen. 8. Konzernzugehörigkeit Die BNP Paribas Factor GmbH gehört der BNP Paribas Fortis Factor NV,Brüssel/Belgien, als kleinster Konsolidierungskreis, an. Die Paribas S.A., Paris/Frankreich bildet, als größter Konsolidierungskreis der BNP Paribas Factor GmbH, den vollständigen Konzernabschluss ab. Der Konzernabschluss wird in Paris offengelegt und ist erhältlich bei: BNP Paribas S.A. Boulevard des Italiens 75009 Paris Frankreich
Düsseldorf, 29. Mai 2024, BNP Paribas Factor GmbH Wolfgang Reiser, Geschäftsführer Andreas Wellmanns, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Marktumfeld Die BNP Paribas Factor GmbH betreibt Factoring und ist als Finanzdienstleitungsinstitut ein Teil des BNP Paribas Konzerns. Im Zuge der Erholung von der Coronakrise waren weltweit im Jahr 2023 vor allem Dienstleistungen im Aufwind. Der Ukrainekrieg und die hohen Energiepreise verunsichern weiterhin den Markt. Die Inflation in Deutschland hat nachgelassen, da die Europäische Zentralbank die Zinsanhebungen fortsetzte. Des Weiteren stieg der 1-Monats- und 3- Monats-Euribor bis über die erste Jahreshälfte hinaus und stagnierte zum Jahresende. Insgesamt kühlte sich die Konjunktur seit Jahresbeginn ab und die Erholung, die für die zweite Jahreshälfte erwartet wurde, blieb aus. Dennoch ist der Markt in Deutschland, aufgrund wirtschaftlich solider Leistungen, weiterhin intakt. Der Deutsche Factoring Verband meldete für das 1. Halbjahr 2023, entgegen den gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen, eine solide Entwicklung für seine Mitgliedsunternehmen. Der Verband verzeichnet einen Umsatzanstieg von 10,4 Mrd. EUR auf 192,8 Mrd. EUR. Dies entspricht einer Steigerung von 5,7% zum Vorjahreszeitraum. Diese Zahlenzeigen, dass sich Factoring als Stabilitätsanker und Liquiditätsbringer in Krisenzeiten bewiesen hat. Markt- und Verkaufsstrategie Die BNP Paribas Factor GmbH bietet Factoring-Verträge in den Varianten "Full Service", "Inhouse" mit bzw. ohne Offenlegung des Factoring-Vertrages gegenüber Debitoren sowie "Reverse Factoring" an. Die Zielgruppe erstreckt sich von mittelständischen Unternehmen bis hin zu Unternehmensgruppen mit Umsatzvolumina von mehreren Milliarden Euro, wobei der Schwerpunkt auf mittelständischen und großen Unternehmen liegt. Bezogen auf die Branchenzugehörigkeit ist das Kundenportfolio der BNP Paribas Factor GmbH ist breit gestreut. Gemessen am Umsatz konzentriert es sich auf die Sektoren Handel, Handelsvermittlung und Großhandel, Herstellung und Verarbeitung von Metallerzeugnissen, Herstellung von chemischen Erzeugnissen sowie auf das sonstige verarbeitende Gewerbe. Geschäftsentwicklung Die für die Geschäftsentwicklung wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind das Umsatzvolumen aus Forderungen sowie die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern. Das Umsatzvolumen aus Forderungen, d.h. die angedienten Forderungen der Kunden, verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Mrd. EUR (-5,0 %) auf 32,2 Mrd. EUR. Der Vertrieb erfolgt maßgeblich über Gesellschaften der BNP Paribas Gruppe, darüber hinaus über Vermittler, wie Makler, Unternehmensberatungen, Kreditversicherungen oder Private Equity Gesellschaften als auch durch Direktakquise. Die Verringerung des Umsatzvolumens erklärt sich durch rückläufige wirtschaftliche Entwicklungen, die die Kunden direkt betreffen und Auswirkungen auf deren Umsätze und somit auf das Finanzierungsvolumen haben. Nach Jahren des starken Wachstums haben sich äußere Einflüsse gewandelt, wie z.B. die Umkehr des anhaltenden negativen Zinsumfelds zu einem positiven. Die BNP Paribas Factor GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 eine Eigenkapitalrentabilität nach Steuern von -85 % (i. Vj. 53 %) bezogen auf das gesamte Eigenkapital zum Bilanzstichtag. Damit ist die Eigenkapitalrentabilität um 138 % zum Vorjahr gesunken. Dies liegt begründet in signifikanten Rückstellungen für zusätzliche Ertragssteueraufwendungen, die sich aus der Zinsschrankenregelung des Steuerrechts im Zusammenhang mit der Zinswende ergeben. Mit Hilfe einer Erhöhung der Kapitalrücklage um 15 Mio. EUR konnte das Eigenkapital situationsbedingt angepasst werden. Unverändert herrscht im deutschen Factoring-Markt ein starker Wettbewerb aus dem ein hoher Preisdruck sowohl bei den Factoring- Gebühren als auch bei den Konditionen für die Bevorschussung der angekauften Forderungen, resultiert. Für das Geschäftsergebnis vor Steuern 2023 bedanken wir uns bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrem täglichen Engagement die Interessen unseres Unternehmens vertreten. Dem Betriebsrat danken wir für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Unseren Geschäftspartnern, im Besonderen den Kunden unseres Hauses, danken wir für die uns entgegengebrachte Loyalität und freuen uns auf eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 erhöhte sich die Bilanzsumme im Vorjahresvergleich um 6,3 % auf 4.030,6 Mio. EUR (i. Vj. 3.791,5 Mio. EUR). Die Erhöhung der Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Forderungen an Kunden zum Bilanzstichtag um 7,0 % auf 3.972,6 Mio. EUR (i. Vj. 3.712,0 Mio. EUR). Bei der Bewertung der Forderungen berücksichtigt BNP Paribas Factor GmbH alle erkennbaren Risiken. Soweit Wertberichtigungen erforderlich waren, wurden diese von den Forderungen abgesetzt. Finanzlage Für die Bevorschussung angekaufter Forderungen benötigt BNP Paribas Factor GmbH entsprechende Refinanzierungsmittel. Die Refinanzierung erfolgt über konzerninterne Finanzierungslinien, die dauerhaft eine wettbewerbsfähige und bedarfsgerechte Refinanzierung bieten. Ertragslage Im Jahr 2022 erwartete das Management für das Jahr 2023 einen moderaten Anstieg des Umsatzvolumens aus Forderungen und eine angemessenen Eigenkapitalrentabilität. Aufgrund der Entwicklungen im Zinsumfeld befindet sich das Umsatzvolumen auf dem Niveau zum Vorjahr. Die angemessene Eigenkapitalrentabilität nach Steuern konnte aufgrund von erhöhten Steuerrückstellungen zur Zinsschrankenregelung nach §§ 4h EstG, 8a KStG nicht erreicht werden. Die Herausforderungen wurden zeitnah erkannt, sodass die Profitabilität sichergestellt werden konnte.
Im Zinsüberschuss enthalten sind Zinserträge aus gezahlten Kaufpreisvorschüssen sowie Erträge aus Factoring-Gebühren. Die Verringerung im Zinsüberschuss resultiert aus fehlenden Einnahmen bei der Geldaufnahme im negativen Zinsumfeld. Die Erhöhung der Volumina aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen lassen sich im Wesentlichen durch die Zinswende erklären. Die Provisionserträge haben sich im Jahr 2023 analog zum Zinsüberschuss entwickelt, sodass erneut kein positiver Provisionsüberschuss erzielt werden konnte. Die Erhöhung in den Netto-Aufwendungen für die Risikovorsorge ist eine Folge von Erträgen aus abgeschriebenen Forderungen im Jahr 2022. Die Kosten für Warenkreditversicherungen sind konstant geblieben. Insgesamt konnte ein deutlich positives Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit erzielt werden. Die Erhöhung des Ertragssteueraufwandes ist mit erhöhten Rückstellungen für Ertragssteuern und der Regelung zur Zinsschrankenthematik nach §§ 4h EstG, 8a KStG zu erklären. Risikobericht Das Risikomanagement der BNP Paribas Factor GmbH leitet sich aus den von der BaFin veröffentlichten "Mindestanforderungen an das Risikomanagement" (MaRisk) nebst Änderungen, zuletzt aus der 7. Novelle vom 29.06.2023 ab. Es verfolgt als Kernziele die Sicherstellung der Risikotragfähigkeit sowie die Gewährleistung der Funktionsfähigkeit interner Kontrollverfahren. Diesbezüglich werden insbesondere regelmäßige quantitative und qualitative Analysen der als wesentlich erachteten Risiken Adressenausfallrisiko, Veritätsrisiko, Marktpreisrisiko und Operationelles Risiko durchgeführt und auch die mit diesen Risiken in Zusammenhang stehenden ESG-Risiken berücksichtigt. Das Risikomanagement wird fortlaufend entsprechend interner wie externer Anforderungen weiterentwickelt. Das Risikomanagement liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung. Der Risikomanagement-Prozess umfasst alle Aktivitäten zum systematischen Umgang mit Risiken bei der BNP Paribas Factor GmbH. Zur übergreifenden Steuerung und Überwachung der Risiken nutzt die Gesellschaft unter anderem eine Risikotragfähigkeitsrechnung. Die Risiken der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft sind hauptsächlich Veritäts- und Adressenausfallrisiken und daneben operationelle Risiken. Liquiditäts- und Marktrisiken werden derzeit als unwesentlich eingestuft. Veritätsrisiken bezogen auf Anschlusskunden bestehen für BNP Paribas Factor GmbH dann, wenn die von den Anschlusskunden angekauften Forderungen keinen vollumfänglichen Bestand haben oder wenn Kunden Zahlungseingänge von Debitoren nicht an den Factor weiterleiten. Diese Risiken steuert die Gesellschaft durch die individuelle Bonitätseinstufung potenzieller Neu- und Bestandskunden in Ratingklassen auf Basis von Ratingmodellen, die durch den BNP Paribas Konzern vorgegeben werden. Dazu werden insbesondere Jahresabschlüsse und weitere betriebswirtschaftliche Informationen der Kunden analysiert und direkte Prüfungen bei den Kunden durchgeführt. Für das Kundenportfolio sind Zielwerte für das durchschnittliche Kundenrating sowie für die Verlustquote (Loss given default) festgelegt. Konzentrationen von Kaufpreisvorauszahlungen sind auf Ebene von Kundengruppen vorhanden. Die damit potenziell vorhandene Konzentration von Veritätsrisiken auf Ebene weniger Kundengruppen wird jedoch dadurch verteilt, dass diesen Kundengruppen regelmäßig eine Vielzahl an Firmen angehört, die jeweils Erbringer der in Rechnung gestellten Lieferungen und Leistungen sind. Factoring-Arten mit erhöhtem Risikopotenzial werden nur Kunden mit entsprechender Eignung angeboten. Konzentrationen von angekauften Forderungen auf Debitoren sind grundsätzlich nur bis zu individuell definierten Grenzwerten möglich. Für die Zahlung von Kaufpreisvorschüssen an die Anschlusskunden sind Finanzierungslimite vertraglich festgelegt. In Bezug auf das Risiko aus Warenstreiten, Garantieversprechen, Bonifikationen, etc. werden Sicherheitseinbehalte festgelegt. Vorzugsweise erfolgen die Debitorenzahlungen auf Nostrokonten der Gesellschaft oder auf Bankkonten der Kunden, die an BNP Paribas Factor GmbH verpfändet sind. Mit Vereinbarungen zwischen Kunde, Debitor und der Factoring-Gesellschaft wird dem Risiko aus Abtretungsverboten und sonstigen Kaufvertragsbedingungen entsprechend der Rechtslage angemessen Rechnung getragen. Der Umfang der Forderungsverifizierung ist über Arbeitsanweisungen festgelegt und wird systemseitig durch spezielle Tools unterstützt. In Bedarfsfällen werden zusätzliche Veritätsgarantien der Gesellschafter/Geschäftsführer eingeholt. In regelmäßigen Sitzungen werden die einzelnen Engagements besprochen und überprüft. Es werden Prüfungen vor Ort beim Kunden durchgeführt, deren Anzahl pro Jahr je nach Factoring-Produkt und Bonität des Kunden variiert. Adressenausfallrisiken in Bezug auf die Debitoren bestehen für den Factor dann, wenn die Debitoren der Factoring-Kunden nicht oder nicht ausreichend zahlungsfähig sind oder werden. BNP Paribas Factor GmbH hat eigene Kreditversicherungsverträge abgeschlossen bzw. lässt sich die Entschädigungsleistungen aus bereits vorhandenen Kreditversicherungsverträgen der Kunden abtreten. Durch die eigenen Kreditversicherungsverträge werden Risiken bis zu 95% durch die Warenkreditversicherung gedeckt. Zur Begrenzung dieser Debitorenrisiken werden Kauflimite für jeden Debitor festgelegt. Die Vergabe von Limiten erfolgt grundsätzlich gestützt auf die Prüfungen und Limitzusagen der Warenkreditversicherungen; der Entscheidungsprozess hierfür ist durch eine Kompetenzordnung geregelt. Überfällige Forderungen werden in regelmäßigen Abständen von BNP Paribas Factor GmbH bzw. dem Anschlusskunden schriftlich angemahnt. In der Regel ab dem 60. Tag der Überfälligkeit wird der Widerruf gezeichneter Limite geprüft. In Abhängigkeit von dem Forderungsbetrag des Debitoren und der Überfälligkeitsdauer wird über das IT-gestützte Mahnwesen hinaus ein individualisiertes Mahnwesen durchgeführt. Neben den individuellen Adressrisiken der Debitoren besteht auch ein, dem Debitor zuzuordnendes, Länderrisiko. In den individuellen Factoring-Verträgen werden die einzubeziehenden Länder definiert. Der Großteil des Forderungsportfolios entfällt auf Debitoren mit Sitz in Deutschland sowie in Nord- und Mitteleuropa. Daher sind Länderrisiken sehr gering. Grundsätzlich werden Länderrisiken in Zusammenarbeit mit BNP Paribas Group Risk Management gesteuert. Schließlich trägt die fortlaufende interne Überwachung durch Informationssysteme und Prüfungen im Rahmen des internen Kontrollsystems dazu bei, das eigene unternehmerische Risiko bzw. operationelle Risiken zu minimieren. Die operationellen Risiken beinhalten alle Risiken, die durch den laufenden Geschäftsbetrieb auftreten können, d.h. sowohl systembedingte wie auch menschliche Fehlerquellen. Ein aktuelles Geschäftsprozessmodell, eine Kompetenzordnung und qualifiziertes Personal mindern diese Risiken. Die Interne Revision, Operational Permanent Control, der Compliance Officer, der Informationssicherheitsbeauftragte und der Geldwäschebeauftragte sowie die gruppenweite Konzernrevision "Inspection Generale" stellen die Einhaltung einschlägiger Gesetze und Vorschriften sowie konzerninterner Richtlinien sicher und unterstützen dadurch die Verringerung bzw. Vermeidung von operationellen Risiken. Die Funktion des Risikocontrollings wird unverändert durch den Geschäftsführer/Chief Risk Officer ausgeübt. Die an die BNP Paribas Niederlassung Deutschland ausgelagerte Funktion des IT-Sicherheitsbeauftragten gewährleistet die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die IT (BAIT). Für die Datensicherung im Server- und Netzwerkbetrieb sowie für den implementierten Zugriffsschutz sind verschiedene Sicherheitsstandards festgelegt. Ein Notfallplan stellt sicher, dass der Geschäftsbetrieb gestaffelt nach priorisierten Prozessen innerhalb definierter Zeitfenster zwischen vier Stunden bis hin zu einer Woche wieder aufgenommen werden kann. Im Rahmen einer Erhebung von realisierten operationellen Risiken werden die tatsächlich eingetretenen Schadensfälle überwacht, ausgewertet und ggf. notwendige Veränderungen in der Organisation durchgeführt. Die Gefahr zahlungsunfähig zu werden (Liquiditätsrisiko) sieht BNP Paribas Factor GmbH derzeit als unwesentlich an. Die Gesellschaft ist in konzerninterne Refinanzierungsstrukturen eingebunden und verfügt so über die notwendigen Refinanzierungsmittel. BNP Paribas Factor GmbH betreibt kein Handelsgeschäft. Gemäß den Vertragsbedingungen mit unseren Kunden trägt der Kunde bei Fremdwährungsforderungen ein daraus resultierendes Währungsrisiko. Wesentliche Zinsänderungsrisiken sind minimiert, da Kunden- und Refinanzierungszinssätze im Wesentlichen an den gleichen Referenzzins gekoppelt sind. Daher wird auch das Marktpreisrisiko als unwesentlich eingestuft. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Wirtschaftliche Prognosen zeigen, dass die Herausforderungen weiter bestehen bleiben. Weiterhin steigende Energiepreise, wirtschaftliche Unsicherheit und Umsatzrückgänge durch Preisdruck könnten die Folge sein, was zu anhaltenden wirtschaftlichen Rückgang führen kann. Der Sachverständigenrat hat eine Wachstumsprognose des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland für das Jahr 2024 von 0,2 % abgegeben. Grund dafür ist u.a. die fortgesetzte geldpolitische Straffung mit steigenden Zinsen. Sie verschärft diese Entwicklung und dämpft zusammen mit der hohen wirtschaftlichen Unsicherheit die Investitionen der Unternehmen. Nichtsdestotrotz sollte die angestrebte Ausweitung der Geschäftsentwicklung der BNP Paribas Factor GmbH positiv verlaufen, da Factoring ein beliebtes Finanzierungsinstrument in Krisenzeiten darstellt. Es ist zu erwarten, dass der Anstieg der Basiszinsen im Euroraum im Jahr 2024 stagnieren wird. Erwartungswerte zeigen außerdem einen leichten Rückgang der aktuellen Zinsraten. Aktuell halten wir eine leicht rückläufige Situation der Euro-Geldmarktzinsen im Jahr 2024 für möglich. Die damit einhergehenden Wirkungen auf das Zinsergebnis sind im Rahmen der Mehrjahresplanung berücksichtigt. Für das Jahr 2024 sieht das Management den Entwicklungen optimistisch entgegen. Mit Blick auf die Phase der Stabilisierung des Marktes plant die Geschäftsführung der BNP Paribas Factor GmbH für 2024 weiteres Wachstum des Umsatzvolumens aus Forderungen über die bestehenden Vertriebskanäle der BNP Paribas Gruppe sowie der konzernfremden Partner. Weiterhin wird die sorgfältige Abwägung der einzugehenden Risiken durch das Management unverändert zu selektiven Vertragsabschlüssen führen. Um Krisen auch in Zukunft gut gewappnet zu sein, adjustiert die BNP Paribas Factor GmbH sukzessive ihre personellen Ressourcen und passt kontinuierlich ihre Aufbau- und Ablauforganisation entsprechend den aktuellen Anforderungen an. Das angestrebte Neugeschäft und die nachhaltige Pflege der bestehenden Kundenbeziehungen werden es der Gesellschaft ermöglichen, ihre Stellung im deutschen Markt für Forderungsfinanzierungen mittelfristig zu stabilisieren und künftig weiter auszubauen. Insbesondere in diesen herausfordernden Zeiten wird die BNP Paribas Factor GmbH ein zuverlässiger Partner für ihre Kunden bleiben und mit ihnen gemeinsam die Krisen meistern. Darüber hinaus ist die Sicherheit der Mitarbeitenden ein wichtiges Anliegen der BNP Paribas Factor GmbH, welcher durch ein gut situiertes Krisenmanagement Sorge getragen wird. Prognose Das Management der BNP Paribas Factor GmbH erwartet nach einem gutem Vorsteuerergebnis im Jahr 2023, dass die Wachstumspläne im Jahr 2024 fortgesetzt werden und dies einen moderaten Anstieg des Umsatzvolumens aus Forderungen zur Folge haben wird. Das Erzielen einer angemessenen Rentabilität des Kundenportfolios und das weiterhin erfolgreiche Begrenzen der mit dem Factoring- Geschäft verbundenen Risiken sind für die Geschäftsführung die entscheidenden Kriterien für die kontinuierliche Ausweitung des Geschäftes im Jahr 2024 und in der Mehrjahresplanung bis 2026. Eine konzernübergreifende Projektgruppe hat sich ab dem dritten Quartal 2023 mit dem Einfluss der Zinsschrankenthematik auseinandergesetzt. Für das Jahr 2024 ist ein Gesellschafterwechsel sowie eine ertragssteuerliche Organschaft mit dem neuen Gesellschafter geplant. Nachdem im Jahr 2023 die Zinsschrankenthematik einen signifikanten Einfluss auf die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern hatte, wird für das Jahr 2024 ein Anstieg sowie eine positive Kennzahl erwartet. Die bisherige Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 weist einen plangemäßen Verlauf im Geschäft mit Bestandskunden sowie erfreuliche Realisierungen im Neukundenbereich auf. Als Folge daraus erwartet das Management der BNP Paribas Factor GmbH für 2024 eine kontinuierliche Ausweitung des Betriebsergebnisses vor Risikovorsorge und ein positives Jahresergebnis über Vorjahresniveau.
Düsseldorf, den 29. Mai 2024 BNP Paribas Factor GmbH Wolfgang Reiser, Vorsitzender der Geschäftsführung Andreas Wellmanns, Geschäftsführer Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat sich während des Geschäftsjahres 2023 durch schriftliche und mündliche Berichte der Geschäftsleitung laufend über die Lage der Gesellschaft sowie über wichtige Fragen der Geschäftsführung unterrichten lassen. Er hat somit in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Bestimmungen die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Die von der Gesellschafterversammlung als Abschlussprüfer gewählte Deloitte GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, hat die Buchführung, den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft und mit den gesetzlichen Vorschriften in Übereinstimmung befunden. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat in Übereinstimmung mit dem Abschlussprüfer keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht erhoben. Der Aufsichtsrat hat den von der Geschäftsleitung aufgestellten Jahresabschluss gebilligt, der damit festgestellt ist.
Düsseldorf, 10th of Dezember 2024 Der Aufsichtsrat Lionel Claude Joubaud, Vorsitzender BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BNP Paribas Factor GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BNP Paribas Factor GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BNP Paribas Factor GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 29. Mai 2024 Deloitte
GmbH
Dr. Marijan Nemet, Wirtschaftsprüfer Nicole Geysel, Wirtschaftsprüferin |
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