stop+go Systemzentrale GmbH

Polostraße 1, 41363 Jüchen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 14480
Eingetragen
11.5.2006
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
die Entwicklung und der Betrieb von Dienstleistungs- und Handelsbetrieben mit Kfz-Werkstätten, Kfz-Zubehörshops und Autovermietung sowie der Handel mit Kfz-Ersatzteilen, Reifen und Zubehör; ferner die Vergabe von Franchiselizenzen für den Betrieb von Dienstleistungs- und Handelsbetrieben mit Kfz-Werkstätten und Zubehörshops.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lars Immig
seit 29.10.2025
Geschäftsführer
Prokura
Stefan Lehmann
seit 6.5.2022
Prokura
Detlef Saemisch
seit 29.6.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

stop+go Systemzentrale GmbH

Jüchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

stop+go Systemzentrale GmbH, Jüchen

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die stop+go Systemzentrale GmbH (kurz stop+go) mit Sitz in Jüchen wurde am 14. April 2006 gegründet. Alleinige Gesellschafterin der stop+go ist die stop+go GmbH, Düsseldorf.

Zum 01.01.2024 wurde die stop+go GmbH per Downstream Merger mit der stop+go Systemzentrale GmbH verschmolzen.

Das Tätigkeitsfeld der Gesellschaft umfasst die Entwicklung und den Betrieb von Dienstleistungs- und Handelsbetrieben mit Kfz-Werkstätten und Kfz-Zubehörshops, sowie den Handel mit Kfz-Ersatzteilen, Reifen und Zubehör; ferner die Vergabe von Franchiselizenzen für den Betrieb von Dienstleistungs- und Handelsbetrieben mit Kfz-Werkstätten und Zubehörshops.

Die wesentlichen Steuerungskennzahlen der stop+go sind der Umsatz, die Materialaufwandsquote, die Personalaufwandsquote und der Cashflow. In den folgenden Abschnitten werden diese wesentlichen Steuerungskennzahlen erläutert und in ihrer Entwicklung analysiert. Im Prognosebericht erfolgt eine Darstellung der geplanten Entwicklung im Jahr 2024.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist 2023 laut Statistischem Bundesamt durch die hohe Inflation und die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr (+2,7%) gesunken.1

Die wirtschaftliche Situation im Kfz-Gewerbe entwickelte sich 2023 gegenüber dem Vorjahr positiv. 2023 stieg die Zahl der Neuwagenzulassungen um 7,3 % (Vorjahr -10,1). Die Anzahl der Wartungen und der Reparaturen sind laut DAT in 2023 nahezu unverändert. In 2023 wurden an jedem Pkw durchschnittlich 1,00 (2022: 0,98) Wartungsarbeiten durchgeführt. Hierfür gaben die Verbraucher 357 € aus (329 € in 2022). Die Reparaturhäufigkeit war rückläufig mit 0,39 pro Pkw (0,40 in 2022) und die Ausgaben pro Reparatur stiegen auf 178 € in 2023 von 153 € in 2022. Laut DAT-Report konnten die freien Werkstätten in 2023 ihren Marktanteil im Bereich Wartung und Reparaturen von Fahrzeugen bei 50 % (Vorjahr 50 %) halten. Der Marktanteil der Markenbetriebe stieg im Bereich Wartung und Reparaturen auf 44 % in 2023 (42 % in 2022)2.

2.2 Geschäftsverlauf

Die Umsatzentwicklung der Filialbetriebe war 2023 mit einer Umsatzsteigerung in Höhe von 1.334 T€ gegenüber dem Vorjahr sehr positiv.

Die Rohertragsmarge ist in 2023 mit 67,06 % auf dem Niveau des Vorjahres (67,14 %).

Die stop+go beschäftigt zum 31. Dezember 2023 202 Mitarbeiter (Vorjahr 225).

2.3 Lage

2.3.1 Ertragslage

Das Jahr 2023 hat stop+go mit einem positiven Ergebnis von 1.364 T€ abgeschlossen. Das Ergebnis 2023 ist um 514 T€ besser als im Jahr 2022 (+850 T€).

Das geplante Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ +1.402 wurde um T€ 74 übertroffen.

Wichtige Posten zur Ertragslage sowie Kennzahlen sind der folgenden Übersicht zu entnehmen:

2023
T€
2022
T€
2021
T€
Umsatzerlöse 30.633 29.299 29.396
Materialaufwand 10.091 9.629 9.906
Personalaufwand 11.554 11.082 11.072
Jahresergebnis 1.364 850 -818
% % %
Materialaufwandsquote (Materialaufwand/Umsatz) 32,94 32,86 33,70
Personalaufwandsquote (Personalaufwand/Umsatz) 37,72 37,82 37,66
Umsatzrentabilität (Jahresergebnis/Umsatz) 4,45 2,90 -2,78
Eigenkapitalrentabilität (Jahresergebnis/Eigenkapital) 42,49 31,53 -44,31

Weiter optimierte Beschaffungsstrukturen und positive Verkaufspreisentwicklungen führten in 2023 zu einer Materialaufwandsquote von 32,94 %. Die für 2023 geplante Materialaufwandsquote zwischen 33 % und 34 % konnte damit übertroffen werden.

Die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern wurde in 2023 von 228 im Vorjahr auf 211 gesenkt.

2.3.2 Finanzlage

Die Finanzmittel der Gesellschaft entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahr positiv. Eine Darstellung des Cashflows zeigt folgende

Kapitalflussrechnung:

2023
T€
2022
T€
Periodenergebnis 1.364 850
(-/+) Abnahme/Zunahme der Rückstellungen 111 -250
(+/-) Abnahme/Zunahme der Ford. a. LuL -194 -194
(-/+) Abnahme/Zunahme der Verbind. a. LuL 339 -145
(+/-) Abnahme/Zunahme der Vorräte 148 317
(+) Abnahme/Zunahme der übrigen Aktiva 29 -66
(-/+) Abnahme/Zunahme der übrigen Passiva -67 62
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagev. 355 369
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 12 -3
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.098 940
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 7 16
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagev. -902 -477
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -895 -461
Auschüttungen an die Gesellschafter -850 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -850 0
Zahlungswirks. Veränder. des Finanzmittelfonds 353 480
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 987 508
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.340 988

Die Kapitalflussrechnung zeigt eine Zunahme des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit um T€ 1.158 zum Vorjahr auf T€ +2.098.

Die Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds um T€ 353 führt zu einem Finanzmittelfonds am 31. Dezember 2023 von T€ 1.340. Die Finanzlage der Gesellschaft ist vor allem aufgrund der kontinuierlichen Umsetzung weiterer Kostensenkungsmaßnahmen und der vorhandenen Kontokorrentlinie als stabil einzustufen.

2.3.3 Vermögenslage

Das Anlagevermögen der Gesellschaft wird grundsätzlich durch Anschaffungsvorgänge im Zuge der Neueröffnung von Filialbetrieben beeinflusst. Unter dem Gesichtspunkt der Restrukturierung des bestehenden Betriebsnetzes wurden derartige Investitionen in den vergangenen Jahren gesenkt. Planmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 355 beschrieben neben den getätigten Ersatzinvestitionen die Entwicklung des Anlagevermögens.

Das Vorratsvermögen wurde durch eine weiter optimierte Beschaffung und der fortlaufenden Bereinigung um T€ 148 gesenkt.

Die Forderungen sind mit T€ 737 um T€ 138 gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Die Rückstellungen sind vor allem aufgrund der voraussichtlichen Steuernachzahlungen für das Geschäftsjahr 2023 um T€ 111 auf T€ 739 gestiegen.

Die Verbindlichkeiten belaufen sich mit T€ 1.414 um T€ 273 über dem Vorjahr.

Der seit Februar 2015 bei der Hausbank bestehende Kreditrahmen über T€ 750 wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 nicht in Anspruch genommen.

Die folgende Bilanzstruktur zeigt die Entwicklung der Posten der Bilanz im Überblick:

Aktiva

2023
T€
2022
T€
Anlagevermögen 1.736 1.199
Vorratsvermögen 1.494 1.642
Liquide Mittel 1.340 988
Übrige Aktiva 802 636

Passiva

Eigenkapital 3.210 2.696
andere Sonderposten 9 0
Rückstellungen 739 628
Verbindlichkeiten 1.414 1.141
Bilanzsumme 5.372 4.465

Wichtige Bilanzkennzahlen haben sich wie folgt entwickelt:

2023
%
2022
%
Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Bilanzsumme) 59,76 60,39
Anlagenintensität (Anlagevermögen/Bilanzsumme) 32,33 26,85
Vorratsintensität (Vorratsvermögen/Bilanzsumme) 27,81 36,78
Anlagendeckungsgrad (Eigenkapital/Anlagevermögen) 184,86 224,94
Liquidität 1. Grades (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten/kurzfristige Verbindlichkeiten) 94,79 86,56

Die Eigenkapitalquote beträgt 59,76 %. Die Liquidität 1. Grades verbesserte sich auf 94,79 %.

3. Prognose-, Risiken und Chancenbericht

3.1 Prognosebericht

Eine weitere Steigerung des Bekanntheitsgrades von stop+go durch strukturelle Änderung und Erhöhung des Marketingbudgets wird zu Umsatzsteigerungen führen. Neben der geplanten Umsatzsteigerung bildet die Realisierung von weiteren Kostensenkungspotentialen den Fokus.

Die Geschäftsführung geht nach der derzeitigen Planung für das Geschäftsjahr 2024 von einem Umsatzrückgang zwischen 3,5 % und 4,5 % gegenüber dem Vorjahr aus, der aus den Restrukturierungsmaßnahmen (Schließung Betriebe Hannover und Wuppertal Ende 2023) resultiert. Dabei wird eine Materialaufwandsquote zwischen 32 % und 34 % sowie eine Personalaufwandsquote zwischen 35 % und 38 % angestrebt. Auf dieser Grundlage und unter Berücksichtigung der geplanten Kostensenkungsmaßnahmen erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 ein positives Jahresergebnis in Höhe von ca. 1.700 T€ bis 1.900 T€. Die Liquiditätsplanung des Jahres 2024 ergibt, dass sich die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds weiter verbessern wird.

3.2 Risikobericht

Risikomanagementsystem

Die eingesetzten Planungs-, Controlling- und Reporting-Instrumente ermöglichen ein der jeweiligen Situation angepasstes Handeln und damit die Vermeidung von Risiken, da die zeitnah zur Verfügung stehenden Daten die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft umfassend abbilden.

Vor diesem Hintergrund ist ein zeitnahes regelmäßiges Berichtswesen zwischen der Leitung und den Filialbetrieben unerlässlich, um Grundlagen sowohl für die strategische Planung als auch für die Beurteilung der Entwicklung der einzelnen operativen Einheiten zur Verfügung zu stellen. Eingeschlossen ist darin das Ziel, für die Rechnungslegung des Unternehmens die Ordnungsmäßigkeit zu gewährleisten und die Auswirkungen etwaiger Abweichungen auf den Jahresabschluss zu erkennen. Es sind daher filialweite Vorgaben entwickelt worden.

Risiken

Grundsätzlich wird, wie erläutert, die Finanzierung durch eine breite Eigenkapitalbasis gestützt und die zukünftige Erwirtschaftung positiver Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird die weitere Entwicklung des Unternehmens sichern. Dennoch besteht bei den im Rahmen einer weiteren Fremdkapitalfinanzierung zur Verfügung gestellten Mitteln das Risiko steigender Finanzierungskosten, die unter dem aktuellen Zinsniveau als beherrschbar angesehen werden.

Das Risiko von Forderungsausfällen aus dem Inlandsendkundengeschäft ist als gering einzustufen, da die wesentlichen Umsätze über Bar- bzw. Kartenzahlungen abgewickelt werden, die über die zuständigen Kreditinstitute ausfallgesichert sind.

Für den verbleibenden Teil der Forderungen aus dem Inlandsendkundengeschäft werden im Zuge des Debitorenmanagements ein Mahnwesen und eine Bonitätsprüfung neuer Kunden durchgeführt. Hierdurch ist der Forderungsbestand aus dem Endkundengeschäft auf einem erfreulich geringen Niveau verblieben. Die Forderungsausfälle des nicht gesicherten Zahlungsverkehrs sind gering.

Abgeschlossene Versicherungsverträge bieten ausreichenden Versicherungsschutz bezüglich des vorhandenen Anlagevermögens.

Für die Herausforderungen künftiger Jahre im Bereich der Investitionen und des operativen Filialbetriebes hat die Gesellschaft ausreichend Eigenkapital sowie Finanzmittel vorzuhalten. Die Eigenkapitalausstattung gestaltet sich zum 31. Dezember 2023 mit einer Eigenkapitalquote von 59,76% erfreulich und wird unter Berücksichtigung der aktuellen Mittelfristplanung der Gesellschaft für die Jahre 2024 bis 2028 in den kommenden Jahren auf einem guten Niveau verbleiben.

Darüber hinaus besteht seit Februar 2015 bei der Hausbank ein eingeräumter Kreditrahmen über T€ 750. Auf Basis der aktuellen Mittelfristplanung wird die Gesellschaft in den kommenden Jahren positive Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschaften. Die Finanzierung der Gesellschaft ist aus derzeitiger Sicht demnach mittelfristig gesichert und unter den gegebenen und erwarteten wirtschaftlichen Bedingungen geordnet.

Die Geschäftsleitung hat unter Berücksichtigung der aktuellen Planungen den notwendigen finanziellen Rahmen geschaffen, damit das Unternehmen allen Verpflichtungen nachkommen kann. Auf Basis einer regelmäßigen Aktualisierung der Liquiditäts- und Finanzplanung wird die finanzielle Lage laufend überwacht. Die Geschäftsleitung sieht keine Entwicklungsbeeinträchtigungen für das Unternehmen. Die Geschäftsleitung ist jederzeit in der Lage, mit Hilfe zur Verfügung stehender entscheidungsrelevanter Informationen eventuelle Risiken zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Eine Abschwächung der konjunkturellen Prognose, insbesondere durch die Corona Pandemie und die Ukraine-Krise, verbunden mit einer sinkenden Binnennachfrage, ein deutlicher witterungsbedingter Absatzrückgang der Warengruppen Ersatz- und Verschleißteile, Reifen, Batterien und Winterchemie stellen derzeit die Risiken einer signifikanten Planabweichung und damit der nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft dar.

3.3 Chancenbericht

Ein leicht steigender Fahrzeugbestand, dessen Durchschnittsalter steigt, und der konstant hohe Marktanteil der freien Werkstätten werden das Marktvolumen der freien Werkstätten weiter erhöhen. Die Branche rechnet auch für 2024 mit weiteren Betriebsstilllegungen. Diese Marktbereinigung wird das Wachstum des freien Marktes und damit die Chancen der Gesellschaft stärken. Zudem wird die Gesellschaft durch verbesserte Marketingmaßnahmen und weitere Kostenoptimierungen das Ergebnis verbessern. Im Marketing werden wir die Budgets sowohl für Direktmarketing als auch im Online-Bereich erhöhen.

 

Jüchen, den 16.04.2024

stop+go Systemzentrale GmbH

Geschäftsführung

Detlef Saemisch

1 Statistisches Bundesamt vom 30.01.2024

2 DAT-Report 2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.736.453,38 1.198.577,52
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 15.226,03 33.362,57
II. Sachanlagen 1.721.227,35 1.165.214,95
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 260.944,74 197.139,34
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.460.282,61 968.075,61
B. Umlaufvermögen 3.570.547,56 3.228.396,71
I. Vorräte 1.493.812,35 1.642.087,27
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 736.614,59 598.776,53
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.340.120,62 987.532,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 64.521,69 37.751,49
Aktiva 5.371.522,63 4.464.725,72

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.210.011,97 2.696.122,35
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 7.129.253,27 7.129.253,27
III. Verlustvortrag 5.307.848,11 5.307.848,11
IV. Jahresüberschuss 1.363.606,81 849.717,19
B. andere Sonderposten 9.250,79
C. Rückstellungen 738.531,68 627.683,47
D. Verbindlichkeiten 1.413.728,19 1.140.919,90
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 175.543,50 220.709,67
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.238.184,69 920.210,23
Passiva 5.371.522,63 4.464.725,72

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 20.799.578,15 19.944.465,03
2. Personalaufwand 11.553.576,47 11.082.170,86
a) Löhne und Gehälter 9.677.643,67 9.242.284,11
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.875.932,80 1.839.886,75
3. Abschreibungen 355.101,71 368.915,03
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 355.101,71 368.915,03
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.413.316,05 7.631.801,18
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.000,00 1.000,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.802,11 5.435,77
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 103.308,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.371.473,81 857.142,19
9. sonstige Steuern 7.867,00 7.425,00
10. Jahresüberschuss 1.363.606,81 849.717,19

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

stop+go Systemzentrale GmbH, Jüchen

Handelsregister HRB-Nr. 14480 beim Amtsgericht Mönchengladbach

I. Allgemeine Angaben

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft sind unter Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt worden.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr fortgeführt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitgehend im Anhang aufgeführt.

Der Grundsatz der Darstellungsstetigkeit wurde eingehalten.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen und vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauern pro rata temporis vorgenommen. Die Anschaffungskosten für Vermögensgegenstände von geringem Wert bis 250,00 € werden im Jahr der Anschaffung als Aufwand behandelt. Die Anschaffungskosten für Vermögensgegenstände von geringem Wert von 250,01 € bis 800,00 € werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Das Vorratsvermögen ist zu durchschnittlichen Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten vermindert um Anschaffungspreisminderungen bewertet. Auf das Vorratsvermögen sind außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund dauernder Wertminderung in Höhe von T€ 42 (Vorjahr T€ 35) vorgenommen worden.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bzw. mit den am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Als uneinbringlich eingeschätzte Forderungen werden abgeschrieben.

Die Flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand im kommenden Geschäftsjahr darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert und zum Bilanzstichtag voll eingezahlt.

Erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen wurden in vollem Umfang in den Rückstellungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte zum notwendigen Erfüllungsbetrag, langfristige Anteile wurden mit dem jeweils laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurde eingehalten.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Zur Darstellung des Anlagevermögens und seiner Entwicklung im Jahr 2023 verweisen wir auf die Anlage zum Anhang.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

T€ 38 (Vorjahr T€ 38) der Flüssigen Mittel sind zum Bilanzstichtag als Sicherheit für Bankbürgschaften für Mietkautionen hinterlegt.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 634 (Vorjahr T€ 628) enthalten im Wesentlichen Beträge für Personalaufwendungen T€ 442 (Vorjahr T€ 487), für Risiken aus schwebenden Verfahren in Höhe von T€ 69 (Vorjahr T€ 25) und für Garantieversprechen an Kunden in Höhe von T€ 57 (Vorjahr T€ 57).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Gesellschafterin und betreffen Verbindlichkeiten aus der umsatzsteuerlichen Organschaft.

Die Verbindlichkeiten enthalten zum 31. Dezember 2023 wie im Vorjahr keine Posten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus Betriebskostenerstattungen in Höhe von T€ 35 (Vorjahr T€ 24).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen aus Nachforderungen von Betriebskosten in Höhe von T€ 26 (Vorjahr T€ 41).

V. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

VI. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss von T€ 1.364 soll entsprechend der Satzung ausgeschüttet werden.

VII. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Alleinige Gesellschafterin der stop+go Systemzentrale GmbH ist bis zum 31. Dezember 2023 die stop+go GmbH, Düsseldorf, HRB 64417 beim Amtsgericht Düsseldorf.

Nach Einschätzung der Geschäftsleitung sind alle Verträge der Gesellschaft mit nahestehenden Personen und verbundenen Unternehmen zu marktüblichen Bedingungen abgeschlossen.

Die Gesellschaft hat bis zum 31. Dezember 2023 für insgesamt 21 Betriebsimmobilien Mietverträge, die zum Betrieb des operativen Geschäfts der Gesellschaft notwendig sind, mit einer Restlaufzeit von bis zu 10 Jahren abgeschlossen. Die Restverpflichtungen aus diesen Mietverträgen betragen zum 31. Dezember 2023 T€ 17.320 (Vorjahr T€ 21.092).

Aus Fahrzeugleasingverträgen für Dienstwagen bestehen zum 31. Dezember 2023 Restverpflichtungen in Höhe von T€ 304 (Vorjahr T€ 197). Des Weiteren bestehen zum 31. Dezember 2023 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus IT-Dienstleistungs- und Versicherungsverträgen in Höhe von T€ 421 (Vorjahr T€ 447).

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter beträgt im Geschäftsjahr 2023 211 (Vorjahr 228), davon entfallen auf die Zentrale 22 (Vorjahr 22), auf den Verkaufsbereich in den Betrieben 75 (Vorjahr 80) und auf den Werkstattbereich in den Betrieben 107 (Vorjahr 115) Mitarbeiter. Die durchschnittliche Zahl der Auszubildenden beträgt im Geschäftsjahr 2023 8 (Vorjahr 11).

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers schlüsselt sich im Geschäftsjahr wie folgt auf:

Abschlussprüfungsleistungen: T€ 26 (Vorjahr T€ 26)

Steuerberatungsleistungen: T€ 3 (Vorjahr T€ 1)

Zum alleinigen Geschäftsführer ist Herr Detlef Saemisch (Kaufmann), Meerbusch, bestellt. Auf die Angabe seiner Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Jüchen, den 16.04.2024

stop+go Systemzentrale GmbH

Detlef Saemisch

Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.05.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

1. Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der stop+go Systemzentrale GmbH, Jüchen - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

2. Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

3. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

4. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus:

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Halle, 26. April 2024

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Christian Böhme, Wirtschaftsprüfer

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