Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 1170
Eingetragen
1.10.1990
Branche
Herstellung von Maschinen für die Textil- und Bekleidungsherstellung und die LederverarbeitungGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung sowie Vertrieb von Maschinen und Komponenten für den Maschinenbau aller Art, insbesondere von Maschinen und Komponenten für den Textilmaschinenbau; Spezialmaschinen zur Rationalisierung der technologischen Prozesse in der Textilindustrie; Baugruppen für den Maschinenbau; Recyclinganlagen; Armaturen; Haushaltwäscheschleudern. Ferner umfaßt der Unternehmensgegenstand die berufspraktische Ausbildung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Uwe Nestler
seit 16.1.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Sehmatal-Cranzahl
681.800 €
66.67%
Sehmatal-Neudorf
340.900 €
33.33%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Spindelfabrik Neudorf GmbH

Sehmatal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die wirtschaftliche Tätigkeit der Spindelfabrik Neudorf GmbH erstreckt sich im Wesentlichen auf die Entwicklung, Herstellung sowie den Vertrieb von Maschinen und Komponenten für den Maschinenbau aller Art, insbesondere von Maschinen und Komponenten für den Textilmaschinenbau, Spezialmaschinen zur Rationalisierung der technologischen Prozesse in der Textilindustrie sowie Baugruppen für den Maschinenbau.

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres wurden in den Geschäftsfeldern der Gesellschaft erzielt und betreffen mit 45 % (Vorjahr 46 %) Erzeugnisse für den Textilmaschinenbau sowie mit 55 % (Vorjahr 54 %) Erzeugnisse für die Papierindustrie und den allgemeinen Maschinenbau.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat das Jahr 2023 im Minus beendet. Im Schlussquartal bremsten die rückläufigen Investitionen die Konjunktur, während der Konsum leicht zulegte", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. In den ersten drei Quartalen stagnierte das BIP noch weitestgehend, begleitet von anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Für das gesamte Jahr 2023 haben die neuesten Berechnungen den Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 % zum Vorjahr (kalenderbereinigt -0,1 %) bestätigt. 1

Für den Prognosezeitraum lässt sich die konjunkturelle Dynamik nur schwer einschätzen. Das Handelsblatt Research Institute (HRI) und das IMK (Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung) gehen davon aus, dass es auch im Jahr 2024 wieder zu einer Rezession kommt und die Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent bzw. um 0,3 Prozent sinkt. Alle Wirtschaftsinstitute, die im März 2024 ihre BIP-Prognose aktualisiert haben, haben ihre Prognose für das Jahr 2024 gekürzt. Bei der Einschätzung der Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2025 sind sich die Institute weniger einig: während das Handelsblatt Research Institute (HRI) auch die Prognose für 2025 gesenkt hat und nur noch von einem Wachstum von 0,2 Prozent ausgeht, hat das ifo-Institut die Prognose um 0,2 Prozentpunkte angehoben und geht von einem Wachstum von 1,5 Prozent aus. Zu ähnlichen Ergebnissen kommen auch das IWH oder das RWI. 2

Der für die Spindelfabrik Neudorf GmbH wichtige Textilmaschinenbau stagnierte in 2023. So konnte der deutsche Maschinenbau in diesem Bereich einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro realisieren. Im Vorjahr waren dies noch 4,5 Milliarden Euro. 3

b) Geschäftsverlauf in 2023

Wie in den Vorjahren hat die Spindelfabrik Neudorf GmbH auch in 2023 neben den traditionellen Erzeugnissen für den Textilmaschinenbau Produkte für den allgemeinen Maschinenbau gefertigt. Hauptumsatzträger waren dabei Erzeugnisse für den Textilmaschinenbau (Spindeln mit 22 % der Umsatzerlöse, Vorjahr 23 %; Textilmaschinen/Textilmaschinenkomponenten mit 23 % der Umsatzerlöse, Vorjahr 23 %), Baugruppen für den allgemeinen Maschinenbau (Umsatzanteil 16%, Vorjahr 18 %) sowie Einzelteile für den allgemeinen Maschinenbau (39 % der Umsatzerlöse, Vorjahr 36 %).

Die Spindelfabrik hat im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von T€ 16.981 erzielt, die um T€ 573 bzw. 3 % unter denen des Vorjahres lagen. Die im Budget 2023 erwartete leichte Umsatzsteigerung von ca. 2 % konnte nicht umgesetzt werden. Ursächlich hierfür war die im Jahresverlauf negative Entwicklung des Auftragseingangs. Dabei verringerten sich insbesondere die Umsatzerlöse im Bereich Textilmaschinen Komponenten (um T€ 813), im Bereich Spindeln (um T€ 364) sowie im Bereich Baugruppen für den allgemeinen Maschinenbau (um T€ 382).

Von den Umsatzerlösen entfallen 59 % (Vorjahr 58 %) auf das Inland, 33 % (Vorjahr 32 %) auf EU-Staaten und 8 % (Vorjahr 10 %) auf das übrige Ausland, hauptsächlich China, die Schweiz, USA und Indien.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der rückläufige Auftragseingang haben im Geschäftsjahr 2023 die Inanspruchnahme von Kurzarbeit ab Oktober notwendig gemacht. Die Notwendigkeit von Mehrleistungen war nur zum Jahresbeginn gegeben.

Das Unternehmen ist mit modernen CNC-Maschinen und moderner Messtechnik ausgestattet. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2023 Investitionen in Höhe von T€ 1.185 (Vorjahr T€ 1.038) realisiert. Den Schwerpunkt bildeten hierbei die Anschaffung von 1 CNC-Drehmaschine und 2 CNC-Fräsmaschinen (T€ 836) sowie Anzahlungen für 1 CNC-Schleifmaschine (T€ 142) Ferner erfolgten Investitionen in neue Messtechnik (T€ 64) und sonstige betriebliche Anlagen (T€ 143).

Die eigene Produktentwicklung konzentriert sich auf Baugruppen des Textilmaschinenbaus, der polygraphischen Industrie sowie des allgemeinen Maschinenbaus.

Im Jahresdurchschnitt waren 152 Mitarbeiter beschäftigt. Das entspricht einer Erhöhung um durchschnittlich 11 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr. Die Mitarbeiter sind den Aufgaben entsprechend qualifiziert. Die Vergütung unserer Beschäftigten erfolgt auf Basis einer mit dem Betriebsrat geschlossenen Betriebsvereinbarung.

c) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Kundennähe und Servicequalität als entscheidende Wettbewerbsvorteile sowie eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit sind wesentliche Garanten für den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft. Deshalb haben die Belange der Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter einen großen Stellenwert. Neben diesen nur unzureichend quantifizierbaren nicht-finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Steuerung der Gesellschaft ein zielorientiertes Kennzahlensystem zugrunde. Das größte Gewicht entfällt dabei auf die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz (T€ 16.981; Vorjahr T€ 17.554) und Ergebnis nach Steuern (T€ 1.346; Vorjahr T€ 1.109). Zur Veränderung der genannten Leistungsindikatoren wird auf die anschließende Darstellung der Ertragslage verwiesen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 954 bzw. 7 % auf T€ 14.740 erhöht. Auf der Aktivseite ist dies insbesondere auf die Erhöhung des Umlaufvermögens zurückzuführen, insbesondere auf höhere flüssige Mittel. Dem steht auf der Passivseite vor allem eine Erhöhung des Eigenkapitals und der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber.

Die Vermögensstruktur ist analog dem Vorjahr durch einen hohen Anteil der Vorräte (44 % bzw. T€ 6.468) und des Sachanlagevermögens (25 % bzw. T€ 3.736) am Gesamtvermögen gekennzeichnet.

Auch die Kapitalstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nur gering verändert. Sie ist weiterhin durch eine hohe Eigenkapitalquote (74 %, Vorjahr 71%) geprägt. Dementsprechend liegt der Fremdmittelanteil inklusive Sonderposten am Gesamtkapital mit 26 % leicht unter dem des Vorjahres. Absolut haben sich die Verbindlichkeiten um 5% auf T€ 3.184 erhöht. Ausschlaggebend hierfür war der deutlich gestiegene Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 2.400, der die Zahlungsmittelabflüsse im Rahmen der Investitionstätigkeit in Höhe von T€ 1.147 und der Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ 87 deutlich überstieg.

Finanzlage

Der im Geschäftsjahr erfolgten Kreditaufnahme stehen höhere Darlehenstilgungen gegenüber, wodurch sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vergleich zum Vorjahr um T€ 191 auf T€ 1.472 verringert haben. Gleichzeitig sind die sonstigen Verbindlichkeiten aus Mietkäufen um T€ 454 auf T€ 550 gestiegen. Auf der Aktivseite der Bilanz haben sich die flüssigen Mittel um T€ 1.166 auf T€ 3.544 erhöht.

Das langfristig gebundene Anlagevermögen ist am Bilanzstichtag vollständig durch Eigenmittel gedeckt. Gleichzeitig stehen den kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten höhere kurzfristige Forderungen und flüssige Mittel gegenüber.

Die Finanzlage wird vor diesem Hintergrund als gut beurteilt. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben.

Ertragslage

Vor dem Hintergrund eines sich negativ entwickelnden Umfeldes hat sich die Ertragslage dennoch verbessert. Das Jahresergebnis fällt für das Jahr 2023 positiv aus. Absolut ergibt sich ein Jahresüberschuss von T€ 1.335 (Vorjahr Jahresüberschuss T€ 1.099).

Die angefallenen Material- und Personalkosten lagen insgesamt im Verhältnis zur Gesamtleistung bei 80 % und damit geringfügig unter dem Vorjahreswert von 82 %. Das ist vor allem auf die Einführung der Kurzarbeit und auf das geringere Beschaffungsvolumen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zurückzuführen.

Die Abschreibungen liegen um T€ 14 über dem Vorjahresniveau.

Sonstige betriebliche Aufwendungen reduzierten sich um T€ 62 auf T€ 1.549. Der Anteil zur Gesamtleistung beträgt 9% (Vorjahr 9 %).

Insgesamt konnten die Planziele für das Geschäftsjahr 2023 teilweise erreicht werden. So sank zwar der Umsatz leicht um 3 % auf T€ 16.981, entgegen der Planung eines leichten Umsatzanstiegs von ca. 2 %. Dennoch konnte gegenüber dem Vorjahr (T€ 1.109) ein verbessertes Ergebnis nach Steuern realisiert werden (T€ 1.346), welches das im Budget genannte Ziel für das Geschäftsjahr 2023 (Rückgang Ergebnis nach Steuern um ca. 35 %) deutlich überschreitet. Ursächlich für das Nichterreichen des Umsatzziels war die im Jahresverlauf negative Entwicklung des Auftragseingangs. Das im Vergleich zum Budget deutlich bessere Ergebnis nach Steuern resultiert aus der bereits aufgeführten Reduzierung des Anteils der Material- und Personalkosten im Verhältnis zur Gesamtleistung um 2 %, anstatt der angenommenen deutlichen Kostensteigerung.

Der Umsatz/Mitarbeiter (T€ 112) hat sich um 10 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres verringert und liegt damit leicht unter dem prognostizierten Niveau von T€ 119.

3. Chancen- und Risikobericht

Auch für das Jahr 2024 sind die Chancen der künftigen Entwicklung in der stärkeren strategischen Ausrichtung der Spindelfabrik Neudorf GmbH auf Produkte weiterer Zweige des allgemeinen Maschinenbaus zu sehen. Die damit verbundene Anpassung der Sortimentsstruktur sowie die weitere Verbesserung der internen Prozessabläufe und Kostenstrukturen als Maßnahmen planmäßiger Kostensenkungen bleiben Bestandteil der täglichen Arbeit. Ferner sollen laufende Produktentwicklungen und Projektabschlüsse, insbesondere im Bereich Textilmaschinenbau, in 2024 in die Fertigung überführt werden.

Für uns steht dauerhaft im Fokus, die Kundenbasis weiter auszubauen, um auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten die Geschäftsbasis zu sichern.

Risiken der künftigen Entwicklung ergeben sich aus dem anhaltenden Russland-Ukraine-Konflikt und den damit in Verbindung stehenden Sanktionen gegen Russland, globalen Handelsbeschränkungen, Störungen der Lieferketten und überdurchschnittlichen Preissteigerungen. Allgemein bleibt zu beobachten, wie sich die wirtschaftliche Entwicklung weltweit, aber vor allem in Deutschland, in den Folgemonaten darstellt. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung ist mit anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen zu rechnen. Aus diesen negativen Vorgaben ergeben sich auch Risiken für die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft, die sich u.a. in weiter steigenden Beschaffungspreisen bei Energie und Rohstoffen, deren mangelnder Verfügbarkeit, Produktionsunterbrechungen sowie inflationsbedingt weiter steigenden Personal- und sonstigen Kosten sowie einer damit verbundenen Nichterreichung der Ergebnisziele niederschlagen können.

Die durch die Energiepolitik beeinflusste Entwicklung am Energiemarkt lässt ebenfalls keine verlässliche Prognose zu.

Unverändert hoch bleibt die Abhängigkeit zum Textilmaschinenmarkt, da die Spindelfabrik Neudorf GmbH einen wesentlichen Teil ihrer Umsatzerlöse mit Erzeugnissen für den Textilmaschinenbau realisiert und dabei als Hersteller von einzelnen Baugruppen und Komponenten am Markt auftritt. Da der Textilmaschinenbau, unserer Erfahrung nach, als einer der ersten Bereiche nach einer Krise wieder ansteigt, stellt dies für uns zugleich eine Chance dar.

Insgesamt sind derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft erkennbar.

4. Prognosebericht

Der Prognosebericht beruht auf der Wirtschaftsplanung von Januar 2024. Alle Prognosen unserer Kunden, wie auch die ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024 4 , lassen nur eine sich langsam erholende Konjunktur erwarten.

Der Auftragsbestand betrug zum Jahresende 2023 € Mio. 4,9 (Jahresende 2022 € Mio. 11,7), was eine Beschäftigung von etwa 3 Monaten ermöglicht. Damit erwarten wir eine Unterauslastung unserer Produktionskapazitäten zum Jahresbeginn und im weiteren Verlauf. Die laufenden Geschäftsanbahnungen lassen weitere Aufträge von bisherigen Bestands- und Neukunden nur auf niedrigem Niveau erwarten.

Wir gehen im Geschäftsjahr 2024 von einer sich nur langsam erholenden Nachfrage für unsere Produkte aus. Die Auftragseingänge in den ersten Monaten des aktuellen Geschäftsjahres untersetzen diese Erwartungen. Bei den Umsatzerlösen wird wegen des zu geringen Auftragsbestands zum Jahresende 2023 insgesamt ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von ca. 25 % erwartet. Der Auftragsbestand und -vorlauf wird sich im Jahresverlauf nur langsam verbessern.

Gemäß der Planungsrechnung für 2024 wird im Vergleich zum abgeschlossenen Geschäftsjahr mit einem Rückgang des positiven Ergebnisses nach Steuern um ca. 66 % gerechnet, da die Realisierung der notwendigen Monatsumsätze im Jahresverlauf, bei der aktuellen Marktlage, nicht möglich erscheint.

Zur Steuerung des Unternehmens gehen wir von einer Mitarbeiterzahl von 152 und einem Umsatz/Mitarbeiter von T€ 84 aus.

Für das Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen in Höhe von T€ 1.000 vorgesehen, insbesondere bei Bearbeitungsmaschinen.

Grundlagen unserer Prognose sind die vorliegende Kunden- und Sortimentsstruktur und die beschriebene Lage der Gesellschaft sowie gut ausgebildete, motivierte Mitarbeiter. Sollten die den Prognosen zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken, wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden, eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen.

 

Sehmatal-Neudorf, den 15. Mai 2024

Uwe Nestler, Technischer Geschäftsführer

Torsten Hofmann, Kaufmännischer Geschäftsführer

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_066_811.html :~:text=In%20den%20ersten%20drei%20Quartalen,%2D0%2C1%20%25)%20best%C3%A4tigt.
2 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/73769/umfrage/prognosen-zur-entwicklung-des-deutschen-bip/ :~:text=Die%20Regierung%20rechnet%20f%C3%BCr%20das,Prozent%20gegen%C3%BCber%20dem%20Vorjahr%20wachsen.
3 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/173637/umfrage/branchenumsatz-des-maschinenbaus-in-deutschland-nach-sektoren/
4 https://www.ifo.de/fakten/2024-03-06/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2024-deutsche-wirtschaft-wie-gelaehmt

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6.153,00 15.184,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 655.407,00 687.819,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.649.908,00 2.444.548,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 212.030,00 200.436,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 219.400,00 119.999,98
3.736.745,00 3.452.802,98
3.742.898,00 3.467.986,98
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.871.381,26 2.239.609,44
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.314.917,02 3.459.603,49
3. Fertige Erzeugnisse 1.282.678,24 836.744,39
6.468.976,52 6.535.957,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 800.054,35 1.181.669,20
2. Sonstige Vermögensgegenstände 86.510,16 182.850,40
886.564,51 1.364.519,60
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.544.014,33 2.377.951,55
10.899.555,36 10.278.428,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 97.697,26 39.958,01
14.740.150,62 13.786.373,46

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.022.700,00 1.022.700,00
II. Kapitalrücklage 2.493.129,40 2.493.129,40
III. Gewinnvortrag 5.992.046,52 5.192.907,55
IV. Jahresüberschuss 1.334.879,88 1.099.138,97
10.842.755,80 9.807.875,92
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 405.796,00 548.188,00
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 57.632,21 15.612,06
2. Sonstige Rückstellungen 250.189,31 375.780,92
307.821,52 391.392,98
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.472.060,67 1.663.092,49
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 389.977,34 417.164,60
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 277.928,81 505.511,65
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.043.810,48 453.147,82
(davon aus Steuern € 176.086,29; Vorjahr € 137.624,29)
3.183.777,30 3.038.916,56
14.740.150,62 13.786.373,46

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 16.980.879,09 17.554.234,07
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 301.247,38 1.150.977,23
3. Sonstige betriebliche Erträge 346.715,24 383.162,75
(davon Erträge aus Währungsumrechnung € 552,04; Vorjahr € 881,91)
17.628.841,71 19.088.374,05
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.781.754,55 6.216.385,92
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.895.212,18 2.543.379,71
6.676.966,73 8.759.765,63
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.870.224,27 5.575.849,38
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.223.003,00 1.094.330,08
(davon für Altersversorgung € 31.612,29; Vorjahr € 31.254,41)
7.093.227,27 6.670.179,46
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 909.772,09 895.762,94
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.548.902,87 1.610.553,79
(davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung € 0,00; Vorjahr € 3.538,33)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 38.137,25 526,60
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 49.954,37 28.011,52
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 42.020,15 15.612,06
11. Ergebnis nach Steuern 1.346.135,48 1.109.015,25
12. Sonstige Steuern 11.255,60 9.876,28
13. Jahresüberschuss 1.334.879,88 1.099.138,97

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeines

Die Spindelfabrik Neudorf GmbH mit Sitz in Sehmatal-Neudorf (im Folgenden auch "Gesellschaft" genannt) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs 2 und 4 HGB und wird im Handelsregister B des Amtsgerichts Chemnitz unter HRB 1170 geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und unter Beachtung der Regelungen zur Rechnungslegung des GmbHG aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Soweit Angaben wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang vorgenommen werden können, erfolgen diese Angaben überwiegend im Anhang.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die im Vorjahr angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Als Immaterielle Vermögensgegenstände wird entgeltlich erworbene Software ausgewiesen, die zu Anschaffungskosten, abzüglich Anschaffungskostenminderungen und linearer Abschreibungen, angesetzt ist. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, wobei die Zugänge im Erstjahr pro rata temporis abgeschrieben werden. Die durchschnittliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt 5 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten erfasst. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB. Abschreibungen auf abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach der linearen Methode entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis € 250,00 werden im Jahr der Anschaffung grundsätzlich aufwandswirksam verbucht. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten mehr als € 250,00 und nicht mehr als € 800,00 betragen, werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt.

Darüber hinaus werden außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen vorgenommen, soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände voraussichtlich dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten.

Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert bilanziert.

Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der wesentlichen Gruppen des Sachanlagevermögens sind folgender Tabelle zu entnehmen:

Jahre
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 15-40
Technische Anlagen und Maschinen 8-10
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5-10

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet; soweit erforderlich, sind Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgt.

Die Unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die Fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Ungängige Bestände werden voll abgewertet. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten, abzüglich angemessener Einzelwertberichtigungen, angesetzt. Auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Nettobetrages vorgenommen.

Die Flüssigen Mittel sind zu Nennwerten angesetzt.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschluss-Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Zum 31. Dezember 2023 hat die Gesellschaft latente Steuern gemäß § 274 HGB unter Berücksichtigung des bilanzorientierten Konzepts ermittelt. Die latenten Steuern resultieren grundsätzlich aus unterschiedlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten in der Handels- und Steuerbilanz, die zukünftig steuerbe- oder entlastend wirken. Bei der Ermittlung der abzugrenzenden Steuern werden auch quasi-permanente Differenzen und steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt. Zum Bilanzstichtag bestehen bei einem Steuersatz von 29,5 % ausschließlich aktive latente Steuern aus den vorhandenen steuerlichen Verlustvorträgen. Das Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird nicht ausgeübt und damit keine Aktivierung der latenten Steuern vorgenommen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

In den Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen werden die für Investitionen erhaltenen Fördermittel der öffentlichen Hand eingestellt. Er wird über die Nutzungsdauer der begünstigten Wirtschaftsgüter aufgelöst.

Es bestehen mittelbare Pensionszusagen, wobei die entsprechenden Verpflichtungen hieraus mit der Inanspruchnahme des Bilanzierungswahlrechtes für mittelbare Altersversorgungsverpflichtungen nach Artikel 28 Abs. 1 S. 2 EGHGB nicht bilanziert werden. Es handelt sich jeweils um beitragsorientierte Leistungszusagen, die keine Subsidiärhaftung zur Folge haben.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle im Zeitraum der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind jeweils in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint (Erfüllungsbetrag).

Alle Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen, erhaltene Anzahlungen mit den Nennwerten angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die einzelnen Bilanzposten dieses Bereiches haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 354.621,03 0,00 0,00 0,00 354.621,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.332.575,16 0,00 0,00 0,00 1.332.575,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.679.290,76 893.508,66 119.999,98 1.235.990,72 16.456.808,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.294.642,03 71.774,45 0,00 16.281,94 2.350.134,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 119.999,98 219.400,00 -119.999,98 0,00 219.400,00
20.426.507,93 1.184.683,11 0,00 1.252.272,66 20.358.918,38
20.781.128,96 1.184.683,11 0,00 1.252.272,66 20.713.539,41
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 339.437,03 9.031,00 0,00 348.468,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 644.756,16 32.412,00 0,00 677.168,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.234.742,76 808.148,64 1.235.990,72 13.806.900,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.094.206,03 60.180,45 16.281,94 2.138.104,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
16.973.704,95 900.741,09 1.252.272,66 16.622.173,38
17.313.141,98 909.772,09 1.252.272,66 16.970.641,41
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6.153,00 15.184,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 655.407,00 687.819,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.649.908,00 2.444.548,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 212.030,00 200.436,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 219.400,00 119.999,98
3.736.745,00 3.452.802,98
3.742.898,00 3.467.986,98

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

3. Eigenkapital

Das in der Bilanz ausgewiesene gezeichnete Kapital (€ 1.022.700) entspricht der Handelsregistereintragung.

Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um andere Zuzahlungen der Gesellschafter im Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

4. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Der Sonderposten hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

2023
T€
Vortrag zum 1. Januar 548
Zuführungen 0
Auflösungen -142
Stand zum 31. Dezember 406

5. Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Garantieverpflichtungen 100 114
Urlaub/Überstunden 23 92
Jahresabschlusskosten 30 28
Ausstehende Rechnungen 35 41
Archivierung + Aufbewahrung 56 56
Übrige Verpflichtungen 6 45
250 376

6. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten beträgt:

Restlaufzeit
≤ 1 Jahr > 1 Jahr davon > 5 Jahre
2023
2022
2023
2022
2023
2022
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 541.433 542.122 930.628 1.120.970 19.091 32.620
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 389.977 417.165 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 277.929 505.512 0 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 641.907 415.792 401.903 37.356 0 0
1.851.246 1.880.591 1.332.531 1.158.326 19.091 32.620

Als Sicherheit für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dienen eine Grundschuld in Höhe von T€ 1.022, die Sicherungsübereignung verschiedener technischer Anlagen und Maschinen und des Warenlagers sowie die Globalabtretung der Forderungen. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen branchenübliche Sicherheiten (insbesondere Eigentumsvorbehalte).

7. Umsatzerlöse

Von den Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von T€ 16.981 (Vorjahr T€ 17.554) entfallen 59 % (Vorjahr 58 %) auf das Inland und 41 % (Vorjahr 42 %) auf den Export.

Von den Umsatzerlösen entfallen 45 % (Vorjahr 46 %) auf Baugruppen für den Textilmaschinenbau und 16 % (Vorjahr 18 %) auf Baugruppen für die Papierindustrie. Weitere 39 % (Vorjahr 36 %) der Umsatzerlöse betreffen sonstige Komponenten des allgemeinen Maschinenbaus und Kfz-Zulieferteile.

8. Sonstige betriebliche Erträge/Sonstige betriebliche Aufwendungen

Wesentliche periodenfremde sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen sind nicht angefallen.

D. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführer

Geschäftsführer sind:

 

Herr Torsten Hofmann, Dipl.-Wirt.- Ing., Kaufmännischer Geschäftsführer, Sehmatal-Neudorf,

 

Herr Uwe Nestler, Technischer Geschäftsführer, Sehmatal-Cranzahl.

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse i.S.v. § 251 HGB bestehen am Bilanzstichtag nicht. Aus Leasing- und Mietverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 138 (Vorjahr: T€ 131) bis 2027.

3. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 125 114
Angestellte 27 27
152 141

4. Nachtragsbericht

Nach dem Abschlussstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft eingetreten.

5. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den für das Geschäftsjahr 2023 ausgewiesenen Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Sehmatal-Neudorf, den 15. Mai 2024

Uwe Nestler, Technischer Geschäftsführer

Torsten Hofmann, Kaufmännischer Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Spindelfabrik Neudorf GmbH, Sehmatal-Neudorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Spindelfabrik Neudorf GmbH, Sehmatal-Neudorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spindelfabrik Neudorf GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 19. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Werner Horn, Wirtschaftsprüfer

ppa. Martin Wolf, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 19.06.2024 festgestellt.

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