Hainfeld-Forstbetriebs-eGbR
Selbe AdresseForstwirtschaft
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
André Kutscheidt seit 2.2.2023 | Prokura |
Tim Hendrik Snoek seit 13.10.2014 | Geschäftsführer |
Paul Renze seit 24.7.2014 | Prokura |
Friedhelm Stilling seit 28.6.2011 | Prokura |
Martin Koch seit 28.6.2011 | Geschäftsführer |
Hendrik Dipl.-Kfm. Snoek seit 11.8.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EnKL GmbHMünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Anlagenverzeichnis I. Bilanz zum 31. Dezember 2023 II Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 III Anhang für das Geschäftsjahr 2023 IV Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die EnKL GmbH, Münster, ist beim Amtsgericht Münster unter der Handelsregisternummer HRB 7798 gemeldet. Nach den in § 267 i.V.m. § 264 HGB bezeichneten Größenklassen ist die Gesellschaft als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Im Geschäftsjahr wurden aus fehlenden Abgrenzungen der Vorjahre Umsatzerlöse vereinnahmt, die unter den Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung als Effekt von außergewöhnlicher Bedeutung angegeben ist. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie einer Abnutzung unterliegen, planmäßig nach der linearen Abschreibungsmethode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wird in Anlehnung an die Mindestsätze der für steuerliche Zwecke geltenden Abschreibungstabellen ermittelt. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände nach linearer Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 EUR werden sofort abgeschrieben. Ein Sammelposten für geringwertige Wirtschaftsgüter wird nicht gebildet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Außerplanmäßige Abschreibungen werden darüber hinaus vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Die Finanzanlagen werden zu den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Roh-, Hilf- und Betriebsstoffe werden zu den Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten des Bilanzstichtages bilanziert; auf überalterte und schwer verwertbare Bestände werden Abschläge vorgenommen. Unfertigen Erzeugnissen und unfertige Leistungen sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten enthalten direkt zuzurechnenden Kosten. Geleistete Anzahlungen auf Gegenstände des Umlaufvermögens werden mit dem Nominalwert angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden vollständig aktivisch von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zweifelhafte Forderungen grundsätzlich mit ihrem wahrscheinlichen Wert aktiviert (Einzelwertberichtigung). Den pauschalen nicht bekannten Risiken im Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden mit den Nominalwerten bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub- und Gleitzeitverpflichtungen, Beiträge für Berufsgenossenschaft, Gewährleistungsverpflichtungen, Jahresabschlusskosten und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt. Die entsprechenden Vorjahreswerte sind zu Vergleichszwecken in Klammern vermerkt.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen in Höhe von T€ 4 (Vorjahr T€ 0) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von T€ 596 (Vorjahr T€ 715) durch Sicherungsübereignungen der mitfinanzierten Photovoltaikanlagen sowie die daraus resultierenden Einspeisevergütungen gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen in Höhe von T€ 11.977 (Vorjahr T€ 8.545) Verbindlichkeiten aus dem sonstigen Leistungsverkehr und in Höhe von T€ 82 (Vorjahr T€ 338) aus dem Ergebnisabführungsvertrag. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse enthalten Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von T€ 1.402 aus Schluss- und Jahresrechnungen aus 2022 oder früheren Jahren. In den sozialen Abgaben sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 1) enthalten. Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen T€ 479 (Vorjahr T€ 61) auf Zinsen an verbundene Unternehmen. 5. Sonstige Angaben a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Die Verpflichtungen aus Mietverträgen sich wie folgt zusammen:
b) Arbeitnehmer Die Anzahl der 2023 beschäftigten angestellten Mitarbeiter betrug durchschnittlich 31 (Vorjahr 24). c) Geschäftsführung Die Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft werden wahrgenommen durch:
Die Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. d) Ergebnisverwendung für 2023 Aufgrund eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 19. November 2014 wurde der Jahresüberschuss in Höhe von € 82.568,12 an die Ratio GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Münster, abgeführt. 6. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.
Münster, den 10. Februar 2025 EnKL GmbH, Münster Dipl. - Kim. Hendrik Snoek Dipl. - Kfm. Tim Snoek Dipl. - Ing. Martin Koch Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell 1.2 Ziele und Strategien 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2 Geschäftsverlauf 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. 2.3.1 Vermögenslage 2.3.2 Finanzlage 2.3.3 Ertragslage 3 Prognose, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognose 3.2 Risiko 3.3 Zusammenfassung der Risikolage 3.4 Chancenbericht 1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die EnKL GmbH (kurz: EnKL) ist ein Teil der Ratio-Gruppe aus Münster. EnKL bietet individuelle und bedarfsgerechte Lösungen für die Versorgung von Industrie- und Multi-Site-Kunden mit Strom, Ökostrom, Power Purchase Agreement (PPA), Mieterstrom, E-Mobilität und Erdgas. EnKL errichtet und betreibt ganzheitlich PV-Anlagen bis in den Megawatt Bereich. Darüber hinaus unterstützt sie Unternehmen mit energiewirtschaftlichen Prozessdienstleistungen. EnKL setzt dabei auf ganzheitliche Lösungen, die im Zusammenspiel der Geschäftsfelder Energieversorgung, Energiehandel und Energiedienstleistungen für Strom, Erdgas und CO 2 entstehen und versorgt ihre Kunden schwerpunktmäßig in Deutschland. Einen besonderen Schwerpunkt legt die EnKL auf nachhaltige Energien und baut die Geschäftsfelder Direktvermarktung, Mieterstrom und PPA (insbesondere PV-Energie), Photovoltaik und Elektromobilität kontinuierlich aus. 1.2 Ziele und Strategien EnKL plant, das starke Wachstum in den nächsten Jahren fortzusetzen. Um dies zu erreichen, werden die operativen Kapazitäten weiterhin kontinuierlich erhöht. Dies erfolgt zum einen durch Optimierungsprojekte, bei denen bestehende Prozesse und Systeme weiter verbessert werden und zum anderen durch den stetigen Aufbau von Mitarbeiterkapazitäten. Im Rahmen der strategischen Entwicklung hin zu einem ganzheitlichen Anbieter von Energielösungen werden neue Produkte ins Portfolio aufgenommen. EnKL bietet seinen Kunden Lösungen für Groß-Energiespeicher zur Eigenstromversorgung mit verbundenem Spitzenlastkapping für die ganzheitliche Energienutzung. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der deutschen Wirtschaft ist u. a. durch die hohe Inflation, die steigenden Zinsen sowie durch das krisengeprägte Umfeld ins Stocken geraten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 um 0,3 % unter dem Vorjahresniveau. (Quelle: destatis, Pressemitteilung vom 15. Januar 2024). Photovoltaik lieferte in Deutschland rund 12,2 % des erzeugten Stromes im Jahr 2023 und trägt somit einen bedeutenden Anteil zur Energiewende bei (Quelle: www.destatis, "Anteil der Photovoltaik an der Bruttostromerzeugung in Deutschland in den Jahren 2002 bis 2023"). Dies entspricht einem weiteren Anstieg von 0,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Ungeachtet potenzieller gesetzlicher Verpflichtungen zur Errichtung von PV-Anlagen ist bereits jetzt ein stetiger Zubau von PV-Anlagen zu verzeichnen. Während im Jahr 2021 die Leistung der PV-Anlagen in Deutschland noch 60.100 MW betrug, stieg dieser Wert im Jahr 2022 auf bereits 67.600 MW um in 2023 auf einen Wert von 82.200 MW weiter zu steigen. (Quelle: www.destatis, "Installierte Leistung der Photovoltaikanlagen in Deutschland in den Jahren 2000 bis 2023"). Die steigenden Strompreise, sinkende Preise für PV-Anlagen, strengere Energiegesetze sowie das weltweit zunehmende Umweltbewusstsein und dem damit verbundenen Willen zur Bekämpfung des Klimawandels über alle Bevölkerungsschichten hinweg führen dazu, dass die Photovoltaikbranche weiter an Bedeutung gewinnt und damit ebenso die Nachfrage nach PV-Anlagen stetig steigt. 2.2 Geschäftsverlauf Die deutsche Wirtschaft hat sich angesichts der Belastungen aus den geopolitischen Unsicherheiten und der Energiekrise über das Winterhalbjahr 2022/23 als äußerst anpassungs- und widerstandsfähig erwiesen. Die zwischenzeitlichen erheblichen Liefer- und Materialengpässe im Bereich der PV-Anlagen haben sich deutlich entspannt. Die Stabilisierungsmaßnahmen der Bundesregierung im Zusammenhang mit der Gas-, Strom- und Wärmepreisbremse als "Versicherung" gegen erneut steigende Energiepreise sollten zum einen der energieintensiven Industrie als auch den privaten Konsumenten Planungssicherheit geben und zum anderen den Erholungsprozess der deutschen Wirtschaft unterstützen. Als ganzheitlicher Anbieter von Energielösungen konnte die EnKL im Rahmen des aktuell herausfordernden Wirtschaftsumfeldes sowohl die Gesamtleistung als auch das Rohergebnis steigern. 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1 Vermögenslage
Das Vermögen besteht zu 42,4 % aus Anlagevermögen und zu 57,6 % aus Umlaufvermögen. Das Anlagevermögen erhöhte sich um T€ 1.156 insbesondere durch den Anstieg der Anlagen im Bau. Die Errichtung eines Solarparks mit einer zu installierenden Gesamtleistung von 3,81 MWp war zum Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen. Die Erhöhung des Umlaufvermögens um T€ 2.624 steht in Zusammenhang mit der gestiegenen Gesamtleistung und entfällt sowohl auf höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als auch auf einen höheren Bestand noch nicht abgeschlossener Kundenprojekte. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote (bilanzielles Eigenkapital zzgl. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern) beträgt 65,2 % (Vorjahr: 60,6 %). Das Fremdkapital (Rückstellungen zzgl. Verbindlichkeiten abzgl. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern) in Höhe von T€ 6.648 (Vorjahr T€ 6.044) ist mit T€ 4.440 (Vorjahr: T€ 2.968) kurzfristig und T€ 2.208 (Vorjahr T€ 3.076) langfristig. Die Verminderung des langfristigen Fremdkapitals ist vor allem auf die planmäßige Tilgung langfristiger Finanzierungsdarlehen für selbst betriebene Photovoltaikanlagen zurückzuführen. 2.3.2 Finanzlage Der Cashflow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen), als unser wichtigster finanzieller Leistungsindikator, liegt bei T€ 735 (Vorjahr: T€ 953).
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Jahr 2023 insbesondere durch den Einbezug in das Finanzierungskonzept der RATIO Unternehmensgruppe zu jedem Zeitpunkt gesichert. 2.3.3 Ertragslage Dier Ertragslage zeigt folgendes Bild:
Die Rohertragsmarge konnte um 2,2 %-Punkte auf 14,0 % bzw. um T€ 989 verbessert werden. Ursächlich hierfür ist insbesondere der Umsatzanstieg im Bereich der PV-Anlagen sowie der damit zusammenhängenden noch nicht abgerechneten Leistungen zum Bilanzstichtag bei einer gleichzeitig verbesserten Materialaufwandsquote in Höhe von 86,0 % (Vorjahr 88,2 %). Die Erhöhung des Personalaufwands um T€ 517 bzw. 33,6% steht in Einklang mit der Ausweitung der Personalkapazitäten (+29%) und ist auch auf reguläre Lohn- und Gehaltsanpassungen zurückzuführen. Die Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 337 bzw. 77% resultiert vor allem aus dem weiteren Geschäftswachstum, in dessen Folge sich im Geschäftsjahr 2023 die Mietaufwendungen sowie die sonstigen Personalkosten unter anderem für die Personalgewinnung und die Aus- und Weiterbildung erhöhten. Insgesamt wurde der Anstieg des Rohergebnisses nicht durch Kostensteigerungen überkompensiert, sodass das EBIT um T€ 118 bzw. 23% gesteigert werden konnte. Die Verschlechterung des Finanzergebnisses um T€ 373 resultiert aus einer höheren Inanspruchnahme der Finanzierung innerhalb der RATIO Unternehmensgruppe, bei einer gleichzeitigen Erhöhung des Zinssatzes für die Verrechnungskonten. Trotz eines deutlich gestiegenen Rohergebnisses und eines höheren EBIT führte die Verminderung des Finanzergebnisses zu einem um T€ 255 geringeren Jahresüberschusses in Höhe von T€ 83. 3 Prognose, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognose EnKL erwartet für das Geschäftsjahr 2024 eine weitere Steigerung der installierten Leistung in MWh im Vergleich zum Berichtsjahr 2023 und somit auch eine Steigerung der Umsatzerlöse und Skaleneffekte, welche sich beispielsweise positiv auf die Materialkosten auswirken. Des Weiteren werden seit Anfang des Jahres in Kooperation die Installation von Großspeichern in Verbindung mit PV und Spitzenlastoptimierung angeboten. Weitere Ergänzung des Produktportfolios für Mieterstrommodelle, PPA - Vermarktung, Residualstrom Lieferung werden durch Kooperationen und Beteiligungen vertieft eingeführt und angeboten. Eigene Bilanzkreise mit den damit verbundenen Möglichkeiten werden weiterhin angestrebt. Operativ begleitet wird das Wachstum von einer sich bereits abzeichnenden wesentlichen Erhöhung der Mitarbeiteranzahl im Bereich der Elektroinstallationen auch für Fremdunternehmen. In Abhängigkeit vom Unternehmenswachstum rechnet EnKL derzeit mit einem ausgeglichenen leicht positiven Ergebnis. 3.2 Risiko Ein finanzielles Risiko der EnKL GmbH stellt der mit der Errichtung neuer PV-Anlagen verbundene Refinanzierungsbedarf dar. Durch die während der Wachstumsphase stetig steigende Anzahl errichteter PV-Anlagen erhöht sich im gleichen Maße der Refinanzierungsbedarf. Dieses Risiko wird als gering eingeschätzt da die Refinanzierung auf gesetzlichen Grundlagen des EEG- Gesetz beruht. Zudem ist zu erwarten, dass der Markt für Refinanzierungsprodukte für erneuerbare Energien weiter stark wächst. Das Zinsänderungsrisiko für die Finanzierung der PV-Anlagen besteht und wird durch die laufende Beobachtung der Markt- und Zinsentwicklung verfolgt. Das Geschäftsmodell von EnKL unterliegt bedingt Zinsänderungsrisiken. Im Falle von Zinssteigerungen könnten künftige Refinanzierungen teurer werden, was sich negativ auf das Unternehmenswachstum auswirkt. Bedingt durch die Entfernung zwischen dem maßgeblichen Produktionsstandort in Asien und dem Großhandel in Deutschland sind planbare Lieferzeiten und ein stabil laufender Beschaffungsprozess maßgeblich für ein kontinuierliches Wachstum. Lieferverzögerungen wie in der Coronapandemie können theoretisch zu einem Produktionsstillstand und damit einhergehenden Verspätungen führen. Das Risiko einer erneuten Lieferverzögerung wird als entfernt vorstellbar bewertet. 3.3 Zusammenfassung der Risikolage Die Gesamtrisikolage der EnKL GmbH wird als überschaubar und gering eingeschätzt. Das von der EnKL betriebene Geschäftsmodell ist bereits am Markt etabliert und bei den verkauften Produkten handelt es sich um markterprobte Lösungen. Des Weiteren verbaut EnKL bewährte, hochwertige Komponenten von internationalen Marktführern, welche den hohen Qualitätsstandards des Unternehmens entsprechen. Zudem besitzt das Geschäftsmodell politisch und gesellschaftlich gesehen ein hohes Ansehen, da die Photovoltaikbranche einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende leistet. Daher ist aktuell nicht zu erwarten, dass politische oder gesellschaftliche Risiken das Geschäftsmodell beeinträchtigen werden. 3.4 Chancenbericht Die Klimaziele der deutschen Regierung und das immer stärker werdende Umweltbewusstsein der Bevölkerung für das Thema regenerative Energien stellen die größten Chancen der EnKL dar. Das kürzlich beschlossene Solarpaket II eröffnet zusätzliche Möglichkeiten wie Repowering, Anlagensplitting und verpflichtenden Zubau von PV-Anlagen für Neubauten. Weiter steigende Strom,- sowie Netzentgelte unterstützen die weitere positive Marktentwicklung der ENKL. Neue von den Städten und Kommunen erstellte Solarregister ermöglich eine kostengünstige Marktakquise. Aktuell eingeführte Marketingstrategien sollen weitere Kundenaufmerksamkeit auf die EnKL lenken. Steigende Preise für fossile Brennstoffe und Förderungen im Bereich der E-Mobilität sorgen zusätzlich für einen höheren Stromverbrauch in Privathaushalten, sodass durch den steigenden Eigenstromverbrauch die eigene Stromproduktion durch eine PV-Anlage wirtschaftlich gesehen zunehmend lukrativer für den Endkunden wird.
Münster, den 10. Februar 2025 EnKL GmbH, Münster Dipl. - Kfm. Hendrik Snoek Dipl. - Kfm. Tim Snoek Dipl. - Ing. Martin Koch BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die EnKL GmbH, Münster EINGESCHRÄNKTE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der EnKL GmbH, Münster, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EnKL GmbH, Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE EINGESCHRÄNKTEN PRÜFUNGSURTEILE In der Eröffnungsbilanz ist das Vorhandensein der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von TEUR 992 nicht hinreichend nachgewiesen. Durch alternative Prüfungshandlungen konnten wir keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen. In der Eröffnungsbilanz ist die notwendige Abgrenzung der Umsatzerlöse und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.402 nicht erfolgt. Wir können daher nicht ausschließen, dass (mögliche) Änderungen insbesondere am Ausweis der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Jahresergebnisses sowie der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in der Eröffnungsbilanz hätten vorgenommen werden müssen. Diese Sachverhalte beeinträchtigen möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Das Vorhandensein der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von TEUR 1.398 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, den 28. März 2025 Clauß
Paal & Partner mbB
Felix Hövelbernd, Wirtschaftsprüfer Michael Benkhoff, Wirtschaftsprüfer |
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