Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 7798
Vorher
EnKL GmbHOnergy GmbH
Eingetragen
11.8.2004
Branche
Wärme- und KältehandelHerstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenWärme- und Kälteerzeugung
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion von Wärme, negativer Wärme (Kälte) und Licht sowie die Versorgung mit Wärme, negativer Wärme (Kälte), Licht und elektrischer Energie (Strom) und die Erbringung sonstiger damit in Zusammenhang stehender Dienstleistungen. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
André Kutscheidt
seit 2.2.2023
Prokura
Tim Hendrik Snoek
seit 13.10.2014
Geschäftsführer
Paul Renze
seit 24.7.2014
Prokura
Friedhelm Stilling
seit 28.6.2011
Prokura
Martin Koch
seit 28.6.2011
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ratio GmbH & Co. Kommanditgesellschaft Münster
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EnKL GmbH

Münster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anlagenverzeichnis

I. Bilanz zum 31. Dezember 2023

II Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

III Anhang für das Geschäftsjahr 2023

IV Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.893,00 6.011,00
10.893,00 6.011,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 85.500,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.589.984,00 6.827.179,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.399.187,12 97.086,10
8.074.671,12 6.924.265,10
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternhemen 15.000,00 15.000,00
15.000,00 15.000,00
8.100.564,12 6.945.276,10
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.398.035,15 991.629,50
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 8.982.293,01 1.045.000,00
3. Geleistete Anzahlungen 18.603,18 0,00
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -6.469.387,44 0,00
3.929.543,90 2.036.629,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.776.108,42 5.939.168,42
2. Sonstige Vermögensgegenstände 234.841,16 219.689,37
7.010.949,58 6.158.857,79
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 62.348,57 182.464,53
11.002.842,05 8.377.951,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 808,00 0,00
19.104.214,17 15.323.227,92

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklage 371.928,64 371.928,64
396.928,64 396.928,64
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 436.460,00 16.400,00
436.460,00 16.400,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.033.333,66 2.333.333,62
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.862.240,25 2.230.952,03
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 12.058.667,68 8.882.488,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.306.239,40 1.461.653,82
18.260.480,99 14.908.427,47
D. Rechnungsabgrenzungsposten 10.344,54 1.471,81
19.104.214,17 15.323.227,92

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 20.753.932,96 24.804.697,70
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 7.937.293,01 688.000,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 4. Materialaufwand 89.322,58 69.231,34
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 24.365.865,37 22.154.535,40
b) Aufwendungen für bezogenen Leistungen 316.625,36 318.803,21
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.717.841,76 1.295.234,51
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 337.186,96 242.828,94
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 652.312,13 615.137,95
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 771.478,85 434.074,92
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.225,41 44,79
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 533.917,21 160.475,27
10. Steuern vom Ertrag 323,20 11,81
11. Ergebnis nach Steuern 86.223,12 340.871,82
12. Sonstige Steuern 3.655,00 2.461,00
13. Jahresergebnis 82.568,12 338.410,82
14. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführten Gewinne 82.568,12 338.410,82
15. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die EnKL GmbH, Münster, ist beim Amtsgericht Münster unter der Handelsregisternummer HRB 7798 gemeldet. Nach den in § 267 i.V.m. § 264 HGB bezeichneten Größenklassen ist die Gesellschaft als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Im Geschäftsjahr wurden aus fehlenden Abgrenzungen der Vorjahre Umsatzerlöse vereinnahmt, die unter den Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung als Effekt von außergewöhnlicher Bedeutung angegeben ist.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie einer Abnutzung unterliegen, planmäßig nach der linearen Abschreibungsmethode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wird in Anlehnung an die Mindestsätze der für steuerliche Zwecke geltenden Abschreibungstabellen ermittelt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände nach linearer Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 EUR werden sofort abgeschrieben. Ein Sammelposten für geringwertige Wirtschaftsgüter wird nicht gebildet.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Außerplanmäßige Abschreibungen werden darüber hinaus vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist.

Die Finanzanlagen werden zu den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Roh-, Hilf- und Betriebsstoffe werden zu den Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten des Bilanzstichtages bilanziert; auf überalterte und schwer verwertbare Bestände werden Abschläge vorgenommen.

Unfertigen Erzeugnissen und unfertige Leistungen sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten enthalten direkt zuzurechnenden Kosten.

Geleistete Anzahlungen auf Gegenstände des Umlaufvermögens werden mit dem Nominalwert angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden vollständig aktivisch von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zweifelhafte Forderungen grundsätzlich mit ihrem wahrscheinlichen Wert aktiviert (Einzelwertberichtigung). Den pauschalen nicht bekannten Risiken im Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden mit den Nominalwerten bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub- und Gleitzeitverpflichtungen, Beiträge für Berufsgenossenschaft, Gewährleistungsverpflichtungen, Jahresabschlusskosten und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt. Die entsprechenden Vorjahreswerte sind zu Vergleichszwecken in Klammern vermerkt.

Gesamt davon mit einer Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.033 300 1.733 533
(2.333) (300) (2.033) (833)
aus Lieferungen und Leistungen 2.862 2.862 0 0
(2.231) (2.231) (0) (0)
gegenüber Gesellschaftern 12.059 12.059 0 0
(8.883) (8.883) (0) (0)
Sonstige 1.306 831 475 0
(1.461) (418) (1.043) (97)
- davon aus Steuern 22 22 0 0
(51) (51) (0) (0)
18.260 16.052 2.208 533
(14.908) (11.832) (3.076) (930)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen in Höhe von T€ 4 (Vorjahr T€ 0) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von T€ 596 (Vorjahr T€ 715) durch Sicherungsübereignungen der mitfinanzierten Photovoltaikanlagen sowie die daraus resultierenden Einspeisevergütungen gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen in Höhe von T€ 11.977 (Vorjahr T€ 8.545) Verbindlichkeiten aus dem sonstigen Leistungsverkehr und in Höhe von T€ 82 (Vorjahr T€ 338) aus dem Ergebnisabführungsvertrag.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse enthalten Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von T€ 1.402 aus Schluss- und Jahresrechnungen aus 2022 oder früheren Jahren.

In den sozialen Abgaben sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 1) enthalten.

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen T€ 479 (Vorjahr T€ 61) auf Zinsen an verbundene Unternehmen.

5. Sonstige Angaben

a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Die Verpflichtungen aus Mietverträgen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
T€
- fällig bis zu 1 Jahr 136
- fällig zwischen 1 und 5 Jahren 80
- fällig von mehr als 5 Jahren 300
516

b) Arbeitnehmer

Die Anzahl der 2023 beschäftigten angestellten Mitarbeiter betrug durchschnittlich 31 (Vorjahr 24).

c) Geschäftsführung

Die Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft werden wahrgenommen durch:

Herr Dipl.-Kfm. Hendrik Snoek, Geschäftsführer, Münster, alleinvertretungsberechtigt,

Herr Dipl.-Kfm. Tim Snoek, Geschäftsführer, Münster, alleinvertretungsberechtigt,

Herr Dipl.-Ing. Martin Koch, Geschäftsführer, Münster.

Die Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.

d) Ergebnisverwendung für 2023

Aufgrund eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 19. November 2014 wurde der Jahresüberschuss in Höhe von € 82.568,12 an die Ratio GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Münster, abgeführt.

6. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

 

Münster, den 10. Februar 2025

EnKL GmbH, Münster

Dipl. - Kim. Hendrik Snoek

Dipl. - Kfm. Tim Snoek

Dipl. - Ing. Martin Koch

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023 Zugang Umbuchungen Abgang 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.741,70 8.220,70 0,00 0,00 24.962,40
16.741,70 8.220,70 0,00 0,00 24.962,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 90.000,00 0,00 0,00 90.000,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.250.626,04 407.278,43 889,92 11.657.014,55
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 97.086,10 1.302.101,02 0,00 0,00 1.399.187,12
11.347.712,14 1.799.379,45 0,00 889,92 13.146.201,67
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 15.000,00 0,00 0,00 0,00 15.000,00
15.000,00 0,00 0,00 0,00 15.000,00
11.379.453,84 1.807.600,15 0,00 889,92 13.186.164,07
Abschreibungen
01.01.2023 Zugang Umbuchungen Abgang 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.730,70 3.338,70 0,00 0,00 14.069,40
10.730,70 3.338,70 0,00 0,00 14.069,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4.500,00 0,00 0,00 4.500,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.423.447,04 644.473,43 0,00 889,92 5.067.030,55
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.423.447,04 648.973,43 0,00 889,92 5.071.530,55
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.434.177,74 652.312,13 0,00 889,92 5.085.599,95
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.893,00 6.011,00
10.893,00 6.011,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 85.500,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.589.984,00 6.827.179,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.399.187,12 97.086,10
8.074.671,12 6.924.265,10
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 15.000,00 15.000,00
15.000,00 15.000,00
8.100.564,12 6.945.276,10

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

1.2 Ziele und Strategien

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.2 Geschäftsverlauf

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

2.3.1 Vermögenslage

2.3.2 Finanzlage

2.3.3 Ertragslage

3 Prognose, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognose

3.2 Risiko

3.3 Zusammenfassung der Risikolage

3.4 Chancenbericht

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die EnKL GmbH (kurz: EnKL) ist ein Teil der Ratio-Gruppe aus Münster. EnKL bietet individuelle und bedarfsgerechte Lösungen für die Versorgung von Industrie- und Multi-Site-Kunden mit Strom, Ökostrom, Power Purchase Agreement (PPA), Mieterstrom, E-Mobilität und Erdgas. EnKL errichtet und betreibt ganzheitlich PV-Anlagen bis in den Megawatt Bereich. Darüber hinaus unterstützt sie Unternehmen mit energiewirtschaftlichen Prozessdienstleistungen. EnKL setzt dabei auf ganzheitliche Lösungen, die im Zusammenspiel der Geschäftsfelder Energieversorgung, Energiehandel und Energiedienstleistungen für Strom, Erdgas und CO 2 entstehen und versorgt ihre Kunden schwerpunktmäßig in Deutschland. Einen besonderen Schwerpunkt legt die EnKL auf nachhaltige Energien und baut die Geschäftsfelder Direktvermarktung, Mieterstrom und PPA (insbesondere PV-Energie), Photovoltaik und Elektromobilität kontinuierlich aus.

1.2 Ziele und Strategien

EnKL plant, das starke Wachstum in den nächsten Jahren fortzusetzen. Um dies zu erreichen, werden die operativen Kapazitäten weiterhin kontinuierlich erhöht. Dies erfolgt zum einen durch Optimierungsprojekte, bei denen bestehende Prozesse und Systeme weiter verbessert werden und zum anderen durch den stetigen Aufbau von Mitarbeiterkapazitäten. Im Rahmen der strategischen Entwicklung hin zu einem ganzheitlichen Anbieter von Energielösungen werden neue Produkte ins Portfolio aufgenommen. EnKL bietet seinen Kunden Lösungen für Groß-Energiespeicher zur Eigenstromversorgung mit verbundenem Spitzenlastkapping für die ganzheitliche Energienutzung.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der deutschen Wirtschaft ist u. a. durch die hohe Inflation, die steigenden Zinsen sowie durch das krisengeprägte Umfeld ins Stocken geraten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 um 0,3 % unter dem Vorjahresniveau. (Quelle: destatis, Pressemitteilung vom 15. Januar 2024).

Photovoltaik lieferte in Deutschland rund 12,2 % des erzeugten Stromes im Jahr 2023 und trägt somit einen bedeutenden Anteil zur Energiewende bei (Quelle: www.destatis, "Anteil der Photovoltaik an der Bruttostromerzeugung in Deutschland in den Jahren 2002 bis 2023"). Dies entspricht einem weiteren Anstieg von 0,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Ungeachtet potenzieller gesetzlicher Verpflichtungen zur Errichtung von PV-Anlagen ist bereits jetzt ein stetiger Zubau von PV-Anlagen zu verzeichnen. Während im Jahr 2021 die Leistung der PV-Anlagen in Deutschland noch 60.100 MW betrug, stieg dieser Wert im Jahr 2022 auf bereits 67.600 MW um in 2023 auf einen Wert von 82.200 MW weiter zu steigen. (Quelle: www.destatis, "Installierte Leistung der Photovoltaikanlagen in Deutschland in den Jahren 2000 bis 2023"). Die steigenden Strompreise, sinkende Preise für PV-Anlagen, strengere Energiegesetze sowie das weltweit zunehmende Umweltbewusstsein und dem damit verbundenen Willen zur Bekämpfung des Klimawandels über alle Bevölkerungsschichten hinweg führen dazu, dass die Photovoltaikbranche weiter an Bedeutung gewinnt und damit ebenso die Nachfrage nach PV-Anlagen stetig steigt.

2.2 Geschäftsverlauf

Die deutsche Wirtschaft hat sich angesichts der Belastungen aus den geopolitischen Unsicherheiten und der Energiekrise über das Winterhalbjahr 2022/23 als äußerst anpassungs- und widerstandsfähig erwiesen. Die zwischenzeitlichen erheblichen Liefer- und Materialengpässe im Bereich der PV-Anlagen haben sich deutlich entspannt. Die Stabilisierungsmaßnahmen der Bundesregierung im Zusammenhang mit der Gas-, Strom- und Wärmepreisbremse als "Versicherung" gegen erneut steigende Energiepreise sollten zum einen der energieintensiven Industrie als auch den privaten Konsumenten Planungssicherheit geben und zum anderen den Erholungsprozess der deutschen Wirtschaft unterstützen. Als ganzheitlicher Anbieter von Energielösungen konnte die EnKL im Rahmen des aktuell herausfordernden Wirtschaftsumfeldes sowohl die Gesamtleistung als auch das Rohergebnis steigern.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.3.1 Vermögenslage

31.12.2023 31.12.2022
T€ % T€ %
AKTIVA
Anlagevermögen 8.101 42,4 6.945 45,3
Umlaufvermögen 11.002 57,6 8.378 54,7
Rechnungsabgrenzungsposten 1 0,0 0 0,0
19.104 100,0 15.323 100,0
PASSIVA
Eigenkapital 397 2,1 397 2,6
Rückstellungen 436 2,3 16 0,1
Verbindlichkeiten 18.261 95,5 14.909 97,2
Rechnungsabgrenzungsposten 10 0,1 1 0,0
19.104 100,0 15.323 99,9

Das Vermögen besteht zu 42,4 % aus Anlagevermögen und zu 57,6 % aus Umlaufvermögen. Das Anlagevermögen erhöhte sich um T€ 1.156 insbesondere durch den Anstieg der Anlagen im Bau. Die Errichtung eines Solarparks mit einer zu installierenden Gesamtleistung von 3,81 MWp war zum Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen.

Die Erhöhung des Umlaufvermögens um T€ 2.624 steht in Zusammenhang mit der gestiegenen Gesamtleistung und entfällt sowohl auf höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als auch auf einen höheren Bestand noch nicht abgeschlossener Kundenprojekte.

Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote (bilanzielles Eigenkapital zzgl. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern) beträgt 65,2 % (Vorjahr: 60,6 %).

Das Fremdkapital (Rückstellungen zzgl. Verbindlichkeiten abzgl. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern) in Höhe von T€ 6.648 (Vorjahr T€ 6.044) ist mit T€ 4.440 (Vorjahr: T€ 2.968) kurzfristig und T€ 2.208 (Vorjahr T€ 3.076) langfristig. Die Verminderung des langfristigen Fremdkapitals ist vor allem auf die planmäßige Tilgung langfristiger Finanzierungsdarlehen für selbst betriebene Photovoltaikanlagen zurückzuführen.

2.3.2 Finanzlage

Der Cashflow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen), als unser wichtigster finanzieller Leistungsindikator, liegt bei T€ 735 (Vorjahr: T€ 953).

2023 2022
T€ T€
Cash-Flow
Jahresüberschuss 83 338
Abschreibungen 652 615
735 953

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Jahr 2023 insbesondere durch den Einbezug in das Finanzierungskonzept der RATIO Unternehmensgruppe zu jedem Zeitpunkt gesichert.

2.3.3 Ertragslage

Dier Ertragslage zeigt folgendes Bild:

2023 2022
T€ T€
Gesamtleistung 28.691 25.493
Rohergebnis 4.009 3.020
Personalaufwand -2.055 -1.538
Abschreibungen -652 -615
Sonstiger betrieblicher Aufwand -771 -434
Sonstige Steuern -4 -2
Kostemnindernde Erträge 89 67
EBIT 616 498
Finanzergebnis -533 -160
Jahresüberschuss 83 338

Die Rohertragsmarge konnte um 2,2 %-Punkte auf 14,0 % bzw. um T€ 989 verbessert werden. Ursächlich hierfür ist insbesondere der Umsatzanstieg im Bereich der PV-Anlagen sowie der damit zusammenhängenden noch nicht abgerechneten Leistungen zum Bilanzstichtag bei einer gleichzeitig verbesserten Materialaufwandsquote in Höhe von 86,0 % (Vorjahr 88,2 %).

Die Erhöhung des Personalaufwands um T€ 517 bzw. 33,6% steht in Einklang mit der Ausweitung der Personalkapazitäten (+29%) und ist auch auf reguläre Lohn- und Gehaltsanpassungen zurückzuführen.

Die Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 337 bzw. 77% resultiert vor allem aus dem weiteren Geschäftswachstum, in dessen Folge sich im Geschäftsjahr 2023 die Mietaufwendungen sowie die sonstigen Personalkosten unter anderem für die Personalgewinnung und die Aus- und Weiterbildung erhöhten.

Insgesamt wurde der Anstieg des Rohergebnisses nicht durch Kostensteigerungen überkompensiert, sodass das EBIT um T€ 118 bzw. 23% gesteigert werden konnte.

Die Verschlechterung des Finanzergebnisses um T€ 373 resultiert aus einer höheren Inanspruchnahme der Finanzierung innerhalb der RATIO Unternehmensgruppe, bei einer gleichzeitigen Erhöhung des Zinssatzes für die Verrechnungskonten.

Trotz eines deutlich gestiegenen Rohergebnisses und eines höheren EBIT führte die Verminderung des Finanzergebnisses zu einem um T€ 255 geringeren Jahresüberschusses in Höhe von T€ 83.

3 Prognose, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognose

EnKL erwartet für das Geschäftsjahr 2024 eine weitere Steigerung der installierten Leistung in MWh im Vergleich zum Berichtsjahr 2023 und somit auch eine Steigerung der Umsatzerlöse und Skaleneffekte, welche sich beispielsweise positiv auf die Materialkosten auswirken.

Des Weiteren werden seit Anfang des Jahres in Kooperation die Installation von Großspeichern in Verbindung mit PV und Spitzenlastoptimierung angeboten.

Weitere Ergänzung des Produktportfolios für Mieterstrommodelle, PPA - Vermarktung, Residualstrom Lieferung werden durch Kooperationen und Beteiligungen vertieft eingeführt und angeboten. Eigene Bilanzkreise mit den damit verbundenen Möglichkeiten werden weiterhin angestrebt.

Operativ begleitet wird das Wachstum von einer sich bereits abzeichnenden wesentlichen Erhöhung der Mitarbeiteranzahl im Bereich der Elektroinstallationen auch für Fremdunternehmen. In Abhängigkeit vom Unternehmenswachstum rechnet EnKL derzeit mit einem ausgeglichenen leicht positiven Ergebnis.

3.2 Risiko

Ein finanzielles Risiko der EnKL GmbH stellt der mit der Errichtung neuer PV-Anlagen verbundene Refinanzierungsbedarf dar. Durch die während der Wachstumsphase stetig steigende Anzahl errichteter PV-Anlagen erhöht sich im gleichen Maße der Refinanzierungsbedarf. Dieses Risiko wird als gering eingeschätzt da die Refinanzierung auf gesetzlichen Grundlagen des EEG- Gesetz beruht. Zudem ist zu erwarten, dass der Markt für Refinanzierungsprodukte für erneuerbare Energien weiter stark wächst. Das Zinsänderungsrisiko für die Finanzierung der PV-Anlagen besteht und wird durch die laufende Beobachtung der Markt- und Zinsentwicklung verfolgt.

Das Geschäftsmodell von EnKL unterliegt bedingt Zinsänderungsrisiken.

Im Falle von Zinssteigerungen könnten künftige Refinanzierungen teurer werden, was sich negativ auf das Unternehmenswachstum auswirkt.

Bedingt durch die Entfernung zwischen dem maßgeblichen Produktionsstandort in Asien und dem Großhandel in Deutschland sind planbare Lieferzeiten und ein stabil laufender Beschaffungsprozess maßgeblich für ein kontinuierliches Wachstum. Lieferverzögerungen wie in der Coronapandemie können theoretisch zu einem Produktionsstillstand und damit einhergehenden Verspätungen führen. Das Risiko einer erneuten Lieferverzögerung wird als entfernt vorstellbar bewertet.

3.3 Zusammenfassung der Risikolage

Die Gesamtrisikolage der EnKL GmbH wird als überschaubar und gering eingeschätzt. Das von der EnKL betriebene Geschäftsmodell ist bereits am Markt etabliert und bei den verkauften Produkten handelt es sich um markterprobte Lösungen. Des Weiteren verbaut EnKL bewährte, hochwertige Komponenten von internationalen Marktführern, welche den hohen Qualitätsstandards des Unternehmens entsprechen.

Zudem besitzt das Geschäftsmodell politisch und gesellschaftlich gesehen ein hohes Ansehen, da die Photovoltaikbranche einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende leistet. Daher ist aktuell nicht zu erwarten, dass politische oder gesellschaftliche Risiken das Geschäftsmodell beeinträchtigen werden.

3.4 Chancenbericht

Die Klimaziele der deutschen Regierung und das immer stärker werdende Umweltbewusstsein der Bevölkerung für das Thema regenerative Energien stellen die größten Chancen der EnKL dar.

Das kürzlich beschlossene Solarpaket II eröffnet zusätzliche Möglichkeiten wie Repowering, Anlagensplitting und verpflichtenden Zubau von PV-Anlagen für Neubauten. Weiter steigende Strom,- sowie Netzentgelte unterstützen die weitere positive Marktentwicklung der ENKL. Neue von den Städten und Kommunen erstellte Solarregister ermöglich eine kostengünstige Marktakquise. Aktuell eingeführte Marketingstrategien sollen weitere Kundenaufmerksamkeit auf die EnKL lenken. Steigende Preise für fossile Brennstoffe und Förderungen im Bereich der E-Mobilität sorgen zusätzlich für einen höheren Stromverbrauch in Privathaushalten, sodass durch den steigenden Eigenstromverbrauch die eigene Stromproduktion durch eine PV-Anlage wirtschaftlich gesehen zunehmend lukrativer für den Endkunden wird.

 

Münster, den 10. Februar 2025

EnKL GmbH, Münster

Dipl. - Kfm. Hendrik Snoek

Dipl. - Kfm. Tim Snoek

Dipl. - Ing. Martin Koch

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EnKL GmbH, Münster

EINGESCHRÄNKTE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der EnKL GmbH, Münster, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EnKL GmbH, Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen der im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalte in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der Auswirkungen der im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalte insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der Auswirkungen dieser Sachverhalte, steht der Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE EINGESCHRÄNKTEN PRÜFUNGSURTEILE

In der Eröffnungsbilanz ist das Vorhandensein der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von TEUR 992 nicht hinreichend nachgewiesen. Durch alternative Prüfungshandlungen konnten wir keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen.

In der Eröffnungsbilanz ist die notwendige Abgrenzung der Umsatzerlöse und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.402 nicht erfolgt.

Wir können daher nicht ausschließen, dass (mögliche) Änderungen insbesondere am Ausweis der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Jahresergebnisses sowie der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in der Eröffnungsbilanz hätten vorgenommen werden müssen. Diese Sachverhalte beeinträchtigen möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Das Vorhandensein der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von TEUR 1.398 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, den 28. März 2025

Clauß Paal & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Felix Hövelbernd, Wirtschaftsprüfer

Michael Benkhoff, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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