Superlist Software Pool GP UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Vanessa Stock seit 5.11.2024 | Prokura |
Adam Renklint seit 25.1.2024 | Geschäftsführer |
Michael Eugen Kuntz seit 16.9.2021 | Prokura |
Charlette Prévot seit 30.11.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 17.51% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 42.76% | |
The Silent Crooner ApS | 11.16% |
| 9.22% | |
| 4.43% | |
PromoTwo S.à r.l. | 3.87% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
5 von 13 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pitch Software GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS UND SCHLUSSBEMERKUNG Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem als Anlagen 6.1.2 bis 6.1.4 beigefügten Jahresabschluss der Pitch Software GmbH, Berlin, zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage 6.1.1 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Pitch Software GmbH, Berlin: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pitch Software GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pitch Software GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 28. Juni 2024 Rödl
& Partner GmbH
gez. Stramitzer, Wirtschaftsprüfer gez. Ahlering, Wirtschaftsprüferin Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Pitch Software GmbH ("Gesellschaft") hat ihren Sitz in Berlin. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin (Charlottenburg) unter der Nummer HRB 193605 B eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 - 3 HGB auf. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit sowie im aktuellen Geschäftsjahr keine nachhaltigen Gewinne erzielt. Es handelt sich dabei um planmäßige Verluste, die sich durch den Markteintritt und das Wachstum des jungen Unternehmens ergeben. Der hierfür erforderliche Liquiditätsbedarf wurde bisher durch die Gesellschafter sowie Investoren gedeckt. Auf Grundlage der vorhandenen liquiden Mittel ist die Zahlungsfähigkeit nach Umsetzung der Restrukturierungen im Geschäftsjahr 2024 im Prognosezeitraum sichergestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: AKTIVA Erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten und, soweit sie einer Abnutzung unterliegen, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Abschreibungen werden je nach betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauer linear vorgenommen. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden analog den steuerlichen Vorschriften lt. § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die voraussichtliche Nutzungsdauer der planmäßig abgeschriebenen Anlagen liegt zwischen 3 und 14 Jahren. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des gemilderten Niederstwertprinzips bewertet. Liegen für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Anhaltspunkte für eine dauernde Wertminderung vor, erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Bei Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. PASSIVA Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind entsprechend ihrer Restlaufzeit mit dem von der Deutschen Bundesbank herausgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die den Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. FREMDWÄHRUNGSUMRECHNUNG Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Entstehung erfasst. Zum Abschlussstichtag werden gem. § 256a HGB auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Vorsichtsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. III. Erläuterungen und ergänzende Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Altersstruktur der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Vermögensgegenstände stellt sich wie folgt dar:
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.037 (Vorjahr: TEUR 273) sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Rückstellungen aus Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 2.958 (Vorjahr: TEUR 148) sowie für Rückstellungen für Abschluss und Prüfung in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 12) gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 855 (Vorjahr: TEUR 779) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 164 (Vorjahr: TEUR 313) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 55) enthalten. Gewinn- und Verlustrechnung Im Geschäftsjahr werden, anders als im Vorjahr, die Aufwendungen für produktbezogene Lizenzaufwendungen und produktbezogenen freien Mitarbeitern unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen anstatt der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Änderung des Ausweises dient der besseren Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 161 (Vorjahr: TEUR 74) enthalten. Der Personalaufwand enthält TEUR 1.429 (Vorjahr: TEUR 1.395) Aufwendungen für Personen, die nicht bei der Gesellschaft, sondern bei externen Dienstleistern angestellt sind. Zudem beinhaltet der Personalaufwand Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 23). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 88) enthalten. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen aus abgeschlossenen Mietverträgen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 358 (Vorjahr: TEUR 681). Geschäftsführungsvergütung Gemäß §286 Abs. 4 HGB wurde von der Befreiungsvorschrift zur Veröffentlichung der Vergütung Gebrauch gemacht. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 65 Mitarbeiter (Vj. 135 Mitarbeiter) beschäftigt. Diese gliedern sich wie folgt
Wirtschaftsprüferhonorare Im Geschäftsjahr 2023 sind Honorare des Wirtschaftsprüfers in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr: TEUR 0) angefallen, die insgesamt auf Abschlussprüfungsleistungen entfallen Hiervon betreffen TEUR 30 das aktuelle Geschäftsjahr und TEUR 21 das vorherige Geschäftsjahr . Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Pitch Software GmbH wurde im Geschäftsjahr von Herrn Christian Reber-Prévot (Berufsbezeichnung: CEO; abberufen am 3. Januar 2024, ausgeschieden am 25. Januar 2024) ausgeübt. Ein gesetzliches Aufsichtsorgan existiert nicht. Mit Berufung zum 3. Januar 2024 und Eintragung im Handelsregister zum 25. Januar 2024 wurde Adam Renklint (Berufsbezeichnung CEO) alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft. Von der Schutzklausel nach § 286 (4) HGB wurde für das Berichtsjahr Gebrauch gemacht. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 15.847 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Mit Beschluss durch die Gesellschafterversammlung vom 3. Januar 2024 wurde das Stammkapital um EUR 16.431,00 auf EUR 73.612,00 erhöht. Mit Beschluss vom 4. Januar 2024 hat die Geschäftsführung der Pitch Software GmbH vereinbart, eine Restrukturierung ihrer Prozesse und Organisationsstrukturen vorzunehmen. Die Restrukturierung spiegelt sich insbesondere in personellen Maßnahmen wider, die ab dem 8. Januar 2024 umgesetzt werden und zu Entlassungen von wesentlichen Teilen der Belegschaft führen. Als weitere Restrukturierungsphase wurde mit Beschluss vom 3. Januar 2024 das sog. "Restructuring & Investment Agreement" abgeschlossen. Die Gesellschafter der Pitch Software GmbH stimmten zu, 32.377 ihrer Anteile mit einem Nennwert von 1 EUR an die Gesellschaft für einen Kaufpreis von etwa MEUR 30,9 zu verkaufen und zu übertragen. Die Gesellschaft wird diese zunächst als eigene Anteile halten und 16.431 neue Anteile an die bestehenden Gesellschafter ausgeben.
Berlin, 28. Juni 2024 Adam Renklint Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlegende Informationen über das Unternehmen A. Allgemeines und Geschäftsmodell Die Pitch Software GmbH, im Folgenden Pitch genannt, fokussiert sich auf die Entwicklung, den Vertrieb und Betrieb von Software zur kollaborativen Erstellung, Durchführung und Verteilung von Präsentationen über das Internet. Das Leistungsspektrum der Software deckt alle wesentlichen Funktionalitäten einer solchen Präsentationssoftware ab, darunter insbesondere die Erstellung von Vorlagen, die Anpassung der Präsentationen auf die jeweilige Firmenidentität, die kollaborative Zusammenarbeit an Präsentationen, alle gängigen Funktionalitäten zur Bereitstellung von Inhalten wie beispielsweise Grafiken, geometrische Formen, Bilder, Texte etc., sowie Funktionalitäten zur Unterstützung der Durchführung und Verteilung von Präsentationen. Die Kunden schließen Abonnements für die Software ab und können dabei zwischen verschiedenen Paketen mit unterschiedlichen Umfängen an Funktionalitäten und unterschiedlicher Laufzeit wählen. Ein Kunde kann sowohl ein kostenloses Paket namens "Starter" buchen sowie zwischen verschiedenen kostenpflichtigen Paketen wählen. Waren diese im November noch die beiden Pakete "Pro" und "Enterprise", so bietet Pitch seit November 2023 zusätzlich ein weiteres Paket "Business" an. Im Rahmen dieser Umstellung unterscheidet Pitch in der Preisgestaltung zwischen unterschiedlichen Rollen wie "Editor", "Commenter" und "Guests" sowie einer bestimmten Anzahl von sogenannten "Analytics Links" für die Nachverfolgung von Ansichten von und Verweildauer auf erstellten Präsentationen. Zudem besteht die Möglichkeit, ein kostenpflichtiges Add-On zur Freischaltung und Nutzung der Single Sign On (SSO) Funktionalität zum "Pro" oder "Business"-Paket hinzuzubuchen. Das Kundenportfolio von Pitch besteht primär aus kleinen und mittelständischen Unternehmen mit 10 bis 250 Mitarbeitern, jedoch vereinzelt auch von größeren Unternehmen jenseits von 1.000 Mitarbeitern. In der Regel nutzen kleinere Teams von 5-50 Mitarbeitern dieser Unternehmen die Softwarelösung von Pitch. Neben diesen B2B Kunden hat Pitch aktuell auch einzelne Endnutzer als Kunden, welche jedoch den kleineren Anteil des Gesamtumsatzes ausmachen. Die Abrechnung der Kunden von Pitch erfolgt pro kostenpflichtig freigeschalteten Nutzern. Die Pitch Software GmbH beschäftigt aktuell Mitarbeiter primär in Deutschland, aber auch per Telearbeit in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern. Die Gesellschaft verfügt derzeit über keine weiteren Betriebsstätten oder Gesellschaften. B. Forschung und Entwicklung Pitch investiert etwas über 54% der zur Verfügung stehenden Ressourcen in die Forschung und Entwicklung und damit die Weiterentwicklung des Produkts. Im vergangenen Jahr 2023 wurden dabei insbesondere die bestehenden Services weiter verbessert, beispielsweise durch die Entwicklung einer Exportmöglichkeit in andere Formate wie .pptx, einer Suchfunktion für Templates innerhalb der Template-Bibliothek, die Weiterentwicklung von Funktionen wie "Presentation Analytics" durch individuelle Links sowie neue Möglichkeiten für Slidesübergänge, -animationen sowie Texteinblendung. Zudem wurde im November eine neue Pitch Version mit aktualisierter UI eingeführt. Im gleichen Rahmen wurde ein komplett neues, differenzierteres Packaging und Pricing mit einem neuen "Business" Plan, einer Differenzierung der Rollen in "Editor", "Commenter" und "Guest" sowie "Analytics Links" als weitere preistreibende Metrik eingeführt. Weiterhin veröffentlichte Pitch einen KI-basierten Generator von gebrandeten Templates, um neuen und bestehenden Kunden den Einstieg und Anpassung von Präsentationen auf Basis von Templates zu erleichtern. Pitch plant auch in der Zukunft einen signifikanten Anteil der zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen in die Produktentwicklung zu investieren und dadurch das bestehende Produkt zu verbessern und neue Funktionen hinzuzufügen. II. Wirtschaftsbericht A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war aus gesamtwirtschaftlicher Sicht weiterhin von im Vergleich zum Vorjahr äquivalenten strukturellen Herausforderungen geprägt. Zu diesen zählten neben den andauernden geopolitischen Spannungen aufgrund des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine, den Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und China, unter anderem in Folge des fortwährenden Konflikts um Taiwan, auch neue politische Krisen wie der Krieg zwischen Israel und der palästinensischen sunnitisch-islamistischen Organisation Hamas in Palästina. Weitere Herausforderungen für die globale Wirtschaft waren zudem Handelskonflikte, teilweise aus eben diesen geopolitischen Krisen resultierend, weiterhin stark erhöhte Energiepreise 1 sowie eine nach wie vor erhöhte, wenn auch in Teilen verlangsamte, Inflation 2 und daraus resultierende Folgen für die Konsumbereitschaft.
1
https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-eurostat-news/w/ddn-20231026-1
2
https://ec.europa.eu/eurostat/en/web/products-euro-indicators/w/2-17012024-ap
Als Folge wuchs die europäische Wirtschaft in 2023 nur schwach mit 0,5% 3 , während die Weltwirtschaft mit 3,1% wuchs 4. Für 2024 erwartet die Europäische Kommission für die EU mit 0,9% nur ein moderat höheres Wachstum, während der IWF von einem stabilen Wachstum von 3,1% weltweit ausgeht.
3
https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_24_730
Trotz einer teilweisen Erholung an den Kapitalmärkten blieb das Finanzierungsumfeld für Startups generell angespannt. So verzeichneten die Investitionen in den europäischen B2B Software Markt einen weiteren Rückgang von 59%. Nach wie vor waren hiervon insbesondere "Later Stage" Unternehmen betroffen 5. Trotz dieser Entwicklungen ist die mittel- bis langfristige Perspektive für Software Startups, sowohl wirtschaftlich als auch aus Finanzierungssicht, positiv, insbesondere aufgrund des generell anhaltenden Wachstum des SaaS-Marktes 6 sowie aufgrund neuer Technologien wie künstlicher Intelligenz und daraus resultierender Wachstumschancen 7. Der Markt für kollaborative Software, der für Pitch relevant ist, wird ebenfalls stark von den Trends rund um neue Technologien künstliche Intelligenz geprägt sein. In den nächsten Jahren wird ein zweistelliges durchschnittliches jährliches Wachstum prognostiziert, von dem Pitch auch profitieren wird. 8
8
https://www.gminsights.com/industry-analysis/collaboration-software-market
B. Geschäftsverlauf 1. Umsatzentwicklung Pitch konnte durch die Weiterentwicklung ihres Produktes, den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen sowie weitere signifikante Investments in etablierte sowie neue Marketing-Kanäle ihren globalen Umsatz steigern und ein Umsatzwachstum von 67,6% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen. 2. Mitarbeiterentwicklung Aufgrund der im dritten Quartal 2022 getroffenen Restrukturierungsmaßnahmen sank die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (inkl. Teilzeitmitarbeitern, Werkstudenten und Praktikanten) von knapp 135 Mitarbeitern in 2022 auf 65 Mitarbeiter in 2023. Abgesehen von einigen wenigen Ersetzungen von Mitarbeitern wurden keine neuen Mitarbeiter eingestellt. C. Ertragslage (Stand 31.12.2023)
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 3.739 (2022: T€ 2.231) erzielt, die damit den Vorjahreswert um 67,6% übertrafen. Dies resultierte sowohl aus einer Steigerung der Kundenanzahl als auch einer Steigerung des durchschnittlichen Warenkorbs pro Kunden, sowohl aufgrund von bereits erwähnten Änderungen des Pricing & Packaging als auch einem Fokus im Produkt, Marketing und Vertrieb auf größere Kunden bzw. Teams. Der Anstieg des Materialaufwandes auf T€1.972 resultiert aus dem erstmaligen Ausweis der produktbezogenen Lizenzaufwendungen und produktbezogenen Freelanceraufwendungen unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen. Die Personalkosten haben sich um 12,4% auf T€ 14.674 reduziert. Dies resultiert vorwiegend aus der vorstehend bereits erwähnten Restrukturierung und Entlassung von Mitarbeitern im dritten Quartal 2022. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 31,1% auf T€ 5.129 gesunken, neben der oben erwähnten Änderung des Ausweises resultiert der Rückgang aus Kosteneinsparungen in den Bereichen Marketing und Vertrieb. Zudem sind die sonstigen betrieblichen Erträge um 173,6% auf T€ 1.376 gestiegen. Insgesamt hat sich das Jahresergebnis aufgrund dieser Entwicklungen um 26,2% auf - T€ 15.847 verbessert. D. Finanzlage Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jeder Zeit gegeben und es waren ausreichende liquide Mittel für die Finanzierung der Geschäftstätigkeiten vorhanden. Kapitalflussrechnung (verkürzt)
Der Cashflow hat sich im Geschäftsjahr 2023 auf - T€ 13.069 (Vorjahr: - T€ 21.913) verbessert, da zum einen die Umsätze weiter gesteigert und gleichzeitig die Kosten nachhaltig reduziert wurden. Der Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres betrug demnach T€ 41.865 (Vorjahr: T€ 54.934). E. Vermögenslage
Aufgrund der im Jahr 2023 durch weniger Neueinstellungen verlangsamten Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung ist das Anlagevermögen insgesamt im Geschäftsjahr um 10,9% auf T€ 932 gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 21 auf T€86 gesunken, was aus einem verbessertem Forderungsmanagement, da über einen Zahlungsdienstleister erfolgt Die liquiden Mittel sind um T€ 13.069 auf T€ 41.865 gesunken. Die Rückstellungen sind um T€ 2.765 gestiegen, was aus einer weiteren Restrukturierungsrunde im 1. Quartal 2024 resultiert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 224 auf T€ 543 gestiegen, der Anstieg ist stichchtagsbezogen. Der Anstieg des passiven Rechnungsabgrenzungsposten auf T€ 857 ist insbesondere auf das generelle Umsatzwachstum und das damit verbundene Wachstum von Kunden mit längerfristigen Verträgen von 12 Monaten oder mehr, welche im Voraus abgerechnet werden, zurückzuführen. Insgesamt hat sich die Kapitalstruktur gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich verschlechtert. Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 beträgt nun 89% (31.12.2022: 97%). F. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Trotz weiterhin angespannter wirtschaftlicher Lage hat sich aufgrund der strategischen Ausrichtung auf die Weiterentwicklung des Produkts sowie auf weiteres Umsatzwachstum die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr insgesamt positiv entwickelt, was sich insbesondere aus dem Umsatzwachstum von 67,6% sowie die Verbesserung des weiterhin negativen Betriebsergebnis von 39,3% ableiten lässt. III. Chancen- und Risikobericht sowie Prognoseberichterstattung Dieser Abschnitt behandelt die Risiken, mit denen sich die Pitch Software GmbH zum Bilanzstichtag mit Hinblick auf die Zukunft konfrontiert sah. Im Berichtszeitraum wurden keine Finanzinstrumente zur Absicherung von Risiken genutzt. A. Markt- und Wettbewerbsrisiken Als wesentliches Risiko hat die Pitch GmbH weiterhin das betriebliche Risiko identifiziert. Unter einem betrieblichen Risiko versteht Pitch die Möglichkeit von Verlusten durch fehlerhafte interne Prozesse, Systeme, menschliche Fehler oder externe Ereignisse. Externe Ereignisse durch eine Schwächung der Konjunktur im Allgemeinen könnten sich negativ auf die Investitionsbereitschaft kleiner und mittelständischer Unternehmen und damit auf die Umsatzerlöse der Gesellschaft auswirken. Aus konjunktureller Sicht sind insbesondere nach wie vor die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, der Inflation, der Energiekrise und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen zu nennen. Aufgrund des geringen Investitionsbedarfs für die von Pitch angebotene Software für Neu- und Bestandskunden (d.h. keine Implementierungskosten, Abrechnung pro Nutzer), des großen Marktvolumens 9 , des noch vergleichsweise geringen Marktanteils sowie der Fähigkeit von Pitch, ihre Produkte und Dienstleistungen global anzubieten, schätzt die Geschäftsführung die Abhängigkeit von einer schwachen Konjunkturentwicklung jedoch nach wie vor eher gering ein. Neben etablierten Wettbewerbern welche nach wie vor wenig Fokus auf die Weiterentwicklung ihrer Präsentationssoftware legen, wie beispielsweise Microsoft mit Powerpoint, Google mit Slides oder Apple mit Keynote, begegnen Pitch vereinzelt auch weniger etablierte Unternehmen wie Prezi oder Beautiful.ai. Weiterhin drängen Anbieter wie Tome oder Gamma durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz auf den Markt. Pitch sieht dies jedoch nur als geringes Risiko an, da diese Technologien nicht proprietär und allein nicht zur vollumfänglichen Anwendung innerhalb einer Präsentationssoftware geeignet sind. Unverändert besteht zudem für andere Design- oder Collaboration Software Anbieter wie Figma oder Miro die Möglichkeit, ebenfalls den Markt für Präsentationen zu erschließen. Die Design-Plattform Canva hat diesen Vorstoß bereits im letzten Jahr gewagt. Es zeigt sich jedoch, dass diese Anbieter regelmäßig auf einen anderen Kundenstamm setzen, im Falle von Canva bspw. B2C/ Endkonsumenten, und somit nur bedingt mit Pitch im Wettbewerb stehen. In den kommenden Jahren kann es aufgrund der Vielzahl der Konkurrenten durchaus zu einer Konsolidierung des Marktes kommen. Aufgrund der absoluten Größe des Marktes schätzt Pitch den Wettbewerb jedoch als vergleichsweise gering ein und sieht sich in einer sehr guten Position, in den nächsten Jahren weiter wachsen zu können. Risiken assoziiert mit Verlusten durch fehlerhafte interne Prozesse, Systeme oder menschliche Fehler, minimiert die Gesellschaft durch konstante Weiterbildung der Mitarbeiter und Prozesse sowie eine regelmäßige Überprüfung der Systeme. Durch diese Maßnahmen werden auch Reputationsrisiken, welche als Risiken aus negativen Ergebniseffekten, bedingt durch unerwünschte Reaktionen von Kunden oder anderen Stakeholdern hervorgerufen werden, minimiert. B. Rechtliche Risiken Rechtsrisiken bestehen in der Gefahr aus der fehlerhaften Anwendung von Gesetzen, sowie der Nichtbeachtung, Nichtanwendung oder Übertretung von Gesetzen. Aufgrund des Geschäftszwecks und der Rolle als Auftragsverarbeiter von personenbezogenen Daten besteht für Pitch originär ein Risiko im Zusammenhang mit datenschutzrechtlichen Verletzungen in Bezug auf die EU Datenschutzgrundverordnung und andere einschlägige gesetzliche Vorschriften. Aus der Bereitstellung der Software zur Nutzung durch die Kunden bestehen für Pitch grundsätzlich auch Risiken wie Haftung, Gewährleistung oder Ansprüche aufgrund der Nichteinhaltung vereinbarter Service Level Agreements. Pitch wird von externen Juristen zu den unterschiedlichen Rechtsgebieten und Jurisdiktionen beraten, um etwaige rechtliche Risiken möglichst frühzeitig zu erkennen und zu minimieren. Um diese vorstehenden Risiken zu minimieren, wurden entsprechende Abstimmungsprozesse und Meldewege implementiert, um etwaige Risiken im Vorfeld zu identifizieren und nach Möglichkeit angemessen zu reduzieren. Zur Minimierung von Datenschutz- und IT-Sicherheitsrisiken wurde bereits seit Gründung des Unternehmens ein Datenschutz- und Sicherheits-Team und unter der Koordination des externen Datenschutzbeauftragten ein Datenschutzmanagementsystem etabliert, welches kontinuierlich weiterentwickelt wird. Weiterhin besteht ein regelmäßiger Austausch mit eben diesem externen Datenschutzbeauftragten der Gesellschaft, welcher die Datenschutzkonformität überwacht und sicherstellt. C. Technische Risiken Ein technisches Risiko stellt insbesondere ein längerer Ausfall der Software-Plattform und die damit einhergehende eingeschränkte Verfügbarkeit der Services von Pitch dar. Dieses Risiko wird durch eine Vielzahl von Maßnahmen wie einem entsprechenden Kapazitätsmanagement, dem kontinuierlichen Monitoring und der Verbesserung der Server Infrastruktur sowie der regelmäßigen Sicherung der wesentlichen Datenbanken begegnet. Ein weiteres Risiko besteht darin, jederzeit geeignetes Personal für die technische Weiterentwicklung der Software zu finden. Diesem Risiko wird zum einen durch den entsprechenden Fokus des Recruiting Teams sowie der Zusammenarbeit mit externen Agenturen begegnet. Darüber hinaus wird die Vergütungsstruktur des Unternehmens kontinuierlich überwacht und den Marktbedürfnissen angepasst. Weiterhin bestehen technische Risiken in Bezug auf die IT-Sicherheit, beispielsweise im Zusammenhang mit Cyber-Attacken oder Social Engineering/ Phishing. Diesen Risiken begegnet Pitch mit dem bereits oben genannten Datenschutz- und Sicherheits- Team, welches entsprechende Prozesse dokumentiert und notwendige Sensibilisierungsmaßnahmen plant und umsetzt. Darüber hinaus sind gängige Sicherheitsmaßnahmen wie beispielsweise ein Incident Response Management Prozess, generelle Echtzeit-Angriffsüberwachung sowie ein sogenanntes Bug-Bounty-Programm zur Identifizierung, Behebung und Bekanntmachung von Fehlern implementiert. Außerdem werden regelmäßig interne Sicherheitsüberprüfungen der Web Applikation durchgeführt, um etwaige Schwachstellen zu identifizieren. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine der oben genannten Angriffe registriert und es gab dementsprechend auch keine nennenswerten Ausfälle der Server Infrastruktur. D. Finanzielle Risiken Bei einzelnen Forderungen besteht ein Ausfallrisiko, insbesondere, wenn Zahlungsmittel nicht gedeckt sind oder falsche Daten übermittelt werden. Vereinzelt besteht hierbei ein erhöhtes Risiko, da Pitch bei relativ jungen Unternehmen sowie privaten Endnutzern, welche ggf. eine erhöhte Insolvenzwahrscheinlichkeit aufweisen können, beliebt ist. Generell erwartet die Geschäftsführung aufgrund des konsistenten Forderungsmanagements bei Zahlungsverzögerungen keine signifikant steigenden Forderungsausfälle. Bis dato wurde keine Verschlechterung der Zahlungsmoral oder eine Erhöhung von Zahlungsausfällen aufgrund von vermehrten Insolvenzen festgestellt und Pitch erwartet dies auch nicht in der unmittelbaren Zukunft. Da Pitch sowohl geographisch als auch bezüglich der Industrien ihrer Kunden diversifiziert ist, schätzt das Unternehmen die Risiken aktuell gering ein. Risiken entstehen für die Pitch Software GmbH auch aus dem Betrug bei diversen Bezahlmöglichkeiten. In Zusammenarbeit mit dem kooperierenden Payment Provider von Pitch können entsprechende Betrugsfälle erkannt und überwacht werden. Aufgrund des grundsätzlichen B2B Fokus des Unternehmens und der vorherigen Legitimation der Kunden ist das Gesamtrisiko durch diesen Betrug jedoch als sehr gering einzuschätzen. E. Gesamtrisiko Es bestehen derzeit weder unternehmenskritische noch sonstige die Gesellschaft wesentlich beeinträchtigende Risiken. F. Chancen Die Entwicklung von Pitch im abgelaufenen Geschäftsjahr hat gezeigt, dass der Markt für die Nutzung cloud-basierter Lösungen im Zusammenhang mit Erstellung, Durchführung und Verbreitung von Präsentationen und die damit einhergehende Digitalisierung und Verbesserung von Prozessen trotz der wirtschaftlichen Gesamtlage weiterhin wachsend und Pitch in der Lage ist, diesen zur Zufriedenheit der Kunden zu bedienen. Der vertiefte Fokus auf die Wünsche von Bestandskunden sowie die finanziell lukrativsten Kundensegmente eröffnet für Pitch im Laufe des Jahres 2024 weitere Wachstumsmöglichkeiten. Ende 2023 konnte Pitch bereits eine hohe vierstellige Anzahl an Kunden bei der Professionalisierung der Prozesse rund um die Erstellung, Durchführung und Verteilung von Präsentationen unterstützen. Aufgrund der Größe des adressierbaren Marktes und der stabilen Finanz- und Ertragslage ergibt sich weiterhin die Chance für weiteres starkes Wachstum für Pitch weltweit. Darüber hinaus verfügt die Pitch Software GmbH über einen hohen Bestand liquider Mittel. Dies ermöglicht es, Investitionen vorzunehmen und so auch kurzfristig zu investieren und beispielsweise den Bereich Forschung und Entwicklung nach kurzfristigem Bedarf voranzutreiben. Aus der im Januar 2024 getroffenen Entscheidung, eine umfangreiche Restrukturierung der Gesellschafterliste und des Unternehmens durchzuführen und dabei für etwa MEUR 30,9 knapp 50% weniger Anteile an die bestehenden Gesellschafter zu allokieren und gleichzeitig einen Großteil der Fixkostenbasis aus Arbeitnehmern und sonstigen Verpflichtungen abzubauen, resultiert eine große Chance für Pitch, mit deutlich mehr Fokus und Kontrolle das Unternehmen perspektivisch in Richtung Profitabilität zu entwickeln. G. Prognosebericht Wie bereits dargelegt, gehen wir davon aus, dass der Markt für Präsentationssoftware weiter wachsen wird. Aufgrund der kontinuierlichen Verbesserung des Produkts, der stärkeren Fokussierung auf Bestandskunde und lukrative, wachsende Marktsegmente sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Preisstrategie geht Pitch für das kommende Geschäftsjahr davon aus, erneut eine deutliche Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen zu können, die je nach Entwicklung der wirtschaftlichen Gesamtsituation in einem mittleren zweistelligen Prozentbereich liegen sollte. Die Erwartungen der Unternehmensleitung an die Entwicklung des Unternehmens im Jahr 2023 wurden insgesamt erfüllt. Die Geschäftsführung hat einen Anstieg des EBTIDA um mehr als 20% sowie einer Steigerung der Umsatzerlöse von rund 100% kalkuliert. Während der Anstieg der Umsatzerlöse mit 67,6% unter den Erwartungen lag, ist der EBITDA um 22,4% gestiegen und hat die Erwartungen leicht übererfüllt. Die Unternehmensleitung geht aufgrund der bereits erwähnten Reduzierung der Fixkostenbasis davon aus, dass sich sonstige wirtschaftliche Kennzahlen wie das EBITDA um circa 70 % in 2024 verbessern werden. Sie ist von einem guten Wachstumspotenzial für das Geschäftsjahr 2024 überzeugt.
Berlin, 28. Juni 2024 Adam Renklint Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB zum 31. Dezember 2023
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Pitch Software GmbHBerlin
Handelsrecht Bilanz zum 31.12.2023Pitch Software GmbHBerlinAKTIVA
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Handelsrecht |
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