Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 193605
Eingetragen
14.2.2018
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von AnwendungssoftwareOnline-Bereitstellung von Software
Gegenstand
Entwicklung, Vermarktung und Betrieb von Software, insbesondere internetbasierter Software.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vanessa Stock
seit 5.11.2024
Prokura
Adam Renklint
seit 25.1.2024
Geschäftsführer
Michael Eugen Kuntz
seit 16.9.2021
Prokura
Charlette Prévot
seit 30.11.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

17.51% identifiziert82.48% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
17.51%

Ungelöste Beteiligungen (12)

NameAnteil
42.76%
The Silent Crooner ApSDNK
11.16%
9.22%
4.43%
PromoTwo S.à r.l.LUX
3.87%

Gesellschafter
Beta

5 von 13 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Pitch Software Beteiligungs UG & Co. KG
Germany
42.76%
Reber Capital UG (haftungsbeschränkt)
Germany
17.51%
The Silent Crooner ApS
Denmark
11.16%
BY Capital 1 GmbH & Co. KG
Germany
9.22%
Pitch Software EIP UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG
Germany
4.43%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pitch Software GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS UND SCHLUSSBEMERKUNG

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem als Anlagen 6.1.2 bis 6.1.4 beigefügten Jahresabschluss der Pitch Software GmbH, Berlin, zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage 6.1.1 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Pitch Software GmbH, Berlin:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pitch Software GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pitch Software GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 28. Juni 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Stramitzer, Wirtschaftsprüfer

gez. Ahlering, Wirtschaftsprüferin

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Pitch Software GmbH ("Gesellschaft") hat ihren Sitz in Berlin. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin (Charlottenburg) unter der Nummer HRB 193605 B eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 - 3 HGB auf.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit sowie im aktuellen Geschäftsjahr keine nachhaltigen Gewinne erzielt. Es handelt sich dabei um planmäßige Verluste, die sich durch den Markteintritt und das Wachstum des jungen Unternehmens ergeben. Der hierfür erforderliche Liquiditätsbedarf wurde bisher durch die Gesellschafter sowie Investoren gedeckt. Auf Grundlage der vorhandenen liquiden Mittel ist die Zahlungsfähigkeit nach Umsetzung der Restrukturierungen im Geschäftsjahr 2024 im Prognosezeitraum sichergestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

AKTIVA

Erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten und, soweit sie einer Abnutzung unterliegen, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Abschreibungen werden je nach betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauer linear vorgenommen. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden analog den steuerlichen Vorschriften lt. § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die voraussichtliche Nutzungsdauer der planmäßig abgeschriebenen Anlagen liegt zwischen 3 und 14 Jahren.

Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des gemilderten Niederstwertprinzips bewertet.

Liegen für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Anhaltspunkte für eine dauernde Wertminderung vor, erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Bei Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

PASSIVA

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind entsprechend ihrer Restlaufzeit mit dem von der Deutschen Bundesbank herausgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die den Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

FREMDWÄHRUNGSUMRECHNUNG

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Entstehung erfasst. Zum Abschlussstichtag werden gem. § 256a HGB auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Vorsichtsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet.

III. Erläuterungen und ergänzende Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Altersstruktur der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Vermögensgegenstände stellt sich wie folgt dar:

Restlaufzeit bis ein Jahr Restlaufzeit mehr als ein Jahr
EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 85.707,99 0,00
(107.001,39) (0,00)
Sonstige Vermögensgegenstände 1.146.645,62 53.097,40
(622.185,33) (103.097,40)
Summe 1.285.451,01 53.097,40
(729.186,72) (103.097,40)

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.037 (Vorjahr: TEUR 273) sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Rückstellungen aus Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 2.958 (Vorjahr: TEUR 148) sowie für Rückstellungen für Abschluss und Prüfung in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 12) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 855 (Vorjahr: TEUR 779) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 164 (Vorjahr: TEUR 313) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 55) enthalten.

Gewinn- und Verlustrechnung

Im Geschäftsjahr werden, anders als im Vorjahr, die Aufwendungen für produktbezogene Lizenzaufwendungen und produktbezogenen freien Mitarbeitern unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen anstatt der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Änderung des Ausweises dient der besseren Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 161 (Vorjahr: TEUR 74) enthalten.

Der Personalaufwand enthält TEUR 1.429 (Vorjahr: TEUR 1.395) Aufwendungen für Personen, die nicht bei der Gesellschaft, sondern bei externen Dienstleistern angestellt sind. Zudem beinhaltet der Personalaufwand Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 23).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 88) enthalten.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen aus abgeschlossenen Mietverträgen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 358 (Vorjahr: TEUR 681).

Geschäftsführungsvergütung

Gemäß §286 Abs. 4 HGB wurde von der Befreiungsvorschrift zur Veröffentlichung der Vergütung Gebrauch gemacht.

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 65 Mitarbeiter (Vj. 135 Mitarbeiter) beschäftigt. Diese gliedern sich wie folgt

2023 2022
Leitende Angestellte 3 3
Angestellte 62 132
Summe 65 135

Wirtschaftsprüferhonorare

Im Geschäftsjahr 2023 sind Honorare des Wirtschaftsprüfers in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr: TEUR 0) angefallen, die insgesamt auf Abschlussprüfungsleistungen entfallen Hiervon betreffen TEUR 30 das aktuelle Geschäftsjahr und TEUR 21 das vorherige Geschäftsjahr .

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Pitch Software GmbH wurde im Geschäftsjahr von Herrn Christian Reber-Prévot (Berufsbezeichnung: CEO; abberufen am 3. Januar 2024, ausgeschieden am 25. Januar 2024) ausgeübt. Ein gesetzliches Aufsichtsorgan existiert nicht.

Mit Berufung zum 3. Januar 2024 und Eintragung im Handelsregister zum 25. Januar 2024 wurde Adam Renklint (Berufsbezeichnung CEO) alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft.

Von der Schutzklausel nach § 286 (4) HGB wurde für das Berichtsjahr Gebrauch gemacht.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 15.847 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Mit Beschluss durch die Gesellschafterversammlung vom 3. Januar 2024 wurde das Stammkapital um EUR 16.431,00 auf EUR 73.612,00 erhöht.

Mit Beschluss vom 4. Januar 2024 hat die Geschäftsführung der Pitch Software GmbH vereinbart, eine Restrukturierung ihrer Prozesse und Organisationsstrukturen vorzunehmen. Die Restrukturierung spiegelt sich insbesondere in personellen Maßnahmen wider, die ab dem 8. Januar 2024 umgesetzt werden und zu Entlassungen von wesentlichen Teilen der Belegschaft führen.

Als weitere Restrukturierungsphase wurde mit Beschluss vom 3. Januar 2024 das sog. "Restructuring & Investment Agreement" abgeschlossen. Die Gesellschafter der Pitch Software GmbH stimmten zu, 32.377 ihrer Anteile mit einem Nennwert von 1 EUR an die Gesellschaft für einen Kaufpreis von etwa MEUR 30,9 zu verkaufen und zu übertragen. Die Gesellschaft wird diese zunächst als eigene Anteile halten und 16.431 neue Anteile an die bestehenden Gesellschafter ausgeben.

 

Berlin, 28. Juni 2024

Adam Renklint

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlegende Informationen über das Unternehmen

A. Allgemeines und Geschäftsmodell

Die Pitch Software GmbH, im Folgenden Pitch genannt, fokussiert sich auf die Entwicklung, den Vertrieb und Betrieb von Software zur kollaborativen Erstellung, Durchführung und Verteilung von Präsentationen über das Internet.

Das Leistungsspektrum der Software deckt alle wesentlichen Funktionalitäten einer solchen Präsentationssoftware ab, darunter insbesondere die Erstellung von Vorlagen, die Anpassung der Präsentationen auf die jeweilige Firmenidentität, die kollaborative Zusammenarbeit an Präsentationen, alle gängigen Funktionalitäten zur Bereitstellung von Inhalten wie beispielsweise Grafiken, geometrische Formen, Bilder, Texte etc., sowie Funktionalitäten zur Unterstützung der Durchführung und Verteilung von Präsentationen.

Die Kunden schließen Abonnements für die Software ab und können dabei zwischen verschiedenen Paketen mit unterschiedlichen Umfängen an Funktionalitäten und unterschiedlicher Laufzeit wählen. Ein Kunde kann sowohl ein kostenloses Paket namens "Starter" buchen sowie zwischen verschiedenen kostenpflichtigen Paketen wählen. Waren diese im November noch die beiden Pakete "Pro" und "Enterprise", so bietet Pitch seit November 2023 zusätzlich ein weiteres Paket "Business" an. Im Rahmen dieser Umstellung unterscheidet Pitch in der Preisgestaltung zwischen unterschiedlichen Rollen wie "Editor", "Commenter" und "Guests" sowie einer bestimmten Anzahl von sogenannten "Analytics Links" für die Nachverfolgung von Ansichten von und Verweildauer auf erstellten Präsentationen. Zudem besteht die Möglichkeit, ein kostenpflichtiges Add-On zur Freischaltung und Nutzung der Single Sign On (SSO) Funktionalität zum "Pro" oder "Business"-Paket hinzuzubuchen.

Das Kundenportfolio von Pitch besteht primär aus kleinen und mittelständischen Unternehmen mit 10 bis 250 Mitarbeitern, jedoch vereinzelt auch von größeren Unternehmen jenseits von 1.000 Mitarbeitern. In der Regel nutzen kleinere Teams von 5-50 Mitarbeitern dieser Unternehmen die Softwarelösung von Pitch. Neben diesen B2B Kunden hat Pitch aktuell auch einzelne Endnutzer als Kunden, welche jedoch den kleineren Anteil des Gesamtumsatzes ausmachen. Die Abrechnung der Kunden von Pitch erfolgt pro kostenpflichtig freigeschalteten Nutzern.

Die Pitch Software GmbH beschäftigt aktuell Mitarbeiter primär in Deutschland, aber auch per Telearbeit in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern. Die Gesellschaft verfügt derzeit über keine weiteren Betriebsstätten oder Gesellschaften.

B. Forschung und Entwicklung

Pitch investiert etwas über 54% der zur Verfügung stehenden Ressourcen in die Forschung und Entwicklung und damit die Weiterentwicklung des Produkts. Im vergangenen Jahr 2023 wurden dabei insbesondere die bestehenden Services weiter verbessert, beispielsweise durch die Entwicklung einer Exportmöglichkeit in andere Formate wie .pptx, einer Suchfunktion für Templates innerhalb der Template-Bibliothek, die Weiterentwicklung von Funktionen wie "Presentation Analytics" durch individuelle Links sowie neue Möglichkeiten für Slidesübergänge, -animationen sowie Texteinblendung. Zudem wurde im November eine neue Pitch Version mit aktualisierter UI eingeführt. Im gleichen Rahmen wurde ein komplett neues, differenzierteres Packaging und Pricing mit einem neuen "Business" Plan, einer Differenzierung der Rollen in "Editor", "Commenter" und "Guest" sowie "Analytics Links" als weitere preistreibende Metrik eingeführt. Weiterhin veröffentlichte Pitch einen KI-basierten Generator von gebrandeten Templates, um neuen und bestehenden Kunden den Einstieg und Anpassung von Präsentationen auf Basis von Templates zu erleichtern. Pitch plant auch in der Zukunft einen signifikanten Anteil der zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen in die Produktentwicklung zu investieren und dadurch das bestehende Produkt zu verbessern und neue Funktionen hinzuzufügen.

II. Wirtschaftsbericht

A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war aus gesamtwirtschaftlicher Sicht weiterhin von im Vergleich zum Vorjahr äquivalenten strukturellen Herausforderungen geprägt. Zu diesen zählten neben den andauernden geopolitischen Spannungen aufgrund des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine, den Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und China, unter anderem in Folge des fortwährenden Konflikts um Taiwan, auch neue politische Krisen wie der Krieg zwischen Israel und der palästinensischen sunnitisch-islamistischen Organisation Hamas in Palästina.

Weitere Herausforderungen für die globale Wirtschaft waren zudem Handelskonflikte, teilweise aus eben diesen geopolitischen Krisen resultierend, weiterhin stark erhöhte Energiepreise 1 sowie eine nach wie vor erhöhte, wenn auch in Teilen verlangsamte, Inflation 2 und daraus resultierende Folgen für die Konsumbereitschaft.

1 https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-eurostat-news/w/ddn-20231026-1

2 https://ec.europa.eu/eurostat/en/web/products-euro-indicators/w/2-17012024-ap

Als Folge wuchs die europäische Wirtschaft in 2023 nur schwach mit 0,5% 3 , während die Weltwirtschaft mit 3,1% wuchs 4. Für 2024 erwartet die Europäische Kommission für die EU mit 0,9% nur ein moderat höheres Wachstum, während der IWF von einem stabilen Wachstum von 3,1% weltweit ausgeht.

3 https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_24_730

4 https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/01/30/world-economic-outlook-update-january-2024

Trotz einer teilweisen Erholung an den Kapitalmärkten blieb das Finanzierungsumfeld für Startups generell angespannt. So verzeichneten die Investitionen in den europäischen B2B Software Markt einen weiteren Rückgang von 59%. Nach wie vor waren hiervon insbesondere "Later Stage" Unternehmen betroffen 5.

5 https://www.forbes.com/sites/trevorclawson/2024/02/29/cloudy-weather-2023-was-a-tough-year-for-europes-saas-startups/

Trotz dieser Entwicklungen ist die mittel- bis langfristige Perspektive für Software Startups, sowohl wirtschaftlich als auch aus Finanzierungssicht, positiv, insbesondere aufgrund des generell anhaltenden Wachstum des SaaS-Marktes 6 sowie aufgrund neuer Technologien wie künstlicher Intelligenz und daraus resultierender Wachstumschancen 7.

6 https://www.globenewswire.com/news-release/2023/12/13/2795383/0/en/With-18-7-CAGR-SaaS-Market-Size-to-Surpass-USD-908-21-Billion-by-2030.html

7 https://www.bloomberg.com/company/press/generative-ai-to-become-a-1-3-trillion-market-by-2032-research-finds/

Der Markt für kollaborative Software, der für Pitch relevant ist, wird ebenfalls stark von den Trends rund um neue Technologien künstliche Intelligenz geprägt sein. In den nächsten Jahren wird ein zweistelliges durchschnittliches jährliches Wachstum prognostiziert, von dem Pitch auch profitieren wird. 8

8 https://www.gminsights.com/industry-analysis/collaboration-software-market

B. Geschäftsverlauf

1. Umsatzentwicklung

Pitch konnte durch die Weiterentwicklung ihres Produktes, den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen sowie weitere signifikante Investments in etablierte sowie neue Marketing-Kanäle ihren globalen Umsatz steigern und ein Umsatzwachstum von 67,6% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen.

2. Mitarbeiterentwicklung

Aufgrund der im dritten Quartal 2022 getroffenen Restrukturierungsmaßnahmen sank die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (inkl. Teilzeitmitarbeitern, Werkstudenten und Praktikanten) von knapp 135 Mitarbeitern in 2022 auf 65 Mitarbeiter in 2023. Abgesehen von einigen wenigen Ersetzungen von Mitarbeitern wurden keine neuen Mitarbeiter eingestellt.

C. Ertragslage (Stand 31.12.2023)

in T€ 2023 2022 Veränderung in %
Umsatzerlöse 3.739 2.231 67,6%
Materialaufwand 1.972 0 > 100,0%%
Rohertrag 1.767 2.231 --20,8%
Personalaufwand 14.674 16.742 -12,4%
Sonstige Aufwendungen 5.129 7.448 -31,1%
Sonstige betriebliche Erträge 1.376 503 173,6%
EBITDA -16.660 -21.456 -22,4%
Abschreibungen 159 209 -23,9%
EBIT -16.819 -21.665 -22,4,%
Finanzergebnis/ Ertragsteuern -972 -182 >100,0%
Jahresergebnis -15.847 -2.483 -26,2%

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 3.739 (2022: T€ 2.231) erzielt, die damit den Vorjahreswert um 67,6% übertrafen. Dies resultierte sowohl aus einer Steigerung der Kundenanzahl als auch einer Steigerung des durchschnittlichen Warenkorbs pro Kunden, sowohl aufgrund von bereits erwähnten Änderungen des Pricing & Packaging als auch einem Fokus im Produkt, Marketing und Vertrieb auf größere Kunden bzw. Teams.

Der Anstieg des Materialaufwandes auf T€1.972 resultiert aus dem erstmaligen Ausweis der produktbezogenen Lizenzaufwendungen und produktbezogenen Freelanceraufwendungen unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen.

Die Personalkosten haben sich um 12,4% auf T€ 14.674 reduziert. Dies resultiert vorwiegend aus der vorstehend bereits erwähnten Restrukturierung und Entlassung von Mitarbeitern im dritten Quartal 2022.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 31,1% auf T€ 5.129 gesunken, neben der oben erwähnten Änderung des Ausweises resultiert der Rückgang aus Kosteneinsparungen in den Bereichen Marketing und Vertrieb.

Zudem sind die sonstigen betrieblichen Erträge um 173,6% auf T€ 1.376 gestiegen.

Insgesamt hat sich das Jahresergebnis aufgrund dieser Entwicklungen um 26,2% auf - T€ 15.847 verbessert.

D. Finanzlage

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jeder Zeit gegeben und es waren ausreichende liquide Mittel für die Finanzierung der Geschäftstätigkeiten vorhanden.

Kapitalflussrechnung (verkürzt)

in T€ 2023 2022 Veränderung in %
Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres 54.934 76.847 -28,5%
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands -13.069 -21.913 40,4%
Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 41.865 54.934 -23.8%

Der Cashflow hat sich im Geschäftsjahr 2023 auf - T€ 13.069 (Vorjahr: - T€ 21.913) verbessert, da zum einen die Umsätze weiter gesteigert und gleichzeitig die Kosten nachhaltig reduziert wurden.

Der Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres betrug demnach T€ 41.865 (Vorjahr: T€ 54.934).

E. Vermögenslage

in T€ 2023 2022 Veränderung in %
Aktiva
Immaterielle Vermögensgegenstände 661 661 0.0%
Sachanlagen 199 331 -39,9%
Finanzanlagen 72 54 33,3%
Anlagevermögen 932 1.046 -10,9%
Langfristiges Umlaufvermögen 0 0 0.0%
Langfristig gebundene Mittel 932 1.046 -10,9%
Lieferforderungen 86 107 -1,9%
Liquide Mittel 41.865 54.934 -24,2%
Übriges Umlaufvermögen 1.200 732 63,9%
Kurzfristiges Umlaufvermögen 43.151 55.773 -22,6%
Rechnungsabgrenzungsposten 615 578 6,4%
Kurzfristig gebundene Mittel 43.766 56.351 -22,3%
Summe Aktiva 44.698 57.397 -22,1%
Passiva
Eigenkapital 39.948 55.795 -23,4%
Rückstellungen 3.037 273 ->100,0%
Lieferantenverbindlichkeiten 543 319 70,2%
Rechnungsabgrenzungsposten 857 550 55,8%
Übrige Verbindlichkeiten 312 459 -32,0%
Kurzfristiges Fremdkapital 4.750 1.602 >100,0%
Summe Passiva 44.698 57.397 -22,1%

Aufgrund der im Jahr 2023 durch weniger Neueinstellungen verlangsamten Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung ist das Anlagevermögen insgesamt im Geschäftsjahr um 10,9% auf T€ 932 gesunken.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 21 auf T€86 gesunken, was aus einem verbessertem Forderungsmanagement, da über einen Zahlungsdienstleister erfolgt

Die liquiden Mittel sind um T€ 13.069 auf T€ 41.865 gesunken.

Die Rückstellungen sind um T€ 2.765 gestiegen, was aus einer weiteren Restrukturierungsrunde im 1. Quartal 2024 resultiert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 224 auf T€ 543 gestiegen, der Anstieg ist stichchtagsbezogen.

Der Anstieg des passiven Rechnungsabgrenzungsposten auf T€ 857 ist insbesondere auf das generelle Umsatzwachstum und das damit verbundene Wachstum von Kunden mit längerfristigen Verträgen von 12 Monaten oder mehr, welche im Voraus abgerechnet werden, zurückzuführen.

Insgesamt hat sich die Kapitalstruktur gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich verschlechtert. Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 beträgt nun 89% (31.12.2022: 97%).

F. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Trotz weiterhin angespannter wirtschaftlicher Lage hat sich aufgrund der strategischen Ausrichtung auf die Weiterentwicklung des Produkts sowie auf weiteres Umsatzwachstum die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr insgesamt positiv entwickelt, was sich insbesondere aus dem Umsatzwachstum von 67,6% sowie die Verbesserung des weiterhin negativen Betriebsergebnis von 39,3% ableiten lässt.

III. Chancen- und Risikobericht sowie Prognoseberichterstattung

Dieser Abschnitt behandelt die Risiken, mit denen sich die Pitch Software GmbH zum Bilanzstichtag mit Hinblick auf die Zukunft konfrontiert sah.

Im Berichtszeitraum wurden keine Finanzinstrumente zur Absicherung von Risiken genutzt.

A. Markt- und Wettbewerbsrisiken

Als wesentliches Risiko hat die Pitch GmbH weiterhin das betriebliche Risiko identifiziert. Unter einem betrieblichen Risiko versteht Pitch die Möglichkeit von Verlusten durch fehlerhafte interne Prozesse, Systeme, menschliche Fehler oder externe Ereignisse.

Externe Ereignisse durch eine Schwächung der Konjunktur im Allgemeinen könnten sich negativ auf die Investitionsbereitschaft kleiner und mittelständischer Unternehmen und damit auf die Umsatzerlöse der Gesellschaft auswirken. Aus konjunktureller Sicht sind insbesondere nach wie vor die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, der Inflation, der Energiekrise und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen zu nennen.

Aufgrund des geringen Investitionsbedarfs für die von Pitch angebotene Software für Neu- und Bestandskunden (d.h. keine Implementierungskosten, Abrechnung pro Nutzer), des großen Marktvolumens 9 , des noch vergleichsweise geringen Marktanteils sowie der Fähigkeit von Pitch, ihre Produkte und Dienstleistungen global anzubieten, schätzt die Geschäftsführung die Abhängigkeit von einer schwachen Konjunkturentwicklung jedoch nach wie vor eher gering ein.

9 https://www.statista.com/outlook/tmo/software/productivity-software/collaboration-software/worldwide#revenue

Neben etablierten Wettbewerbern welche nach wie vor wenig Fokus auf die Weiterentwicklung ihrer Präsentationssoftware legen, wie beispielsweise Microsoft mit Powerpoint, Google mit Slides oder Apple mit Keynote, begegnen Pitch vereinzelt auch weniger etablierte Unternehmen wie Prezi oder Beautiful.ai.

Weiterhin drängen Anbieter wie Tome oder Gamma durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz auf den Markt. Pitch sieht dies jedoch nur als geringes Risiko an, da diese Technologien nicht proprietär und allein nicht zur vollumfänglichen Anwendung innerhalb einer Präsentationssoftware geeignet sind.

Unverändert besteht zudem für andere Design- oder Collaboration Software Anbieter wie Figma oder Miro die Möglichkeit, ebenfalls den Markt für Präsentationen zu erschließen. Die Design-Plattform Canva hat diesen Vorstoß bereits im letzten Jahr gewagt. Es zeigt sich jedoch, dass diese Anbieter regelmäßig auf einen anderen Kundenstamm setzen, im Falle von Canva bspw. B2C/ Endkonsumenten, und somit nur bedingt mit Pitch im Wettbewerb stehen.

In den kommenden Jahren kann es aufgrund der Vielzahl der Konkurrenten durchaus zu einer Konsolidierung des Marktes kommen. Aufgrund der absoluten Größe des Marktes schätzt Pitch den Wettbewerb jedoch als vergleichsweise gering ein und sieht sich in einer sehr guten Position, in den nächsten Jahren weiter wachsen zu können.

Risiken assoziiert mit Verlusten durch fehlerhafte interne Prozesse, Systeme oder menschliche Fehler, minimiert die Gesellschaft durch konstante Weiterbildung der Mitarbeiter und Prozesse sowie eine regelmäßige Überprüfung der Systeme.

Durch diese Maßnahmen werden auch Reputationsrisiken, welche als Risiken aus negativen Ergebniseffekten, bedingt durch unerwünschte Reaktionen von Kunden oder anderen Stakeholdern hervorgerufen werden, minimiert.

B. Rechtliche Risiken

Rechtsrisiken bestehen in der Gefahr aus der fehlerhaften Anwendung von Gesetzen, sowie der Nichtbeachtung, Nichtanwendung oder Übertretung von Gesetzen.

Aufgrund des Geschäftszwecks und der Rolle als Auftragsverarbeiter von personenbezogenen Daten besteht für Pitch originär ein Risiko im Zusammenhang mit datenschutzrechtlichen Verletzungen in Bezug auf die EU Datenschutzgrundverordnung und andere einschlägige gesetzliche Vorschriften.

Aus der Bereitstellung der Software zur Nutzung durch die Kunden bestehen für Pitch grundsätzlich auch Risiken wie Haftung, Gewährleistung oder Ansprüche aufgrund der Nichteinhaltung vereinbarter Service Level Agreements.

Pitch wird von externen Juristen zu den unterschiedlichen Rechtsgebieten und Jurisdiktionen beraten, um etwaige rechtliche Risiken möglichst frühzeitig zu erkennen und zu minimieren.

Um diese vorstehenden Risiken zu minimieren, wurden entsprechende Abstimmungsprozesse und Meldewege implementiert, um etwaige Risiken im Vorfeld zu identifizieren und nach Möglichkeit angemessen zu reduzieren. Zur Minimierung von Datenschutz- und IT-Sicherheitsrisiken wurde bereits seit Gründung des Unternehmens ein Datenschutz- und Sicherheits-Team und unter der Koordination des externen Datenschutzbeauftragten ein Datenschutzmanagementsystem etabliert, welches kontinuierlich weiterentwickelt wird. Weiterhin besteht ein regelmäßiger Austausch mit eben diesem externen Datenschutzbeauftragten der Gesellschaft, welcher die Datenschutzkonformität überwacht und sicherstellt.

C. Technische Risiken

Ein technisches Risiko stellt insbesondere ein längerer Ausfall der Software-Plattform und die damit einhergehende eingeschränkte Verfügbarkeit der Services von Pitch dar.

Dieses Risiko wird durch eine Vielzahl von Maßnahmen wie einem entsprechenden Kapazitätsmanagement, dem kontinuierlichen Monitoring und der Verbesserung der Server Infrastruktur sowie der regelmäßigen Sicherung der wesentlichen Datenbanken begegnet.

Ein weiteres Risiko besteht darin, jederzeit geeignetes Personal für die technische Weiterentwicklung der Software zu finden. Diesem Risiko wird zum einen durch den entsprechenden Fokus des Recruiting Teams sowie der Zusammenarbeit mit externen Agenturen begegnet. Darüber hinaus wird die Vergütungsstruktur des Unternehmens kontinuierlich überwacht und den Marktbedürfnissen angepasst.

Weiterhin bestehen technische Risiken in Bezug auf die IT-Sicherheit, beispielsweise im Zusammenhang mit Cyber-Attacken oder Social Engineering/ Phishing. Diesen Risiken begegnet Pitch mit dem bereits oben genannten Datenschutz- und Sicherheits- Team, welches entsprechende Prozesse dokumentiert und notwendige Sensibilisierungsmaßnahmen plant und umsetzt. Darüber hinaus sind gängige Sicherheitsmaßnahmen wie beispielsweise ein Incident Response Management Prozess, generelle Echtzeit-Angriffsüberwachung sowie ein sogenanntes Bug-Bounty-Programm zur Identifizierung, Behebung und Bekanntmachung von Fehlern implementiert. Außerdem werden regelmäßig interne Sicherheitsüberprüfungen der Web Applikation durchgeführt, um etwaige Schwachstellen zu identifizieren. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine der oben genannten Angriffe registriert und es gab dementsprechend auch keine nennenswerten Ausfälle der Server Infrastruktur.

D. Finanzielle Risiken

Bei einzelnen Forderungen besteht ein Ausfallrisiko, insbesondere, wenn Zahlungsmittel nicht gedeckt sind oder falsche Daten übermittelt werden. Vereinzelt besteht hierbei ein erhöhtes Risiko, da Pitch bei relativ jungen Unternehmen sowie privaten Endnutzern, welche ggf. eine erhöhte Insolvenzwahrscheinlichkeit aufweisen können, beliebt ist.

Generell erwartet die Geschäftsführung aufgrund des konsistenten Forderungsmanagements bei Zahlungsverzögerungen keine signifikant steigenden Forderungsausfälle. Bis dato wurde keine Verschlechterung der Zahlungsmoral oder eine Erhöhung von Zahlungsausfällen aufgrund von vermehrten Insolvenzen festgestellt und Pitch erwartet dies auch nicht in der unmittelbaren Zukunft. Da Pitch sowohl geographisch als auch bezüglich der Industrien ihrer Kunden diversifiziert ist, schätzt das Unternehmen die Risiken aktuell gering ein.

Risiken entstehen für die Pitch Software GmbH auch aus dem Betrug bei diversen Bezahlmöglichkeiten. In Zusammenarbeit mit dem kooperierenden Payment Provider von Pitch können entsprechende Betrugsfälle erkannt und überwacht werden. Aufgrund des grundsätzlichen B2B Fokus des Unternehmens und der vorherigen Legitimation der Kunden ist das Gesamtrisiko durch diesen Betrug jedoch als sehr gering einzuschätzen.

E. Gesamtrisiko

Es bestehen derzeit weder unternehmenskritische noch sonstige die Gesellschaft wesentlich beeinträchtigende Risiken.

F. Chancen

Die Entwicklung von Pitch im abgelaufenen Geschäftsjahr hat gezeigt, dass der Markt für die Nutzung cloud-basierter Lösungen im Zusammenhang mit Erstellung, Durchführung und Verbreitung von Präsentationen und die damit einhergehende Digitalisierung und Verbesserung von Prozessen trotz der wirtschaftlichen Gesamtlage weiterhin wachsend und Pitch in der Lage ist, diesen zur Zufriedenheit der Kunden zu bedienen. Der vertiefte Fokus auf die Wünsche von Bestandskunden sowie die finanziell lukrativsten Kundensegmente eröffnet für Pitch im Laufe des Jahres 2024 weitere Wachstumsmöglichkeiten.

Ende 2023 konnte Pitch bereits eine hohe vierstellige Anzahl an Kunden bei der Professionalisierung der Prozesse rund um die Erstellung, Durchführung und Verteilung von Präsentationen unterstützen. Aufgrund der Größe des adressierbaren Marktes und der stabilen Finanz- und Ertragslage ergibt sich weiterhin die Chance für weiteres starkes Wachstum für Pitch weltweit.

Darüber hinaus verfügt die Pitch Software GmbH über einen hohen Bestand liquider Mittel. Dies ermöglicht es, Investitionen vorzunehmen und so auch kurzfristig zu investieren und beispielsweise den Bereich Forschung und Entwicklung nach kurzfristigem Bedarf voranzutreiben.

Aus der im Januar 2024 getroffenen Entscheidung, eine umfangreiche Restrukturierung der Gesellschafterliste und des Unternehmens durchzuführen und dabei für etwa MEUR 30,9 knapp 50% weniger Anteile an die bestehenden Gesellschafter zu allokieren und gleichzeitig einen Großteil der Fixkostenbasis aus Arbeitnehmern und sonstigen Verpflichtungen abzubauen, resultiert eine große Chance für Pitch, mit deutlich mehr Fokus und Kontrolle das Unternehmen perspektivisch in Richtung Profitabilität zu entwickeln.

G. Prognosebericht

Wie bereits dargelegt, gehen wir davon aus, dass der Markt für Präsentationssoftware weiter wachsen wird. Aufgrund der kontinuierlichen Verbesserung des Produkts, der stärkeren Fokussierung auf Bestandskunde und lukrative, wachsende Marktsegmente sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Preisstrategie geht Pitch für das kommende Geschäftsjahr davon aus, erneut eine deutliche Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen zu können, die je nach Entwicklung der wirtschaftlichen Gesamtsituation in einem mittleren zweistelligen Prozentbereich liegen sollte.

Die Erwartungen der Unternehmensleitung an die Entwicklung des Unternehmens im Jahr 2023 wurden insgesamt erfüllt. Die Geschäftsführung hat einen Anstieg des EBTIDA um mehr als 20% sowie einer Steigerung der Umsatzerlöse von rund 100% kalkuliert. Während der Anstieg der Umsatzerlöse mit 67,6% unter den Erwartungen lag, ist der EBITDA um 22,4% gestiegen und hat die Erwartungen leicht übererfüllt.

Die Unternehmensleitung geht aufgrund der bereits erwähnten Reduzierung der Fixkostenbasis davon aus, dass sich sonstige wirtschaftliche Kennzahlen wie das EBITDA um circa 70 % in 2024 verbessern werden.

Sie ist von einem guten Wachstumspotenzial für das Geschäftsjahr 2024 überzeugt.

 

Berlin, 28. Juni 2024

Adam Renklint

Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB zum 31. Dezember 2023

kumulierte Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 663.281,88 0,00 0,00 663.281,88
663.281,88 0,00 0,00 663.281,88
II. Sachanlagen
27.327,39 0,00 0,00 27.327,39
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 820.209,96 53.738,13 93.908,88 780.039,21
847.537,35 53.738,13 93.908,88 807.366,60
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 54.208,71 17.594,45 0,00 71.803,16
54.208,71 17.594,45 0,00 71.803,16
1.565.027,94 71.332,58 93.908,88 1.542.451,64
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.627,87 0,00 0,00 2.627,87
2.627,87 0,00 0,00 2.627,87
II. Sachanlagen
18.862,39 4.804,00 0,00 23.666,39
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 497.849,35 154.969,13 68.301,88 584.516,60
516.711,74 159.773,13 68.301,88 608.182,99
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
519.339,61 159.773,13 68.301,88 610.810,86
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 660.654,01 660.654,01
660.654,01 660.654,01
II. Sachanlagen
3.661,00 8.465,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 195.522,61 322.360,61
199.183,61 330.825,61
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 71.803,16 54.208,71
71.803,16 54.208,71
931.640,78 1.045.688,33

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Pitch Software GmbH

Berlin

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 3.738.724,75 2.231.258,44
2. sonstige betriebliche Erträge 1.376.448,62 502.902,29
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 38.265,39 (EUR 73.501,08)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.972.174,76 0,00
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 12.800.991,49 14.318.101,46
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.872.002,37 2.423.528,46
- davon für Altersversorgung EUR 18.858,11 (EUR 23.281,71)
14.672.993,86 16.741.629,92
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 159.773,13 209.123,76
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.129.384,65 7.447.927,86
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 64.369,19 (EUR 88.448,52)
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 981.272,95 181.378,29
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 0,00 (EUR 43,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.179,05 14,89
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
10. Ergebnis nach Steuern -15.844.059,13 -21.483.157,41
11. sonstige Steuern 2.847,36 0,00
12. Jahresfehlbetrag 15.846.906,49 21.483.157,41

Handelsrecht

Bilanz zum 31.12.2023

Pitch Software GmbH

Berlin

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 660.654,01 660.654,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.661,00 8.465,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 195.522,61 322.360,61
199.183,61 330.825,61
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 71.803,16 54.208,71
Summe Anlagevermögen 931.640,78 1.045.688,33
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. geleistete Anzahlungen 0,00 6.251,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 85.707,99 107.001,39
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.199.743,02 725.282,73
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 513.163,65 (EUR 103.097,40)
1.285.451,01 832.284,12
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 41.865.584,93 54.933.930,55
Summe Umlaufvermögen 43.151.035,94 55.772.466,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 614.967,33 578.496,11
44.697.644,05 57.396.650,94

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 57.181,00 57.181,00
II. Kapitalrücklage 114.137.503,76 114.137.503,76
III. Verlustvortrag 58.399.605,48 36.916.448,07
IV. Jahresfehlbetrag 15.846.906,49 21.483.157,41
Summe Eigenkapital 39.948.172,79 55.795.079,28
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 3.037.422,89 272.544,22
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 543.446,62 319.293,26
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 543.446,62 (EUR 319.293,26)
2. sonstige Verbindlichkeiten 311.270,32 459.489,53
- davon aus Steuern EUR 163.994,39 (EUR 313.338,81)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 32.743,92 (EUR 55.410,45)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 311.270,32 (EUR 459.489,53)
854.716,94 778.782,79
D. Rechnungsabgrenzungsposten 857.331,43 550.244,65
44.697.644,05 57.396.650,94

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