LVR Investment GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Scheuenpflug seit 17.9.2025 | Geschäftsführer |
Tobias Gabriel seit 12.9.2025 | Geschäftsführer |
Torsten Reinhard Dr. rer. nat. Neuefeind seit 29.10.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 56.09% | |
| 6.30% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Fourier Bidco Limited | 37.05% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Proteros biostructures GmbHPlaneggJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis 30. September 2023A. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses per 30. September 2023 (Wirtschaftsbericht) I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) verharrt auch im September 2023 bei 89,1 Punkten und damit im negativen Bereich. Damit signalisiert es für das dritte Quartal eine leicht sinkende Wirtschaftsleistung im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten. Die Dienstleistungsbereiche tragen in der Summe dagegen zum Wirtschaftswachstum bei. Gemäß dem EY 23 Report wächst unsere Branche in Deutschland gemessen an den "Größenparametern" Umsatz und Mitarbeiterzahl sichtbar wobei Mitarbeiterzahlen und Umsatz sogar mit zweistelligen Prozentzahlen wachsen. II. Grundlagen des Unternehmens Die Proteros biostructures GmbH (im Folgenden auch "Proteros") erbringt Forschungsdienstleistungen im vorklinischen Bereich (Drug Discovery) für internationale Pharma- und Biotech-Unternehmen, vornehmlich in USA, Europa und in Japan. Der Schwerpunkt liegt auf Methoden die das Auffinden kleinmolekularer Wirkstoffe ("small molecules") unterstützen, die mit einem Zielort ("Drug-Target") wechselwirken und als Vorläufer von Medikamenten dienen können. Die Biotechnologiebranche im Bereich Drug Discovery hat sich in den letzten Jahren zu einer etablierten Industrie entwickelt. Dabei gibt es im Wesentlichen zwei verschiedene Arten von Unternehmen. Einerseits Unternehmen, die selbst Wirkstoffe entwickeln und zum anderen Unternehmen (sog. Contract Research Organisations, CROs), die zugehörige Dienstleistungen anbieten, Proteros fällt in die zweite Kategorie. Wie viele andere Branchen steht auch die Pharma- und Biotechnologieindustrie branchenspezifischen Veränderungen und einem Wandel des gesamtwirtschaftlichen Umfelds gegenüber. Die Entwicklung der Branche ist somit besonderen Herausforderungen unterworfen. Hervorzuheben sind hierbei Themen wie Innovation, Produktivität und Kosten von Forschung und Entwicklung aber auch Themen wie Talent Acquisition und Absicherung von Lieferanten. Die Unternehmensstrategie von Biotech- und Pharmaunternehmen muss die Bedürfnisse und die Herausforderungen des Marktes adressieren. Im Geschäft besteht durch Anbieter aus dem asiatischen Markt, wie auch Konsolidierungen von großen schlagkräftigen Anbietern in den USA und der EU weiterhin ein hoher Wettbewerb. III. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Das Geschäftsjahr 2022/2023 der Proteros läuft vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023. Die Gesamtlage des Unternehmens im Geschäftsjahr 2022/2023 war positiv. Die unmittelbaren finanziellen Leistungsindikatoren, die für die operative Unternehmensleitung und -steuerung herangezogen werden, sind insbesondere Umsatz und EBITDA. Der im aktuellen Geschäftsjahr realisierte Umsatz liegt mit rd. TEUR 42.242 um TEUR 7.896 über dem Umsatz des Vorjahres (TEUR 34.346) und über dem für das Geschäftsjahr geplanten Wert. Das EBITDA liegt mit TEUR 8.189 um TEUR 5.150 unter dem Wert des Vorjahres (TEUR 13.339), dies ist insbesondere auf einen Investment-Banking-Prozess zurückzuführen, welcher einmalige Transaktionskosten in Höhe von TEUR 5.659 verursachte. Das um diese Transaktionskosten bereinigte EBITDA beträgt TEUR 13.849. Die EBITDA-Marge entsprach einem Wert von 19,4 % gegenüber dem Vorjahr mit 38,8 %, eine um besagte Transaktionskosten bereinigte EBITDA-Marge betrug 32,8% für das Geschäftsjahr 2022/2023. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben. Die immateriellen Vermögenswerte haben sich bedingt durch die planmäßige Abschreibung und die Übertragung einiger Marken, insbesondere der Marke "Proteros", auf das Unternehmen von TEUR 150 auf TEUR 2.914 verändert. In den Finanzanlagen sind ausschließlich sonstige Ausleihungen in Höhe von TEUR 2 (i. Vj. TEUR 2) enthalten. Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist insgesamt von TEUR 6.388 auf TEUR 10.055 gestiegen. Das Umlaufvermögen ist von TEUR 16.498 auf TEUR 19.207 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten trotz Wachstum von TEUR 7.554 auf TEUR 6.852 gesenkt werden, des Weiteren hat sich der Bank- und Kassenbestand von TEUR 7.261 auf TEUR 9.832 erhöht. Die Vorräte haben sich im aktuellen Geschäftsjahr von TEUR 1.364 auf TEUR 2.264 erhöht, was durch den erhöhten Ausweis an unfertigen Leistungen erklärbar ist. Das bilanzielle Eigenkapital beträgt TEUR 14.254 (i. Vj. TEUR 7.772). Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt somit 48,3 % (i. Vj. 33,7 %). Das wirtschaftliche Eigenkapital unter Einbeziehung der Einlagen stiller Gesellschafter und Nachrangdarlehen beträgt TEUR 16.754 (i. Vj. TEUR 11.402) und entspricht einer wirtschaftlichen EK-Quote von 56,8 % (i. Vj. 49,4 %). Die gesamten Verbindlichkeiten haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 1.242 auf TEUR 11.178 erhöht (i. Vj. TEUR 9.936) und bewegen sich damit etwa auf Vorjahresniveau. Die Finanzlage hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Der operative Cashflow des Geschäftsjahres beträgt TEUR 8.168. Es wurden Darlehenstilgungen in Höhe von TEUR 2.296 im Geschäftsjahr vorgenommen und ein neues Darlehen in Höhe von insgesamt TEUR 2.160 abgerufen. Weiterhin wurden im Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 5.522 getätigt, davon betrafen TEUR 1.967 Investitionen in Laborgeräte, welche zum Großteil über Darlehen finanziert wurden. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihre Verpflichtung zu erfüllen. Die Ertragslage hat sich, besser als im Vorjahr entwickelt. Im Geschäftsjahr wurde bei Umsatzerlösen von TEUR 42.242 ein EBITDA von TEUR 8.189 erzielt. Im Vergleich hierzu wurden im vorhergehenden Geschäftsjahr bei Umsatzerlösen von TEUR 34.346 ein EBITDA von TEUR 13.339 erzielt. Der Umsatzanstieg resultiert aus einer allgemeinen Dynamik im Markt aber auch der Forcierung einzelner Geschäftsbereiche, wie Discovery Solutions, CryoEM und Biologics, inklusive dem Fokus auf Allianzkunden, d.h. Großkunden mit langfristigen Geschäftsbeziehungen und einem Portfolio von Projekten. Der Rückgang im EBITDA gegenüber Vorjahr ist insbesondere auf einen Investment-Banking-Prozess zurückzuführen, welcher einmalige Transaktionskosten in Höhe von TEUR 5.659 verursachte. Das um diese Transaktionskosten bereinigte EBITDA beträgt TEUR 13.849. Die Auftragslage gestaltet sich weiterhin positiv und es konnten neue Vertragspartner gewonnen werden sowie neue Verträge mit Bestandskunden abgeschlossen werden. Zusammenfassend kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als sehr solide betrachtet werden. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Proteros verfolgt weiterhin die Strategie, das dienstleistungsorientierte CRO-Kerngeschäft weiterzuentwickeln. Dabei steht insbesondere der amerikanische Markt im Mittelpunkt der Anstrengungen. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2023/2024 einen weiteren Anstieg des Umsatzes, wenn auch in geringerem Umfang im Vergleich zu Vorjahren, als auch einen moderaten Anstieg des EBITDA. Es wird weiterhin eine zweistellige EBITDA-Marge angestrebt. Im aktuellen Geschäftsjahr konnte die prognostizierte zweistellige EBITDA-Marge als auch die prognostizierte Umsatzsteigerung erreicht werden. Für das kommende Geschäftsjahr 2023/2024 wird wieder mit einem positiven Jahresergebnis gerechnet. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Risikomanagement und -kontrolle sind wesentliche Bestandteile des bei der Proteros bestehenden Controlling- und Informationssystems. Interne Risiken werden regelmäßig überprüft. Finanzielle Leistungsindikatoren wie Umsatz und EBITDA werden auf monatlicher Basis ermittelt. Weiterhin werden zukunftsbezogene Indikatoren wie Auftragsbestand und Auftragsanbahnung regelmäßig in einem Report zusammengefasst, welcher die Geschäftsleitung bei der operativen Steuerung des Unternehmens unterstützt. Ebenso wird dem Aufsichtsrat und dem neuen Investor und Gesellschafter Inflexion ein regelmäßiger Bericht in einem abgestimmten Format vorgelegt. Mit Versicherungsgesellschaften, Finanzpartnern und Fachbehörden bestehen regelmäßige Kontakte. Soweit wirtschaftlich sinnvoll und möglich, werden Risiken durch den Abschluss von Versicherungspolicen adressiert. Weiterhin können Personalrisiken (z.B. durch den Verlust von wesentlichen Leistungsträgern) eintreten. Die Geschäftsführung führt regelmäßige Personal- und Entwicklungsgespräche mit Leistungsträgern durch, um Risikopotenziale zu erkennen und zu vermeiden. 2. Spezieller Risikobericht Die nachfolgenden Risiken werden gemäß absteigender Bedeutung genannt. Projektrisiken können sich dadurch ergeben, dass Projekte zum Teil sehr komplex sind und es dadurch unter Umständen zu Zeitverzögerungen und zusätzlichem Budgetbedarf kommen kann. Auch liegt es in der Natur von Forschungsprojekten, dass Aufträge wegen Nichtmachbarkeit gestoppt werden müssen oder Drug-Targets devalidiert werden, was zum Abbruch durch den Kunden und Umsatzeinbußen führen kann. Der Zugang zum amerikanischen Markt, in dem Proteros einen Großteil seines Umsatzes erwirtschaftet, ist politisch aktuell stabil. Fusionen von Pharmafirmen und großen Geschäftspartnern können - wie schon in der Vergangenheit - zu Geschäftsausfällen führen. Ein besonderes Thema ist der Rückgang von Finanzierung unserer Biotechkunden durch Venture Kapital. Dies kann dazu führen, dass weniger Aufträge an CROs wie Proteros platziert werden können. Insolvenzen und Zahlungsausfälle von Geschäftspartnern stellen ein Risiko dar, welchem die Gesellschaft durch ein aktives Forderungsmanagement und Überprüfung der Bonität von gerade kleineren Kunden begegnet. Zudem wird bei Proteros stets darauf geachtet, dass eine hohe freie Liquidität verfügbar ist, um Liquiditätsrisiken entgegenzuwirken. Ein grundlegendes und geschäftsimmanentes Risiko stellen die Haftungsklauseln in Kooperationsverträgen dar, die z.T. durch Versicherungsverträge abgedeckt sind. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es eine Reihe von zusätzlichen Erschwernissen und Risiken, wie unter anderem den Krieg in der Ukraine, Lieferkettenengpässe und auch den Arbeitskräftemangel. Der Arbeitskräftemangel ist unter anderem bei technischen Mitarbeitern und übergreifenden Funktionen im Unternehmen deutlich spürbar und muss begegnet werden. Dies erfolgte durch Verstärkungen im eigenen HR-Bereich und die Ausweitung unserer Personalsuche auf internationale Märkte. Der Zinsanstieg führt zur Verteuerung der Finanzierungskosten. Bei der Inflation besteht aktuell derselbe Effekt, wobei wir auch in der Lage waren deutliche eigene Preiserhöhungen durchsetzen. Bestandsgefährdende und andere entwicklungsbeeinträchtigende Risiken, die die wirtschaftliche Lage von Proteros wesentlich verschlechtern würden, sind derzeit nicht erkennbar. III. Chancen- und Prognosebericht Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens und das Potential der Branche als positiv. Im Geschäftsjahr 2022/23 konnte Proteros einerseits neue Kunden gewinnen, sowie bestehende Kundenbeziehungen ausbauen. Alle in diesem Lagebericht gemachten zukunftsbezogenen Aussagen beinhalten Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung. Die tatsächliche Entwicklung kann wesentlich von diesen Annahmen abweichen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigt oder den Bestand gefährdet und gehen von einer Unternehmensfortführung aus.
Planegg-Martinsried, den 01. Februar 2024 Geschäftsführer Dr. Torsten Neuefeind Dr. Peter Persigehl BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeines Die Proteros biostructures GmbH hat ihren Sitz in Planegg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (Reg. Nr. HRB 121476). Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRuG) §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften §§ 264 ff. HGB und der Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. des § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB bei der Erstellung des Anhangs wurde Gebrauch gemacht. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Das Geschäftsjahr der Proteros biostructures GmbH beginnt am 1. Oktober und endet am 30. September des Folgejahres. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Die voraussichtliche Nutzungsdauer beträgt drei bis fünfzehn Jahre. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 250,00 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als EUR 250,00 und bis zu EUR 1.000,00 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Bei der planmäßigen Abschreibung von Sachanlagen werden Nutzungsdauern zwischen drei und 15 Jahren zugrunde gelegt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung des Wertaufholungsgebots angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Stichtagswerten (ohne Einbeziehung von Fremdkapitalkosten) unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten wurden auf der Basis der geleisteten Stunden mit einem durchschnittlichen Stundensatz bewertet, der neben Einzelkosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten umfasst. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel wurden mit den Nominalwerten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Kreditrisiko durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die Rechnungsabgrenzungsposten entsprechen den zeitanteilig vorgeleisteten Beträgen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt bei Forderungen, flüssigen Mitteln, Rückstellungen und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung werden erfolgswirksam erfasst. Angaben zu Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die wesentliche Betriebs- und Geschäftsausstattung, insbesondere Laborgeräte und -technik der Proteros biostructures GmbH sind zur Absicherung durch Rahmenkreditverträge sicherungsübereignet. Die Proteros USA Inc. mit Sitz in Boston/USA wird mit EUR 0 bilanziert. Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten sämtliche Forderungen gegen Kunden, die zum 30. September 2023 bestanden haben. Die Pauschalwertberichtigung erfolgt mit 2 % in Höhe der Nettoforderungen. Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 165 (i. Vj. TEUR 0) wurden für zweifelhafte bzw. uneinbringliche Forderungen vorgenommen. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 233 (i. Vj. TEUR 320) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Sämtliche weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten (TEUR 11.177) haben TEUR 4.141 (i. Vj. TEUR 6.301) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, TEUR 4.536 (i. Vj. TEUR 3.620) eine Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren und TEUR 2.500 (i. Vj. TEUR 16) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Für Verbindlichkeiten aus Einlagen stiller Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 3.000) bestanden Rangrücktrittsvereinbarungen. Des Weiteren sind in den sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 2.759 (i. Vj. TEUR 1.452) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten, davon bestehen für Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.500 (i. Vj. TEUR 630) Rangrücktrittsvereinbarungen. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Veräußerung von Beteiligungen in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 474) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 271 (i. Vj. TEUR 93). Ferner sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 224 (i. Vj. TEUR 1.123) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 804 (i. Vj. TEUR 41) und Aufwendungen aus Wirtschaftsberatung in Höhe von TEUR 6.745 (i. Vj. TEUR 696) enthalten. Ferner sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 803 (i. Vj. TEUR 41) enthalten. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesamtsumme der finanziellen Verpflichtungen bis zum Jahr 2031 beträgt zum 30. September 2023 TEUR 14.147. Davon sind TEUR 1.407 innerhalb eines Jahres fällig. Die finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt auf:
Anteilsbesitz
Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 158 Mitarbeiter (inkl. Diplomanden und Hilfskräfte) beschäftigt (i. Vj. 133 Mitarbeiter), davon 12 Mitarbeiter in der Verwaltung und 146 Mitarbeiter im operativen Bereich. Geschäftsführer und Mitglieder des Aufsichtsrats Geschäftsführer • Dr. Torsten Neuefeind, Chief Executive Officer, Berg • Dr. Peter Persigehl, Chief Operating Officer, Stephanskirchen (ab10/2022) Aufsichtsrat • Prof. Dr. Eric-Paul Pâques (Vorsitzender), Berater Life Science • Daniel Spasic, Life Science Entrepreneur bei S-Growth Advisors LLC (bis 01/2023) • Caspar Graf von Stauffenberg, Managing Partner bei Carlsquare • Andrew Neville, Partner bei Inflexion (ab 02/2023) Gesamtbezüge des Aufsichtsrats Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betragen TEUR 31 (i. Vj. TEUR 44). Gesamthonorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr berechnete der Abschlussprüfer Honorare in Höhe von TEUR 34 (i. Vj. TEUR 29). Das Gesamthonorar verteilt sich auf folgende Leistungen: • Honorar für Abschlussprüfung: TEUR 34 (i. Vj. TEUR 29) • Honorar für sonstige Leistungen: TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0) Ergebnisverwendung Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Bedeutsame Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die das durch den Jahresabschluss tatsächlich vermittelte Bild beeinflussen würden, waren nicht zu verzeichnen.
Planegg-Martinsried, den 11. Januar 2024 Geschäftsführer Dr. Torsten Neuefeind Dr. Peter Persigehl Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276 und 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Proteros biostructures GmbH, Planegg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Proteros biostructures GmbH, Planegg, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Proteros biostructures GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGBerklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGBunter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfungdurchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriftenin allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGBunter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfungdurchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
München, den 15. März 2024 KPMG
Bayerische Treuhandgesellschaft
Duschl, Wirtschaftsprüfer Mühlhuber, Wirtschaftsprüfer |
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